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DE1176605B - Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose - Google Patents

Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose

Info

Publication number
DE1176605B
DE1176605B DEB64550A DEB0064550A DE1176605B DE 1176605 B DE1176605 B DE 1176605B DE B64550 A DEB64550 A DE B64550A DE B0064550 A DEB0064550 A DE B0064550A DE 1176605 B DE1176605 B DE 1176605B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dyeing
parts
dyes
cellulose
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64550A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Arnold Tartter
Adolf Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB64550A priority Critical patent/DE1176605B/de
Priority to GB4473661A priority patent/GB928413A/en
Priority to BE611907A priority patent/BE611907A/fr
Publication of DE1176605B publication Critical patent/DE1176605B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
    • D06P3/60Natural or regenerated cellulose
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
    • D06P3/60Natural or regenerated cellulose
    • D06P3/66Natural or regenerated cellulose using reactive dyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose Zusatz zum Patent: 1154 789 Gegenstand des Patents 1 154 789 ist ein Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose, bei dem man Tetrazaporphinfarbstoffe der allgemeinen Formel T-(CH2-X)n worin T den Rest eines Kupfer- oder Nickeltetrazaporphins, X eine quaternäre Ammoniumsalzgruppe, die ihrerseits mindestens eine freie oder funktionell abgewandelte Sulfonsäuregruppe oder Carbonsäuregruppe trägt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 bedeutet, in Abwesenheit schwach sauer wirkender Mittel nach üblichen Färbe- und bzw. oder Druckverfahren auf das Gut aufbringt und das so behandelte Gut in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel auf Temperaturen zwischen 50 und 150°C erhitzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man Textilgut, wie Fasern, Fäden, Flocken, Gewebe und Gewirke aus nativer und bzw. oder regenerierter Cellulose nach dem Verfahren des Hauptpatents in einfacher Weise reibecht und naßecht färben und bzw. oder bedrucken kann, wenn man die zuvor gekennzeichneten Tetrazaporphinfarbstoffe zusammen mit Reaktivfarbstoffen zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose verwendet.
  • Reaktivfarbstoffe sind im Schrifttum, beispielsweise in der Veröffentlichung »Zur Kenntnis der Reaktivfarbstoffe« von J. W e g m a n n in der Zeitschrift Textilpraxis, 13 (1958), auf S.936 bis 940 und auf S. 1056 bis 1061, in der Veröffentlichung »Reactive Dyes for Cellulose Fibre Goods« von B. C. M. D o r s e t in der Zeitschrift Textile Manufacturer (1958), auf S. 522 bis 526, und in der Veröffentlichung »Chemismus der Reaktivfarbstoffe« von H. Z o 11 i n g e r in der Zeitschrift Angewandte Chemie, 73 (1961), auf S. 125 bis 136, beschrieben.
  • Im übrigen gelten die Angaben und Maßnahmen des Hauptpatents.
  • Die in den Beispielen angegebenen Teile und Prozentzahlen sind Gewichtseinheiten. Beispiel Baumwollgewebe wird mit einer Druckpaste bedruckt, die je 1000 Teile aus 30 Teilen des im Beispiel 2 der deutschen Auslegeschrift 1 112 225 und unter der Nr. 3 in der Tabelle des Beispiels 1 der französischen Patentschrift 1 182 529 angegebenen gelben Reaktivfarbstoffs der Formel 40 Teilen des im Beispiel 1 der deutschen Patentschrift 843 725 beschriebenen türkisblauen Farbstoffs in Form einer ungefähr 50o/oigen w'äßrigen Anschlämmung, 50 Teilen Natriumcarbonat, 500 Teilen 10o/oiger Alginatverdickung und 380 Teilen Wasser besteht. Das bedruckte Gut wird nun bei 60 bis 70°C getrocknet und 5 Minuten bei 100 bis 103'C gedämnft_ Nach dem ühlichen Snülen_ Seifen und 3 Trocknen erhält man leuchtend grüne Drucke von sehr guten Echtheitseigenschaften.
  • Beispiel 2 Baumwollgewebe wird mit einer Druckpaste bedruckt, die in 1000 Teilen 60 Teile des im Beispiel 1 verwendeten türkisblauen Farbstoffs, 10 Teile des im Beispiel 4 auf S. 15, Zeile 6, der belgischen Patentschrift 560 034 gekennzeichneten blauen Reaktivfarbstoffs der Formel 20 Teile Natriumcarbonat, 10 Teile wäßrige Natronlauge 38' B6, 500 Teile 10%ige Alginatverdickung und 400 Teile Wasser enthält. Das bedruckte Gut wird sodann getrocknet und 5 Minuten bei 100 bis 103'C gedämpft. Danach spült man das bedruckte Gewebe, seift es und trocknet es. Man erhält naßechte Drucke in leuchtend blaustichigen türkisfarbenen Tönen. Beispiel 3 20 Teile des im Beispiel 1 verwendeten gelben Reaktivfarbstoffs, 40 Teile der im zweiten Absatz dieses Beispiels beschriebenen Farbstoffanschlämmung, 50 Teile Harnstoff und 50 Teile Natriumcarbonat werden zusammen in 1000 Teilen Wasser gelöst. Mit dieser Lösung wird Baumwollgewebe mit Hilfe eines Foulards imprägniert (dabei soll die Flottenaufnahme 800% betragen). Danach wird das Gewebe mit Hilfe einer sogenannten Hotflue bei 80'C zwischengetrocknet und sodann bei 100 bis 1030C 5 Minuten gedämpft. Nach dem üblichen Spülen und Seifen des Färbegutes erhält man eine leuchtend grüne Färbung von sehr guten Naßechtheitseigenschaften.
  • Die im ersten Absatz dieses Beispiels verwendete Farbstoffanschlämmung wird folgendermaßen hergestellt: 50 Teile eines wäßrigen Filtergutes, das 10 Teile eines Gemisches aus Tris- und Tetrakischlormethylkupferphthalocyanin enthält, 10 Teile Dimethylglykokollnatrium und 5 Teile Wasser werden zusammen ungefähr 2 bis 3 Stunden bei 90 bis 95'C so lange gerührt, bis eine Probe des Umsetzungsgutes in Wasser klar löslich ist. Die so erhaltene dünnflüssige Farbstoffanschlämmung wird in der im ersten Absatz dieses Beispiels angegebenen Weise zum Färben verwendet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose nach Patent 1 154 789, bei dem man Tetrazaporphinfarbstoffe der allgemeinen Formel T - (CH2 - X)" worin T den Rest eines Kupfer- oder Nickeltetrazaporphins, X eine quaternäre Ammoniumsalzgruppe, die ihrerseits mindestens eine freie oder funktionell abgewandelte Sulfonsäuregruppe oder Carbonsäuregruppe trägt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 bedeutet, in Abwesenheit schwach sauer wirkender Mittel nach üblichen Färbe-und bzw. oder Druckverfahren auf das Gut aufbringt und das so behandelte Gut in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel auf Temperaturen zwischen 50 und 150°C erhitzt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß man hier die zuvor bezeichneten Tetrazaporphinfarbstoffe zusammen mit Reaktivfarbstoffen verwendet.
DEB64550A 1960-12-22 1961-10-27 Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose Pending DE1176605B (de)

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DEB64550A DE1176605B (de) 1961-10-27 1961-10-27 Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut aus Cellulose
GB4473661A GB928413A (en) 1960-12-22 1961-12-14 Process for dyeing and/or printing cellulosic textile materials
BE611907A BE611907A (fr) 1960-12-22 1961-12-22 Procédé pour la teinture et/ou l'impression de textiles en cellulose

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