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DE1171804B - Ventilsack aus Kunststoff - Google Patents

Ventilsack aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1171804B
DE1171804B DEST17220A DEST017220A DE1171804B DE 1171804 B DE1171804 B DE 1171804B DE ST17220 A DEST17220 A DE ST17220A DE ST017220 A DEST017220 A DE ST017220A DE 1171804 B DE1171804 B DE 1171804B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
sack
bag
tube
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17220A
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Jan Rang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1171804B publication Critical patent/DE1171804B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/145Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being provided in a flat upper sealing-edge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Ventilsack aus Kunststoff Die Erfindung betrifft einen Ventilsack aus Kunststoff mit einer in einer Begrenzungskante des Sackes angebrachten Füllöffnung und einem durch diese Öffnung in den Sack hineinragenden schlauchartigen Füllventil.
  • Bei einer bekannten Ausführung ist das Füllventil durch Schweißen mit der Innenoberfläche der Sackwand verbunden. Es hat sich aber gezeigt, daß diese Schweißnaht eine schwache Stelle bildet, die oft beim Transport oder beim Füllen das Sackes versagt.
  • Die Erfindung sieht einen Ventilsack aus Kunststoff vor, der wesentlich stärker ist.
  • Gemäß der Erfindung weist der Ventilschlauch zwei Einschnitte auf, wobei die hierdurch gebildeten Abschnitte zu beiden Seiten der Füllöffnung durch eine quer zur Längsachse des Ventil schlauchs verlaufende Schweißnaht an der Außenseite der Sackwand befestigt sind und der nicht eingeschnittene Teil des Ventilschlauchs durch die Füllöffnung hindurch in den Sack gestülpt ist.
  • Bei der Befestigung des Ventilschlauchs an der Sackwand wird die für die Schweißung erforderliche Wärme durch gegen den Sack gedrückte, erhitzte Backen zugeführt. Da der Ventilschlauch bei der erfindungsgemäßen Ausführung an der Außenseite der Sackwand anliegt, wird das Material des Ventilschlauchs bei der Schweißung unmittelbar erwärmt und schmilzt an die Sackwand an. Hierdurch wird eine stärkere Verbindung erzielt als beim Befestigen des Ventilschlauchs an der Innenseite der Sackwand, wo die Wärme der relativ dickeren Sackwand zugeführt wird, so daß der zu verschweißende Ventilschlauch weiter von der Wärmequelle entfernt liegt.
  • Weiterhin wird eine an der Außenseite der Sackwand liegende Schweißnaht beim Füllen des Sackes oder während des Transportes eines gefüllten Sackes weit günstiger belastet als eine innenliegende Schweißnaht.
  • Durch Anordnung des Ventilschlauchs in der Ecke des Sackes braucht der Ventilschlauch mit nur einem Einschnitt versehen zu sein.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Ventilschlauch nach der Einstülpung in eine beliebige Richtung in dem Sack angebracht werden kann.
  • Da geschweißte Kunststoffsäcke luftdicht verschlossen sind, ist es wünschenswert, eine Entlüftungsöffnung vorzusehen, so daß Luft, die nach dem Füllen noch in dem Sack vorhanden ist, entweichen kann. Hierdurch wird die Gefahr von Beschädigung beim Aufeinanderstapeln von gefüllten Säcken vermieden.
  • Dadurch, daß gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der eingeschnittene Teil des Ventilschlauchs derart mit der Sackwand verschweißt ist, daß ein Teil der Einschnitte sich in dem eingestülpten Teil befindet, kann die in dem Sack vorhandene Luft durch diesen Teil der Einschnitte entweichen, so daß der Luftdruck beim Aufeinanderstapeln der Säcke nicht so hoch ansteigen kann, daß die Wand eines untenliegenden Sackes an einer schwachen Stelle platzt.
  • Vorzugsweise ist der Ventilschlauch schräg zu seiner Längsachse eingeschnitten, so daß die Seitenränder der Abschnitte nicht unmittelbar einander gegenüberliegen. Die Gesamtdicke des Materials der aneinander zu schweißenden Teile nimmt dann beim Schweißen zweimal um die Dicke der Wand des Ventilschlauchs zu, wodurch eine stärkere Schweißnaht erzielt wird als im Fall, daß die Gesamtdicke sprunghaft um die doppelte Wanddicke des Ventilschlauchs zunehmen würde.
  • Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine Vorderansicht eines Ventilschlauchs; Fig.2 ist eine Seitenansicht eines Sackes mit angeschweißtem Ventil; F i g. 3 ist ein Längsschnitt dieses Sackes mit eingestülptem Ventil; Fig.4 zeigt eine Seitenansicht des Sackes nach F i g. 3 mit geänderter Anordnung des Ventils; F i g. 5 zeigt einen Längsschnitt des eingestülpten Ventils in größerem Maßstab, und Fig.6 ist eine Vorderansicht einer geänderten Ventilbefestigung.
  • Der in der Zeichnung mit 1 angedeutete Sack ist aus einem nahtlosen Polyäthylenrohr mit einer Wanddicke von 0,25 mm hergestellt.
  • Das Rohr ist an der Begrenzungskante 2 mittels einer Schweißnaht 3 verschlossen. Ein engerer Kunststoffs chl auch 4 aus Polyäthylen mit einer Wanddicke von 0,1 mm ist über einen Teil seiner Länge mit einem Einschnitt 5 versehen und mit den dadurch gebildeten Abschnitten 4a und 4b über die Ecke 6 der Begrenzungskante 10 des Rohres 1 geschoben.
  • Die Innenoberfläche des Rohres 1 wird an dieser Stelle mit Talgpulver bestreut und anschließend wird das Rohr 4 mit den Abschnitten 4 a und 4 b mit einer Schweißnaht 8 auf die Außenseite der Sackwand geschweißt, und die Wände des Rohres 1 werden miteinander verschweißt.
  • An Ort und Stelle, wo die Innenfläche des Rohres 1 mit Talkpulver bestreut ist, findet keine Schweißung der Sackwände miteinander statt, so daß eine Öffnun 7 verbleibt. Der nicht eingeschnittene Teil des Rohres 4 wird durch diese Öffnung in den Sack gestülpt, so daß ein Ventil gebildet wird, das nach dem Füllen des Sackes durch den Inhalt des Sackes dichtgedrückt wird und dadurch die Öffnung 7 verschließt (Fig. 3). Der Ventilschlauch 4 kann auch, wie F i g. 4 zeigt, parallel zur Begrenzungskante 10 in den Sack gestülpt werden.
  • Die Schweißnaht 8 ist in einiger Entfernung von der Begrenzungskante 10 angebracht, so daß zwischen dieser Schweißnaht und der Begrenzungskante eine Entlüftungsöffnung 9 verbleibt, wodurch Luft nach dem Füllen aus dem Sack entweichen kann.
  • Der Ventilschlauch kann auch an einer zwischen den Ecken befindlichen Stelle angebracht werden. In diesem Fall wird der Ventilschlauch 4 mit zwei Einschnitten versehen.
  • Wie die Fig. 6 zeigt, kann der Ventilschlauch auch schräg eingeschnitten werden, so daß die Dickeänderung, der man beim Schweißen der Naht 8 begegnet, nicht gleich, sondern in zwei Stufen in die doppelte Wanddicke des Schlauchs übergeht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Ventilsack aus Kunststoff mit einer in einer Begrenzungskante des Sackes angebrachten Füllöffnung und einem durch diese Öffnung in den Sack hineinragenden schlauchartigen Füllventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschlauch (4) zwei Einschnitte (5) aufweist und die hierdurch gebildeten Abschnitte (4 a, 4 b) zu beiden Seiten der Füllöffnung (7) durch eine quer zur Längsachse des Ventilschlauches verlaufende Schweißnaht (8) an der Außenseite der Sackwand befestigt sind, und der nicht eingeschnittene Teil des Ventilschlauches durch die Füllöffnung (7) hindurch in den Sack (1) gestülpt ist 2. Ventilsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschlauch (4) mit nui einem Einschnitt (5) versehen ist und an einer Ecke des Sackes angebracht ist.
    3. Ventilsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschnittene Teil des Ventilschlauches derart mit der Sackwand verschweißt ist, daß ein Teil der Einschnitte (5) sich in dem eingestülpten Teil befindet.
    4. Ventilsack nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschlauch schräg zu seiner Längsachse eingeschnitten ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 049 219; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 681 346.
DEST17220A 1959-12-24 1960-12-12 Ventilsack aus Kunststoff Pending DE1171804B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1171804X 1959-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1171804B true DE1171804B (de) 1964-06-04

Family

ID=19870899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST17220A Pending DE1171804B (de) 1959-12-24 1960-12-12 Ventilsack aus Kunststoff

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1171804B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1681346U (de) * 1954-04-22 1954-08-12 Wilhelmstal Papier Ventilsack aus kunststoff.
DE1049219B (de) 1955-12-14 1959-01-22 Wilhelmstal Papier Mehrlagiger Ventilsack

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1681346U (de) * 1954-04-22 1954-08-12 Wilhelmstal Papier Ventilsack aus kunststoff.
DE1049219B (de) 1955-12-14 1959-01-22 Wilhelmstal Papier Mehrlagiger Ventilsack

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