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DE1171090B - Einrichtung zum Zuenden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Ausloesung der Entladung eines Speicherkondensators ueber die Funkenstrecke - Google Patents

Einrichtung zum Zuenden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Ausloesung der Entladung eines Speicherkondensators ueber die Funkenstrecke

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DE1171090B
DE1171090B DEJ22805A DEJ0022805A DE1171090B DE 1171090 B DE1171090 B DE 1171090B DE J22805 A DEJ22805 A DE J22805A DE J0022805 A DEJ0022805 A DE J0022805A DE 1171090 B DE1171090 B DE 1171090B
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Germany
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spark gap
discharge
ignition
capacitor
ferritic
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DEJ22805A
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English (en)
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IMPULSPHYSIK DR ING FRANK FRUE
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IMPULSPHYSIK DR ING FRANK FRUE
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0059Arc discharge tubes

Landscapes

  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Zünden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Auslösung der Entladung eines Speicherkondensators über die Funkenstrecke Die Aufgabe, eine Diode in einem vorgegebenen Zeitpunkt zu zünden, liegt vor bei der Zündung von Funkenstrecken, und zwar sowohl solchen, die selbst als Schaltmittel dienen, als auch solchen, deren Zweck die Aussendung eines Lichtimpulses ist. Um eine Funkenstrecke dieser Art zu zünden, bedient man sich normalerweise einer dritten Elektrode oder oft sogar einer Vielzahl von Elektroden ' die um die beiden Hauptelektroden herum oder zwischen denselben oder beides zusammen angeordnet sind. Zwischen diesen Hilfselektroden und den Hauptelektroden, die die eigentliche Kondensatorentladung oder den Schaltvorgang bewirken, wird eine Zündimpulsspannung gegeben, die die Zwischenräume oder den einzigen Zwischenraum zwischen den beiden Hauptelektroden teilweise oder ganz überbrückt, so daß die Hauptentladung folgen kann.
  • Diese übliche Anordnung hat den Nachteil, daß die Justierung der Zündelektroden vorzunehmen ist, was derartige Entladungslampen oder Funkenstreckensysteme in ihrem Aufbau kompliziert und verteuert. Gleichzeitig liegt aber noch ein weiterer Nachteil vor, der darin besteht, daß die Lichtaußendung eines Funkens um so größer ist, je höher bei vorgegebener Spannung und Kapazität eines Entladekondensators die Schlagweite des Funkens und die Zahl der ionisierten Atome ist. Dieses wäre bei Vergrößerung des Abstandes der Hauptelektroden und Erhöhung des Gasdruckes erreichbar, wenn hierdurch nicht gleichzeitig die Zündspannung steigen würde, denn in diesem Falle vermögen die bisherigen Funkenstreckensysteme nur in einem beschränkten Umfange einen Überschlag zu erzwingen. Möge z. B. bei einem vorgegebenen Abstand die Durchbruchsspannung einer Funkenstrecke 10 kV betragen, so gelingt es im allgemeinen nur, durch geeignete Zündelektroden und Zündfunken diese Spannung auf etwa 7 kV zu erniedrigen. Die richtige Einstellung von Spannung, Elektrodenabstand und Gasdruck ist dann sehr kritisch, so daß die Zündauslösung sehr unsicher bleibt. Wäre es bei gleichem Gasdruck und Elektrodenabstand möglich, die Spannung weiterhin zu erniedrigen, so würde der Wirkungsgrad des Funkens, das Verhältnis zwischen Lichtemission und eingespeister elektrischer Energie, erheblich steigen.
  • Aufgabe der Erfindung ist, die Zündung einer Funkenstrecke ohne Zuhilfenahme von Zündelektroden derart zu bewirken, daß gleichzeitig der Wirkungsgrad der Lichtemission und die Sicherheit der Zündauslösung steigt. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zünden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Auslösung der Entladung eines Speicherkondensators über die Funkenstrecke und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des vom Speicherkondensator (5) zur Funkenstrecke (1) führenden Stromleiters des an sich induktionsarmen Kondensatorentladekreises von ferritischern Material umschlossen ist, das eine hohe Anfangspenneabilität hat, jedoch schon bei geringer Erregung gesättigt wird, und daß zur Einleitung der Kondensatoentladung ein Zündimpuls mit steiler Anstiegsflanke direkt den beiden Elektroden der Funkenstrecke zugeführt wird, für den der Kondensatorentladekreis infolge seiner hohen Induktivität durch das ferritische Material einen so hohen induktiven Widerstand bietet, daß der Zündimpuls zu, einem Funkenüberschlag in der Funkenstrecke führt, welcher die Entladung des Speicherkondensators einleitet, während der dann durch den Leiter fließende hohe Strom der Kondensatorentladung um den Stromleiter ein so hohes Magnetfeld erzeugt, daß das den Leiter umschließende ferritische Material gesättigt und somit für die Induktivität des Entladungsstromkreises unwirksam wird. ' # Die Erfindung ist in den F i g. 1 und 2 dargestellt. Aufgabe ist es, den Entladekondensator 5, aufgeladen aus dem Ladeaggregat 6, mittels eines induktionsarmen Entladungskreises 4 über die Funkenstrecke 1, deren beide Elektroden hilfsweise i.n dem Zylinder oder der Hülle 3 eingeschlossen sind, in einem stromstarken Funken 2 zu entladen. Im Sinne der Erfindung wird hierbei ein Teil der Zuleitungen 4 von ferritischen Ringen oder einem ferritischen Zylinder umschlossen, wobei man ein Material mit einer sehr hohen Anfangsperrneabilität benutzt. Es gibt heute marktüblich Materialien, die Anfangspermeabilitäten zwischen 2000 und 10 000 haben. Bei Aufschieben solcher Ringe auf das Zuleitungssystem erhöht sich die Induktivität außerordentlich stark, z. B. von einem Betrag von 0,1,uH, der der Zuleitung allein zu eigen sein mag, auf einen Betrag von 50 /tH. Zur Zündung wird nun ein steil ansteigender Spannungsimpuls auf das Elektrodensystem gegeben. Dieser Zündspannungsimpuls findet infolge der hohen Induktivität der ferritischen Ringe einen sehr hohen induktiven Widerstand in dem Hauptentladungskreis, so daß dieser Zündimpuls einen Funkenüberschlag zwischen den beiden Elektrodenl-l auslöst. Hiermit wird durch den Spannungsimpuls gleichzeitig die Entladung des Kondensators5 eingeleitet. Für ein außerordentlich kurzes Zeitintervall, beispielsweise 0,1 psec, schwillt nun der Strom der Hauptentladung bereits auf einige hundert Ampere an und erzeugt damit ein derartig hohes Magnetfeld um den Leiter 4 herum, daß die ihn umschließenden ferritischen Ringe vollkommen magnetisch gesättigt sind und somit nur noch eine wirksame Perineabilität von 1 haben, damit also magnetisch hinsichtlich der Einwirkung auf die Induktivität des Entladungskreises wirkungslos sind. Der weitere Ablauf der Entladung des Kondensators 5 geschieht daher unbehindert, und es bilden sich die gleichen Spitzenströme aus, als wenn nur die Leitung 4 selbst anwesend wäre.
  • Links der gestrichelten Linie A ist das Beispiel eines Impulsgenerators üblicher Bauart angegeben, wie er zur Zündung solcher Funkenstreckensysteme nützlich ist. Aus einem kleinen Hilfsspannungsaggregat 10 wird der Kondensator 11 aufgeladen. Zum Zwecke der Zündung wird dieser Kondensator über ein Schaltmittel 12, das z. B. aus einer Funkenstrecke, einem Thyratron oder einer Elektronenröhre oder einem Kontakt bestehen kann, in die Primärwicklung 13 a eines kleinen Hilfstransformators entladen, dessen Eisenkem mit dem Bezugszeichen 13 b angedeutet ist und der die Sekundärwicklung 13c hat. Diese Sekundärwicklung lädt den Hilfskondensator 14 auf, der somit innerhalb von wenigen Mikrosekunden, je nach Auslegung der Anordnung, die Durchbruchsspannung der Hilfsfunkenstrecke 16 erreicht hat. Die rechte Elektrode dieser Hilfsfunkenstrecke 16 und die linke Platte des Kondensators 15 sind zweckmäßig über den Widerstand 17 mit dem Massepotential zu verbinden. Dann liegt bereits im Normalfall vor Auslösung des Impulsgenerators über dem Kondensator 15 die gleiche Spannung, die vor der Zündung auch an der Funkenstrecke 1-1 selbst liegt während beide Elektroden der Hilfsfunkenstrecke 16 auf Massepotential liegen. Unmittelbar vor der Zündung steigt die Spannung am Kondensator 14, bis sie die Zündspannung der Hilfsfunkenstrecke 16 erreicht hat. In diesem Augenblick werden die beiden Kondensatoren 14 und 15 über die Hilfsfunkenstrecke 16 in Reihe geschaltet, es erscheint also an der Funkenstrecke 1-1 ein steiler Spannungsimpuls, dessen Höhe sich aus der Addition der Spannungen an den beiden Kondensatoren 14 und 15 ergibt. Dieser Spannungsimpuls führt zu einem spontanen und sicheren Zünden der Funkenstrecke 1-1. Man kann außerdem vorteilhaft die Schaltfunkenstrecke 16 mit einem Zylinder umgeben, der eng die Kugeln dieser Funkenstrecke umschließt, wodurch der Funke in 16 besonders steil ansteigend ausgebildet wird. Die Schaltfunkenstrecke 16 kann auch in bekannter Weise mit einem nichtoxydierenden Gas wie Stickstoff gefüllt werden, so daß sie eine lange Lebensdauer ohne Oxydationsneigung besitzt.
  • Selbstverständlich ist es möglich, auch jeden anderen Impulsgenerator an Stelle des links der Linie A gezeichneten zu verwenden, z. B. Marx-Spannungs-Vervielfachungsschaltungen od. dgl.
  • In der Kurve der F i g. 1 a, deren Ordinate der Entladungsstrom I und deren Abszisse die Zeit 1 ist, gibt die gestrichelte Kurve den Verlauf des Entladungsstromes an, wie er ohne die Verwendung von ein Leitungsstück einschließendem ferritischem Material sein würde. Bei Verwendung der ferritischen Ringe im Sinne der Erfindung verläuft der Strom gemäß der durchgezogenen Kurve. Während einer kleinen Anlaufzeit to verläuft der Strom etwas verzögert bis zu dem Punkt P. Von da ab ist der weitere Kurvenverlauf formgleich mit derjenigen ohne ferritische Ringe. Die Zeit to ergibt sich, in Abhängigkeit von dem Entladungssystem, meßtechnisch zu etwa 5 bis 10 Nanosekunden und ist für die meisten Schaltzwecke vernachlässigbar klein. Man kann aber auch durch geeignete Vorverzögerer und sonstige Schaltungsbemessungsglieder in bekannter Weise diesen vernachlässigbaren Einfluß korrigieren, so daß z. B. die Lage des Maximums des Stromes zeitlich dort liegt, wo sie ohne die Ringe zu finden sein würde. Hierzu würde man z. B. die Eigenverzögerungszeit der Schaltung besonders klein auszubilden haben, damit man eine Art Zeitvorgabe hat.
  • Ohne auf diese Maßnahme beschränkt zu sein, zeigt die F i g. 1 b eine Schaltanordnung, die die an sich bekannte Marx-Schaltung benutzt. Hierbei werden von der an den Elektroden 1-1 liegenden Spannung über die Hilfswiderstände 8 a, 8 b, 8 c, 8 d, 8e, 8f, 8g, 8h, 8i eine Anzahl von Hilfskondensatoren, gezeichnet als 9a, 9b, 9c, 9d, 9e, aufgeladen. An SteIle der Widerstände 8 a bis 8 i kann man natürlich auch Drosseln verwenden. Die Kondensatoren lassen sich nun durch die Hilfsfunkenstrecken16a, 16b, 16c, 16d, 16e in Serie schalten, wobei der Start durch ein Schaltinittel erfolgt, das mit dem Bezugszeichen12a bezeichnet ist. Wenn man gemäß dieser Figur z. B. ein Thyratron oder eine Elektronenröhre als Schaltmittel benutzt, kann man in an sich bekannter Weise nahezu trägheitslos den Start der gesamten Funkenstreckenanordnung auf wenige Nanosekunden genau bewirken, so daß es ohne Zuhilfenahme einer Fremdspannung zur Zündung des Funkenstreckensystems kommt. Durch die Schaltmaßnahme der F i g. 1 b vermeidet man die Einschaltung der zeitlich trägeren Impul#transformatoren.
  • Bei Verwendung eines Thyratrons oder einer Elektronenröhre als Schalter 12a sind der Gitterableitwiderstand 12 b und der Kopplungskondensator 12 c sowie der Eingangskondensator 12 e mit dem Ableitwiderstand 12d bekannte Schaltmittel. Der Ladewiderstand 12g und der Siebkondensator 121 halten die Kathode der Röhre 12a auf zeitlich konstantem Potential.
  • Eine Ausbildungsform der Erfindung bei demontablen Lampen zeigt die F i g. 2 Das Funkenstreckenelektrodensystem 1-1 ruht auf Schäften la, die Durchführung ist mit dem Isolator lb hergesteUt, und die Montageplatten sind unter Position 1 c und ld aufgeführt. Die Funkenstrecke wird nun von einem transparenten Zylinder 3 umschlossen, der mittels Haltebolzen 3 a zwischen den Montageplatten 1 c und 1 d unter Zuhilfenahme von SiEkonringen 3 b zusammengedrückt wird. Die Einspeisung dieses Entladungssystems geschieht vom Kondensator 5 über die Zuleitung 4, wobei ein Teil der Zuleitung, wie in der Figur gezeichnet, entweder von zylindrischen Ringen 7 a oder 7 b oder von einem länglich ausgebildeten Zylinderstück 7 c umschlossen ist. Selbstverständlich kann man auch rechteckige oder andere Querschnitte an Stelle der hier rund gezeichneten ferritischen Unischließungsstücke verwenden. Auch könnten die Umschließungsstücke einen Spalt haben. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, gemäß 7a oder 7b einzelne Ringe zu verwenden, weil entlang der hohen, durch diese Ringe gebildeten Induktivität ein Spannungsstoß entsteht, der zu einem Durchschlag oder überschlag zwischen diesen ferritischen, meist halbleitenden Ringen führen könnte. Deshalb verwendet man zweckmäßig einzelne Ringe, die, wie bei 7a und 7b gezeichnet, durch Isolierscheiben 7 e voneinander isoliert sind. Diese Scheiben sind ebenfalls ringförmig ausgebildet und zweckmäßig etwas größer in ihrem äußeren Durchmesser gehalten, als es der Durchmesser der ferritischen Ringe ist. Selbstverständlich hat man die Ferritringe auf die Zuleitungen ebenfalls zweckmäßigerweise isoliert aufzusetzen, damit keine Funken durch Ausgleich von Potentialdifferenzen entstehen, die das Material beschädigen könnten. Die Zündung des Systems gemäß F i g. 2 erfolgt nun wieder durch einen Zündimpulsgenerator, wie er rechts der gestrichelten Linie A zu denken ist und der z. B. wie in F i g. 1 dargestellt ausgeführt werden kann.
  • Für den mechanischen Aufbau ist es meistens besonders vorteilhaft, mehrere Ringe über die Leitungen 4 zu ziehen, um die gewünschte Anfangsinduktivität zu erreichen. Grundsätzlich ist es aber zur Ausnutzung der Erfindung auch möglich, die Zuleitungen 4 mehrfach durch denselben Ring zu ziehen, also die Windungszahl pro Ring von eins auf eine beliebige Zahl zu erhöhen. Auch in diesem Falle sinkt die wirksame Induktivität für die Hauptentladung nach magnetischer Sättigung des Ringmaterials um den Wert der Anfangspermeabilität.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wie in F i g. 3 angedeutet, die Ringe 7 mit dem Entladungskondensator 5 im selben Gehäuse zu vereinigen, die Ringe 7 also über den Teil der Leitungen 4 im Gehäuse 18 des Kondensators 5 selbst zu ziehen, wie in F i g. 3 angedeutet.
  • Besonders nützlich wird die Erfindung bei photographischen Blitzlampen anzuwenden sein sowie bei Verwendung von Funkenstrecken für Wolkenhöhenm#esser, Sichtweitenmesser oder Nebelwarngeräte sowie andere photographische oder signaltechnische Geräte, die mit Lichtimpulsen arbeiten. Man kann aber die Anordnung auch gut zur Zündung von Funkenstrecken in sogenannten Pintschentladungen benutzen, wobei stets das Problem ist, eine außerordentlich präzise Zündung bei einfachem Elektrodenaufbau sicherzustellen. Weil die Anordnung eine hohe Repetitionsfrequenz anzuwenden gestattet, sind auch elektrische Schaltgeräte, die Funkenstrecken als Schaltmittel verwenden, mit oder ohne Überdruck im Funkenstreckenmedium, nützliche Anwendungsobjekte dieses Verfahrens.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Einrichtung zum Zünden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Auslösung der Entladung eines Speicherkondensators über die Funkenstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des vom Speicherkondensator (5) zur Funkenstrecke (1.) führenden Stromleiters des an sich induktionsarmen Kondensatorentladekreises von ferritischein Material umschlossen ist, das eine hohe Anfangspenneabilität hat, jedoch schon bei geringer Erregung gesättigt wird, und daß zur Einleitung der Kondensatorentladung ein Zündimpuls mit steiler Anstiegsflanke direkt den beiden Elektroden der Funkenstrecke zugeführt wird, für den der Kondensatorentladekreis infolge seiner hohen Induktivität durch das ferritische Material einen so hohen induktiven Widerstand bietet, daß der Zündimpuls zu einem Funkenüberschlag in der Funkenstrecke führt, welcher die Entladung des Speicherkondensators einleitet, während der dann durch den Leiter fließende hohe Strom der Kondensatorentladung um den Stromleiter ein so hohes Magnetfeld erzeugt, daß das den Leiter umschließende ferritische Material gesättigt und somit für die Induktivität des Entladungsstromkreises unwirksam wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung demontabler Funkenkammem der von dem ferritischen Material umschlossene Teil des Stromleiters gleichzeitig die Haltebolzen des Systems darstellt (F i g. 2). 3. Einrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschheßung des Leiters ferritische Ringe benutzt werden, die voneinander und von dem Leiter selbst isoliert sind. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß als ferritisches Material ein solches mit einer Anfangspermeabilität von mindestens 2 000 verwendet ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des ferritischen Materials hochpermeables Blechmaterial in dünn gewalzter Form um den Leiter herumgewickelt ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ferritischen Ringe denjenigen Teil der Leitungen des Hauptentladekreises umschließen, der sich innerhalb des Gehäuses des Speicherkondensators (5) befindet (F i g. 3). 7. Einrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ferritischen Ringe einen Spalt haben. 8. Einrichtung nach Anspruch 3, 4, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet daß die Leitungen des Hauptentladekreises mehrfach durch denselben ferritischen Ring gezogen sind. 9. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Zündimpulses für eine Einrichtung nach Ansprach 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zündung eine Kondensatorentladung über eine Schaltfunkenstrecke (16), die vorzugsweise zur Erzielung eines steilen Impulses mit einem sie eng umgebenden Isolierzylinder umgeben ist, auf die Elektroden der Hauptfunkenstrecke (1) geleitet wird (F i g. 1). 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufladung des Zündkondensators (14) ein Impulstransfortnator (13 a, 13 b, 13 c) verwendet wird, der in an sich bekannter Weise primärseitig durch ein Schaltmittel (12) mittels einer Kondensatorentladung erregt wird (F i g. 1). 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannungserhöhung des Zündimpulses die in der Zuleitung vom Zündkreis zur Hauptfunkenstrecke (1) liegende Schaltfunkenstrecke mit ihrem der Hauptfunkenstrecke zugekehrten Ende über einen Hilfskondensator(15) mit der einen Elektrode der Funkenstrecke (1) und über einen Hochohmwiderstand (17) mit der anderen Elektrode der Funkenstrecke (1) verbunden ist, derart, daß bei Auftreten des Zündimpulses und Durchschlag der Schaltfunkenstrecke (16) sich die Spannung des Zündimpulses zu der an der Hauptfunkenstrecke (1) liegenden statischen Spannung addiert. 12. Schaltungsanordnung nach Ansprach 9 mit mehreren, sich in Ruhe entladenden Zündkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladung der Zündkondensatoren aus der Ladespannung der Hauptfunkenstrecke erfolgt und die Entladung über eine Marxsche Vielfach-Kaskadenschaltung durch eine Vielzahl von Funkenstrecken bewirkt wird (F i g. 1 b).
DEJ22805A 1962-12-10 1962-12-10 Einrichtung zum Zuenden einer nur zwei Elektroden enthaltenden Funkenstrecke zur Ausloesung der Entladung eines Speicherkondensators ueber die Funkenstrecke Pending DE1171090B (de)

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