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DE1170372B - Verseuchungssperre fuer eine Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Fluessigkeiten - Google Patents

Verseuchungssperre fuer eine Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1170372B
DE1170372B DEU7548A DEU0007548A DE1170372B DE 1170372 B DE1170372 B DE 1170372B DE U7548 A DEU7548 A DE U7548A DE U0007548 A DEU0007548 A DE U0007548A DE 1170372 B DE1170372 B DE 1170372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
mixing
tubes
contamination barrier
liquids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU7548A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Hebden
Kenneth Hartley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UK Atomic Energy Authority
Original Assignee
UK Atomic Energy Authority
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UK Atomic Energy Authority filed Critical UK Atomic Energy Authority
Publication of DE1170372B publication Critical patent/DE1170372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Verseuchungssperre für eine Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Flüssigkeiten Beim Extrahieren von Flüssigkeiten mit anderen damit nicht mischbaren Flüssigkeiten, insbesondere von radioaktiven Flüssigkeiten, sind mechanische Mischmethoden unerwünscht, da eine direkte mechanische Behandlung nur schwer durchzuführen ist.
  • Es ist bereits eine mit Flüssigkeitsimpulsen arbeitende Misch- und Trennvorrichtung vorgeschlagen worden, die zum Mischen von flüssigen Phasen aus zwei Mischrohren besteht, die in Mischbehälter eintauchen, und eine Impulse erzeugende Einrichtung aufweist, die getrennt von der Misch- und Trennvorrichtung angeordnet ist, um den Druck in den Mischrohren zu erhöhen und zu senken, so daß die Flüssigkeit abwechselnd aus den Mischkamrnern abgesaugt und in die Mischrohre gedrückt oder gefördert wird und in die Mischkammern im Gegenstrom durch die Mischrohre zurückgeleitet wird. Dadurch wird ein Mischen von Flüssigkeiten in den Mischkammern ohne Änderung des Flüssigkeitsstandes erreicht. Eine Sperre ist zwischen Mischrohre und Pulsiervorrichtung geschaltet, um die Ausbreitung der Radioaktivität von dem verseuchten Teil der Anlage, die durch die Misch- und Trennvorrichtung gebildet wird, nach dem nicht verseuchten Teil der Anlage zu verhindern, die aus der Pulsiervorrichtung besteht.
  • Diese Sperre besteht aus U-Rohren, die mit Wasser gefüllt sind. Jedoch macht diese Anlage die Impulsübertragung kompliziert, da die Ausbreitung der Radioaktivität bei diesem Verfahren nur für kurze Zeit verhindert wird, weil das Wasser im U-Rohr selbst verseucht wird und dann die Verseuchungen weiter übertragen kann.
  • Diese Schwierigkeiten werden bei einer Verseuchungssperre für die einen pulsierenden Gasdruck übertragenden Rohre einer Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Flüssigkeiten vermieden, wenn erfindungsgemäß ein Rohr mit einem Einlaß und einem Auslaß, welche jeweils an seinen Enden liegen, für das pulsierende Druckgas und eine Sprühdüse am einen Ende zum kontinuierlichen Einleiten einer radioaktive Bestandteile im Druckgas absorbierenden Flüssigkeit angeordnet ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung führt eine Leitung vom Boden des Rohres zu den Mischrohren, während eine Leitung oben am Rohr mit der Pulsiereinrichtung verbunden ist. Unterhalb des Rohres ist ein Gefäß, das ein mit dem Rohr verbundenes Tauchrohr und einen Überlauf zum Abzug der verseuchten Flüsigkeit aufweist, angeordnet, im Rohr ist eine Packung vorgesehen, und die Sprühdüse ist am obersten Ende des Rohres angebracht.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig.2 eine Seitenansicht mit dem oberen Teilstück im Schnitt, während Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des größten Teiles der Anlage wiedergibt.
  • In der Zeichnung ist ein Gefäß 1 dargestellt, auf dem eine Reihe senkrechter Glasröhre2 ruht. Die Rohre 2 sind an Flanschen 3 der Rohre 4 befestigt, die an die Deckplatte 5 des Gefäßes 1 angeschweißt sind.
  • Alle Rohre 2 sind einander gleich, es genügt daher, das Rohr 2 zu beschreiben, das im Schnitt in F i g. 1 und in F i g. 2 in der Seitenansicht dargestellt ist. Das Rohr 2 ist am Flansch 3 des zugehörigen Rohres 4 durch eine Dichtung 6 abgedichtet, die zwischen dem Flansch 3 und dem unteren Ende des Rohres 2 eingespannt ist. Das untere Ende des Rohres 2 ist zur Aufnahme eines Klemmringes 7 verbreitert, der mit einem Einsatz 8 versehen ist und durch Schrauben 9 auf den Flansch 3 gedrückt wird. Das obere Ende des Rohres 2 ist durch einen Deckel 10 verschlossen, der durch eine Dichtung 11 abgedichtet ist, die vom Deckel 10 und dem oberen Ende des Rohres 2 zusammengepreßt wird. Das obere Ende des Rohres 2 ist zur Aufnahme eines Klemmringes 12 verbreitert, der mit einem Einsatz 13 versehen ist. Der Deckel 10 wird durch Schrauben 14 auf den Klemmring 12 gedrückt. Das Rohr 2 ist mit einer Drahtsiebpackung 15 gefüllt, die auf einem Glaskreuz 16 im Rohr 2 ruht. Das Glaskreuz 16 ruht auf einem Innenwulst 17 des Rohres 2. Der Deckel 10 ist in der Mitte mit einer Sprühdüse 18 und einer exzentrischen Einlaßleitung 19 versehen (Fig. 2).
  • Das Rohr 4 weist eine Auslaßleitung 20 und ein senkrechtes Tauchrohr 21 zum Ableiten von Flüssigkeit in das Gefäß 1 auf. Es führt vom Rohr 4 durch die Deckplatte 5 des Gefäßes 1 bis fast zu dessen Boden. Das Gefäß 1 ist mit einem Überlaufrohr 22 und einem Belüftungsrohr 23 versehen.
  • Eine pneumatische Pulsiereinrichtung für eine mit Druckstößen arbeitende Misch- und Trennvorrichtung ist, wie aus F i g. 3 hervorgeht, mit der Einlaßleitung 19 einer Reihe von Rohren 2 verbunden, die zu einem gemeinsamen Gefäß 1 gehören. Die Pulsiereinrichtung dient zur Erhöhung und Verringerung des Luftdruckes in zwei Hauptrohren 24 und 25 im Gegentakt und kann aus einer Zweikolben-Zweizylinder-Anordnung bestehen. Von der Rohrreihe, die beispielsweise aus sechs auf einem gemeinsamen Gefäß 1 sitzenden Rohren besteht, sind drei mit dem Einlaßrohr 19 am Hauptrohr 24 verbunden, während die drei anderen Rohre mit dem Einlaßrohr an das andere Hauptrohr 25 angeschlossen sind, wobei der Anschluß in beiden Fällen über ein einstellbares Ventil 26 führt, das eine Steuerung der Amplitude der Druckstöße ermöglicht.
  • Die Auslaßleitung 20 der Rohre 4 führt zu einzelnen Sammelleitungen, von denen nur zwei, mit 27 und 28 bezeichnet, dargestellt sind. Ein derartiges Leitungspaar ist mit den Auslaßleitungen 20 verbunden, die entgegengesetzte Druckstöße herbeiführen.
  • Die übrigen Auslaßleitungen 20 sind entsprechend an ähnliche, nicht dargestellte Sammelleitungspaare angeschlossen. In der Reihe der Mischkammern 29 und Trennkammern 30 weisen die Mischkammern je zwei Mischrohre 31 und 32 auf, die darin eintauchen und mit den Sammelleitungen 27 und 28 über je ein Doppel-U-Rohr verbunden sind, um das Einblasen von pulsierender Luft zu verhindern.
  • Luftstöße, die durch die Pulsiereinrichtung erzeugt werden, werden durch die Rohre 2 auf die Mischrohre übertragen, so daß die Flüssigkeit von den Mischkammern in die Mischrohre gesaugt und in diese Mischkammern zurückgestoßen wird, wodurch die Mischung der zu behandelnden Flüssigkeiten in diesen Kammern gefördert wird.
  • Wasser wird kontinuierlich durch ein gemeinsames Rohr 33 den Sprühdüsen 18 der Rohre 2 zugeführt, die das Wasser in Form eines Sprühregens verteilen, der in den Rohren herabfällt und in das Gefäß 1 gelangt. Das versprühte Wasser bildet eine starke Verseuchungssperre zwischen den Einlaß- und Auslaßleitungen in den Rohren 2, so daß jegliche radioaktiven Bestandteile, die durch die Mischrohre aus der Misch- und Trennvorrichtung in die Rohre 2 gelangen könnten, durch das Wasser absorbiert und abgeleitet werden. Die Packung in den Säulen verzögert das Fallen des Wassers und erhöht daher dessen Wirkung.
  • Das Wasser fließt von den Rohren 2 über die Tauchrohre 21 in das Gefäß 1 und von dort durch das Überlaufrohr 22 ab. Das Wasser wird zu den Sprühdüsen 18 im Kreislauf zurückgeleitet, bis seine Verseuchung ein bestimmtes Maß erreicht hat, worauf es abgeleitet und gleichzeitig durch Frischwasser ersetzt wird. Infolge der pulsierenden Wirkung der Luft in den Rohren 2 führt das Wasser beim Fallen durch die Rohre eine lotrechte Schwingbewegung mit geringer Amplitude aus, die der Abwärtsströmung überlagert ist. Folglich wird die Berührungszeit des Wassers mit der Luft in den Rohren erhöht. Ein Druckablall entsteht in der Verseuchungssperre nicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verseuchungssperre für die einen pulsierenden Gasdruck übertragenden Rohre einer Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Flüssigkeiten, ge kennze i chnet durch ein Rohr (2) mit einem Einlaß (19) und einem Auslaß (20), welche jeweils an seinen Enden liegen, für das pulsierende Druckgas und durch eine Sprühdüse (18) am einen Ende zum kontinuierlichen Einleiten einer radioaktive Bestandteile im Druckgas absorbierenden Flüssigkeit.
  2. 2. Verseuchungssperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Rohres (2) ein Gefäß (1), das ein mit dem Rohr (2) verbundenes Tauchrohr (21) und einen Überlauf (22) aufweist, angeordnet, eine Packung (15) im Rohr (2) vorgesehen und die Sprühdüse (18) am obersten Ende des Rohres angebracht ist.
DEU7548A 1959-11-02 1960-10-31 Verseuchungssperre fuer eine Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Fluessigkeiten Pending DE1170372B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1170372X 1959-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1170372B true DE1170372B (de) 1964-05-21

Family

ID=10879389

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU7548A Pending DE1170372B (de) 1959-11-02 1960-10-31 Verseuchungssperre fuer eine Vorrichtung zum Extrahieren von radioaktiven Fluessigkeiten

Country Status (1)

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DE (1) DE1170372B (de)

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