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DE1182019B - Antriebseinrichtung fuer die Vorschubbewegungen an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen - Google Patents

Antriebseinrichtung fuer die Vorschubbewegungen an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen

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Publication number
DE1182019B
DE1182019B DEV18195A DEV0018195A DE1182019B DE 1182019 B DE1182019 B DE 1182019B DE V18195 A DEV18195 A DE V18195A DE V0018195 A DEV0018195 A DE V0018195A DE 1182019 B DE1182019 B DE 1182019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
shaft
feed
shift
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV18195A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Seifert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GROSSDREHMASCHB IA8 MAIIA VEB
Original Assignee
GROSSDREHMASCHB IA8 MAIIA VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GROSSDREHMASCHB IA8 MAIIA VEB filed Critical GROSSDREHMASCHB IA8 MAIIA VEB
Priority to DEV18195A priority Critical patent/DE1182019B/de
Publication of DE1182019B publication Critical patent/DE1182019B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/348Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission by means of clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/18Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports
    • B23Q2705/182Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports in lathes
    • B23Q2705/185Clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Antriebseinrichtung für die Vorschubbewegungen an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für die Vorschubbewegwngen an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen, bei denen der Antrieb für die normalen Vorschübe vom Vorschubgetriebe über die Zugspindel und der Eilvorschub von einem besonderen, am Bettschlitten befestigten Motor erfolgt.
  • Es sind Antriebseinrichtungen bekannt, in denen für die Eilvorschubbewegungen des Längs- und Querschlittens im Bettschlitten ein Zusatzgetriebe angeordnet ist. Dieses Zusatzgetriebe kann von der Zugspindel oder einer anderen Antriebskraft sowie mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden. Die Eingangswelle für das Zusatzgetriebe treibt hierbei über ein, mit wahlweise einrückbaren Kupplungen versehenes, gegenläufiges Wellenpaar ein Zahnrad an, welches wiederum wahlweise mit Getriebegliedern kuppelbar ist, die mit dem Längs- bzw. Planzug in Wirkverbindung stehen.
  • Eine weitere Vorsahubeinriehtung ist bekannt, bei der der Vorschub- und Eilgang durch eine von den bewegten Teilen beeinfiußte elektrische Kontaktsteuerung beeinflußt wird. Hierbei wird der Arbeits-und Eilgangsantrieb getrennt in die Vorschubeinrichtung eingeleitet. Der Vorschubantrieb wirkt über ein Schneckengetriebe, dessen Schnecke als Fallschnecke ausgebildet und durch Anschläge aus- und einschaltbar ist, auf das Schneckenrad, das mit dem Eilantrieb unmittelbar gekuppelt ist. Dem Fallschneckengetriebe ist ein weiteres Schneckengetriebe zum Antrieb der abtreibenden Welle nachgeschaltet. Der Antrieb für den Vorschub und Eilgang kann entweder vom Hauptmotor aus erfolgen oder für den Vorschubantrieb vom Hauptmotor und für den Eilgang von einem besonderen Eilgangmotor, der am Gehäuse der Vorschubeinrichtung angeflanscht wird.
  • Darüber hinaus sind Vorschubantriebe bekannt, bei denen der Eilvorschub von einer zusätzlichen Wolle abgenommen wird, für deren Antrieb am Bettende ein Unters.etzungsgetriebe vorgesehen ist.
  • Die erstgenannte Vo:rsahubeinrichtung hat den Nachteil, daß für den Eilgang ein zusätzliches, kompliziertes Getriebe verwendet wird und neben den Schaltelementen für den normalen Plan- und Längsvorschub sowie die Umkehr der Vorschubrichtung ein weiterer Hebel für die Eil-, Zu- und Rückstellung in Längs- und Planrichtung erforderlich ist, was zu langen Schaltzeiten führt.
  • Bei der zweitgenannten Einrichtung besteht gleichfalls der Nachteil, daß teuere und kraftverbrauchende Getriebeglieder wie beispielsweise zwei Schneckenantriebe benötigt werden und das Ein- und Ausrücken der Fallschnecke über Anschläge, Kontakte und Hubmagnete erfolgt. Die Bindung des Arbeitszyklusses an die Anschläge hat wiederum bei Universalmaschinen den Nachteil eines Gebundenseins an vorbestimmte Arbeits- und Eilgangwege. Eine Unterteilung des Vorschubweges beispielsweise beim Bohren ist durch Auslösen der Fallschnecke bei Überlastung des Getriebezuges nicht durchführbar.
  • Die letztgenannte Eilgangeinriahtung erfordert gleichfalls einen zusätzlichen Getriebezug, der den normalen, für den Vorschubantrieb vorgesehenen, Getriebezug wegen der zu großen Untersetzung umgeht. Außerdem wird hierbei ein weiterer mit dem Vorschubhebel gegenseitig verriegelter Schalthebel benötigt. Mit dieser Einrichtung ist der Eilvorschub auch nur in Längsrichtung möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebseinrichtung für die Vorschubbewegangen zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Einrichtungen beseitigt und bei einfacher, billiger und sicherer Ausführung ohne Verwendung eines Zusatzgetriebezuges die Arbeits- und Eilgangbewegungen ermöglicht. Mit der Einrichtung sollen neben den normalen Vorschubbewegungen Eilgangbewegung in Plan- und Längsrichtung vorgenommen werden können und ein Schutz gegen Überlastung gewährleistet sein. Gleichzeitig soll die Antriebseinrichtung von einem Hebel aus und durch Fahren gegen Anschlag gesteuert werden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der Antrieb für die normalen Vorschübe vom Vorschubgetriebe über die Zugspindel und die Eilbewegungen von einem besonderen am Bettschlitten befestigten Eilgangmotor erfolgt. Erfindungsgemäß ist der Eilgangmotor mit einer Welle fest verbunden auf der dfie Kupplungen für den Rechts- und Linkslauf des Vorschubantriebes sowie ein Kupplungsstück angeordnet sind. Die mit den Kupplungen fest verbundenen Außenzahnkränze stehen mit der Zugspindel über Zwischenräder in Arbeitsverbindung. Auf der Welle ist weiterhin ein Zahnrad befestigt, das über ein weiteres Zahnrad mit einer Schneckenwelle verbunden ist, die über ein Schneckenrad mit der,Kupplung für den Längs- und Planzug in Wirkverbindung steht.
  • Die benannte Schneckenwelle ist nach beiden Seiten verschiebbar gelagert und wird durch eine zwischen Hülsen vorgespannte Feder durch Doppelfederkraftschluß in der Arbeitsstellung gehalten. Die beiden Hülsen sind dreh- und verschiebbar unter Begrenzung des Bewegungsweges in Gehäusewänden gelagert. Die Schneckenwelle steht über Zwischen-und Schaltglieder mit dem Kupplungskörper der Kupplungen für den Links- und Rechtslauf in Verbindung.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt die Steuerung der Vorschubbewegungen von einem Schalthebel aus, der zwischen der Schneckenwelle und dem Kupplungskörper an einem Schaltsegment befestigt ist. Dieses Schaltsegment ist um einen Bolzen drehbar und mit einem Zahnsegment versehen, das über eine Zahnstange mit dem Schaltglied der Kupplung für den Längs- und Planzug in Wirkverbindung steht. Das benannte Schaltsegment ist in einer gabelförmig ausgebildeten Welle um den bereits erwähnten Bolzen drehbar gelagert, die ein weiteres Schaltsegment trägt. An diesem Schaltsegment ist ein Schaltstein befestigt, der in ein Schaltstück eingreift. Weiterhin sind zwei Anbohrungen in das Schaltsegment eingearbeitet in die ein Stift in den Arbeitsstellungen des Hebels für Links- oder Rechtslauf eingreift. über diesen Stift sowie ein Verbindungsstück ist das Schaltsegment mit einem unter Federdruck stehenden Sperrstück für die Arbeitsstellungen des Schaltstückes verbunden. Dieses ist auf einer Schaltstange, die unter Doppelfederspannung steht, befestigt, wobei die Federn die Schaltstange und eine an ihr angebrachte Schaltgabel für den Kupplungskörper der Links- und Rechtslaufkupplungen in Mittelstellung halten. Der Stift steht hierbei über ein Schaltglied mit Schaltstiften sowie einem Schaltstück und Zwischengliedern mit der Schneckenwelle in Wirkverbindung.
  • Zur weiteren Vervollkommnung der Erfindung befindet sich auf dem Schalthebel ein unter Federdruck stehender Druckknopf, der an einer im Schalthebel verschiebbar gelagerten Schaltstange, die am unteren Ende einen Schaltschuh trägt, befestigt ist. Unter dem Schaltschuh ist ein Einschalter für den Eilgangmotor angeordnet, der mit diesem und über eine Wendeschaltung mit einem weiteren, am Bettschlittengehäuse angebrachten, Druckknopf verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist die. Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 Abwicklung der Antriebs- und Schalteinrichtung im Schnitt, F i g. 2 die Schaltelemente der Einrichtung in Seitenansicht, F i g. 3 Schnitt A -B zu F i g. 2, F i g. 4 Schnitt C-D zu F i g. 2, F i g. 5 Vorderansicht zu F i g. 2, F i g. 6 Schaltschema für den Schalthebel 35. Durch die Räderplatte des Bettschlittens der Drehmaschine mit den Gehäusewänden 1, 2, 3 und 4 (F i g. 1), ist eine Zugspindel 5 geführt. Zwischen den Gehäusewänden 3 und 4 befindet sich auf der Zugspindel 5 verschiebbar aber undrehbar, ein Antriebszahnrad 6. Parallel zur Zugspindel 5 ist in den Gehäusewänden 3 und 4 eine Welle 7, auf der ein Zahnrad 8 befestigt ist, gelagert. Eine Welle 9 trägt die fest mit dieser verbundenen Zahnräder 10 und 11.
  • An der Gehäusewand 4 ist ein Eilgangmotor 12 angeflanscht, dessen Abtriebswelle mit einer Welle 13 fest gekuppelt ist. Auf der Welle 13 sind zwei Hülsen 14 und 15 befestigt, die in den Gehäusewänden 3 und 4 gelagert sind und von denen die Hülse 14 außerhalb der Gehäusewand 3 ein Zahnrad 16 trägt. Auf den Hülsen 14 und 15 sind je eine Kupplung 17 und 18 lose und unverschiebbar gelagert, die mit Außenzahnkränzen versehen sind. Zwischen den Kupplungen 17 und 18 ist verschiebbar aber undrehbar ein Kupplungskörper 19 angeordnet.
  • Das Zahnrad 6 steht über das Zahnrad 8 mit dem Außenkranz der Kupplung 18 und über die Zahnräder 8, 11 und 10 mit dem Außenzahnkranz der Kupplung 17 in Wirkverbindung.
  • In den Gehäusewänden 1, 2 und 3 ist koaxial zur Welle 9 eine Welle 20 gelagert auf der ein mit dem Zahnrad 16 kämmendes Zahnrad 21 befestigt ist. Ein Teil der Welle 20 ist als Schnecke 22 ausgebildet, die auf ein Schneckenrad 23 wirkt. Der Abtrieb vom Schneckenrad 23 zu den Elementen des Längs- und Planvorschubes ist nicht dargestellt. An die Schnecke 22 schließt sich auf der Welle 20 ein Bund 24 an, der an einer mit der Welle undrehbar, aber auf dieser verschiebbar und in der Gehäusewand 2 drehbar und längs verschiebbaren Bundbuchse 25 anliegt. Zwischen der Bundbuchse 25 und einer in der Gehäusewand 1 verschiebbar gelagerten Buchse 27, die undrehbar und verschiebbar mit der Welle 20 verbunden ist, befindet sich eine auf Schnittdruck vorgespannte Druckfeder 26. Die Verbindung der Buchse 27 mit der Welle 20 erfolgt durch einen Stift 27', der in einer Ausnehmung 20' der Welle 20 geführt wird. Zur Begrenzung für die Längsbewegung der Buchse 27 nach links ist in der Gehäusewand 1 ein Flansch 28 angeordnet.
  • Am Ende der Welle 20 ist eine Verbindungsstange 29, in der die Welle 20 drehbar, aber umverschiebbar gelagert ist, befestigt. Die Verbindungsstange 29 ist mit einer in der Gehäusewand 1 gelagerten Schaltstange 29' fest verbunden. An der Schaltstange 29' befindet sich ein Schaltstück 30. Koaxial zur Schaltstange 29' ist eine Schaltstange 33 in den Gehäusewänden 3 und 4 verschiebbar gegen den Doppelfederkraftschluß der Feder 39 und 40 gelagert. Unter dem Schaltstück 30 ist an einem Gehäuseteil, um einen Bolzen 32 drehbar, ein Schaltglied 31 mit Schaltstiften 31' und 31" gelagert und steht über einen Stift 47 und ein Verbindungsstück 48 mit einem Sperrstück 36 in Wirkverbindung. Das Schaltglied 31 greift hierbei in eine Ausnehmung des Stiftes 47 ein, der verschiebbar in einem Böckchen 49 liegt und gemeinsam über das Verbindungsstück 48 mit dem Sperrstück 36 unter dem Einfluß einer Druckfeder 37 steht. Das Sperrstück 36 trägt vorn eine Nase 36' und ist längsverschiebbar im Gehäuse gelagert. Gegenüber dem Sperrstück 36 befindet sich auf der Schaltstange 33 ein Schaltblock 34.
  • Der Schaltblock 34 ist auf der dem Sperrstück 36 zugekehrten Seite mit einer gleichen Nase 34" und auf der anderen Seite mit einer Nut 34' versehen. In die Nut 34' greift ein Schaltstein 46 ein, der an einem Schaltsegment 45 befestigt ist und in dem sich zwei Anbohrungen 45' und 45" zur Arretierung des Stiftes 47 in den Schaltstellungen befinden. Das Schaltsegment 45 ist auf einer gabelförmig ausgebildeten Schaltwelle 42 befestigt, die in einem Flansch 44 drehbar gelagert ist. Zwischen den beiden Schenkeln der gabelförmig ausgebildeten Schaltwelle 42 ist, um einen Bolzen drehbar, ein Schaltsegment 41 angeordnet, in dem der Schalthebel 35 einerseits befestigt und dessen andere Seite als Zahnsegment 41' ausgebildet ist. Dieses Zahnsegment 41' greift in eine Zahnstange 43 ein, die mit der nicht dargestellten Kupplung für den Längs- und Planvorschub in Wirkverbindung steht.
  • Der Schalthebel 35 nimmt in sich eine Schaltstange 51, an deren oberem Ende sich ein unter Federkraft stehender Druckknopf 50 befindet, auf. Am unteren Ende der Schaltstange 51 ist ein Schaltschuh 52 angebracht, in dessen Verlängerung ein Einschalter 53 für den Eilgangmotor 12 im Gehäuse angeordnet ist. Auf der Schaltstange 33 ist zwischen den Gehäusewänden 3 und 4 eine Schaltgabel 38 befestigt, die in den Kupplungskörper 19 eingreift.
  • Die Wirkungsweise der Antriebseinrichtung ist folgendermaßen: Der Schalthebel 35 wird beispielsweise nach der Wahl des Vorschubwertes am Vorschubkasten aus der Stellung N über L (Schaltung auf Längsvorschub über Zahnsegment 41' und Zahnstange 43) in Stellung L 1 gebracht. Somit ist über den Schaltblock 34, die Schaltstange 33 und die Schaltgabel 38 der Kupplungskörper 19 in die Kupplung 18 eingeschaltet und der Antriebskraftfluß von der Zugspindel 5 über die Zahnräder 6 und 8 sowie den Außenkranz der Kupplung 18 mit dem Kupplungskörper 19 geschlossen. Von diesem aus wird die Drehbewegung über die Welle 13, die Zahnräder 16 und 21 auf die Schnecke 22 der Welle 20 übertragen und bewirkt über das Schneckenrad 23 die Vorschubbewegung längs in Richtung zum Spindelstock. Beim Schwenken des Schalthebels 35 von L nach L 1 bewegt sich der Schaltblock 34 so weit nach rechts, d-aß die Nase 36' des Sperrstückes 36, durch die Druckfeder 37 bewirkt, hinter die Nase 34" greift und, der Stift 47 in die Anbohrung 45' des Schaltsegmentes 45 einrastet. Die Beendung des Vorschubes kann von Hand oder durch Anfahren gegen einen Anschlag erfolgen.
  • Wird der Schalthebel 35 von L 1 in Richtung L geschwenkt, so zieht der Stift 47 beim Ausrasten aus der Anbohrung 45' gleichzeitig das Sperrstück 36 zurück, und die Schaltstange 33 wird durch die Feder 40 in ihre Ausgangsstellung gebracht, wodurch das Kupplungsstück 19 aus der Kupplung 18 gelöst wird.
  • Soll hingegen die Begrenzung des Vorschubweges durch einen Anschlag erfolgen, so wird durch das Anfahren gegen diesen das Schneckenrad 23 stillgesetzt. Die Schnecke 22 bewegt sich demzufolge durch den bestehenden Antrieb der Zugspindel 5 mit der Welle 20 nach links. Gleichzeitig drückt der Bund 24 die Bundbuchse 25 nach links und spannt die Druckfeder 26. Von der Welle 20 wird die Verbindungsstange 29 und Schaltstange 29' nach links mitgenommen. Das Schaltstück 30 schwenkt nunmehr über den Schaltstift 31" das Schaltglied 31 um den Bolzen 32. Hierdurch wird der Stift 47 und somit das Sperrstück 36 zurückgezogen. Durch die Feder 40 wird die Schaltstange 33 sowie das Kupplungsstück 19 in Mittelstellung gebracht und der Schalthebel 35 aus der Stellung L 1 in Stellung L geschwenkt. Durch das Lösen der Kupplung 18 werden weiterhin mittels der Druckfeder 26 die Welle 20 mit Schnecke 22 und die Zwischen- sowie die Schaltglieder in die Ausgangsstellung geführt.
  • Wird der Schalthebel 35 aus der Stellung L in Stellung L 2 geschwenkt, so erfolgt sinngemäß zu vorstehendem die Einschaltung des Kupplungskörpers 19 in die Kupplung 17, und die Vorschubbewegung wird in Richtung zum Reitstock der Maschine eingeleitet.
  • Fährt in dieser Richtung der Bettschlitten gegen einen Anschlag, so steht das Schneckenrad 23 still, und durch die Drehung der Schnecke 22 bewegt sich die Welle 20 nach rechts. Über den Mitnahmestift 27' wird die Buchse 27 nach rechts bewegt und spannt die Druckfeder 26. Weiterhin betätigt das Schaltstück 30 über den Schaltstift 31' das Schaltglied 31 und zieht über den Stift 47 das Sperrstück 36 zurück.
  • Die Schaltstange 33, der Kupplungskörper 19 und der Schalthebel 35 nehmen nunmehr wieder ihre Mittelstellung (L) ein, und die Schnecke 22 mit den Zwischen- und Schaltgliedern wird durch die Feder 26 in ihre Arbeitslage gebracht.
  • Das Arbeiten mit dem Planvorschub erfolgt analog der Beschreibung für den Längsvorschub, indem der Schalthebel 35 auf die Stellung P geschwenkt wird. Somit ist die Schaltung über das Zahnsegment 41' und die Zahnstange 43 auf Planvorschub erfolgt. Der Zustellvorschub des Querschlittens wird durch Schwenken des Schalthebels 35 nach P 1 und der Rückzugvorschub durch Schwenken des Schalthebels 35 auf Stellung P2 eingeschaltet.
  • Die Ausschaltung auf die Stellung P geschieht durch Schwenken des Schalthebels 35 oder Fahren gegen Anschlag wie beim Arbeiten mit Längsvorschub.
  • Der Eilrücklauf des Bett- oder Querschlittens durch den Eilgangmo:tor 12 erfolgt direkt über die mit der Motorwelle verbundene Welle 13, Hülse 14, die Zahnräder 16 und 21, Welle 20 auf die Schnecke 22 und von dieser über das Schneckenrad 23 sowie die nicht dargestellten Antriebselemente.
  • Wird der Schalthebel 35 auf die Stellung L für den Längsvorschub aus der Stellung L 1, L 2 oder N ge- schwenkt, so kann der Eilrücklauf vom Spindelstock weg durch Betätigen des Druckknopfes 50 des Schalthebels 35 eingeschaltet werden.
  • Vom Druckknopf 50 wird über die Schaltstange 51, den Schaltschuh 52 und den Einschalter 53 der Eilgangmotor 12 so lange eingeschaltet, bis der Druckknopf losgelassen wird. Der Eilrücklauf des Querschlittens erfolgt vom Werkstück weg beim Betätigen des Druckknopfes 50 in der Stellung P. Von einem am Bettschlitten angeordneten, nicht dargestellten Druckknopf aus, der durch eine Wendeschaltung mit dem Einschalter 53 verbunden ist, kann der Eilvorschub in entgegengesetzter Richtung in den Stellungen L und P eingeschaltet werden.
  • Die Schaltung des Einschalters 53 ist auf Grund der Stellung des Schalthebels 35 und der Ausbildung des Schaltschuhes 52 in den Stellungen L 1, L 2, P 1 und P2 nicht möglich, so daß keine Fehlschaltungen eintreten körnen. Für den nicht dargestellten Druckknopf ist für diese Schaltstellungen eine ebenfalls nicht dargestellte Sicherung gegen das Einschalten des Eilgangmotors 12 vorgesehen. In der Schaltstellung N erfolgt durch Betätigen eines der genannten Druckknöpfe die Bewegung der Getriebeteile vom Eilgangmotor 12 aus bis zur nicht dargestellten Schaltkupplung für den Längs- oder Planzug, was das Einschalten der Zahnkupplung erleichtert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebseinrichtung für die Vorschubbewegungen an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen, bei denen der Antrieb für die normalen Vorschübe vom Vorschubgetriebe über die Zugspindel und die Eilbewegungen von einem besonderen, am Bettschlitten befestigten Eilgangmotor erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Eilgangmotor (12) mit einer Welle (13), die die Kupplungselemente (17; 18; 19) für den Rechts- und Linkslauf des Vorschubantriebes trägt, fest verbunden ist, wobei die Kupplungen (17;18) mit der Zugspindel (5) über Zwischenräder in Arbeitsverbindungen stehen und die Welle (13) ein Zahnrad (16) trägt, das über ein weiteres Zahnrad (21) mit einer Schneckenwelle (20; 22) verbunden ist, die über ein Schneckenrad (23) mit der Kupplung für den Plan- und Längszug in Wirkverbindung steht.
  2. 2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwelle (20; 22) nach beiden Seiten verschiebbar gelagert und durch eine unter Vorspannung stehende Feder (26), mittels in den Gehäusewänden (1; 2) dreh-und verschiebbar gelagerten Hülsen (25; 27), unterDoppelfederkraftschluß und überZwischen-und Schaltglieder (29 bis 40) mit dem Kupplungskörper (19) der Kupplungen (17;18) für den Rechts- und Linkslauf, in Wirkverbindung steht.
  3. 3. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schneckenwelle (20; 22) und den Kupplungskörper (19) ein Schalthebel (35) an einem Schaltsegment (41) befestigt ist, das um einen Bolzen drehbar über ein Zahnsegment (41') und eine Zahnstange (43) mit der Kupplung für den Längs-und Planzug in Wirkverbindung steht und in einer gabelförmig ausgebildeten Schaltwelle (42) gelagert ist, die ein weiteres Schaltsegment (45) trägt, das über einen Schaltstein (46) mit einem Schaltstück (34) in Verbindung steht und das vermittels Anbohrungen (45'; 45") über einen Stift (47) sowie ein Verbindungsstück (48) mit einem unter Federdruck (37) stehenden Sperrstück (36) für das Schaltstück (34) verbunden ist; wobei das Schaltstück (34) auf einer unter Doppelfederspannung (39; 40) stehenden Schaltstange (33) befestigt ist, die eine Schaltgabel (38) für den Kupplungskörper (19) trägt und wobei der Stift (47) über ein Schaltglied (31) mit Schaltstiften (31'; 31") sowie einem Schaltstück (30) und Zwischenglieder (29, 29') mit der Schneckenwelle (20; 22) in Wirkverbindung steht.
  4. 4. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf dem Schalthebel (35) ein unter Federdruck stehender Druckknopf (50) befindet, der an einer im Schalthebel (35) verschiebbar gelagerten Schaltstange (51), die am unteren Ende einen Schaltschuh (52) trägt, befestigt ist und über einen Einschalter (53) für den Eilgangmotor (12) mit diesem und über eine Wendeschaltung mit einem weiteren Druckknopf verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 569 658; schweizerische Patentschrift Nr. 245 143; USA.-Patentschrift Nr. 1349 958.
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