DE1180564B - Dreschmaschine fuer Leguminosen - Google Patents
Dreschmaschine fuer LeguminosenInfo
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- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N15/00—Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
- A23N15/10—Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for shelling peas or beans
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KI.: A Ol f
Deutsche Kl.: 45 e-11/00
Nummer: 1180 564
Aktenzeichen: A 41650III / 45 e
Anmeldetag: 16. November 1962
Auslegetag: 29. Oktober 1964
Anmelder:
Aktiebolaget Rix-Maskiner, Klippan (Schweden) Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Grünecker >
und Dr.-Ing. H. Kinkeldey, "Patentanwälte,
München 2, Theatinerstr. 7!
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Landw. Torsten Lennart Rixman, Landskrona,
Nils Malte Nilsson, Klippan,
Gustav Hjalmar Möller, Trellebörg (Schweden)
Beanspruchte Priorität: Schweden vom 17. November 1961 (11452),
vom 16. lanuar 1962 (445)
* Dreschmaschine für Leguminosen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dresch- u
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dresch- u
maschine für Leguminosen, insbesondere Erbsen, welche zwischen einer Aufgabestelle für zu
dreschendes Leguminosenkraut und einer Austragstelle für ausgedroschenes Leguminosenstroh eine
Anzahl in gleicher Richtung um im wesentlichen parallele, horizontale und quer zur Förderrichtung
des Leguminosenkrauts zwischen der Aufgabestelle und der Austragstelle angeordnete Wellen rotierende
und in einer Reihe angeordnete Dreschtrommeln aufweist, welche mit Schlägern ausgestattet sind, und
eine Anzahl oberhalb der Dreschtrommeln ortsfest angeordnete, mit den Dreschtrommeln zusammenwirkende
Dreschkörbe.
Es ist eine Dreschmaschine dieser Bauart bekannt,
bei der jeder Dreschtrommel ein eigener endloser Förderer vorgeschaltet ist. Jeder dieser Förderer
endet etwa in halber Höhe der einen Dreschtrommel und erstreckt sich mit dem anderen Ende in einem
verhältnismäßig weiten Abstand unter die benachbarte Dreschtrommel. Eine solche Anordnung einer
Vielzahl von Förderern ist nicht nur aufwendig, son-
—-—-
dem kann auch beim eigentlichen Dreschvorgang 2
ebensowenig mitwirken wie beim Aussieben der
Erbsen von den Hülsen. 25 Arbeitsstrecke oben gelegenen Seite mit längsver-
Um diesem Übel abzuhelfen, schlägt die Erfindung laufenden, nach oben vorspringenden Rippen vervor,
daß unterhalb der Dreschtrommeln die Arbeits- sehen ist, deren Basen bis zu den Löchern reichen
strecke eines durchlochten endlosen Förderbandes und welche an der Oberseite angerundet sind. Die
angeordnet ist, dessen Oberseite sich mit knappem Rippen sollten so niedrig sein, daß nur volle Hülsen
Abstand von den Dreschtrommeln in einer im 30 von den Schlägern mitgenommen werden, während
wesentlichen zu den Wellen der Dreschtrommeln dünne minderwertige mit kleinen Erbsen oder auch
parallelen Ebene entlang der Reihe der Dreschtrom- leere Hülsen zwischen den Rippen liegenbleiben und
mein erstreckt. vom Förderer mitgenommen werden. Der besondere
Auf diese Weise bildet das einzige vorhandene Vorteil der Längsrippen liegt darin, daß die Erbsen
Förderband mit jeder Dreschtrommel und dem zu- 35 zu den Löchern geleitet werden. Es wurde festgehörigen Dreschkorb gewissermaßen eine Dresch- gestellt, daß bei Förderbändern mit glatter Oberkammer,
wobei auf diese Art und Weise nicht nur fläche die Erbsen nicht durch die Löcher hindurchdie
Dreschwirkung in jeder solcher Dreschkammer rollen, sondern auf den zwischen den Löchern bewesentlich
verstärkt wird, sondern auch noch dar- findlichen Abschnitten des Förderbandes liegenüber
hinaus das Förderband selbst als Trennmittel 40 bleiben. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich in
für Hülsen und Erbsen dient. ausgepreßtem Saft, der die Haftung auf dem Förder-
Die Verwendung eines durchlochten, Trennfunk- band erhöht.
tionen ausübenden Förderers ist bei einer Maschine Zweckmäßig erstrecken sich die Löcher in ge-
zum Aushülsen von Erbsen und Bohnen bekannt. lochten Förderband in Längsrichtung der Lippen.
Bei dieser sind zwischen einem unteren durchlochten 45 Dabei sind Löcher und Rippen vorteilhaft in Grup-
und einem oberen Förderband eine Reihe von stern- pen angeordnet, die untereinander durch glatte, lochförmig
ausgebildeten Schlaggliedern angeordnet, von freie Teile des Förderbandes getrennt sind. Hierdenen
jedes zweite in einer zu den restlichen Glie- durch behält das Band in Querrichtung eine größere
dem entgegengesetzten Richtung umläuft. Steifigkeit, so daß es sich nicht zur Mitte hin zusam-
Zu einer besonders vorteilhaften Lösung kommt 50 menzieht, wenn es im Betrieb auf Zug beansprucht
man, wenn das Förderband zwischen den in Längs- wird. Diese glatten Abschnitte bringen zudem den
reihen angeordneten Löchern an seiner in der Vorteil, daß es in einfacher Weise möglich ist, Ver-
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bindungsstücke einzufügen, wenn das Band beispielsweise gerissen oder an irgendeiner Stelle verschlissen
ist.
Wie bereits dargelegt, bildet jede Dreschtrommel mit dem zugehörigen Dreschkorb und dem endlosen
gelochten Förderband eine eigene Dreschkammer. In diesen Kammern erhält man eine besonders gute
Dreschwirkung, wenn als Schläger auf den Dreschtrommeln in axialer Richtung angeordnete Rippen
und auf den Dreschkörben entsprechend angeordnete Rippen von Winkelprofilen gebildet sind, welche in
an sich bekannter Weise einen im wesentlichen radial aus der Dreschtrommel vorspringenden Schenkel und
einen am äußeren Ende dieses Schenkels um einen Winkel in Drehrichtung der Dreschtrommel abgebogenen
zweiten Schenkel aufweisen.
Um ein Verklemmen von Stroh in den Dreschkammern zu verhindern, ist jeder Korb nachgiebig, beispielsweise
durch eine Feder oder durch sein Eigengewicht, in eine durch Anschläge bestimmte Normallage
relativ zur zugehörigen Dreschtrommel gedrückt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 Seitenansichten einer Dreschmaschine für Erbsen jeweils aus entgegengesetzten
Blickrichtungen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Dreschmaschine nach F i g. 1 mit aufgeschnittenem Gehäuse zum Teil
in Vertikalschnitt,
F i g. 4 eine teilweise schematische Rückansicht der Dreschmaschine nach den F i g. 1 bis 3,
F i g. 5 einen vertikalen Schnitt durch ein Einzelteil der Dreschmaschine in vergrößertem Maßstab,
entsprechend der Schnittlinie V-V in F i g. 3,
F i g. 6 eine Draufsicht auf einen Teil des gelochten Bandförderers der Dreschmaschine,
F i g. 7 einen Querschnitt durch das Förderband nach F i g. 6 entsprechend der Schnittlinie VII-VII
in F i g. 6,
F i g. 8 eine schematische Draufsicht in kleinerem Maßstab auf ein größeres Stück des Bandförderers
nach F i g. 6 und
F i g. 9 eine Draufsicht im gleichen Maßstab wie F i g. 8 auf ein Verbindungsstück für das Förderband
nach F i g. 8.
Die in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellte Dreschmaschine besitzt einen steifen Rahmen
10, der sich auf einer zweiachsigen Zugmaschine 11 und auf einem Paar von Rädern 12 abstützt,
welche sich rückwärts im Abstand von der Zugmaschine befinden. Die Räder der Zugmaschine werden
durch einen Verbrennungsmotor 13 angetrieben, und die Räder 12 sind von einem Fahrersitz 14 aus
lenkbar. Die gezeigte Dreschmaschine ist somit selbstfahrbar und kann auch leicht auf nassem
Boden, wie z. B. zähem Lehmboden, gefahren und gelenkt werden.
Auf dem Rahmen 10 ruht ein kastenförmiger Aufbau 15. Er besteht aus kräftigen Blechen und ist
durch äußere Flansche und Streben (nicht dargestellt) versteift. Auf dem Rahmen und dem Aufbau
ist an dem in F i g. 1 rechts und in den F i g. 2 und 3 links befindlichen vorderen Ende der Dreschmaschine
ein endloser Bandförderer 16 gelagert, der sich von einer in Bodenhöhe befindlichen Aufnahmeeinrichtung
17 bis zu einer Aufgabestelle erstreckt.
Die Aufnahmeeinrichtung 17 ist an den Rahmen 10 derart angekuppelt, daß sie in Schnittreihen am
Boden liegende Ranken aufnehmen und auf den Förderer 16 aufgeben kann. An der Aufgabestelle ist
ein Ballenlader 18 angeordnet. Dieser ist im wesentlichen als drehbar gelagertes Schaufelrad ausgebildet,
das den kontinuierlich zugeführten Rankenstrang in Ballen aufteilt, die dann einzeln in das innere der
Dreschmaschine eingespeist werden. Ein horizontal
ίο angeordneter Zuführzylinder 19 ist drehbar im
wesentlichen direkt unterhalb des Ballenladers 18 gelagert und ist durch einen weiter unten noch zu
beschreibenden Antrieb, wie in F i g. 3 durch einen Pfeil angedeutet, im Gegenuhrzeigersinn antreibbar.
Der Zuführzylinder 19 ist an seinem Umfang mit Blechprofilen 20 versehen, die Axialrippen mit Sägezahnquerschnitt
bilden. Der Sägezahnquerschnitt weist eine im wesentlichen radiale, in Drehrichtung
des Zylinders gesehen, vordere Begrenzungsfläche
ao und eine dazu geneigte rückwärtige Begrenzungsfläche auf. Die erwähnten Rippen dienen in erster
Linie zum Weiterbefördern der zugeführten Ranken, sind jedoch auch geeignet, in Zusammenarbeit mit
einer dem Zuführzylinder zugeordneten konkaven
as Prallschale 21 ein Vordreschen der Ranken durchzuführen.
Die konkave Prallschale ist radial zum Zuführzylinder beweglich gelagert. Sie ist zu diesem
Zweck mit Stangen 22 in einem Abschnitt 15' des Aufbaus 15 geführt und wird durch auf diesen
Stangen 22 angeordnete Federn 23 in Richtung auf den Zuführzylinder 19 in eine Normalstellung gedrückt,
die durch Köpfe 24 an den Enden der Stangen 22 bestimmt ist. Die konkave Prallschale 21
kann jedoch gegen die Kraft der Federn 23 aus der Normalstellung zurückgedrängt werden, so daß sie
nachgeben kann, wenn Steine zusammen mit den Ranken in den Spalt zwischen dem Zuführzylinder
und der Prallschale eindringen oder wenn infolge unregelmäßiger Rankenzufuhr zu viele Ranken in diesen
Spalt hineingelangen. Wäre" ein solches Ausweichen nicht möglich, würden die Erbsen in den genannten
Fällen zerquetscht werden. Die Prallschale besitzt ebenfalls Rippen 25, die auf den Zufuhrzylinder
19 zu gerichtet sind und durch Blechprofile gebildet werden.
Eine Reihe von untereinander identischen Dreschzylindern ist dem Zuführzylinder 19 nachgeschaltet
und im Aufbau 15 gelagert. Die Dreschzylinder sind um Achsen drehbar, welche parallel zu der Achse
des Zuführzylinders 19 sind und in einer Ebene liegen, welche sich vom Zuführzylinder 19 ausgehend
entlang der Dreschzylinderreihe nach unten erstreckt. Die Dreschzylinder können auf weiter
unten zu beschreibende Weise in zur Drehrichtung des Zuführzylinders entgegengesetzter Drehrichtung
angetrieben werden. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind drei Dreschzylinder 26, 27 und 28
vorgesehen. Diese Dreschzylinder weisen Schläger in Form von axial gerichteten winkelförmigen Blechprofilen
29 auf. Die Blechprofile besitzen einen Schenkel, der im wesentlichen radial aus dem
Zylinderumfang herausragt und einen weiteren, sich an dessen freiem Rand anschließenden, in Richtung
der Umfangsbewegung des Zylinders gerichteten Schenkel. Oberhalb der Dreschzylinder sind diesen
jeweils zugeordnete konkave Prallschalen 30, 31 und vorgesehen, die untereinander identisch sind und
Winkelprofile in der gleichen Form und Anordnung
wie diejenigen der Dreschzylinder 26 bis 28 aufweisen. Die Prallschalen 30 bis 32 sind jeweils in
gleicher Weise im Aufbau gelagert. Die Einzelheiten der Lagerung gehen aus F i g. 5 hervor.
Jede Prallschale weist auf der Oberseite ein Paar von Armen 33 auf, die sich entlang der Innenseite
der benachbarten Längsseitenwand des Aufbaues 15 nach oben über die Oberkante dieser Seitenwand hin
erstrecken. Am oberen Ende besitzen diese Arme einen nach außen gebogenen Schenkel 34, der sich
oberhalb eines ebenfalls nach außen gebogenen oberen Randteiles 35 der Seitenwand befindet. Der
Randteil ist an seiner Unterseite mit einer Büchse 36 mit Innengewinde versehen. In die Büchse 36 ist eine
Schraubspindel 37 von oben eingeschraubt, die sich durch eine Bohrung 35' im Randteil 35 erstreckt.
Die Schraubspindel trägt am oberen Ende ein Handrad 38. Eine schraubenförmige Druckfeder 41 ist auf
die Schraubenspindel aufgeschoben, und zwar so, daß sie zwischen einem auf die Spindel aufgeschraubten
Federteller 39 und einer ringförmigen Anschlagscheibe 40 liegt, welche am Schenkel 34 befestigt ist.
Die Druckfeder 41 drückt den Arm 33 und infolgedessen die zugehörige Prallschale nach unten in eine
Normallage, die dadurch bestimmt ist, daß ein Ringflansch 42 der Schraubspindel in Anlage an eine
Schulter 43 der Anschlagscheibe 40 kommt. Die Federkraft kann durch Verstellen des Ringes 39 auf
der Schraubenspindel geregelt werden. Die Lage der Prallschale kann durch Verdrehen der Schraubspindel
relativ zur Büchse 36 eingestellt werden. Die Prallschalen können auf diese Weise aus ihrer Normalstellung
gegen ihr Eigengewicht und gegen die Spannung der Feder 41 angehoben werden, um in
gleicher Weise wie die Prallschale 21 ausweichen zu können.
In der jeweiligen Normalstellung der Prallschalen nimmt der Abstand derselben vom Umfang des zugehörigen
Dreschzylinders in Richtung der Umfangsbewegung des Zylinders ab. Vorzugsweise sind
die Dreschzylinder und die Prallschalen mit einer Auflage aus Hartgummi versehen, dessen Härte vom
ersten zum letzten Dreschzylinder schrittweise zunimmt. Dadurch werden die Erbsen beim Dreschvorgang
im ersten Zylinder am sanftesten behandelt, so daß die reifsten und dadurch weichsten und am
leichtesten aus ihren Hülsen entfernbaren Erbsen an diesem Zylinder ausgedroschen werden, während
die härteren und schwieriger aus ihren Hülsen herauszubekommenden Erbsen sich langer in den
Ranken halten, während diese von einem Dreschzylinder zum nächsten transportiert werden, wie dies
weiter unten beschrieben wird. Die Zylinder 19 und 26 bis 28 werden miteinander und mit dem
Schaufelrad 18 durch einen Verbrennungsmotor 44 synchron angetrieben. Der Verbrennungsmotor ist
auf dem Rahmen 10 gelagert und durch einen Kettentrieb 45 mit einem Verzweigungsgetriebe 46
gekuppelt. Die Achsen der Zylinder 19 und 26 bis 28 und diejenige des Schaufelrades 18 ragen aus dem
Aufbau 15 heraus. Die Achslager 47 der Zylinder ruhen auf einem vorstehenden Flansch 48 des Aufbaues
15. Die Achsen der Zylinder sind durch Kettentriebe 49, 50, 51, 52 mit dem Verzweigungsgetriebe
46 gekuppelt, während die Achse des Schaufelrades 18 über einen Kettentrieb 53 von der
Achse des Zylinders 26 angetrieben wird. Die Achse des Schaufelrades 18 ist wiederum durch einen
Kettentrieb 54 mit dem Förderer 16 verbunden. Der Zuführzylinder 19 kann beispielsweise mit 140 U/min
bei einem Reifegrad von 100 angetrieben werden, während der Dreschzylinder 26 vorzugsweise mit
einer um 10 bis 15% höheren Drehzahl angetrieben wird. Die Dreschzylinder 27 und 28 haben vorzugsweise
eine um 15 bis 20 %> höhere Drehzahl als der Dreschzylinder 26.
Ein durch ein Gummituch gebildeter endloser gelochter Bandförderer 55 arbeitet mit den Zylindern
19 und 26 bis 28 zusammen. Der Bandförderer besitzt ein zwischen den Umkehrrollen 56 und 57 geführtes
Fördertrum und erstreckt sich entlang der Reihe der Zylinder 19 und 26 bis 28 in einer zu den
Achsen der Zylinder parallelen Ebene. Seine dem Zylinder zugewandte Transportfläche befindet sich
in geringem Abstand von den Schlägern der Zylinder. Das Fördertrum des Förderers 55 ist durch
Stützrollen 58 abgestützt, welche in nicht gezeichneten Lagern drehbar sind. Die Lager sind auf der
Innenfläche der Seitenwände des Aufbaues angebracht und sind in verschiedene Höhenlagen einstellbar,
um die Stellung des Fördertrums relativ zu den Zylindern verändern zu können. Der Förderer
55 wird so angetrieben, daß das zwischen den Umkehrrollen
56 und 57 befindliche Fördertrum sich in Richtung des Pfeiles 59, d. ti. in F i g. 3 von links
nach rechts, bewegt. Der Bandförderer 55 weist ferner Umlenkrollen 60, 61 und 62 auf. Alle diese RoI-len
sind in Lagern drehbar, die vom Aufbau 15 auf nicht in Einzelheiten gezeichnete Weise getragen
werden. Der Antrieb des Förderers erfolgt von der Umlenkrolle 57 aus, deren Welle beiderseits aus dem
Aufbau herausragt und an einer Seite (Fig. 2) über ein Kegelradgetriebe 63 und einen Kettentrieb 64 mit
dem Antriebsmotor 44 verbunden ist.
Die Dreschzylinder 26 bis 28 sind durch den Aufbau 15 und die Prallschalen 30 bis 32 eingeschlossen.
Das sich zwischen den Umkehrrollen 56 und 57 erstreckende Fördertrum bildet die Grundfläche des
die Zylinder aufnehmenden Raumes. Durch dieses Einschließen der Zylinder entsteht bei deren Drehung
im sie aufnehmenden Raum ein Überdruck, der teilweise durch die Löcher im Förderer 55,
welche in Verbindung mit der Atmosphäre stehen, ausgeglichen wird. Die vom Schaufelrad 18 kommenden
Rankenballen fallen auf den Zuführzylinder 19, und zwar etwas rechts von dessen vertikaler Mittelebene.
Um zu verhindern, daß die Rankenballen vom Zuführzylinder durch den von den Dreschzylindern
erzeugten Luftstrom weggesogen werden, ist ein flexibler, durch ein hängendes Gummituch 65 gebildeter
Vorhang vorgesehen. Dieser ist oberhalb des Zylinders 19 auf der bezüglich der Drehachse der
Prallschale entgegengesetzten Seite angeordnet, und zwar genau an der Stelle, an der die Rankenballen
zugeführt werden, so daß diese vom Luftstrom nicht weggerissen werden können. Die Ranken werden von
den Rippen des Zuführzylinders 19 mitgenommen und in den Spalt zwischen der Prallschale 21 und
dem Umfang des Zylinders 19 hineinbewegt. Dort werden die Ranken gegen die Rippen 25 der Prallschale
geschleudert, wobei die reifsten und dadurch am leichtesten zu enthülsenden Erbsen verteilt und
ausgedroschen werden. Diese fallen zusammen mit einigen Ranken auf den Förderer 55. Die Erbsen
gelangen durch die Löcher des letzteren in einen weiteren Teil der Dreschmaschine, in dem sie in der
weiter unten zu beschreibenden Weise weiterbehandelt werden. Die auf den Förderer 55 fallenden
Ranken werden durch die Schläger 29 des Dreschzylinders 26 aufgenommen. Der größte Teil der
Ranken wird jedoch durch den Zylinder 19 direkt gegen den Dreschzylinder 26 geschleudert, dessen
Schläger 29 die Ranken ergreifen und sie in den Spalt zwischen dem Dreschzylinder 26 und der zugehörigen
Prallschale 30 hineinbewegen. Die Umkehrung der Bewegungsrichtung der Ranken, die auf
die entgegengesetzten Drehrichtungen der Zylinder 19 und 26 zurückzuführen ist, erleichtert die Trennung
der ausgedroschenen Erbsen von den Ranken. Die Ranken werden anschließend von dem Dreschzylinder
27 übernommen, wobei wiederum eine Umkehrung der Bewegungsrichtung erfolgt. Dieser gibt
sie anschließend zum weiteren Ausdreschen in den Zylinder 28 weiter, abermals nach einer Umkehrung
der Bewegungsrichtung. Nach dem abschließenden Ausdreschen zwischen dem Zylinder 28 und der
Prallschale 32 verlassen die Ranken die Zylinderreihe. Auf die beschriebene Weise werden die
Ranken durch die Zylinder 19 und 26 bis 28 von dem in F i g. 3 links befindlichen Ende der Zylinderreihe
in Richtung des Pfeiles 59 unter ständiger Zunähme der Dreschwirkung bewegt. Die aus den
Ranken herausgelösten Erbsen fallen durch die Löcher in dem gelochten Förderer 55, wobei dieser
Vorgang durch den Druckunterschied oberhalb und unterhalb des Fördertrums des Förderers 55 unterstützt
wird. Bevor die Einrichtungen zum Aufnehmen der vom Förderer 55 herabfallenden Erbsen im einzelnen
beschrieben wird, soll zunächst ein zweckmäßiger Förderer 55 in Verbindung mit den F i g. 6
bis 9 beschrieben werden.
Wie aus den F i g. 6 bis 9 hervorgeht, weist der Förderer 55 ein Gummituch mit textlien Verstärkungseinlagen
66 a und 66 b auf. Es ist eine obere und eine untere Verstärkungseinlage vorgesehen, die
aus Polyamid- oder Polyesterfasern besteht. Das Tuch enthält Langlöcher 67, durch die die Erbsen
hindurchgelangen können. Die Langlöcher sind in Längsreihen angeordnet. Zwischen den Lochreihen
befinden sich Gummirippen 68 auf der im Fördertrum den Zylindern zugewandten Oberfläche des
Tuches. Diese Gummiripppen 68 besitzen abgerundete obere Kanten, damit die auf sie fallenden
Erbsen beim Auftreffen nicht zerschnitten werden. Die Grundflächen der Rippen erstrecken sich bis an
die Ränder der Löcher 67. Wie aus F i g. 7 hervorgeht, reicht die obere Verstärkungseinlage 66 a nach
oben in die Rippen hinein. Die andere Oberfläche des Tuches ist vollkommen glatt. Entlang der Längsränder
des Tuches sind aus Gummi bestehende Randleisten 69 vorgesehen, die parallel zu den
Rippen 68 verlaufen. Die textlien Verstärkungseinlagen 66 α und 66 b enden im Abstand von den
Längsrändern des Tuches, so daß ihre Seitenränder vollständig in den Randleisten eingebettet sind. Dadurch
wird ein Randverschleiß der Einlagen verhindert, und es ist ferner sichergestellt, daß das Tuch
nicht seitlich entlang der Einlagen beim Gebrauch aufgespalten wird. Die Rippen 68 und die Randleisten
69 sind vorzugsweise einteilig mit dem Tuch aus Gummi ausgeführt.
Es ist besonders darauf hinzuweisen, daß die Höhe der Rippen 68 nicht so groß sein darf, daß große,
wertvolle Hülsen mit großen darin enthaltenden Erbsen zwischen den Rippen liegenbleiben können,
ohne von den Schlägern der Dreschzylinder, die sich oberhalb der Rippen in geringem Abstand bewegen,
erfaßt zu werden. Die Höhe der Rippen sollte vielmehr so klein sein, daß solche Hülsen von den
Schlägern mitgenommen werden, während dünne, minderwertige Hülsen mit kleinen Erbsen oder leere
Hülsen zwischen den Rippen liegenbleiben können und als wertlos vom Förderer mitgenommen werden.
Die Längsrippen 68 dienen dazu, die Erbsen zum Durchfallen durch die Löcher 67 zu veranlassen. Es
wurde festgestellt, daß bei einem Förderband mit vollkommen glatter Oberfläche die Erbsen nicht
durch die Löcher hindurchrollen, sondern auf den zwischen den Löchern befindlichen Abschnitten des
Fördertuches liegenbleiben. Diese Abschnitte müssen notwendigerweise eine bestimmte Mindestgröße besitzen,
damit der Förderer kräftig genug ist, um sowohl das Gewicht der auszudreschenden Erbsen als
auch die bei seinem Antrieb auf ihn ausgeübte Zugkraft zu ertragen. Diese Erscheinung dürfte darauf
zurückzuführen sein, daß der aus den Ranken beim Dreschen herausgepreßte Saft eine so starke Haftung
zwischen der Oberfläche des Förderers und den auf ihm rollenden Erbsen erzeugt, daß die letzteren auf
dessen Oberfläche festgehalten werden und mit ihm mitbewegt werden, ohne sich durch ihr Eigengewicht
von der Haftwirkung befreien zu können. Die Rippen 68 beseitigen diesen Nachteil und verstärken
darüber hinaus das Fördertuch in Längsrichtung. In der Querrichtung haben die Rippen 68 jedoch,
wenn überhaupt, nur eine unbedeutende Versteifungswirkung. Infolge dessen besteht die Tendenz,
daß sich das Tuch in Querrichtung auf seine Mitte zu zusammenzieht, wenn es im Betrieb durch die
Zugkraft der Umkehrrolle 57 belastet wird. Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind die Löcher 67 und
die Rippen 68 in Abschnitten 70 angeordnet, die voneinander durch glatte Querstreifen 71 (F i g. 8) getrennt
sind. Die Querstreifen enthalten weder Löcher noch Rippen. Jeder Abschnitt kann eine Länge von
beispielsweise 2 m besitzen, und die Länge der glatten Querstreifen kann 50 mm betragen. Die Rippen
sind zweckmäßig über eine Länge von 30 mm an jedem Ende abgeflacht, um sie allmählich in die
glatten Querstreifenteile 71 übergehen zu lassen. Zusätzlich zu der Versteifungswirkung in Querrichtung
haben die glatten Querstreifen noch die Funktion, das Einfügen von Verbindungsstücken in das Tuch
zu erleichtern, wenn dieses gerissen ist. Die mit Löchern und Rippen versehenen Abschnitte weisen
keine ausreichend großen glatten Flächen zum Anbringen von Verbindungsnieten auf. Die glatten
Querstreifen 71 werden zu diesem Zweck vorteilhafterweise mit einem Paar von in Querreihen angeordneten
Nietlöchern versehen, die bei der Herstellung zugleich mit den Löchern 67 gestoßen werden.
Dies ist zweckmäßig, da es schwierig sein kann, diese Nietlöcher nachträglich beim Einfügen eines
Verbindungsstückes genau im rechten Winkel zu den Längsrändern des Tuches anzubringen. Wenn aber
die Nietlöcher nicht genau in einer Linie liegen, die im rechten Winkel zu den Längsrändern des Tuches
verläuft, dann wird letzteres im Betrieb schiefgezogen, und es besteht die Gefahr, daß es wiederum
reißt. Verbindungsstücke, wie in F i g. 9 dargestellt, können zum Reparieren des gerissenen Tuches verwendet
werden. Diese Verbindungsstücke bestehen
aus einem Tuchabschnitt mit einem Teil 70 und jeweils einem glatten Querstreifen 71 an jedem Ende.
Die Einrichtung zum Weiterbehandeln der enthülsten Erbsen und der im wesentlichen erbsenfreien
Ranken können verschieden ausgebildet sein, wobei die in der Fördertechnik allgemein bekannten Konstruktionen
verwendbar sind. Aus diesem Grund werden diese Einrichtungen im folgenden nur kurz
beschrieben.
der Förderer 72, 73 und 81 bilden oder mit diesen
zusammen arbeiten. Einer dieser drei endlosen Bandförderer ist bei 97 in Fig. 4 gezeigt. Er arbeitet
mit dem Förderer 81 zusammen. Der Rahmen 95 5 trägt ferner drei Rüttelförderer 98, 99 und 100, und
zwar der Bauart mit endlosem Band. Der Förderer 98 ist unterhalb des Förderers 97 angeordnet, um
das am oberen Ende desselben ausgeschiedene Gut aufzunehmen. Die Förderer 99 und 100 sind in ähn-
Ein Paar endloser Bandförderer 72 und 73 ist quer 10 ÜGher Weise unterhalb der beiden anderen, dem Förzur
Maschine unterhalb des Fördertrums zwischen derer 97 entsprechenden Förderern angeordnet, sind
den Umlenkrollen 56 und 57 des Förderers 55 an- jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt. Auf den
geordnet. Feststehende Metallbleche 74 leiten die Rüttelförderern 9&, 99 und 100 werden., die Erbsen
nach unten fallenden Erbsen auf die genannten von den Verunreinigungen dadurch getrennt, daß die
Bandförderer. Die den letzten Dreschzylinder 28 ver- 15 Erbsen nach unten auf die unteren Enden der Förlassenden
Ranken können noch eine Anzahl voller derer zu rollen, während die Verunreinigungen an
Erbsenhülsen enthalten. Um auch diese Erbsen noch den oberen Enden der Förderer ausgeschieden werzu
gewinnen, können die Ranken durch einen am den. Der Förderer 97 und die beiden anderen Förrückwärtigen
Ende der Maschine angeordneten derer, die ihm entsprechen, werden ebenso wie die
Schacht 75 ausgestoßen werden, in dem die Ranken 20 Förderer 98 und 99 und 100 mit Hilfe von Kettendurch
sich drehende Stachelräder 76 bearbeitet wer- trieben von einer Abzweigung 101 auf der Anden.
Die Ranken werden dabei über ein gelochtes triebswelle der Umkehrrolle 57 angetrieben. Wie
Metallblech 77 geschoben, in dessen Öffnungen die oben erwähnt, wird diese Umkehrrolle auf der
Stacheln der Stachelräder eingreifen. Ein geneigter gegenüberliegenden Seite der Dreschmaschine durch
gelochter Bandförderer 78 nimmt die aus dem 25 ein Kegelradgetriebe 63 von dem Antriebsmotor 44
Metallblech 77 herausfallenden Erbsen auf. Dieser aus angetrieben. Die Kettentriebe sind aus Gründen
Förderer ist in Richtung nach schräg hinten oben der übersichtlicheren Darstellung nicht gezeigt und
angetrieben. Die Erbsen fallen durch die Löcher im können üblicher Bauart sein.
Förderer 78 hindurch, während sie begleitende Ver- Unterhalb der unteren Enden der Förderer 98, 99
unreinigungen durch den Förderer am rückwärtigen 30 und 100 ist ein Förderer 102 angeordnet, der sich in
Ende der Dreschmaschine ausgeschieden werden. Ein Längsrichtung der Dreschmaschine erstreckt und der
Abweisblech 79 verhindert, daß die Erbsen vom For- die herabrollenden Erbsen aufnimmt und sie nach
derer 78 an dessen unterem Ende herunterrollen. hinten befördert, wo er sie einem Eimerförderer 103
Zweckmäßig ist ein drehbarer Daumen 60 vor- übergibt. Der Förderer 102 ist über Umkehrrollen
gesehen, der das Fördertram des Förderers 78 35 104 und 105 und der Förderer 103 über Umkehrrolrüttelt,
wodurch die Trennung der Erbsen von den len 106 und 107 geführt. Die obere Umkehrrolle 106
Verunreinigungen erleichtert wird. Die Erbsen fallen der beiden letztgenannten Umkehrrollen ist auf derauf
einen Förderer 81, der genauso ausgebildet und selben Welle gelagert wie die Umkehrrolle 85 und
angeordnet ist wie die Förderer 72 und 73, oder auf wird zusammen mit dieser angetrieben. Die untere
einen endlosen Bandförderer 82, der sich vom rück- 40 Umkehrrolle 107 ist durch einen Kettentrieb 108 mit
wärtigen Ende der Dreschmaschine nach vorn unten der Umkehrrolle 104 des Förderers 102 gekuppelt
auf den Förderer 81 zu erstreckt und die Erbsen an und treibt dadurch den Förderer 102 an.
diesen übergibt. Der Förderer 82 ist über Umlenk- Alle Zylinder, Stachelräder und Förderer sowie
rollen 83 und 84 geführt, während der Förderer 78 das Schaufelrad 18 werden dadurch von dem Anüber
Umlenkrollen 85, 86, 87, 88 und 89 läuft und 45 triebsmotor 44 aus angetrieben, so daß diese Teile
sowohl den Förderer 81 als auch den Förderer 82 mit einer passenden konstanten Geschwindigkeit unumgibt.
abhängig von der Fahrgeschwindigkeit der Dresch-Die drehbaren Stachelräder 76 sind durch Ketten- maschine angetrieben werden können. Der Antriebstriebe 90 miteinander gekuppelt und werden über motor 44 kann auch die Aufnahmeeinrichtung 17 aneinen
Kettentrieb 91 vom Kegelradgetriebe 63 50 treiben; da diese Einrichtung jedoch nur beim Fah-(F
i g. 2) aus angetrieben. Vom ersten Stachelrad 76 ren der Dreschmaschine angetrieben werden soll und
aus wird die Umlenkrolle 83 des Förderers 82 über seine Geschwindigkeit der Fahrgeschwindigkeit der
einen Kettentrieb 92 und ein Umkehrgetriebe 93 Dreschmaschine angepaßt sein soll, ist es günstiger,
angetrieben. Die Umkehrrolle 85 des Förderers 78 die Aufnahmeeinrichtung von dem Antriebsmotor 13
wird vom letzten Stachelrad 76 aus über einen 55 aus anzutreiben, wie in F i g. 1 gezeigt. Aus dieser
Kettentrieb 94 angetrieben. Figur ist ersichtlich, daß ein Getriebe 109, das mit
An einer Seite der Dreschmaschine ist ein Rahmen
95 gelagert, der sich schräg nach oben und außen
Vom Rahmen 10 aus erstreckt. Beim unteren Ende
ist mit dem Rahmen um eine Längsachse schwenk- 60
bar verbunden. Der Rahmen 95 wird relativ zum
Aufbau 15 durch eine Hydraulik-Zylindereinheit 96
abgestützt, die es ermöglicht, den Rahmen nach
innen in Richtung auf den Aufbau zu in eine steilere
Lage zu bewegen. Eine solche Lage ist wünschens- 65 verlassen. Die Dreschmaschine kann außerdem auch wert, wenn die Dreschmaschine von einem Feld auf als stationäre Maschine ausgebildet sein, ein anderes gefahren wird. Der Rahmen 95 trägt drei Sämtliche aus der Beschreibung und der Zeichendlose Bandförderer, die Verlängerungen jeweils nung einschließlich deren konstruktiven Einzelheiten
95 gelagert, der sich schräg nach oben und außen
Vom Rahmen 10 aus erstreckt. Beim unteren Ende
ist mit dem Rahmen um eine Längsachse schwenk- 60
bar verbunden. Der Rahmen 95 wird relativ zum
Aufbau 15 durch eine Hydraulik-Zylindereinheit 96
abgestützt, die es ermöglicht, den Rahmen nach
innen in Richtung auf den Aufbau zu in eine steilere
Lage zu bewegen. Eine solche Lage ist wünschens- 65 verlassen. Die Dreschmaschine kann außerdem auch wert, wenn die Dreschmaschine von einem Feld auf als stationäre Maschine ausgebildet sein, ein anderes gefahren wird. Der Rahmen 95 trägt drei Sämtliche aus der Beschreibung und der Zeichendlose Bandförderer, die Verlängerungen jeweils nung einschließlich deren konstruktiven Einzelheiten
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408709/84
dem Antriebsmotor 13 gekuppelt ist, durch einen
Kettentrieb 110 mit der Aufnahmeeinrichtung verbunden ist.
Kettentrieb 110 mit der Aufnahmeeinrichtung verbunden ist.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere können
die Form und Anordnung der Dreschelemente und
die Ausbildung der Förder- und Trennmittel geändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu
die Form und Anordnung der Dreschelemente und
die Ausbildung der Förder- und Trennmittel geändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu
hervorgehenden Merkmale können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein.
Claims (6)
1. Dreschmaschine für Leguminosen, insbesondere Erbsen, welche zwischen einer Aufgabestelle
für zu dreschendes Leguminosenkraut und einer Austragstelle für ausgedroschenes Leguminosenstroh
eine Anzahl in gleicher Richtung um im wesentlichen parallele, horizontale und quer zur
Förderrichtung des Leguminosenkrauts zwischen der Aufgabestelle und der Austragstelle angeordnete
Wellen rotierende und in einer Reihe angeordnete Dreschtrommeln aufweist, welche mit
Schlägern ausgestattet sind, und eine Anzahl oberhalb der Dreschtrommeln ortsfest angeordnete,
mit den Dreschtrommeln zusammenwirkende Dreschkörbe, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Dreschtrommeln de Arbeitsstrecke eines durchlochten endlosen ao
Förderbandes angeordnet ist, dessen Oberseite sich mit knappem Abstand von den Dreschtrommeln
in einer im wesentlichen zu den Wellen der Dreschtrommeln parallelen Ebene entlang der
Reihe der Dreschtrommeln erstreckt.
2. Dreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband zwischen
den in Längsreihen angeordneten Löchern an seiner in der Arbeitsstrecke oben gelegenen Seite
mit längs verlaufenden, nach oben vorspringenden Rippen versehen ist, deren Basen bis zu den
Löchern reichen und welche an der Oberseite abgerundet sind.
3. Dreschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrichtung der
Löcher im gelochten Förderband sich in Längsrichtung der Rippen erstreckt.
4. Dreschmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher und
Rippen des gelochten Förderbandes in Gruppen angeordnet sind, die untereinander durch glatte,
lochfreie Teile des Förderbandes getrennt sind.
5. Dreschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als
Schläger auf den Dieschtrommeln in axialer Richtung angeordnete Rippen, und auf den
Dreschkörben entsprechend angeordnete Rippen von Winkelprofilen gebildet sind, welche in an
sich bekannter Weise einen im wesentlichen radial aus der Dreschtrommel vorspringenden
Schenkel und einen am äußeren Ende dieses Schenkels um einen Winkel in Drehrichtung der
Dreschtrommel abgebogenen zweiten Schenkel aufweisen.
6. Dreschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Korb nachgiebig, beispielsweise durch eine Feder oder durch sein Eigengewicht, in eine
durch Anschläge bestimmte Normallage relativ zur zugehörigen Dreschtrommel gedrückt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 58 375;
britische Patentschriften Nr. 707 319, 815 369,
813;
USA.-Patentschrift Nr. 1488 015.
Deutsche Patentschrift Nr. 58 375;
britische Patentschriften Nr. 707 319, 815 369,
813;
USA.-Patentschrift Nr. 1488 015.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 709/24 10.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1180564X | 1961-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1180564B true DE1180564B (de) | 1964-10-29 |
Family
ID=20421509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41650A Pending DE1180564B (de) | 1961-11-17 | 1962-11-16 | Dreschmaschine fuer Leguminosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1180564B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE58375C (de) * | G. paci, G. cella und L. friedman in New-York, V. St. A | Maschine zum Enthülsen grüner Erbsen | ||
| US1488015A (en) * | 1923-01-15 | 1924-03-25 | Chisholm Scott Company | Green-pea viner |
| GB707319A (en) * | 1951-11-19 | 1954-04-14 | Mather & Platt Ltd | Improvements in viners |
| GB815369A (en) * | 1955-10-10 | 1959-06-24 | Mather & Platt Ltd | Improvements in pea and bean depodding machines |
| GB849813A (en) * | 1956-01-26 | 1960-09-28 | Andrew Mcbain | Improvements in and relating to agricultural apparatus |
-
1962
- 1962-11-16 DE DEA41650A patent/DE1180564B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE58375C (de) * | G. paci, G. cella und L. friedman in New-York, V. St. A | Maschine zum Enthülsen grüner Erbsen | ||
| US1488015A (en) * | 1923-01-15 | 1924-03-25 | Chisholm Scott Company | Green-pea viner |
| GB707319A (en) * | 1951-11-19 | 1954-04-14 | Mather & Platt Ltd | Improvements in viners |
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| GB849813A (en) * | 1956-01-26 | 1960-09-28 | Andrew Mcbain | Improvements in and relating to agricultural apparatus |
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