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DE1169710B - Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl. - Google Patents

Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl.

Info

Publication number
DE1169710B
DE1169710B DEA38657A DEA0038657A DE1169710B DE 1169710 B DE1169710 B DE 1169710B DE A38657 A DEA38657 A DE A38657A DE A0038657 A DEA0038657 A DE A0038657A DE 1169710 B DE1169710 B DE 1169710B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buckle
legs
web
tape
straps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA38657A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry E Pape
Michael O Derrickson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE1169710B publication Critical patent/DE1169710B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/02Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts frictionally engaging surface of straps

Landscapes

  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Schnalle zur Befestigung von Bändern, Riemen od. dgl. Ein zur Befestigung von Bändern, Riemen od. dgl. häufig angewandtes Element sind einfache Schnallen, die entweder zweistückig (beispielsweise an Bändern zum Zusammenhalten von Aktenstücken oder an Spannbändem in Koffern) oder einstückig ausgebildet sind (z. B. für Bekleidungsstücke, etwa Hosenträger, Sockenhalter od. dgl.). Die bekannten Schnallen dieser Art gestatten jeweils nur, ein freies Band- oder Riemenende anzuziehen, während das zweite Bandende fest an der Schnalle angebracht ist, beispielsweise um den einen Schenkel der Schnalle herumgelegt und zur Schlaufe vernäht ist. Oft sollen derartige Schnallen überhaupt nur ein Bandende aufnehmen, wie bei Haltern für Bekleidungsstücke, wobei der Spannbügel so geformt ist, daß er unter einen Knopf greifen kann.
  • In der Verpackungstechnik besteht nun häufig die Aufgabe, zwei freie Bandenden gegeneinander zu verspannen.
  • Bei Stahlbändern oder Metalldrähten verwendet man hierzu Spannschlösser in Hülsenforin, die durch eine Kerbverbindung die beiden durch eine Vorrichtung zusammengezogenen Enden des Bandes oder Drahtes zusammenhalten.
  • Bei nichtmetallischen Bändern wäre diese Art der gegenseitigen Verspannung zweier Bandenden zwar nicht völlig unmöglich, aber ungünstig, da hierbei die Verbindung zu einer starken Verforrnung des Bandes oder Riemens führt und außerdem kaum ein so fester Kraftschluß erzielbar ist, daß das Band bei zusätzlicher Beanspruchung, beispielsweise beim Anheben des verpackten Gegenstandes, nicht herausgleitet.
  • Die Erfindung betrifft eine einstückig aus Runddraht gebogene Schnalle zur Befestigung von Bändern oder Riemen, mit der die beiden freien Enden eines Bandes gegeneinander verspannbar sind.
  • Die Schnalle gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Draht zu zwei durch einen Steg verbundenen U-förmigen Federn gebogen ist, die in Längsrichtung der Schnalle gegeneinander versetzt sind, wobei der freie Schenkel der zweiten Feder auf der Seite der Schnalle abgekröpft ist, auf der der freie Schenkel der ersten Feder liegt.
  • Wie einfach und zweckmäßig die Schnalle ist, läßt sich am besten an Hand des Ausführungsbeispieles der Zeichnung erkennen. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Schnalle, F i g. 2 eine Seitenansicht, aus der hervorgeht, wie zur Befestigung ein Band durch die Schnalle geschlungen wird, F i g. 3 eine Seitenansicht eines in die Schnalle eingeschlungenen und angespannten Bandes und F i g. 4 eine perspektivische Ansicht, aus der deutlich wird, wie bei Verwendung der Schnalle ein um ein Paket herumgelegtes Band angespannt werden kann.
  • Die etwa rechteckige Schnalle zur Befestigung von Bändern, Gurten od. dgl. besteht aus einem einzigen Stück eines Drahtes mit vorzugsweise rundem Querschnitt. Sie weist auf der einen in Bandlängsrichtung liegenden Seite zwei Schenkel 10 und 11 und auf der Gegenseite zwei Schenkel 12 und 13 auf. Diese Schenkel sind jeweils gerade, liegen in zueinander parallelen Ebenen, aber hinreichend weit im Abstand voneinander, um das Band 14 in den Zwischenraum einführen zu können. Die Schenkel 10 und 12 bestehen aus den Drahtenden, während die mit ihnen zusammenwirkenden Schenkel 11 und 13 aus Drahtmittelabschnitten gebildet sind.
  • Ein gerader Steg 15 verbindet den Schenkel 10 mit dem Schenkel 13 und verläuft zu beiden senkrecht. Die Schenkel 11 und 13, die auf der gleichen waagerechten Ebene liegen, sind durch einen geraden Steg 16 miteinander verbunden, der senkrecht zu beiden verläuft.
  • Die Verbindung zwischen den Schenkeln 11 und 12 wird durch einen abgewinkelten Steg 17/18 hergestellt, der aus einem ersten, unterhalb des geraden Steges 15 parallel zu diesem verlaufenden Abschnitt 17 und aus einem zweiten Abschnitt 18 besteht, der im Anschluß an den ersten Abschnitt 17 schräg nach oben und außen verläuft. Durch diese Schrägrichtung des Drahtes kommt der Schenkel 12 oberhalb des Steges 15 und der Steg 16 in die gleiche Ebene wie der Schenkel 10 zu liegen, wobei diese Ebene zu einer durch den Steg 16 und die Schenkel 11 und 13 verlaufenden Ebene parallel ist. Die freien Enden der Schenkel 10 und 12 übergreifen den Steg 16, befinden sich jedoch im Abstand davon, so daß eine Bandschlaufe auf die freien Schenkel geschoben werden kann.
  • Zum Verschnüren von Paketen werden in manchen Fällen bereits auf eine bestimmte Länge zugeschnittene Bänder verwendet, so daß zwei freie Bandenden vorhanden sind, während in anderen Fällen ein Band verwendet wird, das erst von einer Rolle Bandvorrat abgewickelt wird und also zunächst nur ein freies Bandende aufweist.
  • Die Erfindungsgemäße Schnalle bringt eine Erleichterung für beide Verschnürungsverfahren mit sich. Das Band 14 wird vom freien Ende 19 her von der Zuführungsrolle 20 abgewickelt, unter dem Paket 21 hindurch und um dieses herumgeführt, dann durch die Mittelöffnung der Schnalle nach oben und von dort nach unten um den Schenkel 12 und zwischen diesem und dem Schenkel 13 hindurchgeführt. Von dort aus verläuft es dann zwischen dem Schenkel 13 und einem Bandabschnitt nach außen zurück. Das freie Bandende 19 ist nun fest in der Schalle gehalten. (Hat das Band zwei freie Enden, so kann das andere Ende in der gleichen Weise um die Schenkel 10 und 11 der Schnalle geschlungen werden.) Wird das Band jedoch von einer Rolle 20 abgewickelt, so wird es zu einer Schlaufe 22 gelegt, die durch die Mittelöffnung der Schnalle nach oben geführt, dann - umgebogen - bis zum Ende des Schenkels 10 gebracht und über dessen freies Ende gelegL Hierdurch verbleibt eine überschüssige Bandlänge bei der Schnalle, die dadurch entfernt wird, daß dieser Bandteil zwischen Schnalle und Rolle 20 angezogen und so das Band 14 fest um den Schenkel 10 gespannt wird. Anschließend wird das Band kurz vor der Schnalle von der Rolle 20 abgeschnitten.
  • Der Abstand zwischen den Stegen 15 und 16 ist um ein weniges größer als die Bandbreite, für die die Schnalle bestimmt ist, so daß die Zugwirkung des Bandes gleichmäßig über die Länge der beiden Schenkelpaare verteilt wird. Des weiteren soll der die Schnalle bildende Draht einen hinreichend großen Durchmesser haben, um Abknickungen im Band an den Stellen, an denen es um die Schnallenschenkel herumgeführt ist, zu vermeiden. Zur Erzielung einer größtmöglichen Haltekraft ist es zweckmäßig, den Winkel zwischen dem Abschnitt 18 und der verlängerten Mittellinie des Abschnittes 17 unterhalb 30' zu wählen. Wird das Band angespannt, so streckt sich der aus den Abschnitten 17 und 18 bestehende Steg. (Wenn nun der dazwischenliegende Winkel größer wäre als etwa 30', bestünde die Gefahr, daß sich dieser Abschnitt zu stark streckt. Dies hätte dann zur Folge, daß das obere Ende des Schenkels 12 zu nahe an den Schenkel 13 heran käme und eine Seite des Bandes einklemmen würde.)

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schnalle zur Befestigung von Bändern, Riemen od. dgl., die einstückig aus Runddraht gebogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht zu zwei durch einen Steg (16) verbundenen U-förmigen Federn (10, 15, 13; 11, 17/18, 12) gebogen ist, die in Längsrichtung der Schnalle gegeneinander versetzt sind, wobei der freie Schenkel (12) der zweiten Feder auf der Seite der Schnalle abgekröpft ist, auf der der freie Schenkel (10) der ersten Feder liegt.
  2. 2. Schnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (16) zwischen den Schenkeln (11, 13) der beiden U-Federn und der Steg (15) zwischen den Schenkeln (10, 13) der einen U-Feder gerade verlaufen, während der Steg 17/ 18) zwischen den Schenkeln (12, 11) der anderen U-Feder in seinem ersten Abschnitt (17) unterhalb des Steges (15) parallel zu diesem verläuft und in seinem zweiten Abschnitt (18) zum ersten Ab- schnitt (17) abgewinkelt ist, so daß die durch den Steg (16) verbundenen Schenkel (11, 13) der U-Federn und die freien Schenkel (10, 12) der U-Federn je in einer gemeinsamen Ebene liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 42 570; britische Patentschrift Nr. 115 402.
DEA38657A 1961-05-08 1961-10-26 Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl. Pending DE1169710B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1169710XA 1961-05-08 1961-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169710B true DE1169710B (de) 1964-05-06

Family

ID=22370326

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA38657A Pending DE1169710B (de) 1961-05-08 1961-10-26 Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1169710B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204438B (de) 1962-02-07 1965-11-04 Fmc Corp Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE42570C (de) * L. MAYer in Stuttgart, Reuchlinstr. 20 Schnalle
GB115402A (en) * 1918-03-09 1918-05-09 Francis Geoffrey Grimes Improvements relating to Buckles.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE42570C (de) * L. MAYer in Stuttgart, Reuchlinstr. 20 Schnalle
GB115402A (en) * 1918-03-09 1918-05-09 Francis Geoffrey Grimes Improvements relating to Buckles.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204438B (de) 1962-02-07 1965-11-04 Fmc Corp Schnalle zur Befestigung von Baendern, Riemen od. dgl.

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