DE1172020B - Foerderkorb-Beschickungseinrichtung - Google Patents
Foerderkorb-BeschickungseinrichtungInfo
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- DE1172020B DE1172020B DEM29508A DEM0029508A DE1172020B DE 1172020 B DE1172020 B DE 1172020B DE M29508 A DEM29508 A DE M29508A DE M0029508 A DEM0029508 A DE M0029508A DE 1172020 B DE1172020 B DE 1172020B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
Landscapes
- Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)
Description
- Förderkorb-Beschickungseinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderkorb-Beschickungseinrichtung, bei der die aufzuschiebenden, von einem zusammengekuppelten Wagenzug abgekuppelten Förderwagen durch einen Vorholer in eine Bereitschaftsstellung und aus dieser durch einen Aufschieber auf den Förderkorb geschoben werden.
- Die im Untertagebetrieb gewonnenen Mineralien, wie Kohle, Erz u. dgl., werden durch Förderwagen zutage gefördert. Durch Lokomotiven werden die Förderwagen in geschlossenen Zügen von der Gewinnungsstelle zum Förderschacht gebracht und einzeln zu den Füllörtern geschoben. Zur Erleichterung der Schachtbeschickung sind die Füllörter weitgehend mechanisiert. In den mechanisierten Füllörtern bringt die Lokomotive den Zug bis zu einer kurz vor dem Schacht angeordneten Vorziehvorrichtung. Diese übernimmt nun das weitere Vorziehen des Zuges. Hinter der Vorziehvorrichtung werden die Förderwagen in einer Entkupplungsgrube einzeln abgekuppelt. Sie laufen dann im freien Gefälle in die Abteilvorrichtung. Die von der Abteilvorrichtung freigegebenen, für die Beschickung der Förderkorbetagen benötigten Förderwagen laufen ebenfalls im freien Gefälle bis zur Schachtsperre. Aus der Schachtsperre werden die Förderwagen alsdann durch Aufschiebevorrichtungen auf den Förderkorb geschoben. Beim Aufschieben der Förderwagen auf den Förderkorb werden gleichzeitig die Förderwagen vom Korb abgeschoben. Im freien Gefälle laufen diese in den Aufstellbahnhof und werden durch Vorziehvorrichtungen zu ganzen Zügen zusammengestellt.
- Die in obiger Weise mechanisierten Beschickungseinrichtungen bringen eine spürbare Erleichterung für die Bedienungsleute, haben jedoch den Nachteil, daß infolge des erforderlichen Gefälles die Förderwagen gegeneinand'erstoßen, so daß sie hohen Beanspruchungen unterworfen und stark reparaturanfällig sind. Durch die Stöße wird außerdem ein störender Lärm verursacht. Ferner fällt durch die Stöße eine gewisse Kohlenmenge von den Wagen, wodurch die Füllörter nicht unerheblich verunreinigt werden. Schließlich wird für die Aufstellung der Förderwagen vor dem Schacht viel Platz benötigt.
- Es sind auch bereits Beschickungseinrichtungen bekannt, bei denen die im freien Gefälle zulaufenden Förderwagen durch eine zusätzliche Gleisbremse oder durch Reibungskörper einer die Wagen der Aufschiebevorrichtung zuführenden Kettenbahn abgebremst werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Förderkorb-Beschickungseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die abgekuppelten Wagen nicht auf stehende Wagen aufprallen können, ohne daß eine besondere Bremseinrichtung für die Wagen erforderlich ist.
- Die die aufgezeigten Mängel beseitigende Erfindung besteht darin, daß sich der Vorholer über eine Entkupplungsgrube hinweg so weit vom Schacht weg erstreckt, daß er mit seinen Mitnehmern nicht nur die abgekuppelten Förderwagen, sondern auch den restlichen zusammengekuppelten Wagenzug erfaßt und vorholt.
- Das sonst übliche Aufeinanderstoßen der Förderwagen mit dem sich hierbei ergebenden Lärm wird bei einer solchen Einrichtung vermieden, ohne daß eine zusätzliche Bremseinrichtung erforderlich ist. Der erforderliche Platz für die Wagenaufstellung wird ebenfalls geringer. Durch die Anordnung einer nicht zur Erfindung gehörenden Schleifenbremse an der Vorziehvorrichtung der Ablaufseite kann auch hier das Gegeneinanderstoßen vermieden werden.
- In der Zeichnung ist eine Förderkorb-Beschickungseinrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt A b b. 1 die Beschickungseinrichtung nach dem Einfahren des Förderkorbes vor dem Beginn des Aufschiebens der Förderwagen, A b b. 2 die Aufschiebevorrichtung bei ihrem Hubende und dem zugehörigen Stand der nachfolgenden Förderwagen und A b b. 3 die Aufschiebevorrichtung wieder in ihrer Ausgangsstellung mit Bereitschaft der Förderwagen für den nächsten Aufschiebevorgang.
- Nachdem der Förderkorb mit den Förderwagen A und B in den Anschlag gefahren ist, werden die Schwingbühnen 11 und die Schachtsperre 12 gesenkt. Die Aufschiebevorrichtung 13 schiebt alsdann die Förderwagen 1 und 2 auf den Förderkorb, wobei die Förderwagen A und B abgeschoben werden. Letztere laufen bis zu der Vorziehvorrichtung 14, wo ihre Laufgeschwindigkeit durch die Federbremse 15 verringert wird. Die Vorziehvorrichtung 14 drückt die Förderwagen A und B alsdann weiter vor. Gleichzeitig mit der Aufschiebevorrichtung 13 wird der Förderwagen-Vorholer 16 eingeschaltet, der beispielsweise von einer Kettenbahn mit vier Mitnehmern gebildet wird. Während die Aufschiebevorrichtung 13 die Förderwagen 1 und 2 mit einer Geschwindigkeit von etwa 1,2 m/sec vorschiebt, werden die Förderwagen 3 und 4 durch den Mitnehmer 17 des Vorholers 16 mit etwa 0,3 m/sec vorgeschoben, nachdem zuvor die Kupplung der Förderwagen 4 und 5 aus der Entkupplungsgrube 18 herausgelöst wurde. Sobald der Mitnehmer 19 des Vorholers 16 die nächste Wagenachse faßt, wird der Wagenzug, bestehend aus den Förderwagen 5 bis 10, ebenfalls nachgeschoben. Die Entfernung der Mitnehmer 17 und 19 ist in an sich bekannter Weise größer als zwei Wagenlängen, damit zwischen den aufzuschiebenden Förderwagen und dem nachfolgenden Wagen ein Abstand entsteht, der den Angriff der Aufschiebevorrichtung am Puffer der Förderwagen ermöglicht. Der auf diese Anordnung der Mitnehmer gerichtete Anspruch 2 ist ein echter Unteranspruch, der nur im Zusammenhang mit dem Anspruch 1 gilt.
- Wenn die Förderwagen 1 und 2 auf den Förderkorb geschoben sind und die Aufschiebevorrichtung 13 ihre Hubendstellung erreicht hat, haben die durch den Vorholer 16 langsam nachgeschobenen Förderwagen 3 und 4 die in A b b. 2 gezeigte Lage erreicht. Die Aufschiebevorrichtung 13 wird nun zurückgeführt, und die Schwingbühne 11 und die Schachtsperre 12 werden in Sperrstellung gebracht. Nachdem die Förderwagen 3 und 4 und der nachfolgende Wagenzug die in A b b. 3 gezeigte Lage erreicht haben, wird der Vorholer 16 abgeschaltet. Der Aufschiebevorgang kann nunmehr, nachdem auch der Förderkorb um eine Etage umgesetzt ist, von neuem beginnen.
- An Stelle der Kettenbahn als Vorholer können auch andere Fördermittel, wie beispielsweise Vordrücker mit zwei Stößeln benutzt werden. An Stelle von zwei Förderwagen kann das vorbeschriebene Schema auch mit einem Förderwagen durchgeführt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Förderkorb-Beschickungseinrichtung, bei der die aufzuschiebenden, von einem zusammengekuppelten Wagenzug abgekuppelten Förderwagen durch einen Vorholer in eine Bereitschaftstellung und aus dieser durch einen Aufschieber auf den Förderkorb geschoben werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß sich der Vorholer (16) über eine Entkupplungsgrube (18) hinweg so weit vom Schacht weg erstreckt, daß er mit seinen Mitnehmern (19) nicht nur die abgekuppelten Förderwagen (1 und 2), sondern auch den restlichen zusammengekuppelten Wagenzug (3 bis 10) erfaßt und vorholt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand benachbarter Mitnehmer (17 und 19) des Vorholers (16) größer ist als die Gesamtlänge der auf den Förderkorb aufzuschiebenden Förderwagengruppe (1 und 2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 736 674; französische Patentschrift Nr. 1103 020.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29508A DE1172020B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Foerderkorb-Beschickungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29508A DE1172020B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Foerderkorb-Beschickungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1172020B true DE1172020B (de) | 1964-06-11 |
Family
ID=7300703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM29508A Pending DE1172020B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Foerderkorb-Beschickungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1172020B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE736674C (de) * | 1940-11-21 | 1943-06-24 | Demag Ag | Aufschiebevorrichtung fuer Foerderbahnen von Schachtaufzuegen, Wippern o. dgl. |
| FR1103020A (fr) * | 1953-09-28 | 1955-10-28 | Frolich & Kluepfel | Installation de chargement de cage d'extraction |
-
1956
- 1956-01-31 DE DEM29508A patent/DE1172020B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE736674C (de) * | 1940-11-21 | 1943-06-24 | Demag Ag | Aufschiebevorrichtung fuer Foerderbahnen von Schachtaufzuegen, Wippern o. dgl. |
| FR1103020A (fr) * | 1953-09-28 | 1955-10-28 | Frolich & Kluepfel | Installation de chargement de cage d'extraction |
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