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DE1176722B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermitt-lungsanlagen mit Wahlzeichensendern fuer Ton-frequenzwahl an den Teilnehmerstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermitt-lungsanlagen mit Wahlzeichensendern fuer Ton-frequenzwahl an den Teilnehmerstellen

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Publication number
DE1176722B
DE1176722B DES83817A DES0083817A DE1176722B DE 1176722 B DE1176722 B DE 1176722B DE S83817 A DES83817 A DE S83817A DE S0083817 A DES0083817 A DE S0083817A DE 1176722 B DE1176722 B DE 1176722B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
transmission
memory
relay
dial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83817A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Finkhaeuser
Erwin Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL302827D priority Critical patent/NL302827A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES83817A priority patent/DE1176722B/de
Priority to NL63302827A priority patent/NL146684B/xx
Priority to FR963502A priority patent/FR1391191A/fr
Priority to US345804A priority patent/US3427404A/en
Priority to LU45451D priority patent/LU45451A1/xx
Priority to CH196264A priority patent/CH410067A/de
Priority to GB6847/64A priority patent/GB1007100A/en
Priority to BE644137D priority patent/BE644137A/xx
Publication of DE1176722B publication Critical patent/DE1176722B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 21 a3- 67/50
1176 722 .
S 83817 VIII a / 21 a3
20. Februar 1963
27. August 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl an den Teilnehmerstellen, die bei der Wahl jeder Ziffer ein Wahlvorbereitungszeichen zur belegten, der Teilnehmeranschlußleitung zugeordneten Übertragung senden.
Es ist eine Anordnung bekannt, bei der vor der Aussendung eines tonfrequenten Wahlzeichens für eine Ziffer selbsttätig eine vorübergehende Schleifenunterbrechung erzeugt wird. Für die Auswertung der tonfrequenten Wahlzeichen ist auch nach Wahlende dauernd ein Empfänger an den Sprechweg geschaltet. Die bei der Wahl erzeugte Schleifenunterbrechung dient nach der Herstellung einer Amtsverbindung dazu, durch Wahl einer beliebigen Ziffer auf Grund der vorangehenden Schleifenunterbrechung eine Rückfrageumschaltung einzuleiten.
Aufgabe der Erfindung ist es, in einfacher Weise in einer Vermittlungsstelle ein zur Anschaltung eines zentralen Wahlempfängers gesendetes Wahlvorbereitungszeichen auch für die Steuerung besonderer Schaltvorgänge mitauszunutzen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß bei der Wahl jeder Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen über die bestehende Verbindung zwischen der belegten Übertragung und einem Speicher zur Steuerung des Verbindungsaufbaus Schaltmittel des Speichers einen zentralen Wahlempfänger an den Sprechweg anschalten und daß nach aufgebauter Verbindung in Abhängigkeit von dem jetzt bestehenden Schaltzustand durch das Wahlvorbereitungszeichen Schaltmittel der Übertragung gesteuert werden, welche eine Umschaltung während der Verbindung einleiten.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird also bei der Sendung jeder Ziffer ein Wahlvorbereitungszeichen zur belegten Übertragung gesendet und im einen Betriebsfall eine vorübergehende Anschaltung des Wahlempfängers und im anderen Betriebsfall nach aufgebauter Verbindung eine Senderumschaltung durchgeführt. Es wird somit in einfacher Weise durch das Wahlvorbereitungszeichen, im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen, sowohl die Anschaltung eines zentralen Wahlempfängers am Sprechweg als auch nach aufgebauter Verbindung die Senderumschaltung der Übertragung gesteuert.
Durch eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung wird bei der Wahl jeder Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungen zeichen über die bestehende Verbindung zwischen der belegten Übertragung und dem Speicher zur Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl an den Teilnehmerstellen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dieter Finkhäuser, Unterpfaffenhofen,
Erwin Huber, München
Steuerung des Verbindungsaufbaus durch die Schalt-
ao mittel des Speichers an Stelle eines sonst angeschalteten Signalsenders ein Wahlempfänger über denselben Speicherkoppelpunkt am Sprechweg angeschaltet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten dargestellt. Es ist eine Sprechstelle N und eine dieser Sprechstelle zugeordnete Sendeeinrichtung SW dargestellt. Die Sendeeinrichtung SW ist beispielsweise eine Sendeeinrichtung, der ein Zeitschalter, gebildet durch eine Transistorschaltung, zugeordnet ist. Beim Eintasten der ersten Ziffer wird durch den Zeitschalter eine kurzzeitige Schleifenunterbrechung vor der Sendung beispielsweise eines tonfrequenten codierten Wahlzeichens zur Übertragung gesendet. Die tonfrequenten Wahlzeichen können in bekannter Weise von einem der Sprechstelle zugeordneten Oszillator gesendet werden. Die Anschaltung einer freien Übertragung an eine anrufende Sprechstelle erfolgt beispielsweise über mehrere Koppelstufen EK und ZK. Diese Anschaltung einer Sprechstelle an eine Übertragung erfolgt erst, nachdem festgestellt ist, ob auch ein freier Speicher Sp vorhanden ist. Diese Feststellung erfolgt in Abhängigkeit von einem vom Übertragungsordner ÜO und Speicherkoppler SK zum Speicherordner Sp-O verlaufenden Weg.
Beim Abheben des Hörers durch den Teilnehmer der Sprechstelle N ist in bekannter nicht dargestellter Weise durch Ansprechen des Teilnehmerrufrelais ein Anreiz zu einer Identifiziereinrichtung gegeben. Von dieser Identifiziereinrichtung aus wird nach Feststellung der Kennzeichnung der anrufenden Sprech-
409 658/105
stelle N ein Anreiz zum Übertragungsordner ÜO und zum Speicherordner Sp-O gegeben. Ist beispielsweise die erste Übertragung belegt, so ist in dem Fall der Kontakt Ml nicht geschlossen. Ist angenommen, daß die zweite Übertragung frei ist, so wird nur der Kontakt hk 2 durch den vom Identifizierer zum Übertragungsordner ÜO gegebenen Anreiz in nicht dargestellter Weise betätigt. Die Einschaltung des Relais HK2 erfolgt in Abhängigkeit von einer nicht dargestellten Belegungskette, welche die jeweils erste freie Übertragung kennzeichnet.
Ist angenommen, daß der erste Speicher Sp 1 als frei gekennzeichnet ist, so wird durch den Anreiz vom Identifizierer im Speicherordner Sp-O in nicht dargestellter Weise der Kontakt 5 ίνα betätigt und folgender Stromkreis für die Einschaltung des Koppelrelais SpKl über den die Übertragung Ue frei kennzeichnenden Kontakt 3 M 2 hergestellt.
1. +,.. ., 3M2, SpKl(I), Gl, Isa2,..., Swa,
Gleichzeitig mit dieser Einschaltung des Koppelrelais SpKl werden auch die Koppelpunkte der Koppler EK und ZK für die Verbindung der Sprechstelle JV mit der Übertragung Ue in nicht dargestellter Weise betätigt. In der Übertragung Ue werden durch die Verbindung der Teilnehmerschaltung der Sprechstelle N mit der Übertragung Ue in nicht dargestellter Weise die Belegungskontakte 6 ca und 7 ca betätigt.
Durch Schließen des Koppelkontaktes 8 spk 2 wird ein Haltestromkreis für das Koppelrelais SpK2 hergestellt, in dem auch die Relais SA der Übertragung Ue und das Relais D des Speichers Sp eingeschaltet werden.
2. +, SA,..., Sspkl, SpK2(ll), D,...,-.
Durch Schließen des Kontaktes 9 ja wird die Wicklung V des Übertragers Ü über den Koppelpunkt lspk 2 mit dem Wählzeichensender Wz-S verbunden.
3. +, WiI, 1Oi/, U(V), 9sa, lspkl, Hai, 12x1, Wz-S.
Das an der Übertragerwicklung V des Übertragers Ü angeschaltete Wählzeichen wird induktiv über die Wicklungen I und II zur Sprechstelle N übertragen.
Wählt nun der Teilnehmer der Sprechstelle N die erste Kennziffer durch Betätigen einer der Sendeeinrichtung SW zugeordneten Zifferntaste, so wird, bevor durch die Sendeeinrichtung SW die der Ziffer entsprechende Kennzeichnung über die Übertragung Ue zum Speicher Sp übertragen wird, ein Vorbereitungszeichen auf das Relais A der Übertragung Ue gegeben. Das Relais A wird durch dieses Vorbereitungszeichen kurzzeitig, für eine durch den der Sendeeinrichtung SW zugeordneten Zeitschalter vorgegebene Zeit, ausgeschaltet. Über den in die Ruhelage geführten Kontakt 13 α wird das Relais TF der Übertragung Ue und das Relais AF des Speichers Sp eingeschaltet.
4. +, 14eil, 13a, 15 .«z, TF, 16spk2, AF, Ilse, ..., WiI, -.
Die Einschaltezeit des Relais TF bestimmt die erforderliche Anschaltedauer des Relais A. Für die Relais TF und AF wird folgender Haltestromkreis, der nach dem Wiederansprechen des Relais A besteht, hergestellt:
5. -K 18ca, 19 tf. 15sa, TF, Uspkl, AF,
Ilse, ..., WiI, -.
5
Der Kontakt 11a/ im Speicher Sp schaltet vom Wählzeichensender auf die Wahlempfangseinrichtung WE um. Der Kontakt 20 af schaltet das Relais SA 1 des Speicherordners erneut ein. wenn nicht bereits
ίο eine Anforderung des Speichers aus einer anderen Übertragung vorliegt und der betätigte Kontakt 30gs über den hochohmigen Widerstand WiI die Einschaltung des Relais SA 1 verhindert. Das Relais SA 1 wird in folgenden Stromkreis, in dem auch das Relais GS wirksam wird, eingeschaltet.
6. +, 20a/, SAl 30gs, GS, .. ., -.
Die Relais SA 1 und GS werden über die betätigten Kontakte 30 gs und 31jal gehalten. Hierdurch wird über den Kontakt 21 ja 1 folgender Stromkreis für die induktive Übertragung der der Teilnehmerwahl entsprechenden Wahlzeichen über die Wicklungen I, II und V des Übertragers Ü hergestellt:
7. +, WiI, 1Of/, U(V), 9sa, lspkl, 11a/, ..., 21jal, WE.
Nach der Aufnahme der ersten Kennziffer im Wahlempfänger WE wird im Speicher Sp ein nicht dargestelltes Relais Xl eingeschaltet, dessen Kontakt eine erneute Anschaltung des Wählzeichensenders an die Übertragerwicklung U(V) bei in die Ruhelageführen des Kontaktes 11a/ verhindert. Wird im Wahlempfänger WE festgestellt, daß eine vollständige Ziffer aufgenommen und gleichzeitig zum Zwischenspeicher ZK des Speichers Sp 1, beispielsweise im Gleichstromcode, weitergegeben ist, so wird das Relais SE des angeschalteten Speichers Sp 1 eingeschaltet. Dieses Relais SE schaltet mit dem Kontakt Ilse die Relais TF und AF (Stromkreis 4) ab, so daß durch öffnen des Kontaktes 20 a/ der zentrale Wahlempfänger infolge Ausschaltens der Relais SA 1 und GS wieder freigegeben wird. Um eine einwandfreie Auslösung zu erhalten, wird das Relais SE über die Wicklung II und über den Kontakt 32al gehalten, bis das Relais A 1 des Speichers nach Freigabe des Markierers durch öffnen des Kontaktes 33 j I ausgeschaltet wird. Damit wird der Wahlzeichenempfänger WE für die Zwischenwahlzeit freigegeben. Erst durch das Eintasten einer zweiten Ziffer wird ein erneutes Vorbereitungszeichen auf das Relais A der Übertragung Ue gegeben. Der Kontakt 13 a stellt erneut den Stromkreis 4 für die Relais TF und AF her. Es wird, wie vorstehend beschrieben ist, erneut der Wahlempfänger WE an die Übertragerwicklung V angeschaltet. Diese Anschaltung des Wahlempfängers WE erfolgt, wie vorstehend beschrieben ist, in Abhängigkeit vom Relais SA 1, und die Einschaltung des Relais SA 1 erfolgt in Abhängigkeit von den anstehenden Anforderungen für den Wahlempfänger WE. Die Reihenfolge der Anschaltung des Wahlempfängers an Übertragungen wird durch (ja)-Kontakte gesteuert. Die Kontakte (ja) können in bekannter, nicht dargestellter Weise die Reihenfolge der Anschaltung auch durch eine Anordnung dieser Kontakte in einer bekannten Kette mit Folgeumschaltekontakten bestimmen. Hierdurch wird eine gleichzeitige Anschaltung mehrerer Übertragungen an dem Wahlempfänger WE verhindert.
In nicht dargestellter Weise wird, wenn festgestellt ist, daß die Wahl vollständig ist und eine Durchschaltung zur gewünschten Sprechstelle bzw. zur gewünschten Anschlußleitung möglich ist, die Durchschaltung der entsprechenden Koppelpunkte über den Speicher eingeleitet und anschließend der Speicher Sp freigegeben. Diese Freigabe erfolgt unabhängig von der Betätigungsdauer der Wahltaste durch die anrufende Sprechstelle.
Ist nun, wie vorstehend beschrieben ist, eine Verbindung von der Sprechstelle JV über die Koppler EK . und ZK, beispielsweise eine Verbindung mit einer Amtsübertragung, hergestellt und sind über diese Amtsübertragung die vom Wahlzeichenempfänger umgesetzten dekadischen Wahlimpulse über die Amtsleitung auf die Wähler des öffentlichen Amtes gegeben und ist eine Amtsverbindung zu einem Teilnehmer des öffentlichen Amtes hergestellt, so können in der Amtsübertragung verschiedene Schaltzustände auftreten. Einer dieser Schaltzustände ist beispielsweise der Gesprächszustand, bei dem in der Amtsübertragung die Berechtigung der anrufenden Sprechstelle, beispielsweise die Aufschalteberechtigung, gekennzeichnet ist. Weitere Schaltzustände sind beispielsweise der Rückfragezustand, der normalerweise bei bekannten Anordnungen durch Betätigen einer Erdtaste bei bestehender Amtsverbindung entsteht. Die Umlegung wird eingeleitet, wenn in bekannten Anordnungen eine anrufende bzw. angerufene Sprechstelle bei bestehender Rückfrageverbindung die Erdtaste betätigt usw. Auch in anderen Leitungsübertragungen können während einer bestehenden Verbindung unterschiedliche Schaltzustände entstehen.
Da der Sprechstelle JV die Sendeeinrichtung SW zugeteilt ist, durch die codierte, insbesondere Tonfrequenzkennzeichen über die Verbindungsleitung abgegeben werden, besteht nicht die Möglichkeit, daß die Sprechstelle JV durch Erdtastendruck über den Sprechweg irgendwelche Schaltzustände in der Übertragung herbeiführt. Es wird nun für die Einleitung besonderer Schaltzustände in der jeweiligen Übertragung das vor der Abgabe eines Wahlkennzeichens gegebene Vorbereitungszeichen bei der Wahl irgendeiner Ziffer für die Herstellung des besonderen Schaltzustandes in der Übertragung Ue ausgenutzt. Dieses Wahlvorbereitungszeichen kann an sich in jeder beliebigen Weise als Gleichstrom- oder Wechselstromzeichen gegeben werden, vorausgesetzt, daß keine hörbare Störung auf der Verbindungsleitung auftritt und eine Auswertung in der Übertragung möglich ist.
Betätigt beispielsweise der Teilnehmer der Sprechstelle JV irgendeine seiner Zifferntasten 1 bis 0, so wird beispielsweise bei bestehender Amtsverbindung das Vorbereitungszeichen, im Ausführungsbeispiel als Schleifenunterbrechung, auf das Relais A der Übertragung Ue gegeben. Während der bestehenden Amtsverbindung ist die Amtsübertragung Ue nicht mit dem Speicher Sp 1 verbunden. Es sind also die Relais SA, SpK2 und D nicht eingeschaltet. Auch für die Relais TF und AF kommt nicht der Stromkreis 4 zustande. Durch das Vorbereitungszeichen wird das Relais A der Übertragung Ue kurzzeitig ausgeschaltet, so daß, angenommen daß der Schaltzustand bei bestehender Amtsverbindung durch den geschlossenen Kontakt 22 p gekennzeichnet wird, die durch das Relais YZ symbolisch dargestellte bekannte Kombination von Relais Y und Z wirksam wird. Es wird also durch die Kontakte 23 yz und yz die Herstellung des Rückfrageweges zur rückzufragenden Sprechstelle eingeleitet. Die Steuerung der Herstellung der Rückfrageverbindung erfolgt in bekannter Weise.
Handelt ist sich bei einer bestehenden Verbindung über die Übertragung Ue beispielsweise um eine Verbindung, die infolge des Besetztseins nicht zum gewünschten Teilnehmer durchgeschaltet werden kann, so ist in dieser Übertragung beispielsweise der Kontakt 25 b des die Aufschalteberechtigung kennzeichnenden Relais B geschlossen. Durch Betätigen irgendeiner Taste (1 bis 0) der Sendeeinrichtung SW wird durch kurzzeitiges in die Ruhelageführen des Kontaktes 13 a das Relais »Auf« gesteuert. Durch dieses Relais kann in bekannter Weise die Aufschaltung durchgeführt werden.
Es kann auch in der Übertragung Ue bei einem beliebigen Schaltzustand, der beispielsweise gekennzeichnet wird durch den Kontakt 26 c, ein Relais X durch die Betätigung irgendeiner Zifferntaste der Sendeeinrichtung S W und damit durch Abgabe des Vorbereitungszeichens bei nicht angeschaltetem Speicher ein dem Schaltzustand und dem Tastendruck entsprechender Schaltvorgang eingeleitet werden. Bei Umlegung einer Amtsverbindung tritt beispielsweise an Stelle des Kontaktes 13 α ein Kontakt des Relais U. Das Relais U steuert dann in nicht dargestellter Weise entsprechend dem Relais A ein Relais, das eine Umschaltung vornimmt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl an den Teilnehmerstellen, die bei der Wahl jeder Ziffer ein Wahlvorbereitungszeichen zur belegten, der Teilnehmeranschlußleitung zugeordneten Übertragung senden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wahl jeder Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen über die bestehende Verbindung zwischen der belegten Übertragung (Ue) und einem Speicher (Sp) zur Steuerung des Verbindungsaufbaus Schaltmittel (Relais AF) des Speichers (Sp) einen zentralen Wahlempfänger an den Sprechweg anschalten und daß nach aufgebauter Verbindung in Abhängigkeit von dem jetzt bestehenden Schaltzustand (15 sa in Ruhe) durch das Wahlvorbereitungszeichen Schaltmittel (z. B. Relais YZ, Au] usw.) der Übertragung (Ue) gesteuert werden, welche eine Umschaltung (Rückfrage, Aufschalten usw.) während der Verbindung einleiten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wahl jeder Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen (z. B. Schleifenunterbrechung) über die bestehende Verbindung zwischen der belegten Übertragung (Ue) und dem Speicher (Sp) zur Steuerung des Verbindungsaufbaus durch die Schaltmittel (Relais AF) des Speichers (Sp) an Stelle eines sonst angeschalteten Signalsenders (Wz-S) ein Wahlempfänger (WE) über denselben Speicherkoppelpunkt (Ispk2) am Sprechweg angeschaltet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des
Wahlvorbereitungszeichens in der für die herzustellende Verbindung belegten Übertragung (Ue) am Sprechweg ein Relais (A) angeschaltet ist und ein Kontakt (13 α) dieses Relais (A) über einen bei bestehender Verbindung zwischen der Übertragung (Ue) und dem Speicher (Sp) betätigten Kontakt (16 spk 2) Schaltmittel (Relais AF) des Speichers (Sp) steuert, die an Stelle eines zentralen Signalsenders (z. B. für das Wählzeichen Wz-S) einen zentralen Wahlempfänger (WE) am Sprechweg anschalten, und daß ferner über den Kontakt (13 a) des genannten Relais (A) nach aufgebauter Verbindung und nach in die Ruhelageführen der die Verbindung zwischen der Übertragung und dem Speicher steuernden Kontakte(16ipÄ:2, 15sa) Schaltmittel (Auf, YZ, X) in Abhängigkeit vom Schaltzustand der Übertragung gesteuert werden, welche eine Umschal-
tung während der betreffenden Verbindung einleiten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung des Wahlempfängers (WE) über den zwischen der Übertragung (Ue) und dem Speicher (Sp) bestehenden Weg am Sprechweg in Abhängigkeit von die Reihenfolge der Anschaltung des Wahlempfängers (WE) am Speicher (Sp) bestimmenden Kontakten (sä) erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufnahme der einer vollständigen gewählten Ziffer entsprechenden Kennzeichnung im Wahlempfänger (WE) vom Wahlempfänger ein Anreiz zum angeschalteten Speicher (SpI) für die Einschaltung eines Relais (SE) übertragen wird, das die Freischaltung des Wahlempfängers (WE) steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 658/105 8.64 © Bundesdruckerei Berlin
DES83817A 1963-02-20 1963-02-20 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermitt-lungsanlagen mit Wahlzeichensendern fuer Ton-frequenzwahl an den Teilnehmerstellen Pending DE1176722B (de)

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LU (1) LU45451A1 (de)
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