[go: up one dir, main page]

DE1177185B - Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl.

Info

Publication number
DE1177185B
DE1177185B DER24395A DER0024395A DE1177185B DE 1177185 B DE1177185 B DE 1177185B DE R24395 A DER24395 A DE R24395A DE R0024395 A DER0024395 A DE R0024395A DE 1177185 B DE1177185 B DE 1177185B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
cold
production
carbon content
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24395A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Christian Alexander Mueller
Dipl-Ing Walter Hauff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Original Assignee
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH filed Critical Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Priority to DER24395A priority Critical patent/DE1177185B/de
Priority to CH8046359A priority patent/CH362432A/de
Priority to GB38627/59A priority patent/GB889370A/en
Priority to BE584651A priority patent/BE584651A/fr
Publication of DE1177185B publication Critical patent/DE1177185B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/14Mainsprings; Bridles therefor
    • G04B1/145Composition and manufacture of the springs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/02Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Heat Treatment Of Sheet Steel (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Triebwerkfedern od. dgl. Für Triebwerkfedern oder ähnlich beanspruchte Teile verwendet man meist unlegierte oder niedriglegierte Stähle mit höherem Kohlenstoffgehalt, die nach der Warmformgebung unter Einschaltung einer oder mehrerer Zwischenglühbehandlungen einer Kaltverformung auf die Enddimension unterwerfen werden. Die erstrebte Federhärte wird hierauf durch Härten und Anlassen des Stahles erzielt.
  • Neuerdings ist auch vorgeschlagen worden, für Federstähle durch eine besondere Wärmebehandlung nach dem Warmwalzen beim Haspeln ein sorbitisches Gefüge anzustreben, das eine über das bisher übliche Maß hinausgehende Kaltverformung zuläßt. In dieser Weise behandelte Stähle mit höherem Kohlenstoffgehalt sollen zwar gegenüber vergütetem Stahl günstigere Biegezahlen aufweisen, sie sind je- doch in bezug auf Ruckfederung ungunstiger Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung von Federn einem Band aus Kohlenstoffstahl oder aus niedriglegiertem Stahl mit mehr als 0,6% Kohlen-. stoff durch Wärmebehandlung eine martensitische oder bainitische oder eine aus diesen beiden gemischte, seine Festigkeit erhöhende Struktur zu erteilen und das wärmebehandelte Band ohne Zwischenglühungen kaltzuwalzen und dabei seine Querschnittsfläche um 70 bis 99'% zu reduzieren. Die der Kaltverformung vorausgehende Wärmebehandlung kann nach diesem bekannten Verfahren aus einer Erbitzung bis zur Härtungstemperatu4 gefolgt von einer schnellen Abkühlung und insbesondere, wenn das Material martensitische Struktur erhalten hat, einem nachfolgenden Anlassen bestehen.
  • Eine starke Verformung des Bandes, wie sie für die Erzielung guter Federeigenschaften erforderlich ist, läßt sich nur bei vollkommen ausgebildetem Zwischenstufengefüge, nicht aber bei martensitischer Struktur erzielen. Um ein vollkommen ausgebildetes Zwischengefüge zu erreichen, ist es aber wesentlich, daß nach dem Austenitisieren so schnell auf die Temperatur der Zwischenstufe abgekühlt wird, daß mit Sicherheit eine Perlitbildung unterbunden wird. Bei der Zwischenstufentemperatur ist schließlich die Haltezeit so lange zu wählen, daß die Umwandlung in der Zwischenstufe. bis zum Ende ablaufen kann. Bei dünnen Bandquerschnitten, wie sie bei der Herstellung von Triebwerkfedem üblich sind, hat es sich deshalb als notwendig erwiesen, die Wärmebehandlung des Bandes im Durchlaufverfahren vorzunehmen, wie es beim Zwischenstufenvergüten von Drähten bzw. Bändern bereits angewendet wurde.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, noch eine weitere Erhöhung der Festigkeit der Federn zu erzielen. Um dem auf Zwischenstufengefüge behandelten Band gleichzeitig eine Querschnittsverminderung bis etwa 8011/9 aufzwingen zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, nach einer Kaltverformung von über 600/9 eine natürliche oder künstliche Alterung einzuschalten und dann nochmals bis zu etwa 80,1/o kalt abzuwalzen. Es ergibt sich nämlich hierbei, daß sich das Band trotz Zunahme der Festigkeit infolge der Alterung weiterverarbeiten läßt und die Eigenschaften der Federn hierdurch wesentlich verbessert werden können.
  • Demgemäß besteht die Erfindung darin, bei der Herstellung von Triebwerkfedern oder ähnlich beanspruchten Bauteilen aus Stahl, der neben den Üblichen Gehalten an Silizium und Mangan einen Kohlenstoffgehalt von mehr als 0,60/9 oder der neben sonstigen Legierungsgehalten einen Kohlenstoffgehalt von mehr als 0,4% aufweist, durch Zwischenstufenvergüten im Durchlaufverfahren und anschließendes Kaltverformen von über 60% eine natürliche oder künstliche Alterung eingeschaltet und hiernach die Kaltverformung bis zu etwa -WO/* fortgesetzt wird.
  • Beispiel Ein Warmband in einer Abmessung von 36 - 1,20 mm aus- einem Stahl mit -G,78 Q#& C, 0, 18 "/o Si, 0,0150le It>, 0,022% S, 0,120/9 Cr, 0,49% Mn, 0,04"/o Mo, 0,101% Cu wurde auf Zwischenstufengefüge warmbehandelt, und zwar durch austenitisieren bei 800' C und unmittelbar anschließende Zwischenstufenbehandlung bei 3401 C.
  • Das Band hatte hiernach eine Zugfestigkeit von etwa 172 kg7mrii2. Trotz dieser Härte konnte das Band ohne Kantenrisse bis zu 67 Ole kaltverforint werden, wobei eine Zugfestigkeit bis etwa 226 kg7MM2 erzielt wurde. Eine weitere Kaltverformung war nicht möglich. Das Band wurde dann 4 Wochen bei Raumtemperatur gelagert. Hierauf war eine weitere Abwalzung bis 38% möglich. Die Festigkeit stieg auf rund 250 kg/mm2.
  • Die aus diesem Band gefertigten Federn wurden dann einer Anlaßbehandlung bei 190 bis 200' C während einer Stunde unterworfen. Die Festigkeit stieg dabei auf 265 kg7inm2 an. Die Steigerung beträgt rund 6,00/e. Die Elastizitätsgrenze stieg an von 215 auf 251 kg(mm2 (das ist eine Steigerung von 17 O/o), was ausschlaggebend für eine gute Federeigenschaft ist. Die Federn selbst hatten gegenüber einer Fertigung ohne zwischengefügte Alterung eine Kraftmomentzunahme von rund 0,60/e. Die Ermüdungsprüfung ergab gleichbleibende Werte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Triebwerkfedern oder ähnlich beanspruchten Bauteilen aus Stahl, der neben den üblichen Gehalten an Silizium und Mangan einen Kohlenstoff-Gehalt von mehr als 0,6% oder der neben sonstigen Legierungsgehalten einen Kohlenstoff-Gehalt von mehr als 0,411/o aufweist, durch Zwischenstufenvergülten im Durchlaufverfahren und anschließendes Kaltverformen von über 60 "Je, d a d u r c h gekennzeichnet, daß nach einer natürlichen oder künstlichen Alterung nochmals bis zu etwa 8011/o kalt abgewalzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 504 400; deutsche Patentamneldung V 1539 VI a/ 18 c (bekanntgemacht am 15. 10. 1953); französische Patentschrift Nr. 1138 087, USA.-Patentschrift Nr. 1924 099; Zeitschrift »Draht«, 1956, Heft 3, S. 81 bis 84.
DER24395A 1958-11-15 1958-11-15 Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl. Pending DE1177185B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER24395A DE1177185B (de) 1958-11-15 1958-11-15 Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl.
CH8046359A CH362432A (de) 1958-11-15 1959-11-11 Verfahren zur Herstellung von Triebwerkfedern
GB38627/59A GB889370A (en) 1958-11-15 1959-11-13 Method of making driving mechanism springs or similarly stressed parts
BE584651A BE584651A (fr) 1958-11-15 1959-11-13 Procédé de fabrication des ressorts pour mouvements d'horlogerie ou des pièces soumises à des efforts analogues.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER24395A DE1177185B (de) 1958-11-15 1958-11-15 Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1177185B true DE1177185B (de) 1964-09-03

Family

ID=7401652

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER24395A Pending DE1177185B (de) 1958-11-15 1958-11-15 Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl.

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE584651A (de)
CH (1) CH362432A (de)
DE (1) DE1177185B (de)
GB (1) GB889370A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504400C (de) * 1927-10-01 1930-08-04 Stahlwerk Becker Akt Ges Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Federstahl mit gut federnden Eigenschaften und blanker Oberflaeche
US1924099A (en) * 1931-11-20 1933-08-29 United States Steel Corp Thermally hardening steel
FR1138087A (fr) * 1955-11-03 1957-06-07 Sandvikens Jernverks Ab Perfectionnements à la fabrication de ressorts

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504400C (de) * 1927-10-01 1930-08-04 Stahlwerk Becker Akt Ges Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Federstahl mit gut federnden Eigenschaften und blanker Oberflaeche
US1924099A (en) * 1931-11-20 1933-08-29 United States Steel Corp Thermally hardening steel
FR1138087A (fr) * 1955-11-03 1957-06-07 Sandvikens Jernverks Ab Perfectionnements à la fabrication de ressorts

Also Published As

Publication number Publication date
GB889370A (en) 1962-02-14
BE584651A (fr) 1960-03-01
CH362432A (de) 1962-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2551791C3 (de) Anwendung eines Verfahrens zur Herstellung von Kaltbändern
DE1508416C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlteilen wie Bolzen, Schrauben, Zapfen u.dgl.
DE2817628C2 (de) Zähe, hochfeste Stahllegierungen und Verfahren zur Herstellung solcher Werkstücke
DE3138302C2 (de)
DE3934037C1 (de)
DE10161465C1 (de) Verfahren zum Herstellen von Warmband
DE19546204C1 (de) Verfahren zur Herstellung von hochfesten Gegenständen aus einem Vergütungsstahl und Anwendung dieses Verfahrens zur Erzeugung von Federn
DE3616518A1 (de) Verfahren zum herstellen eines hochfesten stahls
DE2503988C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines kaltgewalzten Bandstahls
DE1177185B (de) Verfahren zur Herstellung von Triebwerk-federn od. dgl.
DE3702634A1 (de) Stahlstift fuer ein befestigungsmittel und verfahren zu dessen herstellung
DE2537702A1 (de) Niedriglegierter verguetungsstahl
EP1664357B1 (de) verwendung eines stahls zur herstellung von ketten, verfahren zur herstellung einer kette und damit hergestellte kette
AT291323B (de) Verfahren zur Herstellung von Federdrähten aus warmfesten legierten Stählen
DE1483022C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Drehstäben
DE1912624A1 (de) Aushaertbarer Nickel-Stahl
EP0180805A1 (de) Stahlhelm oder dgl.
DE2713782A1 (de) Stahllegierung, insbesondere fuer rinnenprofile des nachgiebigen streckenausbaus in grubenbetrieben
AT200805B (de) Verfahren zur Herstellung von amagnetischen und rostsicheren Lagerteilen in Form von spitzigen Zapfen und Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten aller Art
DE933454C (de) Warmbehandlungsverfahren fuer Bau- und Werkzeugstaehle
DE19946889C1 (de) Verfahren zum Erzeugen von alterungsbeständigen Bändern aus einem aluminiumberuhigten Stahl
DE19633789A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Federbandschelle
DE541690C (de) Verfahren zur Herstellung von kaltgestauchten Erzeugnissen
DE451178C (de) Verfahren zur Herstellung kaltgezogener Stahlrohre
DE1558653C (de) Verwendung eines Stahles zur Herste 1 lung von Bolzen in Bolzen Setzgeraten