DE1181300B - Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage - Google Patents
Metallgekapselte HochspannungsschaltanlageInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G5/00—Installations of bus-bars
- H02G5/06—Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings
- H02G5/063—Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings filled with oil or gas
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. KL: H 02 b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S 79249 VIIId/21 c
30. April 1962
12. November 1964
30. April 1962
12. November 1964
Es ist bekannt, in metallgekapselten Hochspannungsschaltanlagen isolierte Sammelschienen zu verwenden,
die aus Sammelschienenabschnitten zusammengesetzt sind. In der Hauptpatentanmeldung
S 77821 VIII d / 21 c wird vorgeschlagen, die Sammelschienenabschnitte an einer Sammelschienenabzweigstelle
lösbar miteinander zu verbinden, die Verbindungsstelle isoliert auszuführen und als Kugelgelenk
auszubilden. Die Verbindungsstellen können nach der Hauptpatentanmeldung durch einen Metallbalg abgeschlossen
sein, so daß ein Raum entsteht, der zur Erhöhung der elektrischen Festigkeit mit einer Isolierflüssigkeit
gefüllt werden kann. Der Metallbalg kann beispielsweise mit einer Metallkapselung dicht verbunden
sein, die auf die Sammelschienenabschnitte aufgebracht ist.
Als weitere Ausbildung der Sammelschiene nach der Hauptpatentanmeldung sind erflndungsgemäß die
Leiter der Sammelschienenabschnitte in an sich bekannter Weise hohl ausgebildet. Sie werden von einem
elektrisch isolierenden Kühlmittel, z. B. Isolieröl, durchflossen, das im Bereich der Verbindungsstellen
durch den Metallbalg nach außen abgedichtet ist. Man erreicht dadurch den Vorteil, daß die Stromtragfähigkeit
der Sammelschiene gesteigert werden kann. Der Aufwand, der dazu erforderlich ist, ist
verhältnismäßig klein. Es wird im wesentlichen nur ein zusätzlicher Kühler benötigt, in dem die Kühlflüssigkeit
außerhalb der Sammelschiene rückgekühlt werden kann. Bei relativ großen Anlagen, deren
Sammelschienen wegen ihrer Länge einen beachtlichen Strömungswiderstand bilden können, dürfte
außerdem eine Pumpe zweckmäßig sein, die für einen zwängsweisen Umlauf des Kühlmittels sorgt. Die
Pumpe kann für Wechselstromanlagen mit Vorteil als Membranpumpe ausgebildet sein, die durch die
Magnetkräfte eines stromdurchflossenen Leiters angetrieben wird. Eine solche Pumpe, die z. B. in der
deutschen Patentschrift 903 901 näher beschrieben ist, kann leicht in der Sammelschiene selbst eingebaut
werden. Ihre Pumpwirkung ist dann in wünschenswerter Weise vom Strom der Sammelschiene abhängig.
Bei einer bekannten Sammelschienenanordnung hat man bereits die Sammelschienenleiter hohl ausgebildet,
um eine Durchflußmöglichkeit für ein Kühlmittel zu schaffen. Bei der bekannten Anordnung
sind die Sammelschienenabschnitte jedoch im Gegensatz zur Erfindung starr miteinander verbunden. Das
gleiche gilt für die die Sammelschienenleiter umgebende Kapselung, die einen mit einem gasförmigen
Isoliermittel gefüllten Raum bildet. Metallbälge sind Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage
Zusatz zur Anmeldung: S 77821 VIII d / 21 c — Auslegeschrift 1170 501
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Willi Olsen, Berlin-Siemensstadt
bei der bekannten Sammelschiene nicht vorhanden. Deshalb ergeben sich bei Temperaturschwankungen
Kräfte in den Sammelschienenleitern, die große Schwierigkeiten bereiten.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel an
Hand der Zeichnung beschrieben.
In F i g. 1 ist die Sammelschiene 1 einer metallgekapselten Hochspannungsschaltanlage dargestellt.
An die Sammelschiene 1 sind drei Abgänge 2, 3 und 4 an Abzweigstellen 5, 6 und 7 angeschlossen.
Die Ausbildung der Abzweigstellen ist im einzelnen aus der F i g. 2 zu ersehen.
Die Sammelschiene 1 besteht im wesentlichen aus geradlinigen Teilen 10, deren rohrförmige Leiter 11
mit einer Isolierung 12 versehen sind. Auf die Isolierung ist ein Aluminiumblech 13 dichtsitzend ohne
Lufteinschlüsse als geerdete Metallkapselung aufgebracht. In die Enden der Rohre 11 sind hohle Anschlußstücke
15 eingelötet. In diesem Bereich wird die Isolierung von Hülsen 8 gebildet, deren Ende 9
kugelförmig ausgebildet ist.
Die einander gegenüberstehenden Anschlußstücke 15 sind mit einem gemeinsamen T-förmigen Abzweigleiter
16 über rohrförmige Kuppelkontaktstücke 17 verbunden. Der Abzweigleiter 16 ist durchbohrt, so
daß ein Kanal 20 koaxial zu den Leitern 11 entsteht. Die Isolierung 22 des Abzweigleiters 16 besteht aus
Gießharz. Sie trägt eine geerdete Metallkapselung 14. Die den Sammelschienenabschnitten 10 zugekehrten
Enden der Isolierung 22 bilden halbe Hohlkugeln 18. In diese werden die kugelförmigen Enden 9 der
Hülsen 8 mit Hilfe von Isolierstoffringen 19 hineingedrückt, so daß eine Verbindung nach Art eines
Kugelgelenkes zustande kommt.
409 727/392
Zwischen der Metallkapselung 13 der Sammelschienenabschnitte
10 und der Metallkapselung 14 auf der Isolierung 22 des Abzweigleiters 16 ist ein
Metallbalg 23 vorgesehen. Der eine Rand des Metallbalges 23 ist mit der Kapselung 13 dicht verbunden,
z. B. verlötet. Der andere Rand wird mit einer Überwurfmutter 25 flüssigkeitsdicht gegen den Isolierkörper
22 gepreßt. Dadurch entsteht ein geschlossener Raum 26, der mit dem Inneren der Leiter 11 in
Verbindung steht. -
Der Raum 26 und das Innere 27 der Leiter 11 sowie der Kanal 20 sind mit einem Isolieröl gefüllt.
Das Isolieröl sorgt für eine große elektrische Festigkeit im Bereich der Verbindungsstellen zwischen den
Sammelschienenabschnitten. Es wirkt außerdem als Kühlmittel für die Leiter 11 und 16. Dies geschieht
in gewissem Maße bereits dadurch, daß bei Erwärmung der Leiter durch Flüssigkeitsströmung ein
Wärmetransport von den Leitern unmittelbar an die Wand des Metallbalges stattfinden kann, durch den
die Wärme über den Metallbalg abgeführt wird. ·:
Ferner sind, wie in Fig. 1 dargestellt ist, an Metallkappen 28 und 29 an beiden Stirnseiten der
Sammelschiene Leitungen 30 bzw. 31 angebracht, die über eine Pumpe 32 und einen ölkühler 33 miteinander
verbunden sind. Die Pumpe 32 saugt durch die Leitung 31 das Öl aus dem Inneren der Sammelschiene,
also aus den Räumen 20, 26 und 27, an und drückt es in den ölkühler 33. Aus dem Kühler 33
strömt das öl dann wieder in die Sammelschiene zurück. Diese Kühlung ergibt eine wesentliche Verringerung
der Temperatur der Sammelschienenleiter bzw. eine Vergrößerung der durch die zulässige Erwärmung
begrenzten Strombelastung.
Die Leitungen 30 und 31 können auch für den Fall, daß die Pumpe 32 und der Kühler 33 auf Erde
angeordnet sind, aus Metall bestehen, da die Metallkappen 28 und 29 ebenso wie die übrige Metallkapselung
der Sammelschiene Erdpotential führen. Die Leitungsführung ist deshalb außerordentlich einfach.
Es können verschiedene Pole einer mehrpoligen Anlage miteinander verbunden werden, ohne daß
dazwischen Isolierstoffleitungen erforderlich sind, die zu Schwierigkeiten Anlaß geben könnten.
Der Kühler 33 kann als Luftkühler ausgebildet sein. Unter Umständen kann man zur Erreichung
tieferer Temperaturen auch eine Wasserkühlung vorsehen,,
bei dex der Kühler in bekannter Weise von Wasser durchströmt wird. Die Erfindung ist auch
nicht auf öl als Kühlflüssigkeit beschränkt. Es ist lediglich erforderlich, daß das Kühlmittel eine ausreichende
Isolationsfestigkeit aufweist, um die Spannung zwischen den Leitern 11, 16 und 17 und dem
geerdeten Metallbalg 23 zu halten.
Claims (3)
1. Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage mit einer isolierten Sammelschiene, bestehend aus
Sammelschienenabschnitten, die an einer Sammelschienenzweigstelle lösbar miteinander verbunden
sind, wobei die Verbindungsstelle isoliert, als Kugelgelenk ausgebildet und mit Hilfe eines
Metallbalges abgeschlossen ist, der mit einem Metallmantel auf der Außenseite der Sammelschienenisolierung
verbunden ist, nach Patentanmeldung S 77821 VIIId/21 c, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiter (11, 16) der Sammelschienenabschnitte in an sich bekannter Weise hohl ausgebildet sind und von einem elektrisch
isolierenden Kühlmittel durchflossen werden, das im Bereich der Verbindungsstellen durch
den Metallbalg (23) nach außen abgedichtet ist.
2. Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 1 für Wechselstrom, gekennzeichnet
durch eine Pumpe (32), die elektromagnetisch durch den Strom der Sammelschiene (1) betätigt
wird.
3. Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine außerhalb der Sammelschiene liegende Kühlmittelleitung (31) aus Metall besteht und an den
geerdeten Metallmantel der Sammelschiene angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 727/392 11.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962S0079249 DE1181300B (de) | 1962-04-30 | 1962-04-30 | Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage |
| CH19063A CH403937A (de) | 1962-01-31 | 1963-01-09 | Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962S0079249 DE1181300B (de) | 1962-04-30 | 1962-04-30 | Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1181300B true DE1181300B (de) | 1964-11-12 |
Family
ID=47049381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962S0079249 Granted DE1181300B (de) | 1962-01-31 | 1962-04-30 | Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1181300B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285044B (de) * | 1965-11-05 | 1968-12-12 | Siemens Ag | Elektrische Hochspannungsschaltanlage |
| DE2157929A1 (de) * | 1971-11-23 | 1973-05-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Wellenkupplung |
| DE2545832A1 (de) * | 1975-10-13 | 1977-04-14 | Siemens Ag | Generatorableitung |
-
1962
- 1962-04-30 DE DE1962S0079249 patent/DE1181300B/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285044B (de) * | 1965-11-05 | 1968-12-12 | Siemens Ag | Elektrische Hochspannungsschaltanlage |
| DE2157929A1 (de) * | 1971-11-23 | 1973-05-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Wellenkupplung |
| DE2545832A1 (de) * | 1975-10-13 | 1977-04-14 | Siemens Ag | Generatorableitung |
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