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DE1168739B - Umsteuereinrichtung fuer Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Hobel-maschinen mit hin- und hergehender Tisch-bewegung - Google Patents

Umsteuereinrichtung fuer Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Hobel-maschinen mit hin- und hergehender Tisch-bewegung

Info

Publication number
DE1168739B
DE1168739B DEV12836A DEV0012836A DE1168739B DE 1168739 B DE1168739 B DE 1168739B DE V12836 A DEV12836 A DE V12836A DE V0012836 A DEV0012836 A DE V0012836A DE 1168739 B DE1168739 B DE 1168739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reversing
movement
roller
machines
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV12836A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Backmann
Richard Lampe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Original Assignee
Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB filed Critical Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Priority to DEV12836A priority Critical patent/DE1168739B/de
Publication of DE1168739B publication Critical patent/DE1168739B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D7/00Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Umsteuereinrichtung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Hobelmaschinen mit hin- und hergehender Tischbewegung Die Erfindung bezieht sich auf eine Umsteuereinrichtung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Höbelmaschinen mit hin-und hergehender Tischbewegung und während des Betriebs nach einer Skala verstellbarer Hublänge unter Beibehaltung eines gleichbleibenden überlaufweges bei verschiedenen Tischgeschwindigkeiten.
  • An Maschinen mit hin- und hergehender Hauptbewegung des Tisches ist es bekannt, die Größe des Hubes den jeweiligen Bedingungen anzupassen. So ergibt sich z. B. bei Hobelmaschinen der erforderliche Hub des Tisches aus der vorhandenen Schnittlänge und dem vorderen und hinteren überlaufweg. Zur Einstellung des Hubes sind an der Längsseite des Tisches verstellbare Knaggen angebracht, die über einen Anstoßsteuerschalter den Umsteuerimpuls zur Änderung der Drehrichtung des Motors für den Tischantrieb auslösen oder durch Betätigung einer doppelseitigen Reibungskupplung, meist als Lamellenkupplung ausgebildet, den Rechts- bzw. Linkslauf des Motors mechanisch steuern.
  • Umsteuerungen dieser Art weisen jedoch erhebliche Mängel auf. So sind zum Einstellen der Knaggen auf die erforderliche Hublänge beträchtliche Nebenzeiten erforderlich, da zum Einstellen und Feststellen der Knaggen die Maschine angehalten werden muß. Darüber hinaus stellen die mit dem Tisch hin- und hergehenden Knaggen für den an der Maschine beschäftigten Werker eine Unfallgefahrenquelle dar.
  • Besondere Schwierigkeiten ergeben sich außerdem an Hobelmaschinen, bei denen die zu bearbeitende Fläche tiefer liegt als die Oberfläche des Werkstückes und die Schnittlänge durch Stirnflächen begrenzt wird. Eine genaue Einstellung des Hubes ist hier nur schwer möglich. Der Grad der Schwierigkeit wird noch dadurch erhöht, daß der überlauf des Werkstückes bei den einzelnen Tischgeschwindigkeiten verschieden groß ist.
  • Um den überlauf des Werkstückes und damit den Hub des Tisches unabhängig von der Tischgeschwindigkeit immer auf einer angenommenen bzw. gegebenen wirtschaftlichen Größe zu halten, ist es bekannt, den Zeitpunkt der Auslösung der Schaltimpulse für die Umsteuerung des Tisches zu verlegen, das heißt, die Knaggen an der Längsseite des Tisches zu verstellen. Der benötigte Verstellweg ist jedoch erst nach umständlichen Versuchen zu ermitteln.
  • Weiterhin sind Um steuereinrichtungen an Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen auf einer Steuerscheibe Nocken angeordnet sind, die gegebenenfalls auf verstellbare Rollenschalter einwirken und so die Bewegungsumkehr des Maschinenteiles und die damit verbundenen weiteren Schaltungen auslösen, wobei eine Verstellung des Schaltzeitpunktes ermöglicht ist. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß eine Verstellung der Nocken auf der Steuerscheibe oder ein Auswechseln derselben ebenfalls nur bei stillgesetzter Maschine erfolgen kann. Die Unfallgefahren sind hierbei beseitigt, doch ergeben sich auch hier für die Hubein- oder -verstellung hohe Nebenzeiten.
  • Bei Verwendung von stufenlos regelbaren Elektromotoren als Antrieb für den Tisch ist es möglich, die Bedienungshebel für die Drehzahlregelung des Elektromotors so mit einem Potentiometer zu verbinden, daß mit der Tischgeschwindigkeit der überlaufweg des Tisches über elektrische Schaltgeräte mit verändert werden kann.
  • Hierbei sind auch elektronische Steuerungen zur Eliminierung der Verschiebung des Wendepunktes verwandt worden, das heißt, daß der Tisch unabhängig von der Geschwindigkeit stets am selben eingestellten Ort reversiert, wobei die Einstellung der Wendepunkte mittels Druckknöpfe vom Schaltpunkt aus erfolgen kann.
  • Derartige Umsteuereinrichtungen sind jedoch verhältnismäßig teuer und wesentlich störanfälliger als Umsteuereinrichtungen mit mechanischen Maschinenelementen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Mängel zu beseitigen und eine Umsteuerung der angeführten Art zu schaffen, die bei einfacher Bedienung. und weitestgehender Betriebssicherheit die Einstellung der wirxstlichen Hublängen, unter Berücksichtigung des für die jeweilige Tischgeschwindigkeit sich ergebenden überlaufes während der Tischbewegung mittels mechanischer Maschinenelemente ermöglicht und an Maschinen aller Tischgrößen anwendbar ist.
  • Die Erfindung betrifft daher eine Umsteuervorrichtung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Hobelmaschinen, mit hin- und hergehender Tischbewegung und während des Betriebs nach einer Skala verstellbaren Hublänge unter Beibehaltung eines gleichbleibenden überlaufweges bei verschiedenen Tischgeschwindigkeiten, bei der jeder Bewegungsrichtung eine Umsteuervorrichtung zugeordnet ist und jede Umsteuervorrichtung eine entsprechend der Tischgeschwindigkeit in wechselnden Drehrichtungen antreibbare Schalttrommel od. dgi. aufweist, die über Nockenringe mit Rollensteuerschaltern zusammenwirkt, durch welche das Umsteuern des Tisches, das Betätigen der Hilfsantriebe, gegebenenfalls das von Notschaltern erfolgt.
  • Erfindungsgemäß sitzen die in bekannter Weise mit den am Umfang fest angeordneten Nockenringen versehenen Schalttrommeln frei drehbar auf den über die Tischbewegung angetriebenen Wellen zweier Ritzel, welche die Sonnenräder von an sich bekannten Stege bildenden feststellbaren, Schwenkarme aufweisenden Planetengetrieben bilden, welche über die auf den Schwenkarmen angeordneten, Zwischenräder bildenden Zahnräder der Planetengetriebe die Schalttrommeln antreiben und die Änderung der Tischhubes durch Verschwenken der Schwenkarme nach der Skala erfolgt und beim Ändern der Tischgeschwindigkeit die Rollensteuersohalter für das Umsteuern von Vorlauf in Rücklauf und die Rollensteuerschalter für die Änderung der Bewegungsrichtung von Rücklauf in Vorlauf in an sich bekannter Weise längs des Umfanges der Nockenringe verstellbar sind.
  • Hierbei können in der weiteren Ausbildung die Schwenkarme als mit einer Außenverzahnung versehene Scheiben ausgebildet sein, die mit durch Handräder antreibbaren und fest gelagerten Ritzeln kämmen.
  • Das Verstellen der Rollenumsteuerschalter und der Notschalter kann weiterhin durch zwei gegeneinander versetzt auf einer durch einen Handhebel verschwenkbaren Welle angeordnete Exzenter erfolgen, die mit Exzenterstangen an Schwenkhebeln angreifen, welche die Rollenumsteuerschalter bzw. Notschalter tragen, wobei die die Exzenter tragende Welle als Hohlwelle ausgebildet und auf einer die Handräder tragenden Welle gelagert ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigt A b b. 1 das Getriebeschema der Umsteuereinrichtung, A b b. 2 die Einrichtung zum Einstellen der Hublänge, A b b. 3 einen Schnitt nach Linie A -A der A b b. 1 für Rücklauf, A b b. 4 einen Schnitt nach Linie B-B der A b b. 3 bei maximaler Hubeinstellung der Schalttrommel für Rücklauf, A b b. 5 einen Schnitt nach Linie B-B der A b b. 3 bei minimaler Hubeinstellung der Schalttrommel für Rücklauf, A b b. 6 die Darstellung der erforderlichen Schaltzeitpunkte für die Umsteuer- und Notkontakte bei kleiner (K), mittlerer (M) und großer (G) Tischgeschwindigkeit v T und gleichbleibender Hublänge des Tisches, A b b. 7 die Einrichtung zum Verstellen der Umsteuer- und Notkontakte in Abhängigkeit von der Tischgeschwindigkeit v T für Rücklauf, A b b. 8 einen Schnitt nach Linie C-C der A b b. 1 für Vorlauf dargestellt, A b b. 9 einen Schnitt nach Linie D-D der A b b. 8 bei maximaler Hubeinstellung der Schalttrommel, dargestellt für Vorlauf, A b b. 10 einen Schnitt nach Linie D-D der A b b. 8 bei minimaler Hubeinstellung der Schalttrommel, dargestellt für Vorlauf, A b b. 11 die Einrichtung zum Verstellen der Umsteuer- und Notkontakte in Abhängigkeit von der Tischgeschwindigkeit v7, dargestellt für Vorlauf.
  • In einem am Maschinenbett befestigbarem Gehäuse 1 ist eine Welle 2 bzw. 2' gelagert, auf der ein Zahnrad 3 bzw. 3' starr und ein als Sonnenrad wirkendes Ritzel4 bzw. 4' befestigt ist. Auf den Wellen 2, 2' ist weiterhin drehbar jeweils eine mit einer Außenverzahnung 5 bzw. 5' versehene Scheibe 6 bzw. 6' gelagert. Diese Scheiben bilden gleichzeitig jeweils die Stege für feststellbare Schwenkarme, die mit den Ritzeln 4, 4' kämmen. Planetenräder 7, 7' stehen außerdem im Eingriff mit den Innenverzahnungen 8, 8' der frei drehbaren auf den Wellen 2, 2' gelagerten Schalttrommeln 9, 9', auf deren Mantelflächen Nockenringe 10, 11, 12, 13 bzw. 10', 11', 12', 13' befestigt sind. Über Ritzel 14, 14' ist Außenverzahnung 5, 5' jeweils mit Handrädern 15, 15' verbunden. Am Gehäuse 1 ist ein Rollenschalter HiAR für die Hilfsantriebe, Lösen der Supportklemmung, Meißellüftung befestigt, der mit dem Nockenring 10 zusammenwirkt. Auf einer die Welle 2 führenden und am Gehäuse 1 befestigten Lagerplatte 25 sind Rollenumsteuerschalter UR 1 und UR 2 über Schwenkhebel 26 und ein Notschalter NR über Schwenkhebel 27 schwenkbar gelagert. Notschalter NR wirkt hierbei mit dem Nockenring 13 und die Rollenumsteuerschalter UR 1 und UR 2 mit dem Nockenring 12 bzw. mit dem Nockenring 11 zusammen. Die Schwenkhebel 26, 27 (A b b. 7), der Rollenumsteuerschalter UR 1 und UR 2 und der Notschalter NR stehen über Exzenterstangen 28 und 29 mit einer schwenkbar auf der Welle 16 des Handrades 15 gelagerten Exzenterwelle und ihren zwei gegeneinander versetzten Exzentern 30 in Verbindung. Ein Handhebel 31 ist an der als Hohlwelle ausgebildeten Exzenterwelle angelenkt. Über einen geschlossenen gestrichelt gezeichneten Zugmitteltrieb 18 (A b b. 2) ist die Seiltrommel 17 auf der Scheibe 6 in bekannter Weise mit einem Zeiger 19 verbunden. Da der Tisch jeweils nach Beendigung des Vorlaufs bzw. Rücklaufs, also zweimal umgesteuert werden muß, muß für jede Bewegungsrichtung je eine Umsteuereinrichtung vorhanden sein, die Vorlauf oder Rücklauf einleitet. Demgemäß sind im Gehäuse 1 zwei Einrichtungen dieser Art nebeneinander angeordnet, die in A b b. 3 für Rücklauf und A b b. 8 für Vorlauf dargestellt sind.
  • Zum besseren Verständnis sind die Bezugszeichen der Einrichtungen für den Vorlauf (A b b. 8) mit einem Beistrich, die Bezeichnungen der Rollenschalter für den Rücklauf mit einem R und diejenigen für den Vorlauf mit einem V versehen.
  • Die auf den Wellen 2, 2' befestigten Zahnräder 3, 3' kämmen mit einem Zahnrad 32 (A b b. 1), das über einen Getriebezug 33, 34 usw. mit dem mechanischen Antrieb des Tisches verbunden ist. Die Seiltrommel 17' auf der Scheibe 6' der Einrichtung für den Vorlauf ist ebenfalls über einen geschlossenen strichpunktiert gezeichneten Zugmitteltrieb 20 (A b b. 2) mit einem Zeiger 21 verbunden. Zeiger 19 und 21 bestreichen eine im Gehäuse 1 angeordnete Skala 22, die mit einer am hin- und hergehenden Tisch angebrachten Längenskala übereinstimmt.
  • Die Umsteuereinrichtung wirkt wie folgt: Mittels der Handräder 15, 15' werden über die Ritzel 14, 14' die mit Außenverzahnung 5, 5' versehenen Scheiben 6, 6' sowie die Seiltrommeln 17,17' verdreht und über die geschlossenen Zugmitteltriebe 18, 20 die Zeiger 19, 21 auf die benötigte Schnittlänge eingestellt. An der Skala 22 des Gehäuses 1 ist dieselbe ablesbar. Die Bewegung der Scheiben 6, 6' wird gleichzeitig über die Planetenräder 7, 7' auf die schwenk- und drehbar auf den Wellen 2, 2' gelagerten Schalttrommeln 9, 9' übertragen, wodurch je nach eingestellter Schnittlänge verschieden große Umlaufwege 23, 24 (A b b. 4 und 5) für Rücklauf für die Nockenringe 10, 11, 12, 13 bzw. für Vorlauf 23', 24' (Ab b. 9 und 10) für die Nockenringe 10', 11', 12', 13' eingestellt werden. Nach Einschaltung des Tischantriebes wird die Bewegung des Tisches auf das im Gehäuse 1 gelagerte Zahnrad 32 übertragen. Da dieses mit den Zahnrädern 3, 3' der Umsteuereinrichtung für den Vorlauf und für den Rücklauf kämmt, werden die Wellen 2, 2' und damit die Sonnenräder 4, 4' einer jeden Einrichtung im gleichen Sinn gedreht. Die Bewegung der Sonnenräder 4, 4' wird auf die Schalttrommeln 9, 9' übertragen, wobei die Planetenräder 7, 7' nach eingestellter Schnittlänge und in ihrer Lage festgehalten, nunmehr als Zwischenräder dienen. Die Drehbewegung der Schalttrommeln 9, 9' führen auch die mit ihnen fest verbundenen Nockenringe 10, 11, 12, 13 bzw. 10', 11', 12', 13' mit aus, während die Rollenschalter beider Einrichtungen in ihrer eingestellten Lage stehenbleiben. Kurz vor Beendigung des Hubes gelangt der Nocken des Ringes 12 unter den Rollenumsteuerschalter UR 1 der Einrichtung für den Rücklauf und betätigt diesen, indem er den Antrieb des Tisches abschaltet (Ab b. 7). Auf Grund dessen, daß der Tisch im Auslauf noch weiterläuft, drehen sich auch die Schalttrommeln 9, 9' weiter, und der Nocken . des Ringes 11 gelangt nunmehr unter den Rollenumsteuerschalter UR 2, welcher den Tisch im entgegengesetzten Sinn einschaltet. Kurz bevor der Tisch in umgekehrter Richtung zu laufen beginnt, wird durch den Nocken des Ringes 10 der Rollenschalter HiAR betätigt, der die Hilfsantriebe für die Lösung der Supportklemmung und Meißellüftung auslöst. Der Tisch läuft nunmehr bei abgehobenem Werkzeug zurück.
  • Die Rollenumsteuerschalter der Einrichtung für den Vorlauf wurden während dieser Umsteuerung auf Rücklauf nicht wirksam. Erst nach Beendigung des Rücklaufs, das heißt, kurz bevor die eingestellte Endlage erreicht ist, läuft der Nocken des Ringes 12' unter den Rollenumsteuerschalter UV I und schaltet den Motor ab. Der weitere Ablauf .der Schaltungen ist der gleiche, wie schon für die Umsteuerung auf Rücklauf beschrieben. Der Schalter HiAV löst hierbei jedoch Hilfsantriebe aus, die den Vorschub einschalten, den Meißel senken und den Support klemmen. Die Rollenschalter für Rücklaufschaltung sind jetzt unwirksam geblieben. Dieser Schaltungsablauf für Rücklauf und Vorlauf wiederholt sich an jedem Umkehrpunkt des Tisches. Der Weg, den der Tisch während der Schaltzeit noch zurücklegt, wird als überlauf bezeichnet und ist abhängig von der Tischgeschwindigkeit, dem vorhandenen Schwungmoment des Tisches, dem Gewicht der darauf befestigten Werkstücke und den Schnittkräften. Wird der überlauf auf Grund der genannten veränderlichen Verhältnisse größer als eingestellt, so kann durch das nicht rechtzeitige Ansprechen der Umsteuerung Maschinen- und Werkstückschaden entstehen. Es ist deshalb auf den Schalttrommeln 9, 9' je ein Nockenring 13, 13' angeordnet, der mit dem Notschalter NR bzw. NV derart zusammenwirkt, daß beim überfahren der eingestellten Hublänge der Nocken des Ringes 13 bzw. 13' den Notschalter NR bzw. NV betätigt, welcher den Hauptantrieb der Maschine stillsetzt.
  • Da die Einstellung der Nockenringe 10, 11; 12, 13 bzw. 10', 11', 12', 13' auf den Schalttrommeln 9, 9' nach einem bestimmten angenommenen bzw, durch das zu bearbeitende Werkstück gegebenen Überlauf vorgenommen wurde und während des Arbeitsprozesses nicht veränderlich ist, würde insbesondere bei erhöhter Tischgeschwindigkeit der Überlauf größer als der eingestellte werden. Um dies zu verhizadern, muß der Zeitpunkt der Auslösung der Schalter UR 1, UR 2 und NR bzw. UV 1, UV 2 und, NV mit der Tischgeschwindigkeit verändert werden.
  • In A b b. 6 ist schematisch dargestellt, wie die die Länge des Überlaufs beeinflussenden Faktoren durch Verstellen der Schalter UV 1, UV 2, NV bzw. UR 1, UR 2, NR bei unterschiedlichen Tischgeschwindigkeiten berücksichtigt werden können, um gleichbleibende Hublänge zu erreichen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Handhebel 31 (Ab b. 7) und 31' (Ab b. 11) nach einer Skala in die für die entsprechend eingestellte Tischgeschwindigkeit benötigte Lage geschwenkt werden. Die Bewegung der Handhebel 31, 31' wird auf die Exzenterwellen mit ihren gegeneinander versetzten Exzentern 30, 30' übertragen, wodurch über Exzenterstangen 28, 29 und 28', 29' die Schwenkhebel 26, 27 bzw. 26', 27' der Rollenumsteuerschalter UR 1, UR 2 und der Notschalter NR sowie UV 1, UV 2 und NV um die Wellen 2, 2' geschwenkt werden. Infolgedessen werden die Rollenumsteuer- und Notschalter auf den Nockenringen je nach Drehrichtung so verschoben, daß sie früher oder später mit den Nocken dieser Ringe in Berührung kommen. Dadurch wird ermöglicht, daß die Umkehr des Tisches unabhängig von der jeweiligen Tischgeschwindigkeit und der Massenkräfte von Tisch- und Werkstückgewicht gemäß A b b. 6 immer konstant an ein und derselben gewünschten Stelle erfolgt. Die Änderung des Überlaufs wird also durch eine Änderung des Zeitpunktes, an dem die Rollenumsteuerschalter und Notschalter betätigt werden, ausgeglichen. Dieses kann, genauso wie das Einstellen der jeweiligen Hubgröße (Schnittlänge) auf einfachste Art und Weise während des Laufes der Maschine durch Betätigen der Handräder 15, 15' und der Handhebel 31, 31' vorgenommen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Umsteuereinricfitung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, z. B. Hobelmaschinen, mit hin- und hergehender Tischbewegung und während des Betriebs nach einer Skala verstellbarer Hublänge unter Beibehaltung eines gleichbleibenden überlaufweges bei verschiedenen Tischgeschwindigkeiten, bei der jeder Bewegungsrichtung eine Umsteuervorrichtung zugeordnet ist und jede Umsteuervorrichtung eine entsprechend der Tischgeschwindigkeit in wechselnden Drehrichtungen antreibbare Schalttrommel od. dgl. aufweist, die über Nockenringe mit Rollensteuerschaltern zusammenwirkt, durch welche das Umsteuern des Tisches, das Betätigen der Hilfsantriebe, gegebenenfalls das von Notschaltern erfolgt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die in bekannter Weise mit den am Umfang fest angeordneten Nockenringen (10, 11, 12, 13 bzw. 10', 11', 12', 13') versehenen Schalttrommeln (9, 9') frei drehbar auf den über die Tischbewegung angetriebenen Wellen (2, 2') zweier Ritzel (4, 4') sitzen, welche die Sonnenräder von an sich bekannten Stege bildenden feststellbaren, Schwenkarme aufweisenden Planetengetrieben bilden, welche über die auf den Schwenkarmen angeordneten, Zwischenräder bildenden Zahnräder (7, 7') der Planetengetriebe die Schalttrommeln (9, 9') antreiben und die Änderung des Tischhubes durch Verschwenken der Schwenkarme nach der Skala erfolgt und beim Ändern der Tischgeschwindigkeit die Rollensteuerschalter (UR 1, UR 2 und NR) für das Umsteuern von Vorlauf in Rücklauf und die Rollensteuerschalter (UV 1, UV 2 und NV) für die Änderung der Bewegungsrichtung von Rücklauf in Vorlauf in an sich bekannter Weise längs des Umfanges der Nockenringe verstellbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme als mit Außenverzahnung versehenen Scheiben (6, 6') ausgebildet sind und mit durch Handräder antreibbare und fest gelagerte Ritzel (14, 14') kämmen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellen der Rollenumsteuerschalter (UR 1, UR 2 bzw. UV 1, UV 2) und der Notschalter (NR und NV) durch zwei gegeneinander versetzt auf einer durch einen Handhebel (31 bzw. 31') verschwenkbaren Welle angeordneten Exzentern (30 bzw. 30') erfolgt, die mit Exzenterstangen (28, 29 bzw. 28', 29') an Schwenkhebeln (26, 27 bzw. 26', 27') angreifen, welche die Rollenumsteuerschalter bzw. Notschalter tragen, wobei die die Exzenter tragende Welle als Hohlwelle ausgebildet und auf einer die Handräder (15 bzw. 15') tragenden Welle (16 bzw.16') gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 842 608; schweizerische Patentschrift Nr. 291340; britische Patentschrift Nr. 561818; USA.-Patentschrift Nr. 1462 354.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1462354A (en) * 1921-10-04 1923-07-17 Gen Electric Speed control for machine tools and the like
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CH291340A (de) * 1950-07-17 1953-06-15 Gildemeister Werkzeugmasch Elektrische Schalteinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Drehzahl- und Vorschubwählern an Werkzeugmaschinen.

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