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DE1172085B - Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen - Google Patents

Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen

Info

Publication number
DE1172085B
DE1172085B DEA33516A DEA0033516A DE1172085B DE 1172085 B DE1172085 B DE 1172085B DE A33516 A DEA33516 A DE A33516A DE A0033516 A DEA0033516 A DE A0033516A DE 1172085 B DE1172085 B DE 1172085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
liquid
space
valve
turbine wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33516A
Other languages
English (en)
Inventor
Axel F L Anderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Original Assignee
American Radiator and Standard Sanitary Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Radiator and Standard Sanitary Corp filed Critical American Radiator and Standard Sanitary Corp
Publication of DE1172085B publication Critical patent/DE1172085B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/06Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
    • F16D33/08Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control
    • F16D33/10Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control consisting of controllable supply and discharge openings
    • F16D33/12Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control consisting of controllable supply and discharge openings controlled automatically by self-actuated valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen Die Erfindung bezieht sich auf hydrodynamische Kupplungen mit mehreren parallel geschalteten hy- draulischen Teilen, deren Flüssigkeitskreisläufe hintereinander gefüllt und geleert werden können.
  • Es ist bekannt, hydrodynamische Kupplungen zwischen dem treibenden und dem angetriebenen Teil anzuordnen, um einen nachgiebigen Antriebspuffer, der frei von Schwingungsstößen ist, zu schaffen. Es sind weiterhin hydrodynamische Kupplungen mit zwei parallel geschalteten hydraulischen Teilen bekannt. Bei einer derartigen bekannten Kupplung werden die beiden Kreisläufe durch eine Pumpe gefüllt, die von einem handbetätigten Ventil gesteuert wird. Will man die Antriebsräder entleeren und dadurch die Einheit außer Betrieb setzen, wird das Ventil in die Entleerungsstellung gebracht und dadurch Flüssigkeit durch Öffnungen herausgeleitet, um die weitere Umdrehung der angetriebenen Welle zu unterbinden. Die bekannte Kupplung wird also von Hand bedient, die Laufräder arbeiten immer gemeinsam, sie können nicht unabhängig voneinander in Betrieb gesetzt werden, da die Flüssigkeitskreisläufe immer gemeinsam gefüllt und entleert werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung zu schaffen, bei der die zweite Stufe selbsttätig in oder außer Betrieb gesetzt wird, je nach der Belastung, die im angetriebenen Teil auftritt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die aus dem ersten Flüssigkeitskreislauf austretende und in einen durch das Pumpenrad und ein das Pumpenrad außen umgreifendes, mit dem Turbinenrad umlaufendes Gehäuse gebildeten Raum des zweiten Flüssigkeitskreislaufes strömende Arbeitsflüssigkeit lediglich bis zu einer bestimmten Drehzahl der Turbinenräder und somit der getriebenen Welle durch selbsttätig wirkende Ventile an diesem Gehäuse aus diesem Raum austritt und erst nach dem überschreiten dieser Drehzahl in den zweiten Flüssigkeitskreislauf gelangt.
  • Die so ausgebildete Kupplung arbeitet also, wenn an der angetriebenen Seite eine überlast auftritt so, daß als Folge der überlast die Drehzahl sich verringert und in Abhängigkeit von der verringerten Drehzahl ein Ventil sich öffnet, welches den zweiten Flüssigkeitskreislauf der Kupplung entleert, so daß der Schlupf zwischen angetriebenem und getriebenem Teil sich vergrößert, womit ein Auffangen der Überlast möglich ist.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsalt der Erfindung besteht das Ventil aus einem durch Zentrifugalkraft betätigten Ventil, welches auf dem Gehäuse angeordnet ist. In einer zweiten zweckmäßigen Ausführungsart ist statt des Ventils eine ringförmige koaxiale Öffnung in dem Gehäuse vorgesehen. Hierzu sei bemerkt, daß die Verwendung von durch Fliehkraft betätigten Ventilen zur Entleerung einer hydrodynamischen Kupplung an sich bekannt ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor.
  • F i g. 1 ist ein Teillängsschnitt durch eine Flüssigkeitskupplung, und F i g. 2 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform einer Flüssigkeitskupplung.
  • Die in der F i g. 1 gezeigte treibende Welle 10 und die angetriebene Welle 12 sind miteinander ausgerichtet, wobei zwischen ihnen ein Lager 14 angeordnet ist, das als Führungs- und Drucklager arbeitet. Die treibende Welle 10 ist in einem in einer Gehäuseendglocke 18 angeordneten Lager 16 und die angetriebene Welle 12 in einem in einer Gehäuseendglocke 22 angeordneten Lager 20 gelagert. Die Endglocken 18 und 22 sind an dem Gehäuse 24 angeflanscht, welches die unflaufenden Teile der Kupplung einschließt und eine Wanne für die Flüssigkeit bildet.
  • Die treibende Welle 10 ist mit einem Flansch 26 versehen, welcher beispielsweise durch Kopfschrauben 28 an einer Pumpenradnabe 30 befestigt ist, welche mit einem in einen sich radial erstreckenden Flansch 34 einmündenden Pumpenradgehäuse 32 versehen ist. Die Nabe 30 nimmt das Pumpenrad 33 auf, das mit bekannten radialen Schaufeln 52 versehen ist, wobei im Betrieb das Pumpenrad und das Gehäuse 32 zusammen umlaufen und die Pumpenradschaufeln zur Drehmomentenübertragung auf die in dem Pumpenrad befindliche Flüssigkeit einwirken. DerFlansch34 des Gehäuses ist an einem weiteren Flansch 36 eines Turbinenradgehäuses 38 befestigt, welcher sich radial nach innen zu einem Verbindungsflansch 40 erstreckt, der mit dem Ende einer in beliebiger Weise, beispielsweise durch Kopfschrauben 44, an ihm befestigten rohrförmigen Hülse 42 zusammenwirkt. Die Hülse 42 ist mit einer Lagerabstützung 46 versehen, welche ein Lager 48 und die getriebene Welle aufnimmt. Das äußere Ende der Hülse 42 trägt das Pumpenrad 50, welches mit dem Turbinenrad 80 zusammenarbeitet, um den zweiten Flüssigkeitskreislauf B zu bilden. Der erste Flüssigkeitskreislauf A der Kuppluno, wird durch das Pumpenrad 33 und das von der Welle C 12 getragene Turbinenrad 62 gebildet.
  • Die angetriebene Welle 62 ist mit einem Flansch 60 versehen, an welchem das Turbinenrad 62 in beliebiger Weise, beispielsweise durch Schweißen, befestigt ist. Das Turbinenrad 62 ist gegenüber dem Pumpenrad 33 angeordnet und mit mehreren, in radialer Richtung verlaufenden Schaufeln 64 versehen, welche so angeordnet sind, daß sie in axialer Ausrichtung mit und in geringen Abständen von den Pumpenradschaufeln des Flüssigkeitskreislaufs A arbeiten können, wobei zwischen ihnen ein Raum 66 gelassen ist. Zwischen dem Außenumfang des Turbinenrades 62 und dem Innenumfang eines Blechkörpers 70 ist ein Raum 68 vorgesehen, welcher den Raum zwischen dem Pumpenradgehäuse 32 und dem Turbinenradgehäuse 38 überbrückt und eine verstärkte Ausrichtung zwischen ihnen vorsieht. Es kann auf jede beliebige Weise Flüssigkeit durch die radial verlaufenden Kanäle 71 in der Pumpenradnabe 30 in den Flüssigkeitskreislauf A eingeführt werden, die dann durch voneinander auf Abstand gehaltene öffnungen 72 in das Pumpenrad 33 fließt.
  • Die getriebene Welle 12 ist mit einer Turbinenradgehäusenabe 7 versehen, an welcher auf beliebige Weise, beispielsweise durch Schweißen, das in einen radial verlaufenden Flansch einmündende Turbinenradgehäuse 76 befestigt ist. Das Turbinenrad 80 ist mit radial verlaufenden Schaufeln 84 versehen, die mit den Schaufeln 54 des Pumpenrades 50 ausgerichtet sind, wobei zwischen den Pumpenrad- und Turbinenradschaufeln ein Raum 86 vorhanden ist.
  • Der Flansch 78 des Turbinenradgehäuses 76 ist beispielsweise durch Bolzen 88 an einem Flansch 90 eines sich radial nach innen erstreckenden und das Pumpenrad 50 des Flüssigkeitskreislaufs B einschließenden Pumpenradgehäuses 92 befestigt. Zwei durch Zentrifugalkraft betätigte Ventile 94 sind an dem Pumpenradgehäuse 92 befestigt, wobei jedes Ventil einen kugelförmigen Ventilkörper 95 aufweist, welcher mittels einer Druckfeder 99 vom Ventilsitz 101 gedrückt wird. Der Ventilkörper 95 ist beweglich in einen Einsatz 103 aufgenommen,welcher geeignete Schlitze zum Hindurchführen von Flüssigkeit zum Sitz 101 aufweist.
  • Die treibende Welle 10 und die getriebene Welle 12 sind mittels der Lager 14, 16, 20 und 48.mit Bezug aufeinander in genauer Ausrichtung gehalten. Die Pumpenräder der Flüssigkeitskreisläufe A und B befinden sich durch die Lager 14 und 18 in genauer Ausrichtung, wobei die Lager 20 und 14 die Laufradeinheiten in der Flucht halten. Beim Betrieb der Flüssigkeitskupplung tritt die Flüssigkeit in das hohle Innere 100 der Antriebswelle 10 ein und fließt durch die radial verlaufenden Kanäle 71 in der Nabe 30 nach außen und durch die Öffnungen 72 in den Raum innerhalb des Pumpenrades 33 zwischen die Schaufeln 52. Das umlaufende Pumpenrad er-teilt der Flüssigkeit Energie, wirft sie radial nach außen und leitet die Flüssigkeit in Umfangsrichtung ab, so daß sie in das Turbinenrad 62 fließt, woraufhin die umlaufende Flüssigkeit auf die Schaufeln 64 des Turbinenrades auftrifft, um der getriebenen Welle 12 ein Drehmoment zu erteilen. Ein Teil der durch das Pumpenrad geführten Flüssigkeit fließt durch den Umfangsraum 68 zwischen dem Außenumfang des Turbinenrades 62 und dem Blechkörper 70 in den Raum 102 zwischen dem Turbinenradgehäuse 38 und dem Turbinenrad 62. Somit wird ein Drehmoment auf die angetriebene Welle übertragen, um die Last bei verminderter Drehzahl mitzunehmen. Die Flüssigkeit strömt in dem Raum 102 radial nach innen und in axialer Richtung durch den Raum 104 zwischen der Hülse 42 und der getriebenen Welle 12 zu einer Reihe radial angeordneter Öffnungen 106 in der Hülse 42 auf der anderen Seite des Gehäuses 92. Die Flüssigkeit strömt dann durch den Raum 108, zwischen dem Gehäuse 92 und dem Pumpenrad 50 des Flüssigkeitskreislaufs B radial nach außen zum Ventil 94, wo sie durch die Öffnungen 110 in den in dem einschließenden Gehäuse 24 gebildeten Raum austritt. Bei einem Anstieg der Drehzahl der getriebenen Welle auf einen vorbestimmten Wert schiebt die auf den Ventilkörper 95 wirkende Zentrifugalkraft den Ventilkörper nach außen, so daß er den Sitz 101 berührt und damit ein Entweichen der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskreislauf B verhindert. Die Flüssigkeit fließt dann in axialer Richtung durch einen Umfangsraum 114 zwischen dem Außenumfang des Pumpenrades 50 und einen Blechkörper 116, der den Raum zwischen dem Pumpenradgehäuse 92 und dem Turbinenradgehäuse 76 überbrückt, in den Flüssigkeitskreislauf B. Wenn sich der Flüssigkeitskreislauf B mit Flüssigkeit auffüllt, wird dadurch ein Drehmoment übertragen, um die Welle mit höherer Drehzahl anzutreiben.
  • Bei der übertragung einer übermäßigen Last auf die getriebene Welle 12 vermindert diese ihre Drehzahl, woraufhin das Ventil 94 ein Ablassen der Flüssigkeit des Flüssigkeitskreislaufs B bewirkt und dadurch das eine Oberlast bildende Drehmoment nicht überträgt, um eine durch überbeanspruchung sowohl der treibenden als auch der getriebenen Einheit hervorgerufene Beschädigung verhindern.
  • Bei den Anfangsdrehzahlen wird die Last von dem Flüssigkreislauf A aufgenommen, wobei der Flüssigkeitskreislauf B entkuppelt ist. Somit führen die öffnungen 110 bei niedrigen Drehzahlen die kraftführende Flüssigkeit ab, um sie an einem Auffüllen der Schaufeln im Flüssigkeitskreislauf B zu hindern. Bei einem Anstieg der Drehzahl der Abtriebswelle schließt der Ventilkörper 95 unter der Zentrifugalkraft, so daß der Flüssigkeitskreislauf B aufgefüllt wird, um einen Teil des Drehmomentes auf die Abtriebswelle zu übertragen.
  • Eine auf die Abtriebswelle übertragene übermäßige Last veranlaßt die Welle. ihre Drehzahl zu vermindern, was, sowie die Feder 99 die auf den Ventilkörper 95 ausgeübte Zentrifugalkraft überwindet, eine Öffnung des Ventilkörpers 95 und ein Entkuppeln im Flüssigkeitskreislauf B zur Folge hat. Somit ist sowohl bei den Anfangsdrehzahlen als auch beim Dauerbetrieb eine Drehmomentbegrenzung vorgesehen. Die Entlüftungsöffnungen 120, 122, 124 stellen ein schnelles Auffüllen der verschiedenen Schaufeln ohne einen Gegendruckwiderstand sicher, wobei der Betrieb derart ist, daß neben einer Aufrechterhaltung im wesentlichen konstanter Betriebsdrehzahlen beim Dauerbetrieb ein schnelles Ansprechen bei Überlastung erreicht wird.
  • Die F i g. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, wobei durch Bildung einer ringförinigen Öffnung 130 und Anordnung zweier diametral versetzter Leckdüsen 132 in dem Pumpenradgehäuse 92 eine Drehmomentbegrenzung vorgesehen wird.
  • Beim Betrieb der Vorrichtung nach der F i g. 2 wird die Flüssigkeit, die in den Raum 108 durch die Öffnungen 106 entladen wird, durch den Umfangsraum 114 begrenzt, der in die Arbeitskammer führt, welche durch Pumpenrad 50, Pumpenradschaufeln 54, Turbinenrad 80, Turbinenradschaufeln 84 und den sich radial erstreckenden Raum 86 zwischen den Turbinenradschaufeln und den Pumpenradschaufeln gebildet wird, infolge der relativ großen Geschwindigkeitsdifferenz, zwischen den beiden rotierenden Teilen. Dies rührt daher, daß, wenn das Pumpenrad 50 und das Turbinenrad 80 mit relativ großen Geschwindigkeitsdifferenzen umlaufen, ein schneller Flüssigkeitsumlauf in der Arbeitskammer stattfindet. Dieser schnelle Umlauf hat die Wirkung, daß die Flüssigkeit von dem Pumpenrad 50 vollständig und die Flüssigkeit von dem Turbinenrad 80 teilweise durch den Raum 86 und den Umfangsraum 114 in den Raum 108 entleert wird.
  • Andererseits findet ein geringer Flüssigkeitsumlauf in der Arbeitskammer selbst statt, wenn sowohl das Turbinenrad als auch das Pumpenrad mit etwa derselben Geschwindigkeit umlaufen. Unter dieser Bedingung hat die Vorrichtung nur in geringem Maße die Tendenz, sich selbst leerzupumpen. Aus diesem Grunde ist bei Nenndrehzahl mit normaler Last nur eine relativ geringe Geschwindigkeitsdifferenz der rotierenden Teile festzustellen, so daß die Zirkulation innerhalb der Arbeitskammer relativ gering ist und die Arbeitskammer sich vollständig über den Raum 108 und den Umfangsraum 114 füllt und während des Betriebes gefüllt bleibt, wodurch sie in der Lage ist, das Drehmoment mit gutem Wirkungsgrad zu übertragen.
  • Wenn die Abtriebswelle mit bestimmter Geschwindigkeit rotiert und eine überlast auftritt, nimmt die Drehzahl der Abtriebswelle ab, und die daraus resultierende Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Pumpenrad und Turbinenrad verursacht den vorstehend beschriebenen Flüssigkeitsumlauf, indem die zu fördernde Flüssigkeit aus der Arbeitskammer durch den Umfangsraum 114 in den Raum 108 und dann durch die ringförmige Öffnung 130 geschleudert wird. Dadurch entleert sich die Arbeitskammer und entkuppelt sich selbst.
  • Die über den ersten Flüssigkeitskreislauf A beaufschlagte Kupplung, die aus Pumpenrad 50, Turbinenrad 62 und den Gehäusen 32 und 38 besteht, überträgt auch weiterhin eine vorherbestimmbare minimale Leistung, nachdem der zweite Flüssigkeitskreislauf entkuppelt worden ist.
  • Die Flüssigkeitsmenge in der Arbeitskammer nach Fig. 2 zurDrehmomentübertragunghängtabvonder Flüssigkeitsmenge, die in dem Umfangsraum 108 enthalten ist. Wenn die ringförmige Öffnung 130 im Umfang vergrößert wird, enthält der Umfangsraum 108 weniger Flüssigkeit, wodurch die Kupplung nur ein geringes Drehmoment übertragen kann als das, welches sie übertragen könnte, wenn die ringförmige Öffnung 130 kleiner wäre und dadurch der Inhalt des Raumes 108 größer. Eine derartige Auslegung der Kupplung hätte das Ergebnis, daß ein größerer Flüssigkeitsinhalt in der Arbeitskammer vorhanden wäre.
  • Die Auslaßöffnungen 132 dienen dazu, heiße Flüssigkeit aus der Arbeitskammer und dem Umfangsraum 108 herauszustoßen, und ebenso dazu, den Flüssigkeitskreislauf B vollständig zu entleeren, wenn die Kupplung durch Abschalten der Flüssigkeitszufuhr entkuppelt wird. Unter normalen Antriebsbedingungen übersteigt jedoch die Flüssigkeitsmenge, die in die Kupplung durch die Öffnungen 106 eintritt, diejenige, welche durch die Auslaßöffnungen 132 herausströmt, wodurch eine- einwandfreie Arbeitsweise des Füssigkeitskreislaufs B gewährleistet ist.
  • Beide Ausführungsformen der Erfindung sehen eine zweistufige Kupplung der Antriebswelle mit der Abtriebswelle vor, wobei eine Stufe im Falle einer überlast selbsttätig entkuppelt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen, deren Flüssigkeitskreisläufe hintereinander gefüllt und geleert werden können, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die aus dem ersten Flüssigkeitskreislauf (A) austretende und in einen durch das Pumpenrad (50) und ein das Pumpenrad außen umgreifendes, mit dem Turbinenrad (80) umlaufendes Gehäuse (76, 92) gebildeten Raum (108) des zweiten Flüssigkeitskreislaufes (B) strömende Arbeitsflüssigkeit lediglich bis zu einer bestimmten Drehzahl der Turbinenräder und somit der getriebenen Welle (12) durch selbsttätig wirkende Ventile (94) an diesem Gehäuse aus diesem Raum austritt und erst nach dem überschreiten dieser Drehzahl in den zweiten Flüssigkeitskreislauf gelangt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil(94) aus einem durch Zentrifugalkraft betätigendenVentil, welches auf dem Gehäuse (92) angeordnet ist, besteht. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Ventils eine ringförmige koaxiale Öffnung (130) in dem Gehäuse (92) angeordnet ist. 4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Gehäuses (92) mit Ausströrnöffnungen (132) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 849 632, 867 030, 917 648; USA.-Patentschrift Nr. 2 651919.
DEA33516A 1958-12-15 1959-12-14 Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen Pending DE1172085B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US780569A US3045432A (en) 1958-12-15 1958-12-15 Fluid coupling

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DE1172085B true DE1172085B (de) 1964-06-11

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ID=25119955

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DEA33516A Pending DE1172085B (de) 1958-12-15 1959-12-14 Hydrodynamische Kupplung mit mehreren parallel geschalteten hydraulischen Teilen

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