DE117153C - - Google Patents
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- DE117153C DE117153C DENDAT117153D DE117153DA DE117153C DE 117153 C DE117153 C DE 117153C DE NDAT117153 D DENDAT117153 D DE NDAT117153D DE 117153D A DE117153D A DE 117153DA DE 117153 C DE117153 C DE 117153C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
- D04B15/64—Thread guides for straight-bar knitting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In sehr breiten Wirkstühlen, welche viele
Waarenstücke w (Fig. 1) von gleicher Art neben einander arbeiten, werden manche Theile,
z. B. die Fadenführerschienen b (Fig. 1 und 5), oder die Deckerschienen d (Fig. 5) sehr lang.
Nun bildet das Maschinengestell, welches die Nadelreihen e (Fig. 1) in einzelnen Abtheilungen
(Fonturen) trägt, einen langen und sehr starken Körper von groiser Masse, und die Schienen b d
sind ebenso lang, aber dünn und von kleiner' Masse. Bei Aenderung der Temperatur, z.B.
wenn im Winter früh die kalten Arbeitsräume angeheizt werden, durchwärmen die dünnen
Schienen b d viel schneller als das massige Gestell, sie dehnen sich also auch zunächst mehr
aus als das letztere und dann passen in den ersten Arbeitsstunden die-Theile nicht richtig
zusammen. Wenn z. B. die Schiene b (Fig. 1) links am Puffer f anliegt, so ist der erste
Führer c bei 1 wohl noch richtig zwischen der Randnadel e (Fig. 3) der Waare und der
nächsten äufseren Nadel S1, beim nächsten
Führer 2 ist aber b schon im Stücke f bis 2 etwas mehr ausgedehnt als das Gestell und der
Führer steht wie 2 in Fig. 3 etwas näher an e, der dritte Führer 3 rückt noch dichter an e
und schliefslich kommen weitere Führer bis auf oder über die Randnadeln e der Waaren,
wodurch natürlich Fehler entstehen: die Randmaschen sind unregelmäfsig* oder fehlen. Die
Erfahrung zeigt, dafs bei 12 bis 16 Strümpfen
und feiner Theilung der Unterschied in der Ausdehnung schon recht ·.'■ leicht eine halbe
Nadeltheilung betragen kann, wodurch der-Stuhl so lange unbrauchbar wird, bis die Theile
alle gleichmäfsig erwärmt sind. Die Decker zeigen denselben Fehler, denn die Decknadeln g
(Fig. 4) treffen nach und nach mit ihren Spitzen nicht in die Mitte der Stuhlnadelrinne, wie 1,
sondern zur Seite auf den Rand, wie 2, 3 u. s. w., wobei sie noch immer richtig arbeiten,
bis sie endlich über den Rand und über die Nadel e hinausfallen, womit der Stuhl ebenfalls
unbrauchbar wird.
Das nächste Mittel zur Abhülfe würde nun sein, die Schienen b d zu theilen und für jeden
Theil besondere Mitnehmer und Puffer anzubringen, aber das ist umständlich und theuer.
Die vorliegende Neuerung besteht deshalb darin, dafs die Puffer ffY nicht an den beiden Enden
der Maschinen, sondern in der Mitte der letzteren , oder, wenn nicht gerade die Mittellinie
gewählt wird, so doch jedenfalls innerhalb der Fonturen angeordnet werden, wie
Fig. 2 zeigt. Stöfst hier die Schiene b mit i anf,
so ist zunächst der erste Führer 1 links von i noch in richtiger Stellung, die nächsten Führer 2 links
und rechts von i rücken näher, theils an die Aufsennadel et (Fig. 3), theils an die Randnadel
e, die nächsten 3 noch näher u. s. f. Aber diese Annäherung setzt sich nur bis zur
Hälfte der Anzahl Führer fort, der Fehler wird also höchstens halb so grofs wie bisher, und
dieser ist unschädlich; denn die Führer bleiben noch zwischen den Nadeln Ce1 (Fig. 3) und
die Decknaieln bleiben innerhalb der Nadel-
rinne (Fig. 4). Man kann also mit dieser neuen Anordnung den Stuhl doppelt so breit bauen
als bisher.
In Fig. 5 ist die Einrichtung an einem Cottonstuhle angedeutet, derart, dafs die Pufferstöcke^/'
für die Fadenführerschienen b nahezu in derselben Höhenlage wie bisher liegen, diejenigen
für die Deckerschienen d aber oben bei h angebracht sind, beides inmitten der Maschinenbreite,
wie in Fig. 2 ff. Damit stören die Puffer die Fonturen e nicht, und da sie an
beiden Seiten in Wegfall kommen, so wird der Stuhl schmäler oder man kann an ihm bei
gleicher Breite nun mehr Fonturen anbringen, mehr Waarenstücke w arbeiten als bisher.
Es gäbe wohl auch den anderen Weg, dafs man inmitten der Maschine eine Fontur oder
zwei wegnähme und den freien Platz für die Puffer benutzte; damit wird aber die Arbeit
vermindert infolge des Verlustes zweier Fonturen, und es soll das- hier nur erwähnt werden,
um ein Umgehen der Erfindung zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pufferanordnung für die Fadenführer- und Deckerschienen von flachen Wirkstühlen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Puffer nicht an den Seiten, sondern in der Mitte des Stuhles bezw. innerhalb der Fonturen liegen, die genannten Schienen sich also seitlich von den Anstofsstellen erstrecken und somit ihre Ausdehnungsverschiedenheit gegen die ganze Stuhlbreite geringer als bisher und damit unschädlich gemacht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117153C true DE117153C (de) |
Family
ID=386439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117153D Active DE117153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117153C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067962B (de) * | 1959-10-29 |
-
0
- DE DENDAT117153D patent/DE117153C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067962B (de) * | 1959-10-29 |
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