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DE117458C - - Google Patents

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Publication number
DE117458C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
snowshoe
wedge pieces
brake
snow
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT117458D
Other languages
English (en)
Publication of DE117458C publication Critical patent/DE117458C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/08Stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades are permanently in the operative position

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schneeschuhbremse, welche den bisher bekannten Hemmvorrichtungen an Schneeschuhen gegenüber insofern Vortheile aufweist, als sie nicht nur hinter oder vor dem Fufse am Schneeschuh befestigt werden kann und beim Bergabfahren eine sichere Führung gewährt, sondern auch bei Aufstieg zu benutzen ist, wozu noch kommt, dafs sie auch bei gefrorenem Schnee vortheilhaft zur Verwendung gelangen kann, da sich die unter der Gleitfläche des Schneeschuhs angeordneten, als eigentliche Bremse wirkenden Keilstücke leicht aus dem Krustenschnee herausheben lassen, ohne Eis mitzureifsen.
Eine solche Schneeschuhbremse ist auf der beiliegenden Zeichnung in
Fig. i in Ober-, in
Fig. 2 in Vorder-, in
Fig. 3 in Seiten- und in
Fig. 4 in Unteransicht zur Veranschaulichung gebracht.
Ein Mittel- oder Führungsstück b nimmt in sich auf beiden Seiten Schenkel c mit Keilstücken d auf und gestattet diesen Schenkeln eine freie Bewegung nach links und rechts, wie in den Fig. 1 und 2 durch Pfeile angedeutet ist. Das in der Mitte des Führungsstückes b befindliche Loch e dient dazu, der Bremse einen festen Halt auf dem Schneeschuh α zu geben, was vermittelst der Schraube/, welche durch das Loch greift oder vermittelst einer Krampe geschieht, welche gleichzeitig' die Bremse dauernd auf dem Schneeschuh festhält, jedoch gestattet, die Bremse durch Umlegen jederzeit aufser Thätigkeit zu setzen. Die beiden Schenkel c mit ihren Keilstücken d, deren stumpfes Ende bei Benutzung nach hinten gerichtet sein mufs, greifen unter die Gleitfläche s des Schneeschuhs, unterbrechen letztere durch die Keilstücke d gleichsam und üben somit eine starke Reibung beim Bergabfahren aus. In der Regel wird der Schneeschuhläufer nur einer Bremse beim Bergabfahren bedürfen, indem er den mit der Bremse versehenen Schneeschuh, wenn sich die Fahrt allzu sehr verlangsamt, ein wenig hebt, und dann wieder scharf einsetzt, sobald die Fahrt zu schnell wird. Will man dauernd langsam bergab fahren, so nimmt man für jeden Schneeschuh eine Bremse und beim Passiren eines sehr steilen Abhanges dreht man eine oder beide Bremsen um, so dafs das stumpfe Ende nach vorn kommt.
Beim Bergaufsteigen werden beide Bremsen benutzt, die Keilstücke d, deren stumpfes Ende alsdann nach hinten gerichtet sein mufs, verhindern dann ein Zurückgleiten des Schneeschuhs, indem sie, namentlich bei Krustenschnee, gewissermafsen wie ein Paar scharfe Stollen wirken.
Die in den Keilstücken d befindlichen dreikantigen Löcher h (Fig. 3), welche auch eine andere Form haben können, dienen, abgesehen davon, dafs sie die Bremse leichter machen sollen, noch zur Aufnahme eines Stückes Holz, welches so durchgesteckt wird,, dafs es an den Aufsenseiten der Bremsschuhe ca. 5 bis 10 cm
vorsteht und den Zweck hat, bei sehr trockenem Schnee die Wirkung der Keilstücke zu erhöhen.
Nach Lösen der Niete i in den Kloben g und g1, welch' letztere zum Zusammen- und Auseinanderschieben der Schenkel dienen, können die Schenkel c aus dem Führungsstück b herausgenommen werden.
Statt die Schenkel c mit den Keilstücken d zum Umklammern des Schneeschuhs von oben her in dem Führungsstücke b verschiebbar anzubringen, kann man sie auch gelenkig damit verbinden, so dafs sie von oben herabgeklappt werden können. Auch ist es nicht nöthig, dafs beide Schenkel beweglich mit dem Führungsstück verbunden sind, es kann vielmehr auch der eine mit demselben ein Ganzes bilden, so dafs also nur ein Schenkel beweglich ist. Für die als Bremse dienenden Stücke d ist die Keilform die beste, jedoch können auch andere Formen gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schneeschuhbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei oder mehr mit Keilstücken d versehene Schenkel c, von denen einer oder mehrere verschiebbar oder gelenkig an einer Führungs- oder Befestigungsplatte b angeordnet sind, mittelst dieser Platte b hinter oder vor dem Fufse am Schneeschuh so befestigt werden können, dafs die Keilstücke unter die Gleitfläche des Schneeschuhs fassen, zu dem Zwecke, nicht nur eine sichere Führung beim Bergabfahren zu gewähren, sondern auch den Aufstieg zu ermöglichen, wobei die Keilstücke sich auch aus Krustenschnee leicht herausheben lassen, ohne Eis mitzureifsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT117458D Active DE117458C (de)

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DE (1) DE117458C (de)

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