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DE1181801B - Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen - Google Patents

Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen

Info

Publication number
DE1181801B
DE1181801B DEK47487A DEK0047487A DE1181801B DE 1181801 B DE1181801 B DE 1181801B DE K47487 A DEK47487 A DE K47487A DE K0047487 A DEK0047487 A DE K0047487A DE 1181801 B DE1181801 B DE 1181801B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
superconducting materials
superconducting
magnetic
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47487A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Peter Klaudy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER KLAUDY DIPL ING DR TECHN
Original Assignee
PETER KLAUDY DIPL ING DR TECHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER KLAUDY DIPL ING DR TECHN filed Critical PETER KLAUDY DIPL ING DR TECHN
Priority to DEK47487A priority Critical patent/DE1181801B/de
Publication of DE1181801B publication Critical patent/DE1181801B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F36/00Transformers with superconductive windings or with windings operating at cryogenic temperature
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E40/00Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
    • Y02E40/60Superconducting electric elements or equipment; Power systems integrating superconducting elements or equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen Die Erfindung betrifft einen Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen, wozu bereits vorgeschlagen wurde, solche Transformatoren toroidförmig auszubilden mit gleichmäßig angeordneten Wicklungen ohne ferromagnetisches Material im Feldraum und die Wicklungen selbst aus supraleitenden Werkstoffen herzustellen, wie es F i g. 1 im Prinzip erkennen läßt. Solche Transformatoren besitzen nach außen hin keine bzw. nur vernachlässigbar kleine Streufelder, so daß Wirbelstromverluste in benachbarten metallischen Leitern oder Beeinflussungen benachbarter Leitungen vermieden werden können. Um die elektrische Streuspannung klein zu halten und um zu verhindern, daß im inneren Teil des Wicklungsraumes der Primär- und Sekundärwicklungen magnetische Feldstärken entstehen, die über der Löschfeldstärke der supraleitenden Wicklungsdrähte liegen - supraleitende Drähte können nämlich nur bis zu ganz bestimmten, für das jeweilige Material und die Temperatur charakteristischen magnetischen Feldstärken verwendet werden, wenn sie die Eigenschaft der Supraleitfähigkeit nicht verlieren sollen -, wurde bereits bei Transformatoren mit supraleitenden Wicklungen mit und ohne Eisenkern weiterhin vorgeschlagen, die Primär- und Sekundärwicklungen eng miteinander zu verschachteln bzw. zu vermaschen, so daß sich die von den Wicklungsströmen hervorgerufenen Felder im wesentlichen, bis auf das resultierende Transformatorfeld, gegenseitig aufheben.
  • Die Herstellung solcher verschachtelter Wicklungen ist jedoch schwierig, kostspielig und bewirkt einen schlechten Wickelfüllfaktor, weil wegen der einzuhalterrden Prüfspannungsbedingung zwischen Primär- und Sekundärwicklung - besonders bei Hochspannungstransformatoren - erhebliche Isolationsabstände zwischen den zur Niederspannungs-und Hochspannungswicklung gehörigen Leitern vorgesehen werden müssen.
  • Auch lassen sich im Hinblick auf die praktisch zugelassenen Magnetisierungsströme bei Transformatoren in Ringbauweise ohne ferromagnetisches Material (F i g. 1) und ebenso wegen des gleichmäßigen Feldstärkenverlaufes längs des ganzen magnetischen Weges (worin W die Wicklungszahl, L die mittlere magnetische Länge, 1 den Strom bedeutet) im Vergleich zu Transformatoren mit Eisenkernen nur verhältnismäßig sehr geringe Kraftflußdichten erreichen.
  • Eine Verbesserung der Verhältnisse bei Transformatoren ohne Eisenkern könnte unter Anwendung der gleichen Anzahl von primär und sekundär miteinander verschachtelten Windungen bei gleichem Flußquerschnitt zwar erreicht werden, wenn die Wicklungen nicht ringförmig wie nach F i g. 1, sondern nach Art eines Solenoides gemäß F i g. 2 angeordnet werden. Bei gleicher Durchflutung 1 - W ist dann nämlich die Feldstärke und Kraftflußdichte innerhalb der Wicklungen entsprechend dem viel kleineren magnetisch in Reihe geschalteten Widerstand außerhalb der Wicklungen wesentlich größer als im Falle einer Anordnung nach F i g. 1. Allerdings treten dabei wegen des nach' außen tretenden Feldes in in der Nähe befindlichen Metallen Wirbelstromverluste und in elektrischen Leitern starke Beeinflussungen auf, die eine solche Anordnung nicht als zweckmäßig erscheinen lassen.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Räume, in denen das magnetische Hauptfeld und gegebenenfalls auch die magnetischen Streufelder zur Wirkung kommen, durch Hüllen aus supraleitenden Stoffen eingeschlossen bzw. begrenzt sind, und macht von der Eigenschaft Gebrauch, daß magnetische Felder durch supraleitende Körper nicht hindurchdringen können, solange ihre Feldstärke unterhalb der Löschfeldstärke der supraleitenden Körper liegt. Es ergibt sich daher die Möglichkeit, die magnetischen Haupt- und Streuflüsse durch zweckentsprechende Anordnung supraleitender Bleche so zu umhüllen bzw. zu lenken, daß Wirbelstromverluste und Beeinßussunen in Nachbarkörpern und -leitungen nicht auftreten und daß teure verschachtelte primäre und kundäre Wicklungsanordnungen entfallen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. 3, und zwar für einen Transformator ohne Eisenkern dargestellt. Die primären und sekundären Transformatorwicklungen aus supraleitendem Werkstoff sind hier in einfachster Weise als mehrlagig gewickelte Solenoidspulen Spl und Sp., ausgebildet, die wiederum durch supraleitende, geschlitzte Blechkästen K1, K, (Schlitze Schl) so abgekapselt sind, daß die supraleitenden Bleche keine Kurzschlußwindungen bilden. Der in ihrem Inneren entstehende resultierende Magnetfiuß 0, wird durch Anordnung eines aus supraleitendem Blech bestehenden schachtelartigen, ringförmigen Kastens K so umhüllt, daß er nach außen nicht austreten kann. Streuung nach außen und die damit verbundenen Nachteile treten daher ebensowenig wie in toroidförmigen Spulen entsprechend F i g. l auf. Durch entsprechende Bemessung der magnetischen Querschnitte Al, Az, A3 ist es möglich, die Feldstärke und Kraftflußdichte H und B innerhalb des Magnetspulenbereichs - bei gleichem Wicklungsaufwand, entsprechend obigen Ausführungen - größer als im Falle der F i g. 1 zu machen und damit den Magnetisierungsstrom kleiner als dort zu halten. Der Transformator nach F i g. 3 liegt dann hinsichtlich seiner Kraftflußdichten magnetisch zwischen denjenigen der Transformatoren nach F i g. 1 und 2 und nähert sich dem Falle 2 um so mehr, je größer die Räume innerhalb des supraleitenden Kastens, d. h. die Querschnitte A_" As gehalten werden.
  • Durch Einbau geeigneter supraleitender, dünner Blechzwischenlager Z, z. B. Bleibleche, Niobiumbleche usw., innerhalb der Wicklungen ist es weiter möglich, die inneren Wicklungslagen magnetisch so zu schirmen, daß sie nicht im Feld der äußeren Wicklungslagen liegen. Eine Verschachtelung oder Vermaschung der Wicklungen der Hochspannungs-und Niederspannungsspulen Spl, Spz zur Vermeidung des Auftretens von Löschfeldstärken im inneren Wicklungsraum ist daher nicht mehr erforderlich. Die Wicklungen können dsehalb mit Hilfe gewöhnlicher Wickelmaschinen billiger als gewöhnliche Solenoidspulen ausgeführt werden. Das heißt, im Gegensatz zu der Anordnung nach F i g. 1 sind Ringwickelmaschinen nicht nötig. Ebenso wie die die Windungen umfassenden supraleitenden Kästen K1, K, müssen auch die Zwischenlagebleche Z durch Schlitze Schl so unterbrochen werden, daß sie keine mit dem Haupt- oder Streufeld verketteten Kurzschlußstromkreise bilden.
  • Durch Vergrößerung der Wicklungslagen in axialer Richtung ist es leicht möglich, das Auftreten von Löschfeldstärken an den Spulenenden zu verhindern.
  • Die supraleitenden Zwischenlagen Z können z. B. als Folien, wie aus F i g. 3 ersichtlich, entweder zwischen den einzelnen Wicklungslagen oder aber auch so angeordnet werden, daß die Wicklungen in axialer Richtung in einzelne Abschnitte unterteilt werden.
  • Zur Sicherstellung der Bedingungen bezüglich Prüfspanunngsfestigkeit ist eine entsprechende Isolation 1, der Hochspannungswicklung nötig. Durch entsprechende Anordnung der Bleche kann das auftretende Streufeld durch Verlängerung des magnetischen Weges (Vergrößerung des magnetischen Widerstandes), allerdings unter entsprechendem Platzaufwand, verlängert und damit jede beliebige vorgeschriebene Streuspannung erreicht werden. Eine solche Maßnahme ist in F i g. 4 beispielsweise dargestellt, wo durch Anordnung entsprechender, voneinander durch Isolierschichten IS isolierter supraleitender Bleche BI das Streufeld der Hochspannungs- und Niederspannungswicklungen Spl und Spe durch Vergrößerung der Länge der StreukraftIinien Strl, Str_ herabgesetzt wird und damit auch die elektrischen Streuspannungen auf ungefähr den halben Wert vermindert werden.
  • Ein Transformator nach der Erfindung besitzt demnach gegenüber den bisher vorgeschlagenen ringförmigen Transformatoren mit supraleitenden Wicklungen ohne Eisenkern wegen der Konzentration des Feldes auf ein kurzes Stück des magnetischen Weges innerhalb der Spulen den Vorteil besserer Ausnutzung des Wicklungsmaterials. Durch Anordnung von magnetischen supraleitenden Abschirmungsblechen innerhalb der Wicklungen ist es weiterhin möglich, auf eine teure Verschachtelung bzw. Vermaschung der Wicklungen zu verzichten. Ferner ist es, da durch die magnetischen Abschirmbleche verhindert werden kann, daß die inneren Wicklungslagen sich im Magnetfeld der äußeren Wicklungslagen befinden, möglich, bei gleichen supraleitenden Werkstoffen, d. h. bei gegebener Löschfeldstärke der Wicklungen, höhere Ströme und damit höhere Leistungen als bei den bisher bekannten Transformatoren zu erreichen.
  • Der Einwand, daß durch die Anwendung der Schirmbleche die magnetische Beanspruchung von den Leitern lediglich auf die Schirmbleche übertragen wird und daß die Schirmbleche bei starken Magnetfeldern, denen die Leiter magnetisch nicht gewachsen wären, unter dem Einfiuß dieser Felder ihre Fähigkeit zur Abschirmung ebenso verlieren würden, trifft jedoch nicht zu, weil die Leiter im Gegensatz zu den Schirmblechen durch die Lastströme auch noch zusätzlich magnetisch beansprucht sind und deshalb gleich großen äußeren Feldern weniger gut als die Schirmbleche widerstehen können.
  • Wegen der Möglichkeit, an Stelle verschachtelter oder vermaschter Wicklungen billigere und weniger Platz erfordernde gewöhnliche Wicklungen zu verwenden, ist der Transformator nach der Erfindung auch den bekannten Transformatoren mit supraleitenden Wicklungen und auf normaler Temperatur gehaltenem Eisenkern überlegen.
  • Es ist natürlich auch möglich, durch entsprechende Ausbildung der supraleitenden Umhüllungsbleche den Raum, in dem das Magnetfeld eingeschlossen ist, nach Art eines Kerntransformators zu formen.
  • Wie bei bekannten Transformatoren können die Spulen als Röhren- oder Scheibenspulen ausgeführt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Räume, in denen das magnetische Hauptfeld und gegebenenfalls die magnetischen Streufelder zur Wirkung kommen, durch Hüllen aus supraleitenden Stoffen eingeschlossen bzw. begrenzt sind.
  2. 2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen von kastenförmigen Blechanordnungen aus supraleitenden Stoffen umgeben sind.
  3. 3. Transformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsquerschnitte der als Scheiben- oder Röhrenspulen ausgeführten Wicklungen durch zwischengelegte Bleche aus supraleitenden Stoffen in magnetisch gegeneinander abgeschirmte Abschnitte in radialer und/oder axialer Richtung unterteilt sind.
  4. 4. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche aus supraleitenden Stoffen im Bereich der Wicklungen so angeordnet und verlegt sind, daß die Wege der Streukraftlinien der gegeneinander isolierten primären und/oder sekundären Wicklungen künstlich verlängert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 752.
DEK47487A 1962-08-11 1962-08-11 Wechselstromtransformator mit Wicklungen aus supraleitenden Werkstoffen Pending DE1181801B (de)

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DE1181801B true DE1181801B (de) 1964-11-19

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ID=7224581

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035752B (de) * 1953-09-26 1958-08-07 Bernhard Philbert Schichtkern fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035752B (de) * 1953-09-26 1958-08-07 Bernhard Philbert Schichtkern fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

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