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DE1181351B - Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruss - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruss

Info

Publication number
DE1181351B
DE1181351B DEC16278A DEC0016278A DE1181351B DE 1181351 B DE1181351 B DE 1181351B DE C16278 A DEC16278 A DE C16278A DE C0016278 A DEC0016278 A DE C0016278A DE 1181351 B DE1181351 B DE 1181351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soot
furnace
burners
plate
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC16278A
Other languages
English (en)
Inventor
Stuart V Stoddard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cabot Corp
Original Assignee
Cabot Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cabot Corp filed Critical Cabot Corp
Publication of DE1181351B publication Critical patent/DE1181351B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/54Acetylene black; thermal black ; Preparation thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruß Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruß durch Spaltung von Kohlenwasserstoff.
  • Bei sämtlichen bekannten Verfahren zur Herstellung von Ruß aus Kohlenwasserstoffen wird höchstens die Hälfte des Kohlenstoffs im Ausgangsmaterials als Fertigprodukt gewonnen. Beim Channel-Verfahren werden bestenfalls etwa 32 kg Ruß (5,9,%) aus den in 1000 m3 Erdgas enthaltenen 545 kg Kohlenstoff (1000/0) erhalten. Beim Gas-Furnace-Verfahren können bis zu etwa 192 kg Ruß (35,2%) pro 1000 m3 Gas, beim Öl-Furnace-Verfahren etwa 0,48 kg (50 bis 57,0/a) der je Liter Öl verfügbaren 0,84 bis 0,96 kg Kohlenstoff gewonnen werden. Etwas höhere Rußausbeuten werden bei dem Thermal-Verfahren aus natürlichen Gasen erhalten, aber selbst hier beträgt die Ausbeute nicht wesentlich mehr als 50 %, d. h. etwa 304 bis 320 kg Ruß (56 bis 58,8 %) pro 10003 Gas.
  • Demgegenüber handelt es sich bei dem Gegenstand der Erfindung um eine Vorrichtung zur thermischen Spaltung von Kohlenwasserstoffen zu Ruß unter Gewinnung wesentlich höherer Rußausbeuten als dies bisher möglich war.
  • Es sind zwar bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, die ebenfalls der Erzeugung vonThermalruß dienen. Dabei werden Kohlenwasserstoffe thermisch an einer hocherhitzten Fläche gespalten und der Ruß dann entweder an der hocherhitzten Zersetzungsfläche oder auf einer kühleren Fläche abgeschieden. Demgegenüber erfolgt bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung keine Abscheidung des gebildeten Thermalrußes an der Spaltfläche oder einer anderen Fläche, sondern der Ruß wird mit den gasförmigen Spaltprodukten schnellstens aus der Spaltzone abgeführt.
  • Diese Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruß durch Spaltung von Kohlenwasserstoff ist gekennzeichnet durch eine von Brennern 16 durchsetzte Wand 14 eines Rußofens 10 und eine nahe der Wand 14 und im wesentlichen parallel zu dieser angebrachten feuerfesten Platte 20 sowie eine in den Spalt zwischen der Wand 14 und der Platte 20 mündende Vorrichtung 22 für die Zuführung der Kohlenwasserstoffe. Der Raum hinter der Platte ist leer und ist am Boden zur Abscheidung des Rußes vorzugsweise trichterförmig ausgebildet. In den leeren Raum ragt eine Abgasleitung. Außerdem ist es empfehlenswert, an den Seitenwänden des Rußofens in den Raum hinter der Platte eine oder mehrere Leitungen parallel oder tangential einzuführen, damit Gase zum Kühlen und zur Bewegung der Gase im Ofen zugeführt werden können. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich gegenüber den zur Durchführung der bekannten Verfahren verwendeten Vorrichtungen durch eine wesentlich einfachere Bauweise aus und erlaubt einen erhöhten Durchsatz und damit größere Ausbeuten an Thermalruß ausgezeichneter Qualität.
  • Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher erläutert.
  • F i g. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Rußofen gemäß der Erfindung; F i g. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie 2-2. der F i g. 1 und F i g. 3 ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Rußofens.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem feuerfest ausgekleideten vorzugsweise zylindrischen Rußofen 10 mit einem trichterförmigen Boden 12. In der Wand 14, ist eine Reihe von Brennern 16 angeordnet, die durch die Brennstoffleitung 18 gespeist werden. Eine feuerfeste Platte 20 ist nahe der Wand 14 angebracht und hat einen etwas kleineren Querschnitt als der Rußofen, damit die Gase zwischen ihr und der Seitenwand des Rußofens 10 hindurchfließen können. Eine Einspritzleitung 22 für die Kohlenwasserstoffe verläuft durch die Wand 14 in Richtung der Oberfläche der Platte 20. Ein Abzugsrohr 24 ist hmter der Platte 20 zur Entfernung der Gase aus dem Ofen vorgesehen. Der Boden 12 ist durch ein Mehrkammerventil 26 abgeschlossen. Der aus dem Rußofen austretende Ruß wird durch die Vorrichtung 28 wegbefördert. Wahlweise ist eine Leitung 30 tangential zu der Seitenwand des Ofens 10 vorgesehen, durch die ein mit dem Kohlenwasserstoff verträgliches kaltes Gas zugeführt wird, das die gasförmigen Verbrennungsprodukte und den Ruß in kreisende Bewegung versetzt und die Rußabscheidung befördert.
  • Die in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform des Rußofens gleicht der nach F i g. 1, jedoch die Platte 32 ist teilweise mit der Seitenwand des Ofens verbunden und mit Brennern 34 versehen. Die Einspritzleitung 36 für die Kohlenwasserstoffe geht durch die Seitenwand und verläuft parallel zu der Wand 14 und der Platte 32. Die Brenner 16 und 34 sind versetzt angeordnet, so daß die Flammen sämtlicher Brenner auf eine feuerfeste Oberfläche treffen.
  • Es können alle Arten von Brennern verwendet werden, in denen der Brennstoff vollständig verbrannt wird. Besonders geeignet sind die nachfolgend beschriebenen Brenner wegen ihrer hohen Strahlungsenergie und Heizkraft. Diese Brenner bestehen aus einem feuerfesten Becher mit einer Zuleitung am Boden, in der axial ein Stöpsel angebracht ist. Der Stöpsel ist etwas kleiner als die Zuführöffnung oder geriffelt, damit der Brennstoff in den Becher einfließen und sich über seine innere Oberfläche verteilen kann. Durch das brennende Gas wird die feuerfeste Becheroberfläche glühend und strahlt Wärme auf das zu erhitzende Material ab. Natürlich soll aus dem verwendeten Heizstoff möglichst viel Hitze erzeugt und dorthin überführt werden, wo sie gebraucht wird, eine Forderung, die durch diese Brennerart gut erfüllt wird.
  • In die Vorrichtung wird zunächst eine völlig verbrennende Mischung aus Brennstoff und Luft den Brennern zugeführt und entzündet. Sobald die feuerfeste Auskleidung ausreichend heiß, d. h. glühend geworden ist, werden Kohlenwasserstoffe in die Spaltzone zwischen Wand und Platte geleitet. Bei den Arbeitstemperaturen von mehr als 1100° C werden die Kohlenwasserstoffe sofort zu Ruß und vorwiegend Wasserstoff gespalten. Der Ruß wird schnell aus der Reaktionszone mit den gasförmigen Verbrennungsprodukten und den abgespaltenen Gasen abgeführt. Ruß und Gase fließen um die Platte in den offenen Raum dahinter. Obgleich erhebliche Rußmengen mit den Abgasen aus dem Bußofen ausgetragen werden, fällt der größere Teil infolge der Schwerkraft in den trichterförmigen Boden des Bußofens, aus dem er durch das Drehventil leicht entfernbar ist.
  • Die Rußabscheidung im Ofen wird wesentlich verbessert, wenn zusätzliches Gas in den Bußofen hinter der Platte tangential eingeblasen wird, so daß die Gase in kreisende Bewegung versetzt werden. Der bevorzugte zylindrische Ofen wirkt so als Zyklon, in dem die Bußteilchen agglomeriert und von den Gasen abgetrennt werden. Vorzugsweise ist das zu -sätzliche Gas kalt, um die Temperatur von Ruß und Abgasen etwas herabzusetzen.
  • Die feineren Rußteilchen werden aus dem Rußofen mit dem Abgas fortgerissen.. Aus diesem Grunde werden- die Schwanzgase vorzugsweise durch die Abgasleitung 24 in eine übliche Trennvorrichtung gebracht und dort der restliche Ruß gewonnen. Derartige Vorrichtungen sind jedem Fachmann bekannt und erfordern keine Beschreibung.
  • In die Vorrichtung können außerdem hinter der Platte durch Leitung 30 beliebige zusätzliche Gase eingeführt werden, vorzugsweise werden aber die abgekühlten zurückgeführten Schwanzgase, aus denen der Ruß entfernt ist, verwendet.
  • Als Spaltmaterial können in der Vorrichtung gemäß der Erfindung natürliche Gase (Erdgas) oder dampfförmige flüssige Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Der Ausdruck »gasförmige Kohlenwasserstoffe« umfaßt also dampfförmige sowie in natürlichem Zustand gasförmige Kohlenwasserstoffe.
  • Die Kohlenwasserstoffe können in die Reaktionszone allein oder in Mischung mit einem inerten Verdünnungsgas eingeführt werden, das geringe Mengen an Sauerstoff enthalten kann. In jedem Fall wird durch das Verdünnungsgas die Teilchengröße des Rußes, und bei der Zufuhr von Luft infolge von Verbrennung auch die Ausbeute verringert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruß durch Spaltung von Kohlenwasserstoffen, gekennzeichnet durch eine von Brennern (16) durchsetzte Wand (14) eines Rußofens (10) und eine nahe der Wand (14) und im wesentlichen parallel zu dieser angebrachten feuerfesten Platte (20) sowie eine in den Spalt zwischen der Wand (14) und der Platte (20) mündende Vorrichtung (22 bzw. 36) für die Zuführung der Kohlenwasserstoffe.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Platte mit Brennern (34) ausgerüstet ist, wobei die Brenner in der Wand und die Brenner in der Platte versetzt zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner (16) in einem Deckel eines zylindrischen Rußofens (10) angeordnet sind und daß die Platte (20) einen etwas kleineren Querschnitt als der Bußofen (10) hat.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil (12) des Bußofens (10) kegelförmig ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 290 883, 641608; schweizerische Patentschrift Nr. 194196; USA.-Patentschrift Nr. 1390 480.
DEC16278A 1957-02-13 1958-02-12 Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruss Pending DE1181351B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1181351XA 1957-02-13 1957-02-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1181351B true DE1181351B (de) 1964-11-12

Family

ID=22376688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC16278A Pending DE1181351B (de) 1957-02-13 1958-02-12 Vorrichtung zur Erzeugung von Thermalruss

Country Status (1)

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DE (1) DE1181351B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE290883C (de) *
US1390480A (en) * 1920-01-03 1921-09-13 Wilder D Bancroft Manufacture of carbon-black and other solid reaction products
DE641608C (de) * 1933-04-12 1937-02-06 Bataafsche Petroleum Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Russ
CH194196A (de) * 1936-01-09 1937-11-30 Bayerische Stickstoffwerke A G Verfahren zur Herstellung von an Verunreinigungen armem Russ unter gleichzeitiger Bildung von Wasserstoff bezw. wasserstoffenthaltenden Gasen.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE641608C (de) * 1933-04-12 1937-02-06 Bataafsche Petroleum Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Russ
CH194196A (de) * 1936-01-09 1937-11-30 Bayerische Stickstoffwerke A G Verfahren zur Herstellung von an Verunreinigungen armem Russ unter gleichzeitiger Bildung von Wasserstoff bezw. wasserstoffenthaltenden Gasen.

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