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DE1182179B - Schachtausbau - Google Patents

Schachtausbau

Info

Publication number
DE1182179B
DE1182179B DEB64230A DEB0064230A DE1182179B DE 1182179 B DE1182179 B DE 1182179B DE B64230 A DEB64230 A DE B64230A DE B0064230 A DEB0064230 A DE B0064230A DE 1182179 B DE1182179 B DE 1182179B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shear
horizontally attached
sheets
concrete
dowels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64230A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Jeschor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB64230A priority Critical patent/DE1182179B/de
Priority to GB3737462A priority patent/GB953284A/en
Publication of DE1182179B publication Critical patent/DE1182179B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/11Lining shafts; Linings therefor with combinations of different materials, e.g. wood, metal, concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Schachtausbau Es sind Schachtauskleidungen bekannt, die aus einem Stahlmantel mit angesetzten Versteifungsringen und aus Zwischenbeton bestehen. F i g. 1 der Zeichnung zeigt einen Teil einer solchen Schachtwandung in einem durch die Schachtachse gelegten Schnitt. Die Versteifungsringe bestehen hierbei aus Stegblechen 1, die in waagerechter Anordnung an die Innenseite des Stahlmantels 2 angeschweißt sind, und aus lotrechten Flanschen 3, die zusammen mit den Blechen 1 T-Profil bilden. Der Schubverbund zwischen dem Stahlmantel und dem Beton wird bei einer bekannten Schachtauskleidung dieser Art durch Dübel oder Vertikalflansche (Tübbingausbau) bewirkt, die an die Innenseite des Stahlmantels angesetzt sind. F i g. 2 zeigt einen Teil einer solchen Schachtauskleidung in einem durch die Schachtachse gelegten Schnitt. F i g. 3 ist der Querschnitt nach der Linie 111-I11 in F i g. 2. Diese Figuren zeigen einen an die Innenseite des Stahlmantels 2 angeschweißten Dübel 5. Die auf diesen wirkende Schubkraft ist in F i g. 3 durch einen Pfeil 6 veranschaulicht. Hierbei werden durch die Dübelkräfte im Stahl und im Beton Nebenspannungen erzeugt, die ein Mehrfaches der Hauptspannungen betragen können. Da nämlich die Dübel 5 naturgemäß außermittig zu dem Querschnitt des Stahlmantels 2 angeordnet sind, rufen die Dübelkräfte 6 Biegemomente hervor, die den Stahlmantel 2 in Querrichtung örtlich beanspruchen. Diese Beanspruchungen kann das Blech des Mantels wegen. seiner geringen Steifigkeit kaum aufnehmleh,'"sö"'dä'ß es ausweicht. Das hat ein starkes Dübelkippen zur Folge, wie es in F i g. 3 veranschaulicht ist. Sonach ist der Schubverbund sehr weich, und es treten an den Stirnflächen der Dübel hohe Kantenpressungen auf.
  • Die Verhältnisse bei den bekannten Verbundschachtröhren nach F i g. 3 liegen sonach anders als die Verhältnisse bei Verbundträgern, wie sie im Hoch- und Brückenbau angewendet werden. Um dies zu verdeutlichen, zeigt F i g. 4 einen Längsschnitt durch einen solchen Verbundträger (nach der Linie IV-IV in F i g. 5), während F i g. 5 der Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 4 ist. Danach ist auf der Oberseite des Trägers ein in den Beton der Deckplatte eingreifender Dübel 7 befestigt. Die auf diesen Dübel wirkende Schubkraft 8 wirkt zwar auch außermittig, aber in der Mittelebene des Trägersteges 9, so daß der Träger nicht quer zur Wirkungsrichtung der Schubkraft ausweichen kann.
  • Der geschilderte Nachteil der erwähnten bekannten Schachtauskleidungen wird durch die Erfindung vermieden. Diese bezieht sich auf einen Schachtausbau, bestehend aus wenigstens einem Stahlblechmantel mit waagerecht angesetzten Blechen, insbesondere Stegblechen von Versteifungsringen, und mit schubfest verbundenem Beton; und die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß der in tangentialer Richtung wirkende schubfeste Verbund durch an den waagerecht angesetzten Blechen sitzende Körper, z. B. Dübel oder Bewehrungen, bewirkt wird. Vorzugsweise ragen die den schubfesten Verbund bewirkenden Körper von den waagerecht angesetzten Blechen aus teils nach oben und teils nach unten hin in den Beton hinein. Hierbef-entfällt- jedes Dübelkippen, da die waagerecht an den Stahlblechmantel angesetzten Bleche .,dqfch den Beton an einem Ausweichen nach "oben öder unten gehindert sind. Außerdem heben sich die Dübelkippmomente auf, wenn die Dübel od. dgl. beiderseits der waagerecht angesetzten Bleche, vorzugsweise spiegelbildlich in bezug auf die Mittelebenen dieser Bleche, angeordnet sind. Dabei können die Dübel beliebig hoch gewählt werden, um die Betonpressungen niedrig zu halten. In jedem Fall werden durch die mit Dübeln od. dgl. versehenen, waagerecht an den Stahlmantel angesetzten Bleche die Schubkräfte von dem Beton auf den Stahlmantel ohne nennenswerte Nebenspannungen übertragen.
  • In F i g. 6 bis 13 sind drei verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen F i g. 6, 9 und 12 Schnitte, die durch Teile der betreffenden Schachtwandungen in die Schachtachsen enthaltenen Ebenen gelegt sind, F i g. 7 und 10 die Schnitte nach den Linien VII-VII bzw. X-X und F i g. 8, 11, 13 die Schnitte nach den Linien VIII-VIII, XI-XI und XIH-XÜI.
  • Bei allen diesen Ausführungsbeispielen sind die Stahlblechmäntel wieder mit 2, die an diese waagerecht angesetzten Stegbleche der Versteifungsringe mit 1 und die mit dem Betonmante14 bündig abschließenden Flansche der Versteifungsringe mit 3 bezeichnet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 bis 8 sind auf der Oberseite und auf der Unterseite jedes Stegbleches 1 Dübel 10 angeschweißt, die auf der Ober- und Unterseite in je zwei Kränzen angeordnet sind. Dabei sind je zwei auf der Oberseite und der Unterseite des Stegbleches 1 befindliche Dübel 10, welche die gleiche Höhe haben, spiegelbildlich in bezug auf die Mittelebene des Blechringes 1 angeordnet. Unter Umständen genügt es, wenn nur ein Dübelkranz angewendet wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 bis 11 sind die Stegbleche 1 der Versteifungsringe mit kreisförmigen Durchbrechungen 11 versehen, die in zwei Kränzen angeordnet sind. Durch diese Löcher sind Bewehrungen 12 gesteckt, die zu der Mittelebene des betreffenden Bleches 1 spiegelbildliche Figuren bilden. Hierbei werden die Durchbrechungen 11 von Beton ausgefüllt, der an sich schon als Dübel wirkt. Dies würde aber nur ausreichen, wenn die Scherspannungen sehr gering sind. Die erforderliche Scherfestigkeit wird daher für höhere Anforderungen an den Schubverbund durch die Bewehrungen 12 erzielt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 12 und 13 sind die Stegbleche 1 der Versteifungsringe ebenfalls mit zwei Kränzen von kreisrunden Löchern versehen. In diese Löcher sind rohrförmige Manschetten 13 in der Weise eingesetzt, daß sie gleich weit nach oben und nach unten hin gegenüber den Stegblechen 1 vorstehen. Sie sind mit diesen Blechen 1 verschweißt. Hierbei bildet der im Inneren der Manschetten 13 befindliche Beton Dübel, wobei die Lochleibungsspannung wegen der verhältnismäßig großen Innenfläche der Manschetten 13 mäßig ist. Außerdem wirken die Manschetten 13 als Stahldübel, so daß ziemlich große Schubspannungen zwischen dem Beton und den Stegblechen 1 übertragen werden können.
  • Die Erfindung ist naturgemäß auch anwendbar, wenn bei einem doppelwandigen Schachtausbau der äußere und der innere Stahlblechmantel durch waagerecht angesetzte Ringbleche miteinander verbunden sind. Auch liegt es im Rahmen der Erfindung, wenn bei einem einwandigen Schachtausbau ,solche Stegbleche, die vom Stahlmantel aus nicht bis zur Innenseite des Betonmantels reichen, mit Dübeln od. dgl. versehen werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schachtausbau, bestehend aus wenigstens einem Stahlblechmantel mit waagerecht angesetzten Blechen, insbesondere Stegblechen von Versteifungsringen, und mit schubfest verbundener Beton, dadurch gekennzeichnet, daß der in tangentialer Richtung wirkende schubfeste Verbund durch an den waagerecht angesetzten Blechen (1) sitzende Körper, z. B. Dübel (10, 13) oder Bewehrungen (12), bewirkt wird.
  2. 2. Schachtausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den schubfesten Verbund bewirkenden Körper (10, 12, 13) von den waagerecht angesetzten Blechen (1) aus teils nach oben und teils nach unten hin in den Beton (4) hineinragen.
  3. 3. Schachtausbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den waagerecht angesetzten Blechen (1) sitzenden Dübel od. dgl. (10, 12, 13) spiegelbildlich in bezug auf die Mittelebene dieser Bleche angeordnet sind.
  4. 4. Schachtausbau nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den schubfesten Verbund bewirkenden Körper Bewehrungen (12) sind, die durch Löcher (11) in den waagerecht angesetzten Blechen (1) hindurchgesteckt sind.
  5. 5. Schachtausbau nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der schubfeste Verbund durch rohrförmige Manschetten (13) bewirkt wird, die in Löcher der waagerecht angesetzten Bleche (1) eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung V 2171 VI / 5 c (bekanntgemacht am 18. 10. 1951).
DEB64230A 1961-10-04 1961-10-04 Schachtausbau Pending DE1182179B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB64230A DE1182179B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Schachtausbau
GB3737462A GB953284A (en) 1961-10-04 1962-10-02 Shaft cylinders

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB64230A DE1182179B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Schachtausbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1182179B true DE1182179B (de) 1964-11-26

Family

ID=6974303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB64230A Pending DE1182179B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Schachtausbau

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DE (1) DE1182179B (de)
GB (1) GB953284A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2808387B2 (de) * 1978-02-27 1979-12-20 Gutehoffnungshuette Sterkrade Ag, 4200 Oberhausen Stahl-Beton-Verbundauskleidung für Schächte

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

Also Published As

Publication number Publication date
GB953284A (en) 1964-03-25

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