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DE1179441B - Feilen- oder hobelartig wirkendes Schneid-werkzeug - Google Patents

Feilen- oder hobelartig wirkendes Schneid-werkzeug

Info

Publication number
DE1179441B
DE1179441B DES58398A DES0058398A DE1179441B DE 1179441 B DE1179441 B DE 1179441B DE S58398 A DES58398 A DE S58398A DE S0058398 A DES0058398 A DE S0058398A DE 1179441 B DE1179441 B DE 1179441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
cutting
tool according
tongue
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58398A
Other languages
English (en)
Inventor
Christopher Hodgson Booth
Manstone Lane
Leonard George Oxford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TREFOREST TRADING ESTATE
Firth Cleveland Fastenings Ltd
Original Assignee
TREFOREST TRADING ESTATE
Firth Cleveland Fastenings Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TREFOREST TRADING ESTATE, Firth Cleveland Fastenings Ltd filed Critical TREFOREST TRADING ESTATE
Publication of DE1179441B publication Critical patent/DE1179441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D71/00Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Feilen- oder hobelartig wirkendes Schneidwerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein feilen- oder hobelartig wirkendes, aus dünnem Blech bestehendes Schneidwerkzeug mit mindestens auf einer Seite an aus dem Blech herausgebogenen Zähnen angeordneten Schneidkanten, bei dem die positive Span- und Freiwinkel aufweisenden Zähne Randteile von im Blech angebrachten Löchern sind und zur Begrenzung der Eindringtiefe der Zähne in das Werkstück aus dem Werkstoff des Grundkörpers bestehende Vorsprünge vorgesehen sind.
  • Die bekannten Werkzeuge bestehen im wesentlichen aus einem gewellten Blechstreifen, bei dem jeweils auf dem Wellenrücken als Schneidkanten ausgebildete Randteile von ausgestanzten Löchern wellenkammartig den Wellenzug überragen. Da in jedem Wellenrücken nebeneinander eine Vielzahl von solchen Schneidkanten vorgesehen ist, wirken die glatten Teile des Wellenrückens zwischen je zwei nebeneinanderliegenden Schneidkanten als die Eindringtiefe der Zähne oder Schneidkanten in das Werkstück begrenzende Anlaufflächen.
  • Diese bekannte Ausbildung ist sehr vorteilhaft und hat sich vielfach bewährt. Sie weist jedoch die Eigenschaft auf, daß eine Biegung des Blechstreifens quer zur Richtung der Wellenrücken kaum möglich ist, was manchmal als Nachteil empfunden wird. Ähnliches gilt für die Eigenschaft der Wellung, daß relativ lange quergewellte Blechstreifen in Längsrichtung verhältnismäßig elastisch sind und somit beispielsweise bei der Verwendung in Feilmaschinen unter dem Anpreßdruck des Werkstücks leicht nachgeben.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Schneidwerkzeug der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welches die letzterwähnten Eigenschaften nicht aufweist und darüber hinaus mit einfacheren Mitteln gefertigt werden kann, ohne daß die Präzision darunter leidet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei in bekannter Weise ebenem Grundkörper die Vorsprünge wanzen- oder sicken- bzw. zungenförmig im Grundkörper ausgebildet sind und einzeln und im Abstand voneinander jeweils einer Schneidkante zugeordnet sind.
  • Mit »Grundkörper« ist hierbei das Blechstück oder der Blechstreifen bezeichnet, von dem die Zähne und die die Eindringtiefe begrenzenden Vorsprünge abnagen. Mit »ebener Grundkörper« ist hier ein derartiges Blech bezeichnet, welches im Gegensatz zu den erwähnten bekannten Werkzeugen nicht gewellt ist. Es kann selbstverständlich beispielsweise in seiner Gesamtheit zu einem endlosen Band zusammengefügt oder etwa zu einer Halbrundfeile gebogen sein.
  • Nachfolgend sind an Hand der Zeichnung einige vorteilhafte Ausführungsbeispiele von Schneidwerkzeugen nach der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Schneidwerkzeugs, F i g. 2 bis 5 Schnitte durch einen Zahn des Schneidwerkzeugs im Zuge der verschiedenen Arbeitsgänge bei der Herstellung, F i g. 6 und 7, ferner F i g. 8 und 9 sowie F i g. 10 und 11 jeweils in Draufsicht und Schnitt drei weitere Ausführungsformen eines Schneidwerkzeugs, F i g. 12 einen Schnitt durch ein Zähnepaar einer fünften Ausführungsform, F i g. 13 einen Schnitt durch einen Zahn einer sechsten Ausführungsform sowie einen Lochstempel und ein Gesenk zur Bildung des Zahnes, F i g. 14 eine Teilaufsicht einer siebenten Ausführungsfonn, F i g. 15 bis 17 Schnitte durch eine Schneide des Werkzeugs nach F i g. 14, und zwar im Zuge der Herstellung bei den einzelnen Arbeitsgängen, F i g. 18 bis 20 Schnitte durch eine achte. Ausführungsform in den verschiedenen Herstellungsstufen. F i g. 21 und 22 eine Draufsicht und einen Schnitt einer weiteren Ausführungsform.
  • Das Werkzeug nach den F i g. 1 bis 5 besteht aus einem hier nur teilweise dargestellten Stahlblechstreifen und bildet, auf einer Unterlage befestigt, ein Werkzeug, das einer gewöhnlichen Handfeile oder -raspel entspricht. In das Blech aus härtbarem Stahl werden bei der Herstellung zunächst eine bzw. mehrere Reihen von in gleicher Weise ausgerichteten D-förmigen Löchern 2 gestanzt, wobei sich die einzelnen Reihen über die Breite des Bleches erstrecken (F i g. 2). Die geraden Randteile der Löcher 2 werden dann alle nach einer Seite aus der Blechebene herausgedrückt, um die (in F i g. 3 dargestellten) Zungen 3 zu bilden. Hierbei werden die Zungen von dem übrigen Blech getrennt durch Einschneiden längs der parallelen Linien 4 der F i g. 1, die senkrecht zu dem geraden Rande des Loches 2 verlaufen. Die Zungen werden dann in einem einzigen Schleifvorgang alle auf einmal flach abgeschliffen. Die so erhaltenen Zähne (F i g. 4) haben den Freiwinkel Null und den positiven Spanwinkel R und liegen reit den Schneidkanten im Abstand von der Blechoberfläche 6. Dann wird jeder der so angeschärften Zähne, um den gewünschten Freiwinkel C (F i g. 5) zu erhalten, durch Verformung des Teiles 7 der Zunge nach oben nahe von deren Wurzel 8 sowie durch das allmähliche Biegen eines Zwischenteiles 9 der Zunge nach unten gekröpft. Der auf diese Weise (Yebildete Zahn hat einen Spanwinkel R', wobei R' = R - C. Neben der Erzeugung der gewünschten Span- und Freiwinkel läßt der Arbeitsgang des Kröpfens die Schneiden 11 der Zähne 10 über die Fläche 6 hinaus hervorstehen. Bei dem gleichen Arbeitsgang wird eine Reihe von Näpfchen 12 in das unbearbeitete Blech eingeprägt, und zwar jeweils zwischen zwei Löchern 2 einer Reihe und etwas vor den Schneiden 11 der Zähne 1.0. Die Schneiden 11 der Zähne 10 überragen die Näpfchen 12 um die gewünschte maximale Schnittiefe D nach unten. Schließlich wird das Werkzeug gehärtet.
  • Der Anstellwinkel C und der Spanwinkel R' sowie die maximale Schnittiefe D werden den zu schneidenden Werkstoffen angepaßt. Bei Hartholz, weichen Metallen oder Plasten kann C mit 15 bis 25c, R' mit 45 bis 35° gewählt werden, die Schneiden 1l werden so angestaucht, daß sie die Oberfläche 6 des Grundbleches um 0,381 mm überragen, während die Näpfchen 12 die Oberfläche um 0.127 mm überragen, was eine maximale Schnitttiefe von 0,254 mm ergibt. Bei weichen Werkstoffen können Spannwinkel R' und Schnittiefe D größer, bei härteren Werkstoffen kleiner sein. Wichtig ist, daß die Näpfchen 12, welche als Anlaufflächen zusammen die Schnittiefenbegrenzungsfläche bilden, dem Werkstück eine Gesamtfläche darbieten, welche unter den normalen Arbeitsdrücken zwischen Werkstück und Werkzeug das Eindringen der Näpfchen in das Werkstück verhüten. Bei weichen Werkstücken muß diese Fläche größer sein als bei harten. Ebenso müssen die Näpfchen 12 sich nahe genug an den Schneiden 11 befinden, insbesondere dann, wenn das Werkstück oder das Schneidelement gekrümmt ist. Bei der in den F i g. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform befinden sich die Anlaufflächen 12' gerade vor den Reihen von Schneiden 11 der Zähne 10 und werden durch Sicken des Bleches zwischen den Löchern 2 gebildet. Dieses Sicken kann für jede Reihe von Löchern 2 durch ein gemeinsames Werkzeug erfolgen. Das Schneidwerkzeug nach den F i g. 6 und 7 ist im übrigen ähnlich dem nach den F i g. 1 bis 5. Das Schneidwerkzeug ist, als Ganzes gesehen, nicht gewellt, und die Sicken 12' behindern das Biegen desselben quer zu deren Länge kaum, da die Sicken durch die Löcher 2 voneinander getrennt sind.
  • Bei der in den F i g. 8 und 9 dargestellten Ausbildung sind die Anlaufflächen 12" in Form rampenähnlicher Zungen aus dem Rohling herausgedrückt, und zwar je eine für jedes Loch gegenüber dem Zahn 10. Im übrigen ist das Werkzeug nach F i g. 8 und 9 identisch mit dem nach den F i g. I bis 5.
  • Das Werkzeug nach den F i g. 10 und 11 unterscheidet sich von dem nach den F i g. 8 und 9 dadurch, daß es rechteckige Lochungen 2' aufweist, sowie durch die Form der als Anlaufflächen 12"' dienenden Zungen, die die gleiche Breite wie die Schneiden 11 haben. Die Zungen 12"' können näher an den Schneiden 11 angeordnet werden, wobei immer noch Raum für die Späneabfuhr übrigbleibt.
  • Die in F i g. 12 dargestellte Ausführungsform eines Schneidwerkzeugs hat eine Reihe rechteckiger Lochungen 21, die in der gleichen Weise angeordnet sind wie in F i g. 10. Die Längsseiten der Lochungen 21 sind mit den Zähnen 22 bzw. 23 versehen, wobei jeder Zahn ähnlich dem Zahn 10 nach den F i g. 1 bis 5 ist und in der gleichen Weise gebildet wird. Die Vorderkanten 24 und 25 der Zähne 22 bzw. 23 ragen über die entgegengesetzten Oberflächen des Bleches hervor; die ausgekröpften Teile 26 und 27 an der Rückseite bilden jeweils die Anlauffläche für die andere Schneide. Das Schneidwerkzeug kann also auf beiden Seiten schneiden, und zwar können die beiden Seiten verschiedenen Werkstoffen angepaßt werden.
  • Die Ausführungsform gemäß F i g. 13 weist eine Reihe D-förmiger Löcher 2 und rampenähnlicher Zungen 12" wie in F i g. 8 auf, jedoch unterscheiden sich die Zähne 10' von denjenigen nach den vorhergehenden Figuren insofern, als sie nicht gekröpft sind. Die Zähne 10' werden durch Ausstanzen, Anstauchen und Anschleifen in der gleichen Weise wie die Zähne 10 nach den F i g. 2, 3 und 4 gebildet. Während nun aber die Zähne 10 gekröpft werden (F i g. 5), werden die Zähne 10' durch den Lochstempel 30 und das Gesenk 31 (F i g. 13) ganz einfach herabgedrückt. Der Lochstempel 30 ist mit dem Einstellfinger 32 versehen, welcher in das Loch 2 eintritt und sich dabei an die dem Zahn 10' gegenüberliegende Seite des Loches anlegt. Der Lochstempel ist mit einer schrägen Fläche 33 versehen, welche die endgültige Lage des Zahns 10' bestimmt, sowie mit einer Anlauffläche 34, welche beim Senken des Lochstempels mit der der Seite 6 entgegengesetzten Fläche des Bleches in Berührung kommt und dadurch den Hub des Lochstempels begrenzt. Ein Ansatz 35 an dem Lochstempel schneidet die Zungen 12" ein und staucht dieselben an. Da der Lochstempel richtig zu dem Rohling angeordnet wird und sein Hub durch den Rohling selbst begrenzt wird, erhält der Zahn 10' eine genaue Form und die Unbestimmtheiten, die mit der indirekten Steuerung des Lochstempels verbunden sind, werden vermieden. In der Praxis kann man eine Reihe solcher Lochstempel 30 in einem Halter zusammenfassen und mittels einer üblichen Presse herauf- und herabbewegen.
  • Die Zähne 10 nach den F i g. 1 bis 11 können in der gleichen allgemeinen Weise hergestellt werden wie die Zähne 10' nach F i g. 13, indem man nämlich an dem Gesenk unterhalb des Wurzelteils 7 (F i g. 5) des Zahns eine Lippe vorsieht und die gerade Anlauffläche 34 (F i g. 13) an dem Lochstempel durch eine gekrümmte Fläche ersetzt, welche ein Komplement zu der Lippe bildet bzw. sich derselben genau anpaßt. Die Zungen 12" und 12"' nach den F i g. 8 bis 11 können mit dem gleichen Stanzwerkzeug hergestellt werden, welches auch die Zähne 10 formt, also mit demjenigen nach F i g. 13.
  • Der Vorteil der Ausbildung der Zähne 10' nach F i g. 13 ergibt sich aus der Einfachheit der zu deren Herstellung erforderlichen Werkzeuge. Es ist jedoch klar, daß die Schneide 11' von der Fläche 6 des Rohlings weiter abstehen muß - bei gegebenem Anstellwinkel - als die Schneide 11 in Fig. 5, da von der Länge des Zahns nichts durch eine Wellung aufgenommen wird. Wären die Zungen 12" als Anlaufflächen nicht vorhanden, dann würde das Maß des Hervorstehens so groß sein, daß das Schneidwerkzeug dadurch wertlos wird. Man kann diese Zungen jedoch auf jeden beliebigen Abstand herausdrücken, um dadurch die maximale Schnittiefe D auf einen gewünschten Wert, angenommen 0,234 mm, herabzusetzen.
  • Es ist leicht einzusehen, daß alle bisher beschriebenen Schneidwerkzeuge leicht in jeder Richtung zu Zylinderflächen od. dgl. gebogen werden können. Wenn der Biegungsradius klein ist und die Zähne axial angeordnet sind, wird es im allgemeinen besser sein, die Zähne so auszuführen, daß im ebenen Zustand die Schneiden mehr in ihrer Mitte als an ihren Enden hervorstehen; dann sind nach dem Biegen die Schneiden gleichachsig zu dem gebogenen Streifen.
  • Die in den F i g. 14 bis 17 dargestellte Ausführungsform eines Schneidwerkzeugs hat eine andere Form der Schneide als sie vorher beschrieben wurde. Das Schneidwerkzeug ist mit einer Mehrzahl paralleler, im gleichen Abstand voneinander befindlicher Querreihen von Zähnen 41 versehen, wobei die Schneiden in bekannter Weise in benachbarten Reihen zueinander versetzt sind. Es wird wie folgt hergestellt: Ein durchlaufender Stahlblechstreifen wird absatzweise durch eine zweistufige Mehrlochstanze vorgeschoben, und zwar in Stufen gleich dem doppelten Abstand zwischen den benachbarten Zahnreihen. In der ersten Stufe wird der Blechstreifen durch einen flachen Lochstempel und ein entsprechend geformtes Gesenk eingeschnitten zur Vorbereitung der Bildung der Schneiden in zwei Reihen. Dieses Einschneiden bestimmt für jede Schneide einen rechteckigen Zungenteil 42 (F i g. 15), dessen Vorderkante um die Dicke des Streifens hervorsteht und nur dessen hinterer Teil mit dem Streifen verbunden bleibt. In der zweiten Stufe wird das freie vordere Ende jedes Zungenteiles 42 durch scharfkantige Lochstempel von rechteckigem Querschnitt, welche sich mit enger Passung in Aussparungen der Gesenkt, die den Rest der eingeschnittenen rechteckigen Teile abstützen, hineinbewegen, ausgestanzt, wobei der Zungenteil 42 eine Schneide 43 erhält. In der gleichen Stufe formt ein anderer Stempel einen flachen Rücken 44 in dem Metall gerade vor dem Zahn 41. Das Ergebnis dieses Arbeitsganges ist in F i g. 16 angedeutet.
  • Beim nächsten Arbeitsgang werden die Zungenteile 42 zurückgebogen, wodurch die Zähne ihre endgültige Gestalt erhalten mit dem Freiwinkel C" und dem Spanwinkel R", wobei die Schnittiefe auf das Maß D beschränkt bleibt. Das Werkzeug wird fertiggestellt durch eine Härtebehandlung (z. B. durch Cyanidhärtung, wenn es sich um Flußstahl handelt).
  • Die Ausführung nach den F i g. 14 bis 17 unterscheidet sich von denjenigen nach den F i g. 1 bis 13 insofern, als, während die Zähne bei den letzteren Figuren einen kleinen Keilwinkel (etwa 30 bis 45°) haben, die Zähne nach den ersteren Figuren größere Keilwinkel erhalten (etwa 60°), um Schwierigkeiten bei dem in F i g. 16 dargestellten Einschneiden zu vermeiden. Das Schneidwerkzeug nach den. F i g. 14 bis 17 ist demgemäß für härtere Werkstoffe geeigneter.
  • Bei der in den F i g. 18 bis 20 dargestellten abgeänderten Form bestehen die Anlaufflächen 44' aus einem aufgebogenen rampenähnlichen Teil, welcher dem Teil 12"' nach den F i g. 10 und 11 sehr ähnlich ist. Das Verfahren zur Herstellung dieses Schneidwerkzeugs unterscheidet sich von dem nach den F i g. 14 bis 17 insofern, als in dem Rohling zuerst eine Vertiefung 45 von dreieckigem Querschnitt gebildet wird (F i g. 18), deren Scheitel durch einen symmetrisch wirkenden Lochstempel ausgestanzt wird (F i g. 19), worauf die Zunge 42' und der rampenähnliche Teil 44' in die gewünschte Lage (F i g. 20) gebogen wird.
  • Die Schneidwerkzeuge nach den F i g. 14 bis 20 können leicht parallel zu den Reihen der Zähne 41 gebogen werden; man kann dieselben abändern durch die mehr oder weniger radiale Anordnung der Zähne 41 auf einem kreisförmigen oder einem ringförmigen Rohling zwecks Schaffung eines ebenen oder kegelförmigen rotierenden Schneidwerkzeugs.
  • Dem Fachmann wird es ohne weiteres klar sein, daß bei den beschriebenen Ausführungsformen nach der Erfindung Abänderungen insofern vorgenommen werden können, als Merkmale der einen auch bei einer anderen Ausführungsform verwendet werden können, wie es als Beispiel durch das Schneidwerkzeug nach den F i g. 21 und 22 belegt wird, welches im wesentlichen das Schneidwerkzeug nach der F i g. 12 ist, jedoch näpfchenförmige Anlaufflächen 50 aufweist. Diese letzteren werden an der Wurzel jedes Zahns 10' eingeprägt, wobei das Näpfchen an der Zahnwurzel aus derjenigen Seite des Schneidwerkzeugs hervorragt, aus welcher der gegenüberliegende Zahn hervorsteht. Die Zähne 10' haben im übrigen die Form des links in F i g. 13 gezeigten Zahns 10'. Durch Vermeidung des Kröpfens wird das für die Fertigung des Schneidwerkzeugs nach den F i g. 21 und 22 erforderliche Werkzeug einfacher und weniger kostspielig als das Schneidwerkzeug nach F i g. 12.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Feilen- oder hobelartig wirkendes aus dünnem Blech bestehendes Schneidwerkzeug mit mindestens auf einer Seite an aus dem Blech herausgebogenen Zähnen angeordneten Schneidkanten, bei dem die positive Span- und Freiwinkel aufweisenden Zähne Randteile von im Blech angebrachten Löchern sind und zur Begrenzung der Eindringtiefe der Zähne in das Werkstück aus dem Werkstoff des Grundkörpers bestehende Vorsprünge vorgesehen sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei in bekannter Weise ebenem Grundkörper die Vorsprünge warzen- oder sicken- bzw. zungenförmig im Grundkörper ausgebildet sind und einzeln und im Abstand voneinander jeweils einer Schneidkante zugeordnet sind.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung, in Arbeitsrichtung gesehen, vor dem Zahn angeordnet ist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 1 mit in quer zur Arbeitsrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Löchern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Löchern in den einzelnen Reihen ein Vorsprung angeordnet ist.
  4. 4. Werkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken in Richtung der Lochreihen sich erstrecken.
  5. 5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zungenförmig ausgebildete Vorsprung von der Lochseite ausgeht, die der Schneidkante gegenüberliegt und sich auf die Schneidkante zu erstreckt.
  6. 6. Werkzeug nach Anspruch 2 mit auf entgegengesetzten Seiten an zwei nach außen abgebogenen sich gegenüberliegenden Zungen angeordneten Schneidkanten, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurzel jeder Zunge als Vorsprung für die Schneidkante der anderen Zunge ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 341; britische Patentschriften Nr. 695 830, 695 859.
DES58398A 1957-05-29 1958-05-28 Feilen- oder hobelartig wirkendes Schneid-werkzeug Pending DE1179441B (de)

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DES58398A Pending DE1179441B (de) 1957-05-29 1958-05-28 Feilen- oder hobelartig wirkendes Schneid-werkzeug

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DE (1) DE1179441B (de)

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GB695859A (en) * 1951-05-03 1953-08-19 Christopher Hodgson Booth Improvements in or relating to cutting and abrading tools
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