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DE1169340B - Sich selbst ueberwachende Einrichtung zur UEberwachung von mit Schwankungen behafteten Zustaenden - Google Patents

Sich selbst ueberwachende Einrichtung zur UEberwachung von mit Schwankungen behafteten Zustaenden

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Publication number
DE1169340B
DE1169340B DES50792A DES0050792A DE1169340B DE 1169340 B DE1169340 B DE 1169340B DE S50792 A DES50792 A DE S50792A DE S0050792 A DES0050792 A DE S0050792A DE 1169340 B DE1169340 B DE 1169340B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluctuations
monitoring
amplifier
relay
time interval
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50792A
Other languages
English (en)
Inventor
William Grant Rowell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scully Signal Co
Original Assignee
Scully Signal Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scully Signal Co filed Critical Scully Signal Co
Publication of DE1169340B publication Critical patent/DE1169340B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B26/00Alarm systems in which substations are interrogated in succession by a central station
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/04Monitoring of the detection circuits

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Sich selbst überwachende Einrichtung zur Überwachung von mit Schwankungen behafteten Zuständen Die Erfindung betrifft eine sich selbst überwachende Einrichtung zur Überwachung von mit Schwankungen behafteten Zuständen, die durch ein elektrisches Signal darstellbar sind, wobei die Frequenz der Schwankungen innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereiches liegt und die längste Periodendauer der Schwankungen kürzer ist als eine vorgegebene Zeitdauer.
  • Einrichtungen der vorerwähnten Art sind bereits bekannt, durch die beim überschreiten eines vorgegebenen Zeitintervalls für die Schwankungen, mit denen das zu überwachende Signal moduliert wurde, ein Signal ausgelöst wird.
  • Es sind auch Vorrichtungen zur Prüfung der Betriebsfähigkeit einer lichtelektrischen Anordnung bekannt, bei denen die Überwachungsvorrichtung periodisch in den Zustand versetzt wird, bei dem bei fehlerfreiem Zustand der Anordnung die Betätigung der Anzeigevorrichtung erfolgt. Die vorerwähnte und ähnliche bekannte überwachungseinrichtung konnten eine völlig fehlersichere Überwachung nicht gewährleisten, weil bei ihnen der zu überwachende Zustand mit einer von dem Überwachungsgerät erzeugten Frequenz moduliert wurde und ein ordnungsgemäßer Zustand der überwachungseinrichtung vorgetäuscht werden kann, während die Einrichtung tatsächlich versagt oder das den zu überwachenden Zustand wiedergebende Signal verlorengegangen ist.
  • Ein weiterer Mangel der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß bei ihnen die Überprüfung der Einrichtung selbst jeweils zu einer Zeit stattfindet, zu der die Einrichtung den zu überwachenden Zustand noch nicht überwacht. Während der überprüfung der Einrichtung könnte also der zu überwachende Zustand Unregelmäßigkeiten aufweisen, die an sich der Überwachung bedürfen.
  • Durch die Erfindung wird eine überwachungseinrichtung geschaffen, die ständig den zu überwachenden Zustand kontrolliert und gleichzeitig ihre eigene Funktionsfähigkeit nachprüft, wobei im Gegensatz zu bekannten ähnlichen Einrichtungen keine besonderen Mittel zur Modulation des den zu überwachenden Zustand wiedergebenden Signals erforderlich sind.
  • Die Erfindung bedient sich vielmehr zur überwachung des zu kontrollierenden Zustands und zur Überwachung ihrer eigenen Funktionsfähigkeit der Schwankungen, die den zu überwachenden Zustand selbst kennzeichnen.
  • Demgemäß ist bei einer sich selbst überwachenden Einrichtung zur Überwachung von mit Schwankungen behafteten Zuständen, die durch ein elektrisches Signal darstellbar sind, wobei die Frequenz der Schwankungen innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereichs liegt und die längste Periodendauer der Schwankungen kürzer ist als eine vorgegebene Zeitdauer, erfindungsgemäß ein auf den vorgegebenen Frequenzbereich abgestimmtes Filter und eine an sich bekannte Vorrichtung zur überwachung des vorgegebenen Zeitintervalls, die bei seinem Überschreiten ein Signal auslöst, eingeschaltet.
  • Die Erfindung bezieht sich im übrigen auf zweckmäßige Ausführungsformen einer solchen Einrichtung sowie auf ein Verfahren zum überwachen von mit Schwankungen behafteten Zuständen, die durch ein elektrisches Signal darstellbar sind, wobei die Frequenz der Schwankungen innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereiches liegt und die längste Periodendauer der Schwankungen kürzer ist als eine vorgegebene Zeitdauer, wobei man ein elektrisches Signal erzeugt, dessen Schwankungen denen der zu überwachenden Zustände entsprechen, die Schwankungen mittels eines Filters von dem Signal trennt, ihnen durch einen Verstärker Wechselstromenergie zuführt und abwechselnd die Wechselstromenergie in mittels eines Kondensators gespeicherte Gleichstromenergie umwandelt und darauf die gespeicherte Gleichstromenergie auf eine Alarm- oder Anzeigevorrichtung schaltet. Nachstehend werden weitere Einzelheiten und Eigenschaften der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Schaltschema einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung und F i g. 2 ein ähnliches Schema einer abgeänderten Ausführungsform.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer sich selbst überwachenden Einrichtung zur überwachung von mit Schwankungen behafteten Zuständen beschrieben, wobei diese durch eine Flamme repräsentiert sind, die hinsichtlich der von ihr ausgesandten Strahlung Schwankungen unterliegt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf solche Einrichtungen speziell beschränkt. Sie kann in ähnlicher Weise auf viel unterschiedliche Arten elektrischer, elektronischer, mechanischer und elektromechanischer Anlagen angewendet werden.
  • In F i g. 1 ist 2 eine Vorrichtung, die aus einer Sonde oder einem Detektor besteht und auf von einer Flamme 1 ausgehende Strahlungen, beispielsweise einer Gasflamme oder der Flamme eines ölbrenners od. dgl., anspricht. Während der Detektor 2 ein auf spezifische, in charakteristischer Weise die Flamme 1 begleitende Tonfrequenzschwankungen ansprechendes Mikrophon oder eine Photozelle für den Empfang von charakteristischem sichtbarem oder ultraviolettem Licht oder anderen in ihrer Intensität schwankenden Merkmalen der Flamme 1 sein könnte, wird vorzugsweise eine Photozelle 2 aus Bleisulfid od. dgl. verwendet, die auf die Infrarot-oder Temperaturschwankungen der Flamme 1 anspricht, die innerhalb eines Bereiches von 5 bis 25 Hz auftreten. Der infrarot- oder temperaturempfindliche Detektor in Form der Photozelle 2 ist mit den Eingangsanschlüssen 4, 6 einer elektronischen Flammenüberwachungsverstärkeranlage 8 mit hohem Eingangswiderstand verbunden. Die Anlage8 ist in einer üblichen kommerziellen Bauart dargestellt, die zwei Wechselstromverstärkerstufen mit Elektronen- oder Vakuumröhren T 1 A und T 1 B und zwei Gleichstromverstärker T 3 A und T 3 B aufweist. Am Ausgang 10, 12 des Verstärkers 8 liegt ein Transformator TR 2 mit einer Primärwicklung 14, die elektromagnetisch mit einer aufwärts transformierenden Sekundärwicklung16 gekoppelt ist. Der Sekundärwicklung 16 sind gleichgepolte Gleichrichter18 und 20 parallel geschaltet. Ein den Abschluß bildendes GleichstromreiaisRY ist über einen Leiter22 mit dem Verbindungspunkt24 der Gleichrichter 18 und 20 und über einen Leiter 26 mit einer Zwischenanzapfung28 der Sekundärwicklung 16 verbunden.
  • Der Transformator TR 2 ist durch eine geeignete bekannte Form seines magnetischen Kernes so abgestimmt, daß er einen niedrigen Widerstand hat und optimal auf elektrische Schwankungen anspricht, deren Frequenzen innerhalb des Bereiches von 5 bis 25 Hz oder auf irgendeinem Teil dieses Bereiches lieaen. Der Transformator TR 2 hat dann eine hohe Impedanz mit vernachlässigbarer Empfindlichkeit für alle anderen, außerhalb des genannten Bereiches liegende Schwankungsfrequenzen, beispielsweise für den an den Netzanschlüssen 32, 34 liegenden Wechselstrom.
  • Das RelaisRY ist als Gleichstromrelais dargestellt, das über einen Anker 36 einen Schalter 38 steuert, der zum Betätigen einer Alarineinrichtung, eines Anzeigers, einer Kontrolle oder einer anderen Vorrichtung mit den beiden Kontakten 40, 42 zusammenwirkt. Dem Relais R Y ist ein Kondensator C 10 parallel geschaltet, der es zu einem abfallverzögerten Relais macht. Durch geeignete Wahl des Wertes des Kondensators CIO und des Widerstandes der Relaiswicklung wird das RelaisRY, nachdem es erregt wurde, erst nach Ablauf eines Zeitintervalls stromlos, das dem erwähnten vorgegebenen Zeitintervall entspricht und größer ist als die längste Periode des Bereiches von 5 bis 25 Hz. Selbstverständlich können auch andere bekannte Arten verzögerter oder langsam ansprechender Anzeigevorrichtungen, Alarmeinrichtungen oder Kontrollvorrichtungen werden. In Abweichung von den bekannten überwachungsstromkreisen der in F i g. 1 veranschaulichten Bauart wird das elektrische, mit Schwankungen behaftete, zu den Eingangsanschlüssen 4, 6 der Anlage 8 gelangende und in den beiden Wechselstromverstärkern TlA, T1B verstärkte Signal vor dem Erreichen der Ausgangsklemmen 10, 12 nicht integriert, geglättet oder gleichgerichtet. Im Gegenteil wird das mit Schwankungen behaftete Signal über zwei weitere Verstärker T3A, T3B zu den Ausgangsklemmen 10, 12 geführt, worauf die Schwankungen durch den Transformator TR2 hochtransformiert bzw. ihre Amplitude vergrößert und die Schwankungen dann gleichgerichtet werden, um das Relais RY erregt zu halten. Solange die innerhalb des vorgegebenen Frequenzbereiches liegenden, sich wiederholenden Schwankungen, die von dem Eingang 4, 6 durch die Anlage 8 hindurch zu dem Ausgang 10, 12 gelangen, im Transformator TR2 vom verstärkten, mit Schwankungen behafteten elektrischen Signal abgetrennt oder wiedergewonnen werden, bleibt das Relais RY erregt. Wenn das Abtrennen oder Wiedergewinnen der Schwankungen für eine Zeit ausfällt, die ungefähr gleich dem vorgegebenen Zeitintervall ist, so wird das Relais RY stromlos und betätigt das Alarm-, Anzeige-, Kontroll- oder sonstige Gerät. Die gesamte überwachungseinrichtung von dem Detektor 2 bis zu den Gleichrichtern 18, 20 einschließlich aller elektrischer und elektronischer Teile der Anlage ist also weitgehend ausfallsicher.
  • Nachstehend werden die Einzelheiten des Verstärkers 8 erläutert. Der Eingangsanschluß 4 ist über einen Kopplungskondensator Cl und einen Gitterwiderstand R 3 mit dem Steuergitter 46 der Verstärkerröhre T1A verbunden. Die Röhre T1A ist eine normalerweise leitende Triode, deren Kathode 48 direkt geerdet oder mit der Masse 50 verbunden ist und deren Anode 52 über einen Anodenwiderstand R 6 und einen strombegrenzenden Widerstand R 9 mit einem Anodenspannungsgleichrichter T2B verbunden ist. Der Widerstand R 9 steht mit der Kathode 54 des Verstärkers T2B in Verbindung, dessen Anode 56 mit einer Zwischenanzapfung 58 der Sekundärwicklung 60 eines Netztransformators TR 1 verbunden ist. Die Primärwicklung 62 des Transformators TR 1 wird von den Netzanschlüssen 32, 34 aus erregt. Das obere Ende der Sekundärwicklung 60 ist mit dem Ausgangsanschluß 12 und über die Primärwicklung 14 des Aufwärtstransforators TR 2 mit dem Ausgangsanschluß 10 verbunden. Das untere Ende der Sekundärwicklung 60 ist über den Leiter 64 mit dem Erdanschluß 50 verbunden. Die Heizfäden 66 der Verstärkerröhren T 1 A, T 1 B und T 3 A und T 3 B werden durch eine weitere Sekundärwicklung60'des Transformators TR 1, die ebenfalls mit dem Leiter 64 verbunden ist, erregt.
  • Zu der ersten Wechselstromverstärkerstufe gehört ein 7-Filter, das so abgestimmt oder eingestellt ist, daß es das gewünschte, wie vorstehend angegeben, von 5 bis 25 Hz reichende oder irgendein anderes, innerhalb dieses Bereiches liegendes Frequenzband durchläßt. Das dargestellte Filter enthält einen Parallelwiderstand R 2, der zwischen dem Punkt 66 zwischen Kondensator C 1 und Widerstand R 3 und dem Erdanschluß 50 liegt, wobei der Widerstand R 3 und ein weiterer mit dem Steuergitter 46 der Röhre T 1 A verbundener Kondensator C3 über einen Widerstand R 5 mit dem Erdanschluß 50 verbunden ist. Ein Gleichstrom-Sperrkondensator C4 liegt zwischen der Anode 52 der Röhre T 1 A und dem Verbindungspunkt 68 von Kondensator C 3 und Widerstand R 5. Ein Anodenspannungsglättungskondensator C2 ist zwischen dem Erdanschluß 50 und dem linken Anschluß eines Strombegrenzungswiderstandes R4 angeschlossen. Der rechte Anschluß des Widerstandes R4 ist mit dem BegrenzungswiderstandR9 verbunden. Ein ähnlicher Glättungskondensator C 9 ist von der Kathode54 des AnodenspannungsgleichrichtersT2B aus geerdet. Eine spannungsregulierende GasentladungsdiodeT4 liegt zwischen dem rechten Anschluß des Strombegrenzungswiderstandes R4 und dem Erdanschluß50. Außerdem liegt ein weiterer Strombegrenzungswiderstand Rl zwischen dem Eingangsanschluß4 der Anlage8 und dem oberen Anschluß des Kondensators C2.
  • Der Ausgang der normalerweise leitenden Wechselstromverstärkerstufe T1A ist über den Kondensator C 5 und den Widerstand R 7 mit dem Steuergitter 70 der folgenden Verstärkerstufe T 1 B gekoppelt. Die Kathode 72 der Röhre T 1 B ist mit dem Erdanschluß 50 verbunden, und die Anode 74 ist über einen Anodenwiderstand R 11 mit der Kathode 54 des Anodenspannungsgleichrichters T2B verbunden. Die Verstärkerstufen T1A und T1B können in einem einzigen Kolben liegen, z. B. als Doppeltriode, oder es können getrennte Röhren sein. Das gleiche gilt für die Verstärkerstufen T3A und T3B und für die Dioden T2B und T2A. Ein dem in Verbindung mit der Verstärkerstufe T1 A erläuterten Filter R2, R3, C3, R5 entsprechendes a-Filter R 8, C 6, R 10 liegt an dem Eingang der zweiten Verstärkerstufe T1B zwischen deren Steuergitter 70 und der Kathode 72. Ein Gleichstromsperrkondensator C7 liegt zwischen der Anode 74 der Röhre T1B und dem oberen Anschluß des Filterkondensators C6.
  • Der Ausgang des Verstärkers T1B ist über den Kondensator C 8 und den Widerstand R 13 mit dem Steuergitter76 der dritten Gleichstromverstärkerstufe T3A gekoppelt. Der WiderstandR13 und der WiderstandR14, von denen der letztere zwischen dem Steuergitter76 und der geerdeten Kathode78 der Röhre T3 A liegt, dienen als Gittervorspannungswiderstände. Ihnen ist ein weiterer Widerstand R 12, der mit dem Kondensator C8 als Filter wirkt und auch als Anodenwiderstand für die DiodeT2A dient, parallel geschaltet. Die Diode T2A ist ihrerseits zwischen dem KopplungskondensatorC8 und dernf Erdanschluß 50 angeschlossen und liefert eine Gitter-Gleichvorspannung für den Verstärker T3 A. Der VerstärkerT3A ist wie die VerstärkerT1A und T1B normalerweise leitend; seine Anode 80 ist über den Anodenwiderstand R 15 mit einer weiteren Anzapfung82 der Sekundärwicklung60 des Netztransformators TR1 verbunden. Der Widerstand R 15 dient, da er zwischen der Kathode 84 und dem Steuergitter 86 liegt, auch als Gittervorspannungswiderstand für die letzte Verstärkungsstufe T3B. Die Anode 88 der Röhre T 3 B ist ihrerseits mit dem Ausgangsanschluß 10 verbunden.
  • Das an den Eingang 4, 6 gebrachte, mit Schwankungen behaftete elektrische Signal wird dem normalerweise leitenden Verstärker T1A zugeführt, der an der Anode 52 verstärkte Schwankungen erzeugt, die dann von dem zweiten Verstärker TIB weiterverstärkt werden. Die entsprechenden, am Kondensator C8 auftretenden, negativ gerichteten Spannungsschwankungen unterbrechen oder vermindern sich wiederholend die Stromführung des Verstärkers T 3 A. Da das Gitter 86 der Röhre T 3 B normalerweise auf einem negativen Potential'gehalten wird, vermindert das Sperren der Röhre T3 A dieses negative Potential, so daß die Röhre T3B leitet. Das sich wiederholende Leiten des Verstärkers T3B hat zur Folge, daß die Schwankungen im Transformator TR 2 wiedergewonnen oder abgetrennt werden.
  • Wie bekannt, können. außer dem Transformator TR2 andere Arten von Ausgangsvorrichtungen verwendet werden. Bei der in F i g. 2 dargestellten Schaltung, die wegen ihrer Einfachheit und ihrer leicht erhältlichen üblichen Teile bevorzugt werden 'mag, sind die Anschlüsse 10 und 12 gemäß F i g. 1 mit einem elektromagnetischen Relais RY1,verbunden dargestellt, dem ein mit dem Bezugszeichen C 10' wie der Haltekondensator des Relais RY dargestellter Haltekondensator parallel geschaltet ist, der auf die innerhalb des vorgegebenen Frequenzbereiches oder -bandes liegenden Schwankungen anspricht. Außerdem muß das Relais RY 1 einen ausreichend hohen Wechselstromwiderstand haben, damit es nicht durch die Netzfrequenz betätigt wird. Ein Sperrkreis, der das Ausgangsrelais RY oder eine ähnliche Vorrichtung so lange erregt hält, wie die Schwankungen durch synchrones Erregen und Stromlosmachen des Relais RY1 abgetrennt und wiedergegeben werden, enthält einen Kondensator C12, der abwechselnd Gleichstromenergie speichert und diese Energie synchron mit den am Ausgang des Verstärkers 8 abgetrennten Schwankungen an das verzögert abfallende Relais RY abgibt. Dies wird durch die Schalter 90 und 92 erreicht, die durch die Aufwärtsbewegung des Ankers 94 des Relais RY1 beim Erregen desselben und durch die von der Feder 96 bewirkte Abwärtsbewegung des Ankers 94 beim Stromloswerden des Relais RY1 zwischen zwei Stellungen hin- und herbewegt werden.
  • Wenn das Relais RY1 stromlos ist, liegt der Schalter 90, der über den Leiter 26 ständig mit den unteren Anschlüssen des Relais RY und seinem parallel geschalteten Kondensator C10 verbunden ist, gegen den Kontakt 98 und stellt über einen Leiter 100 eine elektrische Verbindung mit einem Widerstand R 16 her. Der Widerstand R 16 ist mit dem linken Anschluß des Speicherkondensators C12 verbunden. Der rechte Anschluß des Speicherkondensators C12 ist über den Leiter 102 mit einem Kontakt104 und von da aus über den Schalter92 mit dem Leiter22 verbunden, der den oberen Anschluß des Relais RY speist. Deshalb gibt der Kondensator C 12 in der dargestellten Stellung seine gespeicherte Energie in das Relais RY.
  • Es zeigt sich außerdem, daß der nachstehend beschriebene Gleichrichter S zu dieser Zeit durch den Schalter 92 überbrückt ist. Wenn das Relais RY 1 jedoch erregt ist, werden die Schalter 90 und 92 in ihre oberen Stellungen gebracht, wobei sie die Verbindung mit dem Kontakt 98 unterbrechen bzw. eine Verbindung mit dem Kontakt 106 herstellen. In dieser Stellung lädt sich der Kondensator C12 auf und speichert ein Gleichstrompotential in einen elektrischen Stromkreis, der von dem Anschluß L 1 einer Wechselstromquelle A C, die die gleiche Quelle sein kann wie die Quelle 32, 34 in F i g. 1, über den Leiter 100, den Ladewiderstand R 16, den Kondensator C 12, den Gleichrichter S, den Schalter 92, den Kontakt 106 und einen weiteren Leiter 108 zur anderen Klemme L2 der Wechselstromquelle verläuft. Das kontinuierliche Wiedergewinnen bzw. Ab- trennen der Schwankung im Relais RY 1 wird deshalb die Schalter sich wiederholend zwischen ihrer oberen und unteren Stellung wechseln lassen und somit das Relais RY erregt halten. Wenn das Abtrennen der Schwankungen für eine Zeitdauer ausfällt, die länger ist als das erwähnte vorgegebene Zeitintervall, wird das Relais RY eine geeignete Anzeige hervorrufen.
  • In allen Fällen werden jedoch die zahlreichen ungesicherten Ausfallmöglichkeiten, die in den bisher bekannten überwachungseinrichtungen vorhanden sind, durch die Erfindung beseitigt. Zu diesen Mög- lichkeiten gehören die nachfolgenden, in der Praxis beobachteten Fälle: Eine Unterbrechung in einer Wicklung oder einer Verbindung im unteren Ab- schnitt der Wicklung 60 des Transformators TR 1; eine Unterbrechung oder ein Defektwerden des Netzfilterkondensators C2 oder C9; ein Kurzschluß im Anodenspannungsgleichrichter T2B; ein Kurzschluß in dem Gitter-Kathoden-Kreis der Röhre T 3 B oder der Zuführungen; oder ein Anoden-Kathoden-Kurzschluß der Röhre T3B, um nur einige zu nennen.
  • Gewünschtenfalls können Schwankungsimpulse zusammengefaßt oder geteilt werden, so daß das RelaisRY1 nach Fig. 2 oder das RelaisRY nach F i g. 1 und 2 nur für jede Gruppe von soundso viel Schwankungen einmal erregt wird. In diesem Falle muß die Periode des Zusammenfassens, also der zusammengefaßten Impulsgruppen, kürzer als das vorgegebene Zeitintervall sein. Zur Veranschaulichung deutet diese Wirkung in F i g. 2 der mit »Impulsteiler« bezeichnete gestrichelte Block MT an, der ein beliebiges bekanntes Abzählgerät, beispielsweise ein Multivibrator oder ein Kondensatorintegrator od. ä. sein kann. Die Schwankungen können, damit sie keine unregelmäßigen Frequenzen haben, in bekannter Weise in einen Multivibrator oder ein ähnliches Gerät gegeben werden, wo sie in eine gleichbleibende Frequenz übergeführt werden.
  • Zusammenfassend werden also die durch den zu überwachenden Vorgang verursachten Unregelmäßigkeiten ausdrücklich als Prüfsignal zum Bestimmen der Arbeitsbereitschaft des Detektors 2, des Verstärkers 8 und des Ausgangs der Anlage mit der Spule des Relais RY verwendet.
  • Wie schon erwähnt, können auch andere Arten von Detektoren sowie auch andere Arten von überwachungs, Abtast- oder Aufnahmeanlagen verwendet werden. Es können als weitere Beispiele Widerstands-, Reaktanz- oder Brückensonden oder -detektoren sowie auch Oszillatorkreise u. dgl. verwendet werden. Andere Arten von Sperrkreisen oder auf Impulse ansprechende Vorrichtungen können ebenfalls verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Sich selbst überwachende Einrichtung zur Überwachung von mit Schwankungen behafteten Zuständen, die durch ein elektrisches Signal darstellbar sind, wobei die Frequenz der Schwankungen innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereichs liegt und die längste Periodendauer der Schwankungen kürzer ist als eine vorgegebene Zeitdauer, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines auf den vorgegebenen Frequenzbereich abgestimmten Filters (R 2, C 1, R 3) und eine an sich bekannte Vorrichtung zur überwachung des vorgegebenen Zeitintervalls, die bei seinem überschreiten ein Signal auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte Einrichtung zur Überwachung des Zeitintervalls ein Relais (RY) ist, dessen Impedanz in dem vorgegebenen Frequenzbereich niedrig ist und für alle anderen Frequenzen hohe Werte aufweist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte Einrichtung zur Überwachung des Zeitintervalls einen Aufwärtstransforinator (TR2, 14, 16) enthält. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überwachung des Zeitintervalls einen von dem Relais (RY) gesteuerten Schalter (RY 1 in F i g. 2) enthält, der beim Überschreiten des Zeitintervalls eine Alarm- oder Anzeigevorrichtung einschaltet. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Relais (RY) und den die Signale verstärkenden Verstärker (8) ein Impulsteiler in der Weise zwischengeschaltet ist, daß ein von ihm abgegebener Impuls einer Gruppe der Schwankungen des Signals entspricht und die Periode dieser Impulse kürzer als das Zeitintervall ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (RY1, 94, 96, 90, 92) unter Zwischenschaltung eines Kondensators (C10) mit dem Relais (RY) verbunden ist, so daß dieses aus dem erregten Zustand innerhalb eines Zeitabschnittes stromlos wird, der gleich dem vorgegebenen Zeitintervall ist, wobei synchron mit den aus dem Verstärker (8) entnommenen Schwankungen durch einen Kondensator (C12) abwechselnd Energie gespeichert und die Energie bei der entgegengesetzten Stellung des Schalters (RY1, 94, 96, 90, 92) an das Relais (RY) abgegeben wird. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zu überwachende Zustand das Brennen einer mit Schwankungen innerhalb des vorgegebenen Frequenzbereiches behafteten Flamme (1) ist, deren Strahlung von einem Infrarot- oder Wärmefühler (2) aufgenommen wird, der dem Verstärker (8) vorgeschaltet ist. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingang (4, 6) und dem Ausgang (10, 12) des Verstärkers (8) zwei hintereinanderliegende Wechselstromverstärkerstufen (TIA, T1B) und zwei hintereinanderliegende Gleichstrornverstärkerstufen (T3A, T3B) vorgesehen sind, wobei jeweils die erste Stufe normalerweise leitend ist und die Wechselstromverstärkerstafe mit dem Filter (R2, CI, R3) abgeschlossen sind. 9. Verfahren zum überwachen von mit Schwankungen behafteten Zuständen, die durch ein elektrisches Signal darstellbar sind, wobei die Frequenz der Schwankungen innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbereiches liegt und die längste Periodendauer der Schwankungen kürzer ist als eine vorgegebene Zeitdauer, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisches Signal erzeugbar ist, dessen Schwankungen denen der zu überwachenden Zustände entsprechen, die Schwankungen mittels eines Filters (R 2, C 1, R 3) von dem Signal trennbar sind, ihnen durch einen Verstärker (8) Wechselstromenergie zuführbar ist und abwechselnd die Wechselstromenergie in mittels eines Kondensators gespeicherte Gleichstromenergie umwandelbar und darauf die gespeicherte Gleichstromenergie auf eine Alarm-oder Anzeigevorrichtung schaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 686 079, 943 575, 668 829; schweizerische Patentschrift Nr. 230 384.
DES50792A 1956-05-08 1956-10-08 Sich selbst ueberwachende Einrichtung zur UEberwachung von mit Schwankungen behafteten Zustaenden Pending DE1169340B (de)

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