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DE1177291B - Sandschiessmaschine zum Fuellen von Form- oder Kernkasten - Google Patents

Sandschiessmaschine zum Fuellen von Form- oder Kernkasten

Info

Publication number
DE1177291B
DE1177291B DEZ8818A DEZ0008818A DE1177291B DE 1177291 B DE1177291 B DE 1177291B DE Z8818 A DEZ8818 A DE Z8818A DE Z0008818 A DEZ0008818 A DE Z0008818A DE 1177291 B DE1177291 B DE 1177291B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
valve
compressed air
membrane
shooting machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ8818A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Bachmann
Norbert Ohle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZIMMERMANN MASCHF GUSTAV
Original Assignee
ZIMMERMANN MASCHF GUSTAV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZIMMERMANN MASCHF GUSTAV filed Critical ZIMMERMANN MASCHF GUSTAV
Priority to DEZ8818A priority Critical patent/DE1177291B/de
Publication of DE1177291B publication Critical patent/DE1177291B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Sandschießmaschine zum Füllen von Form- oder Kernkasten Die Erfindung betrifft die neuartige Ausbildung einer Sandschießmaschine zum Füllen von Form-oder Kernkasten, insbesondere ihres Ventils.
  • Formmaschinen mit Sandschußeinrichtungen werden in bekannter Weise so betrieben, daß Druckluft von einem Druckluftspeicher über ein steuerbares Ventil oder über mehrere derartige Ventile während eines sehr kurzen Zeitabschnitts, z. B. nur während des Bruchteils einer Sekunde, in den Sandbehälter geführt wird, so daß der Druckluftstoß schlagartig auf den Kopf der Sandsäule bzw. auf ihre Seitenfläche wirkt. Dadurch wird dem Kernsand oder Formsand eine hohe Beschleunigung erteilt, so daß er schußartig aus der unterhalb des Sandbehälters befindlichen Austrittsöffnung oder aus mehreren öffnungen austritt und dabei den Kernkasten oder Formkasten mit Sand füllt und diese Füllung verdichtet.
  • Es sind verschiedene Ventile bekanntgeworden, die dem Zwecke dienen, die Druckluft auf die Sandsäulenoberfläche bzw. auch auf die Seitenfläche schlagartig und gleichmäßig einwirken zu lassen und nach dem Füll- und Verdichtungsvorgang ebenso kurzzeitig abzuführen. So ist ein Drucklufteinlaßventil vorgeschlagen worden, welches eine mit einem Kolben betätigte Spindel besitzt und bei waagerechter Anordnung zwischen Druckluftspeicher und Sandbehälter mit einem gleichzeitig arbeitenden gleichachsigen Entlüftungsventil gekoppelt ist. Ein anderer Vorschlag betrifft ein Lufteintrittsventil, welches als ringförmiger Schieber ausgebildet ist und auf der Außenwandung des Sandvorratsbehälters axial beweglich gleitet. Die Betätigung dieser Schieber erfolgt durch einen kreisförmigen doppelseitigen Steuerkolben.
  • Der erstgenannte Vorschlag hat den Nachteil, daß die Druckluftzufuhr nur einseitig erfolgt; der andere den Nachteil des zu großen Kostenaufwandes, so daß er zu teuer ist. Außerdem sind die gegebenenfalls vorhandenen Betätigungskolben mit Dichtungen versehen, die besonders bei Sandeinwirkung verschleißgefährdet sind.
  • Man hat ferner auch bereits Membranventile mit scheibenförmiger Membran zur Steuerung der Druckluft bei Sandblasmaschinen benutzt, deren Wirkungsweise derjenigen eines normalen Tellerventils entspricht. Solche Ventilanordnungen haben den Nachteil, daß die Beaufschlagung des Sandbehälters aus dem Luftbehälter über einen verringerten Leitungsquerschnitt erfolgt, der eine gleichmäßige, schlagartige Einwirkung der Luft auf die Sandoberfläche erschwert.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile beseitigt, indem das Ventil der Sandschießmaschine als Doppelmembranventil ausgebildet ist, dessen untere ringförmige, die Druckluftzufuhr zum Sandbehälter steuernde Membran dem Dichtungsrand einer Ringplatte zugeordnet ist, die flanschartig mit dem den Sandbehälter mit Abstand konzentrisch umgebenden Mantel der Sandschießmaschine verbunden ist. Die obere gleichartige, den Druckluftauslaß steuernde Membran dieses Doppehnembranventils arbeitet als Absperrelement mit Entlüftungsöffnungen zusammen, die in der den Sandbehälter oben abschließenden Kopfplatte- angeordnet sind.
  • Bei einer solchen Ventilanordnung steht also die den Einlaß der Druckluft regelnde Membran, die vorstehend als untere Membran bezeichnet wurde, auf der einen Seite unmittelbar mit dem Druckluftspeicher in Verbindung, derart; daß die im Speicher vorhandeneDruckluft dauernd auf sie wirkt, während bei Entlüftung eines durch die zweite, obere Membran abgeschlossenen Ringraums die durch die erste Membran abgeschlossene Luft schlagartig allseitig in einen den Sandeinsatz, d. h. den oberen Teil des Sandbehälters umgebenden Ringraum und von da in den oberenTeil des Sandbehäitereinsatzes einströmen kann.
  • Dabei kann das schlagartige Austreiben der durch die untere Membran dem erwähnten Ringraum zugeführten Druckluft zweckmäßig dadurch gesichert und verbessert werden, daß an der Oberseite dieser. Membran ein ringförmig ausgebildeter anliegender Kolben angeordnet ist, der mittels Federn vorgespannt ist. Durch diese Einrichtung ergibt sich, daß auch bei gleichem Steuer- und Arbeitsluftdruck auf beiden Seiten der Membran ein sicheres und schnelles Schließen des Ventils sowie eine schlagartige Einwirkung der Preßluft auf die Sandsäule gewährleistet ist.
  • Um die Zusammenarbeit der erwähnten beiden Membranen zu sichern, kann zweckmäßig ein Steuerventil vorgesehen sein, das durch einen von Hand oder maschinell ausgelösten Impuls betätigt wird und dazu dient, bei Arbeitsschaltung den Raum unterhalb der oberen Membran zu belüften und den Raum oberhalb der unteren Membran zu entlüften, während beim Umschalten auf Auspuff der Steuerraum unterhalb der oberen Membran entlüftet und der Steuerraum oberhalb der unteren Membran belüftet wird. Zweckmäßig wird das Gehäuse des vollständigen Doppelmembranventils mit dem den Sandbehälter umgebenden, den Druckluftspeicher begrenzenden Mantel im oberen Teil leicht lösbar verbunden.
  • Selbstverständlich kann die Lage der beiden Membranen des Doppelmembranventils vertauscht werden, so daß die Belüftungsmembran nach oben, die Entlüftungsmembran nach unten gelegt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • In F i g. 1 der Zeichnung ist die Sandschußeinrichtung im Axialschnitt dargestellt.
  • F i g. 2 der Zeichnung zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt von F i g. 1 das Doppelmembranventil. Im einzelnen bezeichnet das Bezugszeichen 1 den durch einen Hubkolben 2 gehobenen bzw. in seiner Stellung gehaltenen Tisch. Auf dem Tisch 1 ist die Modellplatte 3 mit dem Modell 3 a und darauf wiederum ein Formkasten 4 befestigt, der mit seiner oberen Umrandung 5 gegen die untere Platte 6 der Sandschußeinrichtung gedrückt wird.
  • Diese Sandschußeinrichtung besteht aus einem zweckmäßig auswechselbar angeordneten Sandbehältereinsatz 7, dem der Sand aus einem Sandvorratsbehälter, z. B. einem Trichter 8, über einen Schieber 9 zugeführt wird, der z. B. durch einen druckluftbetätigten Kolben 10 gesteuert wird.
  • Der Sandbehältereinsatz 7 wird im oberen Teil von dem Doppelmembranventil11 und im übrigen Teil von einem Mantel 12 unter Bildung der Ringräume 13, 13 a umgeben. Das Unterteil dieser Schußeinrichtung besteht aus einem Boden 14, einem düsenförmig nach unten ausmündenden Schießkopf 15 und der Abschlußplatte 6, die mit Entlüftungsdüsen 16 versehen ist, die dazu dienen, während des Schußvorgangs die aus dem Innenraum 17 des Formkastens austretende Luft in den Raum 18 und von diesem aus ins Freie zu führen. Oberhalb des Raumes 18 befindet sich der zwischen dem Außenmantel 19 und einem Innenmantel 12 gebildete Druckluftspeicherraum 20, über dem das ringförmige Doppelmembranventil 11 , liegt. Dies Doppelmembranventil besteht aus einem Ringkörper 21, der mit dem Außenmantel 19 fest verbunden, z. B. verschweißt sein kann. Der Innenmantel 12 ist an seinem oberen Ende mit einer nach außen ragenden Ringplatte 22 versehen, auf welcher ein nach oben zugeschärfter Dichtungsrand 23 angeordnet ist. Über dem Ringkörper 21 und dem Dichtungsrand 23 liegt die erste Membran 24 des Doppelrnembranventils, die weiter noch durch einen Ring 25 gehalten wird. Auf der Membran 24 liegt ein Ringkörper 26 auf, der mit dem Ringkörper 21 und dem Ringkörper 25 durch Schrauben 27, 28 zusammengehalten wird, so daß auf diese Weise die Membran 24 von oben fest und gasdicht eingespannt wird. In seinem mittleren Teil ist der Ringkörper 26 mit einer t Aussparung 29 versehen, in der ein Ringkörper 30 vertikal verschieblich angeordnet ist, der unter der Belastung von Druckfedern 31 steht. Auf seiner oberen Seite ist der Ringkörper 26 mit einer Aussparung 32 versehen, über welcher die zweite Membran 33 angeordnet ist, die durch eine aufgesetzte Kopfplatte 34 und einen mit Öffnungen versehenen Zwischenring 39 mittels Schrauben 27 verspannt wird. Diese Platte ist oberhalb der Membran 33 mit einer Aussparung 35 sowie mit mehreren Öffnungen 36 versehen.
  • Das Doppelmembranventil kann mittels eines Hilfsventils, z. B. mittels eines Vierwegeventils, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist und in bekannter Art ausgebildet sein kann, in folgender Weise gesteuert werden: Beim Arbeitshub, also wenn auf die Sandfüllung im Sandeinsatz 7 ein schlagartiger Druck ausgeübt werden soll, wird der Raum 29 oberhalb des verschieblichen Ringkörpers 30 entlüftet und dadurch der auf der Membran 24 ruhende Luftdruck beseitigt. Infolgedessen kann nun der im Raum 20 herrschende Luftdruck die Membran gegen die Wirkung der Feder 31 anheben. Dadurch wird die ringförmige Durchtrittsöffnung 37 zwischen den Ringkörpern 21 und 25 freigegeben, so daß Luft in die Ringräume 13, 13 a zwischen den Mänteln 7 und 12 strömen kann. Diese Luft strömt durch schlitzartige Öffnungen 38 im oberen sowie im seitlichen Teil des Mantels 7 in den Sandeinsatzbehälter ein und übt die gewünschte Schußwirkung auf die in diesem befindliche Sandsäule aus.
  • Gleichzeitig mit der Entlüftung des Raums 29 wird der Raum 32 unterhalb der Membran 33 belüftet, so daß die angehobene Membran die Luftaustrittsöffnungen 36 abschließt.
  • Wird anschließend auf Auspuff umgeschaltet, so spielt sich der umgekehrte Vorgang ab.
  • Der Raum 29 wird durch das vorgeschaltete Ventil belüftet, während gleichzeitig der Raum 32 durch dasselbe Ventil entlüftet wird. Damit wird die Lufteinströmung vom Druckluftspeicher 20 über den Raum 37 nach dem Sandeinsatzbehälter unterbrochen. Die in diesem Behälter befindliche Druckluft kann nunmehr schlagartig über die Räume 13 a, 35 und die Öffnungen 36 ins Freie entweichen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Sandschießmaschine zum Füllen von Form-oder Kernkasten mit ringförmigem, den Sandbehälter im Oberteil konzentrisch umschließendem, pneumatisch gesteuertem Ventil, mit dem ein schlagartiges allseitiges radiales Einströmen von Druckluft aus einem den Sandbehälter umgebenden Druckluftsammelraum in den Sandbehälter und ein Ablassen des Überdruckes im Sandbehälter nach dem Füllen des Form- oder Kernkastens zu bewirken ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Doppelmembranventil ausgebildet ist, dessen untere ringförmige, die Druckluftzufuhr zum Sandbehälter steuernde Membran (24) dem Dichtungsrand (23) einer mit dem den Sandbehälter (7) mit Abstand konzentrisch umgebenden Mantel (12) flanschartig verbundenen Ringplatte (22) zugeordnet ist und dessen obere gleichartige, den Druckluftauslaß steuernde Membran (33) gegenüber Entlüftungsöffnungen (36) in der den Sandbehälter oben abschließenden Kopfplatte (34) das Absperrelement bildet. 2. Sandschießmaschine mit Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite der unteren Membran (24) unmittelbar mit dem Druckluftspeicherraum (20) in Verbindung steht. 3. Sandschießmaschine mit Ventil nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger, mittels Federn (31) vorgespannter Körper (30) derart an der Oberseite der unteren Membran (24) anliegend angeordnet ist, daß auch bei gleichem Steuer- und Arbeitsluftdruck ein sicheres und schnelles Schließen des Ventils erfolgt. 4. Sandschießmaschine mit Ventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelmembranventil in an sich bekannter Weise durch ein vorgeschaltetes Ventil betätigt wird, welches gleichzeitig den Steuerraum (29) zur unteren Membran (24) entlüftet und den Steuerraum (32) zur oberen Membran (33) belüftet. 5. Sandschießmaschine mit Ventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelmernbranventil als einheitlicher Baukörper ausgebildet und mit dem den Sandbehälter (7) umgebenden, den Druckluftspeicher (20) begrenzenden Mantel (19) im oberen Teil des Druckluftspeichers leicht lösbar verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 930104; deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 901; USA.-Patentschrift Nr. 2 866 242.
DEZ8818A 1961-06-20 1961-06-20 Sandschiessmaschine zum Fuellen von Form- oder Kernkasten Pending DE1177291B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930104C (de) * 1954-02-16 1955-07-11 Fritz Hansberg Maschine zur Herstellung von Giessereikernen und zum Einfuellen von Formsand in Formkaesten mittels Druckluft
US2866242A (en) * 1955-07-08 1958-12-30 Osborn Mfg Co Foundry molding process

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US2866242A (en) * 1955-07-08 1958-12-30 Osborn Mfg Co Foundry molding process
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