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DE1175263B - Schleuderschutzeinrichtung fuer Schienentrieb-fahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven - Google Patents

Schleuderschutzeinrichtung fuer Schienentrieb-fahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven

Info

Publication number
DE1175263B
DE1175263B DEK41095A DEK0041095A DE1175263B DE 1175263 B DE1175263 B DE 1175263B DE K41095 A DEK41095 A DE K41095A DE K0041095 A DEK0041095 A DE K0041095A DE 1175263 B DE1175263 B DE 1175263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skid
skid device
valve
regulator
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41095A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Tiffe
Walter Radda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK41095A priority Critical patent/DE1175263B/de
Publication of DE1175263B publication Critical patent/DE1175263B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/102Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with sanding equipment of mechanical or fluid type, e.g. by means of steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Schleuderschutzeinrichtung für Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleuderschutzeinrichtung für Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven, mit druckluftgesteuerter Leistungsregelung und mindestens ,einem bei unzulässiger Beschleunigung der Treibsätze ansprechenden Gleitschutzregler.
  • Bei dieser bekannten Einrichtung besteht die druckluftgesteuerte Leistungsregelung im wesentlichen aus mindestens einem mit dem Hauptluftbehälter verbundenen Feinregelventil und einem an diesem angeschlossenen, als Servomotor ausgebildeten Stellgerät zum Regeln der Einspritzmenge der Einspritzpumpe des Dieselmotors. Sind auf einer Lokomotive mehrere Dieselmotoren vorgesehen, so ist jedes .Stellgerät jedes Dieselmotors an dem oder den Feinregelventilen angeschlossen. Der oder die Gleitschutzregler an den Treibradsätzen sind mit der Bremsanlage der Lokomotive verbunden, derart, daß bei Auftreten einer unzulässigen Beschleunigung eines Treibradsatzes, d. h. falls der Treibradsatz zu schleudern beginnt, die Bremsklötze mit geringem Druck an die Radkränze angelegt werden. Damit kann zwar ein Schleudern verhindert werden. Falls der Lokomotivführer jedoch die Leistung der Antriebsmotoren nicht mittels der Leistungsregelung beschränkt, tritt trotz angelegter Schleuderschutzbremse ein Schleudern ein.
  • Um dies zu vermeiden, ist es bei elektrischen Triebfahrzeugen bekannt, die Schleuderschutzeinrichtung derart auszubilden, daß bei ihrem Ansprechen das Aufwärtsschalten der Triebmotorensteuerung verhindert bzw. die Triebmotorensteuerung rückläufig geschaltet wird, was noch durch eine Zeitschaltung begrenzt werden kann. Das Ansprechen der Schleuderschutzeinrichtung wird dabei durch ein die Triebmotorenströme vergleichendes und bei Ungleichheit auslösendes Relais verursacht. Damit ist für elektrische Triebfahrzeuge eine relativ einfache Schleuderschutzeinrichtung ,geschaffen, bei deren Ansprechen eine Minderung der Antriebsleistung erfolgt. Eine Anwendung auf Diesellokomotiven mit druckluftgesteuerter Leistungsregelung und hydraulischer Kraftübertragung ist jedoch nicht möglich, da die den Steuervorgang bewirkenden Triebmotorenströme fehlen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist daher darin zu sehen, eine Schleuderschutzeinrichtung gemäß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die bei geringem baulichem Aufwand auch für Diesellokomotiven mit hydraulischer oder mechanischer Kraftübertragung anwendbar ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe geschieht bei der eingangs genannten Schleuderschutzeinrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß der zur Leistungsregelung dienende druckluftbeaufschlagte Servomotor (Stellgerät) mittels des Gleitschutzreglers entlüftbar ist.
  • Durch diese Maßnahme wird nicht nur eine sehr einfache und wirkungsvolle Schleuderschutzeinrichtung geschaffen. Darüber hinaus ist auch ohne großen Aufwand die Steuerung einer Sandstreueinrichtung möglich, derart, daß ein Sanden während des Schleuderns bis zum Ansprechen der Einrichtung mit Sicherheit verhindert wird, so daß Getriebe und Gelenkwellenschäden durch Überlastung vermieden werden. Die gesamte .Schleuderschutzbremseinrichtung besteht aus an sich bekannten und bewährten Einzelteilen, so daß ein störungsfreier sicherer Betrieb gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Während A b b. 1 das Schaltbild einer Schleuderschutzeinrichtung zeigt, stellt A b b. 2 ein Feinregelventil, A b b. 3 ein Drosselschaltventil, A b b. 4 ein Drosselventil, A b b. 5 einen Druckschalter, A b b. 6 ein Magnetventil und A b b. 7 ein druckluftgesteuertes Absperrventil dar, jeweils in einem Längsmittelschnitt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel handelt es sich um die Schleuderschutzeinrichtung eines Schienentriebfahrzeuges, beispielsweise einer dieselhydraulischen Lokomotive. Der Übersichtlichkeit wegen sind in der Zeichnung sämtliche Bauteile nur einmal dargestellt, obwohl auf einer Lokomotive meist mehrere gleichartige Bauteile oder Bauteilgruppen vorhanden sind. Diese sind dann zueinander parallel geschaltet, z. B. Steilgeräte für die Einspritzpumpen, Feinregelventile, Gleitschutzregler und Sandstreuventile.
  • Die druckmittelgesteuerte Leistungsregelung der Lokomotive besteht im wesentlichen aus einem Feinregelventill, einem Drosselschaltventil2 und dem einen Servomotor bildenden Steilgerät 3 für die Einspritzpumpe 4 des Dieselmotors 5.
  • Das Feinregelventil l ist mit einer seiner beiden Anschlußöffnungen am Hauptluftbehälter 6 der Lokomotive angeschlossen, der in üblicher Weise mit der auf der Zeichnung nicht mehr dargestellten Drucklufterzeugungsanlage der Lokomotive verbunden ist. Das bekannte Feinregelventil 1 (A b b. 2) weist als wesentlichen Teil einen mit einer beidseitig beaufschlagten Membran 7 verbundenen Ventilsitz 8 auf, der mittels eines Handhebels 9 und beispielsweise einer .Schraubspindel 10 über eine Feder 11 mehr oder weniger belastet werden kann, so daß sich hinter dem Feinregelventil 1 ein beliebiger in seiner Höhe durch den Handhebel 9 vorbestimmbarer Druck einstellen läßt.
  • An der zweiten Anschlußöffnung des Feinregelventils 1 ist das bekannte einstellbare Drosselschaltventil 2 (A b b. 3) angeschlossen. Das Drosselschaltventil2 besteht im wesentlichen aus einem einfach einstellbaren Drosselventil 12, zu dem ein Schaltventil 13 parallel angeordnet ist, das bei einem mittels einer Stellschraube 14 vorbestimmbaren Druck schließt, während unterhalb dieses Druckes das Schaltventil 13 geöffnet ist.
  • Das Drosselschaltventil2 seinerseits ist mit dem bekannten Steilgerät 3 der Einspritzpumpe 4 des Dieselmotors 5 über eine Druckleitung 15 verbunden. Das Steilgerät 3 ist ein als Arbeitszylinder ausgebildeter Servomotor, dessen Kolben entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder durch Druckluft verschiebbar und dessen Kolbenstange mit der Reglerstange 16 der Einspritzpumpe 4 verbunden ist.
  • Durch das Feinregelventill wird der Druck im Arbeitszylinder des Stellgerätes 3 gemäß den jeweiligen Betriebserfordernissen eingestellt, wodurch der Kolben des Steilgerätes 3 die Reglerstange 16 der Einspritzpumpe 4 entsprechend verstellt, so daß der Dieselmotor 5 die vorgesehene Leistung abgibt.
  • Um nun zu verhindern, daß bei großer Leistungsabgabe des Dieselmotors 5 und kleinen Fahrgeschwindigkeiten der Lokomotive ein Schleudern der Treibradsätze 17 eintritt, ist jeder unabhängig angetriebene Treibradsatz 17 oder jede gekuppelte Radsatzgruppe mit einem bekannten Gleitschutzregler 18 versehen, der über eine Steuerleitung 19 mit dem Steilgerät 3, d. h. dessen Druckraum verbunden ist, so daß das Steilgerät 3 und damit auch die Druckleitung 15 hinter dem Feinregelventil 1 über den Gleitschutzregler 18 gemäß der Erfindung entlüftbar ist.
  • Der Gleitschutzregler 18 weist ein einfaches, die Steuerleitung 19 absperrendes Sperrventil 20 auf, das mittels einer Schließfeder geschlossen gehalten wird. Zum Beeinflussen des Sperrventils 20 ist ein gegenüber der mit dem Treibradsatz 17 verbundenen Welle 21 des Gleitschutzreglers 18 entgegen der Wirkung von Rückholfedern verdrehbarer Massering 22 vorgesehen. Der Massering 22 ist mit Nocken 23 versehen, die über ein mitumlaufendes Zwischenstück 24 das Sperrventil 20 öffnen, falls eine unzulässige Beschleunigung des Treibradsatzes 17 beim .Schleudern erfolgt und dadurch eine kurzzeitige Verdrehung des Masseringes 22 gegenüber der Welle 21 auftritt. Vorteilhaft ist, um ein zu weitgehendes Zurückregeln der Motorleistung zu verhindern, in der Steuerleitung 19 zwischen dem Steilgerät 3 und dem Gleitschutzregler 18 ein einfaches einstellbares Drosselventil 25 (A b b. 4) vorgesehen.
  • Zur Anzeige eines etwaigen Schleuderns des Treibradsatzes 17 ist im Führerhaus eine Signaleinrichtung, z. B. eine elektrische Meldelampe 26 angeordnet, die von einem bekannten, an der Steuerleitung 19 vor dem Gleitschutzregler 18 angeschlossenen elektrischen Druckschalter 27 (A b b. 5) geschaltet wird.
  • Da ein Sanden während des Schleuderns der Treibradsätze 17 zu starken Überbeanspruchungen im Triebwerk führt, so daß leicht .Schäden entstehen können, ist in der Druckluftleitung 28 zwischen dem Sandstreuventil 29 und dem Hauptluftbehälter 6 ein bekanntes Magnetventil 30 (A b b. 6) vorgesehen. Das Magnetventil 30 ist mit seiner Erregerwicklung 31 am Druckschalter 27 angeschlossen. Bei Erregung ist das Magnetventil 30 entgegen der Wirkung einer Öffnungsfeder 32 geschlossen, so daß die Druckluftzufuhr zum Sandstreuventil 29 unterbrochen ist. Um jedoch bei etwa erforderlichem Bremsen sofort sanden zu können, ist an der Druckluftleitung 28 eine das Magnetventil 30 überbrückende Umgehungsleitung 33 vorgesehen, in welcher ein druckluftgesteuertes bekanntes Absperrventil 34 (A b b. 7) angeordnet ist. Das Absperrventil 34 weist ein mit der Bremszylinderleitung 35 verbundenes Steuerorgan 36 auf, das bei Druckbeaufschlagung, d. h. beim Bremsen, das üblicherweise durch eine Schließfeder 37 geschlossene Absperrventil 34 öffnet.
  • Die Ansprüche 2 bis 6 sind reine Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit Anspruch 1.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schleudersehutzeinrichtung für Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven, mit druckluftgesteuerter Leistungsregelung und mindestens einem bei unzulässiger Beschleunigung der Treibradsätze ansprechenden Gleitschutzregler, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Leistungsregelung dienende druckluftbeaufschlagte Servomotor (Steilgerät 3) mittels des Gleitschutzreglers (18) entlüftbar ist.
  2. 2. Schleuderschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschutzregler (18) über eine Steuerleitung (19) mit der zwischen dem Feinregelventil (1) und dem Servomotor (3) angeordneten Druckleitung (15) verbunden ist.
  3. 3. Schleuderschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerleitung (19) zwischen der Druckleitung (15) und dem Gleitschutzregler (18) ein einstellbares Drosselventil (25) vorgesehen ist.
  4. 4. Schleuderschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Steuerleitung (19) vor dem Gleitschutzregler (18) ein elektrischer Druckschalter (27) angeschlossen ist.
  5. 5. Schleuderschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1. bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschalter (27) mit einer im Führerhaus vorgesehenen Signaleinrichtung (Meldelampe 26) verbunden ist.
  6. 6. Schleuderschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschalter (27) mit einem die Druckluftzufuhr zur Sandstreuanlage steuernden Magnetventil (30) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 932 843, 878 069, 682 917; schweizerische Patentschrift Nr. 319 450.
DEK41095A 1960-07-02 1960-07-02 Schleuderschutzeinrichtung fuer Schienentrieb-fahrzeuge, insbesondere Diesellokomotiven Pending DE1175263B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0354383A1 (de) * 1988-08-06 1990-02-14 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung von Traktion und Fahrstabilität bei Fahrzeugen

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CH319450A (de) * 1954-05-31 1957-02-15 Bbc Brown Boveri & Cie Schleuderschutzeinrichtung für die Triebmotoren elektrischer Schienenfahrzeuge

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