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DE116862C - - Google Patents

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Publication number
DE116862C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working
bridge
working bridge
arms
pulleys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT116862D
Other languages
English (en)
Publication of DE116862C publication Critical patent/DE116862C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/28Mobile scaffolds; Scaffolds with mobile platforms
    • E04G3/30Mobile scaffolds; Scaffolds with mobile platforms suspended by flexible supporting elements, e.g. cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

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Vorliegende Erfindung betrifft ein Hängegerüst, das bestimmt ist, bei Reparaturen sowie Reinigungsarbeiteh u. s. w. überall dort Verwendung zu finden, wo aus irgend welchem Grunde die Benutzung feststehender Gerüste ausgeschlossen ist, wie dies beispielsweise vielfach, bei Erneuerungsarbeiten in Kirchen oder sonstigen monumentalen Innenräumen der Fall sein dürfte. Hier müssen diese Arbeiten unter thunlichster Vermeidung von Platzeinschränkung und von Störungen vorgenommen werden, was durch die Verwendung des im Nachstehenden ausführlich, beschriebenen Hängegerüstes ermöglicht wird, bei welchem lediglich gespannte Seile die Arbeitsbühne tragen.
Dieses Hängegerüst hat gegenüber den festen Gerüsten noch den Vortheil, dafs die Arbeitsbrücke von den darauf befindlichen Personen selbst nicht nur in bekannter Weise mittelst Schneckengetriebes jederzeit leicht in der Höhe, sondern auch in gewissen Grenzen waagrecht verstellt werden kann, ohne dafs die Aufhängepunkte verändert zu werden brauchen.
Dieser letztere Vortheil spielt eine wichtige Rolle, wenn es sich um schwer zugängliche Gegenstände, wie reichverzierte Altäre, Kanzeln, Sä'ulentheile oder dergl., handelt, bei welchen durch das Hervortreten einzelner Profilirungen, Verzierungen und dergl. die anderen, dadurch zurückliegenden Theile weniger zugänglich sind.
Die ganze Einrichtung besteht in der Hauptsache aus der in bekannter Weise an Tragseilen t aufgehängten Arbeitsbrücke a, die durch zwei weitere nach unten gehende, über geeignet am Boden angeordnete Rollen k geführte Seile h verspannt werden kann, wobei durch die Art, wie diese Verspannung bewirkt wird, bis zu einem gewissen Grade eine waagrechte Verschiebung der Arbeitsbrücke ermöglicht ist.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Arbeitsbrücke selbst in Vorderansicht und in Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι dargestellt, während Fig. 3 das vollständige Hängegerüst in der Anwendung zeigt.
Die Arbeitsbrücke α ist an den über zwei auf gemeinsamer Achse b festsitzenden Seilrollen c geführten starken Seilen, Tauen t, derart aufgehängt, dafs sie auf bekannte Art mittelst eines Schneckengetriebes d auf- oder abbewegt werden kann.
Um nun zu bewirken, dafs die auf dem Untertheil des Gerüstes drehbar gelagerte Arbeitsbühne / möglichst weit über die von den Aufhängepunkten ρ zu den unteren Führungspunkten k der Seile gehende gedachte gerade Linie vorsteht, damit es dem Arbeitenden möglich wird, thunlichst nahe an die zu bearbeitende Stelle zu kommen, ist den Seitenwangen der Arbeitsbrücke die aus Fig. 2 ersichtliche schräge Form gegeben.
Da nun zufolge des Eigengewichtes und der Belastung der Arbeitsbrücke einerseits und durch die Spannung der Seile andererseits diese Seitenwangen stets das Bestreben haben würden, sich in. die Richtung der vorerwähnten gedachten geraden Linie einzustellen, wodurch der beabsichtigte Zweck verloren gehen würde, so sind .an dem Obertheil des Gerüstes α lange, nach rückwärts tretende Arme g vorgesehen, die mittelst einer Querstange q belastet sind, die die Arme zugleich in
der nöthigen Entfernung von einander hält. Durch Verschieben und Einstellen dieser entsprechend schwer gewählten Stange auf den Armen g kann man leicht das Gerüstgewicht so ausgleichen, dafs die Arbeitsbühne auch beim Hoch- oder Niedergehen des ganzen Gerüstes stets waagrecht steht. Selbstverständlich kann an Stelle der Stange auch ein beliebig anderes Belastungsmittel gewählt werden. An den Enden der Arme g sind die zur Verspannung dienenden Seile h befestigt, die von hier aus über die auf beschwerten Wagen oder Schlitten i oder unmittelbar am Boden angeordneten Rollen k geführt sind, von wo sie, allenfalls nach Ueberkreuzung, über die aufsen an den Gerüstwangen angeordneten Seilbremsen s nach den auf der Achse b sitzenden Seilrollen in laufen. Diese Seilrollen m sind so auf der Achse b gelagert, dafs sie mit ihr je nach Bedarf gekuppelt werden können. In der Zeichnung ist beispielsweise je eine Klauenkupplung ο angenommen, die mittelst eines Hebels η ein- und ausgerückt werden kann.
Nachstehend soll in Kurzem die Verwendungsweise des Hängegerüstes erläutert werden, wozu insbesondere Fig. 3 dient.
Das ganze Hängegerüst α mit der darauf drehbar gelagerten Arbeitsbühne / wird zunächst nach Befestigung der Tragseile i, z. B. in vorhandenen Zuglöchern ρ und der Zugseile h an. den Oesen der Arme g (wie aus Fig. 3 ersichtlich) mittelst des Schneckengetriebes d durch Aufwickelung der Seile t auf die Trommeln c in die gewünschte Höhe gezogen, wobei sich von den mit der Achse b gekuppelten Seilrollen m je ein entsprechendes Stück der Seile h abwickelt. Dies wird durch richtige Wahl der Durchmesser der beiden Seilrollenpaare ermöglicht.
Befindet sich nun das Gerüst in der gewünschten Höhe, so werden die zur Verspannung und Verstrebung dienenden Seile h mittelst der beiden, zweckmäfsig durch ein Handrad u zu bedienenden Seilklemmen oder Bremsen s festgeklemmt; die Länge dieser von den federnden Armen g über die Rolle k und von hier gekreuzt nach den Seilbremsen s laufenden Seile h bleibt nun unverändert. Um die ganze Vorrichtung zu verspannen, hat man, nachdem die Seilrollen m mittelst der Hebel« zuvor entkuppelt worden sind, nur nöthig, durch eine geringe Umdrehung der Kurbel d die Tragseile t noch etwas aufzuwickeln.
Will nun der Arbeiter umgekehrt tiefer gehen, so löst er nach vorheriger Einschaltung der Seilrollen m die Seilbremsen s und läfst dann durch entgegengesetztes Drehen des Schneckengetriebes das ganze Gerüst herunter, worauf er zur Festlegung des Gerüstes nur die oben beschriebenen Handgriffe zu wiederholen braucht.
Dieses Verspannen hat aufser der Gewährleistung einer sicheren und ruhigen, überflüssige Schwankungen vermeidenden Aufhängung des Gerüstes selbst noch den Zweck, die Arbeitsbrücke α mit Hülfe des auf die Arme g sich äufsernden Zuges so nahe wie möglich an die Arbeitsstelle hinzubringen, in gewissem Sinne also eine waagrechte Verschiebung vorzunehmen, ι

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hängegerüst, gekennzeichnet durch eine in bekannter Weise mittelst Schneckengetriebes in der Höhe verstellbare, eine drehbare Arbeitsbühne (I) tragende Arbeitsbrücke (a) mit schräg nach vorn verlaufenden Seitenwangen, die in Verbindung mit entsprechend belasteten, eine waagrechte Einstellung der Arbeitsbühne (I) sichernden Armen (g) ein nahes Heranbringen der Arbeitsbrücke an die Arbeitsfläche ermöglichen, wobei die Verstellung sowie die einen sicheren und ruhigen Stand gewährende Verspannung durch Seile bewirkt wird, von denen die einen (t) über der Arbeitsbrücke an geeigneter Stelle im Arbeitsraume befestigt sind und an der Arbeitsbrücke durch Vermittelung von auf einer Achse (b) der Brücke sitzenden Seilrollen (c) angreifen, während die anderen (h) unter der Arbeitsbrücke über Rollen (k) geführt, mit der Arbeitsbrücke an zwei Stellen, an den Enden der Arme (g) und an Seilrollen (m), die mit der Achse (b) gekuppelt werden können, verbunden sind und durch Bremsen (s) an den Seitenwangen der Arbeits- brücke festgeklemmt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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