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DE1181821B - Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickel-kondensatoren mit auf dielektrischen Baendern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugs-weise automatischen Wickelmaschine - Google Patents

Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickel-kondensatoren mit auf dielektrischen Baendern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugs-weise automatischen Wickelmaschine

Info

Publication number
DE1181821B
DE1181821B DES69064A DES0069064A DE1181821B DE 1181821 B DE1181821 B DE 1181821B DE S69064 A DES69064 A DE S69064A DE S0069064 A DES0069064 A DE S0069064A DE 1181821 B DE1181821 B DE 1181821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
capacitor
setpoint
metallized
coverings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES69064A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Hermann Heywang
Dipl-Phys Gerhard Hoyler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES69064A priority Critical patent/DE1181821B/de
Publication of DE1181821B publication Critical patent/DE1181821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/02Machines for winding capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickelkondensatoren mit auf dielektrischen Bändern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugsweise automatischen Wickelmaschine Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickelkondensatoren mit auf dielektrischen Bändern aufmetallisierten Belegungen, bei dem die Kapazität des Kondensatorwickels fortlaufend gemessen und der Wickelvorgang dann beendet wird, wenn dieser einen bestimmten Sollwert erreicht hat.
  • Das bei den Kondensatoren, deren Belegungen aus Metallfolien bestehen, längst bewährte Verfahren des Sollwertwickelns auf der Wickelmaschine ist auf Kondensatoren, deren Belegungen aus auf dielektrischen Bändern aufmetallisierten Metallschichten bestehen, nicht ohne weiteres übertragbar, da die Belegungen sich bis zur Schnittkante der dielektrischen Bänder am Wickelumfang erstrecken und dadurch in unmittelbaren Kontakt, gegebenenfalls auf dem Umweg über den Wickeldorn, kommen. Diese Kurzschlußstellen werden üblicherweise erst nach Fertigstellung des Kondensators beim sogenannten Aufschließprozeß beseitigt. Es sind zwar bereits Wege bekannt, solche Kurzschlüsse zu vermeiden, z. B. durch Einlegen einer gefalteten Kunststoffolie, Umknicken einer Trägerfolie, Entfernen eines Belags an der Einlegestelle usw.; all diese Arbeitsgänge sind aber mit einem besonderen Aufwand verbunden und vor allem schwer automatisierbar. Am leichtesten automatisierbar wäre noch das Entfernen des Metallbelags an der Einlegestelle; aber auch dieser Prozeß beansprucht eine nicht unerhebliche Zeit, weil im ganzen Gebiet der künftigen Einlegestelle und an den Stellen, wo eine Berührung mit dem Wickeldorn möglich ist, der Metallbelag beseitigt werden muß. Erst nach Ablauf dieses Entmetallisierungprozesses können die Bänder eingelegt und vom vorherigen Wickel abgetrennt werden. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist weiterhin darin zu sehen, daß die Kapazität eines mehrere cm langen Stückes des Bandes verlorengeht.
  • Es ist ferner bereits bekannt, statt unmittelbar am Rand der Schnittstelle einer der metallisierten Folien den Belag zu entfernen, in einem Abstand von einigen oder Bruchteilen von Millimetern vom Rand einen Isolierstreifen durch Entfernen des Metallbelags zu erzeugen. Dieser Isolierstreifen vermeidet zwar einen unmittelbaren Kurzschluß zwischen den Kondensatorbelegungen, kann aber nicht verhindern, daß diese über den metallischen Wickeldorn leitend miteinander verbunden werden, so daß eine Kapizitätsmessung während des Wickelns nicht möglich ist.
  • Von diesen Schwierigkeiten abgesehen gelingt eine Kapazitätsmessung mit den üblichen Mitteln auf der Wickelmaschine nur bei kleinen Kapizitätswerten. Bei größeren Kapazitätswerten dagegen entspricht der zwischen den Wickelenden gemessene Zweipol nicht mehr einer reinen Kapazität, sondern vielmehr einem Kettenleiter mit verteilten Kapazitäten und Widerständen. Mit steigender Wickellänge bilden. sich zunächst immer höhere Verlustfaktoren. Schließlich wird die Kapazität nur noch zum Teil erfaßt, so daß die üblichen Meßverfahren völlig versagen.
  • Es wird daher vorgeschlagen, erfindungsgemäß den Belag mindestens aller mit dem einen Pol des Kondensators verbundenen Belegungen in einem solchen Abstand vom Wickelanfang zu unterbrechen,. daß die Belegungen des verbleibenden Teils weder direkt noch über den Wickeldorn leitend miteinander verbunden sind, und das abgetrennte Belagstück bei der Messung des Sollwerts der Kondensatorkapazität kapazitätsmäßig zu berücksichtigen. Die Unterbrechungsstelle beseitigt also die Kurzschlußstellen. an der Schnittstelle oder am Dorn überhaupt nicht, sondern macht diese lediglich für den Meßprozeß, unschädlich. Die Trennstelle ist nur 0,1 bis 1 mm breit und vermindert die Kapazität des Kondensators -praktisch nicht. Das elektrisch abgetrennte Stück, wird beim nachfolgenden Prozeß der Stirrikontaktidrung wieder mit dem gemessenen Hauptteil des Kondensators verbunden. Kurzschlüsse im abgetrennten Stück werden im Aufschließprozeß beseitigt. Das vorübergehend abgetrennte Stück umfaßt in praktischen Fällen etwa 1 bis 10% der gesamten Kapazität. Dieser Teil wird durch die Kapazitätsmessung beim Sollwertwickeln nicht erfaßt und durch einen . nng 7Z8/316 Erfahrungswert berücksichtigt. Besondere Vorzüge des Verfahrens liegen darin, daß die schmale Trennspur von 0,1 bis 1 mm Breite außerordentlich schnell erzeugt werden kann und daß dies gleichzeitig mit dem Einlege- und Schneidprozeß stattfinden kann, weil die Trennstelle einen ausreichenden : )Abstand von der Einlegestelle und der Schrittstelle , der Bänder hat.
  • Sollen nicht nur Kondensatoren mit einer Kapazität bis zu etwa 10 nF-nach diesem Verfahren auf Sollwert gewickelt werden, sondern auch Kondensatoren mit größerem Kapazitätswert, so muß außerdem der schädliche Einfluß des Belagswiderstandes auf die Messung ausgeschaltet werden. Das kann entweder dadurch erreicht werden, daß der Scheinwiderstand der Teilkapazitäten - wenn man den Wickel als -einen Kettenleiter, bestehend aus Teilkapazitäten und den Belagswiderständen, auffaßt -erhöht wird oder dadurch, daß die Kettenlänge erniedrigt wird. Um den Scheinwiderstand der Teilkapazitäten zu erhöhen, wird vorgeschlagen; an Stelle der Normfrequenz von 800 Hz eine niedrigere Meßfrequenz zu verwenden, die so bemessen ist, daß einerseits der Scheinwiderstand der Teilkapazitäten genügend groß ist gegenüber den Belagswiderstandsabschnitten, daß andererseits ,aber eine Periode der Meßfrequenz klein ist gegenüber den zugelassenen zeitlichen Ungenauigkeiten beim Anhalten der Wickelmaschine. Man wird daher vorzugsweise eine Meßfrequenz von 15 bis 50 Hz verwenden.
  • Wird das Meßergebnis nicht zur automatischen Steuerung des Wickelvorgangs, sondern lediglich die Meßendkapazität dazu benutzt, die Windungszahl der folgenden Wickel einzustellen, so können auch tiefere Meßfrequenzen, etwa 5 Hz, verwendet werden.
  • Im allgemeinen soll aber die Meßbrücke, die zur Messung der Kapazität verwendet wird, selbst das Anhalten der Wickelmaschine steuern, so daß diese ganz niedrigen Frequenzen ausscheiden.
  • An Stelle einer Erhöhung der Scheinwiderstände der Teilkapazitäten oder zusätzlich zu dieser kann die Kettenlänge des aus Widerständen und Kapazitäten gebildeten Kettenleiters vermindert werden. Man erreicht. das dadurch, daß zur Herstellung des Kondensatorwickels an Stelle von zwei metallisierten Bändern vier, sechs, acht oder eine noch größere gerade Anzahl metallisierter Bänder verwendet werden. Statt einen sehr langen Kettenleiter zu verwenden, werden dann also mehrere kürzere parallelgeschaltet, deren Kapazität ohne weiteres gemessen werden kann. Als weiterer Vorteil ergibt sich noch eine Verminderung der Windungszahl.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung mögen die Figuren dienen.
  • F i g. 1 zeigt eine schematische Skizze einer automatischen Wickelvorrichtung mit zwei Wickeldornen 1 und 2, auf denen abwechselnd Kondensatorenwickel hergestellt werden. Beide Dorne sind um die Achse 4 schwenkbar angeordnet. In der F i g. 1 ist auf dem Dorn 1 eben ein Wickel 3 fertiggestellt und der Dom 1 um die Achse 4 entlang des Kreises 5 in Abziehstellung geschwenkt worden. Gleichzeitig wird dabei der Dorn 2 in Arbeitsstellung geschwenkt, und die mit der Vorratsrolle verbundenen Bänder 6 können nun in den Dorn 2 eingelegt werden, woraufhin die Bänder zwischen den Dorneg 1 und @2 durchgeschnitten werden. Wenn dEr Kurz.-, sdhluf3, der an oder Schnittkante der aufeinänder-@ liegenden Bänder oder an der Einlegestelle entsteht, beseitigt werden soll, so muß dazu der Metallbelag in der Umgebung der Einlegestelle in der Breite a beseitigt werden. Da die Beseitigung des Metallbelags vor dem Einlegen und Abschneiden der Bänder erfolgen muß, ist dazu ein besonderer Arbeitsgang erforderlich, der außerdem wegen der großen Länge des abzubrennenden Belagsstücks eine relativ lange Zeit beansprucht. Dies wird vermieden, wenn nach dem vorgeschlagenen Verfahren eine nur sehr schmale Isolierstrecke 7 in einem gewissen Abstand b von dem Wickeldorn 2 im Belag mindestens aller dem einen Pol des Kondensators verbundenen Belegungen hergestellt wird.
  • F i g. 2 zeigt ein mit einer Metallisierung versehe-. nes dielektrisches Band B. In einem kurzen Abstand vom Bandanfang 10 ist der Metallbelag 9 durch eine Isolierstrecke 7 unterbrochen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickelkondensatoren mit auf dielektrischen Bändern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugsweise automatischen Wickelmaschine, bei dem die Kapazität des Kondensatorwickels fortlaufend gemessen und der Wickelvorgang dann beendet wird, wenn die Kapazität einen vorgegebenen Sollwert erreicht hat; d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Belag mindestens aller mit dem einen Pol des Kondensators verbundenen Belegungen in einem solchen Abstand vom Wickelanfang unterbrochen wird, daß die Belegungen des verbleibenden Teils weder direkt noch über den Wickeldorn leitend miteinander verbunden sind, und daß das abgetrennte Belags, stück bei der Messung des Sollwerts der Kondensatorkapazität kapazitätsmäßig berücksichtigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur 1&ssung der Kapazitäten eine Meßfrequenz von 15 bis 50 Hz verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine gerade Anzahl von metallisierten Bändern, mindestens aber vier, zur Herstellung des Kondensators verwendet werden, die bei der Kapazitätsmessung je zur Hälfte parallel geschaltet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1011080; deutsche Patentanmeldung 14868 VIII c/ 21 g (bekanntgemacht am 23. 7. 1953); britische Patentschrift Nr. 821419.
DES69064A 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickel-kondensatoren mit auf dielektrischen Baendern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugs-weise automatischen Wickelmaschine Pending DE1181821B (de)

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DE1181821B true DE1181821B (de) 1964-11-19

Family

ID=7500706

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DES69064A Pending DE1181821B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zum Sollwertwickeln von Wickel-kondensatoren mit auf dielektrischen Baendern aufmetallisierten Belegungen auf einer vorzugs-weise automatischen Wickelmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4212179A (en) * 1978-10-12 1980-07-15 The Gates Rubber Company Driven mandrel and method

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011080B (de) * 1952-10-30 1957-06-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Wickelkleinkondensatoren
GB821419A (en) * 1956-09-20 1959-10-07 Telephone Mfg Co Ltd Improvements in and relating to the manufacture of electrical capacitors

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