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DE1175005B - Optische Vorrichtung zur Messung eines Fluessigkeitsstandes - Google Patents

Optische Vorrichtung zur Messung eines Fluessigkeitsstandes

Info

Publication number
DE1175005B
DE1175005B DEB64130A DEB0064130A DE1175005B DE 1175005 B DE1175005 B DE 1175005B DE B64130 A DEB64130 A DE B64130A DE B0064130 A DEB0064130 A DE B0064130A DE 1175005 B DE1175005 B DE 1175005B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
liquid
liquid level
area
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64130A
Other languages
English (en)
Inventor
Morris William Carlson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1175005B publication Critical patent/DE1175005B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/28Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring the variations of parameters of electromagnetic or acoustic waves applied directly to the liquid or fluent solid material
    • G01F23/284Electromagnetic waves
    • G01F23/292Light, e.g. infrared or ultraviolet
    • G01F23/2921Light, e.g. infrared or ultraviolet for discrete levels
    • G01F23/2922Light, e.g. infrared or ultraviolet for discrete levels with light-conducting sensing elements, e.g. prisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

  • Optische Vorrichtung zur Messung eines Flüssigkeitsstandes Zum Messen eines Flüssigkeitsstandes in einem Behälter werden bereits optische Meßvorrichtungen verwendet, die im wesentlichen aus einer lichtführenden Stange bestehen, die in den Behälter eintaucht und so geformt ist, daß ein Lichtkegel, welcher in die Stange von ihrem oberen Ende her eingeführt wird, entweder einer totalen Reflexion vom unteren Ende der Stange her ausgesetzt wird oder nicht, je nachdem das untere Ende in den Lichtkegel eingetaucht ist oder nicht, so daß der Lichtkegel von dem oberen Ende (um z. B. in einer Photozelle gesammelt zu werden) nur in dem Falle auftaucht, wenn der Flüssigkeitsstand das untere Ende der Stange nicht erreicht. Sonst wird das Licht durch die Unterseite der Stange gebrochen und verliert sich in der umgebenden Flüssigkeit. Dies ist eine Folge des zwischen dem Brechungsindex der Flüssigkeit und dem Brechungsindex der die Flüssigkeit überlagernden Atmosphäre.
  • Optische Meßvorrichtungen dieser Art sind infolge ihrer Einfachheit, ihrer gedrungenen Bauart und Robustheit sowie ihrer Unempfindlichkeit gegenüber großen Temperaturschwankungen sehr zweckmäßig.
  • Sie werden in großem Umfange zum Messen der Flüssigkeit in Sauerstoffbehältern an Bord von Flugzeugen und bei anderen Gelegenheiten verwendet.
  • Sie weisen jedoch einen offensichtlichen Mangel auf, indem sie nur eine Anzeige in der Form geben können, ob Flüssigkeit oder gar keine vorhanden ist.
  • Das heißt, eine Anzeige, die angibt, ob der Flüssigkeitsspiegel das untere Ende der Stange erreicht oder nicht. Hierbei wird entweder im wesentlichen das gesamte Licht oder gar kein Licht in der Photozelle gesammelt.
  • Die Erfindung sieht eine optische Meßvorrichtung für den Flüssigkeitsstand vor, die sich des gleichen Prinzips bedient, indem ihre Verwendung auf Grund des Unterschiedes zwischen den Brechungsindizes der Flüssigkeit und der darüber befindlichen Atmosphäre durchgeführt wird, um den Weg des Lichtes durch eine lichtleitende Stange abzuändern und dadurch eine Flüssigkeitsstandmessung zu erhalten, wobei jedoch der große Vorteil gegenüber bekannten optischen Meßvorrichtungen dieser Art dadurch gegeben ist, daß sie imstande ist, eine dauernde Messung des Flüssigkeitsstandes hinsichtlich der Menge vorzusehen. Das heißt, daß die Menge des am Ausgangsende der Stange gesammelten Lichtes eine veränderliche Funktion des Flüssigkeitsspiegels über einen weiten Bereich ist.
  • Die Erfindung ist daher auf eine optische Flüssigkeitsstandmeßvorrichtung gerichtet, die aus einem stangenartigen, lichtleitenden Körper besteht, der in den zu messenden Behälter hineinragt und von einer Lichtquelle aus beleuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtleitende Körper so angeordnet ist, daß er das Licht durch Reflexion an seinen Seitenflächen auf seiner Länge entlangführt und daß mindestens eine Seitenfläche etwa (d. h. vollkommen oder nahezu vollkommen) über ihre gesamte Länge mit einem Bereich ausgestattet ist, der einen Lichtstrahl reflektiert oder bricht, je nachdem, ob ihn der Strahl oberhalb oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels trifft, wobei dieser Bereich derart auf der Seitenfläche angeordnet ist, daß der Anteil des Lichtes, der infolge dieses Bereiches durch Brechung verlorengeht, sich mit dem Flüssigkeitsstand ändert.
  • Hierdurch ist eine Messung des Flüssigkeitsstandes über einen ununterbrochenen Bereich möglich.
  • Die Seitenfläche der Stange kann über den größeren Teil ihrer Fläche reflektierend gestaltet werden, indem sie versilbert (oder mit einem anderen gleichwertigen Überzug überzogen) wird, während der für die Lichtbrechung bestimmte Abschnitt durchscheinend verbleiben kann. Dieser Abschnitt kann die Form eines Bandes annehmen, das sich diagonal über eine schmale senkrechte Seitenfläche der Stange erstreckt, die z. B. die Form eines rechtwinkligen Prismas haben kann.
  • Weitere Eigenschaften der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen einiger Ausführungsbeispiele hervor.
  • Fig. 1 ist eine vereinfachte Gesamtdarstellung der Meßvorrichtung innerhalb eines Behälters, wobei die Meßvorrichtung schaubildlich dargestellt ist; F i g. 2 ist eine schaubildliche Darstellung der Meßvorrichtung in vergrößertem Maßstab zusammen mit ihren zugeordneten optischen und photoelektrischen Mitteln, und F i g. 3 ist eine Vorderansicht einer abgewandelten Form.
  • Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Meßvorrichtung besteht aus einer im ganzen mit 10 bezeichneten Stange aus durchscheinendem plastischem Material, z. B. Akrylharz rechteckiger prismatischer Form, wobei zwei ihrer gegenüberliegenden parallelen Seiten mit 18 und 22 bezeichnet sind. An ihrem unteren Ende, welches in die Flüssigkeit eintauchen soll, ist die Stange mit einer abgeschrägten Endfläche 20 versehen, deren Winkel bestimmt werden muß. An ihrem oberen Ende ist die Stange mit einer Stirnfläche 26 versehen, die sich senkrecht zur Hauptabmessung der Stange erstreckt, und weist ferner einen dreieckigen Vorsprung auf, der im Bereich der Stirnfläche26 eine weitere Fläche 28 in einer schrägen Ebene mit einem bestimmten Winkel aufweist.
  • In der dargestellten! Ausführungsform werden die Seite 18, die untere Endfläche 20 und der größere Teil der Seitenfläche 22 durch die Aufbringung von Silber oder eines anderen Überzuges reflektierend gestaltet. Die Fläche 22 wird jedoch durch ein schmales Transparentband24 diagonal durchschnitten, welches nicht versilbert ist (oder nicht überzogen ist). In der F i g. 2 ist das Band 24 durch parallele gerade Linien begrenzt.
  • Wie in der Fig. 1 gezeigt ist, taucht die Stange senkrecht in einen Vorratsbehälter mit einer darin enthaltenen Flüssigkeit 12 ein, wobei das obere Ende der Stange über den Behälter hinaus vorsteht. Eine Lichtquelle 14 sendet einen Lichtkegel aus, welcher nach seinem Durchgang durch eine Kollimationslinse 15 senkrecht nach unten in die Stange eine und durch deren waagerechte obere Endfläche 26 hindurchtritt. Gegenüber der im Winkel angeordneten Oberfläche 28 ist eine Photozelle 16 oder ein anderer Körper zur Sammlung des Lichtes angeordnet. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Der durch die Oberfläche26 in die Stange eintretende Lichtkegel, der durch die drei getrennten Lichtstrahlen 50, 60 und 70 schematisch dargestellt ist, verläuft senkrecht in der Stange nach unten und trifft auf die abgeschrägte untere Endfläche 20 auf, von welcher er reflektiert wird. Der Neigungswinkel der Fläche 20 ist so gewählt, daß die von ihr reflektierten Strahlen auf die Seite 22 in einem solchen Einfallswinkel auftreffen, daß die durchscheinende Zone 24 der Fläche 22 es gestattet, daß diese Strahlen durch Brechung die Stange wieder verlassen und in das äußere Medium eintreten, wenn dieses am Einfallpunkt die Flüssigkeit 12 ist, die jedoch die Strahlen durch totale Reflexion in den Stangenkörper zurückreflektiert, wenn das äußere Medium an dem Einfallpunkt die die Flüssigkeit überlagernde Atmosphäre ist (im allgemeinen der Dampf der Flüssigkeit in reiner Form oder mit Luft gemischt). Andererseits wird jeder Strahl, der im versilberten Bereich der Fläche 22 auftrifft, in das Innere der Stange zurückreflektiert, ungeachtet der Beschaffenheit des äußeren Mediums an dem Einfallspunkt, d. h. gleichgültig ob das Medium eine Flüssigkeit oder ein Dampf ist. Unter diesen Umständen ist ein gegebener Lichtstrahl nur durch wiederholte Reflexionen zwischen den Flächen 18 und 22 der Stange in der Lage, seinen Weg durch die Stange nach oben zu vollenden, wenn der in Betracht stehende Strahl das brechende Band 24 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels berührt. Andererseits werden alle Strahlen, die unterhalb des Flüssigkeitsspiegels auf das Band 24 auftreffen, durch das Band gebrochen und verlieren sich in der das Band umgebenden Flüssigkeit.
  • Diejenigen Strahlen, die ihren Weg nach oben vollenden, tauchen von der Fläche 28 auf, deren Winkel vorzugsweise so gewählt ist, daß die Fläche 28 senkrecht zu den auftauchenden Strahlen verläuft. Die Strahlen werden dann in einer Photozelle 16 gesammelt, die eine beliebige Anzeige- oder Steuervorrichtung steuern kann.
  • In dieser Weise sind in der Fig. 2 die beiden Strahlen 50 und 60 dargestellt, die das brechende Band 24 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels berühren und daher die Fläche 28 und den Sammler 16 erreichen. Der Strahl 70 trifft unterhalb des Flüssigkeitsspiegels auf das brechende Band 24 auf und tritt in die das Band umgebende Flüssigkeit ein, so daß er für die Sammelvorrichtung 16 verloren ist.
  • Der gesamte den Sammler 16 beeinflussende Durchfluß ist eine veränderliche Funktion des Flüssigkeitsspiegels und stellt eine ununterbrochene genaue Messung dieses Flüssigkeitsspiegels dar. Das gesammelte Licht ist bei einer Mindestmenge an Flüssigkeit ein Maximum an Licht und nimmt allmählich mit dem Anstieg des Flüssigkeitsspiegels ab.
  • Als Beispiel sei angenommen, daß die zu messende Flüssigkeit Sauerstoff ist, über der sich innerhalb des Behälters gasförmiger Sauerstoff befindet. Der Brechungsindex des gasförmigen Sauerstoffes sei mit 1, derjenige des flüssigen Sauerstoffes etwa mit 1,220 und derjenige des die Stange bildenden Akrylharzes mit etwa 1,480 angenommen.
  • Die elementaren Gesetze der Optik besagen, daß der kritische Winkel für die totale Reflexion eines Lichtstrahles, der den durchscheinenden Bereich 24 an einem Punkt gegenüber dem flüssigen Sauerstoff berührt, gleich sin 1,220 550 30' ist, und der entsprechende Wert für einen Lichtstrahl, welcher an einem Punkt gegenüber dem Gas in dem Bereich 24 auftrifft, gleich sin 1 420 30' 1,480 ist. Bei der beschriebenen beispielsweisen Vorrichtung ist es erforderlich, daß der Einfallswinkel der Strahlen auf der Fläche 22 zwischen den beiden so errechneten kritischen Werten liegt. Es ist dann möglich, durch eine elementare Ausführung der optischen Geometrie den Winkel für die untere abgeschrägte Endfläche 20 zu wählen. So sollte in der als Beispiel gezeigten Ausführungsform der Neigungswinkel der Fläche 20 mit Bezug auf die Fläche 22 einen Winkel von 450 + 2 haben, damit der Einfallswinkel der 2 Strahlen auf der Fläche 22 den erforderlichen Wert o aufweist, der zwischen den beiden oben errechneten kritischen Werten liegt. Offensichtlich sind jedoch verschiedene Ausführungsformen der Erfindung möglich, bei denen die zu erfüllenden geometrischen Bedingungen von der obigen Darstellung abweichen können.
  • Es ist zu beachten, daß hierbei durch die Verminderung des Brechungsindex des Materials der Stange 10 zur Annäherung an den Brechungsindex der Flüssigkeit der obere kritische Winkelwert erhöht würde. Es ist jedoch auch zu beachten, daß die Brechung des Lichtes stets von einer gewissen Reflexion begleitet ist und daß der abhängige Anteil des reflektierten Lichtes sehr schnell ansteigt, wenn der Einfallswinkel einen Wert von etwa 600 überschreitet.
  • Vorzugsweise sind daher gemäß der Erfindung die Bedingungen einschließlich der Geometrie der Stange und der Lichtquelle sowie des Index des Stangenmaterials so gewählt, daß der Einfallswinkel auf der Fläche 22 wesentlich geringer als 600 ist.
  • Die verbesserte optische Flüssigkeitsmeßvorrichtung der Erfindung kann in vielen Formen zur Anwendung kommen. So kann die Kontur des lichtbrechenden Bandes 24 zur Erlangung jedes beliebigen Veränderungsgesetzes für übertragenes Licht als eine Funktion des Flüssigkeitsstandes abgewandelt werden, und es können insbesondere Vorkehrungen getroffen werden, daß ein lineares Gesetz vorhanden ist, obwohl der zu messende Behälter einen ungleichmäßigen waagerechten Querschnitt über seine Tiefe aufweist. Somit kann, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist, indem einem Brechungsbereich 32 einer mit 30 bezeichneten Fläche der Stange eine bikonvexe, linsenartige Form gegeben wird, ein lineares Gesetz eines Lichtausganges gegenüber dem Flüssigkeitsstand bei einem kugeligen Behälter erreicht werden.
  • Die Reflexions- und Brechungsbereiche, in welche die Seitenflächen, z. B. 22, der Stange unterteilt sind, müssen nicht unbedingt durch zwei Grenzen gemäß den F i g. 2 und 3 voneinander getrennt sein. So kann z. B. die Seitenfläche durch eine einzige diagonale Linie (gerade oder gebogen) getrennt werden, und es kann dann eine der so entstehenden allgemein dreieckigen Flächen mit Silber überzogen und die andere unversilbert gelassen werden.
  • Es ist nicht erforderlich, daß die ganze Seiten-(und die untere End-) Oberfläche der Stange durch Versilberung oder einen anderen Überzug mit Ausnahme des Brechungsbereiches reflektierend gemacht wird. Die charakteristischen Eigenschaften der Vorrichtung (Brechungsindex, Stangengeometrie) können so gewählt werden, daß sie, sowohl wenn das äußere Medium eine Flüssigkeit als auch wenn es ein Gas ist, eine totale Reflexion der Lichtstrahlen von einem Teil der Seiten- (und/oder End-) Oberfläche der Stange hervorrufen.
  • Der Brechungsbereich kann auf mehr als einer der Seiten der gezeigten Stange vorgesehen sein, z. B. auf beiden gegenüberliegenden Seiten, wie z. B. 18 und 22 in der Fig. 2. Darüber hinaus braucht die allgemeine Form der Stange nicht unbedingt rechtwinklig prismatisch und auch nicht unbedingt prismatisch zu sein. Sie kann ganz oder teilweise zylindrisch sein, und der Brechungsbereich braucht nicht unbedingt auf einer flachen Seite der Stange angeordnet zu sein.
  • In einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, die bei vielen praktischen Anwendungs- zwecken von besonderem Vorteil sein kann, kann der Weg des Lichtkegels entlang der Stange unter Umständen an einer Endfläche der Stange keiner Reflexion unterworfen sein. Es kann dann die Lichtquelle an dem einen Ende und der Lichtsammler an dem anderen Ende der Stange angeordnet werden.
  • Bei der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform können die Lichtquelle 14 und die Kollimationslinse 15 unterhalb der unteren Endfläche 20 angeordnet werden (die selbst unterhalb des Behälterbodens angeordnet sein kann), und der Sammler 16 kann gegenüber einer Schrägfläche angeordnet sein, die am oberen Ende der Stange gebildet ist; in diesem Falle kann der Vorsprung, der die zusätzliche Fläche 28 bildet, in Fortfall kommen.
  • Die Möglichkeit der Verwirklichung einer solchen Ausführungsform, bei der eine ständige Wanderung des Lichtkegels auf einem bestimmten Weg durch die Stange stattfindet, die sich vollkommen durch einen Behälter hindurch erstreckt, stellt einen bedeutenden Vorteil der Erfindung dar.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Optische Vorrichtung zur Messung eines Flüssigkeitsstandes mit einem stangenartigen, lichtleitenden Körper, der sich in das zur Aufnahme der Flüssigkeit vorgesehene Flüssigkeitsgefäß hinein erstreckt und von einer Lichtquelle beleuchtet wird, wobei der lichtleitende Körper es in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitsstand gestattet oder verhindert, daß bei den durch ihn hindurchgehenden Lichtstrahlen ein Verlust durch Brechung an seiner Oberfläche auftritt, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtleitende Körper (10) so ausgebildet und angeordnet ist, daß er das Licht durch Reflexion an seinen Seitenflächen auf seiner Länge entlangführt, und daß mindestens eine Seitenfläche (22) etwa über ihre gesamte Länge mit einem Teilbereich (24, 32) versehen ist, der einen Lichtstrahl, je nachdem, ob ihn dieser oberhalb oder unterhalb des Flüssigkeitsstandes berührt, reflektiert oder bricht, wobei der Teilbereich derart auf der Seitenfläche angeordnet ist, daß der durch ihn durch Brechung verlorene Teil an Licht sich mit dem Stand des Flüssigkeitsspiegels ändert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfläche (22) durch Versilberung od. dgl. teilweise reflektierend ausgebildet ist, während der Bereich (24, 32) durchscheinend bleibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (24, 32) auf einer allgemein flachen senkrechten Seitenfläche (22, 30) des lichtleitenden Körpers vorgesehen ist und wenigstens eine nicht senkrechte Begrenzung zu dieser Seitenfläche besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (24, 32) die Form eines Bandes hat, das sich diagonal über diese Fläche (22, 30) erstreckt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtleitende Körper (10) eine rechtwinklig prismatische Form hat.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (32) so angeordnet ist, daß die aus dem lichtleitenden Körper zur Ausnutzung zu Meßzwecken schließlich austretende Lichtmenge eine Funktion des Flüssigkeitsspiegels unter Berücksichtigung der Flüssigkeitsgefäßform ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Bandes (32) gemäß der gewünschten Funktion über die Länge des lichtleitenden Körpers verändert ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht an einem Ende des lichtleitenden Körpers (10) in ihn hineingeleitet, von seinem anderen Ende reflektiert und das auftauchende Licht in bekannter Weise am ersten Ende gesammelt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtleitende Körper (10) an seinem einen Ende mit einer ersten Oberfläche (26), die senkrecht zur Längserstreckung des Körpers verläuft, und mit einer anderen, geneigt zu der Oberfläche (26) angeordneten Oberfläche (28) versehen ist, wobei durch die eine der Oberflächen Licht in den Körper hineingeführt wird und durch die andere Oberfläche wieder austritt, während der Körper (10) an seinem anderen Ende mit einer geneigten Oberfläche (20) versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht an einem Ende des lichtleitenden Körpers (10) in ihn hineingeleitet und am anderen Ende zum Austritt gebracht und gesammelt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfallswinkel der innen reflektierten Strahlen auf der Seitenfläche (22, 30) kleiner als etwa 600 ist, jedoch innerhalb der kritischen Werte für die totale Reflexion liegt.
DEB64130A 1960-09-26 1961-09-25 Optische Vorrichtung zur Messung eines Fluessigkeitsstandes Pending DE1175005B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023470A3 (de) * 1979-07-17 1981-03-25 Europtool Trust Seifenlösungs-Dosiervorrichtung

Cited By (2)

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EP0023470A3 (de) * 1979-07-17 1981-03-25 Europtool Trust Seifenlösungs-Dosiervorrichtung
US4335833A (en) 1979-07-17 1982-06-22 Europtool Trust Soap solution dispenser

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