DE1176075B - UEberziehsocke - Google Patents
UEberziehsockeInfo
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- oversock
- sock
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B11/00—Hosiery; Panti-hose
- A41B11/10—Stocking protectors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 41 b
Deutsche Kl.: 3 al -11/10
Nummer: 1176 075
Aktenzeichen: B 50845 VII a / 3 al
Anmeldetag: 25. Oktober 1958
Auslegetag: 20. August 1964
Die Erfindung betrifft eine Überziehsocke, bestehend aus einem geschmeidig biegsamen, gitterartigen
Gebilde in Form eines Geflechtes.
Bei einer bekannten derartigen Überziehsocke besteht das gitterartige Gebilde aus Stroh od. dgl., das
zu Zöpfen oder Seilen geflochten oder gedreht ist. Dabei sollen Lufthohlräume durch Aufnähen der
Zöpfe oder Seile auf eine Web- oder Wirkstoffgrundlage geschaffen werden. Von Nachteil ist dabei die
kostspielige Herstellungsweise und das dabei entstehende zu große Volumen der Socke.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß das in Rechts-Rechts-Strickart hergestellte
Geflecht aus bastartige Querschnitte aufweisenden bandförmigen Flachfäden aus künstlich erzeugtem
Werkstoff besteht, die aus im Viskoseprozeß gewonnener regenerierter Zellulose hergestellt sind
und im Querschnitt des Geflechtes einen wellenartigen Verlauf ergeben.
Dadurch entsteht ohne Aufnähen auf einen Trägerstoff ein dickes und dennoch schwer zusammendrückbares
Gestrick mit hohem Luftspeichervermögen. Die Hohlräume bleiben bei der Benutzung
der Überziehsocke auch unter der Belastung des Fußes erhalten.
Zwar ist bereits die Herstellung von Schuhen mit Oberteilen aus Einzelstücken eines Geflechtes oder
Gewebes aus Bast bekannt. Derartige Kleidungsstücke sind jedoch nicht mit zwischen dem Schuh und dem
Strumpf zu tragenden Überziehsocken vergleichbar, da diesen nicht die Aufgabe einer Luftspeicherung
zukommt.
Ferner sind im Gegensatz zu Überziehsocken unmittelbar auf der Haut zu tragende Socken bekannt,
deren Gewirke aus normalen Kunststoffäden bestehen, um einen elektro-medizinischen Effekt zu
erzielen.
Für die Herstellung von Schuhen und Sandalen sind um des ästhetischen Effektes willen auch schon
zugeschnittene Stücke eines Gestrickes oder Gewirkes verwendet worden, bei denen ein Teil der Fäden aus
transparenten Zellulosebändchen besteht.
Die genannten Kleidungsstücke haben im Gegensatz zu der Erfindung keine Überziehsocke mit einem
großen Luftspeichervermögen zum Gegenstand.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Geflecht im Bereich der Sohle der
Socke mehrschichtig ausgebildet. Dadurch erreicht man gute mechanische und wärmeisolierende Eigenschaften
der Socke.
Die Flachfäden des Geflechtes können auch Beilauffäden aus schweiß- oder nichtschweißbarem
Überziehsocke
Anmelder:
BAMA-Werk Curt Baumann, Mosbach (Bad.)
Als Erfinder benannt:
William Baumann, Mosbach (Bad.)
Kunststoff enthalten, so daß die aus Geflecht bestehenden Einzelteile der Socke durch eine Schweißnaht
verbunden sind.
Schließlich kann die Überziehsocke einen Zuschnitt aufweisen, bei dem zwei Sockenhälften an ihren Stoßkanten
durch Deckbänder verbunden sind, wobei die Bänder auch aus bastartigen Flachfäden geflochten
sind.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In
dieser zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Seitenansicht einer Uberziehsocke,
F i g. 2 die Rückansicht der Socke,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Socke längs der Schnittlinie 3-3 der F i g. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Socke längs der Schnittlinie 3-3 der F i g. 1,
F i g. 4 ein Strickbild,
F i g. 5 einen Querschnitt durch ein Geflechtstück und
F i g. 6 eine Ansicht auf ein kleines Stück des aus Flachfäden bestehenden Geflechtes.
Wie F i g. 1, 2 und 3 zeigt, besteht die Uberziehsocke aus zwei Zuschnitthälften 12 und 13. Die
beiden Hälften 12 und 13 sind an ihren Stoßkanten durch ein aufgenähtes Deckband 11 miteinander verbunden.
Beide Zuschnittshälften 12 und 13 bestehen aus einem in den F i g. 4 bis 6 dargestellten Geflecht
aus bastartige Querschnitte aufweisenden bandförmigen Flachfäden 20, wobei das Geflecht von
solcher Art ist, daß der in F i g. 5 gezeichnete Querschnitt wellenartig verläuft. Es kann dabei an eine
Rechts-Rechts-Strickart gedacht werden. Im Bereich der Einschlupföffnung ist die Uberziehsocke mit
einem elastischen Gummiband 14 und einem Einfaßband 15 versehen. Der Bereich der Laufsohle der
Socke ist durch eine zweite Geflechtlage 16, zweckmäßig aus dem gleichen Geflecht, verstärkt, wobei
der obere Rand der Lage 16 mit den Zuschnitthälften 12 und 13 durch eine Naht 17 verbunden ist.
409 657/2
Claims (5)
1. Überziehsocke, bestehend aus einem geschmeidig biegsamen gitterartigen Gebilde in
Form eines Geflechtes, dadurch gekennzeichnet, daß das in Rechts-Rechts-Strickart
hergestellte Geflecht aus bastartige Querschnitte aufweisenden bandförmigen Flachfäden (20) aus
künstlich erzeugtem Werkstoff besteht, die aus im Viskoseprozeß gewonnener regenerierter
Zellulose hergestellt sind und im Querschnitt des Geflechtes einen wellenartigen Verlauf ergeben.
2. Überziehsocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geflecht (12,13) im
Bereich der Sohle der Socke mehrschichtig (16) ausgebildet ist.
3. Überziehsocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachfäden (20) des
Geflechtes Beilauffäden aus schweiß- oder nichtschweißbarem Kunststoff enthalten.
4. Überziehsocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Geflecht bestehenden
Einzelteile der Socke durch eine Schweißnaht verbunden sind.
5. Überziehsocke nach Anspruch 1 mit einem Zuschnitt, bei dem zwei Sockenhälften an ihren
Stoßkanten durch Deckbänder verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Deckbänder
(11) auch aus bastartigen Flachfäden geflochten sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 906 201, 699 924,
518 537, 822240, 874 584;
518 537, 822240, 874 584;
französische Patentschriften Nr. 396 072,
567;
567;
schweizerische Patentschrift Nr. 86 302, Zusatz zur schweizerischen Patentschrift Nr. 81 762;
Deutsche Wirkerzeitung Nr. 20/1935, S. 8.
Deutsche Wirkerzeitung Nr. 20/1935, S. 8.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50845A DE1176075B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | UEberziehsocke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50845A DE1176075B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | UEberziehsocke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1176075B true DE1176075B (de) | 1964-08-20 |
Family
ID=6969339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB50845A Pending DE1176075B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | UEberziehsocke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1176075B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR1073567A (fr) * | 1953-01-27 | 1954-09-27 | Perfectionnements à la constitution des tissus synthétiques mettant en cause les charges électriques qu'ils peuvent acquérir |
-
1958
- 1958-10-25 DE DEB50845A patent/DE1176075B/de active Pending
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