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DE1180821B - Schaltuhr - Google Patents

Schaltuhr

Info

Publication number
DE1180821B
DE1180821B DEL43259A DEL0043259A DE1180821B DE 1180821 B DE1180821 B DE 1180821B DE L43259 A DEL43259 A DE L43259A DE L0043259 A DEL0043259 A DE L0043259A DE 1180821 B DE1180821 B DE 1180821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
time switch
minute wheel
coupling
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL43259A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Helmut Moczala
Dipl-Ing Helmut Krost
Dipl-Ing Gerhard Busse
Herbert Schwabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL43259A priority Critical patent/DE1180821B/de
Publication of DE1180821B publication Critical patent/DE1180821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/06Driving or regulating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Schaltuhr Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltuhr, deren 24-Stunden-Schaltscheibe vom Uhrenantrieb, insbesondere einem Synchronmotor, gedreht wird. Bei den bekannten Schaltuhren dieser Art ist der Antrieb außer durch die üblichen Zahnräder usw. noch durch eine Friktionskupplung mit der Schaltscheibe verbunden, denn es ist erforderlich, die Schaltscheibe gelegentlich von Hand zu verstellen. Die Friktionskupplung verhindert in diesem Fall ein Durchdrehen des Antriebes ins Schnelle, so daß ein Bruchschaden vermieden wird.
  • Es tritt nun nicht selten der Fall ein, -daß- das von dem zu betätigenden Schalter geforderte Drehmoment so hoch ist, daß es von der Friktionskupplung nicht übertragen werden kann. Dies kommt z. B. vor, wenn der Schalter seine Leichtgängigkeit im Betrieb eingebüßt hat. Die Schaltscheibe wird dann durch die Friktionskupplung vom Antrieb getrennt, bleibt stehen und der Schalter wird demzufolge auch nicht betätigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, in jedem Fall eine Schalterbetätigung herbeizuführen. Die Schaltuhr mit einer vom Uhrenantrieb gedrehten Schaltscheibe, die über eine zwischen Antrieb und Schaltscheibe vorgesehene Kupplung, unabhängig vom Uhrenantrieb, von Hand verstellbar ist, hat erfindungsgemäß das Kennzeichen, daß die Kupplung eine Drehung nur in Richtung der normalen Scheibenbewegung zuläßt, jedoch entgegen der normalen Scheibendrehrichtung sperrt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen nachstehend beschrieben, wobei in F i g. 1 in schematischer Darstellung die Schaltuhr und in den F i g. 2, 3, 4, 5, 6, 7 die zusammenwirkenden Kupplungsteile dargestellt sind.
  • In F i g. 1 ist mit der 1 der Schaltuhrantrieb insbesondere ein Sychronmotor, bezeichnet, der über ein Untersetzungsgetriebe 2 und ein Ritzel 3 mit dem Minutenrad 4 eines Uhrwerkgetriebes zusammenarbeitet. Das Minutenrad 4 ist lose drehbar auf dem Minutenrohr 5 gelagert, welches mit einem richtungsabhängigen Kupplungsglied 6 fest verbunden ist. Dieses Kupplungsglied 6 ist mit dem Minutenrad 4 derart verbunden, daß in Ausnehmungen 7 des Minutenrades 4 ein federnder Lappen 8 des Kupplungsgliedes 6 eingreift. Der Kraftschluß erfolgt aber nur in einer Richtung, während das Kupplungsglied 6 in der gleichen Richtung - etwa von Hand - frei gedreht werden kann, ohne das Minutenrad 4 mitzunehmen. Dies wird weiter unten an Hand der übrigen Figuren des näheren erläutert. Durch die Kupplung 4,6 ist auch das Minutenrohr 5 angetrieben, welches über einen Zahnkranz 9 und ein Getriebe 10, 11, 12, 13 die Schaltscheibe 14 antreibt, die lose drehbar auf dem Minutenrohr 5 angeordnet ist. Nach dem Gesagten kann man die Schaltscheibe 14 in ihrer vom Motor erzwungenen Drehrichtung von Hand leicht weiterdrehen, da sie über das Getriebe 13, 12, 11, 40, 9 nur das Minutenrohr 5 mit dem Kupplungsglied 6 mitnimmt.
  • Würde man dagegen versuchen, die Schaltscheibe 14 entgegen ihrem normalen Drehsinne von Hand durchzudrehen, dann würde das Minutenrad 4 mit dem Kupplungsglied 8 kraftschlüssig gekuppelt sein und der Widerstand infolge des auf den Motor wirkenden Getriebes 2 wäre wegen der Übersetzung ins Schnelle außerordentlich groß. Bei unvorsichtiger Handhabung, d. h. bei Anwendung von übermäßiger Kraft, kann leicht Bruchschaden entstehen.
  • Um dies zu vermeiden, wird die Schaltscheibenverstellung nicht unmittelbar, sondern über eine Handhabe, die mit Rücklaufsperre ausgebildet ist, vorgenommen. Zu diesem Zweck ist in das Getriebe 11 ein Zwischenrad (nicht dargestellt) geschaltet, welches, mit der Achse 30 fest verbunden ist. Sie trägt an ihrem freien Ende eine lose drehbar angeordnete Scheibe 31 (gerändelter Drehgriff), die gegen axiale Verschiebung gesichert ist. Auf der Achse 30 ist außerdem eine Schraubenfeder 32 angeordnet, von deren Enden nur das eine befestigt ist, indem dasselbe in der Bohrung 33 der Scheibe 31 formschlüssig festgehalten ist. Die Windungen der Schraubenfeder 32 liegen eng auf der Achse 30 an. Wird die Scheibe 31 im Drehsinn der Schraubenfederwindungen gedreht, so versucht der Durchmesser der Feder 32 sich zu verringern, die Feder wird also fest auf die Achse gepreßt und diese durch Reibungsschluß mit der Feder 32 mitgenommen. Dieser Drehsinn entspricht der Drehrichtung der Schaltscheibe 14, welche also jetzt verstellt wird. Bei Betätigung der Scheibe 31 entgegen dem Windungssinn der Feder 32 wird dagegen eine Mitnahme der Achse 30 nicht eintreten, da sich dann die Windurigen der Feder 32 vergrößern und nur über .die Achse 30 gleiten.
  • Auf der Schaltscheibe 14 ist beieielSsweise ein Schaltreiter 15 angeordnet, der periodisch einen Schalter 16 betätigt. Es können natürlich auch mehrere Schaltreiter bzw. Schalter Verwendung finden.
  • F i g. 2 zeigt das in F i g. 1 dargestellte Minutenrad 4, welches mit zwölf gleichmäßig verteilten Ausnehmungen 7 versehen ist. Das mit dem Minutenrad 4 im Eingriff stehende Kupplungsglied 6 ist in den F i g. 4 und 5 dargestellt, es ist als kreisförmige Scheibe ausgebildet und mit fünf Ausnehmungen 20 sowie mit radialen Einschnitten 21 versehen, durch welche federnde Lappen- 8 gebildet werden. Durch einen Biegevorgang werden diese Lappen 8 so geformt, wie in F i g. 5 dargestellt. Der Abstandswinkel der federnden Lappen zueinander ist stets gleich und beträgt 72°.
  • Das Zusammenwirken der richtungsabhängigen Kupplungsteile, bestehend aus dem auf dem Minutenrohr 5 fest angeordneten -Kupplungsteil 6 und dem lose drehbar gelagerten Minutenrad 4 mit den Ausnehmungen 7, ist wie folgt: Wird das Minutenrad 4 angetrieben, so wird das Minutenrohr 5 über das Kupplungsteil 6 in der Weise mitgenommen, daß ein aus dem Kupplungsteil he rausgebogener Lappen 8 in Eingriff mit einer Ausnehmung 7 des Minutenrades 4 gelangt. Es kommt nur immer jeweils ein herausgebogener Lappen 8 des Kupplungsteils 6 mit einer Ausnehmung 7 in dem Minutenrad 4 in Eingriff, weil die Teilung der Lappen auf dem Kupplungsteil 6 mit der Lochteilung des Minutenrades 4 entsprechend abgestimmt ist.
  • Bei dieser gewählten Teilung (30 bzw. 72°) ergibt sich im ungünstigsten Fall nach einer manuellen Verstellung der Schaltscheibe 14 zwischen den außer Eingriff gebrachten Kupplungsteilen 4 und 6 ein toter Gang von etwa 6°. Dies entspricht, da das Minutenrad 4 in einer Stunde eine Umdrehung ausführt, einer Ungenauigkeit von einer Minute. Dieser Betrag ist vernachlässigbar, da er auf der Schaltscheibe 14, die mit einer 24-Stunden-Teilung versehen ist, nicht wahrnehmbar ist.
  • über das Minutenrohr 5 und ein Zahngetriebe wird auch die Schaltscheibe 14 in einem bestimmten Drehsinn angetrieben, wobei der auf der Schaltscheibe 14 angeordnete Schaltreiter 15 einen Schalter 16 betätigt. Eine Schälterbetätigung ist auch dann gewährleistet, wenn d4 auf den Schalter auszuübende Betätigungsmoment relativ groß sein muß, weil die zwischen dem Antrieb 1 und der Schaltscheibe 14 angeordnete Kupplung 4 und b förtnschlüssig wirkt. -Soll die Schaltscheibe von Hand verstellt, d. h. gedreht werden, so ist dies, wie bereits angegeben, nur im Arbeitsdrehsinn der Schaltscheibe möglich, weil nur dann der Antrieb 1 mit dem Vorgelege 2, 3 und 4 von dem Minutenrohr 5 abgekuppelt werden können. Der Lappen 8 des Kupplungsteiles 6 federt dann zurück, wodurch die Kupplung außer Wirkung kommt. -- -In F i g. 3 ist eine weitere Ausführungsform des Minutenrades 4 mit abgerundeten Ausnehmungen 18 dargestellt.
  • ' Ebenso ist das in den F i,g. 6 und 7 dargestellte Kupplungsglied 23, welches als fünfarmige Scheibe ausgebildet ist, eine zusätzliche Ausbildungsform. Jeder federnde Arm 24 ist mit einem aus der Scheibenebene herausgebogenen Lappen 25 versehen. Der Teilungswinkel entspricht dem Ausführungsbeispiel der F i g. 4. Die Ausnehmungen 26 (F i g. 4) und 27 (F i g. 6) dienen der Befestigung des Kupplungsgliedes 6 bzw. 23 an dem Minutenrohr 5 (F i g: 1).

Claims (4)

  1. Patentanspxüche: 1. Schaltuhr mit einer vom Uhrenantrieb gedrehten Schaltscheibe, die über eine zwischen Antrieb und- Schaltscheibe vorgesehene-Kupplung, unabhängig vom Uhrenantrieb, von Hand versteilbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine Drehung nur in Richtung der normalen Scheibenbewegung zuläßt, .jedoch entgegen der normalen Scheibendrehrichtung sperrt.
  2. 2. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer mit dem Minutenrad (4) zusammenwirkenden Scheibe (6) mit radial verlaufenden, axial abgebogenen Lappen (8) besteht, welche in radiale Schlitze (7) des Minutenrades (4) passen.
  3. 3. Schaltuhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechscheibe (6) fünf Lappen (8) und das Minutenrad (4) zwölf A9ussparungen (7) aufweist.
  4. 4. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die manuelle Verstellung der Schaltscheibe im Arbeitsdrehsinn derselben über eine Handhabe mit Rücklaufsperre erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1750 484.
DEL43259A 1962-10-22 1962-10-22 Schaltuhr Pending DE1180821B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL43259A DE1180821B (de) 1962-10-22 1962-10-22 Schaltuhr

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DEL43259A DE1180821B (de) 1962-10-22 1962-10-22 Schaltuhr

Publications (1)

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DE1180821B true DE1180821B (de) 1964-11-05

Family

ID=7270229

Family Applications (1)

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DEL43259A Pending DE1180821B (de) 1962-10-22 1962-10-22 Schaltuhr

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DE (1) DE1180821B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2201926A1 (de) * 1971-04-01 1972-10-05 Gulf & Western Industries Zeitschaltwerk
DE3920009A1 (de) * 1989-06-20 1991-01-03 Ako Werke Gmbh & Co Ruecklaufsperre fuer einen synchronmotor

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750484U (de) * 1954-11-04 1957-08-14 Busch Jaeger Duerener Metall Zeitschaltvorrichtung.

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