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DE1175589B - Sicherheitstransportbehaelter fuer Sprengkapseln und deren Unterbringung in einem Versandbehaelter - Google Patents

Sicherheitstransportbehaelter fuer Sprengkapseln und deren Unterbringung in einem Versandbehaelter

Info

Publication number
DE1175589B
DE1175589B DEB63497A DEB0063497A DE1175589B DE 1175589 B DE1175589 B DE 1175589B DE B63497 A DEB63497 A DE B63497A DE B0063497 A DEB0063497 A DE B0063497A DE 1175589 B DE1175589 B DE 1175589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
detonators
transport
transport containers
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63497A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Bares
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Etienne LaCroix Tous Artifices SA
Original Assignee
Etienne LaCroix Tous Artifices SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Etienne LaCroix Tous Artifices SA filed Critical Etienne LaCroix Tous Artifices SA
Publication of DE1175589B publication Critical patent/DE1175589B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/30Containers for detonators or fuzes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/02Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents specially adapted to protect contents from mechanical damage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D81/022Containers made of shock-absorbing material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C 06 c
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 78 e - 6
B 63497 VI b/78e
2. August 1961
6. August 1964
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitstransportbehälter für Sprengkapseln und deren Unterbringung in einen Versandbehälter.
Es ist bekannt, für solche eine Vielzahl von Sprengkapseln enthaltende Behälter die einzelnen Sprengkapseln in einem aus Kunststoff bestehenden, in Einzelzellen unterteilten Block unterzubringen und durch einen abnehmbaren Deckel gegen Herausfallen zu sichern.
Demgegenüber hat die Aufgabe der Erfindung zum Ziel, einen Transportbehälter vorzusehen, der so ausgebildet ist, daß er Mittel aufweist, die die Übertragung von Wärmestößen und mechanischen Erschütterungen von einer Sprengkapsel auf eine der andern Sprengkapseln verhindert.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Sicherheitstransportbehälter besteht dazu darin, daß der Kunststoffblock ein Gußkörper ist und jede Zelle desselben durch eine in die Kunststoffmasse eingebettete, die Zelle dreiseitig umfassende, aus einem Stück bezogene Blecharmierung, vorzugsweise aus Stahlblech, verstärkt ist, wobei das Gußstück so gegossen ist, daß jede Zelle durch einen Einzeldeckel 6 verschließbar ist.
Erfindungsgemäß können dabei die die Zellen abdeckenden Deckel aus dem gleichen Kunstharz wie das Blockgußstück hergestellt sein und eine in die Masse eingelassene, gezogene Blecharmierung aufweisen und der Deckel auf den Hals der Zelle aufschraubbar oder aufpreßbar ausgebildet sein.
Jeder Deckel legt dabei die zugeordnete Sprengkapsel in ihrer Zelle unbeweglich fest.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die in die Masse eingelasssenen Armierungen der Zelle bzw. des Deckels sich koaxial ineinanderschieben.
Erfindungsgemäß dient zur Unterbringung einer Vielzahl solcher Transportbehälter ein Versandbehälter. Dieser besteht erfindungsgemäß darin, daß die einzelnen Transportbehälter derart durch formgerechte Distanzklötze voneinander getrennt sind, daß niemals zwei Sprengkapseln, die zu zwei verschiedenen Transportbehältern gehören, koaxial gelagert sein können, und daß die Transportbehälter, abgesehen von den Berührungsflächen mit den Distanzklotzen durch Luftschichten voneinander getrennt sind.
Dabei können die Distanzklötze erfindungsgemäß besondere Körper oder auswuchsartige Bestandteile der Transportbehälter sein.
Schließlich kann nach der Erfindung vorgesehen sein, daß die Sprengkapseln verschiedener Schichten verkehrt gegeneinander gelagert sind.
Sicherheitstransportbehälter für Sprengkapsem
und deren Unterbringung in einem
Versandbehälter
Anmelder:
Roger Bares und Sociote E. Lacroix, Toulouse
(Frankreich)
Vertreter:
Dr. W. Koehler, Dr. H. Swoboda und H. Koehler, Rechtsanwälte, Mannheim, O 7, 17
Als Erfinder benannt:
Roger Bares, Toulouse (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 26. Oktober 1960 (842 217)
In den Zeichnungen ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Behälter in Teilansicht und teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Behälters nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig.l,
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Versandbehälters mit zwanzig Transportbehältern zu je zehn Sprengkapseln,
F i g. 5 eine Vorderansicht des Versandbehälters nach F i g. 4 und 6,
F i g. 6 eine Draufsicht auf einen Versandbehälter nach F i g. 4.
F i g. 1 bis 3 zeigen, daß der erfindungsgemäße Kunststoffblock aus einem Gußkörper 1 besteht, z. B. aus Polyäthylen. In diesem Körper 1 sind Einzelzellen 2 vorgesehen, von denen jede für die Aufnahme einer Sprengkapsel 3 bestimmt ist. Diese Einzelzellen 2 sind parallel angeordnet und zweckmäßig an geeigneten Stellen des Körpers 1 vorgesehen. Jede
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Einzelzelle 2 ist an ihrem oberen Teil durch einen an dem Körper 1 angeformten Hals 4 begrenzt und in der Masse des Körpers 1 und des Halses 4 durch eine aus einem Stück gezogene Stahlblecharmierung 5 verstärkt. Diese schützt die Sprengkapsel gegen Wärmestoße und mechanische Erschütterungen. Der äußere Teil des Halses 4 ist glatt oder mit einem Gewinde versehen, so daß auf denselben ein Deckel 6 aufgedrückt oder aufgeschraubt werden kann. Dieser deckt die Zelle ab und schließt außerdem jede Sprengkapsel einzeln ab.
Wenn der Deckel 6 aufgeschraubt wird, kann sein oberer Teil eine Vertiefung 7 aufweisen, die den Eingriff eines Schraubwerkzeugs ermöglicht. Die vorteilhaft aus dem gleichen Werkstoff wie der Körperl hergestellten Deckel 6 weisen gleichfalls eine in die Masse eingelassene, aus einem Stück gezogene Stahlblecharmierung 8 auf, deren Rand durch koaxiales Übergreifen den Rand der gezogenen Armierung 5 abdeckt, wenn der Deckel 6 bis zum Boden des Haises 4 niedergedrückt ist.
Durch diese Anordnung sind die Gefahren geringer als wenn eine gemeinsame Abdeckung für alle Zellen verwendet würde. Eine gemeinsame Abdeckung würde durch die Explosion einer einzigen Sprengkapsel in dem Behälter abgehoben werden, da der Druck der Explosionsgase sich unterhalb der gesamten Deckelfläche ausbreiten würde, während bei der Vielzahl von Deckeln 6 nur ein einziger Deckel abgesprengt wird, ohne daß dadurch die Deckel der benachbarten Zellen ebenfalls abspringen. Bei der Anordnung ist somit jede Sprengkapsel von allen Seiten geschützt, also auch an der Rückseite, die sich an der Öffnung der Zelle 2 befindet und gegen Reibung, mechanische Erschütterungen oder Wärme gleichermaßen empfindlich ist.
Die Bauart des Körpers 1 und der Deckel 6 aus jeweils zwei Werkstoffen verschiedener Beschaffenheit, vereinigt die Vorteile, die sich aus der Einzelheit jedes der Werkstoffe ergeben. Diese Vereinigung läßt eine ausreichende Isolationsfähigkeit erzielen, ohne daß der Behälter zu groß oder zu schwer wird oder einen zu hohen Gestehungspreis erfordert.
Theoretisch läßt sich die Absorption der Wärmestöße, sowie der mechanischen Erschütterung einerseits auf den Eigenwiderstand der gezogenen Stahlblecharmierungen, die jede Sprengkapsel isolieren und andererseits auf die Dämpfung der Erschütterungswellen durch die Plastizität des Werkstoffes des Körpers 1 zurückführen, die zwischen den verschiedenen Sprengkapseln eingefügt ist. Um eine gleichwertige Sicherheit bei einem ausschließlich aus Kunststoff bestehenden Körper zu erzielen, müßten sehr dicke Isolierwände vorgesehen werden, wodurch die Gesamtabmessungen des Körpers zu groß würden. Wenn schließlich der Körper aus Metall hergestellt würde, wäre er zu schwer und zu teuer.
Um die Vorteile eines Körpers 1 voll auszunutzen und um die Sicherheit beim Transport einer Vielzahl von Körper zu erhöhen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, die Körper 1 in einer geeigneten Weise in Versandbehälter unterzubringen.
Ein solcher Versandbehälter kann z. B. eine Holzkiste 9 sein, in der die Körper 1 verkehrt gegeneinander aufgeschichtet werden, wobei die Deckel 6 nach F i g. 4 und 5 nach entgegengesetzten Richtungen zeigen. Die Körperl sind sowohl in vertikaler Richtung nach F i g. 4 und 5 als auch in horizontaler Richtung nach F i g. 6 so verschoben, daß es nicht möglich ist, zwei Sprengkapseln 3, die zu zwei verschiedenen benachbarten Körpern 1 gehören, koaxial übereinanderzulegen. Diese Verschiebung kann durch besondere an der Außenseite des Versandbehälters angeordnete Distanzklötze 10 und durch in der Mitte des Versandbehälters angeordnete Distanzklötze 11 erzielt werden.
Diese Klötze 10 und 11 sind dabei so bemessen und angeordnet und ihre Anzahl ist so gewählt, daß eine vollständige Unterteilung des Versandbehälters in Luftschichten durch Prallflächen erreicht wird, an denen sich die durch die zufällige Explosion einer Sprengkapsel 3 entstandenen Gase entspannen, brechen und zerstreuen können, ohne die anderen Sprengkapseln zu beeinflussen. Die Distanzklötze weisen in bezug auf die Mittelebene ihrer Arme ein unregelmäßiges asymmetrisches, kreuzförmiges Profil auf. Sie können von den Körpern 1 getrennt oder aber in Bedarfsfällen an den Körper 1 angeformt sein.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Sicherheitstransportbehälter für eine Vielzahl von Sprengkapseln, wobei die einzelnen Sprengkapseln in einem aus Kunststoff bestehenden, in Einzelzellen unterteilten Block untergebracht und durch einen abnehmbaren Deckel gegen Herausfallen gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffblock ein Gußkörper (1) ist und jede Zelle (2) durch eine in die Kunststoffmasse eingebettete, die Zelle dreiseitig umfassende, aus einem Stück gezogene Blecharmierung (5), vorzugsweise aus Stahlblech, verstärkt ist, wobei das Gußstück so gegossen ist, daß jede Zelle durch einen Einzeldeckel (6) verschließbar ist.
2. Sicherheitstransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zellen (2) abdeckenden Deckel (6) aus dem gleichen Kunstharz wie das Blockgußstück (1) hergestellt sind und eine in die Masse eingelassene, gezogene Blecharmierung (8) aufweisen und daß der Deckel (6) auf den Hals (4) der Zelle (2) aufschraubbar oder aufpreßbar ist.
3. Sicherheitstransportbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Deckel (6) die zugeordnete Sprengkapsel (3) in ihrer Zelle (2) unbeweglich festlegt.
4. Sicherheitstransportbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Masse eingelassenen Armierungen (5, 8) der Zelle (2) bzw. des Deckels (6) sich koaxial ineinanderschieben.
5. Unterbringung einer Vielzahl von Transportbehältern nach den Ansprüchen 1 bis 4 in einen Versandbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Transportbehälter derart durch formgerechte Distanzklötze (10,11) voneinander getrennt sind, daß niemals zwei Sprengkapseln (3), die zu zwei verschiedenen Transportbehältern gehören, koaxial gelagert sein können, und daß die Transportbehälter, abgesehen von den Berührungsflächen, mit den Distanzklötzen durch Luftschichten voneinander getrennt sind.
6. Unterbringung einer Vielzahl von Transportbehältern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich-
net, daß die Distanzklötze (10, 11) besondere Körper oder auswuchsartige Bestandteile der Transportbehälter sind.
7. Unterbringung einer Vielzahl von Transportbehältern nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbehälter so in Sprengkapseln verschiedener Schichten verkehrt gegeneinander gelagert sind.
dem Versandbehälter untergebracht sind, daß die 720 040.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 570 348; britische Patentschriften Nr. 748 686, 748 656,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 639/144 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEB63497A 1960-10-26 1961-08-02 Sicherheitstransportbehaelter fuer Sprengkapseln und deren Unterbringung in einem Versandbehaelter Pending DE1175589B (de)

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