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DE1171704B - Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub - Google Patents

Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub

Info

Publication number
DE1171704B
DE1171704B DEP22778A DEP0022778A DE1171704B DE 1171704 B DE1171704 B DE 1171704B DE P22778 A DEP22778 A DE P22778A DE P0022778 A DEP0022778 A DE P0022778A DE 1171704 B DE1171704 B DE 1171704B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
gear
workpiece
tangential
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP22778A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Peter Mente
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Pfauter GmbH and Co
Original Assignee
Hermann Pfauter GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Pfauter GmbH and Co filed Critical Hermann Pfauter GmbH and Co
Priority to DEP22778A priority Critical patent/DE1171704B/de
Publication of DE1171704B publication Critical patent/DE1171704B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/20Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
    • B23F5/22Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making spur gears
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/1243Hob holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Zahnrad-Wälzfräsmaschine mit veränderlichem Tangentialvorschub Die Erfindung bezieht sich auf eine Wälzfräsmaschine mit Axial- und Tangentialvorschub, einem Differentialgetriebe in dem den Werkstück- (bzw. Tisch-) Antrieb mit dem Fräserantrieb kuppelnden Getriebezug, einem von diesem Getriebezug abgeleiteten Antriebszug für den Vorschub des Fräsers parallel zur Werkstückachse (Axialvorschub), wobei von diesem Antriebszug eine Getriebeverbindung zum Differentialgetriebe und in Richtung des Antriebskraftflusses gesehen darauf folgend eine Getriebeverbindung für den Vorschub tangential zum Werkstück (Tangentialvorschub) abzweigen.
  • Eine bekannte Walzfräsmaschine dieser Bauart ist zum wechselweisen Fräsen von Stirnzahnrädern oder Schneckenrädern bestimmt. Beim Fräsen von Stirnzahnrädern wird nur der Axialvorschub betätigt. Sollen mit der bekannten Maschine Schneckenräder mittels eines kegeligen Fräsers hergestellt werden, so wird an Stelle des normalen Fräserschlittens ein Spezialschlitten aufgesetzt, der während des Fräsens eine Verschiebung des Fräsers tangential zum Werkstück (Tangentialvorschub) gestattet. Gleichzeitiger Axial- und Tangentialvorschub des Fräsers ist nicht beabsichtigt.
  • Durch die Erfindung soll eine Maschine zum Diagonalfräsen geschaffen werden. Unter Diagonalfräsen versteht man die Herstellung von Zahnrädern mit derart schräg über die Zahnflanken verlaufenden Hüllschnittkanten, daß sich die Hüllschnittkanten gepaarter Zahnräder kreuzen. Bei der Herstellung solcher Zahnräder müssen Axial- und Tangentialvorschub während des Fräsens gleichzeitig arbeiten. Um eine Kreuzung der Hüllschnittkanten zu erzielen, müssen diese eine Schräglage aufweisen, die innerhalb bestimmter Grenzen liegt. Es ist zwar eine Maschine bekannt, bei der, um eine gleichmäßige Fräserabnutzung zu erreichen, während des Betriebes Axial- und Tangentialvorschub gleichzeitig angetrieben werden. Jedoch liegt bei dieser Maschine das Verhältnis zwischen Axial- und Tangentialvorschub ein für allemal fest. Bei der bekannten Maschine würde sich deshalb die Schräglage der Hüllschnittkanten in Abhängigkeit von der Zähnezahl und der Größe des Axialvorschubes ändern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wälzfräsmaschine zu schaffen, die so einstellbar ist, daß mit ihr Zahnräder mit Hüllschnittkanten gewünschter Schräglage hergestellt werden können.
  • Die erfindungsgemäße Wälzfräsmaschine ist dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Wälzfräsmaschine der eingangs genannten Gattung in der Getriebeverbindung für den Tangentialvorschub ein Wechselgetriebe vorgesehen ist. Durch die erfindungsgemäße Anordnung eines Wechselgetriebes kann das Verhältnis zwischen Axial- und Tangentialvorschub beliebig geändert werden, wodurch beliebige Schräglagen der Hüllschnittkanten hergestellt werden können. Es kann damit unabhängig von der Zähnezahl des Werkstückes und der Größe des Axialvorschubes jedes Zahnrad so gefräst werden, daß die Hüllschnittkanten gepaarter Zahnräder sich schneiden. Dadurch werden vorteilhafte Laufeigenschaften und geringe Abnutzung der Zahnräder erreicht.
  • Bei der im folgenden beschriebenen Maschine ist es ferner möglich, was jedoch nicht zur Erfindung gehört, jederzeit in die Ausgangslage zurückzufahren, ohne daß Fräser und Werkrad außer Eingriff gebracht werden müßten. Diese Fräserrückführung läßt sich bei der erfindungsgemäßen Maschine leicht im Eilgang vornehmen und überdies derart, daß der Fräser auch hinsichtlich seiner Winkellage in seine Ausgangslage zurückgeführt wird. Dies erleichtert die Durchführung eines zweiten Schnittes am selben Werkstück und macht es ferner möglich, eine größere Anzahl von Zahnrädern herzustellen, die unter sich auch darin vollkommen gleich sind, daß die Lage einer Zahnlücke zu einem bestimmten Punkt des Rades, z. B. einer Keilnut in der Nabe, bei allen Rädern gleich ist. Bei der im folgenden beschriebenen Maschine ist schließlich bei einer bestimmten besten Diagonallage der Hüllschnittkanten der Axialvorschub frei derart wählbar, daß entweder die Zahnflanken einen gewünschten Feinheitsgrad der Bearbeitung aufweisen, oder daß beim Schruppen eine kürzeste Fräsezeit erreicht wird. Bei der bekannten Maschine würde dagegen, wenn man sie zum Diagonalfräsen verwenden wollte, eine bestimmte gewünschte beste diagonale Lage der Hüllschnittkanten bei jeder Zähnezahl eine andere bestimmte Größe des Axialvorschubes bedingen. Auch hat die erfindungsgemäße Maschine den Vorteil, daß bei Abschaltung des Axialvorschubes des Fräsers auch der Tangentialvorschub stehenbleibt, während bei der bekannten Maschine bei Abschaltung des Axialvorschubes der Tangentialvorschub weiterarbeiten und das Werkrad verfräsen würde.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Wälzfräsmaschine schematisch dargestellt.
  • Ein schneckenförmiger Wälzfräser 4 ist mit seiner Welle 5 in Lagerböcken 6 drehbar gelagert, die auf einem Schlitten 7 angeordnet sind. Dieser Schlitten 7 ist im Fräskopfhalter sowohl in Richtung des Doppelpfeiles 8 (Richtung der Werkstückachse) als auch in Richtung des Doppelpfeiles 9 (Verschiebung tangential zum Werkstück) verschiebbar geführt. Auf einem Tisch ist das Werkstück 10 um die Achse 11 drehbar befestigt. Der Antrieb des Werkstückes 10 um die Achse 11 ist mit dem Antrieb der Welle 5 des Wälzfräsers 4 so gekoppelt, daß sich die Gänge des Wälzfräsers auf dem Umfang des Werkstückes 10 abwälzen. Nachdem der Fräser 4 entsprechend der Zahntiefe radial auf das Werkstück 10 beigestellt ist, wird der Schlitten 7 durch die Antriebsvorrichtung für den Axialvorschub in Richtung des Doppelpfeiles 8 am Werkstück entlanggeführt, wobei die im Fräsergang 13 hintereinanderliegenden Fräserzähne die Zahnlücken in den Umfang des Werkstückes 10 einfräsen. Zugleich mit dem Axialvorschub in Richtung des Doppelpfeiles 8 wird der Schlitten 7 in Richtung des Doppelpfeiles 9 parallel, zur Fräserwelle 5 durch eine weitere Vorschubeinrichtung tangential zum Werkstück verschoben.
  • Die Antriebe für den Axialvorschub in Richtung des Doppelpfeiles 8 -und den Tangentialvorschub in Richtung des Doppelpfeiles 9 sind über ein nicht dargestelltes Wechselgetriebe miteinander gekoppelt und werden so eingestellt, daß der Schlitten 7 mit dem Fräser 4 um einen solchen Betrag in Richtung des Doppelpfeiles 9 verschoben wird, daß sich die gewünschte Schräglage der Hüllschnittkanten ergibt. In die Getriebeglieder, die den Antrieb des Werkstückes 10 mit dem Antrieb des Fräsers 4 koppeln, ist ein Differentialgetriebe 14 eingeschaltet, über das das Werkstück 10 entsprechend der Tangentialverschiebung des Fräsers 4 in Richtung des Doppelpfeiles 9 zusätzlich gedreht wird.
  • Nach Beendigung des Arbeitsganges wird der Schlitten in Richtung der Doppelpfeile 8 und 9 durch Eilgangantriebe wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Die Tangentialverschiebung in Richtung des Doppelpfeiles 9 kann nicht nur in Richtung der Fräserachse 5 erfolgen, sondern auch in einer hiervon abweichenden Richtung, z. B. senkrecht zur Werkstückachse, also senkrecht zur Richtung des Axialvorschubes (die Fräserachse 5 steht beim Fräsen von Schrägverzahnungen nicht senkrecht zur Werkstückachse 11).

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Zahnradwälzfräsmaschine mit Axial- und Tangentialvorschub, einem Differentialgetriebe in dem den Werkstück- (bzw. Tisch-) antrieb mit dem Fräserantrieb kuppelnden Getriebezug, einem von diesem Getriebezug abgeleiteten Antriebszug für den Vorschub des Fräsers parallel zur Werkstückachse (Axialvorschub), wobei von diesem Antriebszug eine Getriebeverbindung zum Differentialgetriebe und in Richtung des Antriebskraftflusses gesehen darauf folgend eine Getriebeverbindung für den Vorschub tangential zum Werkstück (Tangentialvorschub) abzweigen, da -durch gekennzeichnet, daß in der Getriebeverbindung für den Tangentialvorschub ein Wechselgetriebe vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Sinin, »Zahnradbearbeitungsmaschinen«, Verlag »Technik«, Berlin 1952, S. 122 bis 143.
DEP22778A 1957-06-27 1957-06-27 Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub Pending DE1171704B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP22778A DE1171704B (de) 1957-06-27 1957-06-27 Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP22778A DE1171704B (de) 1957-06-27 1957-06-27 Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1171704B true DE1171704B (de) 1964-06-04

Family

ID=7368890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP22778A Pending DE1171704B (de) 1957-06-27 1957-06-27 Zahnrad-Waelzfraesmaschine mit veraenderlichem Tangentialvorschub

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DE (1) DE1171704B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006022288A1 (de) * 2006-05-11 2007-11-15 Emag Holding Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung verzahnter Werkstücke

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006022288A1 (de) * 2006-05-11 2007-11-15 Emag Holding Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung verzahnter Werkstücke

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