DE1176722B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermitt-lungsanlagen mit Wahlzeichensendern fuer Ton-frequenzwahl an den Teilnehmerstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermitt-lungsanlagen mit Wahlzeichensendern fuer Ton-frequenzwahl an den TeilnehmerstellenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
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Internat. Kl.: H 04 m
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Deutsche Kl.: 21 a3- 67/50
1176 722 .
S 83817 VIII a / 21 a3
20. Februar 1963
27. August 1964
S 83817 VIII a / 21 a3
20. Februar 1963
27. August 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit
Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl an den Teilnehmerstellen, die bei der Wahl jeder Ziffer ein
Wahlvorbereitungszeichen zur belegten, der Teilnehmeranschlußleitung zugeordneten Übertragung
senden.
Es ist eine Anordnung bekannt, bei der vor der Aussendung eines tonfrequenten Wahlzeichens für
eine Ziffer selbsttätig eine vorübergehende Schleifenunterbrechung erzeugt wird. Für die Auswertung der
tonfrequenten Wahlzeichen ist auch nach Wahlende dauernd ein Empfänger an den Sprechweg geschaltet.
Die bei der Wahl erzeugte Schleifenunterbrechung dient nach der Herstellung einer Amtsverbindung
dazu, durch Wahl einer beliebigen Ziffer auf Grund der vorangehenden Schleifenunterbrechung eine
Rückfrageumschaltung einzuleiten.
Aufgabe der Erfindung ist es, in einfacher Weise in einer Vermittlungsstelle ein zur Anschaltung eines
zentralen Wahlempfängers gesendetes Wahlvorbereitungszeichen auch für die Steuerung besonderer
Schaltvorgänge mitauszunutzen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß bei der Wahl jeder
Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen über die bestehende Verbindung
zwischen der belegten Übertragung und einem Speicher zur Steuerung des Verbindungsaufbaus
Schaltmittel des Speichers einen zentralen Wahlempfänger an den Sprechweg anschalten und
daß nach aufgebauter Verbindung in Abhängigkeit von dem jetzt bestehenden Schaltzustand durch das
Wahlvorbereitungszeichen Schaltmittel der Übertragung gesteuert werden, welche eine Umschaltung
während der Verbindung einleiten.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird also bei der Sendung jeder Ziffer ein Wahlvorbereitungszeichen zur belegten Übertragung gesendet und im
einen Betriebsfall eine vorübergehende Anschaltung des Wahlempfängers und im anderen Betriebsfall
nach aufgebauter Verbindung eine Senderumschaltung durchgeführt. Es wird somit in einfacher Weise
durch das Wahlvorbereitungszeichen, im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen, sowohl die Anschaltung
eines zentralen Wahlempfängers am Sprechweg als auch nach aufgebauter Verbindung
die Senderumschaltung der Übertragung gesteuert.
Durch eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung wird bei der Wahl jeder Ziffer während des
Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungen zeichen über die bestehende Verbindung zwischen
der belegten Übertragung und dem Speicher zur Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen
mit Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl an den Teilnehmerstellen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dieter Finkhäuser, Unterpfaffenhofen,
Erwin Huber, München
Dieter Finkhäuser, Unterpfaffenhofen,
Erwin Huber, München
Steuerung des Verbindungsaufbaus durch die Schalt-
ao mittel des Speichers an Stelle eines sonst angeschalteten Signalsenders ein Wahlempfänger über denselben
Speicherkoppelpunkt am Sprechweg angeschaltet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen
Einzelheiten dargestellt. Es ist eine Sprechstelle N und eine dieser Sprechstelle zugeordnete Sendeeinrichtung
SW dargestellt. Die Sendeeinrichtung SW ist beispielsweise eine Sendeeinrichtung, der ein
Zeitschalter, gebildet durch eine Transistorschaltung, zugeordnet ist. Beim Eintasten der ersten Ziffer wird
durch den Zeitschalter eine kurzzeitige Schleifenunterbrechung vor der Sendung beispielsweise eines
tonfrequenten codierten Wahlzeichens zur Übertragung gesendet. Die tonfrequenten Wahlzeichen können
in bekannter Weise von einem der Sprechstelle zugeordneten Oszillator gesendet werden. Die Anschaltung
einer freien Übertragung an eine anrufende Sprechstelle erfolgt beispielsweise über mehrere
Koppelstufen EK und ZK. Diese Anschaltung einer Sprechstelle an eine Übertragung erfolgt erst, nachdem
festgestellt ist, ob auch ein freier Speicher Sp vorhanden ist. Diese Feststellung erfolgt in Abhängigkeit
von einem vom Übertragungsordner ÜO und Speicherkoppler SK zum Speicherordner Sp-O verlaufenden
Weg.
Beim Abheben des Hörers durch den Teilnehmer der Sprechstelle N ist in bekannter nicht dargestellter
Weise durch Ansprechen des Teilnehmerrufrelais ein Anreiz zu einer Identifiziereinrichtung gegeben. Von
dieser Identifiziereinrichtung aus wird nach Feststellung der Kennzeichnung der anrufenden Sprech-
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stelle N ein Anreiz zum Übertragungsordner ÜO und zum Speicherordner Sp-O gegeben. Ist beispielsweise
die erste Übertragung belegt, so ist in dem Fall der Kontakt Ml nicht geschlossen. Ist angenommen, daß
die zweite Übertragung frei ist, so wird nur der Kontakt hk 2 durch den vom Identifizierer zum Übertragungsordner
ÜO gegebenen Anreiz in nicht dargestellter Weise betätigt. Die Einschaltung des Relais
HK2 erfolgt in Abhängigkeit von einer nicht dargestellten Belegungskette, welche die jeweils erste freie
Übertragung kennzeichnet.
Ist angenommen, daß der erste Speicher Sp 1 als frei gekennzeichnet ist, so wird durch den Anreiz
vom Identifizierer im Speicherordner Sp-O in nicht dargestellter Weise der Kontakt 5 ίνα betätigt und
folgender Stromkreis für die Einschaltung des Koppelrelais SpKl über den die Übertragung Ue frei
kennzeichnenden Kontakt 3 M 2 hergestellt.
1. +,.. ., 3M2, SpKl(I), Gl, Isa2,..., Swa,
Gleichzeitig mit dieser Einschaltung des Koppelrelais SpKl werden auch die Koppelpunkte der
Koppler EK und ZK für die Verbindung der Sprechstelle JV mit der Übertragung Ue in nicht dargestellter
Weise betätigt. In der Übertragung Ue werden durch die Verbindung der Teilnehmerschaltung der Sprechstelle
N mit der Übertragung Ue in nicht dargestellter Weise die Belegungskontakte 6 ca und 7 ca betätigt.
Durch Schließen des Koppelkontaktes 8 spk 2 wird ein Haltestromkreis für das Koppelrelais SpK2 hergestellt,
in dem auch die Relais SA der Übertragung Ue und das Relais D des Speichers Sp eingeschaltet
werden.
2. +, SA,..., Sspkl, SpK2(ll), D,...,-.
Durch Schließen des Kontaktes 9 ja wird die
Wicklung V des Übertragers Ü über den Koppelpunkt lspk 2 mit dem Wählzeichensender Wz-S verbunden.
3. +, WiI, 1Oi/, U(V), 9sa, lspkl, Hai,
12x1, Wz-S.
Das an der Übertragerwicklung V des Übertragers Ü angeschaltete Wählzeichen wird induktiv
über die Wicklungen I und II zur Sprechstelle N übertragen.
Wählt nun der Teilnehmer der Sprechstelle N die erste Kennziffer durch Betätigen einer der Sendeeinrichtung
SW zugeordneten Zifferntaste, so wird, bevor durch die Sendeeinrichtung SW die der Ziffer
entsprechende Kennzeichnung über die Übertragung Ue zum Speicher Sp übertragen wird, ein Vorbereitungszeichen
auf das Relais A der Übertragung Ue gegeben. Das Relais A wird durch dieses Vorbereitungszeichen
kurzzeitig, für eine durch den der Sendeeinrichtung SW zugeordneten Zeitschalter vorgegebene
Zeit, ausgeschaltet. Über den in die Ruhelage geführten Kontakt 13 α wird das Relais TF der
Übertragung Ue und das Relais AF des Speichers Sp eingeschaltet.
4. +, 14eil, 13a, 15 .«z, TF, 16spk2, AF,
Ilse, ..., WiI, -.
Die Einschaltezeit des Relais TF bestimmt die erforderliche
Anschaltedauer des Relais A. Für die Relais TF und AF wird folgender Haltestromkreis, der
nach dem Wiederansprechen des Relais A besteht, hergestellt:
5. -K 18ca, 19 tf. 15sa, TF, Uspkl, AF,
Ilse, ..., WiI, -.
5
5
Der Kontakt 11a/ im Speicher Sp schaltet vom Wählzeichensender auf die Wahlempfangseinrichtung
WE um. Der Kontakt 20 af schaltet das Relais SA 1 des Speicherordners erneut ein. wenn nicht bereits
ίο eine Anforderung des Speichers aus einer anderen
Übertragung vorliegt und der betätigte Kontakt 30gs
über den hochohmigen Widerstand WiI die Einschaltung des Relais SA 1 verhindert. Das Relais SA 1
wird in folgenden Stromkreis, in dem auch das Relais GS wirksam wird, eingeschaltet.
6. +, 20a/, SAl 30gs, GS, .. ., -.
Die Relais SA 1 und GS werden über die betätigten Kontakte 30 gs und 31jal gehalten. Hierdurch
wird über den Kontakt 21 ja 1 folgender Stromkreis für die induktive Übertragung der der Teilnehmerwahl
entsprechenden Wahlzeichen über die Wicklungen I, II und V des Übertragers Ü hergestellt:
7. +, WiI, 1Of/, U(V), 9sa, lspkl, 11a/, ...,
21jal, WE.
Nach der Aufnahme der ersten Kennziffer im Wahlempfänger WE wird im Speicher Sp ein nicht
dargestelltes Relais Xl eingeschaltet, dessen Kontakt eine erneute Anschaltung des Wählzeichensenders an
die Übertragerwicklung U(V) bei in die Ruhelageführen des Kontaktes 11a/ verhindert. Wird im
Wahlempfänger WE festgestellt, daß eine vollständige Ziffer aufgenommen und gleichzeitig zum
Zwischenspeicher ZK des Speichers Sp 1, beispielsweise im Gleichstromcode, weitergegeben ist, so wird
das Relais SE des angeschalteten Speichers Sp 1 eingeschaltet. Dieses Relais SE schaltet mit dem Kontakt
Ilse die Relais TF und AF (Stromkreis 4) ab,
so daß durch öffnen des Kontaktes 20 a/ der zentrale Wahlempfänger infolge Ausschaltens der Relais SA 1
und GS wieder freigegeben wird. Um eine einwandfreie Auslösung zu erhalten, wird das Relais SE über
die Wicklung II und über den Kontakt 32al gehalten,
bis das Relais A 1 des Speichers nach Freigabe des Markierers durch öffnen des Kontaktes 33 j I
ausgeschaltet wird. Damit wird der Wahlzeichenempfänger WE für die Zwischenwahlzeit freigegeben.
Erst durch das Eintasten einer zweiten Ziffer wird ein erneutes Vorbereitungszeichen auf das Relais A
der Übertragung Ue gegeben. Der Kontakt 13 a stellt erneut den Stromkreis 4 für die Relais TF und AF
her. Es wird, wie vorstehend beschrieben ist, erneut der Wahlempfänger WE an die Übertragerwicklung V
angeschaltet. Diese Anschaltung des Wahlempfängers WE erfolgt, wie vorstehend beschrieben ist, in Abhängigkeit
vom Relais SA 1, und die Einschaltung des Relais SA 1 erfolgt in Abhängigkeit von den anstehenden
Anforderungen für den Wahlempfänger WE. Die Reihenfolge der Anschaltung des Wahlempfängers
an Übertragungen wird durch (ja)-Kontakte gesteuert. Die Kontakte (ja) können in bekannter,
nicht dargestellter Weise die Reihenfolge der Anschaltung auch durch eine Anordnung dieser
Kontakte in einer bekannten Kette mit Folgeumschaltekontakten bestimmen. Hierdurch wird eine
gleichzeitige Anschaltung mehrerer Übertragungen an dem Wahlempfänger WE verhindert.
In nicht dargestellter Weise wird, wenn festgestellt ist, daß die Wahl vollständig ist und eine Durchschaltung
zur gewünschten Sprechstelle bzw. zur gewünschten Anschlußleitung möglich ist, die Durchschaltung
der entsprechenden Koppelpunkte über den Speicher eingeleitet und anschließend der Speicher
Sp freigegeben. Diese Freigabe erfolgt unabhängig von der Betätigungsdauer der Wahltaste
durch die anrufende Sprechstelle.
Ist nun, wie vorstehend beschrieben ist, eine Verbindung von der Sprechstelle JV über die Koppler EK
. und ZK, beispielsweise eine Verbindung mit einer Amtsübertragung, hergestellt und sind über diese
Amtsübertragung die vom Wahlzeichenempfänger umgesetzten dekadischen Wahlimpulse über die
Amtsleitung auf die Wähler des öffentlichen Amtes gegeben und ist eine Amtsverbindung zu einem Teilnehmer
des öffentlichen Amtes hergestellt, so können in der Amtsübertragung verschiedene Schaltzustände
auftreten. Einer dieser Schaltzustände ist beispielsweise der Gesprächszustand, bei dem in der
Amtsübertragung die Berechtigung der anrufenden Sprechstelle, beispielsweise die Aufschalteberechtigung,
gekennzeichnet ist. Weitere Schaltzustände sind beispielsweise der Rückfragezustand, der normalerweise
bei bekannten Anordnungen durch Betätigen einer Erdtaste bei bestehender Amtsverbindung
entsteht. Die Umlegung wird eingeleitet, wenn in bekannten Anordnungen eine anrufende bzw. angerufene
Sprechstelle bei bestehender Rückfrageverbindung die Erdtaste betätigt usw. Auch in anderen
Leitungsübertragungen können während einer bestehenden Verbindung unterschiedliche Schaltzustände
entstehen.
Da der Sprechstelle JV die Sendeeinrichtung SW zugeteilt ist, durch die codierte, insbesondere Tonfrequenzkennzeichen
über die Verbindungsleitung abgegeben werden, besteht nicht die Möglichkeit, daß die Sprechstelle JV durch Erdtastendruck über
den Sprechweg irgendwelche Schaltzustände in der Übertragung herbeiführt. Es wird nun für die Einleitung
besonderer Schaltzustände in der jeweiligen Übertragung das vor der Abgabe eines Wahlkennzeichens
gegebene Vorbereitungszeichen bei der Wahl irgendeiner Ziffer für die Herstellung des besonderen
Schaltzustandes in der Übertragung Ue ausgenutzt. Dieses Wahlvorbereitungszeichen kann an
sich in jeder beliebigen Weise als Gleichstrom- oder Wechselstromzeichen gegeben werden, vorausgesetzt,
daß keine hörbare Störung auf der Verbindungsleitung auftritt und eine Auswertung in der Übertragung
möglich ist.
Betätigt beispielsweise der Teilnehmer der Sprechstelle JV irgendeine seiner Zifferntasten 1 bis 0, so
wird beispielsweise bei bestehender Amtsverbindung das Vorbereitungszeichen, im Ausführungsbeispiel
als Schleifenunterbrechung, auf das Relais A der Übertragung Ue gegeben. Während der bestehenden
Amtsverbindung ist die Amtsübertragung Ue nicht mit dem Speicher Sp 1 verbunden. Es sind also die
Relais SA, SpK2 und D nicht eingeschaltet. Auch
für die Relais TF und AF kommt nicht der Stromkreis 4 zustande. Durch das Vorbereitungszeichen
wird das Relais A der Übertragung Ue kurzzeitig ausgeschaltet, so daß, angenommen daß der Schaltzustand
bei bestehender Amtsverbindung durch den geschlossenen Kontakt 22 p gekennzeichnet wird, die
durch das Relais YZ symbolisch dargestellte bekannte Kombination von Relais Y und Z wirksam
wird. Es wird also durch die Kontakte 23 yz und yz die Herstellung des Rückfrageweges zur rückzufragenden
Sprechstelle eingeleitet. Die Steuerung der Herstellung der Rückfrageverbindung erfolgt in
bekannter Weise.
Handelt ist sich bei einer bestehenden Verbindung über die Übertragung Ue beispielsweise um eine Verbindung,
die infolge des Besetztseins nicht zum gewünschten Teilnehmer durchgeschaltet werden kann,
so ist in dieser Übertragung beispielsweise der Kontakt 25 b des die Aufschalteberechtigung kennzeichnenden
Relais B geschlossen. Durch Betätigen irgendeiner Taste (1 bis 0) der Sendeeinrichtung SW wird
durch kurzzeitiges in die Ruhelageführen des Kontaktes 13 a das Relais »Auf« gesteuert. Durch dieses
Relais kann in bekannter Weise die Aufschaltung durchgeführt werden.
Es kann auch in der Übertragung Ue bei einem beliebigen Schaltzustand, der beispielsweise gekennzeichnet
wird durch den Kontakt 26 c, ein Relais X durch die Betätigung irgendeiner Zifferntaste der
Sendeeinrichtung S W und damit durch Abgabe des Vorbereitungszeichens bei nicht angeschaltetem
Speicher ein dem Schaltzustand und dem Tastendruck entsprechender Schaltvorgang eingeleitet werden.
Bei Umlegung einer Amtsverbindung tritt beispielsweise an Stelle des Kontaktes 13 α ein Kontakt
des Relais U. Das Relais U steuert dann in nicht dargestellter Weise entsprechend dem Relais A ein Relais,
das eine Umschaltung vornimmt.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wahlzeichensendern für Tonfrequenzwahl
an den Teilnehmerstellen, die bei der Wahl jeder Ziffer ein Wahlvorbereitungszeichen zur belegten, der Teilnehmeranschlußleitung
zugeordneten Übertragung senden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wahl
jeder Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen über die bestehende
Verbindung zwischen der belegten Übertragung (Ue) und einem Speicher (Sp) zur Steuerung
des Verbindungsaufbaus Schaltmittel (Relais AF) des Speichers (Sp) einen zentralen Wahlempfänger
an den Sprechweg anschalten und daß nach aufgebauter Verbindung in Abhängigkeit von dem jetzt bestehenden Schaltzustand (15 sa
in Ruhe) durch das Wahlvorbereitungszeichen Schaltmittel (z. B. Relais YZ, Au] usw.) der
Übertragung (Ue) gesteuert werden, welche eine Umschaltung (Rückfrage, Aufschalten usw.)
während der Verbindung einleiten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wahl jeder
Ziffer während des Verbindungsaufbaus durch das Wahlvorbereitungszeichen (z. B. Schleifenunterbrechung)
über die bestehende Verbindung zwischen der belegten Übertragung (Ue) und
dem Speicher (Sp) zur Steuerung des Verbindungsaufbaus durch die Schaltmittel (Relais AF)
des Speichers (Sp) an Stelle eines sonst angeschalteten Signalsenders (Wz-S) ein Wahlempfänger
(WE) über denselben Speicherkoppelpunkt (Ispk2) am Sprechweg angeschaltet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des
Wahlvorbereitungszeichens in der für die herzustellende Verbindung belegten Übertragung (Ue)
am Sprechweg ein Relais (A) angeschaltet ist und ein Kontakt (13 α) dieses Relais (A) über einen
bei bestehender Verbindung zwischen der Übertragung (Ue) und dem Speicher (Sp) betätigten
Kontakt (16 spk 2) Schaltmittel (Relais AF) des
Speichers (Sp) steuert, die an Stelle eines zentralen Signalsenders (z. B. für das Wählzeichen
Wz-S) einen zentralen Wahlempfänger (WE) am Sprechweg anschalten, und daß ferner über den
Kontakt (13 a) des genannten Relais (A) nach aufgebauter Verbindung und nach in die Ruhelageführen
der die Verbindung zwischen der Übertragung und dem Speicher steuernden Kontakte(16ipÄ:2,
15sa) Schaltmittel (Auf, YZ, X) in Abhängigkeit vom Schaltzustand der Übertragung
gesteuert werden, welche eine Umschal-
tung während der betreffenden Verbindung einleiten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung des
Wahlempfängers (WE) über den zwischen der Übertragung (Ue) und dem Speicher (Sp) bestehenden
Weg am Sprechweg in Abhängigkeit von die Reihenfolge der Anschaltung des Wahlempfängers
(WE) am Speicher (Sp) bestimmenden Kontakten (sä) erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufnahme
der einer vollständigen gewählten Ziffer entsprechenden Kennzeichnung im Wahlempfänger (WE)
vom Wahlempfänger ein Anreiz zum angeschalteten Speicher (SpI) für die Einschaltung eines
Relais (SE) übertragen wird, das die Freischaltung des Wahlempfängers (WE) steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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