DE1173711B - Zeilendrucker - Google Patents
ZeilendruckerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J9/00—Hammer-impression mechanisms
- B41J9/02—Hammers; Arrangements thereof
- B41J9/10—Hammers; Arrangements thereof of more than one hammer, e.g. one for each character position
Landscapes
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- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
- Dot-Matrix Printers And Others (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G 06 k
Deutsche Kl.: 43 a-41/03
Nummer: 1173 711
Aktenzeichen: 121666IX c / 43 a
Anmeldetag: 24. April 1962
Auslegetag: 9. Juli 1964
Die Erfindung betrifft einen Zeilendrucker mit einem zeilenparallel an einer der Stellenzahl einer
Zeile entsprechenden Anzahl von Druckhämmern vorüberbewegten, mindestens einen vollständigen
Satz Zeichen tragenden Typenträger, bei dem die Auswahl der zu betätigenden Druckhämmer durch
Vergleich der Typenträgerstellung mit einem den zu druckenden Inhalt der Zeile enthaltenden Speicher
erfolgt.
Bei Druckwerken, wie sie insbesondere als Ausgabeeinheit für datenverarbeitende Maschinen Verwendung
finden, ist es üblich, für jede Druckstelle einer Zeile einen Druckhammer vorzusehen, wobei
die Hämmer quer über die Breite des Aufzeichnungsträgers und dessen Auflage ausgerichtet sind. In bekannten
Ausführungen wird dabei zum Abdruck einer Zeile ein Typenträger mit mindestens einem
vollständigen Satz von Zeichen, z. B. Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, in zeilenparalleler Richtung
an den Druckhämmern so vorübergeführt, daß jede Type an jeder einzelnen Druckstelle vorüberbewegt
wird. Die in einer Zeile zu druckenden Zeichen sind in einen Speicher eingegeben, und während
der Bewegung des Typenträgers wird dessen jeweilige Stellung mit den im Speicher enthaltenen Angaben
verglichen. Bei Übereinstimmung zwischen dem für eine bestimmte Druckstelle gespeicherten
Zeichen einerseits und der Lage der entsprechenden Type an der Soll-Druckstelle andererseits wird der
dieser Druckstelle zugehörige Druckhammer ausgelöst und zum Anschlag gebracht, so daß das gewünschte
Druckzeichen zum Abdruck kommt.
Bei einer solchen Anordnung eines Druckwerkes können in einer Stellung des Typenträgers auch mehrere
Zeichen gleichzeitig gedruckt werden, also mehrere Druckhämmer zugleich ausgelöst werden, da
während jedes Bewegungsschrittes des Typenträgers der gesamte Speicher in allen Stellen der Zeile abgetastet
wird. Für diesen Abtastvorgang des Speichers ist eine bestimmte Abtastzeit erforderlich, die einen
beachtlichen Anteil der für einen Schritt erforderlichen Gesamtzeit ausmacht, und zwar bei Zeilen von
beispielsweise hundertfünfzig Druckstellen rund 25%. Die für den eigentlichen Druckvorgang erforderliche
Zeit erhöht sich also um rund ein Drittel auf die für ein Druckspiel erforderliche Gesamtzeit,
so daß die Arbeitsgeschwindigkeit der mechanischen Teile höher sein muß, als es der effektiven Druckleistung
entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hammeranordnung für ein Druckwerk der beschriebenen
Art zu schaffen, mittels derer die für die ver-Zeilendrucker
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen (Württ), Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Arthur Stelios Athens,
Roland Dean Nelson, San Jose, Calif. (V. St. A.)
Arthur Stelios Athens,
Roland Dean Nelson, San Jose, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. Mai 1961 (107 529) - -
schiedenen Druckstellen unterschiedlichen Abtastzeiten kompensiert werden, so daß bei gleicher
Druckqualität eine höhere Druckgeschwindigkeit erzielbar ist. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch
erreicht, daß die Druckhämmer zum Ausgleich der unterschiedlichen Speicherabtastzeiten untereinander
unterschiedliche Massen aufweisen, so daß die Summe der Speicherabtastzeit und der Hammerbewegungszeit
für alle Druckstellen etwa gleich ist. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Gegenstandes
der Erfindung weisen dabei die an jedem Druckhammer vorzugsweise in Form von an der
Außenseite der freien Enden angebrachten Ansätzen vorgesehenen Massen vom einen Ende der Druckhammerreihe
zum anderen abgestufte unterschiedliche Größen auf. Dabei können die Hämmer in einzelnen
Gruppen zusammengefaßt sein, deren einzelne Hämmer innerhalb einer Gruppe gleich sind, aber
von Gruppe zu Gruppe unterschiedliche Massen darstellen. Die den der ersten Druckstelle zugeordneten
Hammer einschließende Gruppe hat demgemäß die größte Masse und die den der hundertfünfzigsten
Druckstelle zugeordneten Hammer einschließende Gruppe die kleinste Masse. Dabei ist, wie es die Erfindung
offenbart, vorzugsweise die Grundform der Hämmer gleich, und lediglich der am Hammer befindliche
Ansatz weist unterschiedliche Größen, also Trägheitsmassen auf.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die Streuung des eigentlichen Abdruckvorganges
409 629/185
zwischen den ersten und den letzten Stellen einer Druckzelle verringert wird, so daß der Typenträger
eine nur geringere Zeit in Ruhelage gehalten werden muß. Während durch die Maßnahme gemäß der Erfindung
die Bewegungsgeschwindigkeit der einzelnen Hammer unterschiedlich ist, wird die Einheitlichkeit
der abgedruckten Zeichen nicht beeinflußt, da die jedem einzelnen Hammer erteilte Bewegungsenergie,
also auch die durch den Hammer gegen die Type
F i g. 2 eine Vorderansicht der Anordnung einer Druckhammerreihe einer Zeile, in der die einzelnen
Gruppen der Hammer unterschiedlicher Masse sichtbar sind,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm eines Hammerdruckwerkes üblicher Ausführung und
Fig. 4 ein Zeitdiagramm eines Hammerdruckwerkes mit der Anordnung gemäß der Erfindung.
stelle zu Druckstelle. Die Zeit der freien Bewegung des Hammers entspricht dem für die Freigabe des
Hammers und seine Schwenkung gegen die Type erforderlichen minimalen Zeitbedarf und beträgt, wie
5 aus F i g. 3 ersichtlich, 3,7 Millisekunden. Die Hammerankunftszeit ist ein Zuschlag von 1,5 Millisekunden
und berücksichtigt Unterschiede und Veränderungen in der Zeit der Freigabe der einzelnen
Hammer sowie sonstige untergeordnete Veränderunwirksam werdende Bewegungsenergie einheitlich ist. io gen in der freien Bewegungszeit. Jeder einzelne Ham-Die
Erfindung wird im folgenden an Hand der mer kann z. B. gelegentlich hängen- oder kleben-Zeichnungen
in einem Ausführungsbeispiel beschrie- bleiben und dadurch eine im Vergleich zu einem
ben. Es zeigt benachbarten Hammer langsamere Freigabe ver-
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Druckhammers, Ursachen. Außerdem hat jeder Hammer unvermeidaus
der die Anordnung der Ansätze gemäß der Er- 15 lieh eine eigene Arbeitscharakteristik, indem ein
findung deutlich wird, Hammer rechtzeitig ausgelöst werden kann und nur
das Minimum der Bewegungszeit erfordert, während ein benachbarter Hammer langsamer ausgelöst werden
kann und für seine freie Bewegung eine größere 20 Zeit benötigt. Die Typenstangenberührungszeit von
annähernd 0,8 Millisekunden entspricht der Zeitspanne, während der der Hammer tatsächlich in Berührung
mit der Type ist, während der also der eigentliche Druckvorgang stattfindet. Die Speicher-
Der in der Fig. 1 dargestellte Druckhammer 10 25 abtastzeit entspricht der für jede Druckstelle unterbesteht
aus einem Hammerkörper 11 mit einem schiedlichen, zur Abtastung des Speichers für jede
Schlitz 12, mittels dessen der Hammer schwenkbar einzelne Druckstelle erforderlichen Zeit,
auf einer Achse 13 gelagert ist; ein vom Hammer- Die in einer Zeile zu druckenden Schriftzeichen
körper 11 nach oben ragender Schenkel 14 trägt an werden in einem 150-Stellen-Pufferspeicher geseinem
oberen Ende einen seitwärts hervorstehenden 30 speichert, und zwar ein Schriftzeichen für jede
Arm 15, dessen freies Ende die Anschlagfläche des Druckstelle. Die einzelnen Typen des Typenträgers
Hammers bildet. Am Schenkel 14 und Arm 15 ist werden dann in bekannter Weise abgetastet und mit
nach oben ein Ansatz 16 gebildet, dessen Größe weit- den entsprechenden Speicherstellen verglichen. Bei
gehend die Drehmasse des Hammers und damit des- Übereinstimmung wird der der betreffenden Drucksen
Trägheit bei seiner Drehbeschleunigung bestimmt. 35 stelle zugeordnete Druckhammer ausgelöst. Die für
Ein vom unteren Rand des Hammerkörpers 11 etwas einen Vergleichsvorgang mit dem Pufferspeicher erschräg
abstehender Hebel 17 dient im Zusammen- forderliche Zeit beträgt 12 Millisekunden. Da aber
wirken mit einer (nicht dargestellten) Antriebsfeder der Speicher für jede einzelne Druckstelle abgetastet
zum Anschlagen des Hammers. F i g. 2 zeigt, daß die wird, werden aufeinanderfolgend von links nach
Druckhämmer auf der Achse 13 in einer Reihe mon- 40 rechts hundertfünfzig Vergleichsumläufe ausgeführt,
tiert sind. Für jede Druckstelle einer Zeile ist ein so daß die gesamte Speicherabtastzeit für hundert-Hammer
angeordnet, wobei die Hammer in Gruppen fünfzig Druckstellen 1,8 Millisekunden beträgt. In
eingeteilt sind, und zwar im vorliegenden Beispiel in den üblichen, für hohe Geschwindigkeiten geeigneten
zehn Gruppen von je fünfzehn Hämmern, so daß Druckern sind alle Hammer gleich ausgeführt. Dahundertfünfzig
Druckstellen vorhanden sind. Die An- 45 her besteht, abgesehen von den Unterschieden der
sätze 16 der Hammer innerhalb einer Gruppe sind einzelnen Hammer-Arbeitscharakteristiken, der einjeweils
gleich, sie unterscheiden sich jedoch von
denen der benachbarten Gruppen, und zwar ist die
Höhe der Ansätze, also die Drehmasse der Hammer
von Gruppe zu Gruppe von links nach rechts fort- 5°
schreitend gleichförmig stufenweise verringert. Die
die Hämmer 1 bis 15 umfassende Gruppe 18 hat
demnach die größten Ansätze, während die die
Druckhammer 136 bis 150 umfassende Gruppe 19
denen der benachbarten Gruppen, und zwar ist die
Höhe der Ansätze, also die Drehmasse der Hammer
von Gruppe zu Gruppe von links nach rechts fort- 5°
schreitend gleichförmig stufenweise verringert. Die
die Hämmer 1 bis 15 umfassende Gruppe 18 hat
demnach die größten Ansätze, während die die
Druckhammer 136 bis 150 umfassende Gruppe 19
die kleinsten Ansätze aufweist. Die Größe der An- 55 daher vor dem Beginn der Berührung zwischen dem
sätze der übrigen Gruppen ändert sich in gleich- ersten Hammer und der entsprechenden Type beförmiger
Abstufung zwischen diesen beiden äußeren endet sein und kann nicht neu beginnen, bevor die
Werten. Berührung zwischen dem letzten Hammer und der
In Fig. 3 ist für ein Druckwerk üblicher Aus- Type beendet ist. Die Vorschubbewegung der Typenführung
die Zeit für die Hammerbetätigung in Muli- 6o stange muß also bis zum Ende der freien Bewegungssekunden für jede Druckstelle eines 150stelligen zeit des Hammers 1 vollendet sein und kann nicht
Zeilendruckes graphisch aufgetragen. Diese Hammer- wieder beginnen vor dem Ende der Typenstangenbetätigungszeit
setzt sich zusammen aus der Zeit für beruhrungszeit des Hammers 150, da die Typendie
freie Bewegung des Hammers, der Hammer- stange während der gesamten dazwischenliegenden
ankunftszeit und der Hammer-Typenstangen-Berüh- 65 Zeit unbewegt sein muß. Aus F i g. 3 ist ersichtlich,
rungszeit, in der der eigentliche Abdruck stattfindet. daß diese Zeit 4,1 Millisekunden beträgt. Da der
Diese Zeiten sind für jede Druckstelle gleich, und Vorschubschritt der Typenstange nur 4,0 MiHinur
die Speicherabtastzeit ändert sich von Druck- Sekunden erfordert, wird für die Vollendung jedes
zige Unterschied in der Zeit für die Hammerbetätigung in der aufeinanderfolgenden, ansteigenden
Speicherabtastzeit.
Für einen sauberen Abdruck eines nicht mit »fliegendem Druck« arbeitenden Druckers muß der
Typenträger während der gesamten Zeit der Berührung zwischen Hämmern und Typen unbewegt
bleiben. Die Längsbewegung des Typenträgers muß
Arbeitsspieles der Typenstange eine Mindestzeit von 8,1 Millisekunden benötigt.
Um die unterschiedliche · Speicherabtastzeit zu kompensieren und daher die für ein Arbeitsspiel der
Typenstange benötigte Zeit zu verringern, wird gemaß der Erfindung die Streuung der gesamten
Druckzeit (Hammerankunftszeit plus Typenstangenberührungszeit) zwischen den Hämmern 1 und 150
verkürzt. Dies kann an sich auf zwei Arten erreicht werden, und zwar entweder durch eine entsprechende
Beschleunigung des Hammers 150 oder eine entsprechende Verringerung der Geschwindigkeit des
Hammers 1. Wie F i g. 4 zeigt, wird gemäß der Erfindung der Anstieg der Druckzeiten von Hammer I
bis 150 durch eine gleichförmig von rechts nach links fortschreitende Verringerung der Hammergeschwindigkeit
ausgeglichen, indem mittels der Ansätze 16 die Zeiten der freien Bewegung der Hämmer nach
links zu vergrößert werden, um die unterschiedliche Speicherabtastzeit auszugleichen. Die Bewegungszeit
des Hammers 1 wird auf 5 Millisekunden erhöht, während die des Hammers 150 die Dauer von
3,7 Millisekunden beibehalten wird. Durch die Veränderung der Höhe der Ansätze an den einzelnen
Druckhämmern werden die Bewegungszeiten der dazwischenliegenden Hämmer fortschreitend verändert.
Dadurch wird die Zeit vom Beginn der Ankunftszeit des Hammers 1 bis zum Ende der Typen-Stangenberührungszeit
des Hammers 150 von 4,1 Millisekunden auf 2,8 Millisekunden verringert. Ein
Drucker der genannten Art kann also bei einem Arbeitsspiel von 7 Millisekunden (4 Millisekunden
Schrittbewegung und 3 Millisekunden Ruhe) mit einem wesentlichen Sicherheitsfaktor arbeiten; da die
Typenstange nur für die Dauer von 2,8 Millisekunden (von insgesamt zur Verfügung stehenden 3 Millisekunden
Ruhezeit) bewegungslos zu bleiben braucht, sind 0,2 Millisekunden als Sicherheitsspielraum
verfügbar, um sicherzustellen, daß die Typenstange vor dem Beginn der Berührung zwischen den
Hämmern und der Typenstange wieder in Ruhe ist. Zur Vereinfachung der Herstellung sind die Hammer
in Gruppen von je 15 gleichen Hämmern angeordnet. Die Änderung der Hammer-Flugzeiten
tritt daher stufenweise von Gruppe zu Gruppe ein, während die Hammerbewegungszeiten der Hämmei
jeder Gruppe untereinander gleich sind, wenn man während die Hammerbewegungszeiten der Hämmer
Arbeitscharakteristik absieht.
Claims (2)
1. Zeilendrucker mit einem zeilenparallel an einer der Stellenzahl einer Zeile entsprechenden
Anzahl von Druckhämmern vorüberbewegten, mindestens einen vollständigen Satz Zeichen
tragenden Typenträger, bei dem die Auswahl der zu betätigenden Druckhammer durch Vergleich
der Typenträgerstellung mit einem den zu druckenden Inhalt der Zeile enthaltenden
Speicher erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckhämmer (10) zum Ausgleich der unterschiedlichen Speicherabtastzeiten untereinander
unterschiedliche Massen (16) aufweisen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an jedem Druckhammer
(10) in Form von an der Außenseite der freien Enden (15) angebrachten Ansätzen (16) vorgesehenen
Massen vom einen Ende der Druckhammerreihe zum anderen abgestufte unterschiedliche
Größen aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 629/185 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
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