DE1169772B - Quetschmesserhalter fuer das Laengsteilen von Bahnen, insbesondere aus zaehem Material - Google Patents
Quetschmesserhalter fuer das Laengsteilen von Bahnen, insbesondere aus zaehem MaterialInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06H—MARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
- D06H7/00—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
- D06H7/04—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D5/00—Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D5/02—Means for moving the cutting member into its operative position for cutting
- B26D5/04—Means for moving the cutting member into its operative position for cutting by fluid pressure
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: D 21 g
Deutsche Kl.: 55 e-4/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D 30448 VIIb/55 e
16. April 1959
6. Mai 1964
16. April 1959
6. Mai 1964
Das Stammpatent betrifft einen hydraulisch oder pneumatisch anstellbaren Quetschmesserhalter für das
maschinelle Längsteilen von Bahnen, insbesondere aus zähem Material, wie Zellstoff-Klebestreifen für
Wundverbände, Kunststoffolien, Gummi oder Papier, dessen dem Kolben enthaltendes Druckgehäuse von
der Druckwalze aus gesehen über dem Quetschmesser und parallel zu diesem angeordnet und flach dosenförmig
ausgebildet ist.
Damit wird bei geringem axialem Einbaumaß (zum Längsteilen schmaler Streifen müssen die Quetschmesser
entsprechend eng zusammenrücken) eine verhältnismäßig große Angriffsfläche des Druckmittels
auf den Kolben erhalten, so daß die für die Quetscharbeit notwendige erhebliche Anstellkraft mit entsprechend
geringem Überdruck des auf den Kolben wirkenden Fluids erzeugt werden kann und deshalb
höchstens geringe Leckverluste auftreten. Das ist für die Betriebssicherheit der Quetschmaschine sehr
wichtig, denn ein Leck in nur einem der vielen Quetschmesserhalter würde einen Abfall der für die
Quetscharbeit notwendigen Anstellkraft erzeugen ,und durch das abtropfende Druckmittel die unter dem
Quetschmesserhalter durchlaufende Ware (Verbandmaterial, Papier) verderben, in jedem Falle also zur
Stillsetzung der ganzen Maschine zwingen.
Mit der Erfindung wird diejenige des Stammpatents dadurch verbessert, daß der Kolben gegen das Druckgehäuse
durch einen an dessen Innenwand geführten Faltenbalg gedichtet und. an seiner gegenüberliegenden
Stirnseite fest mit dem Rücken eines gabelförmigen Messerträgers verbunden ist, der mit seinen
flachen Schenkeln in entsprechenden Innennuten der Gehäuseplatten versenkt ist, welche die nabenförmige
Verstärkung des Quetschmessers spielfrei umfassen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die entprechend dem länglichen Kolbenquerschnitt ziemlich lange
Gleitdichtung durch einen Balg zu ersetzen. Nach diesem älteren nicht vorveröffentlichten Vorschlag
soll aber als Kolben der Rücken eines das Quetschmesser lagernden kastenförmigen Führungsstückes
verwendet werden, welches im Gehäuse des Messerhalters geführt ist, vorzugsweise mittels Lagerkugeln
zwischen den beiden seitlichen Gleitflächen des Führungsstücks und dem Gehäuserahmen.
Abgesehen von dem dadurch bedingten erheblichen Aufwand an Paßflächen vergrößern sich dabei die
Länge und Breite des Gehäuses für den Quetschmesserhalter um die Wandstärken des mit dem Balg
zusammenwirkenden Führungsstücks für das Quetschmesser, wodurch die kleinstmögliche Schnittbreite
nachteilig vergrößert wird, was beim Erfindungsgegen-Quetschmesserhalter
für das Längsteilen von
Bahnen, insbesondere aus zähem Material
Bahnen, insbesondere aus zähem Material
Zusatz zum Patent: 1 072 878
Anmelder:
Karl Rud. Dienes Fabrikationsgesellschaft für
Maschinenersatzteile mit beschränkter Haftung,
Vilkerath über Overath
Maschinenersatzteile mit beschränkter Haftung,
Vilkerath über Overath
Als Erfinder benannt:
Willi Burk, Vilkerath über Overath
stand ohne Beeinträchtigung der Betriebssicherheit durch Ausnutzung der Gehäuseplatten zur Quetschmesserführung
selbst vermieden ist, so daß der Kolben nur noch über den an seiner Rückseite festen, in den
Gehäuseplatten versenkten gabelförmigen Träger, wie das Pleuel einer Kolbenmaschine, eine reine Druckkraft
zu übertragen hat.
Gabelförmige Messerträger sind in flach dosenförmig ausgebildeten Quetschmesserhaltern zwar bekannt.
Bei der bekannten Einrichtung ist jedoch der Kolben außerhalb des Messerhalters angeordnet, so
daß zusätzliche Übertragungselemente zwischen Kolben und Messerträger, z. B. in Form einer biegsamen
Welle, erforderlich werden. .
Um ohne Beeinträchtigung der Betriebssicherheit oder Vergrößerung des axialen Einbaumaßes den
Aufwand an paßgenauer Bearbeitung noch mehr zu verringern, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
daß der Quetschmesserhalter in an sich bekannter Weise aus zwei Seitenteilen rahmenförmig
zusammengeschraubt ist, unter Zwischenlage eines längsgeschlitzten elastischen Kunststoffstreifens, so
daß der Monteur die spielfreie Gleitführung des Quetschmessers zwischen den Seitenteilen leicht durch
entsprechendes Anziehen oder Nachziehen der Schrauben einstellen kann. Dabei werden zweckmäßig die
Seitenteile unter Bildung der Flachseiten des Druckgehäuses bis zu dessen Oberkante verlängert ausgeführt,
was eine noch größere Vereinfachung und bessere Raumausnutzung ergibt, die dadurch ermöglicht
ist, daß eine druckdichte, innen Gleitdichtungsflächen bildende Ausführung des Druckgehäuses infolge
der Anwendung des Balges entbehrlich wurde.
409 588/249
Diese Verlängerung der Seitenteile ist Gegenstand des erwähnten, nicht vorveröffentlichten älteren Vorschlages.
In Weiterbildung der Erfindung kann schließlich noch der Faltenbalg in Achsrichtung, vorzugsweise
vom Kolben zum Druckgehäusedeckel, verjüngt sein, so daß sich seine Falten nicht aufeinander-, sondern
ineinanderlegen, wodurch eine nochmalige Verminderung der Gehäuseabmessungen erreicht ist.
Die Erfindung möge an Hand des in der Figur in Draufsicht dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert
werden.
Das Quetschmesser 1 mit der angeschärften Quetschkante 2 ist durch Lager 3 in — nach einer Seite
offenen — Längsschlitzen 21 gehalten, welche in die freien Enden einer Gabel 4 eingearbeitet sind. Die
Gabelschenkel sind in flachen inneren Nuten 5 der die Verstärkung 6 des Quetschmessers 1 beiderseits
spielfrei umfassenden Trägerplatten 7 geführt, so daß sich das Quetschmesser mit seiner Gabel und dem
oben an diese ansetzenden Kolben 8, der über den Faltenbalg 9 a dichtend am Druckgehäuse 11 mit dem
Druckmittelstutzen 13 am Deckel 11b des Druckgehäuses die Verbindung zum Druckmittel herstellt,
im Anstellsinne bzw. unter dem Gegendruck der in den Sacklöchern 10 angeordneten Wendelfedern im
Ausstellsinne, nach Wegnahme des Anstelldruckes, axial zu dem flachen dosenfönnigen Druckgehäuse 11
bewegen kann.
Das Druckgehäuse ist in Längsansicht gezeigt; seine bei 15 gegen die Distanzstücke 14 geschraubten
Seitenwände 12 sind die Verlängerung der Trägerplatten 7 des Gehäuses und mit diesen einstückig. Der
den anderen Rand des Faltenbalges 9 a dichtend in nicht näher dargestellter Weise haltende Druckgehäusedeckel
Ub weist den zweckmäßig mit Innengewinde versehenen Anschlußstutzen 13 für das
Druckmittel auf. Der Faltenbalg kann in Achsrich-; rung, vorzugsweise vom Kolben 8 zum Deckel 11 b,
etwas verjüngt sein, damit sich seine Falten ineinander- und nicht übereinanderlegen und den Quetschmesserhub
nicht beeinträchtigen.
Die rechte Seite des mit den beiden Trägerplatten 7 gebildeten Gehäuses ist unter Zwischenlage eines
längsgeschlitzten elastischen Kunststoffstreifens 16 mit den beiden Einstellschrauben 17 zusammengehalten,
durch welche die lichte Weite zwischen den beiden Trägerplatten 7 so eingestellt wird, daß diese die
Verstärkung 6 des Quetschmessers 1 gerade spielfrei umfassen, wodurch das Lager 3 von Kippkräften beim
Anstellen entlastet ist. Weitere Querverbindungen zwischen den beiden Rahmenplatten 7, die nicht nachgestellt
werden müssen und deswegen genietet sein können, sind mit 18 bezeichnet.
An der linken Seite setzt eine Haltevorrichtung 19 mit einer Arretierungsschraube 20 an den aus den beiden
Trägerplatten 7 gebildeten Rahmen an.
Claims (3)
1. Hydraulisch oder pneumatisch anstellbarer Quetschmesserhalter für das maschinelle Längsteilen
von Bahnen, insbesondere aus zähem Material, wie Zellstoff, Klebestreifen für Wundverbände,
Kunststoffolien, Gummi oder Papier, nach Patent 1 072 878, dessen den Kolben enthaltendes
Druckgehäuse von der Druckwalze aus gesehen über dem Quetschmesser und parallel zu diesem
angeordnet und flach dosenförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
(8) gegen das Druckgehäuse (11) durch einen an dessen Innenwand geführten Faltenbalg (9 a)
gedichtet und an seiner gegenüberliegenden Stirnseite fest mit dem Rücken eines gabelförmigen
Messerträgers (4) verbunden ist, der mit seinen flachen Schenkeln in entsprechenden Innennuten
(5) der Gehäuseplatten (7) versenkt ist, welche die nabenförmige Verstärkung (6) des Quetschmessers
(1) spielfrei umfassen.
2. Quetschmesserhalter nach Anspruch 1 mit einem flachen rahmen- oder kastenförmigen, das
Quetschmesser umgebenden Träger, der aus zwei Seitenteilen zusammengenietet bzw. zusammengeschraubt
ist, vorzugsweise unter Zwischenlage eines längsgeschlitzten elastischen Kunststoffstreifens,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (7) unter Bildung der Flachseiten des Druckgehäuses
(11) bis zu dessen Oberkante verlängert sind.
3. Quetschmesserhalter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in Achsrichtung, vorzugsweise
in Richtung vom Kolben (8) zum Druckdehäusedeckel verjüngten Faltenbalg.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 956 645;
USA.-Patentschrift Nr. 2 802 528.
Deutsche Patentschrift Nr. 956 645;
USA.-Patentschrift Nr. 2 802 528.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 101 128.
Deutsches Patent Nr. 1 101 128.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 588/249 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30448A DE1169772B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Quetschmesserhalter fuer das Laengsteilen von Bahnen, insbesondere aus zaehem Material |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30448A DE1169772B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Quetschmesserhalter fuer das Laengsteilen von Bahnen, insbesondere aus zaehem Material |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1169772B true DE1169772B (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=7040499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED30448A Pending DE1169772B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Quetschmesserhalter fuer das Laengsteilen von Bahnen, insbesondere aus zaehem Material |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1169772B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1703437B1 (de) * | 1968-05-20 | 1970-09-10 | Dienes Werke F Maschinenteile | Quetschmesserhalter |
| EP0238623A4 (de) * | 1985-09-17 | 1988-12-28 | Avery International Corp | Vorrichtung zum andrücken eines quetschmessers mit konstantem druck. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956645C (de) * | 1954-02-05 | 1957-01-24 | Karl Rud Dienes Fabrikationsge | Messerhalter fuer kreisfoermige Quetschmesser, insbesondere fuer Papierbearbeitungsmaschinen |
| US2802528A (en) * | 1953-11-09 | 1957-08-13 | Dusenbery Co John | Score-cut slitting mechanism |
| DE1101128B (de) | 1958-03-21 | 1961-03-02 | Wilhelm Bilstein Werkzeug U Ma | Kreismesserhalter fuer Papierschneidemaschinen u. dgl. |
-
1959
- 1959-04-16 DE DED30448A patent/DE1169772B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2802528A (en) * | 1953-11-09 | 1957-08-13 | Dusenbery Co John | Score-cut slitting mechanism |
| DE956645C (de) * | 1954-02-05 | 1957-01-24 | Karl Rud Dienes Fabrikationsge | Messerhalter fuer kreisfoermige Quetschmesser, insbesondere fuer Papierbearbeitungsmaschinen |
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| EP0238623A4 (de) * | 1985-09-17 | 1988-12-28 | Avery International Corp | Vorrichtung zum andrücken eines quetschmessers mit konstantem druck. |
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