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DE1181137B - Vorrichtung zum Absaugen einer auf der Wasseroberflaeche von Haefen oder Fluessen schwimmenden Schmutzschicht - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen einer auf der Wasseroberflaeche von Haefen oder Fluessen schwimmenden Schmutzschicht

Info

Publication number
DE1181137B
DE1181137B DEM51556A DEM0051556A DE1181137B DE 1181137 B DE1181137 B DE 1181137B DE M51556 A DEM51556 A DE M51556A DE M0051556 A DEM0051556 A DE M0051556A DE 1181137 B DE1181137 B DE 1181137B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
ballast
suction
line
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM51556A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Muller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1181137B publication Critical patent/DE1181137B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/06Barriers therefor construed for applying processing agents or for collecting pollutants, e.g. absorbent

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absaugen einer auf der Wasseroberfläche von Häfen oder Flüssen schwimmenden Schmutzschicht Bekanntlich hat die Verschmutzung der Gewässer in den letzten Jahren einen Umfang angenommen, der mit Recht zu ernsten Besorgnissen Anlaß gibt. Naturgemäß konzentriert sich diese Verschmutzung auf die schiffbaren Gewässer, weil infolge der zunehmenden Verwendung von mit Erdölprodukten betriebenen Verbrennungsmotoren als Antrieb für Schiffe erhebliche Mengen von Ölrückständen in das Wasser gelangen. Des weiteren haben sich an den Wasserwegen und vor allem in der Nähe der zugehörigen Hafenanlagen gerade solche Industriebetriebe in besonders großer Dichte angesiedelt, die große Mengen an Erdölprodukten verbrauchen oder weiterverarbeiten, so daß nicht nur der Tankerverkehr zugenommen hat, dem eine zusätzliche Verschmutzung des Wassers zuzuschreiben ist, sondern auch die Gefahr, daß durch das Einleiten von Abwässern aus den erwähnten Betrieben in die Flüsse ebenfalls der Verschmutzungsgrad erhöht wird. Da die Kanalisationsanlagen vor allem der kleineren, an Flußufern liegenden Gemeinden auch heute noch mehr oder minder darauf abgestellt sind, den Fluß als Endstufe der Kläranlage zu benutzen, gelangen auch von dieser Seite außer allem möglichen sonstigen Unrat Benzin- und Ölrückstände in das Wasser.
  • Der auf diese Weise in das Wasser gelangte Schmutz sammelt sich insbesondere an den Stellen an, an denen sich die Strömung verlangsamt oder aufhört, d. i. an ruhigen Uferstrecken, in Hafenbecken, in den Flußmündungen und an Küstenstrecken, die großen Seehäfen benachbart sind. Es bildet sich dort eine zusammenhängende, auf der Wasseroberfläche schwimmende Schicht, die nicht nur übelriechend und unhygienisch, sondern auch hinderlich und sogar wegen der Öl- und Benzinanteile feuergefährlich ist. Es liegt daher auf der Hand, daß von den verantwortlichen Stellen alle Anstrengungen unternommen werden, wenigstens die groben Verunreinigungen des Wassers und die auf seiner Oberfläche schwimmende Ölschicht zu beseitigen. Gleichzeitig ist man aber auch bemüht, gerade die noch verwertbaren Bestandteile der letzteren wiederzugewinnen, um mit dem hierfür erzielten Erlös wenigstens einen Teil der Kosten zu decken, die die Reinigung der Wasseroberfläche laufend verursacht. Um diese Kosten von vornherein so niedrig wie möglich zu halten, ist es daher erforderlich, daß die bei den Reinigungsarbeiten verwendeten Geräte und Anlagen nicht nur einfach und für rauhen Betrieb geeignet gebaut sind, sondern auch erwünscht, daß sie mit wenig Bedienungspersonal eine möglichst große Wasseroberfläche schnell und bequem zu reinigen gestatten. Bisher hat man sich mit der Verwendung von einfachen Abschöpfzylindern begnügt, die am Ende eines Schiffsauslegers in das verschmutzte und vor allem verölte Wasser getaucht werden und aus denen die abgeschöpfte Flüssigkeit abgesaugt wird. Dabei bewirken jedoch die vom Schiff auf den Zylinder übertragenen Bewegungen, daß der Rand des Zylinders periodisch über der Wasseroberfläche liegt und dann wieder zu tief in das Wasser eintaucht. Hieraus ergibt sich der wesentliche Nachteil dieser Geräte, der darin besteht, daß sie entweder überhaupt nicht oder im Verhältnis zum öl; .auf dessen Entfernung es im wesentlichen ankommt, zu viel Wasser einschöpfen, so daß der Wirkungsgrad der Anlage und ihre Arbeitsgeschwindigkeit zu klein sind. Zudem ist bei diesen Anlagen die Trennung des gerade bearbeiteten Teils der Wasseroberfläche von der umgebenden Fläche nicht oder nur sehr umständlich durchführbar.
  • Aus der Erkenntnis der Nachteile der einfachen Abschöpfzylinder ist ein verbessertes Gerät entwikkelt worden, das von Schwimmern getragen ist und daher seine Relativlage zur Wasseroberfläche beibehalten kann. Es hat ebenfalls die Form eines zylindrischen Topfes und besitzt seitliche Zulaufschlitze, die durch je eine bewegliche Klappe verschließbar sind. Das Schließen und Wiederöffnen der Klappen erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit von der Höhenlage des Topfes im Wasser, wobei die Klappen schließen, wenn die Zulaufschlitze unter die Wasseroberfläche geraten. Durch das Absaugen des Topfinhalts hebt sich das Gerät wieder, so daß sich die Klappen öffnen und erneut Schmutzwasser in den Topf fließt und daraufhin wieder das Absinken des Topfes bewirkt.
  • Das vorbeschriebene Gerät besitzt nur einen kleinen Wirkungsbereich, so daß sein Einsatz für das Reinigen einer großen Fläche bereits deshalb eine beträchtliche Zeitdauer in Anspruch nimmt, weil das Nachfließen des Schmutzwassers bzw. der Ölschicht zur Absaugstelle abgewartet werden muß. Darüber hinaus ist der Mechanismus der selbsttätigen Klappen gegen Verschmutzung sehr empfindlich und verursacht Betriebsstörungen, wenn das Gerät nicht dauernd unter Beobachtung gehalten und gesäubert wird. Schließlich bedingt der wirkungsvolle Einsatz des Geräts das Vorhandensein einer zusätzlichen Anlage, die den bearbeiteten Teil der Wasseroberfläche gegen den nicht zur Bearbeitung heranstehenden abgrenzt.
  • Es ist nach Vorstehendem daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Absaugen der auf der Wasseroberfläche von Häfen und Flüssen schwimmenden, aus Öl und kleineren Festteilen bestehenden Schmutzschicht zu schaffen, welche die Nachteile der bisher verwendeten Geräte nicht aufweist und die bei einfacher und kräftiger Bauweise sowie unter Einsatz von nur wenig Bedienungspersonal das schnelle und bequeme Reinigen ausgedehnter Flächen gestattet. Diese Vorrichtung soll weiterhin so beschaffen sein, daß sie ohne Zusatzgeräte und ohne jede weitere Vorbereitung sofort einsatzfähig ist und außer der unvermeidbaren Leistung für die Absaugpumpen keinerlei zusätzlichen Energiebedarf hat.
  • Die Aufgabe ist durch die Erfindung gelöst, indem die Vorrichtung aus zwei je durch Umkleidung mit einem Werkstoff geringen spezifischen Gewichts schwimmfähig gemachten Schlauchleitungen besteht, die untereinander durch Abstandhalter verbunden sind, an den voneinander abgewandten Seiten in regelmäßigen Abständen Ansaugöffnungen mit Saugköpfen besitzen sowie mit einem Ende an Saugpumpen angeschlossen sind, und daß sie durch Ballast, dessen Größe vom spezifischen Gewicht des zu reinigenden Wassers abhängt, beschwerbar ist, damit die Saugköpfe die erforderliche Höhenlage relativ zum Wasserspiegel einnehmen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung ist die erforderliche Ballastierung der Vorrichtung dadurch erzielt, daß auf den Abstandhaltern eine weitere Schlauchleitung angeordnet ist, die als Ballast dienendes Wasser enthält.
  • Für die Bemessung des nötigen Ballastgewichts ist es besonders zweckmäßig, wenn parallel zur Leitung, die das Ballastwasser enthält, eine mit dieser in regelmäßigen Abständen verbundene Versorgungsleitung vorgesehen ist, durch die das Ballastwasser mittels Druck- und Saugpumpen in die Ballastleitung gefördert bzw. aus ihr entfernt wird.
  • Um zu vermeiden, daß durch Wellen und Strömungsbewegungen der Wasseroberfläche die zu beseitigende Schicht und das sie umgebende schwimmende Leitungssystem stark bewegt werden, wodurch die Säuberungsarbeiten gestört sind, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, an den schwimmenden Schmutzwasserleitungen eine Einrichtung zum Beruhigen der in ihrer unmittelbaren Umgebung befindlichen Wasseroberfläche anzubringen. Diese Einrichtung ist zweckmäßig eine senkrechte, durchgehende, bandförmige Abschirmung, die zu etwa zwei Drittel ihrer Höhe in das Wasser eintaucht und so eine Schutzwand bildet, an welcher sich die Wellen oder Strömungen brechen, so daß die zu beseitigende Schmutzschicht verhältnismäßig ruhig bleibt und sich leichter absaugen läßt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Beschreibung und in der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 in perspektivischer Darstellung die von einem Schiff aus, auf welchem sich eine Abscheideanlage befindet, verlegte Vorrichtung, F i g. 2 die Anordnung des schwimmenden Leitungssystems mit seinen verschiedenen Zubehörteilen im Schnitt, F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit bandförmiger Abschirmung in perspektivischer Darstellung, teilweise im Schnitt.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist die in der Zeichnung kreuzschraffiert dargestellte, zu beseitigende Schmutzschicht 1 mit einem schwimmenden Leitungssystem 2 umgeben, welches mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Ansaug-, Abscheide- und Rückförderanlage verbunden ist, die in der dargestellten Ausführungsform auf einem Schiff 3 angeordnet ist, jedoch je nach den gegebenen Umständen und Möglichkeiten auch auf einem geeigneten Sonderfahrzeug oder ortsfest an einem Ufer angeordnet sein kann.
  • Die Ansaug-, Abscheide- und Rückförderanlage besteht in bekannter Weise aus einer oder mehreren Saugpumpen in Verbindung mit einem oder mehreren Abscheidern für nicht mischbare Flüssigkeiten und Flüssigkeiten verschiedenen spezifischen Gewichts sowie einem oder mehreren Filtern oder Trennanlagen für flüssige und feste Stoffe (Teilchen, Bruchstücke, kleine Körper) und einer oder mehreren Druckpumpen, wobei in den meisten Fällen vorteilhaft Saug- und Druckpumpen Verwendung finden können.
  • Das biegsam oder gelenkig gestaltete, schwimmende Leitungssystem 2 der Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus Rohren 4, 5 (F i g. 2), welche von einem Material mit geringem spezifischem Gewicht 6, 7 umgeben und durch Ummantelungen 8 bzw. 9 geschützt sind. Die beiden Rohre sind durch Streben 10 miteinander verbunden, welche dazu dienen, sie in einem gleichmäßigen Abstand voneinander zu halten. Außerdem sind sie mit Saugköpfen 11, 12 versehen, die in Abständen an der Außenseite oder auf jeder Seite des schwimmenden Leitungssystems so angeordnet sind, daß sie sich auf beiden Seiten des Leitungssystems in einer durch die Mittelpunkte der Rohre verlaufenden, gedachten Ebene befinden.
  • Ein gleichfalls biegsames oder gelenkiges Rohr 13 ist auf die Streben 10 aufgesetzt und wird von Rohrschellen 14 mit Befestigungslaschen 15 gehalten, welche so an den Streben 10 befestigt sind, daß das Rohr 13 über einer zwischen den Rohren 4 und 5 verlaufenden Mittellinie liegt.
  • Im Inneren des Rohres 13 ist im unteren Teil desselben eine Leitung 16 angeordnet. Diese Innenleitung 16 ist mit Öffnungen 17 versehen, welche mit dem Innenraum des Rohres 13 in Verbindung stehen.
  • Das Rohr 13 kann durch die mit einer Saug- und Druckpumpe in Verbindung stehende Innenleitung 16 ganz oder teilweise mit Wasser gefüllt werden, um dadurch das schwimmende Leitungssystem mehr oder weniger mit Ballast zu beschweren, so daß die Saugköpfe 11,12 mehr oder weniger tief eintauchen, um dadurch das vollständige Absaugen der zu beseitigenden Schmutzschicht, je nach ihrer Dicke oder Dichte, zu gewährleisten.
  • In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die Saugköpfe 11,12 mit Schlitzen 18 versehen und stehen über Verbindungsstutzen 19 mit den Rohren 4, 5 in Verbindung. Die Verbindungsstutzen 19 sind auf einer durch die Mittelpunkte der beiden Rohre 4 und 5 verlaufenden Linie angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, die Saugköpfe in bezug auf diese diametrale Linie zu neigen, damit die Ansaugöffnungen sich auch in den Bereich oberhalb bzw. unterhalb der abzusaugenden Schicht erstrecken, wobei sie jedoch stets mit dieser in Verbindung stehen. In diesem Falle ist es von Vorteil, schwenkbare Saugköpfe zu verwenden, die in der jeweils gewünschten Schrägstellung, d. h. in der gewünschten Eintauchtiefe, festgestellt werden. Ferner können an den Streben oder an anderen Stellen des schwimmenden Leitungssystems Gewichte angehängt werden, die als Ballast der Saugleitungen 4, 5 dienen, so daß durch sie die Ballastleitung 13 ersetzt ist.
  • Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform der Ballasteinrichtung können in dem Rohr 13 Querwände angeordnet sein, so daß einzelne Kammern mit einem bestimmten Fassungsvermögen gebildet werden, die mittels besonderer, von außerhalb des Rohres 13 betätigbarer Hähne oder Ventile mit der Innenleitung 16 verbunden werden können. Es kann jedoch auch jede einzelne Kammer an eine eigene Leitung angeschlossen sein. In beiden Fällen ist es mithin möglich, das schwimmende Leitungssystem gleichmäßig oder auch ungleichmäßig mit Ballast zu beschweren, so daß gegebenenfalls ein ungleichmäßig tiefes Eintauchen der Saugköpfe bewirkt wird, was in gewissen Fällen für das Ansaugen der Schmutzschicht von Vorteil sein kann. Außerdem können die gemeinsame Zufuhrleitung oder die einzelnen Leitungen außerhalb und unterhalb des Ballastrohres 13 angeordnet sein.
  • Auf der Außenseite des Leitungssystems wird zweckmäßigerweise eine bandförmige, halbelastische Abschirmung 25 (F i g. 3) aus verstärktem Gewebe, Kunststoff, Gummi od. dgl. angeordnet. Die bandförmige Abschirmung kann auch aus aneinandergereihten, gegebenenfalls miteinander verbundenen und gegen Oxydation geschützten Metallplatten bestehen.
  • Diese bandförmige Abschirmung ist an den Rohren 21 oder an deren Verbindungen mittels Streben 26 befestigt, welche in regelmäßigen Abständen vorgesehen sind, um die Abschirmung in senkrechter Lage zu halten. Das Band ist in der Weise nach unten versetzt angeordnet, daß es sich zu zwei Drittel seiner Höhe unter der Wasseroberfläche befindet und somit eine Art Becken bildet, während es mit etwa einem Drittel seiner Höhe aus dem Wasser herausragt und eine Abschirmung gegen Bewegungen der Wasseroberfläche bewirkt. Bei dieser Anordnung haben die Wellen und die Strömungsbewegungen der Wasseroberfläche nur mehr einen sehr geringen Einfluß auf die innerhalb des Leitungssystems befindliche schwimmende Schmutzschicht.
  • Die bandförmige Abschirmung kann fest angebracht sein, vorteilhaft wird sie jedoch mittels Schnellverschlüssen 27 (Splinte, Haken, Klemmen od. dgl.) an dem schwimmenden Leitungssystem befestigt.
  • Das schwimmende Leitungssystem ist mit den Enden seiner Rohre an die Station angeschlossen, welche die Pumpe oder Pumpen und den oder die Abscheider umfaßt, während sein anderes Ende entweder am Schiff befestigt ist, um die zu beseitigende Schicht einzuschließen, oder aber frei nachgezogen wird. Hierdurch kann entweder die eingeschlossene Schmutzschicht oder aber eine solche längs eines Ufers abgesaugt werden.
  • Ein besonderer Vorzug der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß das Leitungssystem dank seinerSchwimmfähigkeit ein gleichmäßiges Eintauchen der Saugköpfe gewährleistet, auch wenn die Oberfläche der abzusaugenden Schmutzschicht plötzlich Verformungen, z. B. durch Wellengang oder Strömung, erfährt. Infolgedessen können die Säuberungsarbeiten außerordentlich schnell und leicht durchgeführt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Absaugen einer auf der Wasseroberfläche von Häfen oder Flüssen schwimmenden, aus öl und kleineren Festteilen bestehenden Schmutzschicht, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei je durch Umkleidung mit einem Werkstoff geringen spezifischen Gewichts schwimmfähig gemachten Schlauchleitungen besteht, die untereinander durch Abstandhalter verbunden sind, an den voneinander abgewandten Seiten in regelmäßigen Abständen Ansaugöffnungen mit Saugköpfen besitzen sowie mit einem Ende an Saugpumpen angeschlossen sind, und daß sie durch Ballast, dessen Größe vom spezifischen Gewicht des zu reinigenden Wassers abhängt, beschwerbar ist, damit die Saugköpfe die erforderliche Höhenlage relativ zum Wasserspiegel einnehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Abstandhaltern eine weitere Schlauchleitung angeordnet ist, die als Ballast dienendes Wasser enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Leitung, die das Ballastwasser enthält, eine mit dieser in regelmäßigen Abständen verbundene Versorgungsleitung vorgesehen ist, durch die das Ballastwasser mittels Druck- und Saugpumpen in die Ballastleitung gefördert bzw. aus ihr entfernt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung für das Ballastwasser durch Querwände in Kammern unterteilt ist, deren jede über ein zwischengeschaltetes Absperrorgan mit der Versorgungsleitung verbunden ist, damit eine unterschiedliche Füllung der Kammern mit Ballastwasser möglich ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ballast Gewichte verwendet sind, die mittels Anhängevorrichtungen an den Abstandhaltern befestigt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzwasserleitungen eine Einrichtung zum Beruhigen der in ihrer unmittelbaren Umgebung befindlichen Wasseroberfläche tragen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beruhigungseinrichtung von einem bandförmigen Schirm aus halbelastischem Werkstoff gebildet ist, der senkrecht stehend an derjenigen Seite der Leitungen befestigt ist, die keine Saugköpfe trägt, und der sich zu etwa zwei Drittel seiner Höhe unter dem Wasserspiegel befindet. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus verstärktem Gewebe, Kunststoff. Gummi oder Metall besteht. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm in einem Stück durchgehend ausgebildet ist. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus mehreren Teilen besteht, die gegebenenfalls miteinander gelenkig verbunden sind. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm bzw. seine Teile abnehmbar an den Leitungen befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Schiff und Hafen«, 1960, S. 74/75.
DEM51556A 1961-01-31 1962-01-24 Vorrichtung zum Absaugen einer auf der Wasseroberflaeche von Haefen oder Fluessen schwimmenden Schmutzschicht Pending DE1181137B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3202815A1 (de) * 1982-01-29 1983-08-11 Wolfgang Dipl.-Phys. Dr.-Ing. 7500 Karlsruhe Issel Geraet zum entfernen von auf offenem wasser schwimmenden fluessigen stoffen
DE3338115A1 (de) * 1983-10-20 1984-04-05 Alfred Dipl.-Ing. 4300 Essen Lingnau Schwimmfaehiges gebilde zum abgrenzen von oberflaechenverunreinigungen auf gewaessern durch oel oder dergleichen
WO2003062536A1 (en) * 2002-01-26 2003-07-31 Sydkraft Värme Syd Ab Oil protection equipment

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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