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DE1179401B - System zum Wiedergeben digitaler Informationen - Google Patents

System zum Wiedergeben digitaler Informationen

Info

Publication number
DE1179401B
DE1179401B DEP28795A DEP0028795A DE1179401B DE 1179401 B DE1179401 B DE 1179401B DE P28795 A DEP28795 A DE P28795A DE P0028795 A DEP0028795 A DE P0028795A DE 1179401 B DE1179401 B DE 1179401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information
signals
signal
error
equality
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP28795A
Other languages
English (en)
Inventor
George E Comstock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Potter Instrument Co Inc
Original Assignee
Potter Instrument Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to FR887373A priority Critical patent/FR1314695A/fr
Application filed by Potter Instrument Co Inc filed Critical Potter Instrument Co Inc
Priority to DEP28795A priority patent/DE1179401B/de
Publication of DE1179401B publication Critical patent/DE1179401B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/18Error detection or correction; Testing, e.g. of drop-outs
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/08Error detection or correction by redundancy in data representation, e.g. by using checking codes
    • G06F11/10Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's
    • G06F11/1008Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices
    • G06F11/1012Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices using codes or arrangements adapted for a specific type of error
    • G06F11/1032Simple parity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
BiBUOTHEK
DES DEUTSCHEM
PATEMTAJITES
Internat Kl.: G06f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 42 m -14
P 28795 IX c/42 m
13. Februar 1962
8. Oktober 1964
Die Erfindung betrifft das Aufnehmen digitaler Informationen auf Magnetband od. dgl. und insbesondere Verfahren und Einrichtungen zum Prüfen der Genauigkeit der aufgezeichneten Informationen unter Einschluß eines Gleichheitsprüfsystems sowie von Verfahren und Einrichtungen zum automatischen Berichtigen bestimmter Fehler im Ausgangssignal des Aggregats.
Bei einem bekannten Aufzeichnungssystem wird an jedem Informationsplatz in jedem Kanal eine Zeitmarke aufgezeichnet, so daß man bei der Wiedergabe die Zeitinformationen von den digitalen Informationen trennen kann; auf diese Weise entsteht eine Aufzeichnung, die man als »selbstsynchronisierend« bezeichnen könnte. Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird nun die abgetrennte Zeitinformation geprüft, um festzustellen, ob eine Zeitmarke innerhab der richtigen Zeit nach der Feststellung der vorangehenden Zeitmarke empfangen worden ist. Zu diesem Zweck wird eine Zeitsteuerschaltung vorgesehen, deren Periodenlänge gleich der zeitlichen Länge einer Bitzelle ist.
Dieses Prüfverfahren ist zuverlässig, denn bei Aufzeichnungen von hoher Dichte bewirkt eine Fehlstelle in dem Magnetband oder ein Staubteilchen, das imstande ist, die Wiedergabeamplitude einer Flußänderung bis unterhalb der Nachweisbarkeitsschwelle zu verringern, regelmäßig eine Verringerung der Amplitude eines oder mehrerer benachbarter Bits um einen ähnlichen Betrag. Da jedes Informationsbit von zwei Zeitmarkenbits flankiert ist, kann man dann, wenn beide Zeitmarkenbits vorhanden sind, sicher sein, daß auch das Informationsbit vorhanden war. Zwar ermöglicht es diese Prüfung der Zeitmarkensignale, das Vorhandensein eines Fehlers anzuzeigen, doch liefert dies Verfahren keine Möglichkeit, den Fehler zu berichtigen. Andererseits bietet dieses Prüfverfahren im Vergleich zum Verfahren der Gleichheitsprüfung insofern einen Vorteil, als es eine Ausfallprüfung für jeden Aufzeichnungskanal liefert, so daß sowohl geradzahlige als auch ungeradzahlige Fehler nachgewiesen werden können. Gemäß der Erfindung wird dieses Zeitmarkenprüfsystem nunmehr in einer solchen Weise mit dem Gleichheitsprüfverfahren kombiniert, daß sich leistungsfähige Mittel zum Nachweisen von Fehlern ergeben; gleichzeitig steht hierbei ein Verfahren zum Korrigieren bestimmter Arten von Fehlern zur Verfügung, die bis jetzt nicht beseitigt werden konnten. Wenn das Zeitmarkenprüfsystem das Vorhandensein eines Fehlers in einem Kanal einer mehrkanaligen Aufzeichnung von hoher Dichte nachweist, kann System zum Wiedergeben digitaler Informationen
Anmelder:
Potter Instrument Company, Inc.,
Plainview, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls und
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
George E. Comstock, Huntington, N.Y.
(V. St. A.)
man gemäß der Erfindung eine zugeordnete Gleichheitsbitprüfung benutzen, um anzuzeigen, ob es sich bei dem fehlerhaften Bit um eine Eins oder eine Null handelte.
Es sei z. B. angenommen, daß die Informationszeichen jeweils sechs Bits umfassen und daß ein einziger Kanal für die Gleichheitsbits vorhanden ist, so daß die Aufzeichnung insgesamt sieben Kanäle umfaßt. Wenn ein Zeichen mit einer geraden Zahl von Informationsbits aufgezeichnet wird, so wird im Gleichheitsprüfkanal eine Eins aufgezeichnet, so daß die Gesamtzahl der Bits ungerade ist. Wenn der zum Prüfen des Ausfallens von Zeitmarken dienende Teil des Systems anzeigt, daß ein Signal an einem der Bitplätze in einem der sechs Informationskanäle verlorengegangen ist, und wenn die Gesamtzahl der verbleibenden Bits ungerade ist, so wird hierdurch angezeigt, daß es sich bei dem fehlenden Bit um eine Null handeln müßte. Wenn dagegen die Gesamtzahl der verbleibenden Bits gerade ist, so zeigt diese Tatsache an, daß es sich bei dem verlorengegangenen Bit um eine Eins handelte. Nunmehr kann man diese Eins wieder in das Signalbild einfügen, so daß man ein berichtigtes Ausgangssignal erhält.
Die Erfindung ist von großer Bedeutung für ein System zum Aufzeichnen digitaler Informationen, bei dem die höchste Zuverlässigkeit bezüglich der Rückgewinnung der Informationen erforderlich ist. Beispielsweise kann bei richtigem Betrieb die konstruktiv gegebene Zuverlässigkeit beim Wiedergeben von mit hoher Dichte aufgenommenen Informationen in der Größenordnung von einem ausgefallenen Bit auf 108 ausgegebene Bits liegen. Da jedoch die Zeit-
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markensynchronisation für die Beschickung des Ein Ziel der Erfindung besteht somit darin, ein
Rückverschiebungspufferspeichers benötigt wird, Verfahren und eine Einrichtung vorzusehen, um ma-
geht beim Verlust einer Zeitmarke die Synchronisa- gnetische oder andere Aufzeichnungen digitaler In-
tion der übrigen Informationen in der betreffenden formationen auf das Ausfallen von Signalen zu prüfen. Spur verloren, und diese Informationen können im 5 Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der
Ausgangspufferspeicher nicht mehr richtig interpre- Schaffung von Verfahren und Einrichtungen zum Be-
tiert werden. Wenn z. B. ein bestimmtes System mit richtigen einzelner Fehler bei magnetischen oder
zu Abschnitten zusammengefaßten Zeichen arbeitet, anderen Aufzeichnungen digitaler Informationen,
wobei innerhalb jedes Abschnitts 2000 Zeichen auf- Weiterhin sieht die Erfindung Maßnahmen vor, um gezeichnet werden, bewirkt der Verlust einer einzigen io die Zeitmarkensignale, welche aus einer selbstsyn-
Zeitmarke, daß im Mittel 1000 Bits verlorengehen. chronisierenden magnetischen Aufzeichnung digi-
Wenn die konstruktiv gegebene Zuverlässigkeit bei taler Informationen von hoher Dichte abgeleitet
einem solchen System einem Bit in 108 Bits ent- sind, zu benutzen, um das Ausgangssignal auf den
spricht, verringert der Verlust eines solchen Informa- Ausfall von Signalen bzw. auf Fehler zu prüfen, tionsabschnitts die tatsächliche Zuverlässigkeit auf 15 Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer
ein Bit auf 105 Bits. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbei-
automatischen Fehlerberichtigungssystems ist es je- spiel näher erläutert.
doch möglich, diese mittlere Wahrscheinlichkeit, daß In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausbildungs-Verluste in einem Kanal auftreten, der zu Abschnitten form der Erfindung als Blockdiagramm wiederzusammengefaßte Informationen enthält, praktisch 20 gegeben.
von einem Bit auf 105 Bits, auf etwa ein Bit auf Um die Erläuterung der Erfindung zu verein-JO10 Bits zu erhöhen. Wenn man gemäß der Erfin- fachen, wurde angenommen, daß mit einem eindung ein Gleichheitsprüfsystem mit einem Fehler- fachen Code gearbeitet wird, der drei Elemente umprüfsystem kombiniert, das der Verwendung bei faßt. Die Wirkungsweise der Erfindung in Verbinselbstsynchronisierenden Aufzeichnungen von hoher 25 dung mit anderen und komplizierteren Codes ergibt Dichte angepaßt ist, kann man Fehler feststellen und sich von selbst als einfache zahlenmäßige Erweiteaußerdem mindestens einige dieser Fehler berich- rung. Man kann annehmen, daß die drei Bits je tigen, so daß die Zuverlässigkeit des gesamten Zeichen zuzüglich eines Gleichheitsprüfbits auf Systems in einem erheblichen Ausmaß verbessert einem geeigneten Aufzeichnungsträger, z. B. einem wird. 30 Magnetband 2, aufgezeichnet worden sind; in der Gemäß der Erfindung können somit vier Be- Zeichnung ist nur ein kurzes Stück des Magnetdingungen von verschiedenem Bedeutungsinhalt auf- bandes 2 wiedergegeben; die in bekannter Weise austreten. Erstens kann die Gleichheitsprüfung zeigen, gebildete Bandtransportvorrichtung ist nicht dardaß ein Fehler vorhanden ist, der bedeutet, daß in gestellt. Ferner sei angenommen, daß es sich gemäß einem der Informationskanäle eine Eins fehlt. Der 35 der vorstehenden Beschreibung um selbstsynchroni-Gleichheitsfehler beim Vorhandensein eines einzigen sierend aufgezeichnete Informationen handelt. Die Zeitmarkenfehlers erzeugt als Ausgangssignal eine den Zeitmarken entsprechenden Informationen wer-Eins. Die Zeitmarkenprüfung gibt die Nummer des den dem Magnetband ebenso wie die übrigen Inforden Fehler enthaltenden Kanals an, und es wird ein mationen mit Hilfe eines geeigneten vierkanaligen zweites Eins-Signal erzeugt. Diese beiden Einer, die 40 Aufnahme- und Wiedergabekopfes 1 entnommen, einer Und-Sperre zugeführt werden, liefern eine Eins, und die zugehörigen elektrischen Signale werden der die in einer Oder-Schaltung das fehlende Bit dem Informations- und Zeitmarkenrückgewinnungsschal-Ausgangsignal zuführt. Diesen Vorgang kann man tung 3 über getrennte Leitungen 4, 5, 6 und 7 zuals automatische Einzelbit-Fehlerberichtigung bei geführt. Die Informations- und Zeitmarkenrückeinem magnetischen Aufzeichnungssystem mit par- 45 gewinnungsschaltung 3 kann den weiter oben gealleler Eingabe digitaler Informationen bezeichnen. machten Angaben entsprechen und zwei getrennte Zweitens kann die Gleichheitsprüfung einen Ausgangssignale liefern, von denen das eine durch Fehler anzeigen, während die Zeitmarkenprüfung in die zurückgewonnenen Informationssignale und das keinem Informationskanal einen Fehler erkennen Gleichheitssignal und das andere durch die zurückläßt. Dies bedeutet, daß ein Signal nur im Gleich- 50 gewonnenen Zeitmarkensignale gebildet wird. Die heitsprüfungskanal ausgefallen ist, und da der Und- Informationssignale werden über die Leitungen 8, 9 Sperre nur ein Signal zugeführt wird, erfolgt keine und 10 und das Gleichheitssignal über die Leitung 11 Berichtigung in einem Informationskanal, oder es ist einem Rückverschiebungspufferspeicher 16 zukeine solche Berichtigung erforderlich. geführt. Die zurückgewonnenen Zeitmarkensignale Drittens kann die Zeitmarkenprüfung einen Fehler 55 gelangen über Leitungen 12, 13, 14 und 15 zu einem erkennen lassen, während die Gleichheitsprüfung Zeitmarkenfehlerermittlungspufferspeicher 17, der in keinen Fehler ergibt, was anzeigt, daß es sich bei dem beliebiger geeigneter Weise so ausgebildet sein kann, fehlenden Bit um eine Null handelt. Auch in diesem daß Fehler bezüglich der Zeitmarken festgestellt wer-Falle wird der Und-Sperre nur ein einziges Signal zu- den können. Die dem Rückverschiebungspuffergeführt, und es wird kein Signal berichtigt, bzw. es 60 speicher 16 entnommenen Informationen und Gleichist keine Berichtigung erforderlich. heitsbitsignale werden über Leitungen 18, 19, 20 und Wenn viertens die Zeitmarkenprüfung zeigt, daß 21 den zugehörigen Ausgangsspeichern 26, 27, 28 gleichzeitig zwei oder mehr Fehler vorhanden sind, und 29 zugeführt, die die Bezeichnungen A, B, C vereinigen sich zwei beliebige Fehleranzeigesignale und P tragen, um erkennen zu lassen, daß sie die Inin einer zweiten Und-Schaltung und gelangen zu 65 formationen aus den Kanälen A, B und C bzw. die einem Anzeiger, der anzeigt, daß mehr als ein Fehler Gleichheitsbits P verarbeiten. Hierbei kann es sich vorhanden ist, um erkennen zu lassen, daß Fehler um einfache Einzelbitspeicher handeln, z. B. um in vorhanden sind, die nicht berichtigt wurden. bekannter Weise ausgebildete Flip-Flop-Stufen. Ent-
sprechend werden die Zeitmarkeninformationen über Leitungen 22,23,24 und 25 Einzelbitspeichern 30,31 32 und 33 zugeführt, die mit A', B', C" und P' bezeichnet sind, um ihre Zuordnung zu den Kanälen A, B, C und P erkennen zu lassen. Jeder Kanal A, B, C und P ist für sich über eine der Leitungen 34, 35, 36 und 37 an eine geeignete Gleichheitsprüfstufe 38 angeschlossen, die von bekannter Konstruktion sein kann und jedesmal dann einen Ausgangsimpuls über die Leitung 46 abgibt, wenn durch die Gleichheitsprüfung ein Fehler oder das Ausfallen eines Signals festgestellt wird. Bis zu diesem Punkt wurden alle Schaltungen für jeden der drei Informationskanäle und den vierten Gleichheitsbitkanal beschrieben. Um die Beschreibung zu vereinfachen und deutlicher zu machen, werden im folgenden die Schaltungen beschrieben, welche die weiteren Funktionen in Verbindung mit den Kanälen B und B' durchführen.
Das Ausgangssignal der Gleichheitsprüfstufe 38 wird über die Leitung 46 der Und-Sperre 47 zugeführt. Eine Zweigleitung 39 führt vom Kanal B am Eingang der Gleichheitsprüfstufe zu einer weiteren Und-Sperre 49. Alle Speicher im Zeitmarkenteil der Schaltung mit Ausnahme des hier verfolgten Kanals B' sind über Leitungen 40, 42 und 43 an die Oder-Schaltung 44 angeschlossen. Der Zeitmarkenspeicher 31 für den hier verfolgten Kanal B' ist durch eine Leitung 41 und eine Leitung 54 mit der Und-Sperre 59 und über eine Leitung 53 mit einer Umkehrungsstufe 51 verbunden. Der Ausgang der Oder-Schaltung 44 ist über eine Leitung 58 an die Und-Sperre 59 angeschlossen. Der Ausgang der Und-Sperre 59 ist durch eine Leitung 60 mit der Oder-Schaltung 61 verbunden, deren Ausgangssignal in der Leitung 62 erscheint und jeweils das Vorhandensein von mehr als einem einzigen Fehler anzeigt. Das dem Speicher 31 entnommene Signal wird ferner über die Leitungen 45 und 55 der Und-Sperre 47 zugeführt. Ein paralleler Stromkreis führt vom Anschluß 35 des Informationsspeichers B über die Leitung 39 zu der Und-Sperre 49. Das der Umkehrungsstufe 51 entnommene umgekehrte Zeitmarkenfehlersignal wird über die Leitung 52 ebenfalls der Und-Sperre 49 zugeführt. Eine Leitung 48 verbindet die Und-Sperre 47 mit der Oder-Sperre 56, während eine Leitung 50 die Und-Sperre 49 mit der Oder-Sperre 56 verbindet. Die resultierenden berichtigten Signale der Oder-Sperre 56 werden über eine Leitung 57 abgegeben.
Im folgenden werden die Funktionen der im vorstehenden Absatz behandelten Schaltungseinrichtungen beschrieben. Wenn bezüglich eines bestimmten Bits im Kanalß kein Fehler vorhanden ist, was dadurch angezeigt wird, daß in der Leitung 46 kein Gleichheitsprüfsignal erscheint und daß im Speichert' kein Zeitmarkenfehlersignal erscheint, sind zwei Arbeitsfolgen möglich. Bei der ersten Folge erscheint im Kanal B eine Null, und da kein Fehler vorhanden ist, erscheint auch eine Null im Kanal B'. Die dem Speicher B entnommene Null gelangt über die Leitung 39 zur Und-Sperre 49, doch da dieser Sperre die in der Stufe 51 umgekehrte, dem Speichers' entnommene Null in Form einer Eins über die Leitung 52 zugeführt wird, gelangt kein Signal zur Oder-Sperre 56, so daß das in der Leitung 57 erscheinende Signal eine Null ist. Bei der zweiten möglichen Folge erscheint im Kanal B eine Eins, und da es sich hierbei um ein richtiges Signal handelt, erscheint im Kanals' eine Null, um anzuzeigen, daß kein Fehler aufgetreten ist. Diese im Speicher B' erscheinende Null wird in der Stufe 51 umgekehrt, so daß der Und-Sperre 49 über die Leitung 39 eine Eins und über die Leitung 52 ebenfalls eine Eins zugeführt wird, woraufhin eine Eins über die Leitung 50 zur Oder-Sperre 56 gelangt, die ihrerseits das richtige Signal, nämlich eine Eins, über die Leitung 57 abgibt. Nunmehr sei angenommen, daß im Kanals ein Fehler auftritt bzw. daß ein Signal ausfällt. In diesem Falle sind wiederum zwei verschiedene Arbeitsfolgen möglich. Im ersten Falle handelt es sich bei dem gewünschten Signal im Kanals um eine Eins, die jedoch infolge eines Signal Verlustes ausgefallen ist. Diese im Kanal S fehlende Eins betätigt die Gleichheitsprüfstufe 38, so daß eine Eins in der Ausgangsleitung 46 und an der Und-Sperre 47 erscheint. Ferner erzeugt diese fehlende Eins ein Fehlersignal im Zeitmarkenkanal S', so daß auch dieser Kanal als Ausgangssignal eine Eins liefert. Dieses Ausgangssignal wird in der Stufe 51 umgekehrt und schließt die Und-Sperre 49, und gleichzeitig wird dieses Ausgangssignal der Und-Sperre 47 über die Leitung 55 zugeführt. Die Und-Sperre 47, der eine Eins über die Leitung 46 und ebenfalls eine Eins über die Leitung 55 zugeführt wird, läßt eine Eins über die Leitung 48 zur Oder-Sperre
56 gelangen, die als Ausgangssignal eine Eins in der Leitung 57 erscheinen läßt. Bei dieser Arbeitsfolge handelt es sich somit darum, daß eine fehlende Eins zu dem dem Magnetband entnommenen Informationssignal hinzugefügt wird, bzw. daß eine automatische Berichtigung eines Fehlers erfolgt. Die zweite Arbeitsfolge beim Auftreten eines Fehlers spielt sich dann ab, wenn es sich bei dem im Kanals auftretenden Fehler um eine Null handelt. Da die Gleichheitsprüfstufe nur fehlende Einer erkennt, läßt sie kein Fehlersignal in der Leitung 46 erscheinen, so daß die Und-Sperre 47 gesperrt bleibt. Das bei S' erscheinende Fehlersignal in Form einer Eins wird in der Stufe 51 umgekehrt und erscheint ebenfalls als Null, um die Und-Sperre 49 gesperrt zu halten. Da somit beide Sperren 47 und 49 geschlossen sind, kann in den Leitungen 48 und 50 jeweils nur eine Null erscheinen, so daß auch in der Ausgangsleitung
57 als richtiges Bit eine Null erscheint.
Wenn mehr als ein Fehler in der Aufzeichnung an diesem Punkt aufgetreten sind, werden der Oder-Sperre 44 von A', C oder P' ein oder mehrere einen Fehler anzeigende Einer zugeführt, und die Oder-Sperre 44 erzeugt ein Ausgangssignal, das sich in der Und-Sperre 59 mit einem Fehlersignal aus einem anderen Kanal vereinigt, so daß in der Leitung 60 zur Oder-Sperre 61 ein Ausgangssignal erscheint, das von der Sperre 61 über die Ausgangsleitung 62 abgegeben wird, um anzuzeigen, daß mehrere Fehler aufgetreten sind. Man erkennt, daß man für jeden Kanal eine zusätzliche Sperre 44, 49, 51 und 59 vorsehen muß, wobei diese Sperren bezüglich des betreffenden Kanals in der bezüglich des Kanals S beschriebenen Weise zur Wirkung kommen. Die in der Leitung 62 erscheinende Fehleranzeige beim Auftreten mehrerer Fehler ist erforderlich, um das Vorhandensein von Fehlern anzuzeigen, die nicht berichtigt worden sind.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. System zum Wiedergeben digitaler Informationen, gekennzeichnet durch einen
Übertrager (1) zum Entnehmen von Informationssignalen und von Zeitsteuersignalen aus einem Aufzeichnungsträger (2), einer Gleichheitsprüfstufe (38), die bei der Feststellung eines Gleichheitsfehlers ein Signal liefert, eine Zeitmarkenfehlerfeststellungsstufe (17), die beim Feststellen eines Zeitmarkenfehlers ein Signal liefert, sowie eine Korrekturschaltung (47), durch die der sowohl von der Gleichheitsprüfstufe (38) als auch von der Zeitmarkenfehlerfeststellungsstufe (17) ermittelte Fehler berichtigt wird.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturschaltung ein Und-Gatter (47) ist, an dessen beide Eingänge die Ausgänge der Gleichheitsprüfstufe (38) und der Zeitmarkenfehlerfeststellungsstufe (17) angeschaltet sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ableiten getrennter Informations- und Zeitmarkensignale aus den dem Aufzeichnungsträger (2) entnommenen Signalen eine Informations- und Zeitmarkenwiedergabeschaltung (3) vorgesehen ist.
4. System nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ableiten rückverschobener Informationssignale aus den dem Aufzeichnungsträger (2) entnommenen Signalen ein Rückverschiebungspufferspeicher (16) vorgesehen ist.
5. System nach Anspruch 1 bis 4, zum Wiedergeben selbstsynchronisierend aufgezeichneter digitaler Informationen hoher Dichte, gekennzeichnet durch eine Gleichheitswiedergabeschaltung zum Ableiten getrennter Gleichheitssignale aus den dem Aufzeichnungsträger entnommenen Informations-, Gleichheits- und Zeitmarkensignalen und durch die Rückverschiebungspufferspeicher zum Rückverschieben der Informations- und Gleichheitssignale.
6. System nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen eines normalen Ausgangssignals bei nicht vorhandenen Fehlern die abgeleiteten Informationssignale und der Ausgang einer mit der Zeitmarkenfehlerfeststellungsstufe (17) in Verbindung stehenden Umkehrstufe (51) mit den beiden Eingängen eines Und-Gatters (49) verbunden sind, an deren Ausgang das normale Ausgangssignal abnehmbar ist.
7. System nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anzeigen des gleichzeitigen Auftretens von mehr als einem Fehler in den Zeitmarkensignalen die Zeitmarkenfehlerfeststellungsstufe (17) mit einem Oder-Gatter (44) sowie einer darauffolgenden Und-Schaltung (59) in Verbindung steht, an deren Ausgang das Anzeigesignal abnehmbar ist.
8. System nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingang der Gleichheitsprüfschaltung (38) sowohl die Informationsais auch die Gleichheitssignale der auf den Träger aufgezeichneten digitalen Informationen angelegt sind, wobei am Ausgang der Gleichheitsprüfschaltung beim Auftreten eines Fehlers in dem Informationssignal ein Signal erscheint.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 690/263 9.64 ® Bundesdruckerei Berlm
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NL293225A (de) * 1963-05-27
GB1193287A (en) * 1967-08-08 1970-05-28 Ferranti Ltd Improvements relating to Apparatus for Reading Magnetic Tape

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