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DE1173028B - Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Raeumpfluegen - Google Patents

Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Raeumpfluegen

Info

Publication number
DE1173028B
DE1173028B DEB60707A DEB0060707A DE1173028B DE 1173028 B DE1173028 B DE 1173028B DE B60707 A DEB60707 A DE B60707A DE B0060707 A DEB0060707 A DE B0060707A DE 1173028 B DE1173028 B DE 1173028B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
arms
clearing
scraper
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB60707A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmond Percival Booth
Eugene Winscom Innes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Edward Bateman L Ltd
Original Assignee
Edward Bateman L Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edward Bateman L Ltd filed Critical Edward Bateman L Ltd
Publication of DE1173028B publication Critical patent/DE1173028B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/44Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Räumpflügen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Räumpflügen.
  • Es sind bereits Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Räumpflügen bekannt, die mit je einer Räumfläche für beide Bewegungsrichtungen versehen sind und zur Umkehr der Arbeitsrichtung durch den Widerstand des abgelöschten Gutes um eine senkrechte Achse in die jeweilige Arbeitsstellung verschwenkt werden. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art weist jeder Räumpflug zwei Arme auf, von welchen jeweils einer über dem Bunkertisch liegt und der andere vom Bunkertisch zurückgezogen ist.
  • Das Umlegen der Räumpflüge von der einen Arbeitsstellung in die andere erfolgt erst nach Umkehr der Fahrtrichtung des Schlitzbunkerwagens. Der bis dahin über dem Bunkertisch liegende und wirksame Arm schiebt sich während des ersten Teiles der umgekehrten Wagenbewegung durch den Widerstand des Gutes aus diesem heraus und schwenkt dabei den anderen, bisher unwirksamen Arm bis an das Gut heran. Beim Eingreifen des zweiten Armes in das Gut wird dieser dann vollständig in seine Arbeitsstellung gezogen. Das Umstellen der Räumpflüge von der einen in die andere Arbeitsstellung hängt dabei sehr weitgehend davon ab, wie schnell und in welcher Menge das zu räumende Gut auf den Bunkertisch nachläuft. Bei langsamem Nachlauf des Gutes auf den Bunkertisch benötigt das Umstellen eine sehr lange Strecke und wird außerdem sehr unsicher. Es ist auch bekannt, bei Vorrichtungen dieser Art eine zwangläufige Umstellung der Räumpflugarme mittels Schrägflächen und Spreizfedern vorzusehen, wozu jeder Räumpflug nur einen einzigen Arm aufweist, der entweder in seiner Arbeitsstellung über dem Bunkertisch liegt und durch seine Spreizfeder in die Arbeitsstellung gezogen wird oder in Ruhestellung vom Bunkertisch zurückgezogen verriegelt ist. Diese Verriegelung wird dabei nur in der Ruhestellung des Räumpflugarmes und nur unmittelbar am Ende jedes Fahrweges betätigt, d. h. entweder eingelegt oder gelöst. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Schlitzbunkerwagen mit Räumerarmen zu versehen, die ständig über dem Bunkertisch bleiben, wobei aber eine derartige Ausbildung und Anordnung und eine durch Anschläge begrenzte, nur so große Ausschwenkung der Räumer vorgeschlagen wird, daß der jeweils nicht im Eingriff stehende pflugartige Räumerteil aus dem Räumbereich zurückspringend eingriffsbereit auf der Stützfläche liegt.
  • Schließlich sind auch Räumer bekannt, die nicht als Pflug, sondern als Schieber von der Rückseite des Bunkerschlitzes aus arbeiten. Solche Räumer sind aber nicht zum Umstellen in zwei verschiedene Betriebsstellungen ausgebildet.
  • Demgegenüber soll durch die Erfindung ein Schlitzbunkerwagen geschaffen werden, der sich durch besondere Betriebssicherheit und besonders schnelles Umstellen seiner Räumpfiugarme von der einen in die andere Betriebsstellung auszeichnet. Dabei soll durch die Erfindung zunächst das als nachteilig erkannte Herausziehen des einen Räumpflugarmes aus dem Gut und das Einführen des zweiten Räumpflugarmes vermieden werden. Außerdem soll durch die Erfindung das Umstellen der Räumpflugarme von der einen Arbeitsstellung in die andere nicht erst wie bisher am Ende des Fahrweges erfolgen, sondern bereits beim Erreichen des Fahrwegendes abgeschlossen sein, so daß der Räumpflug bzw. die Räumpflüge sofort nach Umkehr der Fahrtrichtung des Wagens von Anfang an voll wirksam sind und auch die Räumpflüge nicht auch nur kurzzeitig in ihren Endlagen angehalten werden müssen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß die beiden Räumflächen in beiden Arbeitsstellungen über dem Bunkertisch liegen und daß eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, die durch fest angeordnete Steuerschienen noch vor den Enden des Fahrweges gelöst und nach Verschwenken der Räumpflüge wieder verriegelt wird.
  • Durch die Erfindung wird auch bei schnellem Arbeiten des Schlitzbunkerwagens eine sehr hohe Betriebssicherheit erreicht. Durch das vor dem jeweiligen Räumpflug hergeschobene Material wird nämlich an den Fahrwegenden, d. h. den Bunkerschlitzenden, ein zusätzlicher Stau vor den Räumpflügen erzeugt, durch den dieser mit besonderer Sicherheit und Schnelligkeit von der einen Stellung in die andere umgelegt wird. Dieser in jedem Fall auftretende Stau macht die Funktion der Vorrichtung nach der Erfindung von der Art des zu räumenden Gutes völlig unabhängig. Vor allem weist die Vorrichtung nach der Erfindung den wesentlichen Vorteil auf, daß die Räumpflüge ständig innerhalb des zu räumenden Gutes verbleiben und dadurch unter voller Ausnutzung des hohen Wirkungsgrades solcher Räumpflüge (wesentlich höher als der Wirkungsgrad von Räumschiebern) ein im wesentlichen stoßfreies Arbeiten gewährleisten, so daß alle Teile des Schlitzbunkerwagens und vor allem auch dessen Antriebsvorrichtung wesentlich geringerem Verschleiß unterworfen sind als bei den bisherigen Räumpflügen.
  • In besonders vorteilhafter Ausführungsform der Erfindung können mindestens zwei auf der gleichen Seite des Förderbandes angeordnete, schwenkbar gelagerte Räumerarme 8 mit je zwei Räumerflächen vorgesehen sein, die längs des Förderbandes in Abstand voneinander angeordnet und zu gleichzeitiger Bewegung miteinander gekuppelt sind, während die Verriegelungsvorrichtung ein zwischen den Armen angeordnetes und quer zum Wagen bewegbares Element aufweist, das unter Wirkung einer Feder in der wirksamen Stellung der Verriegelungsvorrichtung gehalten ist, während an jedem Arm ein horizontal angeordnetes Quadrantenglied angebracht ist, von welchem jedes an einer Seite einen Anschlag trägt, gegen den sich ein an dem Element angebrachter Gegenanschlag legt, um die Arme in der genauen Lage für die jeweilige Wanderrichtung des Wagens zu halten, wobei diese Quadrantenglieder dazu ausgebildet sind, sich beim Umlegen der Arme von der einen Endlage in die andere hinter dem Element vorbeizubewegen.
  • Die Räumerarme können zu einer zwangläufig senkrechten Bewegung am Wagen geführt sein und durch die Wirkung einer Feder auf den Räumboden gedrückt werden und dazu ausgebildet sein, sich über Materialteile zu heben, die unter sie eindringen.
  • Hierdurch wird auch im rauhen Betrieb jegliche Stockung oder stoßartige Bewegung des Schlitzbunkerwagens vermieden.
  • Für den praktischen Betrieb ist es besonders günstig, wenn der Räumerarm um eine senkrechte Achse schwenkbar ist und ausgehend von einer vorderen abgerundeten Zone nach hinten und außen schräg abfallend zu Räumerflächen geformt ist, wobei der Scheitel dieser abgerundeten Zone sich nach oben erstreckt und um einen dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßten Winkel nach hinten geneigt ist.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Schlitzbunkerwagens in einer Ausführungsform mit weggebrochenen Teilen, F i g. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 F i g. 3 eine schematische Vorderansicht der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 und F i g. 4 einen Vertikalschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Nach F i g. 1 enthält die Vorrichtung einen Wagen 4, der auf einer Schienenbahn 5 mittels einer geeigneten Antriebseinrichtung hin- und herbewegt wird, die über Seile 6 mit dem Wagen 4 gekuppelt ist. Diese Antriebseinrichtung 7 ist in F i g. 3 gezeigt.
  • Die Schienenbahn 5 ist derart angelegt, daß ein Paar von Räumerarmen 8 über die Oberseite eines Schlitzbunkertisches 9 streichen kann. Der Schlitzbunkertisch 9 ist in üblicher Weise angelegt, daß er das zerkleinerte Material von dem Bunker 28 aufnimmt. Das Material rollt über den Schlitzbunkertisch und liegt auf diesem mit seinem natürlichen Böschungswinkel und ist so bereit, durch die Räumer von dem Tisch weg auf ein Förderband 10 abgestreift zu werden. Wenn das Material vom Bunkertisch weggenommen ist, läuft weiteres Material aus dem Bunker auf den Tisch nach.
  • Nach F i g. 2 ist jeder Räumerarm in einer Buchse 11 schwenkbar gelagert, und durch einen Zahnprofilabschnitt 13 an der Räumerarmwelle 12 ist diese zu einem gewissen Grad in der Lage, sich vertikal zu bewegen, wobei der Arm jedoch durch die Feder 14 nach unten gedrückt wird. Diese Bewegungsmöglichkeit gestattet es den Räumerarmen auszuweichen, wenn Material unter sie zu liegen kommt.
  • Die Räumerarme selbst sind etwa in der Art von Pflugscharen ausgebildet, deren vordere, abgerundete Zone 15 im wesentlichen nach hinten geneigt ist. An der Räumerarmwelle 12 ist ein Quadrant 16 angebracht. Diese Quadranten 16 der beiden Wellen 12 sind, wie dargestellt, mittels eines Kupplungslenkers 17 miteinander gekuppelt. Auf jedem Quadranten 16 befindet sich ein Verriegelungsanschlag 18. Während der Bewegung des Wagens 4 ist stets einer dieser Verriegelungsanschläge 18 in Berührung mit einer Falle 19, die durch ein sich quer zum Wagen 4 erstreckendes und quer zum Wagen 4 bewegtes Element 20 gebildet ist. In dem in F i g. 1 wiedergegebenen Betriebszustand befindet sich gerade der links dargestellte Verriegelungsanschlag 18 im Eingriff mit der ihm zugeordneten Falle 19, wodurch eine Drehbewegung der Quadranten 16 und damit auch der Räumerarme 8 im Uhrzeigersinn verhindert wird.
  • Gegen Ende eines Fahrweges des Wagens 4 kommt eine Rolle 21 auf dem sich quer zum Wagen 4 erstreckenden Verriegelungsglied 20 in Eingriff mit einer stationären Steuerleiste 22, um das Verriegelungsglied 20 quer zum Wagen 4 in die Auslösestellung zu bringen. In dieser letzteren Stellung wird die Falle 19 von dem Verriegelungsanschlag 18 auf dem links dargestellten Quadranten 16 freigegeben, so daß die Räumerarme 8 für ein Verdrehen um ihre Schwenkachsen 12 frei werden. Durch den Widerstand des vor ihnen hergeschobenen Materials verdrehen sich die Räumerarme 8 in die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Stellung, in der sie für eine Räumbewegung in der umgekehrten Laufrichtung des Wagens 4 bereit sind. Wenn die Räumerarme 8 die strichpunktiert dargestellte Stellung erreichen, ist die Rolle 21 von der Steuerleiste 22 freigelaufen, und dabei wird die Falle 19 auf dem rechten Teil des Verriegelungsgliedes 20 so eingestellt, daß sie mit dem Verriegelungsanschlag 18 des rechten Quadranten 16 in Eingriff kommt. Die Einrichtung ist dann zu einer Bewegung in einer Richtung entgegen dem Pfeil 23 verriegelt. Gleichzeitig mit dem oben beschriebenen erneuten Verriegeln drückt die Rolle 21 eine Blattfeder 24 nach außen, um den Umkehrschalter 25 zu betätigen.
  • Nach Umkehr der Bewegungsrichtung läuft die Rolle 25 dann über eine Schrägfiäche 22 a, die an der nach dem Fahrwegende liegenden Stirnseite der Steuerleiste 22 angebracht ist, und über die obere Fläche 22 b der Steuerleiste 22, ohne dabei das Verriegelungsglied 20 quer zum Räumerwagen 4 zu verschieben, wie es zum Löten der Verriegelung notwendig wäre.
  • Eine ähnliche, d. h. im wesentlichen spiegelbildlich ausgebildete Steuerleiste und ein ähnlicher Umkehrschalter sind auch am entgegengesetzten Ende der Wagenbahn angeordnet.
  • Für den Fall, daß der Umkehrschalter 25 versagt, kommt ein auf dem Kupplungslenker 17 angebrachter Puffer 26 in Eingriff mit einem kolben artig ausgebildeten Sicherheitsschalter 27, um den Hauptmotor auszuschalten. Zusätzlich ist die Anordnung so getroffen, daß der Sicherheitsschalter 27 auch dann durch den Puffer 26 betätigt wird, wenn das Umschwenken der Räumerarme 8 nicht vor Erreichen des Fahrwegendes erfolgt ist. Die Puffer 26 stehen dabei so weit vor, daß sie den Sicherheitsschalter 27 in solchem Fall betätigen, bevor die Rolle 21 in eine Stellung gekommen ist, in der sie den Umkehrschalter 25 betätigen kann.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß die Räumerarme etwa 100 nach außen stehen sollten.
  • Die tatsächliche Form der Räumerarme 8 hat sich als ziemlich kritisch herausgestellt. Besonders günstig hat sich für die Praxis dabei eine nach hinten geneigte abgerundete Zone 15 am vorderen Ende der Räumerarme 8 erwiesen, um daß wirksame Arbeiten der Vorrichtung sicherzustellen. Durch die Erfindung wird ein robuster Schlitzbunkerwagen geschaffen, der über lange Zeitdauer bei sehr geringem Aufwand an Überwachung und Wartung verläßlich arbeitet. Ferner macht die vollständig selbsttätige Arbeitsweise des Schlitzbunkerwagens Überwachungspersonal an einem Schlitzbunker überflüssig.
  • Die tatsächliche Drehbewegung der Räumerarme 8 von einer Endlage in die andere wird durch die Bewegung der Räumerarme 8 selbst innerhalb des Materials hervorgerufen, nachdem sie von der Falle 19 freigegeben worden sind. Um die Bewegung der Arme 8 zu prüfen und so im wesentlichen die Endlagen festzulegen, sind Anschläge 29 auf dem Wagen vorgesehen, die mit den Quadranten 16 in Eingriff kommen und diese so lange festhalten, bis die Rückverriegelung für die Bewegung in umgekehrter Richtung stattfindet.
  • Das Verriegelungsglied 20 steht durch die Verriegelungsfeder 30 unter ständiger federnder Gegenwirkung gegen die Bewegung auf Grund des Eingriffes zwischen der Rolle 21 und der Steuerleiste 22.
  • Ferner ist das Verriegelungsglied 20 für die Bewegung auf einem vorbestimmten Weg durch die Führungsschuhe 31 zwangläufig geführt.
  • In der Ausführungsform nach Fig.4 ist die Schienenbahn 5 für den Schlitzbunkerwagen unmittelbar unter dem Schlitzbunkertisch 9 angeordnet.
  • Da der grundlegende Aufbau dieses Beispieles sinngemäß der gleiche ist, wie er im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 3 beschrieben wurde, werden in allen Figuren die gleichen Bezugszeichen benutzt, abgesehen von den U-förmigen Armen 33 und der Wanderrinne 34. Das Beispiel nach F i g. 4 hat den Vorteil, daß der Wagen 4 zu jeder Zeit von der Arbeitsfläche ferngehalten und damit die Gefahr verringert wird, daß Material in die Verriegelungseinrichtung gelangt. Die U-förmigen Arme 33 sind dabei auf dem Wagen 4 schwenkbar gelagert, während der Bunkertisch in den Raum zwischen den Schenkeln der Räumerarme 33 ragt. Die Rinne 34 ist mit dem Wagen 4 gekuppelt und bewegt sich mit diesem, wodurch das Material vom Bunkertisch 9 über die Rinne 34 auf das Förderband 10 läuft.
  • Es sind auch noch weitere Ausführungsformen der Erfindung denkbar. So kann beispielsweise die Schienenbahn 5 auch unmittelbar oberhalb des Bunkertisches an Stelle daneben oder unterhalb angeordnet sein. Die Vorrichtung nach der Erfindung läßt sich dadurch weitgehend allen vorkommenden Betriebsanforderungen anpassen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Räumpflügen, die mit je einer Räumfläche für beide Bewegungsrichtungen versehen sind und zur Umkehr der Arbeitsrichtung durch den Widerstand des abgeböschten Gutes um eine senkrechte Achse in die jeweilige Arbeitsstellung verschwenkt werden, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die beiden Räumflächen in beiden Arbeitsstellungen über dem Bunkertisch (9) liegen, und daß eine Verriegelungsvorrichtung (19... 31) vorgesehen ist, die durch fest angeordnete Steuerschienen (22) noch vor den Enden des Fahrweges gelöst und nach Verschwenken der Räumpflüge (8) wieder verriegelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei auf der gleichen Seite des Förderbandes (10) angeordnete, schwenkbar gelagerte Räumerarme (8) mit je zwei Räumerflächen vorgesehen sind, die längs des Förderbandes (10) in Abstand voneinander angeordnet und zu gleichzeitiger Bewegung miteinander gekuppelt sind, während die Verriegelungsvorrichtung (19...31) ein zwischen den Armen (8) angeordnetes und quer zum Wagen (4) bewegbares Verriegelungsglied (20) aufweist, das unter Wirkung einer Feder (30) in der wirksamen Stellung der Verriegelungsvorrichtung (19 . . . 31) gehalten ist, und daß an jedem Räumerarm (8) ein horizontal angeordnetes Quadrantglied (16) angebracht ist, von welchem jedes an einer Seite einen Anschlag (18) trägt, gegen den sich ein an dem Verriegelungsglied (20) angebrachter Gegenanschlag (19) legt, um die Räumerarme (8) in der genauen Lage für die jeweilige Wanderrichtung des Wagens (4) zu halten, wobei diese Quadrantenglieder (16) dazu ausgebildet sind, sich beim Umlegen der Arme (8) von der einen Endlage in die andere hinter dem Verriegelungsglied (20) vorbeizubewegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räumeranne (8) zu einer zwangläufig senkrechten Bewegung am Wagen (4) geführt sind und durch die Wirkung einer Feder (14) auf den Bunkertisch (9) gedrückt werden und dazu ausgebildet sind, sich über Materialteile zu heben, die unter sie eindringen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerarm (8) um eine senkrechte Achse schwenkbar ist und ausgehend von einer vorderen, abgerundeten Zone (15) nach hinten und außen schräg abfallend zu Räumerflächen geformt ist, wobei der Scheitel dieser abgerundeten Zone (15) sich nach oben erstreckt und um einen dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßten Winkel nach hinten geneigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 433 965, 517888, 951 138, 995 757; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 075 500, 1109610.
DEB60707A 1960-02-15 1960-12-31 Schlitzbunkerwagen mit einem oder mehreren Raeumpfluegen Pending DE1173028B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE433965C (de) * 1925-02-13 1926-09-15 A T G Allg Transportanlagen Ge Verfahren zum Entleeren von Grossraumbunkern
DE517888C (de) * 1931-02-07 Adolf Bleichert & Co Akt Ges Entleerungsvorrichtung fuer Grossraumbunker mit durchgehendem Seitenschlitz unter Verwendung eines in den Schlitz greifenden Pfluges
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DE1109610B (de) * 1959-08-06 1961-06-22 Koppers Gmbh Heinrich Schlitzbunker

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