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DE1169515B - Zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung - Google Patents

Zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung

Info

Publication number
DE1169515B
DE1169515B DEL40473A DEL0040473A DE1169515B DE 1169515 B DE1169515 B DE 1169515B DE L40473 A DEL40473 A DE L40473A DE L0040473 A DEL0040473 A DE L0040473A DE 1169515 B DE1169515 B DE 1169515B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
input
change lock
channel
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40473A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Giertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL40473A priority Critical patent/DE1169515B/de
Publication of DE1169515B publication Critical patent/DE1169515B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/173Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using elementary logic circuits as components

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung Bei vielen in der Technik vorkommenden Meßaufgaben werden die zu messenden physikalischen Größen als Differenz zweier Impulsfolgen oder durch die Stellung eines Bidirektionalzählers dargestellt. Wenn die beiden Impulsfolgen völlig unabhängig voneinander sind, können Koinzidenzen auftreten, die ein einwandfreies Arbeiten der Einrichtung zur Differenzbildung oder der Bidirektionalzähler verhindern. Die beiden Impulsfolgen, deren Differenz gebildet werden soll bzw. die einen Bidirektionalzähler jeweils in entgegengesetzter Richtung aussteuern, müssen deshalb im allgemeinen erst aufbereitet werden. Die Aufbereitung der beiden Impulsfolgen wird meist in sogenannten Koinzidenzsperren oder Plazierpässen vorgenommen. Koinzidierende Impulspaare sind zwei gleichzeitig eintreffende Impulse, von denen je einer auf einem der beiden Kanäle ankommt. In Koinzidenzsperren werden die jeweils koinzidierenden Impulspaare unterdrückt, so daß diese beiden Impulse in den Ausgangsimpulsfolgen fehlen. Bei den Plazierpässen handelt es sich um Einrichtungen, bei denen die Impulse der beiden Kanäle zeitlich so verschoben werden, daß zwischen diesen Impulsen ein genügend großer Zeitabstand vorhanden ist und der nachgeschaltete bidirektionale Impulszähler einwandfrei arbeiten kann. Sowohl die Koinzidenzsperre als auch der Plazierpaß liefert auf beiden Ausgängen Impulsfolgen. Um jedoch eine echte Differenzimpulsfolge zu erhalten, bedarf es der Unterdrückung des ständigen Impulswechsels von einem Kanal zum anderen. Das gilt sowohl für Einrichtungen zur Differenzbildung zweier Impulsfolgen als auch für Bidirektionalzähler. Wenn z. B. innerhalb einer gewissen Zeitspanne die beiden Eingangsimpulsfolgen praktisch die gleiche Impulsfolgefrequenz haben, aber um nahezu 180°, d. h. um eine halbe Periodendauer in der Phase gegeneinander verschoben sind, so wird der Bidirektionalzähler abwechselnd einen Schritt in der einen und dann wieder in der anderen Richtung ausführen. Um dies zu vermeiden, können Einrichtungen verwendet werden, die einen Impulswechsel unterdrücken. Bei den bekannten Einrichtungen wurde das bisher mit Hilfe von Kippschwingern und mindestens zwei Verstärkern erreicht. Die Lösung nach der Erfindung ist demgegenüber wesentlich einfacher. Des weiteren will die Erfindung nicht nur einen einfachen Impulswechsel, sondern auch einen Wechsel von Impulsgruppen in beiden Eingangskanälen, wenn die Eingangsimpulse eine störende Phasen- oder Zeitmodulation aufweisen, unterdrücken. Diese vorteilhafte, oft gewünschte Wirkungsweise wird dadurch erzielt, daß die erfindungsgemäße Anordnung in einer Reihenschaltung wirksam angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft eine zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung und besteht darin, daß die Impulse der Eingangsimpulsfolge e1 bzw. e2 eines jeden Kanals jeweils über ein Zeitverzögerungsglied 3 bzw. 4 verzögert eine der beiden Zellen 51 bzw. 52 eines bistabilen Speichergliedes 5 belegen und daß die jeweilige Zelle des Speichergliedes am zweiten Eingang eines entsprechenden Konjunktionsgliedes 1 bzw. 2 liegt und dasselbe für Impulsdurchgang vorbereitet, so daß jeder weitere auf dem ersten -Eingang des Konjunktionsgliedes 1 bzw. 2 ankommende Impuls als Ausgangsimpuls der Ausgangsimpulsfolge a 1 bzw. a 2 auftritt.
  • In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in F i g. 2 das dazugehörige Impulsdiagramm dargestellt.
  • In F i g. 1 sind die beiden Eingänge mit e 1 und e 2 und die zugehörigen Ausgänge mit a 1 und a 2 bezeichnet. Die Zeitverzögerungsglieder 3 und 4 können in beliebiger Weise durch passive Bauelemente, wie RC- oder RL-Glieder, sowie durch Kombinationen dieser Bauelemente realisiert sein. Wenn die aktiven Bauelemente der Zeitglieder in Form eines Univibrators, auch monostabiler Multivibrator genannt, aufgebaut sind, dann wirkt das Zeitglied für die ankomme: idcn Iir_pulse als Verstärker und zugleich als Impulsformer. Die Eingangsimpulsfölgen werden den Eingängen der beiden Zeitglieder 3 und 4 zugeleitet. Jeweils derjenige Ausgang der beiden Zeitglieder 3 und 4, der ein Ausgangssignal unverzögert abgibt, ist an den Eingang des entsprechenden der beiden Konjunktionsglieder 1 und 2 geschaltet, an deren Ausgängen a1 und a2 die Ausgangsimpulse auftreten können. Die Ausgänge der beiden Zeitverzögerungsglieder 3 und 4, an denen die Signale verzögert auftreten, sind an die beiden Speicherzellen 51 bzw. 52 eines bistabilen Speicherelementes 5 geführt. Jeder der beiden Ausgänge 51 bzw. 52 des bistabilen Speicherelementes 5 steuert über den zweiten Eingang das Konjunktionsglied 1 bzw. 2. Die Wirkungsweise ist derart, daß ein Impuls der Folge e1 über das Zeitverzögerungsglied 3 sowohl die Speicher= zelle 51 des bistabilen Elementes 5 belegt, als auch unverzögert den ersten Eingang des Konjunktionsgliedes 1 erreicht. über den zweiten Eingang des Konjunktionsgliedes 1 wird dasselbe vom Ausgang der Speicherzelle 51 für weitere Impulse der Impulsfolge e1 vorbereitet. Kommt nun ein weiterer Impuls der Eingangsimpulsfolge e1 über das Zeitglied 3 unverzögert zum Konjunktionsglied 1, so tritt auch am Ausgang a 1 ein Signal auf. Die Wirkungsweise der Wechselsperre ist aus dem Impulsdiagramm nach F i g. 2 zu ersehen. In den oberen beiden Zeilen sind die mit el und e2 bezeichneten Eingangsimpulse der beiden Kanäle bzw. der beiden Eingangsimpulsfolgen aufgezeichnet. Die folgende Zeile ist mit U3 bezeichnet und stellt das Ansprechen des Zeitverzögerungsgliedes 3 aus F i g. 1 schematisch dar.
  • In den nächsten beiden Zeilen, die mit e51 und e52 bezeichnet sind, handelt es sich um die beiden Impulsfolgen, die von den beiden Zeitverzögerungsgliedern 3 bzw. 4 nach F i g. 1 z. B. durch Differentiation abgeleitet werden. Die Impulse der beiden Folgen e51 und e52 entsprechen den Impulsen der beiden Eingangsimpulsfolgen e 1 und e 2 und sind von diesen lediglich um die Dauer der Zeitverzögerung der beiden Zeitverzögerungsglieder 3 und 4 verschoben. In den nächsten beiden Zeilen mit den Bezeichnungen U51 und U., ist schematisch angedeutet, wann die entsprechende Speicherzelle 51 bzw. 52 des bistabilen Speicherelementes nach F i g. 1 durch ein Signal belegt ist. Die letzten beiden Zeilen mit den Bezeichnungen al bzw. a2 steilen schließlich die Impulse der beiden Ausgangsimpulsfolgen dar. An den Stellen der Zeitachse, an denen sich ursprünglich ein Eingangsimpuls der entsprechenden Folge befand, sind Kreuze eingezeichnet.
  • Trifft nun unter Voraussetzung, daß schon vorher ein Impuls auf dem gleichen Eingangskanal eingetroffen war, als erster Eingangsimpuls beispielsweise ein Impuls der Folge e 1 ein, dann ist das Speicherelement 51 noch belegt, so daß infolgedessen das Konjunktionsglied 1 für Impulsdurchgang geöffnet ist und dieser erste Impuls der Folge e 1 ungehindert passieren kann und zum gleichen Zeitpunkt einen entsprechenden Ausgangsimpuls der Folge a 1 auftritt. Das gleiche gilt für den zweiten Impuls der Eingangsimpulsfolge e l. Dieser ruft ebenfalls einen Ausgangsimpuls der Folge a1 hervor. In dem schematisch dargestellten Beispiel der F i g. 2 ist als folgender Impuls ein solcher der Folge e 2 aufgetragen. Dieser kann aber nicht das Konjunktionsglied 2 passieren und an den Ausgang a2 gelangen, weil die Speicherzelle 52 nicht belegt und somit das Konjunktionsglied 2 nicht vorbereitet war und infolgedessen der Impulsdurchgang gesperrt ist. Bei dem Wechsel der eintreffenden Impulse vom ersten auf den zweiten Kanal wird also der entsprechende Eingangsimpuls unterdrückt. Dies ist durch ein Kreuz auf der Zeitachse der Impulsfolge a2 angedeutet. Danach trifft der dritte Impuls der Impulsfolge e 1 ein. Inzwischen ist durch den verzögert vom Zeitverzögerungsglied 4 abgegebenen Impuls, der in der Folge e52 dargestellt ist, die Speicherzelle 52 belegt und das Konjunktionsglied vorbereitet worden. Die Folge davon ist, daß das Konjunktionsglied 2 für Impulsdurchgang geöffnet und gleichzeitig das Konjunktionsglied 1 für Impulsdurchgang gesperrt ist. Daher kann auch der dritte Impuls der Folge e 1 das Konjunktionsglied 1 nicht passieren und somit auch nicht an den Ausgang gelangen, da es sich um einen erneuten Wechsel vom Kanal 2 auf den Kanal 1 handelt. Auf der Zeitachse der Impulsfolge a1 ist daher wiederum ein Kreuz eingezeichnet. In der gleichen Weise erfolgt die Aussperrung weiterer Impulspaare, und zwar werden in dem Beispiel der F i g. 2 noch dreimal Impulspaare ausgeperrt. Ursprünglich waren in der Impulsfolge e 2 des zweiten Kanals innerhalb der betrachteten Zeitspanne acht Impulse vorhanden. Nach dem Passieren der Wechselsperre sind es nur noch vier Impulse: Wenn die beiden Ausgänge a 1 und a 2 der in F i g. 1 dargestellten Wechselsperre an die Eingänge eine weiteren Wechselsperre gelegt werden, so treten an den Ausgängen der zweiten Wechselsperre wiederum weniger Ausgangsimpulse auf. Am Ausgang des zweiten Kanals werden dann nur noch zwei Impulse vorhanden sein, und zwar die zwei Impulse der letzten Dreiergruppe der dargestellten Folge a 2. Um zu einer echten Differenzbildung der beiden Impulsfolgen zu gelangen, wäre es erforderlich, noch zwei weitere Wechselsperren nachzuschalten. Dann würden nur noch Ausgangsimpulse am ersten Ausgang auftreten. Wenn mit noch größeren Gruppen in der zweiten Eingangsimpulsfolge e 2 gerechnet werden müßte, so wären noch weitere in Reihe geschaltete Impulswechselsperren erforderlich, und zwar so viele, wie Impulse in einer Gruppe des zweiten Kanals noch unmittelbar nacheinander auftreten. Die Anzahl der in Reihe geschalteten Impulswechselsperren zur Erzielung einer echten Differenzbildung wird durch die Anzahl der in einer Gruppe auftretenden Impulse bestimmt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Impulse der Eingangsimpulsfolge (e l bzw. e2) eines jeden Kanals jeweils über ein Zeitverzögerungsglied (3 bzw. 4) verzögert eine der beiden Zellen (51 bzw. 52) eines bistabilen Speichergliedes (5) belegen und daß die jeweilige Zelle des Speichergliedes am zweiten Eingang eines entsprechenden Konjunktionsgliedes (1 bzw. 2) liegt und dasselbe für Impulsdurchgang vorbereitet, so daß jeder weitere auf dem ersten Eingang des Konjunktionsgliedes (1 bzw. 2) ankommende Impuls als Ausgangsimpuls der Ausgangsimpulsfolge (a1 bzw. a2) auftritt. 2. Impulswechselsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten von Impulsgruppen in beiden Kanälen mindestens so viele Wechselsperren in Reihe geschaltet sind, wie Impulse maximal in einer Gruppe des zu unterdrückenden Kanals auftreten. 3. Impulswechselsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Koinzidenzsperren vorgeschaltet sind. 4. Impulswechselsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Plazierpässe vorgeschaltet sind.
DEL40473A 1961-11-14 1961-11-14 Zweikanalige Impulswechselsperre zur bilateralen Impulsreduzierung Pending DE1169515B (de)

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