DE1171862B - Formwerkzeug in einer Einrichtung zum Herstellen geschweisster Schraubennahtrohre - Google Patents
Formwerkzeug in einer Einrichtung zum Herstellen geschweisster SchraubennahtrohreInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/12—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 21 c
Deutsche Kl.: 7b-9/01
Nummer: 1171 862
Aktenzeichen: E 23815 I b / 7 b
Anmeldetag: 7. November 1962
Auslegetag: 11. Juni 1964
Die Erfindung bezieht sich auf das Formwerkzeug einer Einrichtung zum Herstellen geschweißter
Schraubennahtrohre, deren Vorschubwalzen das Band in ein konkav gekrümmtes sowie gegenüber der Einlaufrichtung
des Bandes in einem bestimmten Winkel 5 einstellbares, offenes sowie halbschalenartiges Formwerkzeug
hineindrücken, daß aus einem verformbaren, bandartigen Teil, z. B. einem elastisch verformbaren
Stahlband besteht. Hierbei werden Breitenschwankungen des einlaufenden Bandes mittels
der Einrichtung, die die Achse des aus der Fertigungseinrichtung austretenden Rohres gegen die Einlaufrichtung
des Bandes verlagert, ausgesteuert. Die Mündung des etwa tangential auf das Formwerkzeug
zulaufenden Einführungskanals für das Band ist so angeordnet, daß die Richtung, die das in das Werkzeug
einlaufende und auf dieses auftreffende Band nach Verlassen des Einführungskanales einschlägt,
mit der Tangente an die Innenwandfläche des Formwerkzeuges einen spitzen Winkel bildet. Um das
Werkzeug des Standes der Technik unterschiedlichen Rohrdurchmessern anpassen zu können, ist das dem
Einlauf zugewandte Ende des elastischen Bandes festgelegt, während das andere Ende des Bandes verschiebbar
ist. Das fertige Werkstück wird nach Austreten aus dem Formwerkzeug mit einem Glied, z. B.
einer Stützrolle od. dgl. abgestützt.
Derartige Fertigungseinrichtungen haben sich zwar bewährt, weisen aber trotzdem den Nachteil auf, daß
sich beim Herstellen von Rohren verschiedenen Durchmessers nicht erreichen läßt, daß die Schweißstelle
am gleichen Ort verbleibt. Nachteilig ist ferner, daß die Ablaufrichtung des gefertigten Rohres, soweit
Breitenschwankungen des zu verarbeitenden Bandes keine Rolle spielen, nicht immer die gleiche
bleibt. Darüber hinaus setzt die Verformbarkeit des das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teils der
Differenz zwischen dem kleinsten Durchmesser eines Rohres und dem größten Durchmesser eines anderen
Rohres eine Grenze.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das dem Auslauf zugeordnete
Ende des das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teils aus seiner den kleinsten Durchmesser eines zu
fertigenden Rohres festlegenden, halbschalenartigen Form, in der dieses Ende in einer Ebene liegt, die
einerseits durch die Verbindungslinie der Krümmungsmittelpunkte der Innenwandfläche der gebildeten
Halbschale und andererseits durch die dem Einlauf des zum Rohr zu verformenden Bandes zuge-Formwerkzeug
in einer Einrichtung zum
Herstellen geschweißter Schraubennahtrohre
Herstellen geschweißter Schraubennahtrohre
Anmelder:
Vilem Eckhardt, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Lesser, Patentanwalt,
München 61, Cosimastr. 81
Als Erfinder benannt:
Vilem Eckhardt, Paris
Vilem Eckhardt, Paris
ordnete Kante des bandartigen Teils festgelegt ist — in Einlaufrichtung des zum Rohr zu verformenden
Bandes gesehen — hinter dieser Ebene verschiebbar und in mehreren Stellungen fixierbar ist. Der das
Formwerkzeug bildende, bandartige Teil bildet also nur in der Form, die dem kleinsten herzustellenden
Rohr entspricht, im durch äußere Kräfte unbeeinflußten Zustand eine Art Halbschale, während er,
wenn Rohre größeren Durchmessers gefertigt werden, nur noch einen Teil einer Art Halbschale bildet. Im
vorbekannten Fall bildet der bandartige Teil stets eine Art Halbschale, wenngleich, bis auf den einen
Grenzfall, nur immer eine Teilfläche des bandartigen Teils die Halbschale bildet.
Zweckmäßig ist es, dafür zu sorgen, daß das dem Auslauf zugeordnete Ende des das Formwerkzeug
bildenden, bandartigen Teils in einer zur Einlaufebene des zum Rohr zu verformenden Bandes parallelen
Ebene geführt ist. In diesem Fall läßt sich erreichen, daß mit ein und demselben Formwerkzeug
Rohre eines bestimmten Durchmessers und Rohre mit doppelt so großem Durchmesser gefertigt werden
können.
Wenngleich das Gewicht des erfindungsgemäß gestalteten, das Formwerkzeug bildenden, bandartigen
Teils schon geringer ist als das des bekannten band-
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artigen Teils, so kann sein Gewicht darüber hinaus noch verringert werden, was zu einer leichteren
Handhabung führt, wenn man nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dafür sorgt, daß die Festigkeit
dieses bandartigen Teils gleich einem Mehrfachen der Festigkeit des zu einem Rohr zu verformenden
Bandes ist.
Die Erfindung wird an Hand dreier Ausführungsbeispiele nachstehend schematisch erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des das Formwerkzeug
bildenden, bandartigen Teils in zwei verschiedenen Stellungen. Die Zuführung des zu verformenden
Bandes erfolgt von oben nach unten, wobei in der einen Stellung die untere Kante des bandartigen Teils
verschoben ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht des das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teils in zwei Stellungen. Die
Zuführung des Bandes erfolgt von unten nach oben, wobei in der einen Stellung die obere Kante des
bandartigen Teils verschoben ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teils bei Zuführung des Bandes
von unten nach oben, wobei in der zweiten Stellung die obere und untere Kante des bandartigen
Teils verschoben ist.
Im Falle des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 ist angenommen, daß ein zu verformendes Band 1
über einen Einführungskanal 2 einem Formwerkzeug zugeführt wird, das aus einem elastisch verformbaren,
bandartigen Teil 3 besteht, dessen beide Enden 4 und 5 in einer Ebene liegen, in der auch die
Verbindungslinie 6 der Krümmungsmittelpunkte des zu einer Halbschale verformten, bandartigen Teils
liegt. Diese Halbschalenform entspricht der Form des
Formwerkzeuges, mit dem ein Rohr eines bestimmten kleinsten Durchmessers gefertigt werden kann. Der
Krümmungsradius r der Innenwandfläche des Teils 3 ist in bekannter Weise größer gewählt als der Krümmungsradius
der Außenwandfläche eines mit diesem Formwerkzeug herzustellenden Rohres. Soll ein Rohr
mit größerem Krümmungsradius bzw. Durchmesser hergestellt werden, dann wird mindestens das eine
Ende 5 des bandartigen Teils 3 aus der vorerwähnten Ebene, und zwar — in Zuführrichtung des Bandes
1 zum bandartigen Teil 3 gesehen — hinter dieser Ebene verschoben und in einer dem Durchmesser
des herzustellenden größeren Rohres entsprechenden Lage festgelegt. Die Kante 5 befindet sich dann beispielsweise
in der Stellung 5'. Wirkt kein Band 1 auf den bandartigen Teil ein, dessen Lage mit 3' bezeichnet
ist, dann befindet sich der Krümmungsmittelpunkt des derart elastisch verformten, bandartigen Teils
etwa bei 6'. Man kann ein Rohr erzeugen, dessen Durchmesser doppelt so groß ist, wie der Durchmesser
des Rohres, das mit dem halbschalenartig verformten, bandartigen Teil 3 erzeugt wurde. Die
untere Kante 5 wurde in diesem Fall parallel zur Zuführebene des Bandes 1 verschoben und festgelegt.
Entsprechendes gilt, wenn das zu verformende Band 1 dem bandartigen Teil 3 von unten her zugeführt
wird, wie dies F i g. 2 zeigt; es liegt dann die obere Kante des bandartigen Teils einmal bei 4, im
anderen Fall bei 4'.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist es nicht erforderlich,
nur die eine Kante des bandartigen Teils 3 zu verschieben; es können auch beide Bandkanten aus
der Ebene verschoben werden, in der der Krümmungsmittelpunkt 6 des zu einer Halbschale verformten,
bandartigen Teils 3 liegt. Die Kanten 4" und 5" liegen in dem dargestellten Fall dann beide in
derjenigen Lage, die durch den bandartigen Teil 3" wiedergegeben ist. Der Krümmungsradius des bandartigen
Teils 3" befindet sich dann bei 6".
In den Ausführungsbeispielen ist angenommen, daß das zu verformende Band 1 in einer horizontalen
Ebene dem das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teil 3 zugeführt wird. Entsprechendes gilt auch
für den Fall, daß das zu einem Rohr zu verformende Band in bekannter Weise in einer lotrechten oder
in einer schrägen Ebene zugeführt wird.
Wenn der bandartige Teil 3 aus einem Werkstoff gefertigt wird, dessen Festigkeit wesentlich höher ist
als die Festigkeit des zu einem Rohr zu verformenden Bandes, dann ist es nicht erforderlich, den bandartigen
Teil — wie beim Stande der Technik — abzustützen. Man kann also den bandartigen Teil abstützen,
muß dies jedoch nicht unbedingt tun.
Claims (3)
1. Formwerkzeug in einer Einrichtung zum Herstellen geschweißter Schraubennahtrohre,
deren Vorschubwalzen das Band in ein konkav gekrümmtes sowie gegenüber der Einlaufrichtung
des Bandes in einem bestimmten Winkel einstellbares, offenes, halbschalenartiges, aus einem verformbaren,
bandartigen Teil, z. B. einem elastisch verformbaren Stahlband, bestehendes Formwerkzeug
hineindrücken, wobei Breitenschwankungen des einlaufenden Bandes durch eine Einrichtung,
die die Achse des aus der Fertigungseinrichtung austretenden Rohres gegen die Einlaufrichtung
des Bandes verlagert, aussteuerbar sind, wobei ferner die Mündung des etwa tangential
auf das Formwerkzeug zulaufenden Einführungskanals für das Band so angeordnet ist,
daß die Richtung, die das in das Werkzeug einlaufende und auf dieses auftreffende Band nach
Verlassen des Einführungskanals einschlägt, mit der Tangente an die Innenwandfläche des Formwerkzeuges
einen spitzen Winkel bildet, und wobei schließlich das dem Einlauf zugeordnete Ende
des das Formwerkzeug bildenden Bandes festgelegt, das andere Ende desselben verschiebbar
ist, unter Verwendung eines das aus dem Formwerkzeug austretende Band abstützenden Gliedes,
wie Stützrolle od. dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Auslauf zugeordnete Ende (5) des das Formwerkzeug bildenden, bandartigen
Teils (3) aus seiner den kleinsten Durchmesser eines zu fertigenden Rohres festlegenden,
halbschalenartigen Form, in der dieses Ende in einer Ebene liegt, die einerseits durch die Verbindungslinie
(6) der Krümmungsmittelpunkte der Innenwandfläche der gebildeten Halbschale
und andererseits durch die dem Einlauf des zum Rohr zu verformenden Bandes (1) zugeordnete
Kante (4) des bandartigen Teils (3) festgelegt ist — in Einlauf richtung des zum Rohr zu verformenden
Bandes (1) gesehen — hinter diese Ebene verschiebbar und in mehreren Stellungen (5', 4', 4")
fixierbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Auslauf zugeordnete
Ende (5) des das Formwerkzeug bildenden, band-
artigen Teils (3) in einer zur Einlaufebene des zum Rohr zu verformenden Bandes (1) parallelen
Ebene geführt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegefestigkeit des
das Formwerkzeug bildenden, bandartigen Teils
(3) gleich einem Mehrfachen der Festigkeit des zum Rohr zu verformenden Bandes (1) ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1115 684,
098 478.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 599/131 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE23815A DE1171862B (de) | 1962-11-07 | 1962-11-07 | Formwerkzeug in einer Einrichtung zum Herstellen geschweisster Schraubennahtrohre |
| US321082A US3320787A (en) | 1962-11-07 | 1963-11-04 | Apparatus for producing helical seam pipes |
| FR18301A FR1373595A (fr) | 1962-11-07 | 1963-11-06 | Dispositif pour la fabrication de tubes soudés suivant une ligne hélicoïdale |
| GB43999/63A GB982478A (en) | 1962-11-07 | 1963-11-07 | Apparatus for producing helical seam pipes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB982478A (de) |
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