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DE1181015B - Entwaesserungsventil fuer Regnerleitung - Google Patents

Entwaesserungsventil fuer Regnerleitung

Info

Publication number
DE1181015B
DE1181015B DEP22732A DEP0022732A DE1181015B DE 1181015 B DE1181015 B DE 1181015B DE P22732 A DEP22732 A DE P22732A DE P0022732 A DEP0022732 A DE P0022732A DE 1181015 B DE1181015 B DE 1181015B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
membrane
valve seat
line
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP22732A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Perrot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Perrot Regnerbau GmbH and Co
Original Assignee
Perrot Regnerbau GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perrot Regnerbau GmbH and Co filed Critical Perrot Regnerbau GmbH and Co
Priority to DEP22732A priority Critical patent/DE1181015B/de
Publication of DE1181015B publication Critical patent/DE1181015B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/144Check valves with flexible valve members the closure elements being fixed along all or a part of their periphery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Entwässerungsventil für Regnerleitung Die Erfindung bezieht sich auf ein Entwässerungsventil für Regnerleitung mit einem durch den Leitungsdruck auf den Ventilsitz gedrückten und bei druckloser Leitung selbsttätig öffnenden Ventilverschlußstück.
  • Ein an sich bekanntes Entwässerungsventil dieser Art öffnet sich bei wegfallendem Flüssigkeitsdruck unter der Wirkung einer Feder, deren Vorspannung eingestellt werden kann. Für den Austritt der Flüssigkeit sind im Ventilgehäuse, und zwar in der gleichzeitig zum Regeln der Federspannung dienenden Ventilverschraubung oder in der Ventilwandung Öffnungen vorgesehen. Über die Öffnungen kann das Wasser seitlich verstrahlt oder abgeleitet werden. Durch Anwendung von Entwässerungsventilen bei oberirdisch verlegten Regnerleitungen erübrigt sich das Entkuppeln der einzelnen Rohrstränge. Die automatische Leitungsentleerung ist z. B. zur Verhütung von Schäden von Bedeutung, die bei nicht entleerten Leitungen durch Frosteinwirkung auftreten können.
  • Ein weiteres an sich bekanntes Ventil vergleichbarer Gattung wird durch eine mit mechanischen Mitteln herbeigeführte Deformation einer sich auf den Ventilsitz legenden, mit Durchflußlöchern versehenen Elastikscheibe verschlossen. Wesentlicher Bestandteil des Verschlußmechanismus ist hierbei ein ventilaxial führbarer starrer Ventilkörper mit kugelförmiger Kappe, der die Elastikscheibe mit starker Spannung auf den Ventilsitz drückt, der seinerseits Bestandteil eines permanent eingeschraubten Anschlußteiles ist.
  • Ein weiteres an sich bekanntes, in eine Rohrleitung einfügbares Ventil der in Frage stehenden Gattung, das einen Durchfluß des Mediums nur in einer Leitungsrichtung gestattet, umfaßt eine ringförmige, metallarmierte Membran, die als Ventilverschlußstück dient, in ihrer Mitte einen kreisförmigen Durchlaß sowie einen verdickten Außen- und Innenrand aufweist. Die Membran ist mit ihrem Außenrand an der Innenwandung der Rohrleitung festgeklemmt. Sie liegt bei Verschlußstellung unter der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes bei begrenzter Deformation mit ihrem Innenrand im zentralen Bereich einer die Leitung quer durchsetzenden Platte an, die in ihrem radialen Bereich Durchlässe aufweist.
  • Ausgehend von dem erörterten Stand der Technik liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, ein selbsttätig arbeitendes Entleerungsventil für Regnerleitungen zu schaffen, das eine auf eine größere Anzahl von Stellen der Leitung verteilte Entleerung derselben gewährleistet, das einfach aufgebaut sowie unempfindlich gegen Verschmutzung und Funktionsstörungen ist und das schließlich zum Zwecke der Reinigung oder zur Auswechslung von Bauteilen ohne Werkzeug mit einem Handgriff leicht zu öffnen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die gleichzeitige Anwendung folgender Merkmale gelöst: a) als Ventilverschlußstück dient eine im Ventilgehäuse fest und dicht eingespannte, durchlöcherte Membran, die in Offenstellung durch elastische Eigenspannung vom Ventilsitz abgehoben ist; b) zur Befestigung der Membran dient ein den Ventilsitz tragender, mittels Bajonettverschluß gegen das Gehäuse spannbarer Deckel; c) die Membran hat einen. Ringwulst, der durch eine schräge Ringfläche am Deckel sowohl in ventilaxialer als auch in ventilradialer Richtung gegen eine ringförmige Auflagefläche im Gehäuse preßbar ist.
  • In besonderer Ausgestaltung der Erfindung weist die Membran mehrere auf einer Kreislinie verteilte Durc'hflußöffnungen auf, und der Ventilsitz ist auf der Innenseite der kegelförmigen, mit einer zentralen Durchflußöffnung versehenen Bodenfläche einer Einbeulung des Deckels vorgesehen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der mittlere Teil der Membran eine der kegelförmigen Gestalt des Ventilsitzes entsprechende Verdickung auf.
  • Zweckmäßigerweise ist dem Entwässerungsventil ein Sortiment von Membranen mit unterschiedlichen Dehnungskoeffizienten und unterschiedlicher Form zugehörig, welches die wahlweise Bestückung des Ventils mit einem bestimmten Membran#Typus ermöglicht.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch das Entwässerungsventil in Verbindung mit dem zugehörigen Leitungsrohr in Offenstellung, F i g. 2 das Ventil gemäß F i g. 1 in Schließstellung, F i g. 3 eine Ansicht des vom Rohr abgenommenen Ventils von der Anschlußseite her, F i g. 4 die Membran des Ventils aus Richtung des Leitungsrohres gesehen und F i g. 5 den das Ventilgehäuse bildenden Anschlußstutzen in Seitenansicht.
  • Das Ventilgehäuse ist im Ausführungsbeispiel als Anschlußstutzen ausgebildet. Dieser ist auf einen Gewindestutzen 4 aufgeschraubt, der Teil einer Rohrschelle 4' ist. Die Rohrschelle 4' ist durch Verschraubung der Schellenhälften fest auf das Rohr 16 aufgespannt. Zwischen Rohr 16 und Schelle 4' ist eine Gummidichtung (in der Zeichnung nicht sichtbar) angeordnet, welche die Fuge zwischen dem Rohr 16 und der Schelle 4' im Bereich seines Gewindestutzens 4 abdichtet.
  • Der Anschlußstutzen 1 hat einen mit Innengewinde versehenen Hals 1"', der in einen verbreiterten Teil 1' mit horizontal auslaufendem Rand 1" übergeht. Der verbreiterte Teil 1' stellt ein passendes Auflager für den Randwulst 6' der Elastikmembran 6 dar. Dieser Randwulst 6' wird von dem verbreiterten Teil 1' und dem horizontal auslaufenden Rand 1" des Anschlußstutzens 1 bis zu einem gewissen Grade umgriffen. Aus diesem Grunde kann die Elastikmembran 6 bei Abnahme des Deckels 2 nicht aus ihrem Lager herausfallen.
  • Der den Ventilsitz 2" tragende Deckel 2 weist eine kreisrunde, in den Anschlußstutzen 1 ragende Einbeulung 2' auf. Die Bodenfläche 2" dieser Einbeulung 2' ist bis zu einer zentralen Entleerungsöffnung 5 kegelförmig nach unten gewölbt und dient als Ventilsitz. Der mittlere Teil der Membran 6, die bei Offenstellung des Ventils dieser Bodenfläche 2" gegenüberliegt, weist eine der kegelförmigen Gestalt des Ventilsitzes 2" entsprechende Verdickung 6" auf. Zwischen Randwulst 6' und zentraler Verdickung 6" der Membran 6 befinden sich mehrere, auf einer Kreislinie 6" verteilte Durchflußöffnungen 14 (vgl. F i g. 4).
  • Der Deckel 2 ist mittels eines Bajonettverschlusses gegen das Ventilgehäuse spannbar. Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, hat der Deckel 2 Zapfen 12 und 13, welche den Rand 1" des Ventilgehäuses 1 hinter,-reifen. Die Zapfen 12, 13 sind zylindrische Stahlstifte, die in Nasen 10, 11 des als Gußstück gefertigten Deckels 2 eingebettet sind. Beim Aufsetzen des Deckels 2 werden die Stifte 12, 13 für den Bajonettverschluß durch Durchbrüche 8, 9 im Rand 1" des Ventilgehäuses 1 hindurchgeführt. Danach wird der Deckel gedreht. Bei dieser Drehung gleiten die den Rand 1" hintergreifenden Stifte 12, 13 auf der Oberseite des Randes 1" in einem Bereich, der sich durch eine zunehmende Dicke auszeichnet. Die Gleitfläche der Stifte 12, 13 hat also, wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, je von den Durchbrüchen 8, 9 bis zum Ende des Gleitbereiches eine gewisse Steigung, welche zur Folge hat, daß der Deckel 2 beim Aufsetzen, wie die Mutter einer Schraube, in ventilaxialer Richtung angezogen wird. Im Zuge dieser geringen axialen Bewegung wird der Randwulst 6' der Membran 6 von der abgeschrägten Oberkante 2"' der Einbeulung 2' des Ventils 2 sowohl in ventilaxialer als auch in ventilradialer Richtung auf sein Auflager 1', 1" aufgepreßt. Die Drehbewegung beim Aufsetzen des Dekkels 2 wird, wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, am Ende des ansteigenden Gleitbereiches der den Rand 1" hintergreifenden Stifte 12, 13 durch Aufnahme der Stifte in je einer Einbuchtung 15 im Rand 1" begrenzt. Zur besseren Handhabung weist der Deckel zwei horizontal auslaufende Nasen 7 auf. Das Ventilgehäuse 1 und der Deckel 2 sind Gußstücke aus beliebigem Material. Die Oberfläche der Innenwandung des Gehäuses 1, insbesondere das Auflager der Elastikscheibe 6, wie auch die Oberfläche der Einbeulung 2' im Deckel 2 ist bearbeitet.
  • Das Entwässerungsventil arbeitet wie folgt: Sind in den Entwässerungsventilen des Leitungssystems einer Beregnungsanlage gleichartige Membranen eingesetzt, so schließen sich sämtliche Ventile bei Beregnungsbeginn, also wenn die Pumpen zu arbeiten beginnen und in der Leitung einen Überdruck hervorrufen. Die Verdickungen 6" der Membranen 6 werden durch den herrschenden Oberdruck auf ihre Ventilsitze 2" in den Deckeln 2 aufgedrückt. Die Auflage der Verdickungen 6" auf ihren Ventilsitzen 2" erfolgt bei Überschreitung eines ganz bestimmten Flüssigkeitsdruckes in der Leitung, beispielsweise bei überschreiten eines Druckes von 0,4 atü. Während der Beregnung herrscht in der Leitung beispielsweise ein Druck von 3 bis 4 atü. Die Ventile bleiben also geschlossen. Eine selbsttätige und gleichzeitige Öffnung aller Ventile erfolgt erst dann wieder, wenn bei Beregnungsende der Druck in der Leitung unter 0,4 atü sinkt. Die Druckgrenze, bei welcher das Öffnen bzw. Schließen der Entwässerungsventile erfolgt, kann durch Wahl unterschiedlicher Membranen 6, die zur Bestückung der Ventile Verwendung finden, willkürlich geändert werden. Aus diesem Grunde sind den Entwässerungsventilen je ein Sortiment von Membranen mit unterschiedlichem Dehnungskoeffizienten bzw. unterschiedlicher Dicke zugeordnet.
  • Das Entwässerungsventil wird in hohem Maße den technischen Erfordernissen gerecht, welche z. B. die landwirtschaftliche Praxis der Beregnungstechnik an ein selbsttätiges Entwässerungs-System für Regnerleitungen stellt, mit deren Hilfe Flüssigkeiten verregnet werden, die nicht frei von Verschmutzungen und Festkörpern sind: einfache Reinigungsmöglichkeit durch werkzeugfreies Öffnen des Ventils mit einem Handgriff; Möglichkeit der Wahl der Druckgrenze für die Entleerung; einfachster Aufbau der Ventile ohne Ventilfedern und ohne bewegliche Teile; Möglichkeit einer besonders rationellen Serienfertigung der Ventile.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Entwässerungsventil für Regnerleitung mit einem durch den Leitungsdruck auf den Ventilsitz gedrückten und bei druckloser Leitung selbsttätig öffnenden Ventilverschlußstück, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die gleichzeitige Anwendung folgender Merkmale: a) als Ventilverschlußstück dient eine im Ventilgehäuse (1) fest und dicht eingespannte, durchlöcherte Membran (6), die in Offenstellung durch elastische Eigenspannung vom Ventilsitz (2") abgehoben ist; b) zur Befestigung der Membran (6) dient ein den Ventilsitz (2") tragender, mittels Bajonettverschluß (8-13, 15) gegen das Gehäuse (1) spannbarer Deckel (2); c) die Membran (6) hat einen Ringwulst (6'), der durch eine schräge Ringfläche (2 "') am Deckel (2) sowohl in ventilaxialer als auch in ventilradialer Richtung gegen eine ringförmige Auflagefläche (1') im Gehäuse (1) preßbar ist. 2. Entwässerungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (6) mehrere auf einer Kreislinie verteilte Durchflußöffnungen (14) aufweist und daß der Ventilsitz (2") auf der Innenseite der kegelförmigen, mit einer zentralen Durchflußöffnung (5) versehenen Bodenfläche einer Einbeulung (2') des Deckels (2) vorgesehen ist. 3. Entwässerungsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil der Membran (6) eine der kegelförmigen Gestalt des Ventilsitzes (2") entsprechende Verdickung (6") aufweist. 4. Entwässerungsventil nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihm ein Sortiment von Membranen (6) mit unterschiedlichen Dehnungskoeffizienten und unterschiedlicher Form zugehörig ist, welches die wahlweise Bestückung des Ventils mit einem bestimmten Membran-Typus ermöglicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 547 867, 1022 836, 1035 058; französische Patentschriften Nr. 838 827, 1132 251: USA.-Patentschrift Nr. 2 295 716.
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