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DE1169072B - Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen und Socken mit nach aussen umgeschlagenem Doppelrand - Google Patents

Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen und Socken mit nach aussen umgeschlagenem Doppelrand

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Publication number
DE1169072B
DE1169072B DES73965A DES0073965A DE1169072B DE 1169072 B DE1169072 B DE 1169072B DE S73965 A DES73965 A DE S73965A DE S0073965 A DES0073965 A DE S0073965A DE 1169072 B DE1169072 B DE 1169072B
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DE
Germany
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edge
needles
lock part
stitches
sinkers
Prior art date
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Pending
Application number
DES73965A
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English (en)
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Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • D04B9/54Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundstrickmaschine zur Herstellung von Strümpfen und Socken mit nach außen umgeschlagenem Doppelrand Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine zur Herstellung von Strümpfen und Socken mit nach außen umgeschlagenem Doppelrand.
  • Bei den meisten bekannten Rundstrickmaschinen wird der Doppelrand mittels besonderer übertragungsplatinen hergestellt, welche die ersten Maschenreihen für die Dauer der Bildung des Randes festhalten und sie dann mit dem Strumpflängen vereinigen. Man erhält auf diese Weise einen nach innen umgeschlagenen Doppelrand. Die Übertragungsplatinen sind in Radialschlitzen einer im Oberteil der Maschine achsengleich über dem Nadelzylinder drehbar gelagerten Scheibe angeordnet, welche mit dem Zylinder durch ein Zahnrädergetriebe verbunden ist, das den genauen Gleichlauf des Zylinders -und der Scheibe sicherstellt. Die sich aus dieser Bauweise ergebenden Schwierigkeiten sind bekannt, wobei noch hinzukommt, daß diese Einrichtung am Oberteil der Maschine viel Platz beansprucht.
  • Es wurden auch bereits Vorschläge gemacht, um einen Doppelrand ohne diese Einrichtung mit der Scheibe und den Übertragungsplatinen sowie den zugehörigen Antriebsorganen zu erzeugen. So wurde vorgeschlagen, sich zur Herstellung des Doppelrandes der gleichen Strickwerkzeuge zu bedienen, welche zur Herstellung der anderen Teile des Strumpfes verwendet werden, wobei jedoch an Stelle der üblichen Platinen besonders ausgebildete Platinen verwendet werden, die unterhalb der Abschlagkante mit einer zusätzlichen Kehle versehen sind.
  • Bei einer bekannten Maschine sind sämtliche Platinen durch solche Platinen mit zusätzlicher Kehle ersetzt, und bei der Herstellung der ersten Maschenreihe des Randes wird jede zweite Platine so weit zurückgezogen, daß der Faden in die zusätzliche Kehle dieser zurückgezogenen Platinen eingelegt und in derselben gehalten wird, wenn die Platinen einwärts geschoben werden, bis die Herstellung des Doppelrandes beendet ist. Auf diese Weise werden die Schleifen der ersten Maschenreihe auf jeder zweiten Nadel derart tief gehalten, daß sie während der darauffolgenden Bildung der weiteren Maschenreihen mit sämtlichen Nadeln nicht abgeworfen werden können. Nach Fertigstellung des Randes werden die gleichen Platinen, die mit ihrer zusätzlichen Kehle die Maschen der ersten Reihe in tiefer Lage hielten, neuerlich zurückgezogen, um diese Maschen freizugeben, welche dann mit dem Strumpflängen vereinigt werden. Ein Nachteil dieser Art der Herstellung des Doppelrandes besteht darin, daß man eine Auswahlsteuerung für die Platinen vorsehen muß, so daß an der Maschine eine für gewöhnlich nicht vorhandene Mustereinrichtung angebracht werden muß, welche eine erhebliche Komplikation im Aufbau der Maschine darstellt. Ferner können betriebliche Störungen auftreten, da die von der zusätzlichen Kehle einer jeden zweiten Platine gehaltenen Schleifen der ersten Maschenreihe eine Schräglage von unten nach oben einnehmen, was die Gefahr mit sich bringt, daß die Masche am Nadelschaft angehoben und abgeworfen wird.
  • Gemäß einem anderen Vorschlag wurde versucht, die Nachteile dieser Maschine dadurch zu beseitigen, daß besondere Platinen mit einer zusätzlichen Kehle unter der Abschlagkante so angeordnet werden, daß auf zwei besondere Platinen jeweils zwei normale Platinen ohne zusätzliche Kehle folgen, wobei nur die Nadeln, welche jeweils zwischen zwei besonderen Platinen liegen, eine Masche der ersten Reihe auf ihren Schäften zurückhalten. Diese Lösung weist jedoch wieder den Nachteil auf, daß es erforderlich ist, in ein und derselben Maschine zwei verschiedene Platinenarten, und zwar eine mit und eine ohne zusätzliche Kehle vorzusehen, die ganz genau gleiches Profil haben müssen, um die Gleichförmigkeit der hergestellten Ware sicherzustellen. Die Platinen müssen daher mit völlig gleichen Formen gestanzt werden. Wenn im Fall von Brüchen Platinen ausgewechselt werden müssen, muß man stets zwei genau entsprechende Platinenarten zur Verfügung haben. Es ist ferner zu bemerken, daß die Verbindung der ersten Maschenreihe mit dem Strumpflängen nur an jeder vierten Nadel und nicht an jeder zweiten Nadel, wie dies sonst üblich ist, erfolgt, welcher Umstand insofern Unzulänglichkeiten mit sich bringen kann. als zwischen den an den Nadelschäften zurückgehaltenen Maschen verhältnismäßig lange Fadenstücke verbleiben und die Sicherheit der Verbindung des Doppelrandes mit dem Strumpflängen leidet.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Rundstrickmaschine der angegebenen Art, welche Nadeln mit abwechselnd langem und kurzem Fuß und Platinen mit einer unteren und einer verkürzten oberen Abschlagkante und mit einer unter letzterer liegenden zusätzlichen Kehle aufweist, die die Anfangsmasche beim Arbeiten des Doppelrandes zurückhält und ihr Abwerfen von den an der Maschenbildung im Doppelrand weiter teilnehmenden Nadeln bis zum Ende des Doppelrandes verhindert.
  • Das kennzeichnende Merkmal der Rundstrickmaschine gemäß der Erfindung besteht darin, daß dem Abzugsschloßteil für die Nadeln und dem die Platinen nach außen bewegenden Schloßteil je ein ausschaltbares Zusatzschloßteil zur Verlängerung der Abzugs- bzw. Auswärtsbewegung zugeordnet ist, und daß diese Zusatzschloßteile so steuerbar sind, daß sie mindestens während der Bildung der ersten beiden Maschenreihen des Doppelrandes eingerückt sind zur Bildung von Maschen auf der unteren Abschlagkante, während zum Arbeiten der auf die ersten Maschenreihen folgenden Maschenreihe auf der oberen Abschlagkante das auf die Platinen wirkende Zusatzschloßteil ausgeschaltet und das andere Zusatzschloßteil zusammen mit dem Abzugsschloßteil in einer mindestens auf einen Teil der Nadeln wirksamen Stellung gehalten ist und zum Arbeiten aller weiteren Maschenreihen des Doppelrandes beide Zusatzschloßteile ausgeschaltet sind.
  • Durch diese Arbeitsweise werden die Nachteile der bekannten Anordnungen beseitigt. Alle Platinen der Maschine besitzen die gleiche Form, und alle werden stets in gleicher Weise gesteuert, ohne daß in irgendeiner Weise eine Auswahl der Platinen erforderlich wäre. Die Schleifen der unteren Maschenreihen liegen nicht schräg, so daß keine Gefahr besteht, daß sie ungewollt abgeworfen werden. Wie bei den üblichen Strumpfrundstrickmaschinen wird jede zweite Masche und nicht nur jede vierte zurückgehalten, so daß die Verbindung des Randes mit dem Längen sicher ist und keine Gefahr der Loslösung des nach außen umgeschlagenen Doppelrandes vom Längen besteht. Dabei wird nur von jeder zweiten Platine eine Anfangsmasche zurückgehalten, weil der Faden der auf die Anfangsmaschenreihe folgenden Maschenreihe nur durch jede zweite Nadel mit dem Faden der vorhergehenden Maschenreihe verbunden wird, so daß nur für jede zweite Masche die Verbindung zwischen den unteren und oberen Maschenreihen hergestellt wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Art der Bildung des Doppelrandes mußten einige Schwierigkeiten bezüglich der Verbindung der anfänglich auf der unteren Abschlagkante der Platinen geformten Maschenreihen mit der anschließend auf der oberen Abschlagkante gebildeten Maschenreihe überwunden werden. Da nämlich in dieser Arbeitsphase sowohl auf der unteren als auch auf der oberen Abschlagkante der Platinen mit ein und demselben Faden gearbeitet wird, ergeben sich in der Verbindungsmaschenreihe längere Maschenschleifen, so daß mehr Faden gebraucht wird. Der Faden wird dabei von den Nadeln nachgezogen, und es besteht die Möglichkeit übermäßiger Spannungen, die Fadenrisse nach sich ziehen könnten.
  • Diese Schwierigkeiten wurden erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß das Abzugsschloßteil und das ihm zugeordnete Zusatzschloßteil bei der Bildung der auf die ersten Maschenreihen folgenden Maschenreihe so weit ausgerückt sind, daß sie nur die Nadeln mit langem Fuß absenken, wodurch die Spannung im Faden verringert und die Gefahr von Fadenbrüchen beseitigt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Rundstrickmaschine gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • F i g. 1 ist ein senkrechter Axialschnitt durch den Nadelzylinder mit Platinentragring; F i g. 2 zeigt den abgewickelten Schloßmantel mit den Schloßteilen für die Nadeln und der Ausnehmung für den Fadenführer: F i g. 3 zeigt abgewickelt, in Phase mit den Schloßteilen für die Nadeln, das Platinenschloß zur Steuerung der Platinen; F i g. 4 zeigt in Ansicht von oben die Zusatzschloßteile des Platinenschlosses; F i g. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig.4; F i g. 6 zeigt in schaubildlicher Ansicht die Betätigungsorgane der Zusatzschloßteile für die Platinen; F i g. 7 zeigt in schaubildlicher Ansicht die Betätigungsorgane der Schloßteile für die Nadeln; F i g. 8 und 9 zeigen zwei verschiedene Platinenarten mit zwei Abschlagkanten, wie sie in der Maschine verwendbar sind; F i g. 1.0 bis 12 zeigen einige Platinen und Nadeln in drei aufeinanderfolgenden Phasen bei der Bildung des Doppelrandes eines Strumpfes; F i g. 13 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Herstellung des Doppelrandes, und F i g. 14 zeigt schematisch im Schnitt den Oberteil eines fertigen Strumpfes.
  • In der Zeichnung sind schematisch nur jene Teile einer üblichen Rundstrickmaschine dargestellt, die zum Verständnis unentbehrlich sind. Selbstverständlich können alle anderen Teile entsprechend dem bekannten Stand der Technik ausgeführt sein. Zur Vereinfachung der Beschreibung ist eine Maschine mit einer einzigen Fadenzuführstelle dargestellt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, und zwar weder hinsichtlich der Anzahl der Fadenzuführstellen noch hinsichtlich des allgemeinen Maschinenaufbaus.
  • Am oberen Ende des Nadelzylinders 1 ist ein Platinentragring 2 befestigt. In den Längsnuten am Umfang des Zylinders 1 sind die Nadeln 3 verschiebbar, die durch Spiralfederringe 4 gehalten werden. In Radialnuten des Platinentragringes 2 sind die Platinen 5 verschiebbar, welche von einer Feder 6 umgeben sind, die bestrebt ist. die Platinen nach innen zu verschieben.
  • Der Zylinder 1 ist auf eine Hülse 7 aufg.5etzt, die im Maschinengestell 8 drehbar gelagert und mit einem äußeren Zahnkranz 9 versehen ist, der mit einem Zahnrad 10 im Eingriff steht. Dieses ist mit einer ebenfalls im Gestell 8 drehbar gelagerten Welle 11 fest verbunden, welche durch einen (nicht dargestellten) Motor angetrieben wird.
  • Achsengleich zur Hülse 7 ist die Hauptsteuertrommel 12 angeordnet, welche das gesamte Arbeitsspiel der Maschine steuert.
  • Oberhalb des Platinentragringes 2 ist am Maschinengestell der Platinenschloßring 13 befestigt, der auch das Zusatzschloßteil für die Platinen enthält. In F i g. 1 ist ferner ein Fadenführerarm 14 sichtbar, welcher den Faden einer Stelle in der Nähe des oberen Randes des Nadelzylinders zuführt, wo derselbe von den Nadeln 3 erfaßt werden kann.
  • Um den Nadelzylinder 1 herum ist das Strickschloß 15 feststehend angeordnet, das mehrere Schloßteile zum Steuern der Nadeln 3 aufweist.
  • Die bisher beschriebenen Maschinenteile entsprechen jenen, die gewöhnlich an allen bekannten Rundstrickmaschinen zur Herstellung von Strümpfen und Socken vorgesehen sind und deren Wirkung bekannt ist.
  • Erfindungsgemäß werden zur Herstellung des Doppelrandes besonders ausgebildete Platinen verwendet.
  • In den F i g. 8 und 9 sind zwei Arten solcher Platinen dargestellt, welche in an sich bekannter Weise zwei Abschlagkanten besitzen, nämlich eine untere Abschlagkante 16 und eine obere Abschlagkante 17. Zwischen diesen beiden Abschlagkanten weisen die Platinen unter der normalen Nase 19 zusätzlich eine zweite Nase 18 auf, wobei die beiden Nasen eine untere Kehle 20 bzw. eine obere Kehle 21 bilden. Jede Platine weist außerdem einen Anschlag 22 für die alle Platinen umgebende Feder 6, einen Fuß 23 und einen Führungseinschnitt 24 auf.
  • Die in F i g. 9 gezeigte Platine unterscheidet sich von jener der F i g. 8 dadurch, daß sie vor der unteren Abschlagkante 16 einen Höcker 25 mit schräger Kante aufweist, dessen Zweck nachstehend genauer beschrieben wird.
  • F i g. 2 zeigt die wichtigsten Schloßteile des Schlosses 15 zur Steuerung der Nadeln 3. Mit 26 ist das mittlere obere Schloßteil bezeichnet, 27 ist das linke Abzugsschloßteil und 28 das rechte Abzugsschloßteil, das nur bei der Herstellung der Ferse und der Spitze eines Strumpfes oder Sockens tätig ist. Dem linken Abzugsschloßtei127 ist ein Zusatzschloßteil 29 zugeordnet, das in seiner wirksamen Stellung die Abwärtsverschiebung der Nadeln um ein gewisses Stück verlängert. Ferner sind zwei weitere Schloßteile 30 und 31 vorhanden, von denen das erste eine Aufwärtsverschiebung der Nadeln um ein gewisses Stück hervorrufen kann, während das zweite die Nadeln senkt. Schließlich ist ein profilierter Führungsring 32 für die Füße 34 der Nadeln 3 vorgesehen. Der Pfeil 33 in F i g. 2 gibt die normale Bewegungsrichtung der Nadeln relativ zum Schloß während der gleichförmigen Drehung des Nadelzylinders 1 an.
  • Die Nadeln 3 besitzen je einen Fuß 34, welcher jedoch bei verschiedenen Nadeln ungleich lang ist. Im vorliegenden Fall besitzt jede zweite Nadel einen langen Fuß, und die anderen Nadeln besitzen einen kürzeren F aß, wodurch eine gewisse Auswahlmöglichkeit der Nadeln gegeben ist.
  • Jedes der Schloßteile 27, 29, 30 und 31 kann. einzeln derart gesteuert werden, daß es verschiedene radiale Abstände vom Nadelzylinderumfang einnimmt. Wenn das Schloßteil einen größten Abstand vom Zylinderumfang besitzt, dann ist es sowohl für die Nadeln mit langem als auch für jene mit kurzem Fuß unwirksam. Im mittleren Abstand vom Zylinderumfang wirkt das Schloßteil nur auf die Nadeln mit langem Fuß ein. In der am meisten angenäherten Stellung wirkt das Schloßteil auf sämtliche Nadeln ein. Auf diese Weise läßt sich in bestimmten Augenblicken eine Auswahl zwischen Nadeln mit langem Fuß und Nadeln mit kurzem Fuß durchführen, die sich am Zylinderumfang abwechseln. Der Zweck dieser Auswahl wird nachstehend genauer beschrieben.
  • F i g. 7 zeigt schematisch die Steuerung des Abzugsschloßteils 27 und des zugehörigen Zusatzschloßteils 29 in mehrere Stellungen, und zwar für das Abzugsschloßteil27 in zwei wirksame Lagen für die Nadeln mit langem Fuß bzw. für alle Nadeln und für das Zusatzschloßtei129 in zwei wirksame Stellungen und in eine unwirksame Stellung.
  • Die Steuerung geht von der Steuertrommel 12 aus, von welcher in F i g. 7 ein Teil dargestellt ist. Am Umfang der Trommel 12 sind an zwei Ringen 37, 38 Nocken 35, 36 vorgesehen. Mit den Ringen 37, 38 stehen die Spitzen zweier Fühlhebel 39, 40 in Berührung, welche an zwei im Maschinengestell drehbar gelagerten Wellen 41, 42 befestigt sind, die je einen Arm 43, 44 tragen. Diese berühren die Anschläge von Schlitten 45, 46, die das Abzugsschloßteil 27 bzw. das Zusatzschloßteil29 tragen und unter der Wirkung von Federn stehen, welche die Anschläge mit den Armen 43, 44 und demgemäß die Spitzen der Hebel 39, 40 mit den Ringen und Nocken der Steuertrommel 12 in Berührung halten.
  • Wenn die Spitze eines Fühlhebels mit dem zugehörigen Ring der Trommel 12 in Berührung steht, dann befindet sich das Abzugsschloßteil 27 bzw. das Zusatzschloßteil29 in der dem Zylinderumfang am meisten angenäherten Stellung (wie in F i g. 7 dargestellt ist). Befindet sich hingegen die Spitze eines Fühlhebels auf einem Nocken 35 oder 36, dann ist das zugehörige Schloßteil vom Nadelzylinderumfang radial weg verschoben. Das Ausmaß dieser Verschiebung hängt von der Höhe des entsprechenden Nokkens ab. Im dargestellten Beispiel besitzt der Nocken 35 eine solche Höhe, daß er eine Verschiebung des Abzugsschloßteils 27 aus einer Lage, in der es auf sämtliche Nadeln einwirkt, in eine Lage bewirkt, in der es nur auf die Nadeln mit langem Fuß einwirkt. Der Nocken 36 ist ,hingegen abgestuft, wobei die niedrigere Stufe die gleiche Höhe wie der Nocken 35 aufweist und somit eine Verschiebung des Zusatzschloßteils 29 im gleichen Ausmaß wie der Nocken 35 für das Abzugsschloßteil 27 bewirkt, während die höhere Stufe eine weitere Verschiebung des Zusatzschloßteils 29 in eine unwirksame Lage hervorruft.
  • Die F i g. 3 bis 6 zeigen die Schloßteile zur Steuerung der Platinen 5. Die Füße 23 der Platinen laufen in üblicher Weise in einer Ringnut 47 des feststehenden Platinenschloßringes 13. Diese Ringnut 47 besitzt ein Schloßteil 48, welches die Platinen 5 im Augenblick des Abschlagens ein Stück nach außen verschiebt. Diese Verschiebung kann mit Hilfe eines nach Belieben einschaltbaren Zusatzschloßteils 49 vergrößert werden. Ein weiteres Schloßtei150, das sich gewöhnlich in einer unwirksamen Lage befindet, kann eingeschaltet werden, um ebenfalls eine Verschiebung der Platinen um ein Stück nach außen zu bewirken, das größer ist als jenes, welches mit den Schloßteilen 48 und 49 erzielbar ist.
  • Die Organe zum Ein- und Ausschalten der Schloßteile 49 und 50 sind in den F i g. 5 und 6 schematisch dargestellt.
  • Das Zusatzschloßtei149 ist an einem um einen Zapfen 52 im Maschinengestell schwenkbar gelagerten Bügel 51 befestigt, der unter der Wirkung einer Feder 53 in einer Lage gehalten wird, in welcher das Zusatzschloßteil49 in eine Ausnehmung des ortsfesten Schloßteiles 48 von oben eingreift. Der Bügel 51 liegt auf einem profilierten Ring 54 auf, der am Platinenschloßring 13 verschiebbar ist. Der Ring 54 weist am oberen Rand einen Nocken 55 auf, der den Bügel 51 und das Zusatzschloßteil 49 so weit anheben kann, daß letzteres unwirksam wird. Liegt der Bügel 51 hingegen unter dem Druck der Feder 53 auf dem Ring 54 auf, dann ist das Zusatzschloßteil 49 wirksam.
  • Der Ring 54 ist ferner mit einem Ausschnitt 56 versehen, in welchen das Ende eines um den Zapfen 58 schwenkbaren Armes 57 hineinragt, auf den eine Feder 65 derart einwirkt, daß der Arm 57 mit dem rechten Rand (in F i g. 6) des Ausschnittes 56 in Berührung steht. Zur besseren Verdeutlichung ist der Arm 57 in F i g. 6 in einer verschwenkten Lage dargestellt. Der Arm 57 ist fest mit dem Schloßteil 50 verbunden. Die Verschiebung des Ringes 54 längs eines Kreisbogens wird durch die Steuertrommel 12 bewirkt, mit der die Spitze eines Fühlhebels 60 in Berührung steht. Dieser ist auf einer Welle 61 befestigt, welche einen Arm 62 trägt, dessen gabelförmiges freies Ende mit einem am Ring 54 befestigten Stift 63 im Eingriff' steht. Auf den Arm 62 wirkt eine Feder 64 ein und hält die Spitze des Fühlhebels 60 mit der Oberfläche der Trommel 12 in Berührung. Wenn der Fühlhebe160 auf der Trommel 12 aufliegt, ist das Zusatzschloßteil49 eingeschaltet und das Schloßteil 50 unwirksam. Befindet sich die Spitze des Fühlhebels 60 auf einer ersten Stufe des Nokkens 59 der Steuertrommel 12, dann ist der Ring 54 so weit verschoben, daß das Zusatzschloßtei149 angehoben ist und das Schloßteil50 noch untätig ist. Erst wenn die Spitze des Fühlhebels 60 auf eine zweite, höhere Stufe des Nockens 59 zu liegen kommt, wird das Schloßtei150 um die Achse des Zapfens 58 um einen ausreichenden Winkel verschwenkt, so daß das Schloßtei150 wirksam wird und eine Verschiebung der Platinen 5 hervorrufen kann. Die unwirksame Lage des Zusatzschloßteils 49 ist in F i g. 5 strichpunktiert eingezeichnet, desgleichen in den F i g. 3 und 4 die wirksame Lage des Schloßteils 50.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 10 bis 13 wird nun die Wirkungsweise der Vorrichtung zur Herstellung des Doppelrandes eines Strumpfes beschrieben. Diese Figuren veranschaulichen schematisch sieben aufeinanderfolgende Platinen 51, 51, .. . 5v11 und sechs Nadeln 31, 311 ... 3v, in verschiedenen Arbeitsphasen bei der Herstellung des Doppelrandes. Von den Platinen sind die vorderen Teile abgebrochen gezeichnet. Die Maschenreihen des Strumpfes sind mit A, B, C und D bezeichnet.
  • Zur Herstellung der ersten Maschenreihe A zu Beginn des Randes sind im Strickschloß die folgenden Schloßteile wirksam: 26, 27, 29 und 30. Das Schloßteil31 befindet sich in jener Lage, in der es nur auf die Nadeln mit langem Fuß einwirken kann. Das Zusatzschloßtei149 zur Platinensteuerung ist eingeschaltet, das Schloßteil 50 ist unwirksam.
  • Diese Lage der Schloßteile bewirkt, daß die Maschenbildung auf der unteren Abschlagkante 16 der Platinen 5 erfolgt.
  • Wie dies in allen Maschinen üblicherweise der Fall ist, arbeitet während der ersten Umdrehung des Nadelzylinders 1 zur Bildung der ersten Maschenreihe A nur die Hälfte der Nadeln, d. h. jede zweite Nadel. Das Schloßteil 30 hebt sämtliche Nadeln an, und das folgende Schloßteil 31 senkt die Nadeln mit langem Fuß, so daß sie den vom Fadenführer 14 zugeführten Faden nicht ergreifen können. Die nicht gesenkten Nadeln mit kurzem Fuß erfassen hingegen den zugeführten Faden. Diese Nadeln (3I1, 3,v und 3v, in den F i g. 10 bis 13) werden durch das Abzugsschloßteil27 bzw. das Zusatzschloßteil29 gesenkt, und die Platinen werden durch die Schloßteile 48 und 49 so weit zurückgezogen, daß der Faden über die untere Abschlagkante 16 kullert wird.
  • Während der zweiten Zylinderumdrehung bleiben die Schloßteile in den beschriebenen Lagen mit Ausnahme des Schloßteils 31, das vollständig zurückgezogen wird, so daß die zweite Maschenreihe B durch sämtliche Nadeln gebildet wird. Die Maschenbildung erfolgt noch auf der unteren Abschlagkante 16 der Platinen.
  • Nach diesen beiden Anfangsreihen, von denen gegebenenfalls auch mehr als zwei hergestellt werden könnten, beginnt die Herstellung des eigentlichen Doppelrandes. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die Anfangsreihen bis zur Fertigstellung des Doppelrandes zurückzuhalten und sodann mit dem Strumpflängen zu verbinden.
  • Um dies zu erreichen, werden die Maschen nach der zweiten Zylinderumdrehung nicht mehr auf der unteren Abschlagkante 16, sondern auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen gebildet. Die ersten beiden Maschenreihen A und B bleiben auf den Nadelschäften, und die Nasen 18 der Platinen verhindern, daß sie in die Höhe gezogen werden.
  • Zur Maschenbildung auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen ist es erforderlich, die Platinen weniger als vorher zurückzuziehen und auch die Nadeln weniger zu senken. Daher müssen die Zusatzschloßteile 49 und 29 zur Platinen- bzw. Nadelsteuerung unwirksam gemacht werden.
  • Es ist jedoch zu bemerken, daß der Strumpf weiterhin mit demselben Faden gebildet wird wie in den ersten beiden Maschenreihen A und B, so daß man eine Verbindung zwischen diesen Maschenreihen A und B, welche tiefer gebildet wurden, und den folgenden Maschenreihen, welche auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen gebildet werden, schaffen muß.
  • Diese Verbindung kann erfindungsgemäß auf verschiedene Art und Weise verwirklicht werden. Nachfolgend werden zwei mögliche Ausführungen erläutert.
  • Im ersten Fall wird die dritte Maschenreihe C folgendermaßen gebildet: Man rückt das Zusatzschloßteil 49 aus, und die Schloßteile 27 und 29 des Strickschlosses 15 werden in eine solche Lage gebracht, daß sie nur auf die Nadeln mit langem Fuß (31, 3,1I, 3v in F i g. 10) einwirken können. Demzufolge ziehen nur diese Nadeln den Faden der dritten Maschenreihe C nach unten, spannen ihn und legen ihn im Abschnitt zwischen zwei Nadeln mit langem Fuß auf die obere Abschlagkante 17 der Platinen 5 auf, welche weniger als vorher zurückverschoben werden (s. F i g. 10).
  • Die Nadeln mit langem Fuß ziehen den Faden der dritten Maschenreihe C durch die Schleifen der unteren Maschenreihen A und B und bilden mit diesen die neuen Maschen. Während der folgenden vierten Zylinderumdrehung wird das Zusatzschloßteil 29 endgültig ausgerückt, und das Abzugsschloßteil 27 kehrt in seine normale wirksame Lage zurück, in der es auf sämtliche Nadeln einwirkt, um die normale Maschenbildung auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen durchzuführen.
  • Es wird wieder das Schloßteil 31 wie während der ersten Zylinderumdrehung eingerückt, um die Nadeln mit langem Fuß auszuschließen, während die Nadeln 311, 31v, 3v1 usw. mit kurzem Fuß, die während der vorherigen Umdrehung angehoben waren, mittels des Schloßteils 30 gehoben werden, so daß ihre Zungen freigegeben werden, sie dann den Faden der vierten Maschenreihe D erfassen und nach unten ziehen (s. F i g. 11), um mit dem Faden der dritten Maschenreihe C Maschen zu bilden. Dies wird ermöglicht, da die Platinen mit ihrer oberen Nase 19 den Faden der dritten Maschenreihe C hinter die Nadelköpfe schieben, bevor die Nadeln wieder angehoben werden. Auf diese Weise werden die langen Schleifen auf die neu gebildeten abgeworfen, und die Verbindung zwischen den unten und oben gebildeten Maschen wird mittels länger Fadenschleifen hergestellt (s. F i g. 12).
  • Für die folgende Umdrehung des Zylinders wird das Schloßteil 31 ausgerückt, -und die Maschenbildung erfolgt in normaler Weise mit allen Nadeln auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen.
  • Im zweiten Fall wird die Verbindung zwischen den unten und oben gebildeten Maschenreihen mit Hilfe von Schleifen durchgeführt, die kürzer als im ersten Fall sind.
  • Bei der dritten Zylinderumdrehung wird nur das Schloßteil 30 so weit zurückgerückt, daß es nur auf die Nadeln mit langem Fuß einwirken kann. Infolgedessen werden nur für diese Nadeln die Nadelzungen freigegeben, während die Zungen der Nadeln mit kurzem Fuß durch den Faden der dritten Maschenreihe C niedergehalten bleiben.
  • Auch während der vierten Zylinderumdrehung bleibt das Schloßteil 30 in diesem Fall in jener Lage, in der es die Nadeln mit kurzem Fuß nicht anhebt (s. F i g. 13), so daß ihre Zungen nicht freigegeben werden. Ansonsten verläuft diese Umdrehung ähnlich wie im ersten Fall, und wenn die Nadeln 311, 31v, 3v1 usw. mit kurzem Fuß gesenkt werden, ergreifen sie den neuen Faden der vierten Maschenreihe D und ziehen ihn samt dem Faden der dritten Maschenreihe C nach unten, wobei die vorher in der dritten Reihe gebildeten langen Schleifen verkürzt werden. Im vorliegenden Fall wird das Schloßtei131 nicht eingerückt, so daß auch die Nadeln mit langem Fuß den Faden der vierten Reihe erfassen und nach unten ziehen. Da die Schleifen verkürzt werden, verschlingen auch die Nadeln mit langem Fuß den neuen Faden mit den Schleifen der unten gebildeten Maschen.
  • Bei der folgenden Umdrehung wird das Schloßteil 30 voll wirksam gemacht, und die Maschenbildung schreitet normal mit allen Nadeln auf der oberen Abschlagkante 17 der Platinen fort.
  • Es wird nun die Bildung des Doppelrandes regulär fortgesetzt, während die beiden ersten Maschenreihen auf den Nädelschäften- hängenbleiben und durch die unteren Kehlen der Platinen gehalten werden, die ein Anheben in die Höhe der oberen Abschlagkante verhindern.
  • Wenn die gewünschte Randlänge hergestellt ist, müssen die ersten beiden Maschenreihen A und B mit der letzten Reihe .des Randes verbunden werden, wonach mit der Herstellung des Längens begonnen werden kann.
  • Diese Vereinigung kann durchgeführt werden, indem entweder die ersten beiden Maschenreihen bis zur oberen Abschlagkante der Platinen angehoben werden und die Weiterbildung des Strumpfes auf dieser oberen Kante durchgeführt wird oder indem die letzte Maschenreihe des Randes bis zur unteren Abschlagkante der Platinen gesenkt wird und die Weiterbildung auf dieser unteren Kante durchgeführt wird.
  • Im zweiten Fall kann man die in-F i g. 8 dargestellten Platinen verwenden, und nach Beendigung der Herstellung des Doppelrandes braucht man nur die Zusatzschloßteile 29 und 49 wieder einzuschalten, wodurch von selbst die erwünschte Vereinigung der Reihen A und B mit der letzten Reihe des Randes durchgeführt wird.
  • Im ersten Fall kann man ebenfalls die Platinen der F i g. 8, besser aber jene nach F i g. 9; verwenden. Mit den Platinen ohne den vorderen Höcker (F i g. 8) läßt man zwecks Anhebens der unteren Maschenreihen in die Höhe der oberen Abschlagkante die Nadeln eine zusätzliche, leere:-Abwärtsbewegung ausführen, d. h. ohne daß sie einen neuen Faden zur Maschenbildung nach-unten ziehen,, wozu im Strickschloß. ein entsprechendes, nicht dargestelltes Schloßteil vorgesehen ist. Wenn die Nadeln dann wieder angehoben werden, verschiebt man die Platinen beispielsweise mittels des Schloßteils 50 zurück, so daß die Nadeln die unteren Maschenreihen durch Reibung anheben können.
  • Bei Verwendung der Platinen nach F i g. 9 genügt es hingegen, die Platinen durch das Schloßteil 50 zurückzuschieben, wodurch die schräge Kante ihres Höckers 25 die unteren Maschenreihen in die Höhe der oberen Abschlagkante hebt.
  • Nachdem die Maschenreihen angehoben wurden, kann die Maschenbildung auf der oberen Abschlagkante der Platinen fortgesetzt werden, wobei die Vereinigung des Anfanges. mit dem Ende des Doppelrandes von selbst erreicht wird.
  • Da die die ersten Maschenreihen während der Herstellung des Randes zurückhaltenden Platinen außerhalb des schlauchförmigen Strickgutes angeordnet sind, erfolgt die Vereinigung dieser Maschenreihen mit dem Strickgut an dessen Außenseite. F i g. 14 zeigt schematisch im Schnitt den Oberteil (Randteil) eines Strumpfes. Die ersten Maschenreihen A, B des Doppelrandes R sind mit dem Längen L des Strumpfes außen verbunden, da der Rand nach außen umgeschlagen ist. Die Verbindung ist in jeder zweiten Längsreihe durchgeführt und daher völlig sicher.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf einige Ausführungsformen beispielsweise erläutert und kann bei jeder Art von Strumpfstrickautomaten Anwendung finden. Insbesondere erweist sich die Erfindung bei mehrsystemigen Maschinen nützlich, da durch den Wegfall der Rippscheibe und der zugehörigen Organe im Maschinenoberteil eine erhebliche Platzersparnis geschaffen wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Rundstrickmaschine zur Herstellung von Strümpfen und Socken mit nach außen umgeschlagenem Doppelrand, welche Nadeln mit abwechselnd langem und kurzem Fuß und Platinen mit einer unteren und einer verkürzten oberen Abschlagkante und mit einer unter letzterer liegenden zusätzlichen Kehle aufweist, die die Anfangsmasche beim Arbeiten des Doppelrandes zurückhält und ihr Abwerfen von den an der Maschenbildung im Doppelrand weiter teilnehmenden Nadeln bis zum Ende des Doppelrandes verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abzugsschloßteil (27) für die Nadeln (3) und dem die Platinen (5) nach außen bewegenden Schloßteil (48) je ein ausschaltbares Zusatzschloßteil (29, 49) zur Verlängerung der Abzugs- bzw. Auswärtsbewegung zugeordnet ist und daß diese Zusatzschloßteile so steuerbar sind, daß sie mindestens während der Bildung der ersten beiden Maschenreihen (A, B) des Doppelrandes eingerückt sind zur Bildung von Maschen auf der unteren Abschlagkante (16), während zum Arbeiten der auf die ersten Maschenreihen folgenden Maschenreihe (C) auf der oberen Abschlagkante (17) das auf die Platinen wirkende Zusatzschloßteil (49) ausgeschaltet und das andere Zusatzschloßteil (29) zusammen mit dem Abzugsschloßteil (27) in einer mindestens auf einen Teil der Nadeln wirksamen Stellung gehalten ist und zum Arbeiten aller weiteren Maschenreihen des Doppelrandes beide Zusatzschloßteile ausgeschaltet sind.
  2. 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abzugsschloßteil (27) und das ihm zugeordnete Zusatzschloßteil (29) bei der Bildung der auf die ersten Maschenreihen folgenden Maschenreihe (C) so weit ausgerückt sind, daß sie nur die Nadeln (3) mit langem Fuß (34) absenken.
  3. 3. Rundstrickmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bildung der beiden auf die Anfangsmaschenreihen (A, B) folgenden Maschenreihen (C, D) das Schloßteil (30), welches die Nadeln (3) anhebt, um ihre Zungen freizugeben, so weit ausgerückt ist, daß es nur auf die Nadeln (3) mit langem Fuß (34) einwirkt.
  4. 4. Rundstrickmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (5) vor der unteren Abschlagkante (16) mit einem Höcker (25) versehen sind und daß im Platinenschloß ein Schloßteil (50) vorhanden ist, das auf die Füße (23) der Platinen (5) einwirkt und nach Fertigstellung des Doppelrandes betätigt wird, um die Platinen so weit nach außen zu verschieben, daß der Höcker (25) die zu Beginn auf der unteren Abschlagkante (16) gebildeten Maschenreihen (A, B) bis in die Höhe der oberen Abschlagkante (17) anhebt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 781; USA: Patentschrift Nr. 1045 620.
DES73965A 1960-05-21 1961-05-15 Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen und Socken mit nach aussen umgeschlagenem Doppelrand Pending DE1169072B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4413977A1 (de) * 1994-04-21 1995-10-26 Knorr Bremse Systeme Kabelabzweigung eines Datenbus zur Verbindung von elektronischen Steuergeräten in Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen

Citations (2)

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US1045620A (en) * 1910-03-28 1912-11-26 Scott & Williams Inc Welted knitted web and making same.
DE1079781B (de) * 1956-05-08 1960-04-14 Arwa Feinstrumpfwirkerei G M B Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen mit nach aussen umgelegtem Doppelrand

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