DE1181596B - Moulinezwirn - Google Patents
MoulinezwirnInfo
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- DE1181596B DE1181596B DEA40600A DEA0040600A DE1181596B DE 1181596 B DE1181596 B DE 1181596B DE A40600 A DEA40600 A DE A40600A DE A0040600 A DEA0040600 A DE A0040600A DE 1181596 B DE1181596 B DE 1181596B
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- mouline
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- twine
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- Pending
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/26—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
- Moulinezwirn Die Erfindung bezieht sich auf einen Moulinezwirn. Solche Zwirne werden im allgemeinen in der Weise erhalten, daß mehrere Einzelgarne von verschiedener Farbe miteinander verzwirnt werden.
- Gewebte oder gewirkte Stoffe, die aus diesen Zwirnen hergestellt werden, haben ein etwas grobes Aussehen und eine Farbe, die ein Gemisch aus den Farben der verzwirnten Einzelgarne darstellt. Dieses grobe Aussehen ist bei gewissen feineren Verwendungszwecken dieser Textilien oft unerwünscht. In diesem Fall wird ein verfeinertes und gleichmäßigeres Aussehen vorgezogen.
- Um dieses Ziel zu erreichen, werden bei der Herstellung von gewebten oder gewirkten Stoffen an Stelle von Moulinezwirnen Melange- oder Jaspegarne verwendet, das sind Stapelfasergarne, deren gefärbte Fasern vor oder während des Streckprozesses gemischt werden. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß danach Garne aus endlosen Einzelfäden nicht verarbeitet werden können.
- Dieser Nachteil kann durch Verwendung der Moulinezwirne gemäß der Erfindung vermieden werden. Ein Zwirn aus endlosen Einzelfäden, der gemäß der Erfindung hergestellt wird, besitzt auch wegen seiner größeren Gleichmäßigkeit und Festigkeit Vorteile im Vergleich zu Melange- oder Jaspegarnen. Außerdem können die Moulinezwirne gemäß der Erfindung wirtschaftlicher hergestellt werden als Melange- oder Jaspegarne.
- Die Erfindung besteht darin, daß bei einem aus vier Einzelgarnen bestehenden Moulinezwirn die verschieden gefärbten Einzelgarne paarweise in entgegengesetzter Richtung miteinander verzwirnt und die so erhaltenen Vorzwirne ebenfalls miteinander verzwirnt sind.
- Die Farben der vier Bestandteile können alle verschieden sein. In diesem Fall werden die feinsten Effekte dadurch erhalten, daß in jedem Paar diejenigen zwei Einzelgarne vereinigt werden, welche den größten Farbenkontrast bilden. Wenn nur zwei oder drei verschiedene Farben verwendet werden, wird diese Vorbedingung im wesentlichen von selbst erfüllt.
- Der Farbmischungseffekt der so hergestellten Zwirne ist besonders ansprechend, wenn jedes der Einzelgarne ein auf bekannte Weise gekräuseltes endloses Fadenbündel ist. Dieses gekräuselte Endlosgarn kann durch Stopfbüchsenkräuselung, durch Blasen oder durch einen anderen Kräuselprozeß erhalten werden.
- Die Farbkomponenten werden jedoch besonders wirksam gemischt, wenn die vier Einzelgarne auf gleiche Weise durch Fixieren in einem vorübergehenden Zustand hoher Drehung gekräuselt werden. Die Zwirnlebendigkeit der so gekräuselten Einzelfäden fördert eine gleichmäßige und gründliche Mischung der verschieden gefärbten Fäden.
- Besonders vorteilhafte Resultate werden bei Herstellung der Komponenten aus thermoplastischen Polymerisationsprodukten erhalten. Auf diese Weise kann die Form des Garns auf einfache Weise durch Erhitzen des hochgezwirnten Fadens fixiert werden. In der Praxis wird ein so hergestellter Moulinezwirn bevorzugt, dessen Komponenten durch Spinnfärbung gefärbt worden sind.
- Es ist an sich bekannt, vier Fäden paarweise in entgegengesetzter Richtung zu verzwirnen und die erhaltenen Vorzwirne zu einem Kordzwirn zusammenzuzwirnen.
- Es wird dabei beabsichtigt, einen in der Hitze schrumpfbaren Zwirn. von großer Fülligkeit aus mit Stapelfasern umsponnenen endlosen thermoplastischen Fäden, bzw. hochelastische Garne mit einem Äußeren von aus natürlichen Fasern gesponnenen Garnen herzustellen.
- Auch die Herstellung von Zwirnen aus vier paarweise zusammengezwirnten Fäden, von denen einige gekräuselt sind, ist bereits bekannt.
- Bei allen diesen bekannten Zwirnen sind aber die Einzelgarne nicht von verschiedener Farbe, es handelt sich dabei also nicht um Moulinezwime. Die mit der vorliegenden Erfindung zu lösende Aufgabe, einen Zwirn mit verschiedenen Farbkomponenten ein hinsichtlich der Färbung verfeinertes Aussehen zu geben, liegt daher bei den bekannten Zwirnen nicht vor.
- Beispiel Vier Garne mit einem Denier von 50, die aus 18 Einzelfäden bestehen, wurden durch Spinnen einer Polyaminocapronsäureschmelze und darauffolgendes Strecken erhalten.
- Zwei der Garne sind farblos (weiß). die beiden anderen sind aus einer schwarzen Schmelze gesponnen.
- Die vier Garne erhielten eine vorübergehende Hochdrehung von 3700 Umdrehungen je Meter, in welchem Zustand sie bei 170-'C fixiert und darauf rückgedreht wurden.
- Ein schwarzes und ein weißes Garn wurden bei S-Drehung fixiert, die beiden anderen Garne bei Z-Drehung.
- Die Garne mit der Z-Drehung wurden miteinander in S-Richtung mit 60 Umdrehungen je Meter verzwirnt. die beiden anderen Garne in Z-Richtung bei 2-+0 Lrndrehungen je Meter. Die auf diese Weise erhaltenen Vorzwime wurden mit 95 Umdrehungen je Meter in S-Richtung miteinander verzwirnt. Die so hergestellten Moulinegarne lassen sich zu Trikotstoffen verarbeiten, die ein besonders ansprechendes. gleichmäßig gekräuseltes und gefärbtes Produkt darstellen, welches ein bisher unbekanntes, eigenartiges und vornehmes Aussehen aufweist.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Moulinezwirn aus vier Einzelgarnen, d a -durch gekennzeichnet, daß die verschieden gefärbten Einzelgarne paarweise in entgegengesetzter Richtung miteinander verzwirnt und die so erhaltenen Vorzwirne ebenfalls miteinander verzwirnt sind.
- 2. Moulinezwirn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Einzelgarne ein gekräuseltes endloses Fadenbündel ist. 1n Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1040 951; französische Patentschriften Nr. 1 052 673, 1166 710; USA.-Patentschrift Nr. 2 890 567.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1181596X | 1961-07-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1181596B true DE1181596B (de) | 1964-11-12 |
Family
ID=19871137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40600A Pending DE1181596B (de) | 1961-07-03 | 1962-07-03 | Moulinezwirn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1181596B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1052673A (fr) * | 1952-03-21 | 1954-01-26 | Procédé d'obtention de matières textiles élastiques et nouveaux articles en résultant | |
| DE1040951B (de) * | 1956-04-17 | 1958-10-09 | Kunstseiden Ag | In der Hitze schrumpfbarer Zwirn |
| FR1166710A (fr) * | 1957-02-11 | 1958-11-14 | Tissages De Soieries Reunis | Fil élastique et son procédé de fabrication |
| US2890567A (en) * | 1956-05-24 | 1959-06-16 | Burlington Industries Inc | Combination yarn |
-
1962
- 1962-07-03 DE DEA40600A patent/DE1181596B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1052673A (fr) * | 1952-03-21 | 1954-01-26 | Procédé d'obtention de matières textiles élastiques et nouveaux articles en résultant | |
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| FR1166710A (fr) * | 1957-02-11 | 1958-11-14 | Tissages De Soieries Reunis | Fil élastique et son procédé de fabrication |
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