DE1181736B - Verfahren zur Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen - Google Patents
Verfahren zur Schwarzsteuerung von FernsehsignalenInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/64—Circuits for processing colour signals
- H04N9/72—Circuits for processing colour signals for reinsertion of DC and slowly varying components of colour signals
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 η
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer: 1181736
Aktenzeichen: F 39127 VHI a /21 al
Anmeldetag: 27. Februar 1963
Auslegetag: 19. November 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen und insbesondere
zur Schwarzsteuerung von Farbfemsehsignalen und/oder Monochromfernsehsignalen. Derartige Farbfernsehsignale
(FBAS-Signale) können sich aus Färbsynchronimpulsen,
aus Bildsignalen, Austastlücken und Synchronsignalen oder (FBA-Signalen) aus Farbsynchronimpulsen,
Bildsignalen und Austastlücken zusammensetzen. Unter den Monochromfernsehsignalen
unterscheidet man einerseits Signale (BAS-Signale), die sich aus Bildsignalen, Austastliicken und
Synchronimpulsen zusammensetzen und andererseits Signale (ΒΑ-Signale), die aus Bildsignalen und Austastlücken
bestehen.
Der Schwarzwert derartiger Fernsehsignale (FBAS-, FBA-, ΒΑ-Signale) wird zweckmäßig durch eine getastete
Schwarzsteuerung festgehalten, welche auf Signalanteile während der Austastlücken auf die sogenannte
»Schwarzschulter« anspricht. Wenn es sich um Farbfernsehsignale handelt, deren Farbsynchronimpulse
(Burst) auf der Schwarzschulter übertragen werden, so wird ein Teil dieser »Schwarzschulter«
für die Farbsynchronimpulse beansprucht. Nach einem bekannten Verfahren wird eine gesteuerte
Schwarzsteuerung verwendet, welche auf diejenigen verbleibenden Teile der »Schwarzschulter« anspricht,
die nicht von den Farbsynchronimpulsen beansprucht werden. Wenn es sich insbesondere um das NTSC-Verfahren
handelt, dann wäre es denkbar, eine Schwarzsteuerung zu verwenden, welche auf Signalanteile
der hinteren Schwarzschulter nach den Farbsynchronimpulsen anspricht. Bei Durchführung eines
derartigen Verfahrens entstehen jedoch insofern Schwierigkeiten, als die zeitliche Lage der Farbsynchronimpulse
relativ zu den Horizontalsynchronimpulsen durch Übertragungsfehler, insbesondere
durch Gruppenlaufzeitfehler (in der Nähe des Farbträgers) nicht konstant ist.
Nach einem weiteren bekannten Verfahren zur Schwarzsteuerung von Farbfemsehsignalen nach dem
NTSC-Verfahren wird eine Schwarzsteuerung verwendet, welche auf die Stelle anspricht, an der die
Farbsynchronimpulse liegen. Dazu wird ein Parallelschwingungskreis
in Serie mit einer Klemmschaltung verwendet, der verhindern soll, daß die übertragenen
Farbsynchronimpulse durch die Schwarzsteuerung gestört werden. Die Praxis zeigt jedoch, daß während
der Dauer der Bildsignale im Frequenzgang des übertragenen Farbfernsehsignal eine Einsattelung auftritt,
da die Drossel des Parallelschwingungskreises mit den Diodenkapazitäten der Klemmschaltung
einen Saugkreis bildet.
Verfahren zur Schwarzsteuerung von
Fernsehsignalen
Fernsehsignalen
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Helmut Schönfelder, Darmstadt,
Karl-Friedrich Pohle,
Reinheim (Odenw.)
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Schwarzsteuerung von
Fernsehsignalen anzugeben, bei dem die Schwierigkeiten bekannter Verfahren überwunden werden.
Bei einem Verfahren zur Schwarzsteuerung von Farbfemsehsignalen werden erfindungsgemäß durch
Demodulation der Farbsynchronimpulse Impulse ge*-
wonnen und daraus Klemmimpulse erster Art abgeleitet, welche in vorgegebenem zeitlichem Abstand
nach den Farbsynchronimpulsen auftreten. Diese Klemmimpulse erster Art werden dann in an sich bekannter
Weise zur Steuerung einer getasteten Schwarzsteuerstufe verwendet.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß zu jedem Farbsynchronimpuls — trotz gegebenenfalls auftretender Ubertragungsfehler — in genauem zeitlichem Abstand ein Klemmimpuls erster
Art erzeugt wird, der das Ansprechen der getasteten Schwarzsteuerung auf der hinteren Schwarzschulter
gewährleistet. Auch bei gegebenenfalls vorkommenden Verschiebungen der Farbsynchronimpulse relativ
zu den Horizontalsynchronimpulsen, wie sie beispielsweise während der Umschaltung von einem
Fernsehstudio auf ein anderes vorkommen können, bleibt der zeitliche Abstand dieser Klemmimpulse
zum zugeordneten Farbsynchronimpuls konstant.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Klemmimpulse erster Art während der
Vertikalaustastlücke keine Störungen verursachen können, weil sie (wegen des Ausbleibens der Farbsynchronimpulse)
während der Vertikalaustastlücke nicht erzeugt werden. Schließlich hat das erfindungsgemäße
Verfahren auch noch den Vorteil, daß Klemmimpulse üblicher Breite von etwa 1,1 μβεσ
Dauer zur getasteten Schwarzwerthaltung verwendbar
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sind, so daß eine einwandfreie Schwarzwerthaltung gewährleistet ist.
Manchmal ist es zweckmäßig, außer den Klemmimpulsen erster Art auch Klemmimpulse zweiter Art
zu erzeugen, welche in vorgegebenem zeitlichem Abstand nach den Synchronimpulsen auftreten. Diese
Klemmimpulse zweiter Art sollen dann einer Klemmschaltung zugeführt werden, wenn die Klemmimpulse
erster Art ausbleiben. Somit ist in jedem Fall, gleichgültig ob Farbfernsehsjgnale oder Monochromfernsehsignale
über ein und denselben Kanal übertragen werden, eine Schwarzsteuerung mit Klemmimpulsen
erster bzw. zweiter Art gewährleistet, die automatisch immer auf die Schwarzschulter der übertragenen
Fernsehsignale anspricht.
Das Wesen der Erfindung und Ausführungsbeispiele derselben werden an Hand der F i g. 1 bis 8
beschrieben, wobei in mehreren Figuren dargestellte gleiche Impulsfolgen oder Schaltungsanordnungen mit
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es zeigen F i g. 1 bis 4 Impulsfolgen,
F i g. 5 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Klemmimpulsen erster Art,
die in konstantem zeitlichem Abstand nach den Farbsynchronimpulsen auftreten,
F i g. 6 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Klemmimpulsen zweiter
und dritter Art,
F i g. 7 die Schaltungsanordnung nach F i g. 6 in ausführlicher Darstellung,
F i g. 8 ein Blockschaltbild eines Fernsehempfängers
mit Schaltungsanordnungen zur Erzeugung von Klemmimpulsen.
F i g. 1 zeigt ein Farbfernsehsignal α im Bereich der vertikalen Austastlücke am Ende eines geradzahligen
Halbbildes. Falls das Farbfernsehen im mitteleuropäischen Raum eingeführt wird, ist anzunehmen, daß
ein derartiges Farbfernsehsignal aus Bildsignalen B und aus den in den Austastlücken liegenden Synchronimpulsen
(Horizontalsynchronimpulse S, Vortrabanten T, Haupttrabanten T, Nachtrabanten T")
und Farbsynchronimpulsen F (Burst) besteht.
Der Schwarzwert eines derartigen Fernsehsignals a wird zweckmäßig durch eine getastete Schwarzsteuerung
festgehalten, welche auf die Schwarzschulter eines derartigen Signals anspricht. Diese Schwarzsteuerung
hat den Vorteil, daß keine Arbeitspunktverlagerung bewirkt wird, wenn an Stelle eines BAS-Signals
nur ein ΒΑ-Signal zugeführt wird, wie es beispielsweise bei Durchgangsverstärkern vorkommen
kann. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Schwarzsteuerung ist darin zu sehen, daß sich die Grundhelligkeit
durch eine gegebenenfalls in Fernsehempfängern vorgenommene Verstärkungsregelung nicht
ändert.
Das in F i g. 1 dargestellte Farbfernsehsignal α enthält
auf der hinteren Schwarzschulter Farbsynchronimpulse. Es wäre denkbar, eine Folge von Klemmimpulsen
b zu erzeugen, welche in einem zeitlich konstanten Abstand von etwa 3,5 iisec nach den
Rückflanken der Synchronimpulse auftreten. Bei einer derart großen Verzögerung von 3,5 μ5εΰ würde
die Schwarzsteuerung auf die Flanken der Haupttrabanten T ansprechen. Es würde dann ein Potentialsprung
auftreten, wodurch Störungen verursacht würden. Es wäre ferner denkbar, Klemmimpulse c
abzuleiten, welche in einem konstanten zeitlichen Abstand nach den Vorderflanken der Synchronimpulse
S auftreten. Derartige Klemmimpulse c hätten den Nachteil, daß die Schwarzsteuerung während
der Dauer der Haupttrabanten T auf den Synchronimpulsgrund anspricht, so daß sich ein Potentialsprung
vom Schwarzwert auf den Snychronimpulsgrund ergibt und Störungen hervorgerufen werden.
Die F i g. 2 und 3 zeigen die Ausschnitte E bzw. G
des Signals α nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Insbesondere sind der Horizontalsynchronimpuls S, der Vortrabant T', die Haupttrabanten T,
der Farbssynchronimpuls F, die vordere bzw. die hintere Schwarzschulter SCH' bzw. SCH", die
Klemmimpulse k', K, m' und außerdem auch Zahlenangaben ersichtlich, die sich auf Zeiten in nsec beziehen.
Dabei ist vorausgesetzt, daß die Dauer der vorderen bzw. hinteren Schwarzschulter SCH' bzw.
SCH", ferner die Dauer der Synchronimpulse toleranzmäßigen Änderungen unterliegen.
Wenn nach F i g. 2 die Farbsynchronimpulse F aus zehn Perioden einer Schwingung mit der Farbträgerfrequenz
(4,4296875 MHz) bestehen, dann entsprechen diese einer Gesamtdauer der Farbsynchronimpulse
F von etwa 2,3 nsec. Der Abstand von der
Rückflanke der Synchronimpulse zum Beginn der Farbsynchronimpulse F sollte etwa 0,7 \isec betragen,
so daß unter diesen Voraussetzungen die hintere Schwarzschulter SCH" mit einer Dauer von 2,1 bis
3,5 \isec für eine Klemmung hinter dem Farbsynchronimpuls
zur Verfügung steht. Unter Abzug eines Sicherheitsabstandes von 0,5 μββΰ zu beiden Seiten
des Klemmimpulses k' sollte dieser Klemmimpuls k' nur 1,1 nsec andauern.
F i g. 3 zeigt, daß man mit einer Verzögerung von 3,5 \isec und einer Breite von 1,1 \isqc des Klemmimpulses
K tatsächlich auf die Flanke eines Haupttrabanten T klemmen würde. Wollte man die damit
verbundenen Störungen vermeiden, dann müßte die Klemmimpulsbreite auf mindestens 0,5 nsec reduziert
werden. Dies ist jedoch nicht wünschenswert, da getastete Schwarzsteuerungen unter diesen Voraussetzungen
nicht günstig arbeiten. Außerdem sind aus F i g. 3 die beiden Zeiten H/2 entsprechend je einer
halben Zeilendauer ersichtlich.
F i g. 4 zeigt mehrere Impulsfolgen, die bei der Erzeugung von Klemmimpulsen eine Rolle spielen. Es
sind dies die Folge der Synchronimpulse g, eine Folge h von Farbsynchronimpulsen F, eine Folge von
Rechteckimpulsen /, ferner Impulsfolgen k, k', m, m',
n, v, p, p' und ein Ausschnitt eines Farbfernsehsignal q.
Durch Gleichrichtung der Farbsynchronimpulse F ergeben sich zunächst die Rechteckimpulse /, welche
differenziert werden. Die den Vorderflanken der Rechteckimpulse i entsprechenden Differenzierspitzen
werden unterdrückt, wogegen die den Rückflanken dieser Rechteckimpulse / entsprechenden Differenzierspitzen
k zur Erzeugung der Klemmimpulse k' erster Art verwendet werden.
Derartige Klemmimpulse k' haben die Vorteile, daß sie während der Dauer D keine Störungen verursachen
können und daß deren Abstand zum jeweils zugeordneten Farbsynchronimpuls F exakt gewährleistet
ist. Auch bei gegebenenfalls vorkommenden Verschiebungen der Farbsynchronimpulse F relativ
zu den Horizontalsynchronimpulsen 5 (beispielsweise während der Umschaltung von einem Fernsehstudio
auf ein anderes) bleibt der zeitliche Abstand
der Klemmimpulse k! zum zugeordneten Farbsynchronimpuls
F konstant.
Wenn kein Farbfernsehsignal und daher auch keine Farbsynchronimpulse vorhanden sind, dann sind
Klemmimpulse zweiter Art m' zweckmäßig, die in konstantem Abstand nach den Rückflanken der zugeordneten
Synchronimpulse g auftreten. Diese werden aus den Impulsen m abgeleitet.
In manchen Fällen ist es vorteilhaft, bei vorhandenem Farbfernsehsignal auch während der Dauer D
Klemmimpulse zur Verfügung zu haben. Aus den Impulsen m wird daher eine Impulsfolge η abgeleitet,
deren Impulse nur während der Dauer D auftreten. Dies kann beispielsweise unter Verwendung der
Rechteckimpulse i bewirkt werden, durch welche alle jene Impulse der Impulsfolge m unterdrückt werden,
die nicht während der Dauer D auftreten. Durch additive Mischung der Impulsfolgen k und η entsteht
die Impulsfolge p, welche entweder direkt oder nach Umformung als Klemmimpulsfolge p' dritter Art verwendbar
ist. Diese Impulsfolge ρ setzt sich somit aus zwei gegeneinander phasenverschobenen Impulsfolgen
k bzw. η zusammen. Mit den entsprechenden Klemmimpulsen p' wird sowohl außerhalb als auch
während der ganzen Vertikalaustastlücke eine Klemmung auf den Schwarzwert des Signals q erzielt.
F i g. 5 zeigt ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung der Klemmimpulse erster
Art (&')· Dabei wird über Klemme 20 ein Farbfern-Amplitudenbegrenzers,
abgetrennt werden können. Diese Synchronimpulse g werden in Stufe 37 um die
Zeit t (Fig. 3) verzögert und in der Differenzierstufe 38 differenziert. Im anschließenden Begrenzer 39
werden Differenzierspitzen, die Vorderflanken der Synchronimpulse entsprechen, unterdrückt, so daß
dem Tor 41 nur jene Differenzierspitzen m zugeführt werden, die den Rückflanken der Synchronimpulse
entsprechen.
Es wäre denkbar, über Klemme 42 die Impulsfolge ν zuzuführen, deren Impulse während der
Dauer D auftreten und welche bewirken sollen, daß das Tor 41 nur während dieser Dauer D geöffnet ist.
Vom Ausgang des Tores 41 wäre dann eine Impulsfolge η abnehmbar. Es ist jedoch zweckmäßiger, an
Stelle der Impulsfolge ν die Impulsfolge i zuzuführen,
die in ähnlicher Weise wie nach F i g. 5 abgeleitet wird. In der Addierstufe 43 werden die Impulsfolgen
η und k addiert, und durch Umformung der gewonnenen
Impulsfolge ρ wird die Folge der Klemmimpulse p' über den Schaltungspunkt 44 der Klemmstufe
29 zugeführt.
Solange also Farbsynchronimpulse F vorhanden sind, werden aus diesen die Impulsfolgen i und k abgeleitet
und das Tor 41 gesperrt. Wenn dagegen keine
Farbsynchronimpulse über Klemme 20 zugeführt werden, dann wird aus den Synchronimpulsen g die
Impulsfolge m abgeleitet. Wenn die Farbsynchronimpulse nur während der Dauer D fehlen, dann wird
sehsignal (ein FBAS-Signal oder ein FBA-Signal) 30 in weiterer Folge durch die Wirkung des nunmehr
etwa nach Art der teilweise in F i g. 1 bzw. 4 dargestellten Signale α bzw. q zugeführt. Über Klemme 22
werden Rechteckimpulse zugeführt und das Tor 23 derart gesteuert, daß nur die Farbsynchronimpulse F
hindurchgelassen werden. Vom nachfolgenden Gleichlichter
24 wird dann die Impulsfolge i abgegeben, im Verstärker 25 verstärkt und in der Differenzierstufe
26 differenziert. Im nachfolgenden Begrenzer 27 werden die den Vorderflanken der Impulse i entsprechenden Differenzierspitzen unterdrückt und nur die
den Rückflanken entsprechenden Differenzierspitzen k hindurchgelassen. Diese werden im Impulsformer 28
umgeformt und insbesondere verbreitert, so daß die Klemmimpulse k' entstehen, die der Klemmstufe 29
zugeführt werden.
Das eingangs zugeführte Farbfernsehsignal wird über die Verstärker 31 bzw. 32 dem Ausgang der
Schaltungsanordnung 33 zugeführt. Dabei wird unter Verwendung der Klemmstufe 29 in an sich bekannter
Weise eine getastete Schwarzsteuerung vorgenommen. Der Schaltungspunkt 34 ist also über die Klemmstufe
29 und über Klemme 35 während der Dauer der Klemmimpulse k' niederohmig mit einer Quelle konstanten
Potentials verbunden. Während der übrigen Zeit (zwischen den Klemmimpulsen k') stellt die
Klemmstufe 29 einen relativ großen Widerstand dar, so daß das dem Ausgang 33 übertragene Farbfernsehsignal
nicht gestört wird.
F i g. 6 stellt das Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung dar, mittels der Klemmimpulse zweiter
Art (m') bzw. dritter Art (p') erzeugt werden können. Über Klemme 20 wird entweder ein Farbfernsehsignal
(FBAS-Signal oder ein FBA-Signal) oder ein Monochromfernsehsignal (BAS-Signal oder BA-Signal)
zugeführt. Außerdem werden über Klemme 21 die Synchronimpulse g zugeführt, welche eventuell
auch aus dem zugeführten Farbfernsehsignal bzw. Monochromfernsehsignal, unter Verwendung eines
geöffneten Tores 41 die Impulsfolge η abgeleitet. Nach Addition der Impulsfolge k und η entsteht die
Impulsfolge p, aus welcher dann die Folge der Klemmimpulse p' abgeleitet wird.
Bedingung für das einwandfreie Funktionieren dieser Schaltung nach F i g. 6 ist allerdings, daß die in
Stufe 37 bewirkte Phasenverschiebung derart eingestellt wird, daß die aus den Synchronimpulsen g abgeleiteten
Impulse m während der Dauer der Rechteckimpulse i auftreten. Da die Impulse m jedoch
schmal gegenüber den Rechteckimpulsen i sind, können Verschiebungen zwischen den Farbsynchronimpulsen
F (der Impulsfolge K) und den Horizontalsynchronimpulsen S (des Synchronsignals g) bis zu
etwa ± 1 μξ&ο auftreten, ohne daß Störungen zu erwarten
sind.
Es kann vorkommen, daß über einen Übertragungskanal zeitweise ein Farbfernsehsignal (FBAS-
oder FBA-Signal) und während anderer Zeiten ein Monochromfernsehsignal (BAS- oder BA-Signal)
übertragen wird. Da in allen Fällen eine gut arbeitende Schwarzsteuerung wichtig ist, ist es zweckmäßig,
unter Verwendung einer automatisch ansprechenden Schaltungsanordnung dafür zu sorgen, daß
in jedem Fall — gleichgültig welches der Signale (FBAS- bzw. FBA- bzw. BAS- bzw. BA-Signal)
übertragen wird — eine einwandfrei arbeitende Schwarzsteuerung vorgenommen wird.
Die Schaltungsanordnung nach Fi g. 6 hat nun zusätzlich
den Vorteil, daß sie in jedem Fall eine einwandfreie Schwarzsteuerung des über Klemme 20 zur
Ausgangsklemme 33 übertragenen Signals gewährleistet. Wenn ein Monochromfernsehsignal übertragen
wird, dann werden Klemrnimpulse m' der Klemmstufe 29 zugeführt. Wenn dagegen ein Farbfernsehsignal
über- Klemme-20-zugeführt wird, dann
wird von der Additionsstufe 43 eine Impulsfolge ρ abgegeben und in Klemmimpulse p' umgeformt.
F i g. 7 zeigt Details der Schaltungsanordnung nach Fi g. 6. Über Klemme 21 wird die Impulsfolge g zur
Stufe 37 zugeführt, welche eine Verzögerung t bewirkt. Dieses Signal wird anschließend im Verstärker
51 verstärkt, in der Differenzierstufe 38 differenziert und dem Tor 41 zugeführt. Der Ausgang dieses
Tores ist über den Schaltungspunkt 52 mit dem Impedanzwandler 53 verbunden.
Über Klemme 54 werden Farbsynchronimpulse F zugeführt und im Gleichrichter 24 gleichgerichtet.
Das Ausgangssignal wird dann weiter über den Impedanzwandler 55 und den Begrenzer 27 einem
weiteren Impedanzwandler 56 zugeführt und von dessen Ausgang über den Schaltungspunkt 56' die
Impulsfolge i abgegeben und damit das Tor 41 gesteuert. Außerdem wird die Impulsfolge / über die
Differenzierstufe 26 dem Impedanzwandler 57 zugeführt. Die beiden miteinander verbundenen Ausgänge
der Impedanzwandler 53 und 57 bewirken eine Addition der Signale, und das dabei entstehende ao
Signalgemisch wird mit Hilfe des Impulsformers 28, des Begrenzers 58, des Verstärkers 59 und des Impedanzwandlers
60 zu Klemmimpulsen umgeformt, die über Klemme 44 abnehmbar sind.
113, 114 1 kß
115 22 kß
116 470 Ω
Kondensatoren
120 10 μΡ
121 0,15 μΡ
122 150 μΡ
123, 124 0,15 μΡ
125 100 pF
126 100 μΡ
127, 128, 129 200 pF
130, 131, 132, 141 0,15 μΡ
Dioden
133 Type F 34
135 Type OA 72
Laufzeitglied 136 Type BV 401
Spule 137 Type BV 640/6
Klemmen 139 bzw. 140 sind mit dem positiven
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wurden 25 Pol (+12 V) bzw. mit dem negativen Pol (-12 V)
einer Gleichspannungsquelle verbunden.
F i g. 8 zeigt ein Blockschaltbild eines Fernsehempfängers,
der sowohl zur Wiedergabe monochromer
folgende Schaltelemente verwendet:
Transistoren
61 bis 75 Type SFD 229
76 AF 118
77 2 N 708
78 OC 468
| Widerstände 80 |
1 M.O |
| 81 | 56 kß |
| 83,82 | 180 ß |
| 84 | 33 kß |
| 85,86 | 470 Ω |
| 87 | 270 Ω |
| 88 | 15 kß |
| 89 | 1 kß |
| 91 | 10 kß |
| 92 | 470 Ω |
| 93 | 10 kß |
| 94 | 2,2 kß |
| 95 | 220 kß |
| 96 | 1,5 kß |
| 97 | 100 Ω |
98 10 kß
99, 100 1,2 kß
101 2,2 kß
102
103
104
105
1,8 kß
470 Ω
5,6 kß
10 kß
470 Ω
5,6 kß
10 kß
106 680 ß
107 470 ß
108 1 kß
109, 110 10 kß
111 12 kß
112 1,5 kß
Bilder als auch zur Wiedergabe farbiger Bilder geeignet sein soll. Dieser Fernsehempfänger besteht aus
folgenden an sich bekannten Schaltungsanordnungen: Eingangsverstärker 142, Oszillator und Mischstufe
143, Zwischenfrequenzverstärker 144, Videodetektor 145, Amplitudenbegrenzer 146, Vertikal- und Horizontaloszillator
147, Ablenkgenerator 148, Bildröhre 149, Gleichrichter für Tonzwischenfrequenz 150,
Tonzwischenfrequenzverstärker 151, Tongleichrichter und Verstärker 152, Lautsprecher 153, Farbsynchronisierstufe
154, Synchrondemodulatoren 155, Matrix 156, Klemmstufen 157, 158, 159, Verzögerungsstufen 160, 161.
Außerdem ist nunmehr eine Stufe 162 zur Abtrennung der Farbsynchronimpulse, ferner eine Stufe 163
(s. F i g. 6) und ein Vektoroszillograph 164 vorgesehen.
Vom Schaltungspunkt 165 wird somit entweder ein Farbfernsehsignal oder ein Monochromfernsehsignal
abgenommen und den Stufen 146, 155, 160 und 162 zugeführt. Im Amplitudenbegrenzer 146
werden die Synchronimpulse g abgetrennt und dem Vertikal- und Horizontaloszillator 147 und den Stufen
162 und 163 zugeführt. In Stufe 162 werden gegebenenfalls die Farbsynchronimpulse h vom Farbfernsehsignal
abgetrennt und diese Farbsynchronimpulse h einerseits der Farbsynchronisierstufe 154
und andererseits der Stufe 163 zugeführt. Vom Ausgang der Stufe 163 werden über den Schaltungspunkt
44 und über die Verzögerungsstufe 161 Klemmimpulse rri bzw. p' abgegeben, je nachdem am Schaltungspunkt
165 ein Monochromfernsehsignal bzw. ein Farbfernsehsignal zur Verfügung steht. Diese
Klemmimpulse m' bzw. p' bewirken somit in beiden Fällen ein Ansprechen der Klemmstufen 157, 158,
159 auf die Schwarzschulter der übertragenen Fern-
65 sehsignale.
Die Ausgänge der Synchrondemodulatoren 155 liefern in bekannter Weise das /- bzw. ß-Signal. Diese
werden einerseits der Matrix 156 und andererseits
dem Vektoroszillographen 154 zugeführt. Durch die Endpunkte der Zeiger 166 bzw. 167 bzw. 168 werden
somit die Phasenwinkel des /-Signals bzw. des Ö-Signals bzw. der Farbsynchronimpulse gekennzeichnet,
sofern ein entsprechendes Testsignal übertragen wird. Der Fernsehempfänger nach F i g. 8
eignet sich insbesondere als Meßempfänger und ist beispielsweise in Fernsehstudios verwendbar. Dabei
werden manchmal die Stufe 142 bis 145 und 150 bis nicht benötigt, da die Fernsehsignale über Kabel
direkt dem Schaltungspunkt 165 zugeführt werden.
Claims (20)
1. Verfahren zur Schwarzsteuerung von Färbfernsehsignal,
die sich aus Bildsignalen und aus Farbsynchronimpulsen zusammensetzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Demodulation
der Farbsynchronimpulse (F) Impulse (0 gewonnen und daraus Klemmimpulse erster ao
Art (k') abgeleitet werden, welche in vorgegebenem zeitlichem Abstand nach den Farbsynchronimpulsen
auftreten und in an sich bekannter Weise zur getasteten Schwarzsteuerung eines Farbfernsehsignals verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Kletnmimpulsen
erster Art (&') zusätzlich noch Klemmimpulse zweiter Art (τη') erzeugt werden, welche in vorgegebenem,
aber anderem zeitlichem Abstand nach den Synchronimpulsen (g) auftreten, welche ebenfalls
in an sich bekannter Weise zur getasteten Schwarzsteuerung eines Farbfernsehsignals verwendet
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Klemmschaltung abwechselnd
je eine Folge von Klemmimpulsen erster Art (Jc') bzw. eine Folge von Klemmimpulsen
zweiter Art (mr) zugeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse erster
Art (&') und die Klemmimpulse zweiter Art (m')
derart kombiniert werden, daß eine einzige Folge von Klemmimpulsen dritter Art (p') entsteht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugten Klemmimpulse
erster Art (k') zeitlich etwa 0,3 bis 0,6 μβεο nach
der letzten Schwingung der zugeordneten Farbsynchronimpulse (F) auftreten.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugten Klemmimpulse
erster Art (k') eine Dauer von 1,0 bis 1,5 μεεο
haben.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsynchronimpulse (F)
etwa aus zehn bis zwölf einzelnen Schwingungen der Farbträgerfrequenz bestehen und etwa 0,5 bis
0,8 μβεΰ nach der Rückflanke zugeordneter Syn~
chronimpulse (g) beginnen und auf der rückwärtigen Schwarzschulter (SCH") liegen.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsynchronimpulse (F)
gleichgerichtet und auf diese Weise Rechteckimpulse (0 gewonnen werden, welche während
der Dauer der Farbsynchronimpulse (F) auftreten, daß diese Rechteckimpulse (0 differenziert
werden, wobei die Differenzierspitzen entsprechend den Vorderflanken unterdrückt und die
Differenzierspitzen (k) entsprechend den Rückflanken dieser Rechteckimpulse (/) als Steuerimpulse
einem Impulsformer (28) zugeführt werden, von dessen Ausgang die Klemmimpulse erster Art (k') abgegeben werden.
9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse zweiter Art
(τη') in konstantem zeitlichem Abstand von vorzugsweise 1,4 bis 1,8 μβεο nach den Rückflanken
zugeordneter Synchronimpulse (g) auftreten, die sich aus den Horizontalsynchronimpulsen (S) und
den Trabanten (T, T, T") zusammensetzen.
10. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse erster Art
(k') und diejenigen Klemmimpulse zweiter Art im'), die den Trabanten (T, T, T") zugeordnet
sind, addiert und auf diese Weise eine einzige Folge von Impulsen (p) gewonnen wird, die entweder
direkt oder nach Umformung als Klemmimpulse dritter Art (p') zur getasteten Schwarzsteuerung
eines Fernsensignals verwendet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmimpulse erster Art (k!) in an sich bekannter Weise einer Klemmstufe
eines Fernsehempfängers zugeleitet werden.
12. Verfahren! nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse zweiter Art
(m') in an sich bekannter Weise einer Klemmstufe eines Fernsehempfängers zugeleitet werden.
13. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die KlemqpimpuJse dritter Art
(//) in an sich bekannter Weise einer Klemmstufe
eines Fernsehempfängers, zugeleitet werden.
14. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse zweiter
Art (m') immer dann der Klemmschaltung (29) zugeführt werden, wenn ein Tor (41) geöffnet
ist, durch welches die Synchronimpulse (g) oder davon abgeleitete Impulse (m) oder die
Klemmimpulse zweiter Art (m') geleitet werden, daß das Tor (41) von Rechteckimpulsen (0 gesteuert
wird, daß aus gegebenenfalls den Farbsynchronimpulsen (F) — vorzugsweise durch
Gleichrichtung — Rechteckimpulse (0 abgeleitet werden, welche das Tor (41) sperren.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronimpulse (g) differenziert werden, wobei die Differenzierspitzen,
die den Vorderflanken entsprechen, unterdrückt und die Differenzierspitzen (m), die den Rückflanken
der Synchrondmpulse (g) entsprechen, dem Tor (41) zugeführt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronimpulse (g) oder
davon abgeleitete Impulse (m) zeitlich derart verzögert werden, daß die dem Tor (41) zugeführten
Impulse (m) während der Dauer der Rechteckimpulse (ΐ) auftreten.
17. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbsynchronimpulse (F) einem Gleichrichter (24) zugeführt und auf diese
Weise die Rechteckimpulse (0 abgeleitet werden, daß diese Rechteckimpulse (i) einer Differenzierstufe
(26) zugeführt werden und das differenzierte Signal einem Amplitudenbegrenzer (27) zugeleitet
wird, welcher nur jene den Farbsynchronimpulsen (F) zugeordneten Differenzierspitzen (k) ab-
409 728/160
gibt, die den Rückflanken der Rechteckimpulse (/) entsprechen, und daß diese Differenzierspitzen
(k) einem Impulsformer (28) zugeführt und als Klemmimpulse erster Art (k1) der Klemmstufe
(29) weitergeleitet werden.
18. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Synchronimpulse (g) einer Verzögerungsstufe (37) und anschließend einer Differenzierstufe
(38) und einem Amplitudenbegrenzer (39) zugeführt werden, der nur jene Differenzierspitzen
(m) abgibt, die den Rückflanken der Synchronimpulse (g) entsprechen, daß diese Differenzierspitzen
(m) einem Impulsformer (28) zugeführt werden und als Klemmimpulse zweiter Art
(m') der Klemmstufe (29) weitergeleitet werden.
19. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3 und 14, dadurch
kennzeichnet, daß die Farbsynchronimpulse (F) einem Gleichrichter (24) zugeführt und auf diese ao
Weise die Reckteckimpulse (0 abgeleitet werden, daß diese Rechteckimpulse (ζ) einer Differenzierstufe
(26) zugeführt werden und das differenzierte Signal einem Amplitudenbegrenzer (27) zugeleitet
wird, welcher nur jene den Farbsynchronimpulsen (F) zugeordneten Differenzierspitzen (k) abgibt,
die den Rückflanken der Rechteckimpulse (0 entsprechen, daß die Synchronimpulse (g) einer
Verzögerungsstufe (37) und anschließend einer Differenzierstufe (38) und einem Amplitudenbegrenzer
(39) zugeführt werden, der nur jene Differenzierspitzen (m) abgibt, die den Rückflanken
der Synchronimpulse (g) entsprechen, daß diese Differenzierspitzen (m) dem Tor (41) zugeführt
werden, welches während der Dauer derjenigen Klemmimpulse zweiter Art (rri) geöffnet
ist, die den Trabanten (T, T, T") zugeordnet sind und daher nur einen Teil (Impulse n) der
Differenzierspitzen (m) hindurchläßt, daß diese hindurchgelassenen Impulse (ri) und die den
Farbsynchronimpulsen (F) zugeordneten Differenzierspitzen (k) in einer Addierstufe (43) addiert
werden und daß vom Ausgang dieser Addierstufe (43) die einzige Folge von Impulsen 0?) abgenommen
und entweder direkt oder nach Umformung in einen Impulsformer (28) als Folge von
Klemmimpulsen dritter Art (/>') der Klemmstufe (29) zugeführt werden.
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsstufe
(37) derart ausgelegt ist, daß die Synchronimpulse (g) und in weiterer Folge auch die davon
abgeleiteten Impulse (m) während der Dauer jener Rechteckimpulse (0 auftreten, welche durch
Gleichrichtung der Farbsynchronimpulse (F) abgeleitet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Principles of Color Television« von The Hazel-
»Principles of Color Television« von The Hazel-
tine Laboratories Staff, New York, John Wiley & Sons, Inc., 1956, S. 172;
Electronics, Februar 1952, S. 96 und 97.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 728/160 11.64 Q Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF39127A DE1181736B (de) | 1963-02-27 | 1963-02-27 | Verfahren zur Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen |
| GB7787/64A GB1018715A (en) | 1963-02-27 | 1964-02-25 | Method for controlling the black level of television signals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF39127A DE1181736B (de) | 1963-02-27 | 1963-02-27 | Verfahren zur Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1181736B true DE1181736B (de) | 1964-11-19 |
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ID=7097638
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF39127A Pending DE1181736B (de) | 1963-02-27 | 1963-02-27 | Verfahren zur Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1181736B (de) |
| GB (1) | GB1018715A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290579B (de) | 1965-08-31 | 1969-03-13 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltung zur Rueckgewinnung des unterdrueckten Gleichspannungsanteils von Farb- bzw. Farbdifferenzsignalen |
| DE1297139B (de) * | 1965-07-19 | 1969-06-12 | Deutsche Post Rundfunk | Schaltungsanordnung zur Beseitigung des Farbsynchronsignals aus einem Farbbildsignalgemisch |
| EP0145491A3 (en) * | 1983-12-14 | 1987-06-03 | Rca Corporation | Backporch gating pulse generator subject to disabling during vertical sync interval |
| EP0145490A3 (en) * | 1983-12-14 | 1987-06-16 | Rca Corporation | Keyed dc stabilization system with protection from error introduction during vertical sync interval |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5208659A (en) * | 1986-06-03 | 1993-05-04 | Scientific Atlanta, Inc. | Method and apparatus for independently transmitting and recapturing clock recovery burst and DC restoration signals in a MAC system |
| WO1991011887A1 (en) * | 1990-02-02 | 1991-08-08 | Ketex Pty. Ltd. | Improved video display transfer |
-
1963
- 1963-02-27 DE DEF39127A patent/DE1181736B/de active Pending
-
1964
- 1964-02-25 GB GB7787/64A patent/GB1018715A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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Also Published As
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| GB1018715A (en) | 1966-02-02 |
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