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DE1181739B - Monostabile oder astabile Multivibrator-schaltung - Google Patents

Monostabile oder astabile Multivibrator-schaltung

Info

Publication number
DE1181739B
DE1181739B DEJ23065A DEJ0023065A DE1181739B DE 1181739 B DE1181739 B DE 1181739B DE J23065 A DEJ23065 A DE J23065A DE J0023065 A DEJ0023065 A DE J0023065A DE 1181739 B DE1181739 B DE 1181739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
monostable
transistor
quasi
stable state
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ23065A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Spiro
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEJ23065A priority Critical patent/DE1181739B/de
Publication of DE1181739B publication Critical patent/DE1181739B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung Die Erfindung betrifft eine monostabile oder astabile Multivibratorschaltung mit einem Koppelnetzwerk zur Stabilisierung der Dauer des quasistabilen Zustandes der Anordnung.
  • Ein monostabiler Multivibrator besteht bekanntlich im Prinzip aus zwei geeignet rückgekoppelten Verstärkerstufen und besitzt einen stabilen Arbeitspunkt. Er kann jedoch mit Hilfe eines Eingangssignals zu instabiler Arbeitsweise gezwungen werden, so daß er aus seinem stabilen Zustand vorübergehend in einen quasistabilen Zustand übergeführt wird und nach dessen Beendigung wieder selbsttätig in den anfänglich stabilen Zustand zurückkehrt. Ein durch einen Eingangsimpuls ausgelöster monostabiler Multivibrator gibt demnach einen Ausgangsimpuls ab, dessen Breite der Dauer des quasistabilen Zustandes entspricht. Astabile Multivibratoren entsprechen in ihrem Aufbau weitgehend dem monostabilen Multivibrator, mit dem Unterschied, daß sie keinen stabilen Arbeitspunkt aufweisen und somit frei schwingend von einem in den anderen instabilen Zustand umschalten. Sie geben demnach Ausgangsimpulse ab, deren Breite wiederum von der Dauer des quasistabilen Zustandes bestimmt wird. Der stabile bzw. instabile Zustand derartiger Multivibratoren ist gekennzeichnet durch wechselweises Stromführen bzw. Gesperrtsein der beiden die Verstärkerstufen bildenden Verstärkungselemente. Der quasistabile Zustand ist gekennzeichnet durch die Zeit, in der ein instabiler Zustand aufrechterhalten bleibt.
  • Eine Eigenschaft derartiger Schaltungen ist demnach, daß mit ihnen Impulse bestimmter Dauer er= zeugt werden können. Es besteht die Forderung, die Dauer der abgegebenen Impulse zu stabilisieren und damit unabhängig von ungewollten Einflüssen zu machen. Aus dieser Forderung ergibt sich die technische Aufgabe, die Dauer des quasistabilen Zustandes zu stabilisieren.
  • Die Dauer des, quasistabilen Zustandes wird in erster Linie bestimmt durch die Zeitkonstante des den Ausgang der einen mit dem Eingang der anderen Verstärkerstufe verbundenen Koppelnetzwerkes (RC-Glied). Weiterhin wird die Dauer beeinflußt vom Anfangswert der Spannung am Kondensator des Koppelnetzwerkes zu Beginn des Schaltvorganges und dem Endwert, auf den diese Spannung nach einer e-Funktion ansteigen würde, wenn der Schaltvorgang nicht bei einer dazwischenliegenden kritischen Sprungspannung beendet werden würde. Demzufolge hat natürlich auch der Wert dieser durch die Dimensionierung gegebenen kritischen Sprungspannung einen Einfiuß auf die Impulsdauer. Unstabilitäten, die sich infolgeTemperaturschwankungen, Betriebsspannungsschwankungen usw. ergeben, können also vermieden werden durch Stabilisierung der hier genannten Größen.
  • Es ist bereits bekannt, z. B. die Zeitkonstante des koppelnden RC-Gliedes gegen Temperaturschwankungen dadurch zu stabilisieren, daß der Temperaturkoeffizient des Widerstandes gleich aber entgegengesetzt dem des Kondensators gewählt wird.
  • Weiterhin ist es bekannt, den Spannungsverlauf am Koppelnetzwerk während des Schaltvorganges, also während der Umladung des Kondensators, nicht nach einer e-Funktion verlaufen zu lassen, sondern den Verlauf durch Einschalten einer vorgespannten Diode mit entsprechender Kennlinie zu begradigen. Durch diese Maßnahme werden wohl Einflüsse von Betriebsspannungsschwankungenverringert, aber nicht beseitigt.
  • Bekannt ist außerdem, .die kritische Sprungspannung dadurch zu stabilisieren, daß der Anstieg des Spannungsverlaufes bei diesem Wert möglichst steil gewählt wird. Dies kann erreicht werden durch möglichst großen Unterschied zwischen Anfangswert und dem genannten eigentlichen Endwert der Spannung am Kondensator des Koppelnetzwerkes. Diese Maßnahme bedingt aber, daß die Widerstände, über die der Kondensator umgeladen wird, möglichst groß gewählt werden, die aber besonders bei der Erzeugung kurzer Impulse wiederum kleine Werte haben sollten.
  • Zur Stabilisierung des Anfangswertes der genannten am Koppelnetzwerk liegenden Spannung ist es bereits bekanntgeworden, Dioden zur Begrenzung in üblicher Schaltung einzufügen. Diese Maßnahme erfordert selbstverständlich eine exakt stabilisierte Betriebsspannung.
  • Der Endwert der Spannung, es handelt sich in den meisten Schaltungen um die Betriebsspannung selbst, kann nur durch eine gute Stabilisierung der Betriebsspannung konstant gehalten werden. Bei strengen Forderungen an die Konstanz der Impulsdauer werden die Aufwendungen zur Stabilisierung der Betriebsspannungen erheblich.
  • Zur Vermeidung der bei den bekannten Schaltungen auftretenden Schwierigkeiten und Mängel, insbesondere zur Vermeidung des Aufwandes für eine exakte Stabilisierung der Betriebsspannungen, die zur Stabilisierung der Impulsdauer notwendig ist, wird eine monostabile oder astabile Multivibratorschaltung mit einem Koppelnetzwerk zur Stabilisierung der Dauer des quasistabilen Zustandes der Anordnung vorgeschlagen, derart, daß in an sich bekannter Weise der Ausgang der einen mit dem Eingang der anderen Stufe des Multivibrators, bestehend z. B. aus Transistoren, durch einen Koppelkondensator verbunden ist, dessen beiden Belegungen gesonderte, in zeitlich konstantem Verhältnis zueinander stehende Gleichströme zweier Konstantstromgeneratoren zugeführt werden und dessen am Ausgang der einen Stufe gelegene Belegung außerdem über einen Widerstand am Bezugspotential liegt, derart, daß die am Widerstand anliegende, dem Gleichstrom proportionale Spannung zu Beginn des quasistabilen Zustandes durch Leitendwerden des parallelliegenden Transistors am Koppelkondensator einen den zuvor infolge des Gleichstroms leitenden Transistor sperrenden Spannungssprung hervorruft und der Koppelkondensator während der Dauer des quasistabilen Zustandes durch den Gleichstrom zeitlinear umgeladen wird.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich dadurch, daß zur Erzeugung der in zeitlich konstantem Verhältnis zueinander stehenden Gleichströme der Konstantstromgeneratoren an den Belegungen des Koppelkondensators je einer der Kollektoren zweier mit ihren Basen verbundener und bezüglich der die beiden Systeme des Multivibrators bildenden Transistoren den umgekehrten Leitungstyp aufweisender Transistoren liegt, deren Emitter über Widerstände an die Betriebsspannung des Multivibrators geführt sind.
  • Schwankungen des Basispotentials der beiden als Konstantstromgeneratoren verwendeten Transistoren, wie sie während eines Schaltvorganges auftreten können, werden dadurch vermieden, daß der gemeinsame Basisanschluß einerseits über einen Kondensator mit der Betriebsspannung, andererseits über einen Widerstand mit dem Bezugspotential verbunden ist und die Zeitkonstante dieses Gliedes bei Berücksichtigung der dazu parallelliegenden Schaltelemente groß gegenüber der Dauer des quasistabilen Zustandes gewählt wird.
  • Um die beiden Konstantstromgeneratoren gegen Temperaturschwankungen unempfindlich zu machen, wird weiterhin vorgeschlagen, daß die beiden verwendeten Transistoren dem gleichen Typ angehören und ihre Emitterwiderstände gleich groß gewählt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 3 näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den prinzipgemäßen Aufbau eines Multivibrators mit einem Koppelnetzwerk nach der Erfindung, F i g. 2 die am Koppelkondensator auftretenden Spannungen während eines Schaltvorganges und 5 ,; F i g. 3 ein funktionsfähiges Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, wobei bereits die zur Temperaturkompensation zusätzlich verwendeten Bauelemente hinzugefügt sind.
  • Die beiden pnp-Transistoren T10 und T20 liegen o mit ihren Emittern an der Bezugsspannung, mit ihren Kollektoren über die Arbeitswiderstände R 10 und R20 an der Betriebsspannung - U und bilden die beiden Verstärkerstufen eines monostabilen Multivibrators in vereinfachter Darstellung. Als zeitbestimmendes Glied ist der Kondensator C3 eingefügt, der den Ausgang, d. h. den Kollektor des Transistors T10, mit dem Eingang, d. h. der Basis des Transistors T20, verbindet. An die beiden Belegungen des Kondensators C3 sind außerdem die Kollektoren zweier npn-Transistoren T 1 und T 2 ge- führt, deren Emitter über Widerstände R 1 und R 2 an der gemeinsamen Betriebsspannung - U liegen. Die Basen der Transistoren T 1 und T 2 sind miteinander verbunden. Der Kollektor des Transistors T1 ist außerdem über einen Widerstand R 3 an Bezugspotential gelegt. Im Ruhezustand sei der Transistor T10 gesperrt und der Transistor T20 leitend. Die beiden als Urstromquellen dienenden Transistoren T 1 und T 2 ziehen Ströme 11 und 12. Die Ströme werden bestimmt durch die gemeinsame Betriebsspannung, die gemeinsame Basisspannung der beiden Transistoren und außerdem durch die Größe der Emitterwiderstände R1 bzw. R.. Insbesondere bei Verwendung von Transistoren T1 und T" des gleichen Typs kann als sicher angenommen werden, daß bei Temperaturschwankungen und Betriebsspannungsschwankungen sich die Ströme Il und 12 gleichmäßig verändern und sie somit zumindest stets in konstantem Verhältnis zueinander stehen. Im Ruhezustand des Multivibrators liegen demnach an den Belegungen des Kondensators C3 folgende Potentiale: auf der linken Seite die infolge des Stromes Il am Widerstand R 3 abfallende Spannung Uc und auf der rechten Seite die den Transistor T20 leitend haltende Basissteuerspannung UB. Der Strom 12 fließt dabei als Steuerstrom aus der Basis dieses Transistors heraus. Wird nun dem bis jetzt gesperrten Transistor T10 an seiner Basis ein ihn in den in Sättigung leitenden Zustand steuender Spannungsimpuls zugeführt, so wird über die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T10 der Widerstand R 3 plötzlich kurzgeschlossen. Am Koppelkondensator C3 wird also ein Spannungssprung von der Größe Uc hervorgerufen, der über den Koppelkondensator C3 auf die Basis des Transistors T20 übertragen wird und den vorher leitenden Transistos in den gesperrten Zustand umsteuert. Mit diesem Vorgang setzt also der quasistabile Zustand des Multivibrators ein. Da der Transistor T20 nunmehr gesperrt ist, lädt der Strom 1l den Kondensator C3 zeitlinear um. Die Umladung erfolgt so lange, bis an der Basis des Transistors T20 wiederum die Anfangsbedingung hergestellt ist, also der Transistor leitend wird, was das Ende des quasistabilen Zustandes bedeutet. Der Potentialverlauf UB, an der rechten Seite des Kondensators und damit an der Basis des Transistors T20 ist in F i g. 2 dargestellt. Zum Zeitpunkt t1 wird Transistor T10 infolge eines Steuerimpulses leitend. Die Spannung springt um den Betrag Uc, und dadurch wird der Transistor T20 gesperrt. Es ist UB, = UB ;-- Uc. Der Strom 12 lädt nun den Kondensator linear mit der Zeit t um, so daß sich ergibt: wenn C3 die Kapazität des Kondensators C 3 darstellt.
  • Zur Zeit t2 ist die Spannung UB, so weit abgesunken, daß sie wieder den Wert UB erreicht hat und der Transistor T20 gesperrt wird. Die Dauer des quasistabilen Zustandes ergibt sich also zu und da das Verhältnis = K = konstant ist, T = K - R3- C3. Daraus ist ersichtlich, daß die Dauer des quasistabilen Zustandes und damit die Dauer des vom Multivibrator abgegebenen Impulses unabhängig von Betriebsspannungsschwankungen ist. Eine Voraussetzung ist noch, daß die Steuerspannung an den beiden Transistoren T1 und T2 zur Zeit des auftretenden Spannungssprungs und während der Dauer des quasistabilen Zustandes gleichbleibt. Aus diesem Grunde ist der gemeinsame Basisanschluß an ein RC-Glied angeschlossen. Der Kondensator C4 hält in Verbindung mit dem Widerstand R 4 die Steuerspannung konstant, sofern die sich ergebende Zeitkonstante groß im Verhältnis zur Dauer des quasistabilen Zustandes gewählt wird. über den Wider-.. stand R 4 wird gleichzeitig der notwendige Basisstrom für die Transistoren T 1 und T 2 zugeführt und das Basispotential auf einen brauchbaren Wert eingestellt.
  • Das funktionsfähige Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 stellt einen monostabilen Multivibrator dar. Das erfindungsgemäße Koppelnetzwerk ist über die Dioden D 11 und D 21 an den Kollektor bzw. die Basis der Transistoren T10 bzw. T20 an- geschlossen. Für die Dioden D11 und D 21 sind zweckmäßigerweise Siliziumdioden zu verwenden, um die Rückströme klein zu halten. Bei gesperrtem Transistor T10 (Ausgangsstellung) ist auch Diode D11 gesperrt, da über den Widerstand R10 kein Spannungsabfall erfolgt. Der Strom durch den Widerstand R3, der ja die Spannung Uc bestimmt, setzt sich zusammen aus dem Strom 11 und dem Sperrstrom ID 11 der Diode D 11. Während der Dauer des quasistabilen Zustandes ist Transistor T20 gesperrt. Seine definierte Sperrspannung erhält er über das Dioden-Widerstand-Glied D 20R 21. Das Potential an der rechten Seite des Kondensators C3 ist während seiner Umladung im quasistabilen Zustand positiver als das Basispotential des Transistors T20. Damit ist während dieser Zeit auch die Diode D21 gesperrt, und der Umladestrom für den Kondensator C3 setzt sich zusammen aus dem Strom 12 und dem Sperrstrom 1D 21 der Diode D 21. Unter der Bedingung, daß I1 > 1D 11 und 12 > 1D 21 ist, was bei Verwendung von Siliziumdioden gegeben ist, bleibt das Verhältnis der Summenströme konstant.
  • Die Diode D 3 in Reihe zum Widerstand R 3 dient dazu, die Temperaturabhängigkeit der Spannung Uc zu beseitigen, um die das. Potential zu Beginn des quasistabilen Zustandes am Kondensator C3 springt. Zu diesem Zweck wird die Diode D 3 nach ihren Halbleitereigenschaften im Hinblick auf Durchlaßwiderstand und dessen Temperaturabhängigkeit derart ausgesucht, daß sie mit den entsprechenden Größen der parallel dazu liegenden Reihenschaltung aus Diode D 11 und Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T10 im leitenden Zustand übereinstimmen.
  • Die weiteren in der Schaltung nach F i g. 3 verwendeten Schaltelemente dienen lediglich zur Vervollständigung des monostabilen Multivibrators, und ihre Verwendung stellt bekannte Maßnahmen dar. So werden dem Eingang E über das differenzierende Glied C 10R 12 und das eine bestimmte Schwellspannung erzeugende; durch ein vorgespannte Diode D13 dargestellte Glied die den Multivibrator anstoßenden Impulse zugeführt. Das außerdem am Eingang. angeordneteDoden-Widerstand-Glied R 11 D 10 erzeugt eine definierte Sperrspannung. Vom Ausgang A, an dem die in ihre Breite stabilisierten Ausgansimpulse, anstehen, führt außerdem der übliche Rückkopplungskreis, bestehend aus dem Zeitglied R 22 C 20 in Reihe mit einer . Diode D 12, zum Eingang der anderen Stufe zurück.
  • Das hier beschriebene erfindungsgemäße Koppelnetzwerk wird in entsprechender Weise bei astabilen Multivibratoren verwendet. Bei dieser Art von Multivibratoren ist es gemäß deren Aufbau und Funktion sinngemäß, das Netzwerk zweimal einzufügen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung mit einem Koppelnetzwerk zur Stabilisierung der Dauer des quasistabilen Zustandes der Anordnung, dadurch gekennzeichn e t, daß in an sich bekannter Weise der Ausgang der einen mit dem Eingang der anderen Stufe des Multivibrators, bestehend z. B. aus Transistoren (T10 und T20), durch einen Koppelkondensator (C3) verbunden ist, dessen beiden Belegungen gesonderte, in zeitlich konstantem Verhältnis zueinander stehende Gleichströme (I" 12) zweier Konstantstromgeneratoren zugeführt werden und dessen am Ausgang der einen Stufe (T10) gelegene Belegung außerdem über einen Widerstand (R 3) am Bezugspotential liegt, derart, daß die am Widerstand (R3) anliegende, dem Gleichstrom (1i) proportionale Spannung zu Beginn des quasistabilen Zustandes durch Leitendwerden des parallelliegenden Transistors (T 10) am Koppelkondensator (C 3) einen den zuvor infolge des Gleichstroms (12) leitenden Transistors (T20) sperrenden Spannungssprung hervorruft und der Koppelkondensator (C3) während der Dauer (T) des quasistabilen Zustandes durch den Gleichstrom (12) zeitlinear umgeladen wird.
  2. 2. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der in zeitlich konstantem Verhältnis zueinander stehenden Gleichströme (l1, I2) der Konstantstromgeneratoren an den Belegungen des Koppelkondensators (C3) je einer der Kollektoren zweier mit ihren Basen verbundener und bezüglich der die beiden Systeme des Multivibrators bildenden Transistoren (T 10 und T 20) den umgekehrten Leitungstyp aufweisenden Transistoren (T1, T2) liegt, deren Emitter über Widerstände (R 2, R 1) an die Betriebsspannung (U) des Multivibrators geführt sind.
  3. 3. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung von Schwankungen des Basispotentials der beiden als Konstantstromgeneratorendienenden Transistoren (T1, T2) der gemeinsame Basisanschluß einerseits über einen Kondensator (C4) mit der Betriebsspannung (U), andererseits über einen Widerstand(R4) mit dem Bezugspotential verbunden ist und die Zeitkonstante dieses Gliedes bei Berücksichtigung der dazu parallelliegenden Schaltelemente groß gegenüber der Dauer des quasistabilen Zustandes ist.
  4. 4. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daßzurTemperaturkompensation der beiden Konstantstromgeneratoren Transistoren (T1, T2) gleichen Typs verwendet und die Emitterwiderstände (R 1, R 2) gleich groß gewählt werden.
  5. 5. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Temperaturstabilisierung der Dauer (T) des quasistabilen Zustandes die Summe aus den Temperaturkoeffizienten des Koppelkondensators (C3), des ihn mit dem Bezugspotential verbindenden Widerstandes (R3) und des Emitterwiderstandes (R2) des am Eingang der einen Stufe (T20) liegenden Transistors (T2) gleich dem Temperaturkoeffizienten des Emitterwiderstandes (R 1) des am Ausgang der anderen Stufe (T10) liegenden Transistors (T1) gewählt wird.
  6. 6. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelnetzwerk mit dem Ausgang des einen und dem Eingang des anderen Systems des Multivibrators über Dioden (D 11, D 21), vorzugsweise Siliziumdioden, verbunden ist, die so gepolt sind, daß sie in Sperrrichtung betrieben werden, wenn das jeweils anliegende System gesparrt ist.
  7. 7. Monostabile oder astabile Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu dem den Koppelkondensator (C3) mit dem Bezugspotential verbindenden Widerstand (R 3) eine oder mehrere in Durchlaßrichtung gepolte, derart ausgewählte Dioden (D 3) geschaltet sind, daß unter Berücksichtigung der Temperaturkoeffizienten daran in Durchlaßrichtung ein Spannungsabfall entsteht, der gleich dem gesamten Spannungsabfall an der anliegenden koppelnden Diode (D 1) und an der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors (T10) im leitenden Zustand ist.
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