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DE1177683B - Tastenbetaetigte Eingabevorrichtung fuer Matrix-speicher als Pufferspeicher an datenverarbeiten-den Maschinen - Google Patents

Tastenbetaetigte Eingabevorrichtung fuer Matrix-speicher als Pufferspeicher an datenverarbeiten-den Maschinen

Info

Publication number
DE1177683B
DE1177683B DEO5682A DEO0005682A DE1177683B DE 1177683 B DE1177683 B DE 1177683B DE O5682 A DEO5682 A DE O5682A DE O0005682 A DEO0005682 A DE O0005682A DE 1177683 B DE1177683 B DE 1177683B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
input device
contact
relay
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO5682A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Breitling
Dipl-Phys Heinrich Genau
Dipl-Ing Theo Hense
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO5682A priority Critical patent/DE1177683B/de
Priority to CH354965D priority patent/CH354965A/de
Priority to GB21185/58A priority patent/GB881235A/en
Priority to US752105A priority patent/US3161854A/en
Priority to FR1209618D priority patent/FR1209618A/fr
Publication of DE1177683B publication Critical patent/DE1177683B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
    • G06F3/023Arrangements for converting discrete items of information into a coded form, e.g. arrangements for interpreting keyboard generated codes as alphanumeric codes, operand codes or instruction codes
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    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Relay Circuits (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 03 k
Deutsche Kl.: 21 al - 37/02
Nummer: 1177 683
Aktenzeichen: O 5682IX c / 21 al
Anmeldetag: 22. August 1957
Auslegetag: 10. September 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine tastenbetätigte Eingabevorrichtung für Matrixspeicher als Pufferspeicher an datenverarbeitenden Maschinen.
Es sind zahlreiche Eingabevorrichtungen für Matrixspeicher bekanntgeworden. Oft werden sogenannte Eingabezähler für die Zeilen- und Spaltenleitungen verwendet. Wenn beispielsweise der Eingabezähler für die Zeilen alle Zeilen durchlaufen hat, schaltet er den Spaltenzähler um eine Einheit weiter. Diese Anordnung ist dann nicht brauchbar, wenn einerseits Engabetasten verwendet werden, und andererseits die dezimal eingetasteten Daten verschlüsselt in den Speicher eingegeben werden sollen.
Bekannt sind auch Magnetkernanordnungen, bei denen die Ziffern in einem Codeschlüssel dargestellt werden, und bei der jede Schlüsselkomponente in je einem Kern gespeichert wird. Zur Speicherung einer Dezimalzahl sind insgesamt mindestens vier Kerne erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bisheriger Anordnungen zu vermeiden und eine Eingabevorrichtung zu schaffen, die in einer Zehnertastatur eingebene Daten verschlüsselt in die Zellen eines Matrixspeichers aufnimmt, der als Pufferspeicher einer datenverarbeitenden Maschine verwendet wird.
Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch lösen läßt, daß den Tasten in an sich bekannter Weise zugeordnete Tastenkontaktsätze in einer der jeweiligen Codierung entsprechenden Anordnung den zugehörigen Zeilenleitungen der Speichermatrix als Eingabeschalter zugeordnet sind und daß zum Einschalten der jeweiligen Spaltenleitung der Speichermatrix ein Schaltarm eines Schrittschaltwerks vorgesehen ist, dessen Antrieb für einen Schritt jeweils durch einen Schalter der betätigten Taste der Zehnertastatur einschaltbar ist.
Hierdurch ist es möglich, allein durch Betätigung einer Taste einer Zehnertastatur sowohl die Umschlüsselung der gewählten Dezimalziffer in eine Dualziffer, als auch ihre Einordnung in die richtige Dekade zu ermöglichen.
Die Erfindung zeichnet sich weiter dadurch aus, daß zum Antrieb des Schrittschaltwerks in an sich bekannter Weise ein Schrittschaltmagnet vorgesehen ist, in dessen Stromkreis der Ruhekontakt eines Relais liegt, das ständig über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte der Tasten der Zehnertastatur an Spannung liegt.
Überdies weist das Schrittschaltwerk mehrere Schaltebenen auf, innerhalb der einzelne oder Tastenbetätigte Eingabevorrichtung für Matrixspeicher als Pufferspeicher an datenverarbeitenden Maschinen
Anmelder:
Olympia Werke A. G., Wilhelmshaven
Als Erfinder benannt:
Dr. Wilhelm Breitling,
Dipl.-Phys. Heinrich Genau,
Dipl.-Ing. Theo Hense, Wilhelmshaven
mehrere, gegeneinander versetzte Schaltarme vorgesehen sind.
Die einzelnen Schaltebenen haben unterschiedliche Aufgaben bei der Eingabe zu lösen. Die Schaltebene 1 sorgt für die Spalteneingabe, Schaltebene 2 dient mit vier gegeneinander versetzten Schaltarmen zur Kommaeingabe und die Schaltebenen 3 und 4 stellen einen Spaltenringzähler ein, der die Werte später aus der Matrix ausspeichert.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und den Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 die Eingabetastatur,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild der verschiedenen Schaltebenen des Schrittschaltwerks, den Matrixspeicher und Mittel zur Kommaeingabe,
Fig. 3 zwei gesonderte Schrittschaltwerke, die in Verbindung mit einem Kommastellen-Wahlschalter eine freie Wahl der Stellen hinter dem Komma ermöglichen.
Gemäß F i g. 1 sind den schematisch angedeuteten Tasten einer Zehnertastatur T0 bis T9 Kontaktsätze 0 bis 9 zugeordnet, die in einer der jeweiligen Codierung entsprechenden Anordnung den zugehörigen Zeilenleitungen I bis IV einer Ringkern-Speichermatrix 110 bis 147 als Eingabeschalter dienen. F i g. 2 zeigt eine Speichermatrix, die beispielsweise vier Zeilenleitungen I bis IV und acht Spaltenleitungen 10 bis 17 mit Anschlußkontakten aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Speicher als Ringkernspeicher mit den Kernen 110 bis 147 ausgebildet, der im sogenannten 3-Exzess-Code verschlüsselte Ziffern aufnehmen soll. Die Einspeiche-
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rung geschieht, wie später im einzelnen noch näher erläutert werden wird, in an sich bekannter Weise dadurch, daß die jeweiligen Spaltenleitungen 10 bis 17 und die von den Eingabeschaltern 0 bis 9 ausgewählten Zeilenleitungen I bis IV je mit dem halben Ummagnetisierungsstrom 112 beaufschlagt werden.
Die Speichermatrix sowie ihre Zeileneingabeschalter können, ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, beliebig erweitert werden, um auch anders verschlüsselte Daten aufzunehmen.
Wie sich der F i g. 1 weiter entnehmen läßt, ist jeweils ein Schalter 200 bis 290 der Kontaktsätze 0 bis 9 als Wechselschalter ausgebildet, über deren in Reihe geschaltete Ruhekontakte im Ruhezustand der Eingabetastatur der Stromkreis für ein Relais N geschlossen ist. Sobald eine der Tasten T0 bis T9 gedrückt wird, werden nicht nur die entsprechenden Eingabeleitungen I bis IV für die Speichermatrix an Spannung gelegt, sondern es wird auch durch einen der Wechselschalter 200 bis 290 der Stromkreis für das Relais N unterbrochen, so daß dieses abfällt. Mit Relais N lassen sich beliebige Schaltvorgänge steuern. Im vorliegenden Fall schaltet das Relais N unter anderem über einen Ruhekontakt n, bei jeder Tastenbetätigung den Antrieb WM für ein Schrittschaltwerk um einen Schritt weiter. Das nicht dargestellte Schrittschaltwerk kann beliebig, beispielsweise als Telefonwähler, ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist es mehrere Schaltebenen auf, innerhalb der einzelne, aber auch mehrere, gegeneinander versetzte Schaltarme S1 bis S7 vorgesehen sind.
In einer ersten Schaltebene befindet sich der Schaltarm S1, der gemäß Fig. 2 auf dem Anschlußkontakt 12 für die Zeilenleitung 112 bis 142 steht. S1 ist über einen Arbeitskontakt wm des Antriebsmagneten für das Schrittschaltwerk an den einen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen und führt den Spaltenleitungen den Strom 1/2 zu.
In einer zweiten Schaltebene liegen die gegeneinander versetzten Schaltarme S2, S3, S- und 5e, die alle mit den Anschlußkontakten 20 bis 27 zusammenwirken. Der Schaltarm 5., ist gegenüber dem Schaltarm S1 der ersten Schaltebene um einen halben Schritt im Vorlaufrichtung versetzt, er liegt direkt an dem einen Pol, im vorliegenden Ausführungsbeispiel am Pluspol, der Spannungsquelle. S2 schaltet die Relais A bis H ein, die Ruhekontakte M1 bis H1 und Arbeitskontakte a., bis h., tragen, welch letztere den Relais A bis H als Selbsthaltekontakte dienen, und an den Pluspol der Spannungsquelle angeschlossen sind. Vermittels der Ruhekontakte Ci1 bis It1 lassen sich die Anschlußkontakte 10 bis 17 der Spaltenleitungen des Matrixspeichers über einen Wechselschalter /3 eines Relais / an einen der beiden Pole der Spannungsquelle anschließen. Normalerweise liegen gemäß F i g. 2 die Spaltenleitungen über die Ruhekontaktbahn des Wechselschalters i.,t am negativen Pol der Spannungsquelle an.
Der Schaltarm Sj ist gegen den Schaltkern S1 der ersten Schaltebene um fünf Schritte in Vorlaufrichtung versetzt und über einen Arbeitskontakt eines durch eine Kommataste 61 einschaltbaren Schalters an den Pluspol der Spannungsquelle anschließbar.
Der Schaltarm S6 ist gegen den Schaltarm S1 der ersten Schaltebene um einen Schritt in Vorlaufrichtung und gegenüber dem Schaltarm S5 der zweiten Schaltebene um fünf Schritte entgegen der Vorlaufrichtung versetzt. Beide Schaltarme S5 und S1. liegen über einen Wechselschalter p., eines Relais P und ein Relais O am negativen Pol der Spannungsquelle an. Die Relais A bis H sind in Parallelschaltung an eine Sammelleitung und diese ist über einen Kontakt Ic1 des Relais K an den negativen Pol der Spannungsquelle angeschlossen.
Der Schaltarm S4 liegt in der dritten Schaltebene. Er ist gegen den Schaltarm S1 der ersten Schaltebene
ίο um vier Schritte in Vorlaufrichtung versetzt und über einen Gleichrichter 63, einen Kondensator 62 und einen weiteren Arbeitskontakt des durch die Kommataste 61 schaltbaren Schalters an den Pluspol der Spannungsquelle anschließbar. S4 arbeitet mit den Kontakten 40 bis 47 eines Spaltenringzählers 30 bis 37 zusammen, durch den der Matrixspeicher ausgelesen wird. S4 bestimmt die Stelle, an der der Spaltenringzähler bei der Entnahme zu laufen beginnt.
Die Stufen 30 bis 37 des Spaltenringzählers sind an einen Zeilenringzähler 64 angeschlossen. Dieser gibt in an sich bekannter Weise nach jedem vierten Uhrimpuls a, beispielsweise vom Kommandowerk der Rechenmaschine, einen Fortschaltimpuls an den Spaltenringzähler ab. Wie in F i g. 2 durch die Pfeile zwischen den Stufen 30 bis 37 des Spaltenringzählers angedeutet ist, läuft dieser, beim Auslesen der Speichermatrix, in entgegengesetzter Richtung wie das Schrittschaltwerk.
Die Ausgänge 67 des Zeilen ringzählers 64 sind derart an die Zeilenleitungen I bis IV der Matrix angeschlossen, daß die Leseströme in entgegengesetzter Richtung, wie die Schreibströme fließen. Für die Dauer eines Abfragezyklus der Zeilenleitungen erzeugt die jeweilige Stufe 30 bis 37 des Spaltenringzählers den zugehörigen Spalteniesestrom. Am Ende jedes vierten Impulses des Zeilenringzählers wird der Spaltenringzähler auf die nächste Stufe weitergeschaltet. Der Zeilenringzähler wird in einer weiter unten erläuterten Weise noch von einem Spuranfangsimpuls Λ und einem Löschimpuls ;- beaufschlagt.
In der vierten Schaltebene des Schrittschaltwerkes schließlich ist der Schaltarm S7 angeordnet, der direkt an den negativen Pol der Spannungsquelle angeschlossen ist und mit den Anschlußkontakten 50 bis 57 der Spaltenringzählerstufen 30 bis 37 zusammenwirkt. Hierdurch läßt sich, wie später näher erläutert wird, der Spaltenringzähler bei der Löschung des Zeilenringzählers abstellen.
Im unteren Bereich der F i g. 2 sind Schaltelemente erkennbar, die zum einwandfreien Betrieb der neuen Eingabevorrichtung erforderlich sind. Das Relais P wird durch einen Arbeitskontakt des durch die Kommataste 61 betätigbaren Schalters eingeschaltet und hält sich anschließend über seinen Selbsthaltekontakt P1 selbst. Im Stromkreis des Relais P liegt ein Ruhekontakt eines von der Taste 68, »Rechnen«, schaltbaren Schalters, der zugleich einen Umschaltkontakt aufweist, durch den das polarisierte Relais / über einen Kondensator 69 einschaltbar ist. Normalerweise liegt die in Fig. 2 rechte Seite des Kondensators 69 über die Ruhekontaktbahn am negativen Pol der Spannungsquelle. Durch das Relais P werden noch der Umschalter p., in den Stromkreisen der Schaltarme S0 und S7 sowie ein Umschalter ρ.λ für die Lampen 66, »Eingabeende«, und 65, »Kommavorwahl«, geschaltet. Das polarisierte Relais / schaltet die beiden Arbeitskontakte Z1 und i2 für die Zeilen-
leitungen III und IV (später erläuterte Nulleingabe), einen Umschaltkontakt L in der Sammelleitung für die Spaltenleitungen sowie einen Einschaltkontakt /4 für ein Relais L, das einen Selbsthaltekontakt I1 sowie einen Ruhekontakt in der Leitung eines mit Abfallverzögerung arbeitenden Relais K aufweist. Relais K schaltet, wie später im einzelnen erläutert wird, einen Kontakt Ic1 in der Sammelleitung für die Relais A bis H, einen Kontakt k., im Stromkreis des Relais L sowie einen Umschalter ks, der infolge der Aufladung des Kondensators 70 über den Gleichrichter 71 einen negativen Impuls β (Eingabe beendet) auf das Kommandowerk abgibt.
In der Leitung des Antriebsmagneten WM für das Schrittschaltwerk liegt, außer dem bereits erwähnten Ruhekontakt H1 des Relais N, die Ruhekontaktbahn eines Umschalters O1 des in den Stromkreisen der Schaltarme S. und S6 liegenden Relais O, durch den die Lampen 65, 66 an den positiven Pol der Spannungsquelle gelegt werden können.
Die Eingabevorrichtung kann auch mit einer Kommavorwahleinrichtung ausgerüstet sein, die in Fig. 3 gezeigt ist. Die Anordnung gemäß Fig. 3 weist gegenüber der Eingabevorrichtung folgende Änderungen auf:
Die Kontaktarme S3, S4 und S5 werden von einem gesonderten Schrittschaltwerk II angetrieben, wohingegen die Kontaktarme S1, S2, Sti und S7 dem Schrittschaltwerk I zugeordnet sind. Die senkrecht untereinander gezeichneten Kontaktlamellen 20 bis 27 der Schaltarme S2 und S3 einerseits und die ebenfalls untereinandergezeichneten Kontaktlamellen 20 bis 27 der Kontaktarme S5 und S0 andererseits sind miteinander verbunden, wie es durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Die an die Kontaktlamellen angeschlossenen Schaltelemente bleiben in Übereinstimmung mit F i g. 2 unverändert.
Es ist ein zusätzliches Relais R vorgesehen, das durch eine Kommavorwahltaste 82 eingeschaltet wird, welches die Kontakte T1 bis r5 aufweist. Der Umschalter ri schaltet den Schrittschalter WMI ein, rz legt gemäß Fig. 3 die Kontaktlamelle 12 der ersten Schaltebene an Spannung, r3 ist ein Umschalter, der in Ruhestellung den Kontaktarm S1 über den vom Antrieb des ersten Schrittschaltwerks schaltbaren Schalters wml an Spannung legt und in Arbeitsstellung das Relais M einschaltet, r4 schaltet den Antrieb WMIl des zweiten Schrittschaltwerkes ein, und der Kontakt r5 schaltet während der Kommavorwahl alle nicht benötigten Schaltelemente der Eingabevorrichtung ab, um Fehlschaltungen zu vermeiden. Alle mit + bezeichneten Speisepunkte der F i g. 2 werden über den Kontakt r5 geführt. Sie sind in Fig. 3 mit (+) bezeichnet.
Das Relais M schaltet einen Ruhekontakt im Stromkreis des Antriebs WMl.
Jeder Antrieb WMl, WMII schaltet in an sich bekannter Weise je einen Selbstunterbrecherkontakt suI, SMII, wodurch der Selbstlauf der Antriebe WMl, WMII ermöglicht wird.
Weiterhin ist ein Drehschalter 81 vorgesehen, durch den vor Eingabe einer Zahl die gewünschte Stellenzahl (»Stellen hinter dem Komma«) eingestellt werden kann. Der Kontaktarm des Schalters 82 liegt an der Arbeitskontaktbahn des Umschalters r5 an, wohingegen die Kontaktlamellen 0 bis 7 in der in F i g. 3 gezeigten Weise mit den Kontaktlamellen 20 bis 27 verbunden sind.
Wirkungsweise
Die Arbeitsweise der neuen Eingabevorrichtung soll an Hand der Eingabe der Zahl 247,8531 näher erläutert werden.
Durch das Niederdrücken der Taste T2 werden gemäß F i g. 1 die Zeilenleitungen II und IV an positive Spannung gelegt und der Stromkreis für das Relais N durch öffnen des Wechselkontaktes 220 unterbrochen. Relais N fällt ab und der Ruhekontakt U1 schließt. Der Antriebsmagnet WM zieht an, schaltet das nicht dargestellte Schrittschaltwerk um einen Schritt weiter und schließt den Kontakt wm, der den Schaltarm S1 an positive Spannung legt. Dieses geschieht zu einem Zeitpunkt, in welchem der Schaltarm S1 während des Schaltschrittes mit keinem der Kontakte 10 bis 17 in leitender Verbindung steht. In Fig. 2 sind die relative Stellung der Schaltarme S1 bis S7 zueinander sowie der Schaltzustand der neuen Vorrichtung in dem Augenblick gezeigt, in welchem der erste, durch Niederdrücken der Taste T2 eingeleitete Schaltschritt bereits beendet ist. Vorher, also während des Schaltschrittes, war der Schaltarm S2, der gegenüber dem Schaltkern S1 um einen halben Schritt in Vorlaufrichtung versetzt ist, auf den Kontakt 22 aufgelaufen und hatte das Relais C eingeschaltet, das sich nun über seinen Selbsthaltekontakt c2 selbst hält. Gleichzeitig hatte der Kontakt C1 geöffnet und den Kontakt 12 freigegeben, auf dem nach dem ersten Schaltschritt, also im dargestellten Zustand, der Kontakt S1 aufgelaufen ist. In diesem Augenblick wird die 2 (OLOL) in die dritte Spalte 112 bis 142 des Speichers eingespeichert, da sowohl an den Zeilenleitungen II und IV als auch am Kontakt 12 jeweils 1/2 anliegen.
Die Eingabe der Ziffern in den Matrixspeicher kann in jeder beliebigen Spalte bzw. in jeder Schaltstellung des Schaltarmes S1 beginnen. Der Eingabebeginn in der dritten Spalte 112 bis 142 wurde beim vorliegenden Ausführungsbeispiel willkürlich festgelegt. Wie im einzelnen später erläutert wird, steht die Eingabevorrichtung nach der Zifferneingabe stets wieder in ihrer Ausgangsposition, weil durch die relative Verstellung der Schaltarme S1 und S3 — im beschriebenen Ausführungsbeispiel um fünf Schaltschritte, weil vier Stellen nach dem Komma eingegeben werden sollen — die Eingabe stets an der richtigen Stelle beendet wird. Soll vor dem Komma nur eine Wertstelle, beispielsweise die 7, eingegeben werden, müssen vorher mit der Taste T0 zwei O-Stellen eingesehrieben werden, die dann die Plätze für die Ziffern 2 und 4 des erläuterten Ausführungsbeispiels einnehmen.
Es sei angenommen, daß der Antrieb des Schrittschaltwerks über einen Klinkenantrieb od. dgl. erfolgt, so daß, obzwar der Magnet WM für die Dauer des Tastendrucks ständig erregt ist, gleichwohl nur um einen Schritt weitergeschaltet wird. Sobald die Taste T2 losgelassen wird, schließt der Schalter 220 den Stromkreis für das Relais N wieder, der Ruhekontakt It1 fällt ab, und der Magnet WM wird stromlos.
In der gleichen Weise erfolgt nun die Eingabe der Dezimalziffern 4 und 7 in die Tastatur und die Einspeicherung der entsprechend verschlüsselten Ziffern in die Speichermatrix.
Nach der Eingabe der Zahl 247 haben die Relais C, D und E in der beschriebenen Weise ange-
zogen. Der Schaltarm S5 der zweiten Schaltebene, der gegenüber dem Schaltarm .S1 in Vorlaufrichtung auf eine später näher erläuterte Weise um fünf Schritte versetzt ist, (da hier vier Stellen hinter dem Komma eingegeben werden sollen) steht auf dem Kontakt 22 des bereits vorher eingeschalteten Relais C. Über den Selbsthaltekontakt C2 und den Kontakt p2 wird das Sperrelais O eingeschaltet. Dabei schaltet der Umschalter O1 um, die Lampe 65 (Kommaanzeige) an Spannung und schaltet den Antriebsmagneten WM ab, so daß eine weitere Zifferneingabe gesperrt ist. Durch das Sperrelais O kann zusätzlich auch eine an sich bekannte Tastensperre eingelegt werden.
Bei der nun erfolgenden Kommaeingabe laufen folgende Vorgänge ab: Bei Betätigung der Kommataste 61 werden die drei Arbeitskontakte des zugehörigen Schalters geschlossen. Durch einen der Arbeitskontakte wird das Relais P eingeschaltet, das sich über den Selbsthaltekontakt px sowie einen Ruhekontakt des von einer Taste 68 (Rechnen) geschalteten Schalters selbst hält. Umschaltkontakt p2 schaltet auf den Schaltarm Se um, der um einen Schaltschritt in Vorlaufrichtung gegenüber dem Schaltarm S1 versetzt ist und zu diesem Augenblick an Klemme 25 des Relais F anliegt. Da f., offen ist, fällt Relais O ab. Der Umschalter p3 schaltet gleichzeitig die Kommaanzeigelampe 65 aus. Die Lampe 68 leuchtet nicht auf, da O1 umgeschaltet hat.
Durch einen anderen von der Kommataste geschlossenen Arbeitskontakt wird der Schaltarm S3 an positive Spannung gelegt. Ss eilt S1 um fünf Schaltschritte voraus, so daß er derzeit am Kontakt 21 anliegt und das Relais B einschaltet, welches sich über seinen Selbsthaltekontakt b.2 selbst hält. Durch O1 wird die Spaltenleitung 111 bis 141 abgeschaltet.
Durch den dritten von der Kommataste geschlossenen Arbeitskontakt gelangt über den Kondensator 62 und das Gleichrichterelement 63 ein gerichteter Impuls an den Schaltarm S4, der in Vorlaufrichtung um vier Schaltschritte gegenüber S1 verstellt ist. S4 liegt demnach am Kontakt 40 an, an den die Stufe 30 des Spaltenringzählers 30, 37 angeschlossen ist. Die Stufe 30 wird durch den gerichteten Impuls so vorbereitet, daß der Spaltenringzähler bei einer späteren Wertentnahme bei Stufe 30 zu laufen beginnt, sobald vom Kommandowerk des Rechengeräts Uhrimpulse 0 in den Zeilenringzähler 64 gelangen.
Das Komma selbst wird durch Betätigung der Taste 61 auf übliche Weise gedruckt. Nach der Kommaschaltung, bei der die Eingabesperre durch das Relais O nach Umschaltung von p9 aufgehoben ist, können nun die vier Stellen 8531 hinter dem Komma eingegeben werden. Dabei werden in der schon beschriebenen Weise auch die Relais F, G, H und A durch den Schaltarm S0 eingeschaltet. Sie halten sich über ihre Kontakte /2, g.2, h2 und a., selbst. Der Schaltarm S1 ruft, wie schon beschrieben, über die Kontakte 15, 16, 17 und 10 die entsprechenden Spaltenleitungen auf, während von der Tastatur in der ebenfalls schon beschriebenen Weise die Zeilenströme für die Ziffern 8, 5, 3 und 1 in die Matrix eingegeben werden.
Bei Eingabe der vierten Stelle hinter dem Komma trifft der Schaltarm S6 auf den Kontakt 21 des Relais B, das schon bei der Kommaeingabe durch den Schaltarm S3 an Spannung gelegt worden war. Über den Kontakt b2 erhält das Relais O erneut Spannung und zieht wieder an. Dadurch wird die weitere Eingabe, wie bereits oben beschrieben, gesperrt. Gleichzeitig leuchtet die Lampe 66 (Eingabeende) auf, weil das Relais über den Selbsthaltekontakt P1 noch eingeschaltet war und der Umschalter p,3 das Nullpotential an die Lampe 66 legt. Damit ist die Eingabe der Zahl 247,8531 beendet.
Für den Fall, daß hinter dem Komma weniger Stellen angegeben werden als die Kapazität des Speichermatrix zuläßt, müssen die restlichen Stellen durch Nullen aufgefüllt werden. Dies geschieht in folgender Weise:
Nachdem die letzte Stelle hinter dem Komma eingetastet worden ist, wird die Taste 68 (Rechnen) betätigt. Danach laufen folgende Vorgänge ab: Der Stromkreis für das Relais P wird unterbrochen. P fällt ab, beendet über p.z die Eingabesperre und bereitet über p3 den Stromkreis für die Kommaanzeigelampe 65 vor.
Das polarisierte Relais / zieht infolge der Wirkung des Kondensators 69 kurzzeitig an. Über die Arbeitskontakte Z1 und z2 werden Ströme 1/2 in die Zeilenleitungen III und IV gegeben. Gleichzeitig werden über den Umschalter /., und alle noch geschlossenen Kontakte Ci1 bis Zi1 Ströme in die zugehörigen Spaltenleitungen eingegeben. Dadurch erfolgt für alle Stellen, für die von der Tastatur aus keine Ziffer eingegeben worden war, die Eingabe einer nach dem 3-Exzess-Schlüssel codierten Null (QOLL).
Über /4 zieht das Relais L an und hält sich über I1 und k2 selbst, da das Relais K nach dem öffnen von I2 mit Verzögerung abfällt.
Nach Abfallen von K öffnet sich der Kontakt kv Alle Relais A bis H fallen ab und nehmen ihre Ruhelage ein. Der Kontakt k3 gibt einen negativen Impuls β (Eingabe beendet) des Kondensators 70 über den Gleichrichter 71 an das Kommandowerk ab: Der Kontakt k.y öffnet, das Relais L fällt ab, und das Relais K zieht wieder an.
Der bei dem Kommandowerk eintreffende negative Impuls β veranlaßt in an sich bekannter Weise, das der Spuranfangsimpuls I) eines Magnettrommelspeichers od. dgl. an die erste Stufe des Zeilenringzählers 64 gelangt und die Ausspeicherung der Matrix einleitet. Der Zeilenringzähler 64 läuft, von den Uhrimpulsen gesteuert, um und tastet die Zeilen des Ringkernspeichers spaltenweise ab. Dabei schaltet jeder vierte Impuls des Zeilenringzählers den Spaltenringzähler um eine Stelle weiter, beginnend bei der Stufe, die, wie bereits beschrieben, vom Schaltarm S4 vorbereitet worden war. Nach achtundzwanzig Uhrimpulsen η ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel der gesamte Speicherinhalt ausgelesen. Der Zeilenringzähler 64 wird durch einen Löschimpuls γ, der gleichzeitig auf die vier Stufen des Zeilenringzählers gegeben wird, vom Kommandowerk ausgeschaltet. Bei seiner Löschung gibt der Zeilenringzähler noch einen weiteren Impuls an den Spaltenringzähler ab, der die zuletzt eingeschaltete Stufe in die Ruhelage stellt. Dabei kann aber die nächste Stufe 31 nicht einschalten, weil sie durch das hohe negative Potential, das der Schaltarm S7 an sie anlegt, daran gehindert wird.
Zum Löschen des Spaltenringzählers kann natürlich auch der Löschimpuls γ des Kommandowerkes direkt verwendet werden.
Die Kommavorwahl läuft folgendermaßen ab: Vor Eingabe einer Zahl wird durch den Schalter 81 (»Stellen hinter dem Komma«) die gewünschte Stel-
lenzahl eingestellt. Anschließend wird die Taste 82 (»Kommavorwahl«) betätigt. Danach zieht das Relais R an.
Über mv rt und sul wird das Schrittschaltwerk WMl eingeschaltet. Es läuft im Eigenlauf, bis der Schaltarm S1 auf die Kontaktlamelle 12 trifft, die über r2 Spannung bekommt. Dabei zieht das Relais M über r3 an. Der Kontakt Yn1 schaltet das Schrittschaltwerk WMI ab und der Wähler I bleibt stehen.
Über O1, r4 und sw II läuft das zweite Schrittschaltwerk PFMII im Eigenlauf, bis der Schaltarm S5 auf die durch den Schalter 81 vorgewählte Kontaktlamelle trifft. Dann zieht über p2 das Relais O an und schaltet über O1 den Wählmagneten WMlI ab, so daß der Wähler II stehenbleibt. Gleichzeitig schaltet O1 die Lampe 65 (Fig. 2) ein, die nun anzeigt, daß die Kommavorwahl beendet ist.
Nach Loslassen der Taste 82 »Kommavorwahl« fällt das Relais R ab, und die Eingabevorrichtung ist zur Ziffernaufnahme bereit. Die Schaltarme S3, S4 und S5 haben nun die gewünschte relative Verstellung gegenüber den anderen Schaltarmen, die sie bei der nun erfolgenden schrittweisen Zifferneingabe beibehalten, weil beide Schrittschaltwerke über den Kontakt nx die gleichen Schaltimpulse bekommen.

Claims (20)

Patentansprüche:
1. Tastenbetätigte Eingabevorrichtung für Matrixspeicher als Pufferspeicher an datenverarbeitenden Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß den Tasten (T0 bis T9) einer Zehnertastatur in an sich bekannter Weise zugeordnete Tastenkontaktsätze (O bis 9) in einer der jeweiligen Codierung entsprechenden Anordnung den zugehörigen Zeilenleitungen (I bis IV) der Speichermatrix (110 bis 147) als Eingabeschalter zugeordnet sind und daß zum Einschalten der jeweiligen je einer Ziffernstelle zugeordneten Spaltenleitung der Speichermatrix (110 bis 147) ein Schaltarm (S1) eines Schrittschaltwerks vorgesehen ist, dessen Antrieb (PFM) für einen Schritt jeweils durch je einen Schalter (200 bis 290) der Tastenkontaktsätze (0 bis 9) einschaltbar ist.
2. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Schrittschaltwerks in an sich bekannter Weise ein Schrittschaltmagnet (WM) vorgesehen ist, in dessen Stromkreis der Ruhekontakt (^1) eines Relais (N) liegt, das ständig über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte der Schalter (200 bis 290) des Tastenkontaktsatzes (0 bis 9) an Spannung liegt.
3. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schritt-Schaltwerk mehrere Schaltebenen aufweist, innerhalb der einzelne oder mehrere, gegeneinander versetzte Schaltarme (S1 bis S7) vorgesehen sind.
4. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (S1) der Schaltebene (10 bis 17) zum Aufrufen der Spaltenleitungen die Spaltenleitungen über einen Arbeitskontakt (wm) des Antriebsmagneten für das Schrittschaltwerk anschaltet.
5. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk eine zweite Schaltebene mit vier Schaltarmen (S2, S3, S5 und S6) aufweist, deren Leitarm (S2) gegenüber dem Schaltarm (S1) der ersten Schaltebene um einen halben Schritt in Verlaufrichtung versetzt ist, und über Schaltkontakte (20 bis 27) in Selbsthalteschaltung arbeitende Relais (A bis H) einschaltet.
6. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltenleitungen der Speichermatrix über je einen Ruhekontakt (ax bis A1) der an die Schaltkontakte (20 bis 27) der zweiten Schaltebene angeschlossenen Relais (A bis H) an eine gemeinsame Sammelleitung angeschlossen sind.
7. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Schaltarm (S3) der zweiten Schaltebene an einen durch eine Kommataste (61) schaltbaren Schalter angeschlossen ist, durch den bei Betätigung der Kommataste ein Relais (A bis H) der zweiten Schaltebene einschaltbar ist.
8. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der beiden gegeneinander versetzten Schaltarme (S5, S6) der zweiten Schaltebene über einen durch Betätigung der Kommataste (61) schaltbaren Umschalter (p2) an ein Sperrelais (O) angeschlossen ist, das mit seinem Umschalter (O1) entweder den Stromkreis des Antriebsmagneten (WM) oder die Signallampen (65, 66) steuert.
9. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schartann (S5) der zweiten Schaltebene das Sperrelais (O) durch Auflaufen auf einen Kontakt (20 bis 27), dessen Relais (A bis H) bereits eingeschaltet ist, immer dann zum Ansprechen bringt, wenn ein Komma geschrieben werden muß.
10. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (S8) der zweiten Schaltebene nach Umschaltung des Umschalters (p2) infolge Betätigung der Kommataste (61) das Sperrelais (O) zum Ansprechen bringt, sobald die Eingabe der Stellen nach dem Komma beendet ist.
11. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk eine dritte Schaltebene mit einem Schaltarm (S4) und Kontakten (40 bis 47) aufweist, die an die Stufen (30 bis 37) eines Spaltenringzählers zum Auslesen der Speichermatrix angeschlossen sind.
12. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltann (S4) der dritten Schaltebene gegenüber dem Schaltarm (S1) der ersten Schaltebene um so viel Schaltschritte vorgestellt ist, wie Stellen hinter dem Komma eingegeben werden können.
13. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (S4) der dritten Schaltebene über ein Gleichrichterelement (63) und einen Kondensator (62) an einen Arbeitskontakt der Kommataste (61) angeschlossen ist, durch den, bei Betätigung der Kommataste, die Stufe des Spaltenringzählers einstellbar ist, bei der er während der Entnahme zu laufen beginnt.
14. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (/) vorgesehen ist, das über eine Taste (68) (Rechnen) einschaltbar ist und dessen Kontakte
+09 660/170
(Z1, z2) diejenigen Zeilenleitungen der Matrix an Spannung legen, die zur Einspeicherung einer Null vorgesehen sind, während ein weiterer Kontakt (i3) die Sammelleitung für die Spaltenleitungen der Matrix an Spannung legt.
15. Eingabevorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk in zwei unabhängig voneinander fortschaltbare Schaltgruppen (I, II) aufgeteilt ist.
16. Eingabevorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltgruppe mindestens eine Schaltebene (,S1 bis S7) aufweist und mit Selbstunterbrecherkontakten (sw I, su II) für den Eigenlauf ausgerüstet ist.
17. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen für die Kommaeinstellung vorgesehenen Schaltarme (S3, S4, S5) in einer der beiden Schaltgruppen, z. B. in einem Schrittschaltwerk (II), zusammengefaßt sind, während die übrigen Schaltarme (S1, S2, S6, S7) dem anderen Schrittschaltwerk (I) angehören.
18. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stufenschalter (81) zur Auswahl einer gewünschten Stellenzahl hinter dem Komma vorgesehen ist.
19. Eingabevorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkontakte (0 bis 7) des Stufenschalters (81) mit den Anschlußkontakten (20 bis 27) der Schrittschaltwerke (I, II) verbunden sind und der Schleifkontakt des Stufenschalters (81), der einstellbar ist, auf Veranlassung der Kommavorwahltaste (82) an den einen Pol der Spannungsquelle anschließbar ist, so daß nach entsprechendem getrenntem Vorlauf der Schaltarme (S3, S4, S5) des Schrittschaltwerks (II) für die Kommavorwahl von Schaltarm (S5) über das Sperrelais (O) der Antrieb des Schrittschaltwerks (II) an der vom Stufenschalter (81) gewählten Stelle abstellbar ist.
20. Eingabevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichlauf der Schrittschaltwerke (I und II) nach ihrer Relativeinstellung durch den in beiden Stromkreisen liegenden Kontakt (/I1) des Schaltrelais (N) sichergestellt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 898 368;
deutsche Auslegeschrift 110401 Villa/21a» (bekanntgemacht am 25. 10. 1956);
französische Patentschrift Nr. 1117 812;
Electronic & Radio Engineer, Februar 1957, S. 58;
Elektrotechnik und Maschinenbau, Bd. 69, 1952, H. 23, S. 532;
VDI-Nachrichten, Bd. 6, 1952, Nr. 18, S. 2;
Physikalische Blätter, Bd. 9, 1953, H. 1, S. 31 bis 36;
Funktechnik, Bd. 6, 1951, H. 23, S. 647.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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