DE1169198B - Brennstoffeinspritzpumpe - Google Patents
BrennstoffeinspritzpumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
- F02M59/02—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
- F02M59/08—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by two or more pumping elements with conjoint outlet or several pumping elements feeding one engine cylinder
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M45/00—Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship
- F02M45/02—Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F02f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 46c2-105
M 51903 I a /46 c2
22. Februar 1962
30. April 1964
22. Februar 1962
30. April 1964
Die Erfindung betrifft eine Brennstoffeinspritzpumpe mit einem koaxial innerhalb eines die Haupteinspritzung
bewirkenden, verdrehbaren großen Plungers vorgesehenen, die Voreinspritzung und kleine
Brennstoffmengen fördernden kleinen Pumpenstempel, der im Pumpengehäuse feststehend angeordnet
ist.
Bei den bisher bekannten Ausführungen sogenannter Doppelstempelpumpen ist in der Regel der kleine
Stempel durch eine Kupplung bzw. durch Federdruck mit dem großen Stempel verbunden und macht demzufolge
alle Bewegungen des großen Stempels mit. Eine derartige Ausbildung ist durch die Störanfälligkeit
der Kupplung und beträchtliche Bauhöhe unvorteilhaft. Die unerwünscht große Bauhöhe, die sich nachteilig
auf den gesamten Aufbau der Brennkraftmaschine auswirkt, kann aber nur durch Einbau der
Kupplung im großen Stempel vermieden werden. Es ist dabei schwierig, die Kupplung so auszubilden, daß
die durch Fertigung und Verspannung bedingten Abweichungen von der gemeinsamen Achse beider
Stempel aufgenommen werden. Außerdem bestehen dabei Einschränkungen hinsichtlich der Förderzeit
des kleinen Stempels, d. h., man muß den kleinen Stempel, um die Kupplung nicht unzulässig hohen
Wechselbeanspruchungen auszusetzen, langer fördern lassen als den großen Stempel, was mit Rücksicht
auf das unerwünschte Nachspritzen nur in beschränktem Maße zulässig ist.
Es sind auch Brennstoffpumpen bekannt, bei welchen innerhalb eines großen Stempels ein kleiner
Stempel angeordnet ist. Der kleine Stempel ist dabei als federbelasteter Speicherkolben ausgebildet, der
mit dem kraftschlüssig angetriebenen Pumpenkolben zusammenarbeitet, wobei der Speicherkolben nach
Erreichen eines bestimmten Druckes im Druckraum des kleinen Stempels gegen einen äußeren Federdruck
mitgenommen und aufwärts bewegt wird, um durch Bohrungen im großen Stempel Teileinspritzungen
gleichbleibenden Einspritzdruckes auszuführen. Mit einer solchen Ausführung ist jedoch die den normalen
Doppelstempelpumpen zugedachte Aufgabe nicht lösbar, welche darin besteht, mit dem kleinen Stempel
eine kleine Brennstoffmenge genau dosiert im unteren Lastbereich bzw. Leerlauf einzuspritzen, während mit
dem großen Stempel die größeren Mengen im höheren Lastbereich verarbeitet werden, wobei die erzeugten
Drücke in beiden Pumpen sich stark voneinander unterscheiden. Ferner ist es mit einer solchen Pumpe
nicht möglich, während des Zündverzugs nur eine möglichst geringe Brennstoffmenge einzuspritzen.
Ferner sind Doppelstempelpumpen bekannt, bei Brennstoffeinspritzpumpe
Anmelder:
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G.,
Augsburg, Stadtbachstr. 7
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Reinhard Hafner, Augsburg
denen der kleine Pumpenstempel innerhalb des großen und feststehend im Pumpengehäuse angeordnet
ist. Die Steuerkanten für die einzuspritzende Brennstoffmenge sind dabei auf beiden Pumpenstempeln
vorgesehen. Hierdurch wird die Herstellung der Pumpen erschwert und die Saugfähigkeit des kleinen
Stempels verringert.
Diese Nachteile können erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß bei einer Brennstoffeinspritzpumpe
der eingangs erwähnten Art außer den die Haupteinspritzmenge steuernden Kanten auch die die
kleine Fördermenge steuernden Kanten auf der Mantelfläche des großen Stempels vorgesehen sind. Durch
diese Maßnahme wird die Herstellung des Stempels wesentlich vereinfacht und ermöglicht, durch Auswechseln
der Stempel und Stempelführungen eine Einstempelpumpe in eine Doppelstempelpumpe umzubauen
ohne Veränderung im Pumpenantrieb oder Gehäuse, wobei zudem die Bauhöhe erhalten bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Im Pumpengehäuse 1 ist der große Stempel 2 axial beweglich und verdrehbar angeordnet. Der Brennstoff
wird über die Öffnung 4 angesaugt und über den Druckraum 5 in die Druckleitung 6 beim Hochgehen
des Stempels gefördert. Koaxial innerhalb des großen Stempels 2 ist der kleine Stempel 7 angeordnet und
mittels einer balligen Scheibe 8 im Pumpengehäuseoberteil9
seitlich verschiebbar und schwenkbar befestigt.
Die Steuerkanten 17 für die kleinen Fördermengen liegen auf dem Mantel des großen Stempels 2. Obwohl dadurch auf eine nachträgliche Verstellung der beiden Steuerkanten zueinander verzichtet werden muß und auch die Voreinspritzung bereits festliegt, ist diese Bauweise insofern vorteilhaft, weil die Fixierung des kleinen Stempels entfällt und dieser als einfacher zylindrischer Plunger ausgeführt werden kann. Die kleinen Fördermengen werden dabei von den
Die Steuerkanten 17 für die kleinen Fördermengen liegen auf dem Mantel des großen Stempels 2. Obwohl dadurch auf eine nachträgliche Verstellung der beiden Steuerkanten zueinander verzichtet werden muß und auch die Voreinspritzung bereits festliegt, ist diese Bauweise insofern vorteilhaft, weil die Fixierung des kleinen Stempels entfällt und dieser als einfacher zylindrischer Plunger ausgeführt werden kann. Die kleinen Fördermengen werden dabei von den
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409 587/131
Nuten 17 über die Sauglöcher 18 des kleinen Stempels gesteuert, wobei die Förderung bei verdecktem
Saugloch über die Bohrungen 19, die Ringnuten 20 und die Nut 21 in den Druckkanal 16 erfolgt. Vorteilhaft
ist dabei, daß die die Förderung des großen und kleinen Stempels steuernden Nuten 22 und 17 bei unabhängigen
Saugräumen spielfrei zueinander angeordnet sind und damit parallellaufende Pumpen in
ihren Fördermengen in allen Lastbereichen keine Abweichungen voneinander aufweisen.
Claims (2)
1. Brennstoffeinspritzpumpe mit einem koaxial innerhalb eines die Haupteinspritzung bewirkenden
verdrehbaren Plungers vorgesehenen, die Voreinspritzung und kleine Brennstoffmengen
fördernden, im Pumpengehäuse feststehend angeordneten
Pumpenstempel, dadurch gekennzeichnet, daß außer den die Haupteinspritzmenge steuernden Kanten (22) auch die
die kleine Fördermenge steuernden Kanten (17) auf der Mantelfläche des großen Stempels (2) vorgesehen
sind.
2. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Stempel
(17) in an sich bekannter Weise im Pumpengehäuse gelenkig befestigt ist, so daß seitliche
Versetzungen und Winkelabweichungen der beiden Stempelachsen ausgleichbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 676 544.
USA.-Patentschrift Nr. 2 676 544.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 587/131 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51903A DE1169198B (de) | 1962-02-22 | 1962-02-22 | Brennstoffeinspritzpumpe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51903A DE1169198B (de) | 1962-02-22 | 1962-02-22 | Brennstoffeinspritzpumpe |
| FR925381A FR1348807A (fr) | 1963-02-20 | 1963-02-20 | Pompe d'injection de combustible |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1169198B true DE1169198B (de) | 1964-04-30 |
Family
ID=25987215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM51903A Pending DE1169198B (de) | 1962-02-22 | 1962-02-22 | Brennstoffeinspritzpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1169198B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4259040A (en) * | 1978-08-26 | 1981-03-31 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Fuel injection pump for air-compressing fuel-injected internal combustion engine |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676544A (en) * | 1950-08-15 | 1954-04-27 | Fairbanks Morse & Co | Fuel injection pump for dual fuel engines |
-
1962
- 1962-02-22 DE DEM51903A patent/DE1169198B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676544A (en) * | 1950-08-15 | 1954-04-27 | Fairbanks Morse & Co | Fuel injection pump for dual fuel engines |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4259040A (en) * | 1978-08-26 | 1981-03-31 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Fuel injection pump for air-compressing fuel-injected internal combustion engine |
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