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DE1169387B - Vorrichtung zum Fuehren eines Bohrwerkzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren eines Bohrwerkzeuges

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Publication number
DE1169387B
DE1169387B DET19378A DET0019378A DE1169387B DE 1169387 B DE1169387 B DE 1169387B DE T19378 A DET19378 A DE T19378A DE T0019378 A DET0019378 A DE T0019378A DE 1169387 B DE1169387 B DE 1169387B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
rod
zones
drilling
drill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19378A
Other languages
English (en)
Inventor
Wladimir Tiraspolsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET19378A priority Critical patent/DE1169387B/de
Publication of DE1169387B publication Critical patent/DE1169387B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/04Directional drilling
    • E21B7/06Deflecting the direction of boreholes
    • E21B7/068Deflecting the direction of boreholes drilled by a down-hole drilling motor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/10Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
    • E21B17/1014Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen eines Bohrwerkzeuges Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen eines Bohrwerkzeuges, die an einem Bohrgestängerohr oder einem sonstigen Teil eines von einer Spülflüssigkeit durchströmten Bohrstranges angeordnet ist, bestehend aus einer das Rohr mit Spiel umgebenden und mit dem von ihr eingeschlossenen, nach außen abgedichteten Hohlraum an die Spülflüssigkeit anschließbaren Hülse.
  • Die Erforschung der Erdringe und die Suche nach neuen Energie- und Rohstoffquellen machen es wünschenswert, Erdbohrungen in immer größere Tiefen vorzutreiben. Ausgesuchte widerstandsfähige Werkstoffe und neue Bohrverfahren ermöglichen es dabei, Tiefbohrungen schnell und wirtschaftlich auszuführen. Schwierigkeiten bereitet dabei jedoch noch die genaue Führung des Bohrgestänges. Die zu diesem Zweck vorgeschlagenen Werkzeuge oder Einrichtungen, wie Räumer, Stabilisatoren, Schwerstangen u. dgl., stellen im Falle eines Verklemmens oder Nachfallens usw. eine Gefahr dar. Um diese Einrichtungen in die Bohrung einführen zu können, muß zwischen dem Werkzeug und dem gebohrten Loch ein gewisses Spiel vorgesehen werden, welches jedoch erneuten Anlaß zu einem allmählichen Abweichen des Bohrwerkzeuges aus der Bohrlochachse gibt.
  • Ein bekannter Räumer, der zugleich zur besseren geradlinigen Führung des Bohrgestänges dienen soll und von dem bei der vorliegenden Erfindung ausgegangen ist, besteht aus einer eine Stange des Bohrgestänges mit Spiel umgebenden und mit dem von ihr eingeschlossenen, nach außen abgedichteten Hohlraum an die Spülflüssigkeit anschließbaren Hülse, wobei die Stange als Teil des Drehbohrgestänges während der Bohrarbeit rotiert. Die Hülse ist an ihrem Außenumfang mit Längsrippen versehen und kann über innere Kupplungsklauen mit auf dem Bohrgestänge angeordneten Kupplungsklauen im Sinne eines entsprechenden Drehantriebes der Hülse gekuppelt werden. Eine solche Kupplung kann hydraulisch - durch eine entsprechende Längsverschiebung der Hülse - herbeigeführt werden, wenn die Hülse im Sinne einer Räumung des Bohrloches gedreht werden soll. Auch ein solches Räumen hat jedoch zur Folge, daß zwischen dem Räumer und dem Bohrloch ein gewisses Spiel entsteht, welches die weitere genaue Führung des Bohrgestänges erschwert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einwandfreie geradlinige oder um einen bestimmten Winkel abgelenkte Führung des Bohrgestänges auf eine neue Weise besser und zuverlässiger als bisher zu gewährleisten. Dabei soll die Erfindung unabhängig von der Art des Bohrverfahrens, z. B. Dreh-, Schlag- oder Stoßbohrverfahren oder Bohren mit Hilfe eines Bohrlochmotors, bei allen Bohrverfahren anwendbar sein, bei denen eine Spülflüssigkeit durch das Bohrgestänge in das Bohrloch geleitet wird. Schließlich soll durch die Erfindung möglichst auch noch eine zusätzliche Sicherheit gegen ein Festwerden, Verkanten oder Verklemmen des Bohrgestänges oder des Bohrwerkzeuges geschaffen werden.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die eingangs genannte Hülse begrenzte, unter dem Druck der Spülflüssigkeit radial verformbare, sich an der Bohrlochwandung abstützende Zonen aufweist.
  • Durch eine solche positive Abstützung von Teilen des Bohrgestänges an der Wandung des Bohrloches ergibt sich erfahrungsgemäß eine sehr genaue spielfreie Führung für das Bohrwerkzeug und das Bohrgestänge. Eine oder mehrere Hülsen nach der Erfindung können an einer beliebigen Stange eines Bohrgestänges angeordnet sein, vorausgesetzt, daß der durch diese Hülsen eingeschlossene Hohlraum oder Teile dieses Hohlraumes mit der Spülflüssigkeit in Verbindung gebracht werden können.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Dehnungsweg jeder genannten Zone radial zum Bohrstrang vom Flüssigkeitsdruck abhängig. Dabei kann es zweckmäßig sein, daß eine aus dem Bohrstrang in den Hohlraum hineinführende Öffnung für die Spülflüssigkeit erfindungsgemäß zwangläufig steuerbar ist, wenn z. B. die erfindungsgemäße Führung des Bohrgestänges an der Bohr- Lochwandung erst zu einem bestimmten Zeitpunkt des Bohrvorganges oder z. B. erst dann beginnen soll, wenn das in das Bohrloch eingeführte Bohrwerkzeug auf der Sohle des Bohrloches angelangt ist. Dabei kann es z. B. auch zweckmäßig sein, die Führung während einer Fangarbeit oder beim Ziehen des Bohrwerkzeuges durch die erfindungsgemäße elastische Aufweitung der Hülse herbeizuführen.
  • Die Druckdifferenz, die zwischen dem inneren Hohlraum der Hülse und dem Ringraum des Bohrloches erforderlich ist, kann lediglich durch den Druckabfall der Spülflüssigkeit an der Stelle des Bohrwerkzeuges oder eines hydraulischen Bohrlochmotors gewährleistet werden. Sollte dieser Druckabfall jedoch unzureichend sein, so kann der Bohrstrang gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in der axialen Spülflüssigkeitsführung unterhalb der Austrittsöffnung eine gegebenenfalls zwangläufig steuerbare Drosselstelle, z. B. ein Venturirohr, ein Ventil od. dgL, aufweisen.
  • Nach anderen Ausgestaltungen der Erfindung sind die verformbaren Zonen auf dem Umfang der Hülse entweder gleichmäßig verteilt, wenn die Hülse ausschließlich zur geradlinigen Führung des Bohrgestänges dienen soll, oder asymmetrisch verteilt, wenn mittels der Führung eine Änderung der Bohrrichtung gewünscht wird.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die Hülse auf dem rotierenden Bohrgestänge oder auf einen nicht rotierenden Teil des Bohrstranges verdrehbar und - gegebenenfalls durch geeignete Dichtungen -zugleich flüssigkeitsdicht gelagert. Hierdurch wird auch bei rotierenden Bohrgestängen eine ruhende Auflage der zur Abstützung dienenden Zonen auf der Bohrlochwandung gewährleistet. Sofern alle Teile des Bohrgestänges mitrotieren, ist dabei nur eine genau axiale Führung möglich. Wenn die Hülse demgegenüber nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auf einem nicht rotierendem Teil des Bohrstranges unverdrehbar angeordnet ist, dann kann im Falle der asymmetrischen Anordnung der genannten Zonen an der Hülse auch die gewünschte Ablenkung herbeigeführt werden.
  • Damit die Hülse mit ihren radial verformbaren Zonen über eine gewisse Bohrlänge von beispielsweise 0,5 m oder mehr auch wirklich an der Bohrlochwandung verankert werden kann, kann die Hülse auf dieser Länge in an sich bekannter Weise längsverschiebbar angeordnet sein, wobei es zur Gewährleistung einer guten Führung besonders vorteilhaft ist, wenn die Hülse in an sich bekannter Weise auf der unmittelbar über dem Bohrwerkzeug befindlichen Stange angeordnet ist. Innerhalb der Verschiebungsgrenzen kann die Hülse dann abwechselnd z. B. hydraulisch verschoben werden, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein die Hülse durchsetzendes Rohr in an sich bekannter Weise innerhalb des Hohlraumes auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt ist und mit der Hülse an deren Enden verbundene Muffen mit entsprechend unterschiedlichem Lagerquerschnitt durchsetzt. Dabei kann die Hülse auch einer Zylinder-Kolben-Vorschubeinrichtung eines Drehbohrgestänges zugeordnet sein.
  • Die zur unmittelbaren Abstützung an der Bohrlochwandung kommenden verformbaren Zonen der Hülse werden im allgemeinen so ausgebildet, daß sie den bei der Abstützung etwa vorkommenden Schleifbeanspruchungen standhalten. Die Außenflächen der verformbaren Zonen können erfindungsgemäß jedoch auch noch mit Verankerungs- und Verschleißrippen oder mit Gleitkufen versehen sein, die als zusätzlicher Verschleißschutz dienen und zugleich einer Drehbewegung der Hülse entgegenwirken und die Einhaltung der gewünschten Führungsrichtung begünstigen.
  • Der infolge der Reibung der verformbaren Zonen an der Bohrlochwandung entstehende Vorschubwiderstand in axialer Richtung kann durch Beeinflussung des Spülflüssigkeitsdruckes so geregelt werden, daß er gegenüber der üblichen Belastung des Bohrwerkzeuges nur klein ist. Da die üblichen Belastungen des Bohrwerkzeuges im Laufe des Bohrvorganges ein Vielfaches von 10 t betragen können, kann an der Führungsstelle ohne weiteres ein Reibungswiderstand von einigen Tonnen zugelassen werden.
  • Wenn der radiale Dehnungsweg der verformbaren Zonen vom Druck der Spülflüssigkeit abhängt, kann die Hülse durch eine entsprechende Wahl des Flüssigkeitsdruckes auch in seitlichen, abgelenkten Löchern, deren Durchmesser kleiner als der des breiteren Ausgangsloches ist, noch gut zur Führung dienen, ohne daß das Bohrwerkzeug gezogen zu werden braucht.
  • Wenn mit der erfindungsgemäßen Führung eine bestimmte Ablenkung eines nicht rotierenden Bohrgestänges gewünscht wird, dann werden nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwei Stangen durch ein um eine Querachse biegsames oder gelenkiges Übergangsstück verbunden, damit der gewünschten Ablenkung kein unnötiger Widerstand entgegenwirkt. Ist das Bohrgestänge an der Gelenkstelle von einer rotierenden Antriebswelle durchsetzt, so ist eine am vorgenannten Übergangsstück befindliche Kupplungsstelle der die beiden Längen durchsetzenden Antriebswelle zweckmäßig als Kardangelenk od. dgl. ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann jedem Bohrwerkzeug, jedem Bohrgestänge und auch jeder Vorrichtung, z. B. einem Fang-, Kontroll- oder Meßgerät od. dgl. angepaßt werden, das in eine senkrechte, schräg oder auch waagerecht verlaufende Erdbohrung eingeführt wird. Insbesondere läßt sie sich leicht den abgelenkten Bohrungen kleineren Krümmungshalbmessers anpassen, wie sie z. B. bei seitlichen Bohrungen in ein ergiebiges Vorkommen auftreten. Sie kann auch dazu verwendet werden, ein auf einem Teil seiner Länge aus aufeinanderfolgenden nachgiebigen oder gelenkig gekuppelten Stangen bestehendes Bohrgestänge zu führen. Im übrigen kann sie auch bei Bohrverfahren mit einem Bohrlochmotor und einem biegsamen Bohrgestänge ohne weiteres Anwendung finden und erlaubt dabei nicht nur die Führung des Bohrwerkzeuges, sondern - im Falle eines intermittierenden Vorschubes - auch eine zeitweilige radiale Verankerung des Motorgehäuses im Bohrloch, wenn das am Bohrwerkzeug erforderliche Drehmoment das für das biegsame Bohrgestänge zulässige Höchstdrehmoment überschreiten sollte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand mehrerer schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert; es zeigt F i g. 1 eine in ein rotierendes Bohrgestänge einschaltbare erfindungsgemäße Führungsvorrichtung im Aufriß, F i g. 2 eine ähnliche Vorrichtung an einem rotierenden Bohrgestänge (in einem gegenüber F i g. 1 vergrößerten axialen Teilschnitt), F i g. 3 eine Einrichtung, die den Umlauf der Bohrflüssigkeit ohne Formänderung der elastischen Zonen der erfindungsgemäßen Hülse ermöglicht (in einem etwa der F i g. 2 entsprechenden Teilschnitt), F i g. 4 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer auf einer rotierenden Stange längsverschiebbaren Hülse (in einem gegenüber F i g. 2 etwas kleineren Axialschnitt), F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig.4, F i g. 6 eine ähnliche Vorrichtung, bei der die Hülse auf der als Druckzylinder ausgebildeten Stange lediglich verdrehbar und im Druckzylinder ein mit seiner unten herausragenden Stange das Werkzeug tragender hydraulisch längsverschiebbarer Kolben gelagert ist (in gleicher Darstellung wie F i g. 4), F i g. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII in F i g. 6, F i g. 8 eine Bohrturbine, ausgerüstet mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Ablenkungshülse, F i g. 9 das obere Anschlußstück einer für einen Bohrlochmotor bestimmten Hülse (im Axialschnitt), F i g. 10 den oberen Teil desselben Anschlußstückes in einem gegenüber F i g. 9 um 90° gedrehten Teilschnitt, F i g. 11 das untere Ende eines gelenkig ausgebildeten Bohrstranges mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bohren von seitlichen Löchern oder von einen kleinen Krümmungsradius aufweisenden Löchern in einer Seitenansicht (teilweise axial geschnitten), F i g. 12 ein etwas abgewandeltes Anschlußstück des Bohrstranges gemäß F i g. 11 (ebenfalls in Seitenansicht).
  • Die in F i g. 1 dargestellte, als Ablenkungsvorrichtung verwendbare Führungsvorrichtung besteht aus einer nicht sichtbaren Bohrstange, welche durch Endanschlußstücke 1 begrenzt ist und die Verbindung mit den anschließenden Bohrstangen ermöglicht. Im Mittelteil dieser Vorrichtung befindet sich eine Hülse 2 mit genau abgegrenzten Zonen 3, die in radialer Richtung elastisch verformbar sind. Dadurch können Lager gebildet werden, die sich, wie aus F i g. 8 ersichtlich, unter der Wirkung des innerhalb der Hülse 2 herrschenden Druckes an der Wandung des gebohrten Loches abstützen. An jedem Ende ist die Vorrichtung durch Muffen 4 begrenzt. Im vorliegenden Fall gestattet die Lage der Zonen 3, wie nachstehend in Verbindung mit F i g. 8 beschrieben, eine Ablenkung zu erzielen, wenn die Hülse 2 unverdrehbar geführt wird.
  • In F i g. 2 ist das Ende einer Hülse 2 gezeigt, die auf einer Stange 5 montiert ist und an ihren Enden ebenfalls je ein Endanschlußstück 1 und eine Muffe 4 aufweist. Die Hülse 2 ist an jedem Ende mittels Hülsenanschlußstücken 6 gehalten, die durch eine Gegenmutter 7 gesichert sind, welche auf eine Anschlußmuffe 8 aufgeschraubt ist und zum Festziehen einer die Abdichtung gewährleistenden Stopfbuchspackung 9 dient. Wie in F i g. 1 angedeutet, kann auch dort die Hülse 2 mit durch Gegenmuttern 7 gesicherten Hülsenanschlußstücken 6 gehalten sein. Jedes Endanschlußstück 1 stützt sich über zwei die Stange 5 umgebende Abstandshülsen 10 und 12 und eine dazwischenliegende Lagerscheibe 11 an einer Stopfbüchsenhülse 13 ab, welche an einer Schulter der Stange 5 anliegt. Die aus der Stange 5 und den über das Endanschlußstück 1 festgezogenen genannten Teilen bestehende Einheit kann sich mittels eines an der Lagerscheibe 11 angeordneten Doppellagers 14 gegenüber der Hülse 2 drehen. Gewünschtenfalls kann das Doppellager auch durch Axialgleitlager ersetzt werden.
  • Die Hülse 2 trägt symmetrisch angeordnete, elastisch verformbare Zonen 3 und dient zur Zentrierung des Bohrgestänges im z. B. aus F i g. 8 ersichtlichen Bohrloch. Die übrigen Teile der Hülse 2 können steif oder ebenfalls elastisch verformbar sein. Die Zonen 3 können aus jedem geeigneten Material, z. B. aus Gummi, bestehen. Im Falle einer nachgiebigen Hülse 2 kann die Verformbarkeit in den Zonen 3 durch eine dortige vorgeformte Ausbuchtung begünstigt werden. Wie gezeigt, sind in der Stange 5 radiale Öffnungen 15 vorgesehen, die das Innere der Stangen mit dem Inneren der Hülse 2 verbinden.
  • Beim Bohren durchströmt die Spülflüssigkeit die Stange 5, und es entsteht zwischen deren Längsbohrung, dem- die Stange innerhalb der Hülse 2 umgebenden Ringraum und dem die Hülse umgebenden Ringraum des Bohrloches ein Druckunterschied, der sich aus dem Druckabfall im Werkzeug oder im Motor oder aus einer Drosselung ergibt und die radiale Verformung der Zonen 3 nach außen bewirkt.
  • Die äußeren Teile der Zonen 3 kommen somit mit der Wandung des gebohrten Loches in Berührung und bewirken dadurch während des Bohrvorganges eine Führung des Bohrgestänges. Die Größe der radialen Ausdehnung der Zonen 3 ist vom genannten Druckunterschied abhängig. Während der Führung wird die Hülse 2 an der Bohrlochwandung festgehalten, und es kann sich die Stange 5 mittels der Doppellager 14 innerhalb der Hülse 2 frei drehen, wobei die Abdichtung mittels der Stopfbuchspackung 9 sichergestellt ist.
  • In F i g. 3 ist eine Einrichtung gezeigt, die ein örtliches Außerbetriebsetzen der Führungsvorrichtung gestattet. Die von der Hülse 2 umgebene Stange 5 weist hier Öffnungen 15 auf, die die Bohrung der Stange mit dem zwischen dieser und der Hülse 2 belassenen Ringraum 17 verbinden. Im vorliegenden Fall ist die Bohrung der Stange 5 dicht unterhalb einiger radialer Öffnungen 15 auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt und bildet dadurch eine Sitzfläche 18, auf welcher sich gemäß F i g. 3 eine die Öffnungen abschließende Buchse 19 abstützt, die außen mit einer Dichtung 20 aus Gummi od. dgl. versehen ist.
  • Die Buchse 19 umgibt und trägt mittels Scherstiften 21 einen nach unten durch einen Führungsansatz 23 verlängerten Stopfen 22. Unterhalb der dadurch gebildeten Baugruppe ist die Bohrung der Stange 5 zur Aufnahme des Stopfens 22 zu einer Kammer 24 erweitert, die unten von einem Ring 25 begrenzt ist, der von Umlaufkanälen 26 durchsetzt ist.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Soll die in F i g. 3 dargestellte Hülse 2 mit ihren elastisch verformbaren Zonen nicht benutzt werden, so wird die Buchse 19 nebst Dichtung 20 und Stopfen 22 in die Stange 5 herabgelassen, wobei der verhältnismäßig schwere Stopfen 22 ein vorzeitiges Hängenbleiben der Buches 19 in der Bohrung der Stange 5 verhindert. Es werden also die Öffnungen 15 durch die Dichtung 20 der Buchse 19 abgeschlossen. Beim anschließenden Betrieb des Bohrgestänges hat der auf die obere Stirnfläche des Stopfens 22 wirkende Flüssigkeitsdruck das Abscheren der Scherstifte 21 zur Folge, so daß der durch seinen Führungsansatz 23 geführte Stopfen auf den Ring 25 fällt und den Durchgang der Spülflüssigkeit durch die Umlaufkanäle 26 freigibt. Die Buchse 19 und die Dichtung 20 verbleiben aber auf der Sitzfläche 18 und halten die dortigen Öffnungen 15 abgeschlossen.
  • Ähnliche, mit der vorgenannten gegebenenfalls kombinierte Einrichtungen können gewünschtenfalls das Öffnen der vorher geschlossenen Öffnungen 15 bewirken, wenn das in das Bohrloch eingeführte Bohrgestänge mit seinem Werkzeug die Sohle des Bohrloches erreicht hat.
  • Bei der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung, die ein Rotieren und Längsverschieben der eine obere Muffe 29 und eine mit einem Bohrmeißel 31 verbundene untere Muffe 30 tragenden Stange 28 zuläßt, bildet die Hülse 32, deren Zonen 33, 34 durch die Wirkung der Spülflüssigkeit elastisch nach außen verformbar sind, mit der Stange 28 einen ringförmigen Hohlraum 35, der durch Öffnungen 36 mit der Bohrung der Stange in Verbindung steht. Wie gezeigt, weist die Stange 28 im Bereich des Hohlraumes 25 und zugleich oberhalb der Öffnungen 36 eine nach unten gerichtete Ringschulter 37 auf.
  • In diesem Falle ist die elastische Hülse 32 an ihren Enden in Muffen 38 gehalten, die auf der Stange 28 mittels Lagern 39, welche abgedichtet sind oder durch Leckflüssigkeit leicht bespült werden, frei drehbar sind. Die Hülse 32 wird in den elastischen Zonen 33, 34 unter der Wirkung des vorerwähnten Druckunterschiedes verformt. Die Zonen 33, 34 sind außen mit Führungs- und Verschleißrippen 40 versehen, mit welchen sie sich gegen die Wandung des gebohrten Loches abstützen. Innerhalb der Hülse 32 sind noch Zentrierungsrippen 41 (vgl. auch F i g. 5) vorgesehen.
  • Wenn man den Überdruck innerhalb der Hülse 32 allmählich wirken läßt, so wird sie infolge der gegenüber der oberen Muffe 38 nebst Lager 39 größeren inneren Fläche der unteren Muffe 38' nebst Lager 39' zunächst nach unten verschoben. Wird z. B. angenommen, daß die Stange 28 über der Schulter 37 15 cm Durchmesser und unter der Schulter 12 cm Durchmesser hat, so ist die Differenz der Querschnitte zwischen den Lagermuffen 38, 39, die den Druck aufnehmen, gleich Bei einem Druckabfall von 30 bis 40 kg/cm2, wie er beim Strahlbohren in einem normalen Bohrmeißel auftritt, verfügt man also für das Hinunterschieben der Hülse über einen Druck in der Größenordnung von 2000 bis 2500 kg. Ist die Hülse 32 nach unten verschoben, so verformen sich auch ihre Zonen 33 unter der Wirkung des nunmehr weiter ansteigenden Druckes und stützen die Hülse im Bohrloch ab. Es kann danach bei beibehaltener Führung auf einer Länge gebohrt werden, die dem Verschiebungshub der Stange in der Hülse entspricht. Ist diese Strecke zurückgelegt, so wird das Einpumpen der Spülflüssigkeit und damit auch das Abstützen der Hülse an der Bohrlochwandung kurz unterbrochen und der Arbeitsvorgang wiederholt. In den F i g. 6 und 7 ist eine Hülse gezeigt, die mit einer hydraulischen Vorschubeinrichtung zusammenwirkt. In diesen Figuren ist die obere Muffe eines rohrförmigen Körpers 44 der Vorrichtung mit 43 und die zugeordnete untere Muffe, die mittels eines undichten unteren Lagers 46 auf einer Stange 47 gleitet, mit 45 bezeichnet. Die Stange 47 trägt einen Kolben 48, der innerhalb des Körpers 44 längsverschiebbar ist. Ferner weist die Stange 47 im Bereich ihres oberen Endes Längsrippen 49 auf, die wie insbesondere aus F i g. 7 hervorgeht, zwischen innere Längsrippen 50 des Körpers 44 greifen und dadurch die Drehverbindung zwischen Körper 44 und Stange 47 gewährleisten. Das Ganze ist von einer elastischen Hülse 51 umgeben, die mit verformbaren Zonen 52 versehen ist und deren Enden zwischen einer oberen und einer unteren Muffe 53 gehalten sind. Die Muffen sind Lagern 54 zugeordnet, die für eine dichte bzw. annähernd dichte Anlage der Muffen 53 am Körper 44 sorgen. Oben und unten sind zwischen den Muffen 53 der Hülse 51 und den Muffen 43 und 45 des Körpers 44 Wälz- oder Gleitlager 55 vorgesehen. An ihrem unteren Teil endet die Stange 47 in eine Muffe 56, die zur Befestigung des Bohrmeißels 57 dient. Die elastischen Zonen 52 der Hülse 51 sind außen mit Führungs- und Verschleißrippen 58 versehen.
  • Diese Vorrichtung arbeitet wie folgt: Zunächst wird der Körper 44 hinuntergelassen, bis der Bohrmeißel 57 auf der Bohrlochsohle aufsitzt und der Körper 44 mit den unteren Enden seiner inneren Längsrippen 50 auf dem Kolben 48 zu liegen kommt. Sobald der Druck innerhalb des Bohrgestänges wirksam wird, legen sich die elastischen Zonen 52 gegen die Wandung des gebohrten Loches an und gewährleisten die Abstützung des Körpers 44 in der Erdbohrung und die Führung der Stange 47. Gleichzeitig übt die Spülflüssigkeit auf die Stange 47 und den Kolben 48 einen nach unten gerichteten Druck aus. Das weitere Bohren kann nun durch Verschieben der Stange 47 nach unten bis auf den vollen Hub erfolgen, wobei die Hülse 51 an der Wandung des gebohrten Loches blockiert bleibt. Das Verschieben der Stange 47 nach unten erfolgt im Laufe des Bohrvorganges unter der Wirkung des auf den Kolben 48 wirkenden Druckunterschiedes. Es wäre selbstverständlich auch möglich, den Kolben 48 oberhalb oder unterhalb der Hülse 51 statt innerhalb derselben anzuordnen.
  • Als weitere Ausführungsfbrm zeigt F i g. 8 eine Bohrturbine, die mit einer Ablenkungshülse ausgestattet ist. Die Hülse 60 besitzt elastisch verformbare Zonen 61, die Führungslager bilden und dazu bestimmt sind, sich gegen die Wandung 62 des Bohrloches abzustützen, und die derart symmetrisch verteilt sind, daß sie im Lauf des Bohrvorganges, wie gezeigt, eine Ablenkung verursachen. Zum geradlinigen Bohren würde die Verteilung symmetrisch sein. Mit 63 und 64 sind die obere und die untere Muffe der Hülse bezeichnet. Aus der Hülse 60 ragt unten die Welle 65 der Turbine heraus, die das Bohrwerkzeug 66 trägt. Die Turbine ist durch ein biegsames oder gelenkiges, mit dem Bohrgestänge 68 verbundenes Anschlußstück 67 nach oben verlängert.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, erfolgt in diesem Fall durch die radialen, sich infolge der elastischen Verformbarkeit der Zonen 61 ergebenden Vorsprünge der Hülse 60 und durch deren Abstützung an der Wandung des Bohrloches eine Neigung der Turbinenachse und der Meißelachse gegenüber dem Bohrgestänge 68. Dieser Neigung bzw. Schrägstellung entspricht eine Ablenkung der Bohrung. Im vorliegenden Fall ergibt sich der Winkel a, den die Turbine und das Bohrgestänge 68 einschließen, aus der Beziehung: wobei D = Durchmesser des gebohrten Loches, d = Durchmesser der Hülse, L = Länge des Turbinenstators und angenommen ist, daß die Länge des Turbinenstators gemäß F i g. 8 mit der Länge der Hülse übereinstimmt.
  • Hat man z. B.
  • D = 315 mm, d = 250 mm, L = 10 000 mm, so ist tg a = 115.10-4, .und a = 40 min.
  • Bei einer um 5 m kürzeren Turbine ergibt sich a = 1° 19 min, was Krümmungshalbmessern des gebohrten Loches von 860 bzw. 214 m entspricht.
  • In F i g..9 ist das obere Anschlußstück einer einen Bohrlochmotor umgebenden Hülse 72 im Schnitt gezeigt. Dabei ist über dem Motorkörper 70 ein Anschlußtück 71 angeordnet. Wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die den Motor umgebende Hülse 72 in Endmuffen 73 gehalten, die hier mittels Muttern 74 gesichert sind. In das Anschlußstück 71 ist der untere Teil 75 eines gelenkigen Anschlußstückes eingeschraubt, dessen oberer Teil 76 mittels innerer Lageraugen 80 (vgl. auch F i g. 10) auf inneren Querzapfen 77 des unteren Teils 75 gelenkig gelagert ist. Der Ausschlagwinkel des Anschlußstückes ist mit 78 bezeichnet. Das Anschlußstück ist von einer elastischen Schutzhülse 79 umgeben, die in Ausnehmungen 81 der Teile 75 und 76 eingreift. Die Hülse 72 ist auf dem unteren Teil des Stators des Bohrlochmotors in ähnlicher Weise wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen gelagert. Das gelenkige Anschlußstück gestattet das Bohren mit der gewünschten Ablenkung durch die elastische Verformung der entsprechenden (hier nicht sichtbaren) Zonen der Hülse 72.
  • In F i g. 11 ist ein gelenkiges Bohrgestänge dargestellt, das im Bereich seines unteren Endes mit einer Hülse 83 ausgestattet ist, die asymmetrisch verformbare Zonen 84 aufweist, welche sich gegen die Wandung 85 des Bohrloches abstützen und zum zum Bohren von seitlichen oder abweichenden Löchern dienen. Die dargestellte Einrichtung eignet sich ganz besonders für Bohrturbinen und sonstige Bohrlochmotoren, kann jedoch auch beim üblichen Drehbohren Anwendung finden.
  • Wie gezeigt, befindet sich hier die Hülse 83 unterhalb der Antriebssektion 86, die z. B. aus einer Bohrturbine bestehen kann. Die Abtriebswelle 87 dieser Turbine ist mittels eines Kardangelenkes 88 mit einer Welle 89 verbunden, die innerhalb der Hülse 83 geführt ist und den Bohrmeißel 90 antreibt. Die Hülse 83 ist in einer oberen und einer unteren Muffe 91 bzw. 92 gehalten. Die obere Muffe 91 ist einem Lager 93 zugeordnet, welches die Welle 89 umgibt und trägt ein gelenkiges Anschlußstück 94, welches dem in F i g. 9 dargestellten ähnlich sein kann. Die untere Muffe 92 ist einem Lager 95 zugeordnet, welches sich an einer durch eine Schulter 97 der Welle 89 gehaltenen Buchse 96 abstützt.
  • Am oberen Ende der Antriebssektion 86 ist ein gelenkiger oder biegsamer Anschlußübergang 98 vorgesehen, welcher die Verbindung zu der darüber anschließenden Stange 99 herstellt. Die obere Stange 99 kann aus einer weiteren Antriebssektion oder, falls die Leistung der Antriebssektion 86 ausreicht, aus einer einfachen Bohrgestängestange bestehen.
  • Wie bereits erläutert, kann mittels der an der Hülse 83 asymmetrisch angeordneten Zonen 84, die durch die elastische Verformung nach außen treten und sich gegen die Wandung des Bohrloches abstützen, ein fortschreitendes Führen in einem Grundloch bzw. in einer Ablenkung des Bohrloches erzielt werden, und zwar auch dann, wenn der Durchmesser dieser Ablenkung kleiner ist, weil der Verformungsgrad der Zonen der Hülse nach außen von dem innerhalb größerer Grenzen einstellbaren Spüldruck abhängig ist.
  • In F i g. 12 ist gemäß einer weiteren Ausführungsform zwischen der Stange 99 und der Antriebssektion 86 ein gelenkiges Anschlußstück 100 dargestellt. Wie gezeigt, weist das verwendete Anschlußstück 100 ein spreizbares seitliches Führungslager 101 auf, welches derart ausgebildet ist, daß es selber zum Führen der ganzen Einheit innerhalb des Bohrloches beiträgt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Führen eines Bohrwerkzeuges, die an einer Stange oder einem sonstigen Teil eines von einer Spülflüssigkeit durchströmten Bohrstranges angeordnet ist, bestehend aus einer die Stange mit Spiel umgebenden und mit dem von ihr eingeschlossenen, nach außen abgedichteten Hohlraum an die Spülflüssigkeit anschließbaren Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2 bzw. 32, 51, 60, 72, 83) begrenzte, unter dem Druck der Spülflüssigkeit radial verformbare, sich an der Bohrlochwandung abstützende Zonen (3 bzw. 33, 34, 52, 61, 84) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dehnungsweg jeder genannten Zone radial zum Bohrstrang (z. B. 5) vom Flüssigkeitsdruck abhängig ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus dem Bohrstrang (z. B. 5) in den Hohlraum (17) hineinführende Öffnung (15) für die Spülflüssigkeit zwangläufig steuerbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrstrang in der axialen Spülflüssigkeitsführung unterhalb der Öffnung (z. B. 15) eine gegebenenfalls zwangläufig steuerbare Drosselstelle, z. B. ein Venturirohr, ein Ventil (26) od. dgl., aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbaren Zonen (z. B. 33, 34) auf dem Umfang der Hülse (32) gleichmäßig verteilt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbaren Zonen (z. B. 52, 84) auf dem Umfang der Hülse (51 bzw. 83) asymmetrisch verteilt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2 bzw. 32 bzw. 51) auf dem rotierenden Bohrgestänge (5 bzw. 28) oder auf dem nicht rotierenden Körper (44) drehbar und - gegebenenfalls durch geeignete Dichtungen (z. B. 9) -zugleich flüssigkeitsdicht gelagert ist. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (72 bzw. 83) auf einem Teil des nicht rotierenden Bohrstranges (z. B. 70) unverdrehbar angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (32 bzw. 51) auf der Stange (28 bzw. 47) in an sich bekannter Weise längsverschiebbar angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (z. B. 32) in an sich bekannter Weise auf der unmittelbar über dem Bohrwerkzeug (31) befindlichen Stange (28) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Hülse (32) durchsetzende Stange (28) in an sich bekannter Weise innerhalb des Hohlraumes (35) auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt ist und mit der Hülse (32) an deren Enden verbundene Muffen (38) mit entsprechend unterschiedlichem Lagerquerschnitt durchsetzt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (51) einer Zylinder-Kolben-Vorschubeinrichtung (44, 48) eines Drehbohrgestänges zugeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der elastischen Zonen (z. B. 33, 34) mit Verankerungs- und Verschleißrippen (40) oder mit Gleitkufen versehen sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stangen (z. B. 68 und 63) eines nicht rotierenden Bohrgestänges durch ein um eine Querachse biegsames oder gelenkiges Übergangsstück (67) verbunden sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Übergangsstück (67) befindliche Kupplungstelle einer die beiden Stangen durchsetzenden Antriebswelle (87, 89) als Kardangelenk (88) od. dgl. ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 815 930.
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FR2622920A1 (fr) * 1987-11-09 1989-05-12 Smf Int Dispositif de reglage de la direction d'avancement d'un outil de forage et procede de reglage correspondan
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