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DE1172941B - Vorrichtung zum Falten des in Foerder-richtung gesehen hintenliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere Faltschachtel-zuschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Falten des in Foerder-richtung gesehen hintenliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere Faltschachtel-zuschnitten

Info

Publication number
DE1172941B
DE1172941B DEB72561A DEB0072561A DE1172941B DE 1172941 B DE1172941 B DE 1172941B DE B72561 A DEB72561 A DE B72561A DE B0072561 A DEB0072561 A DE B0072561A DE 1172941 B DE1172941 B DE 1172941B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
blanks
conveying direction
belt
seen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB72561A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Frei
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bobst Mex SA
Original Assignee
J Bobst et Fils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Bobst et Fils SA filed Critical J Bobst et Fils SA
Publication of DE1172941B publication Critical patent/DE1172941B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/262Folding sheets, blanks or webs involving folding, leading, or trailing flaps of blanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers
    • B31B50/54Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers operating on moving material

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Falten des in Förderrichtung gesehen hinterliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere Faltschachtel-Zuschnitten Zum Falten von Pappe, insbesondere bei der Herstellung von Faltschachteln, benutzt man Falt- oder auch Falt- und Klebemaschinen, die, von zugeschnittenen Werkstücken ausgehend, das Falten mehr oder weniger automatisch ausführen. Das Falten betrifft vorzugsweise -das Umlegen von Lappen,. insbesondere von Klebefalzen..
  • Mit Bezug auf die Förderrichtung der Werkstücke in derartigen Maschinen Regen diese : Lappen oder Falze meistens vom oder seitlich, und ihr Umlegen wurde -schon verschiedenartig vorgenommen, z. B. mittels.Anschlägen, Luftstrahlen usw.,, die...man während des: Transportes: der Werkstücke durch :Riemen od. dgl. einwirken läßt.
  • Es sind aber nicht nur vorangehende Teile umzulegen, sondern auch Teile, die, in Förderrichtung betrachtet, arn°Wetkstück hinten liegen. Dies kommt z. B. vor bei Werkstücken, die zur :Bildung von Schachteln mit selbstschließendem Boden oder zwei solchen Böden dienen.
  • Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindungsoll das Umlegen derartiger nacheilender Teile mit einfachen Mitteln ermöglichen.
  • Sie geht von der an sich bekannten Anordnung eines endlosen, im Maschinengestell liegenden und sich in Förderrichtung schneller als der Zuschnitt bewegenden Organs aus und sieht vor, daß dieses Organ mit .seiner in Förderrichtung rückwärtigen Umkehrwalze pendelnd gelagert ist und ein mit einer griffigen Oberfläche versehenes Band aufweist.
  • Die Zeichnung zeigt in vereinfachter Weise eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Die F i g. 1 ist eine Ansicht der Vorrichtung zu Beginn des Faltvorganges; F i g. 2 zeigt die Lage der Vorrichtung im Laufe des Faltvorganges; F i g. 3 ist eine ähnliche Darstellung, jedoch am Ende des Faltvorganges.
  • Das zu bearbeitende Werkstück 1 wird längs der durch die Ebene 3 bezeichneten Bahn in Richtung des Pfeiles 2, z. B. mit Förderriemen, die über Leitrollen 4 rollen, durch eine Faltmaschine geführt. Das Gestell der Faltmaschine, das sich in Richtung der Ebene 3 erstreckt, ist nicht dargestellt, wie auch nicht die Speisevorrichtung oder die rechts mit Bezug auf die Zeichnung liegenden, an sich bekannten Druck-und Klebevorrichtungen. Zwei Querträger 5 und 6 sind hingegen sichtbar, !die dieweiter unterbeschriebenen Teile mit dem Maschinengerüst verbinden.
  • Der beim Fördern des Werkstücks 1 durch die Maschine von der Vorrichtung umzulegende Lappen ist mit 7 bezeichnet. Zwischen Balken 8, die auf den Querträgern 5 und 6 liegen, ist die Welle 9 einer Rolle 10 festgehalten, die ein endloses Band 11 führt, welches um eine zweite Rolle 12 gelegt ist. Die Rolle 10 liegt talwärts mit Bezug auf die Förderrichtung und die Rolle 12 bergwärts. Eine Stange 13 hält diese Rollen derart auseinander, daß das Band 11 gespannt bleibt; sie verlängert sich in 14 über die Rolle 10 hinaus. Letztere ist drehfest mit einer weiteren Rolle 15 verbunden, die von einer Antriebsrolle 16 über einen Riemen 17 in Drehung versetzt wird.
  • Die Außenseite des endlosen Bandes 11 ist mit Rippen oder Aufrauhungen 18 versehen, die im vorliegenden Fall zahnartig aussehen. Die Hauptsache ist, daß diese Oberfläche griffig ist.
  • Der Drehsinn der Rollen 10 und 16 entspricht den eingezeichneten Pfeilen. Der nahe an der Transportebene liegende Strang des Bandes 11 kann mit dieser Ebene in Berührung gelangen, und seine Bewegungsgeschwindigkeit ist größer als die Fördergeschwindigkeit der Werkstücke.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das unter das sich schneller bewegende Band 11 gelangende Werkstück 1 wird an seiner hinteren Kante durch die Rippen oder sonstigen Rauheiten des Bandes erfaßt. Da die Geschwindigkeit des Werkstückes eine bestimmte Größe hat, der Lappen 7 sich aber in gleichem Maße hochstellen kann, wie sich das endlose Band 11 um die Welle 9 verschwenkt, geht das Ganze bald in die Lage der F i g. 2 über. Der Lappen 7 wird dabei nach 7' gehoben, während das Werkstück nach 1' befördert wurde. Um 9 drehend haben sich andererseits das Band 11 und die Rolle 12 nach 11' und 12' verschwenkt. Etwas später beendigt sich das Umlegen des Lappens (F i g. 3). Er gelangt nach 7", das Werkstück nach 1", während Band 11 und Rolle 12 sich wieder in die Ausgangslage gesenkt haben. Diese Bewegungen erfolgen unter dem Eigengewicht der in Frage kommenden Teile, die frei um die Welle 9 drehen können.
  • Der so ausgeübte Druck soll aber begrenzt sein, vorzugsweise einstellbar, insbesondere um zu verhindern, daß sich der Lappen 7 durchbiegt.
  • Aus diesem Grund ist der Stab 14 vorhanden, längs welchem ein Gegengewicht 19 gleiten und mittels einer Schraube 20 festgesetzt werden kann. Dieser Stab trägt auch eine Anschlagschraube 21, die auf den Querträger 6 stößt und es somit erlaubt, die tiefste Lage der Rolle 12, d. h. die Lage des tiefsten Punktes des Bandes zu bestimmen.
  • Diese einfache Vorrichtung, deren mehrere auf den Querträgern und der gemeinsamen Welle 9 nebeneinander angeordnet werden können, ermöglicht es, mehrere nebeneinanderliegende Einzellappen eines Werkstückes gleichzeitig umzulegen.
  • Es ist noch zu bemerken, daß die Antriebsrichtung der Rolle 10 dazu beiträgt, das Band 11 gegen das vorbeiwandernde Werkstück anzudrücken. Eine umgekehrte Anordnung wäre auch denkbar, d. h. ein endloses Band, das unter der Förderebene der Werkstücke liegt und mittels Federn oder Gegengewichten gegen das Werkstück drückt.
  • In gewissen.Fällen kann es notwendig sein, das Umlegen des Lappens 7 einzuleiten, z. B. mittels irgendeines bekannten Faltwerkzeuges, dessen Wirkung durch das Vorbeiwandern des Werkstückes in bekannter Weise ausgelöst wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Falten des in Förderrichtung gesehen hinterliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere in einer Maschine zum Herstellen von Faltschachteln, bestehend aus einem endlosen, am Maschinengestell angeordneten und sich in Förderrichtung schneller als der Zuschnitt bewegenden Organ, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Organ (11) mit seiner in Förderrichtung rückwärtigen Umkehrwalze (12) pendelnd gelagert ist und ein mit einer griffigen Oberfläche (18) versehenes Band (11) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückkraft des Bandes (11) einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Andrückkraft ein Gegengewicht (19) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Andruckkraft eine Feder vorgesehen ist. S. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung des Bandes zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Faltwerkzeuge, vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 774 286.
DEB72561A 1962-10-16 1963-07-05 Vorrichtung zum Falten des in Foerder-richtung gesehen hintenliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere Faltschachtel-zuschnitten Pending DE1172941B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1172941X 1962-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1172941B true DE1172941B (de) 1964-06-25

Family

ID=4561360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB72561A Pending DE1172941B (de) 1962-10-16 1963-07-05 Vorrichtung zum Falten des in Foerder-richtung gesehen hintenliegenden Lappens an Zuschnitten, insbesondere Faltschachtel-zuschnitten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1172941B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3712522A1 (de) * 1986-04-18 1987-10-22 Bobst Sa Einrichtung zum falten und festhalten der laschen eines faltschachtelzuschnittes

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2774286A (en) * 1952-03-18 1956-12-18 Int Paper Box Machine Co Machine and method for folding box blanks

Patent Citations (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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