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DE1172059B - Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflaechenschichten lichtdurchlaessiger Werkstoffe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflaechenschichten lichtdurchlaessiger Werkstoffe

Info

Publication number
DE1172059B
DE1172059B DEC22235A DEC0022235A DE1172059B DE 1172059 B DE1172059 B DE 1172059B DE C22235 A DEC22235 A DE C22235A DE C0022235 A DEC0022235 A DE C0022235A DE 1172059 B DE1172059 B DE 1172059B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
examined
light beam
light
compensator
plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22235A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Henri Acloque
Claude Guillemet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1172059B publication Critical patent/DE1172059B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/16Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge
    • G01B11/18Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge using photoelastic elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflächenschichten lichtdurchlässiger Werkstoffe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflächenschichten lichtdurchlässiger Werkstoffe und richtet sich ferner auf eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung.
  • Es ist bekannt, optische Eigenschaften, insbesondere die Doppelbrechung eines durchsichtigen Werkstoffes dadurch zu bestimmen und zu messen, daß durch die gesamte Dicke des zu untersuchenden, z. B. in Form eines Plättchens oder einer Folie vorliegenden Stoffes ein vorzugsweise polarisiertes Lichtstrahlenbündel hindurchgeschickt wird. Dabei kann der optische Weg dieses Lichtstrahlenbündels senkrecht oder schräg zu den Oberflächen des Plättchens verlaufen. Die Bestimmung der Spannungen, die bekanntlich in Beziehung zu den Gangunterschieden des Strahlenganges eines polarisierten Lichtes stehen, erfolgt durch Integration der Differenzen des Strahlenganges längs dieses Weges. Eine solche ist jedoch insbesondere dann, wenn die Summe der Gangunterschiede trotz Vorliegen eines Systems von unter Umständen sehr bedeutenden Spannungen gleich Null ist, z. B. dann, wenn dieses Spannungssystem aus parallel zu den Oberflächen gerichteten Spannungen besteht, die sich von der einen zur anderen Seite des Plättchens verändern, sich jedoch, wie beispielsweise bei homogen vorgespanntem Glas, ausgleichen, unmöglich.
  • Es ist auch bereits bekannt, daß beim Auftreffen des Lichtstrahlenbündels unter dem Totalreflexionswinkel auf ein optisch dünneres Medium eine Grenzschichtwelle entsteht, die man im dichteren Medium beobachten kann (Annalen der Physik, 6. Folge, Bd. 4, Heft 8, 1949, S. 409 bis 431).
  • Die bekannte Anordnung zum Nachweis dieser Grenzschichtwelle besteht im wesentlichen darin, daß ein rechtwinkliges Prisma, dessen Hypothenuse als Grenzfläche benutzt wird, das dichtere Medium bildet, während die Lichtquelle durch einen beleuchteten Spalt auf einer Kathete realisiert wird. Das reflektierte Licht wird durch eine Schneidenblende auf der zweiten Kathete abgedeckt.
  • Diese Anordnung ist für die Beobachtung der Grenzschichtstrahlung besonders ungünstig. Dadurch, daß das einfallende bzw. reflektierte Strahlenbündel divergierend ist, entsteht im Bereich der Blendenkante auf der Austrittskathete eine Überlagerung der Grenzschichtstrahlung und der reflektierten Strahlen.
  • Um daher eine vollständige Ausschaltung der reflektierten Strahlen zu erreichen, muß man gleichzeitig einen Teil der Grenzschichtstrahlung abdecken. Berücksichtigt man aber, daß die Intensität der Grenzschichtstrahlung mit der 3. Potenz der Entfernung vom Einfallsbereich abnimmt, so wird ersichtlich, daß gerade durch die bekannte Anordnung der wichtigste Teil der Grenzschichtstrahlung fortfällt. Darüber hinaus wird die Grenzschichtstrahlung durch Beugungslicht vom Eintrittsspalt überdeckt, das eine etwa 100 O00fache Intensität aufweist. Dieses Beugungslicht kann in befriedigender Weise nur mittels eines zusätzlichen Objektivs abgelenkt werden.
  • Es war auch nicht bekannt, daß die Grenzschichtstrahlung Informationen über die Eigenschaften der Oberschichten im dünneren Medium, insbesondere über ihren Spannungszustand, liefern könnte.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Untersuchung der Eigenschaften der Oberflächenschichten lichtdurchlässiger Werkstoffe und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtstrahlenbündel durch einen auf die zu untersuchende Oberfläche aufgesetzten Körper aus optisch dichterem Material im wesentlichen unter dem Grenzwinkel der Totalreflexion auf die zu untersuchende Oberfläche gerichtet und die sich längs der Grenzfläche des die zu untersuchende Oberfläche aufweisenden, optisch dünneren Materials fortpilanzende Lichtenergie bei Wiedereintritt in das dichtere Medium unter Ausblendung unmittelbar hinter dem Einfallsbereich des reflektierten Lichtes beobachtet wird.
  • Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Messung von Oberflächenspannungen verwendet man vorzugsweise polarisiertes Licht.
  • Dabei wird in weiterer Ausbildung der Erfindung das austretende Lichtstrahlenbündel vorzugsweise mit einem Streifenkompensator aufgenommen, dessen Mittelebene rechtwinklig zu dem austretenden Lichtstrahlenbündel liegt und dessen natürliche Streifenrichtung parallel zu der Einfallsebene verläuft, so daß der Kompensator geradlinige, gegenüber ihrer normalen Richtung geneigte Streifen erzeugt, deren Neigung eine Funktion der Doppelbrechung des Mediums ist und derart eine Messung der Oberflächenspannung ermöglicht.
  • Vorzugsweise wird dabei ein Streifenkompensator verwendet, dessen Streifenlokalisierungsebene außerhalb des Kompensators liegt, weil dadurch die Koinzidenz eines Streifens mit einem Meßfaden besonders genau beobachtet werden kann.
  • Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders geeignete Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine ein Lichtstrahlenbündel erzeugende Lichtquelle, einen optischen Zwischenkörper mit höherem Brechungsindex im Vergleich zu dem des zu untersuchenden Körpers, der das Lichtstrahlenbündel vorzugsweise unter Verwendung einer Immersionsflüssigkeit mit einem Brechungsindex mindestens in der Höhe des zu untersuchenden Körpers unter dem Grenzwinkel der Totalreflexion auf den zu untersuchenden Körper richtet, eine zwischen den einfallenden und den aus dem zu untersuchenden Körper austretenden Lichtstrahlen angeordnete Blende sowie ein Empfangsorgan zur Beobachtung des austretenden Lichtes.
  • Zweckmäßig verwendet man dabei eine Beleuchtungseinrichtung, welche die Erzeugung eines Lichtstrahlenbündels von dünner, flacher Form erlaubt.
  • Dazu besteht die Lichtquelle vorzugsweise aus einem geradlinigen Leuchtfaden und ist parallel zu sich verschiebbar angeordnet, wobei der Leuchtfaden immer parallel zu einem Schlitz von verstellbarer Breite liegt, welcher das einfallende Strahlenbündel begrenzt.
  • Unterhalb des Schlitzes ist der optische Körper in Gestalt eines aus einem oder mehreren Teilen bestehenden Blockes aus durchsichtigem Werkstoff angeordnet, dessen ebene Grundfläche auf der oberen Fläche des zu untersuchenden durchsichtigen Körpers aufruht, dessen eine Seitenfläche eine Totalreflexion des einfallenden Strahlenbündels bewirkt und der eine andere Fläche aufweist, welche die Totalreflexion des austretenden Lichtstrahlenbündels bewirkt.
  • Der optische Körper weist vorzugsweise in seiner Grundfläche in der Nähe der Einfallsstrahlen des Lichtstrahlenbündels eine Kerbe auf, welche mit einem die störenden Strahlen absorbierenden Stoff angefüllt ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist im Strahlengang der beobachteten Strahlen ein Kompensator aus zwei doppeltbrechenden einachsigen Lamellen angeordnet, deren eine Lamelle mit zueinander parallelen Flächen so geschnitten ist, daß diese Flächen einen vorbestimmten Winkel zu ihrer optischen Achse bilden und deren andere mit kleinem Winkel prismatisch gestaltet und so geschnitten ist, daß ihre optische Achse parallel zu ihrer Brechungskante liegt und die beiden Lamellen so miteinander vereinigt sind, daß ihre optischen Achsen im rechten Winkel zueinander liegen.
  • Vorzugsweise sind die beiden Lamellen des Kompensators fest in einem in seiner Ebene verschiebbaren Schieber eingefaßt, der rechtwinklig zu dem Lichtstrahlenbündel liegt.
  • Man kann auch eine einen Meßfaden, z. B. einen eingravierten Strich aufweisende, in der Lokalisie rungsebene der Streifen liegende, in ihrer Ebene drehbare Glasplatte vorsehen, deren Drehungen auf einem damit fest verbundenen, mit Gradeinteilung versehenen Ring ablesbar sind.
  • Zweckmäßig wird ein ausschaltbares, auf einem in dem Gehäuse verschiebbaren Schieber angeordnetes Objektiv vorgesehen, welches das Anvisieren einer an einem bestimmten Punkt des zu untersuchenden Prüfkörpers angeordneten Markierung ermöglicht.
  • Nachstehend wird als Beispiel eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung, und zwar für die Untersuchung einer ebenen Lamelle, an Hand der Figuren beschrieben, von denen F i g. 1 ein Schnitt durch die gesamte Vorrichtung ist und F i g. 2 in schematischer Darstellung eine Ausführungsform des Kompensators besonderer Ausbildung veranschaulicht.
  • Die Lichtquelle besteht aus einer in einem Träger 2, der mit Außengewinde versehen ist und auf den ein Gewindering4, welcher der axialen Verstellung der Lampe dient, aufgeschraubt ist, gelagerten Lampe 1 mit geradem Glühfaden. Die Drehung des Trägers um seine Achse wird durch einen nicht dargestellten Zapfen verhindert. Der Lampe ist ein parallel zu ihrem Faden 6 liegender Schlitz 5 zugeordnet, der durch zwei zueinander parallele Lippen begrenzt ist, deren eine, 7, zwecks Verstellung der Breite des Schlitzes gegenüber der anderen durch eine Schraube 8 mit Rändelkopf verschieblich ist. Diese Anordnung ermöglicht es, ein pinselartiges Lichtstrahlenbündel von rechteckigem, sehr langgestrecktem Querschnitt genau definierter Richtung und bestimmter Dicke zu erzeugen. Dieses flache Lichtstrahlenblindel passiert eine z. B. aus einer polarisierenden Kunststoffolie be stehende Polarisiervorrichtung 9, durch die ihm eine z. B. um 450 gegenüber der Mittelebene des Strahlenbündels geneigte Schwingungsrichtung erteilt wird.
  • Das flache Bündel von polarisiertem Licht 10, das in der Figur in vollen Linien dargestellt ist, erreicht dann einen optischen Körper 11, der eine solche Form besitzt, daß er für das einfallende Licht als Prisma mit Totalreflexion wirkt und der durch seine Fläche 12 die Strahlen des Bündels von polarisiertem Licht nach der Fläche 13 der zu untersuchenden Lamelle 14 hin unter einem Einfallswinkel hinleitet, der sehr nahe dem Grenzeinfallswinkel des aus Prisma und Lamelle bestehenden Systems liegt, so daß die gebrochenen Strahlen in dem Stoff der Lamelle einen Brechungswinkel von nahezu 900 bilden.
  • Dieser optische Körper 11, der ein einheitlicher Körper sein oder auch aus miteinander vereinigten Teilkörpern bestehen kann, besitzt eine ebene Fläche 15, die in engem Kontakt mit der Fläche 13 der zu untersuchenden Lamelle stehen kann. Er besteht aus einem durchsichtigen Material, dessen Brechungsindex größer oder wenigstens gleich dem des Materials, aus dem die zu untersuchende Lamelle besteht, ist.
  • Im Falle der Durchführung der Untersuchung im polychromatischen Licht wird zunächst die durch den Stoff, aus dem der optische Körper besteht, hervorgerufene Dispersion berücksichtigt. Um für alle Strahlungen einen Brechungswinkel von gleichem Wert zu erhalten, ist es zweckmäßig, die Dispersion des optischen Körpers in bezug auf die zu untersuchende Lamelle festzustellen.
  • Zum Beispiel kann der Körper 11 zwecks Untersuchung von Glasgegenständen mit dem Brechungsindex 1,52 einen Brechungsindex von 1,6 aufweisen.
  • Die Neigung der Strahlen, die auf die Oberfläche 15 des optischen Körpers 11, die in Kontakt mit der Fläche der Lamelle 14 steht, auftreffen, ist also erheblich größer als der Grenzwinkel des optischen Körpers gegenüber Luft. Damit das Licht aus dem optischen Körper austreten und in die Oberflächenschichten der Lamelle mit einem nahe 900 liegenden Brechungswinkel eintreten kann, muß zwischen die ebene Fläche 15 des optischen Körpers 12 und die ebene Fläche 13 der Lamelle 14 eine Immersionsflüssigkeit eingeschaltet werden, deren Brechungsindex größer ist als der der Lamelle. Im Falle einer Glaslamelle mit dem Index 1,52 und eines optischen Körpers mit dem Index 1,6 wird z. B. Trikresylphosphat mit dem Brechungsindex 1,56 verwendet.
  • Um die störenden Lichtstrahlen, deren Intensität im Verhältnis zu der des hindurchgehenden Lichtstrahlenbündels sehr groß ist, auszuschalten, ist es notwendig, eine zweckentsprechende Blende, wie z. B. einen lichtundurchlässigen Schirm oder eine Reflexionsfläche zu verwenden. Gemäß der dargestellten Ausführungsform wird eine rechtwinklig zu der Fläche 15 des optischen Körpers verlaufende ausgehöhlte Kerbe 16 mit einem absorbierenden Stoff, wie Teer, gefüllt, welcher diese parasitären Strahlungen abstoppt.
  • Nachdem die Lichtstrahlen die Oberflächenschicht der Lamelle durchdrungen haben, treten sie von neuem über die Fläche 15 in den optischen Körper 11 ein. Sie werden dann auf der zweckentsprechend orientierten Fläche 17 des Körpers 11 total reflektiert und nach einem Empfangstubus 18 geleitet.
  • Der Empfangstubus 18 enthält einen Kompensator 19, der gemäß der Erfindung in der im folgenden zu beschreibenden Weise ausgebildet ist: Eine 1,9 mm dicke Lamelle mit zueinander parallelen Flächen 20 (Fig. 2) wird aus einem doppeltbrechenden einachsigen Material in solcher Weise ausgeschnitten, daß ihre optische Achse 21 um 9° gegenüber ihren zueinander parallelen Flächen geneigt ist. Mit dieser Lamelle wird eine prismatische Lamelle 22 aus dem gleichen Material, deren optische Achse 23, die in der Figur nur als Punkt erscheint, parallel zu ihrer Brechungskante verläuft, vereinigt.
  • Diese Achse kreuzt die vorher erwähnte Achse. Die Fläche 24 der prismatischen Lamelle ist um 20 30' gegenüber ihrer anderen mit der Lamelle mit zueinander parallelen Flächen vereinigten Fläche geneigt.
  • Ihre größte Dicke beträgt 2,25 mm. Bei dem aus dieser Gesamtheit bestehenden Kompensator liegt die Lokalisierungsebene P der Streifen in 9 mm Abstand von der Fläche 24. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf das Ausführungsbeispiel und haben deshalb keinen begrenzenden Charakter.
  • Diese beiden Lamellen des Kompensators werden in einem in einer Ebene rechtwinklig zu dem Lichtstrahlenbündel liegenden Schieber 19 a fest, und zwar derart angeordnet, daß die Brechungskante der prismatischen Lamelle in der Austrittsebene der Strahlen liegt. Dieser Schieber kann gegebenenfalls in seiner Ebene verschieblich sein, so daß sogar in polychromatischem Licht die Streifen innerhalb eines ausgedehnten Bereichs von Gangunterschieden beobachtet werden können.
  • Die Strahlen erreichen nach ihrem Durchgang durch den Kompensator einen Analysator 26.
  • Innerhalb des Tubus 18 liegt ein weiterer mit einem mit einer Gradeinteilung versehenen Ring 31 ausgerüsteter Tubus30, der gleichzeitig ein Okular 27 vom positiven Typ und einen Meßfaden29, der in ein Glasplättchen eingraviert ist, enthält. Das Okular kann in der Längsrichtung des Tubus 18 zwecks Anpassung an das Auge des Bedienungsmannes zwecks genauen Erkennens des Meßfadens verstellt werden. Der Meßfaden selbst ist gegenüber dem Tubus 18 fest und liegt ortsfest in der Lokalisierungsebene der Streifen des Kompensators. Er wird durch Drehung des mit der Gradeinteilung versehenen Ringes31 verdreht, um den Meßfaden in die Lage parallel zu den Streifen zu bringen. Der Ring 31 ermöglicht es, den Winkel, um den der Meßfaden verdreht worden ist, bis er mit den Streifen zusammenfällt, was durch das Okular beobachtet wird, abzulesen bzw. zu messen. Die Gradeinteilung kann in Tangenswerten des Winkels erfolgen und ermöglicht dann die unmittelbare Ablesung des Wertes der Spannung.
  • Die Vorrichtung umfaßt ferner eine besonders vorteilhafte Einrichtung zum Auswählen eines bestimmten Punktes der Oberfläche der zu untersuchenden Lamelle durch Visieren einer auf ihrer Fläche angebrachten Markierung. Die Vorrichtung weist zu diesem Zwecke einen von zwei Öffnungen durchbohrten Schieber33 auf. In einer dieser Öffnungen ist ein kleines Objektiv 32 angeordnet, welches, wenn es sich in der Achse des Rohres befindet, in die Beobachtungsebene des Okulars das Bild eines bestimmten Punktes auf der Lamelle projiziert. Wenn der Schieber in der anderen Richtung bewegt wird, so wird das Objektiv ausgeschaltet, und das zu untersuchende Licht passiert die zweite Öffnung des Schiebers.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung sind sämtliche Teile in einem Gehäuse untergebracht, das eine die Lampe umgebende Schutzhaube 34 aufweist, an der die Lampe über ihre Verstellvorrichtung befestigt ist. Ferner ist ein den optischen Kontaktkörper umschließendes, sich jedoch nicht auf der Oberfläche der zu untersuchenden Lamelle abstützendes Gestell 35 vorgesehen. An diesem Gestell sind die regelbare Schlitzanordnung 5 und der Polarisator 9 befestigt.
  • Der optische Körper 11 und das Gestell 35 sind miteinander, z.B. durch zwei nicht dargestellte, in in ihre Wandungen ausgesparte Schlitze eingesetzte Keile fest verbunden. Mit dem Gestell 35 ist der die Schlitze, in welchem der Schieber des Kompensators und der des ausschaltbaren Objektivs verschiebbar ist, aufweisende Empfangstubus 18 verbunden.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Untersuchung der Eigenschaften der Oberflächenschichten lichtdurchlässiger Werkstoffe, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Lichtstrahlenbündel durch einen auf die zu untersuchende Oberfläche aufgesetzten Körper aus optisch dichterem Material im wesentlichen unter dem Grenzwinkel der Totalreflexion auf die zu untersuchende Oberfläche gerichtet und die sich längs der Grenzfläche des die zu untersuchende Oberfläche aufweisenden, optisch dünneren Materials fortpflanzende Lichtenergie bei Wiedereintritt in das dichtere Medium unter Ausblendung unmittelbar hinter dem Einfallsbereich des reflektierten Lichtes beobachtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Messung von Oberflächenspannungen, dadurch gekennzeichnet, daß polarisiertes Licht verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 zum Messen von Oberflächenspannungen, dadurch gekennzeichnet, daß das austretende Lichtstrahlenbündel durch einen Streifenkompensator empfangen wird, dessen Mittelebene rechtwinklig zu dem austretenden Lichtstrahlenbündel liegt und dessen natürliche Streifenrichtung parallel zu der Einfallsebene verläuft, so daß der Kompensator geradlinige, gegenüber ihrer natürlichen Richtung geneigte Streifen erzeugt, deren Neigung eine Funktion der Doppelbrechung des Mediums ist und derart eine Messung der Oberflächenspannung ermöglicht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streifenkompensator verwendet wird, dessen Streifen-Lokalisierungsebene außerhalb des Kompensators liegt.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine ein Lichtstrahlenbündel erzeugende Lichtquelle, einen optischen Zwischenkörper mit höherem Brechungsindex im Vergleich zu dem des zu untersuchenden Körpers, der das Lichtstrahlenbündel vorzugsweise unter Verwendung einer Immersionsflüssigkeit mit einem Brechungsindex mindestens in der Höhe des zu untersuchenden Körpers unter dem Grenzwinkel der Totalreflexion auf den zu untersuchenden Körper richtet, eine zwischen den einfallenden und den aus dem zu untersuchenden Körper austretenden Lichtstrahlen angeordnete Blende sowie ein Empfangsorgan zur Beobachtung des austretenden Lichtes.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Beleuchtungseinrichtung, die die Erzeugung eines Lichtstrahlenbündels von dünner flacher Form erlaubt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus einem geradlinigen Leuchtfaden besteht, parallel zu sich verschiebbar angeordnet ist und der Leuchtfaden immer parallel zu einem Schlitz von verstellbarer Breite liegt, welcher das einfallende Strahlenbündel begrenzt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schlitzes der optische Körper in Gestalt eines aus einem oder mehreren Teilen bestehenden Blocks aus durchsichtigem Werkstoff angeordnet ist, dessen ebene Grundfläche auf der oberen Fläche des zu untersuchenden durchsichtigen Körpers aufruht, dessen eine Seitenfläche eine Totalreflexion des einfallenden Strahlenbündels bewirkt und der eine andere Fläche aufweist, welche die Totalreflexion des austretenden Lichtstrahlenbündels bewirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Körper in seiner Grundfläche in der Nähe der Einfallsstrahlen des Lichtstrahlenbündels eine Kerbe aufweist, die mit einem die störenden Strahlen absorbierenden Stoff angefüllt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang der beobachteten Strahlen ein Kompensator aus zwei doppeltbrechenden einachsigen Lamellen angeordnet ist, deren eine Lamelle mit zueinander parallelen Flächen so geschnitten ist, daß diese Flächen einen vorbestimmten Winkel zu ihrer optischen Achse bilden und deren andere mit kleinem Winkel prismatisch gestaltet und so geschnitten ist, daß ihre optische Achse parallel zu ihrer Brechungskante liegt und die beiden Lamellen so miteinander vereinigt sind, daß ihre optischen Achsen im rechten Winkel zueinander liegen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet. daß die beiden Lamellen des Kompensators fest in einem in seiner Ebene verschiebbaren Schieber eingefaßt sind, der rechtwinklig zu dem Lichtstrahlenbündel liegt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, gekennzeichnet durch eine einen Meßfaden, z. B. einen eingravierten Strich, aufweisende, in der Lokalisierungsebene der Streifen liegende, in ihrer Ebene drehbare Glasplatte, deren Drehungen auf einem damit fest verbundenen, mit Gradeinteilung versehenen Ring ablesbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 12, gekennzeichnet durch ein ausschaltbares, auf einem in dem Gehäuse verschiebbaren Schieber angeordnetes Objektiv, welches das Anvisieren einer an einem bestimmten Punkt des zu untersuchenden Prüfkörpers angeordneten Markierung ermöglicht.
DEC22235A 1959-09-01 1960-08-29 Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflaechenschichten lichtdurchlaessiger Werkstoffe Pending DE1172059B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4297032A (en) * 1980-02-14 1981-10-27 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Dark field surface inspection illumination technique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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