DE1181767B - Trennbare, elektrische Steckverbindung - Google Patents
Trennbare, elektrische SteckverbindungInfo
- Publication number
- DE1181767B DE1181767B DEB60506A DEB0060506A DE1181767B DE 1181767 B DE1181767 B DE 1181767B DE B60506 A DEB60506 A DE B60506A DE B0060506 A DEB0060506 A DE B0060506A DE 1181767 B DE1181767 B DE 1181767B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- housing
- plug connection
- bodies
- explosive charge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
- H01R13/629—Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
- H01R13/633—Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances for disengagement only
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/58—Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable
- H01R13/595—Bolts operating in a direction transverse to the cable or wire
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T29/00—Metal working
- Y10T29/49—Method of mechanical manufacture
- Y10T29/49815—Disassembling
- Y10T29/49822—Disassembling by applying force
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T29/00—Metal working
- Y10T29/53—Means to assemble or disassemble
- Y10T29/53796—Puller or pusher means, contained force multiplying operator
- Y10T29/53839—Puller or pusher means, contained force multiplying operator having percussion or explosive operator
Landscapes
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 60506 VIIId/21 c
15. Dezember 1960
19. November 1964
15. Dezember 1960
19. November 1964
Die Erfindung betrifft trennbare, elektrische Steckverbindungen, bei denen eine Hülse an dem einen
von zwei Verbindungskörpern drehbar angeordnet und mit dem anderen Verbindungskörper lösbar verbunden
und eine Vorrichtung mit einer Sprengladung zum Trennen der beiden Körper bei einer
Zündung der Ladung vorgesehen ist.
Es sind elektrische Steckverbindungen bekannt, bei denen die Sprengladung in einer ringförmigen
Ausnehmung angeordnet ist, die an dem einen der Steckerteile vorgesehen ist und durch den Rand eines
ringförmigen Gliedes geschlossen wird, welches mit dem anderen Verbindungsteil durch eine lösbare
Verbindung verbunden und in der Ausnehmung durch winklig im Abstand angeordnete Stifte in der
Arbeitsstellung gehalten wird, die bei der Zündung der Ladung zerbrochen werden.
Bei diesen Steckverbindungen ist es zu einem Wiederzusammenbau der Steckerteile nach einem
Zünden der Ladung und Trennen des ringförmigen Gliedes von dem anderen Steckerteil notwendig, eine
neue Sprengladung in der ringförmigen Ausnehmung anzuordnen, die Kante des ringförmigen Gliedes in
die Ausnehmung einzufügen, neue Verbindungsstifte in den miteinander ausgerichteten Löchern des ringförmigen
Gliedes und des einen Steckerteiles anzuordnen und dann das rohrförmige Glied wiederum
mit dem anderen Steckerteil zu verbinden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine trennbare, elektrische Steckverbindung
der oben beschriebenen Art vorzusehen, bei welcher die Steckerteile leicht und schnell nach einem Trennen
durch Zünden der Sprengladung wieder zusammengebaut werden können. Zu diesem Zweck
hat die drehbar auf dem einen Körper angeordnete Hülse in bekannter Weise eine Bajonettverbindung
mit dem zweiten Körper, so daß beide Körper durch Drehung der Hülse mit Bezug auf den einen Verbindungskörper
verbunden oder getrennt werden können und die Sprengladung bei einer Zündung die
Hülse in der Steckerauslöserichtung mit Bezug auf den einen Verbindungskörper dreht.
Die Steckverbindung nach der Erfindung besteht darin, daß die Hülse mit dem anderen Körper über
einen Bajonettverschluß in Verbindung steht, so daß die Verbindung oder Trennung beider Körper in an
sich bekannter Weise durch Drehung der Hülse in oder aus der Eingriff stellung des Bajonettverschlusses
erfolgt und die Sprengladung zwischen einer Abstützung des Verbindungsteiles und einem mit der
Hülse verbundenen und um die Steckerverbindungsachse drehbaren Drucklager angeordnet ist, um die
Trennbare, elektrische Steckverbindung
Anmelder: s
The Bendix Corporation, Sidney, N.Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Beglich, Patentanwalt,
Regensburg, Lessingstr. 10 '
Als Erfinder benannt:
Walter Francis Hennessey, Sidney, N.Y.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 17. Dezember 1959
(860 216)
V. St. ν. Amerika vom 17. Dezember 1959
(860 216)
Hülse bei einer Zündung der Sprengladung zu drehen und die Verbindung zwischen den beiden Körpern
aufzulösen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Sprengladung in einem an dem einen
Körper achsgleich befestigten ringförmigen Gehäuse angeordnet und das als Antriebsglied ausgebildete
Drucklager, welches in Umfangsrichtung in dem Gehäuse beweglich ist, ist mit einem an der Hülse befestigten
"und in dem Gehäuse in Umfangsrichtung beweglichen Anschlagglied verbunden. Vorzugsweise
sind elastisch nachgiebige Mittel zwischen dem Drucklager und dem Anschlagglied vorgesehen, und
eine von dem Drucklager getragene, gebogene Stange gleitet durch das Anschlagglied, um die Bewegung
des Drucklagers abzufedern.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
F i g. 1 zeigt die beiden Verbindungssteckerteile in auseinandergezogenem Zustand von der Seite teilweise
im Schnitt;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den sockeltragenden Teil des Steckers in zusammengestecktem
Zustand;
F i g. 3 zeigt den stifttragenden Teil in Ansicht von der Linie 3-3 der Fig. 1;
F i g. 4 zeigt den sockeltragenden Teil des Steckers nach der Linie 4-4 der F i g. 1 in Endansicht.
409 728/398
3 4
Die dargestellte Ausführungsform eignet sich ins- dieser Stellung festzuhalten, bis sie ausgelöst werden
besondere zur Anwendung dort, wo zwei Körper sollen.
wahlweise miteinander verbunden und voneinander Der Steckerteil 11 ist mit einem Metallmantel 21
getrennt werden und ein elektrischer Stromkreis vor- versehen, in welchem ein mit einer Mehrzahl von
handen ist, der von dem einen zum anderen Körper 5 parallelen Buchsenkontakten versehener gummiähn-
geht und unterbrochen wird, wenn die beiden Körper licher Einsatz 22 angeordnet ist. Von den Buchsen-
voneinander getrennt werden. Bei kleinen Zielflug- kontakten ist nur ein einziger, Buchsenkontakt 24,
zeugen, welche durch ein Mutterflugzeug mit nach dargestellt. Bei der normalen Montage wird ein
oben genommen und dort ausgeklinkt werden, sind Mehrleiterkabel mit dem rückwärtigen Ende des
solche trennbaren Verbindungsstecker erforderlich, io Steckerteiles 11 beispielsweise durch eine Verguß-
da das Flugzeug einen oder mehrere Mechanismen masse verbunden, in die das Kabelende eingebettet
hat, die mit Energie und/oder Signalen versorgt wer- wird, welches von einer büchsenähnlichen Hülse 26
den, während es noch an dem Mutterflugzeug be- an dem rückwärtigen Ende der Hülse 21 gehalten
festigt ist. Ein weiteres Anwendungsgebiet für solche wird. In F i g. 1 ist ein einziger Draht 25 mit dem
trennbaren, elektrischen Verbindungsstecker bildet 15 Sockelkontakt 24 beispielsweise durch Löten 23 ver-
das der Geschosse mit trennbaren Köpfen, wobei der bunden dargestellt.
Hauptteil des Steckers mit dem Geschoßkörper und Das äußere, vordere Ende des Mantels 21 ist an
der andere Teil mit dem abtrennbaren Kopf verbun- seiner Außenfläche mit einer Mehrzahl von Längs-
den ist. Bei solch einer Ausführungsform kann der rippen 27, 27' versehen, die eine solche Größe und
Kopf von dem Körper des Geschosses während des 20 einen solchen Abstand voneinander haben, daß sie
Fluges abgetrennt werden. mit den Nuten 20, 20' zusammenpassen und dadurch
Trennbare, elektrische Stecker für solche Anwen- die Steckerteile 11 und 12 gegenüber einer relativen
dung und auch für andere Zwecke müssen einen Drehung miteinander verkeilen. Eine Hülse 30 ist
Mechanismus enthalten, der fest und sicher die bei- drehbar achsgleich zum Mantel 21 vorgesehen, die
den Steckerteile auseinanderdrückt und dabei eine 25 das vordere Ende des Mantels umgibt und einen
glatte Trennung sicherstellt. Zusätzlich müssen die solchen inneren Durchmesser hat, daß sie genau über
beiden Steckerteile in eingekuppeltem Zustand fest die Haube 19 des Verbindungsteiles 10 paßt. Die
und sicher miteinander verbunden sein, und die Ver- Innenfläche der Hülse 30 ist mit drei schraubenför-
bindung muß sich schnell und einfach lösen lassen. migen Nuten 37 im Winkelabstand versehen, welche
Der elektrische Verbindungsstecker nach der Erfin- 30 die Stifte 29 an der Haube 19 aufnehmen. Die beiden
dung erfüllt alle diese Forderungen durch eine neue Steckerteile werden fest gegeneinandergezogen, wenn
Kombination der weiter unten beschriebenen EIe- die Hülse 30 bezüglich des Mantels 21 gedreht wird!
mente. Die Drehung der Hülse 30 erfolgt durch eine Scheibe
Der Kontaktstifte tragende Teil 10 nach F i g. 1 ist 31 von Hand, die mit der Hülse 30 einstückig und
auf den anderen buchsentragenden Teil 11 ausge- 35 mit deren rückwärtigem Ende verbunden ist. Die
richtet, aber von ihm getrennt dargestellt. Der Stek- Hülse 30 und die Scheibe 31 können nicht nach vorn
kerteil 10 ist mit einem äußeren Metallmantel 12 über den Mantel 21 entfernt werden, es ist aber in
versehen, in welchem ein gummiähnlicher Einsatz 14 einem gewissen Umfang eine federnde Bewegung in
vorgesehen ist, in welchem eine Mehrzahl von par- axialer Richtung auf folgende Weise möglich. Der
allelen Kontaktstiften 15 angeordnet ist. Beim dar- 40 Mantel 21 ist mit einem schmalen nach außen vorgestellten
Ausführungsbeispiel ist nur ein Kontakt- springenden ringförmigen Flansch 32 und die Scheibe
stift 15 dargestellt. 31 mit einem schmalen nach innen vorspringenden
Der Mantel 12 ist mit einer Kabelklemme 17 an Flansch 34 versehen, der außen auf dem Flansch 32
seinem rückwärtigen Ende versehen, wobei das nicht aufliegt und mit diesem ausgerichtet ist. Ein zweiter
dargestellte Kabel durch die Klemme hindurchgeführt 45 hinten angeordneter breiter Flansch 35 ist an der
ist. Seine Drähte sind mit den Kontaktstiften verbun- rückwärtigen Kante der Scheibe 31 angeordnet. Zwi-
den. Bei F i g. 1 ist ein Draht 16 dargestellt, der sich sehen den Flanschen 32, 34 und 35 ist ein ringf örmi-
durch die Kabelklemme erstreckt und mit dem ein- ger Zwischenraum gebildet, in welchem eine schrau-
zigen dargestellten Kontaktstift verbunden ist. benförmige Fläche durch die Feder 36 angeordnet
Der Steckerteil 10 wird beispielsweise mit der Be- 50 ist. Die Ausbildung der Feder 36 und die axiale
plankung eines Flugzeuges mittels eines ringförmigen Länge des auf diese Weise gebildeten ringförmigen
Flansches 18 verbunden, der sich von dem Mantel Zwischenraumes sind derart, daß die Hülse 20 in
aus erstreckt. Bei solch einem Einbau liegt das vor- einem gewissen Umfang in axialer Richtung des
dere Ende des Mantels frei und ermöglicht eine Ver- Mantels 21 nachgeben und die Feder 36 zusammenbindung
und Trennung mit dem anderen Steckerteil 55 drücken kann, wenn die Hülse 30 in einer solchen
11. Das vordere Ende des Mantels 12 über dem Richtung gedreht wird, daß die Verbindungsteile 10
Flansch 18 hinaus hat die Form einer Haube 19, die und 11 in vollem Arbeitseingriff miteinander gedie
äußeren Enden der Kontaktstifte 15 umgibt. Die bracht sind. Die Innenenden der schraubenförmigen
Haube 19 schützt nicht nur die Stifte 15, sondern Nuten 37 sind mit Sitzen versehen, die Stifte 29 fest
dient auch zum Ausrichten der beiden Steckerteile 10 60 aufnehmen und die Hülse 30 gegenüber einer Dre-
und 11 miteinander und für eine lösbare Verbindung. hung festhalten, wenn sich die Steckerteile in vollem
Die Haube ist mit einer Mehrzahl von achsparallelen Eingriff miteinander befinden. Der Aufbau der
Nuten 20,20' im Winkelabstand zueinander versehen, Mittel zum gegenseitigen Festhalten der Steckerteile
wie am klarsten aus F i g. 3 zu entnehmen ist. Von ist bekannt.
seiner Außenfläche springt eine Mehrzahl radialer 65 Die Mittel zum Trennen der Teile 10 und 11 der
Stifte 29 vor, die mit dem Steckerteil 11 zusammen- Verbindungsstecker sind an dem Steckerteil 11 an-
wirken, um die beiden Steckerteile 10 und 11 in gebracht. Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist ein all-
Arbeitseingriff miteinander zu ziehen und sie in gemein ringförmiges Gehäuse 39 an dem Mantel 21
unmittelbar an der Rückseite der Scheibe 31 befestigt.
Das Gehäuse 39 hat, in radialer Richtung gesehen, eine innere axiale Wand 40, eine äußere
axiale Wand 44 und eine hintere Wand 45. Die Außenwand 44 reicht nach vorn bis zur Berührung
mit der Rückfläche der Scheibe 31. Die innere Wand 40 reicht nicht ganz so weit wie die Wand 44 nach
vorn, wobei sich der vordere Rand der Wand 40 gegen eine nach hinten gerichtete Hülse 43 abstützt,
die bezüglich der Scheibe 31 drehbar ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Hülse 30 und Scheibe 31
an einer Rückwärtsbewegung entlang dem Mantel 21 verhindert, so daß, wenn die Hülse 30 in der Auslöserichtung
gedreht wird, der Steckerteil 10 von dem Teil 11 zwangläufig weggedrückt wird. Durch einen
Längskeil 41 auf dem Gehäuse, welcher mit einem Schlitz 42 in dem Mantel 21 zusammenwirkt, wird
das Gehäuse 39 an einer Drehung gegenüber dem Mantel 21 gehindert.
Ein Drehen der Hülse 30 und der Scheibe 31 in der Auslöserichtung wird durch einen drehbaren
Antrieb eines Anschlaggliedes 60 bewirkt, welches an der Scheibe 31 befestigt und innerhalb des Gehäuses
44 angeordnet ist. Die hintere Fläche der Scheibe 31 ist bei 46 über einen Teil seiner Winkelausdehnung
ausgenommen, wobei diese Ausnehmung an einer steilen, axialliegenden Schulter 47 endet, die
als Anschlag für das Glied 60 dient. Die Abstützung 60 wird entgegen dem Uhrzeigersinn zu der in F i g. 2
dargestellten Lage bewegt, wobei eine ausdehnbare Bohrpatrone 49 in einer Bohrung 50 in einer verlängerten
Erweiterung 54 des Gehäuses 39 untergebracht ist. Die Patrone 49, die mit einem vorderen ausdehnbaren
Balgende 51 versehen ist, wird durch einen entfernbaren Bruchblock 52 festgehalten, der in den
Teil 54 bei 55 eingeschraubt ist. Das äußere Ende des Bruchblockes 52 ist mit einem Teil eines mit 56
bezeichneten elektrischen Verbindungssteckers, beispielsweise eines Steckers mit zwei Kontaktstiften
versehen, welcher bei Erregung von einer Stromquelle die Patrone zur Explosion bringen und einen
Teil 51 davon in axialer Richtung ausdehnen kann.
Innerhalb des gebogenen Kanals 57 in dem Gehäuse 39 ist eine bewegliche, aus einem ersten Antriebsglied
59 gebildete Abstützung angeordnet, das an der Hülse 43 befestigt ist, ferner das bereits erwähnte
Anschlagglied 60, eine die beiden Glieder 59 und 60 verbindende Stange 61 und eine zwischen den
beiden Gliedern 59 und 60 vorgesehene schraubenförmige Druckfeder 62. Wenn die Patrone 49 detoniert
und sich der vordere Teil 51 davon ausdehnt, so wird das verbundene Abstützungsglied im Uhrzeigersinn
von der in F i g. 2 dargestellten Stellung weggedrückt, so daß die Scheibe 31 so gedreht wird,
daß sich die Steckerteile voneinander lösen. Die Stange 61, die gleitend in dem Glied 60 angeordnet
ist, und die Feder 62 federn den Antrieb der Scheibe ab und verhindern dadurch ein Brechen der Teile.
Infolge des Antriebs des Gliedes 60 drehen sich die Scheibe 31 und die Hülse 30 in der Steckerauslöserichtung.
Dadurch können sich die Stifte 29 aus ihren entsprechenden Sitzen am Ende der Nuten 37
auslösen und durch ein weiteres Drehen der Scheibe durch das Antriebsglied 60 drückt die Hülse 30
den Steckerteil 10 von dem Teil 11 weg, wodurch eine glatte und augenblickliche Trennung der beiden
Steckerteile sichergestellt ist.
Claims (4)
1. Trennbare, elektrische Steckverbindung, bei der eine Hülse an dem einen der beiden Verbindungskörper
drehbar angeordnet und mit dem anderen Verbindungskörper lösbar verbunden ist, und eine Vorrichtung mit einer Sprengladung
zum Trennen beider Körper bei einer Zündung der Ladung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (30) mit dem Körper (12) in an sich bekannter Weise über einen Bajonettverschluß (29, 37) in Verbindung
steht, so daß die Verbindung oder Trennung der beiden Körper durch Drehung der Hülse (30) in
oder aus der Eingriffstellung des Bajonettverschlusses erfolgt, und die Sprengladung (49) zwischen
einer Abstützung (52) des Körpers (21) und einem mit der Hülse verbundenen und um
die Steckverbindungsachse drehbaren Drucklager (59) angeordnet ist, um die Hülse bei einer
Zündung der Sprengladung zu drehen und die Verbindung zwischen den beiden Körpern zu
lösen.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprengladung (49) in
einem an dem Verbindungsteil (21) achsgleich befestigten Gehäuse (39) angeordnet, und das
als Antriebsglied (59) ausgebildete Drucklager, das in dem Gehäuse in Umfangsrichtung beweglich
ist, mit einem an der Hülse (30) befestigten und in dem Gehäuse in Umfangsrichtung beweglichen
Anschlagglied (60) verbunden ist.
3. Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (59) mit
dem Anschlagglied (60) über elastisch nachgiebigem Mittel in dem Gehäuse (39) verbunden
ist.
4. Steckverbindung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied
(59) eine in dem Gehäuse (39) angeordnete und durch das Anschlagglied (60) verschiebbar geführte,
gebogene Stange (61) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 820 017.
Britische Patentschrift Nr. 820 017.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 728/398 11.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US860216A US3097902A (en) | 1959-12-17 | 1959-12-17 | Quickly disconnectable electrical connector |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1181767B true DE1181767B (de) | 1964-11-19 |
Family
ID=25332740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB60506A Pending DE1181767B (de) | 1959-12-17 | 1960-12-15 | Trennbare, elektrische Steckverbindung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3097902A (de) |
| DE (1) | DE1181767B (de) |
| ES (1) | ES263288A1 (de) |
| GB (1) | GB906333A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3249012A (en) * | 1964-04-03 | 1966-05-03 | Jr Russell E Clickner | Umbilical disconnect |
| DE1300844B (de) * | 1965-10-22 | 1969-08-07 | Kugelfischer G Schaefer & Co | Abschussrampe fuer drahtgelenkte Raketen |
| US3382475A (en) * | 1966-02-03 | 1968-05-07 | Army Usa | Cable connector adaptor |
| CN113507038B (zh) * | 2021-07-15 | 2022-09-09 | 深圳市中科光芯半导体科技有限公司 | 一种半导体激光器 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB820017A (en) * | 1956-07-24 | 1959-09-16 | Bendix Aviat Corp | Detachable electrical connector |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2030803A (en) * | 1931-08-18 | 1936-02-11 | Robert Temple Inc | Compressing device |
| US2482464A (en) * | 1942-09-25 | 1949-09-20 | Garrett Corp | Electrical jack and control means |
| US2642474A (en) * | 1949-09-14 | 1953-06-16 | Honeywell Regulator Co | Electrical connector |
| US2753202A (en) * | 1955-01-11 | 1956-07-03 | Ford Motor Co | Lock mechanism |
| US2788243A (en) * | 1955-02-04 | 1957-04-09 | Flight Refueling Inc | Hose-reels with means for jettisoning the hose and sealing the hose connection |
| US2984811A (en) * | 1957-02-06 | 1961-05-16 | Bendix Corp | Electrical connector |
| US3025487A (en) * | 1960-01-19 | 1962-03-13 | Bendix Corp | Electrical connector |
-
1959
- 1959-12-17 ES ES0263288A patent/ES263288A1/es not_active Expired
- 1959-12-17 US US860216A patent/US3097902A/en not_active Expired - Lifetime
-
1960
- 1960-12-15 GB GB43250/60A patent/GB906333A/en not_active Expired
- 1960-12-15 DE DEB60506A patent/DE1181767B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB820017A (en) * | 1956-07-24 | 1959-09-16 | Bendix Aviat Corp | Detachable electrical connector |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB906333A (en) | 1962-09-19 |
| ES263288A1 (es) | 1961-03-01 |
| US3097902A (en) | 1963-07-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2226408C2 (de) | Geschoß | |
| DE1806882A1 (de) | Patrone fuer automatische Feuerwaffe | |
| DE1169540B (de) | Schnelloesbare Sperrung der Halterung zwischen einem Stecker und einem Kupplungsteileiner Steckkupplung | |
| EP1347262B1 (de) | Antriebseinheit für grosskalibrige Munition | |
| DE1181767B (de) | Trennbare, elektrische Steckverbindung | |
| DE2838381C2 (de) | Sicherheitsvorrichtung für Zündvorrichtungen | |
| DE4035325A1 (de) | Vorrichtung zur reichweitensteuerung von wurfkoerpern und geschossen, insbesondere in einem wurfsystem fuer nebelkerzen, sprengkoerper u. dgl. | |
| DE1578084B2 (de) | Kupplungsglied für einen raketengetriebenen Flugkörper | |
| DE6919101U (de) | Sicherheitspatronenhalter | |
| DE2355255A1 (de) | Rohrzuendungsvorrichtung zur elektrischen zuendung von schiess- oder sprengmitteln, insbesondere von artilleriekartuschen | |
| DE2106476A1 (de) | Zündvorrichtung für Triebwerke | |
| DE1194738B (de) | UEbungswaffe mit Unterkaliberrohr zu einer panzerbrechenden, rueckstossfreien Verbrauchs-waffe mit Teleskoprohr | |
| DE1164882B (de) | Zuendelement mit elektrischer Zuendung | |
| DE1050238B (de) | ||
| DE478037C (de) | Elektrische Steckvorrichtung | |
| DE1270647B (de) | Schlagwetter- und explosionsgeschuetzte, mehrpolige Steckvorrichtung mit Schalter | |
| DE1258771B (de) | Verfahren zum Zuenden von Treibladungen fuer pulverkraftbetriebene Bolzensetzwerkzeuge und Treibladung hierfuer | |
| DE1154740B (de) | Elektrischer Zuender fuer Raketen | |
| DE1506134A1 (de) | Elektrische Kupplung fuer Raumflugkoerper und loesbar damit verbundene Flugkapseln od.dgl. | |
| DE520591C (de) | Einrichtung zum mechanischen Zuenden von Seeminen | |
| DE1250376B (de) | Setzgerät zum Eintreiben von Bolzen | |
| EP0415043B1 (de) | Steckverbindung | |
| DE3315561A1 (de) | Sicherheitseinrichtung, insbesondere fuer eine elektrische zuendfreigabeeinrichtung | |
| DE1276510B (de) | Elektrische Zuendeinrichtung fuer Geschosse | |
| DE339552C (de) | Mechanischer Zeitzuender fuer Artilleriegeschosse |