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DE1169783B - Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen - Google Patents

Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen

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Publication number
DE1169783B
DE1169783B DEJ18020A DEJ0018020A DE1169783B DE 1169783 B DE1169783 B DE 1169783B DE J18020 A DEJ18020 A DE J18020A DE J0018020 A DEJ0018020 A DE J0018020A DE 1169783 B DE1169783 B DE 1169783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
reefing
spring
reefing line
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18020A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Leslie Dann
Lcknield Way
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Original Assignee
Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Irving Air Chute of Great Britain Ltd filed Critical Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Priority to DEJ18020A priority Critical patent/DE1169783B/de
Publication of DE1169783B publication Critical patent/DE1169783B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/34Load suspension adapted to control direction or rate of descent
    • B64D17/343Load suspension adapted to control direction or rate of descent by reefing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen, bestehend aus einer Reffleine, die nahe dem Rand der Fallschirmkappe angeordnet und um diese herumgeführt ist, und aus einer Auslösevorrichtung, die an den Enden der Reffleine angreift und innerhalb eines zylindrischen Gehäuses eine Feder enthält, welche auf eine bestimmte Last eingestellt ist und die Entreffung verursacht, wenn ihre Belastung unter den eingestellten Wert sinkt.
  • Eine Einrichtung dieser Gattung ist bereits bekannt, und zwar erfolgt dabei die Auslösung der Reffleine in Abhängigkeit von der Spannung einer bestimmten Fangleine, in die eine Vorrichtung eingeschaltet ist, die die Fangleinenspannung kontrolliert. Beim Auftreten bestimmter Spannungswerte in der Fangleine wird die Reffleine von der Vorrichtung entsprechend nachgelassen. Der in dieser Hinsicht wirksame Teil der Reffleine verläuft rechtwinklig zu der die Vorrichtung enthaltenden Fangleine und hat keinen Einfluß auf die die Fangleinenspannung messende Feder im Innern der Vorrichtung.
  • Die bekannte Einrichtung weist den Nachteil auf, daß der Auslösevorgang der Reffleine von Kräften abhängig ist, die in den Fangleinen auftreten. Diese Kräfte sind in ihrer Größe und in der Art ihres Wirksamwerdens verschieden von den Kräften, die in der Reffleine selbst vorkommen. In den Fangleinen wirken oftmals ruckartige, schüttelnde Kräfte, die eine Auslösevorrichtung zu einer »stotternden« Arbeitsweise veranlassen. Die Folge davon ist ein höchst ungleichmäßiges Entreffen der Fallschirmkappe, außerdem eine ungünstige Beanspruchung der Oberfläche der Reffleine.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen wird ebenfalls der Auslösevorgang ohne Rücksicht auf die Reffleinenspannung eingeleitet, und zwar durch die Entfaltung der Schirmkappe. Durch den damit verbundenen Stoß wird ein Zeitwerk, und zwar ein Brennsatz von bestimmter Abbrenndauer, in Gang gesetzt, welches nach Verstreichen der vorbestimmten Zeit die Reffleine durchschneidet und dadurch die Entreffung erfolgen läßt. Bei dieser bekannten Entreffungseinrichtung ist also der Augenblick der Entreffung vollkommen unabhängig von der tatsächlichen Notwendigkeit des Entreffens, vielmehr findet die Entreffung zu einem Zeitpunkt statt, der schon lange vorher beim Verpacken des Fallschirms in seinen Verpackungssack festgelegt worden ist, und zwar durch die Zahl der in die Einrichtung eingelegten Verzögerungsbrennsätze. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Augenblick des Entreffens genau den jeweiligen Erfordernissen während der Schirmbenutzung anzupassen. Dies ist nicht nur für einen Fallschirmspringer von Bedeutung, sondern auch bei solchen Fallschirmen; die zum Abbremsen von Flugzeugen bei der Landung oder zum Abwerfen von Lasten und Ausrüstungsgegenständen verwendet werden. Die Lösung der Aufgabe geschieht nach der Erfindung durch eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Auslösevorrichtung in Abhängigkeit von der Spannung der Reffleine betätigt wird. Auf diese Weise läßt sich der Augenblick der Entreffung den Verhältnissen individuell anpassen, und die Entreffung geschieht nicht nach Verstreichen einer vorher festgelegten Anzahl von Sekunden im Anschluß an die Schirmentfaltung, sondern je nachdem früher oder später, wie stark gerade der Zug in der Fallschirmkappe und damit der Zug in der Reffleine ist. Hierin liegt ein wesentlicher Fortschritt gegenüber den bekannten Entreffungseinrichtungen, bei denen der Zeitpunkt der Entreffung von vorgangsfremden Kräften bestimmt wird bzw. schon vorher festliegt, so daß keine Rücksicht auf Geschwindigkeit, positive oder negative Beschleunigung, Luftdichte, Windverhältnisse usw. genommen werden kann. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer teilweise entfalteten Fallschirmkappe in gerefftem Zustand, F i g. 2 die gleiche Fallschirmkappe in entrefftem Zustand, F i g. 3 eine Längsschnittansicht einer Auslösevorrichtung, die auf die Reffleinenspannung reagiert, in gerefftem Zustand, F i g. 4 die gleiche Vorrichtung wie F i g. 3 in ausgerefftem Zustand, F i g. 5 eine Längsschnittansicht einer anderen Auslösevorrichtung für die Reffleine, die auf die Reffleinenspannung reagiert, in gerefftem Zustand, F i g. 6 die Vorrichtung nach F i g. 5 in ausgerefftem Zustand.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 hat die Fallschirmkappe A Fangleinen B, die auf irgendeine geeignete Weise an der abzuwerfenden Last oder am Flugzeug, das durch einen Schirm abgebremst werden soll, befestigt sind. Eine Reffleine 10 ist gleitbar in flexiblen Schlaufen oder Rohren 11 angebracht, die um den Kreisumfang der Kappenbasis herum befestigt sind; die Enden der Leine 10 werden mit dem Gerät C verbunden, das die Reffleine und die Kappe in gerefftem Zustand festhält, bis es sie infolge des Abfalls der Leinenspannung auf einen vorbestimmten Wert freigibt und damit das Entfalten der Kappe auf ihre volle Widerstandsfläche ermöglicht.
  • Gemäß F i g. 3 und 4 enthält das Gerät C einen Zylinder 13 mit einem geschlossenen Ende 14, an dem ein Ende der Reffleine 10 a ständig befestigt ist. Ein Kolben 15 mit einer Kolbenstange 16 befindet sich im Zylinder 13 und ist gleitbeweglich; die Kolbenstange 16 geht durch eine Trennwand 17 hindurch, die am Zylinder 13 befestigt ist. Eine Feder 18 ist in der Zylinderkammer um die Kolbenstange 16 herum angebracht; ihre entsprechenden Enden schlagen an die Trennwand 17 und an den Kolben 15 an: die Feder ist vorgespannt und hat ständig die Tendenz, den Kolben 15 in die der Wand 17 entgegengesetzte Richtung zu treiben.
  • Das freie Ende der Kolbenstange 16 ist gegabelt. An ihm ist bei Punkt 19 ein L-förmiges Verriegelungsglied 20 drehbar gelagert, das an @ einem Ende einen Haken hat, der auslösbar in das geschlaufte Ende 10b der Reffleine 10 eingreift. Das querliegende Ende des Verriegelungsgliedes 20 liegt gegen die Innenwand des Zylinders 13 an und weist eine Öffnung 21 für einen Verschlußstift 22 auf, der durch eine Öffnung 24 in der Zylinderwand hindurchgeht und die Verriegelungsvorrichtung 20 festhält, wenn der Fallschirm nicht in Gebrauch ist. Beim Gebrauch wird der Stift 22 mit einer Fangleine der Kappe verbunden, so daß beim Entfaltungsvorgang der Kappe der Stift 22 herausgezogen und die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Eine oder mehrere Durchlaß- oder Dämpfungsöffnungen, wie 26 in Kolben 15, können vorgesehen sein, so daß die Luft im Zylinderraum 27 nur sehr langsam entweichen kann und damit jede plötzliche Bewegung des Kolbens im Zylinder verhindert, die durch unvermitteltes Nachlassen der Spannung der t Reffleine 10 während des Entfaltungsvorgangs der Kappe verursacht werden könnte. Ein größerer Dämpfungsgrad kann durch Füllen des Zylinderraumes zu beiden Seiten vom Kolben 15 mit einer Flüssigkeit erreicht werden.
  • Bei anfänglicher Entfaltung der Kappe auf ihren gerefften Zustand (F i g. 1) ist die Reffleinenspannung größer als die Kraft der Feder 18. Daher bleibt nach dem Herausziehen des Stiftes 22 das Hakenende des Verriegelungsgliedes 20 in der Stellung gemäß F i g. 3, wobei das Ende 10 b der Reffleine 10 vom Haken gehalten wird. Wenn infolge der Abbremsung der Last die Spannung der Leine 10 auf einen Wert abfällt, der unter der Kraft der Feder 18 liegt, wird der Kolben 15 in den Zylinder 13 getrieben und zieht dabei das Verriegelungsglied 20 mit, bis es mit seinem oberen Schenkel einen Schlitz 30 in der Wand des Zylinders 13 erreicht. Damit wird es zum Schwenken in die entriegelte Stellung freigegeben (F i g. 4), wodurch das geschlaufte Ende 10 b der Leine 10 vom Haken abgleitet und eine Entfaltung der Kappe auf die volle Widerstandsfläche ermöglicht wird.
  • In F i g. 5 und 6 ist eine andere Reffsteuerung C gezeigt. Sie enthält einen Zylinder 35, der an einem Ende durch eine Wand 36 geschlossen ist. Die Wand 36 hat eine querlaufende öffnung 37 zum Befestigen des geschlauften Endes 10c der Reffleine. Die Wand 36 ist am Zylinder 35 befestigt und weist einen Schlitz 38 für eine Messerklinge 40 auf. Ein verbreiterter Teil 41 des Zylinders 35 enthält eine gleitbewegliche Scheibe 42, die gegen Rotation durch ein Gleitstück 44 des Zylinderteiles 41 abgesichert ist. Die Scheibe 42 besitzt als Verlängerungsstück die Messerklinge 40; ein Scherstift oder ein Draht 43 hält die Scheibe 42 mit der Schnittkante der Klinge 40 zurück, und zwar so. daß sie mit dem Strang der Schlaufe 10 c, der durch die Öffnung 37 geht, nicht in Berührung kommt, bis die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Im Zylinder 35 befindet sich ein Kolben 50, dessen Kolbenstange 51 durch das äußere Ende des Zylinders herausragt, und an der das andere Ende 10 d der Reffleine befestigt ist. Eine Gewindekappe 52a schließt dieses Ende des Zylinders 35 ab. Eine starke Druckfeder 52 liegt zwischen Endkappe 52a und Kolben 50 und hat ständig die Tendenz, den Kolben 50 gegen die Scheibe 42 zu treiben.
  • Ein Sperrglied 55 mit einem Flanschende ist so angebracht, daß es in Querrichtung aus der Wand des Zylinders 35 hinein- und herausbewegt werden kann. Der Sperrbolzen 55 wird beweglich von einer Blattfeder 56 getragen, die bei Punkt 57 am Zylinderteil 41 befestigt ist. Diese Feder hat ständig die Tendenz, den Sperrbolzen 55 aus dem Zylinder 35 herauszuheben. Der Kolben 50 ist jedoch in seinem Vorderteil so geformt. daß das Flanschende des Sperrbolzens 55 dort hintergreift, so daß, wenn die Druckfeder 52 unter Belastung ist, der Sperrbolzen 55 jede Bewegung des Kolbens 50 gegen die Wand 36 verhindert, bis starker Leinenzug die Feder 52 anzieht und der Blattfeder 56 ermöglicht, den Sperrbolzen 55 aus dem Weg des Kolbens 50 herauszuziehen.
  • Eine leichtere Druckfeder 60 liegt zwischen Kolbenstange 51 und Scheibe 42, um den Druck beim Durchschneiden der Leine zu verstärken.
  • Wenn sich die Fallschirmkappe entfaltet, besteht zwischen den Enden 10c und 10d der Reffleine eine starke Spannung. Diese Spannung wirkt zusammenpressend auf die Druckfeder 52 und entfernt die Belastung vom Sperrbolzen 55, der dann durch die Blattfeder 56 aus dem Weg des Kolbens 50 herausgezogen wird (F i g. 6). Wenn die gereffte Fallschirmkappe dann ihre Last abbremst, wird die Spannung reduziert, und die Hauptfeder 52 dehnt sich aus. Durch diese Ausdehnung wird Feder 60 unter Druck gesetzt und gegen die Wand 36 bewegt, bis der Druck auf die Scheibe 42 ausreicht, um den Stift 43 durchzuscheren. Durch die Tätigkeit der Feder 60 schnellt die Scheibe 42 mit dem Messer 40 nach vorn und schneidet das geschlaufte Ende 10 c der Reffleine durch. Dadurch kann sich die Kappe voll entfalten.
  • Die Feder 60 kann auch wegfallen, obgleich dann das Messer 40 die Reffleinenschlaufe 10 c nur langsam mit der Ausdehnung der Feder 52 durchschneidet und nicht plötzlich und scharf, wie mit eingebauter Feder gemäß F i g. 5 und 6. Es ist ebenfalls möglich, eine Dämpfungsvorrichtung anzubringen, um ungewollte Bewegungen des Kolbens 50 bei der Anfangsentfaltung der Kappe zu verhindern. Eine solche Vorrichtung wäre ähnlich der eingebauten Vorrichtung, die in F i g. 3 und 4 gezeigt ist (Bohrung 26).

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen, bestehend aus einer Reffleine, die nahe dem Rand der Fallschirmkappe angeordnet und um diese herumgeführt ist, und aus einer Auslösevorrichtung, die an den Enden der Reffleine angreift und innerhalb eines zylindrischen Gehäuses eine Feder enthält, welche auf eine bestimmte Last eingestellt ist und die Entreffung verursacht, wenn ihre Belastung unter den eingestellten Wert sinkt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Auslösevorrichtung (C, C') in Abhängigkeit von der Spannung der Reffleine (10) betätigt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung (C) in an sich bekannter Weise einen Zylinder (27) mit Kolben (15) und Kolbenstange (16) enthält, wobei das auslösbare Ende (10 b) der Reffleine (10) lösbar an der Kolbenstange und das andere Ende (10 a) der Reffleine fest am Zylinder angebracht sind und wobei die Schraubendruckfeder (18) zwischen Kolben und Zylinderboden (17) eingefügt ist und derart wirkt, daß der Kolben entgegen der Zugrichtung des Reffleinenendes (10 b) gedrückt wird (F i g. 3 und 4).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (15) eine oder mehrere Durchlaßöffnungen (26) für ein den Zylinder (27) füllendes Medium aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Kolbenstange (16) ein Halte- und Verriegelungsglied (20) von an sich bekannter L-förmiger Gestalt für das auslösbare Ende (10b) der Reffleine (10) vorgesehen ist, welches - wie ebenfalls an sich bekannt - im gerefften Zustand durch einen Gehäuseteil in einer solchen Stellung (F i g. 3) festgehalten wird, daß die Reffleine nicht abgleiten kann, während das Halteglied beim Auslösevorgang durch den Kolben (15) in eine Stellung (F i g. 4) ziehbar ist, in der es die Reffleine freigibt, wobei das L-förmige Halteglied als zweiarmiger Hebel ausgebildet und der eine Schenkel drehbar am Ende der Kolbenstange (16) angelenkt ist, während der andere Schenkel im gerefften Zustand (F i g. 3) längs der Wandung des Gehäuses (13) anliegt und beim Auslösevorgang - wie bekannt - unter eine Gehäuseöffnung (30) gezogen wird, die ein Ausschwenken des Haltegliedes unter dem Zug der Leine (10 b) gestattet, so daß diese vom Halteglied abgleitet (F i g. 4).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrvorrichtung für das Halteglied (20) ein Stift (22) vorgesehen ist, der durch eine Leine mit der Entfaltungsvorrichtung des Fallschirms in Verbindung steht und sich durch eine Bohrung (24) im Gehäuse (13) in eine Bohrung (21) des Haltegliedes erstreckt (F i g. 3).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kolben (50) eine Scheibe (42) angeordnet ist, die in Richtung des Kolbens längsbeweglich ist und auf ihrer vom Kolben abgewandten Seite in an sich bekannter Weise ein Messer (40) trägt, welches bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens unter dem Druck der Feder (52) mit der Scheibe in Richtung auf die Reffleine vorgetrieben wird (F i g. 5 und 6).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der zur Scheibe (42) gerichteten Seite des Kolbens (50) eine Druckfeder (60) angeordnet ist, die gegen die Scheibe wirkt. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (35) ein unter Federdruck (56) stehender Bolzen (55) angeordnet ist, den der Federdruck vom Gehäuse weg zu bewegen bestrebt ist, und daß der Bolzen im gesicherten Zustand der Vorrichtung durch eine Bohrung des Gehäuses hindurch in den Zylinder hineinragt und sich vor den Kolben (50) legt, so daß dieser an einer Bewegung in Richtung auf die Scheibe (42) mit dem Messer (40) gehindert ist, wobei der Bolzen in der Sperrstellung durch den Druck des Kolbens selbst festgehalten wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (55) an seiner Unterseite kegelförmig ausgebildet ist, während der Kolben (50) an seiner mit dem Bolzen in Wirkungsverbindung tretenden Seite eine entsprechend dem Bolzen ausgebildete Oberfläche aufweist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (56) des Bolzens (55) eine Blattfeder ist, die außen auf dem Gehäuse (35) befestigt ist.
  11. 11. Fallschirm mit Einrichtung zum Reffen und Entreffen gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reffleine (10) und die Auslösevorrichtung (C, C') am unteren Rand der Fallschirmkappe (A) angebracht und die Reffleine in Schlaufen oder in einer schlauchförmigen Hülse (11) geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 639; britische Patentschrift Nr. 148 028; USA.-Patentschriften Nr. 2 897 799, 2 328 914.
DEJ18020A 1960-04-23 1960-04-23 Einrichtung zum Reffen und Entreffen von Fallschirmen Pending DE1169783B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB148028A (en) * 1919-05-30 1920-07-29 William Walter West Improvements in and connected with parachutes and the like
US2328914A (en) * 1943-03-26 1943-09-07 Joseph E Kubat Parachute release hook
DE923639C (de) * 1952-12-13 1955-02-17 Pioneer Parachute Company Inc Fallschirm mit Lasttragseilen und einer auf den Schirmteilrand wirkenden Einrichtung zum Reffen
US2897799A (en) * 1957-07-29 1959-08-04 Ordnance Specialties Inc Explosive cutter for parachute lines

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