DE1173789B - Fotografischer Blendenverschluss - Google Patents
Fotografischer BlendenverschlussInfo
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- DE1173789B DE1173789B DEA41771A DEA0041771A DE1173789B DE 1173789 B DE1173789 B DE 1173789B DE A41771 A DEA41771 A DE A41771A DE A0041771 A DEA0041771 A DE A0041771A DE 1173789 B DE1173789 B DE 1173789B
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- sectors
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- Pending
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- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
- G03B9/18—More than two members
- G03B9/22—More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
- Fotografischer Blendenverschluß Gegenstand der Erfindung ist ein fotografischer Blendenverschluß, bei welchem die Verschlußsektoren auf einem hin- und herbewegbaren Antriebsringeinerseits und auf einem in der Ruhestellung des Antriebsringes gegenüber diesem einstellbaren Lagerring andererseits gelagert sind, wobei zwischen den Ringen und den Sektoren Stift-Schlitz- bzw. Stift-Kreisloch-Verbindungen vorgesehen sind.
- Derartige Verschlüsse sind bereits bekannt. Sie weisen den Nachteil auf, daß zur Veränderung der Verschlußöffnung bei Verstellung des Sektorenlagerrings im Ruhezustand des Sektorenantriebsrings die Sektorenüberdeckung verändert wird. Zur Erzielung kleiner Verschlußöffnungen ist eine starke Sektorenüberdeckung erforderlich, welche große Sektorenflächen erfordert. Große Sektorenflächen bedingen aber auch große Sektorenmassen, so daß diese bekannten Verschlüsse zur Erzielung kurzer Belichtungszeiten relativ ungeeignet sind.
- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen Blendenverschluß der eingangs, erwähnten Art zu schaffen, bei welchem der Nachteil einer veränderlichen Anfangsüberdeckung vermieden ist. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Schlitze der Stift-Schlitz-Verbind'ungen einen zum Sektorenantriebsring konzentrischen, kreisbogenförmigen Teil und einen schräg zum Sektorenantriebsring verlaufenden Teil aufweisen.
- Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Ansicht eines Blendenverschlusses.
- Das Gehäuse des Blendenverschlusses ist in der Figur mit 1 beziffert. Im Gehäuse 1 ist ein Sektorenlagerring 2 auf verschiedene Einstellagen verdrehbar und in diesen Einstellagen durch nicht näher dargestellte, an sich bekannte Mittel verrastbar gelagert. Der Sektorenlagerring 2 trägt die Sektorenlagerstifte 2 a, von denen je einer in eine Kreisbohrung 3 a eines jeden Verschlußsektors 3 eingreift. Die Sektoren 3 weisen außerdem je einen aus einem kreisbogenförmigen, konzentrisch zur optischen Achse verlaufenden Teil 3 b und aus einem schräg zu diesem kreisbogenförmigen Teil 3 b verlaufenden Teil 3 c bestehenden Schlitz auf. Der Sektorenantriebsring 4, der durch einen herkömmlichen Verschlußantrieb zur Öffnung und Schließung der Sektoren 3 hin- und herbewegbar ist, umfaßt die Sektorenantriebsstifte 4a, welche in die Schlitze 3 b, 3 c der Sektoren 3 eingreifen.
- Wird nun der Sektorenantriebsring 4 aus der in der Figur gezeigten Stellung heraus entgegen dem Uhrzeigersinn, durch das Antriebsorgan verschwenkt, so treffen die Stifte 4a erst gegen Ende der Drehbewegung des Sektorenantriebsrings 4 auf den jeweiligen Teil 3 c der Schlitze der Sektoren 3, so daß die Sektoren 3 nur ganz wenig geöffnet und bei der anschließenden entgegengesetzten Drehung des Sektorenantriebsringes 4 wieder geschlossen werden. Zur Vergrößerung der beim Belichtungsvorgang freigegebenen Sektorenöffnung muß der Sektorenlagerring 2 im Uhrzeigersinn verdreht werden, wobei auch die Sektoren 3 längs ihrer kreisbogenförmigen Schlitzteile 3 b gegenüber den Antriebsstiften 4 a verschoben werden. Die überdeckung der Sektoren 3 ändert sich hierbei nicht. Bei einem nun erfolgenden Verschlußabiauf durchläuft jeder Stift 4 a entgegen dem Uhrzeigersinn nur mehr einen kleinen Bereich des zugehörigen kreisbogenförmigen Schlitzteiles 3 b und läuft dann in den schrägen Schlitzteil 3 c ein. Je nach dem Verhältnis der auf die optische Achse bezogenen Winkelbereiche, welche im kreisbogenförmigen Schlitzteil 3 b und im schrägen Schlitzteil 3 c von den Stiften 4 a durchlaufen werden, öffnen sich die Sektoren 3 mehr oder weniger weit, so daß durch Verstellung des Sektorenlagerringes 2 ohne Veränderung der Anfangsüberdeckung der Sektoren 3 die Öffnung der Sektoren 3 veränderbar ist.
- Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So wäre es z. B. möglich, daß die Stifte des Sektorenlagerrings in die Schlitze und die Stifte des Sektorenantriebsringes in die Kreisbohrungen der Sektoren eingreifen oder daß die aus kreisbogenförmigem Teil und schrägem Teil zusammengesetzten Schlitze in einem der Ringe und die Stifte in den Sektoren angeordnet sind.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1 Fotografischer Blendenverschluß, bei welchem die Verschlußsektoren auf einem hin-und herbewegbaren Antriebsring einerseits und auf einem in der Ruhestellung des Antriebsringes gegenüber diesem einstellbaren Lagerring andererseits gelagert sind, wobei zwischen den Ringen und den Sektoren Stift-Schlitz- bzw. Stift-Kreisloch-Verbindungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (3b, 3e) der Stift-Schlitz-Verbindungen (4 a, 3 b, 3 c) einen zum Sektorenantriebsring (4) konzentrischen, kreisbogenförmigen Teil (3b) und einen schräg zum Sektorenantriebsring (4) verlaufenden Teil (3 c) aufweisen.
- 2. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (3 b, 3 c) in den Sektoren (3) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA41771A DE1173789B (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Fotografischer Blendenverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA41771A DE1173789B (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Fotografischer Blendenverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1173789B true DE1173789B (de) | 1964-07-09 |
Family
ID=6932720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41771A Pending DE1173789B (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Fotografischer Blendenverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1173789B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1815797B1 (de) * | 1968-12-19 | 1970-10-22 | Compur Werk Gmbh & Co | Photographischer Sektorenverschluss,dessen Sektoren zugleich als Blende wirken |
-
1962
- 1962-12-01 DE DEA41771A patent/DE1173789B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1815797B1 (de) * | 1968-12-19 | 1970-10-22 | Compur Werk Gmbh & Co | Photographischer Sektorenverschluss,dessen Sektoren zugleich als Blende wirken |
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