DE116827C - - Google Patents
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- DE116827C DE116827C DENDAT116827D DE116827DA DE116827C DE 116827 C DE116827 C DE 116827C DE NDAT116827 D DENDAT116827 D DE NDAT116827D DE 116827D A DE116827D A DE 116827DA DE 116827 C DE116827 C DE 116827C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
- G01G13/02—Means for automatically loading weigh pans or other receptacles, e.g. disposable containers, under control of the weighing mechanism
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätige
Balkenwaage zum ununterbrochenen Wiegen bestimmter Mengen von Waaren, vorzugsweise
solchen von körniger und pulverförmiger Beschaffenheit, und besteht im Wesentlichen
darin, dafs dem doppelarmigen Waagebalken durch eine elektromagnetischeEinrichtung
der Stützpunkt entzogen wird, sobald die Lastschale die durch das in die Gewichtsschale gelegte
Gewicht bestimmte Belastung aufgenommen hat. Beim Heruntersinken des Waagebalkens wird
der Zuflufs des Wägegutes nach der Lastschale abgesperrt, die Lastschale selbst entleert, alsdann
der Waagebalken in die Wiegestellung zurückgeführt und der Stromkreis wieder unterbrochen
bezw. geschlossen. Das Entziehen des Stützpunktes bezw. des Lagers der Balkenachse wird
dadurch bewirkt, .dafs das Lager auf einem
Ansatz ruht, welcher einen Theil eines Elektromagnetankers
bildet. In dem Stromkreise dieses Elektromagneten befindet sich eine Stromschlufsvorrichtung,
die von der Gewichtsschale derart beeinflufst wird, dafs z. B. der Stromkreis
geschlossen wird, wenn die Lastschale die vorher bestimmte Belastung aufgenommen
hat bezw. wenn die Gewichtschale sich.hebt. Dadurch wird· der Elektromagnet erregt, der
Anker bezw. der Stützpunkt des Balkens angezogen, so dafs letzterer sinkt. Hierdurch
wird nun sowohl das Organ zum Absperren des Zuflusses des Wägegutes nach der Lastschale
in die Schliefslage gebracht, wie auch die sich mitsenkende Lastschale durch Auftreffen
an geeignete Anschläge entleert. Nach erfolgter Entleerung bringt ein mittelst Hebels
.auf die Stützvorrichtung des Balkens wirkendes Gegengewicht die arbeitenden Theile in die
ursprüngliche Lage zurück.
Die Zeichnung stellt eine "Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der selbsttätigen
Waage,
Fig. 2 eine Einzelheit der Vorrichtung, durch welche die Zufuhr der abzuwiegenden Waare
zu der Lastschale veranlafst bezw. abgestellt wird. Die Figur entspricht der abgestellten Zufuhr.
Fig. 3 stellt die von der Vorrichtung beeinflufste Klappe zum Absperren der Zufuhr
der Waare dar.
Der Waagebalken 1 trägt die Schale 2, in welche der Trichter 3 einmündet. Der Untertheil
des Trichters wird, wie hernach näher erläutert, durch eine Klappe 19 verschlossen,
sobald die Schale 2 ihre volle Belastung aufgenommen hat bezw. sobald der Balken sinkt.
Der Stützpunkt oder die Achse 4 des doppelarmigen Balkens ruht auf dem Träger 5, welcher
an dem Oberende der Stange 6 befestigt ist. Die Stange 6 ist mit dem Ständer 7 gelenkig
verbunden, und zwar durch das Gelenk 8 und den Hebel 9, auf welchem das Tarirgewicht 10 verstellbar ist. Dieses Gewicht
dient zur Ausgleichung des Gewichtes des beweglichen Mechanismus und bringt denselben
in seine ursprüngliche Lage zurück, sobald die Schale entleert ist. Die Gewichte werden auf
.die Schale 11. gelegt. Unter dieser Schale befindet
sich eine Stromschlufsvorrichtung, welche einen Stromkreis 12 so lange unterbrochen
hält, bis die Schale 2 die durch das Gewicht 13 bestimmte'Belastung aufgenommen hat. Dieser
Stromkreis enthält die Batterie 14, sowie den
Elektromagneten ι 5, welcher am Obertheil des
Ständers 7 befestigt ist. Gegenüber dem Kern des Elektromagneten 15 befindet" sich der
federnde Anker 16, welcher mit einer Nase 17
versehen ist. So lange der Elektromagnet nicht erregt wird, ruht die an dem Träger 5
vorgesehene Nase 18 auf der Nase 17, wobei die Theile die in Fig. 1 dargestellte Stellung
annehmen.
1Um bei beendeter Füllung der Schale 2 die
Schliefsung des Trichters zu bewirken, wird dieser mit einer Klappe ig versehen, die vermittelst
der Stange 20 mit einer Feststellvorrichtung verbunden ist. Diese besteht aus dem
am Ständer 7 drehbar gelagerten Winkelhebel 21, von welchem der eine Schenkel mit
der am Ständer 7 befestigten Schraubenfeder 22 verbunden ist. Diese Feder sucht den Winkelhebel
nach aufsen zu drehen bezw. die mit dem anderen Schenkel verbundene Klappe 19 zu
schliefsen. Es wird jedoch der Wirkung der Feder bei nicht vollgefüllter Schale 2 folgendermafsen
entgegengewirkt: An der Stange 6 ist ein daumenartiges Stück 23 befestigt, welches
oben mit einem Vorsprung 24 versehen ist, der auf den Ansatz 27 des Winkelhebels 21
drückt. Um nach erfolgter Entleerung der Schale 2 den Winkelhebel von der in Fig. 2
dargestellten Stellung in die ursprüngliche zurückzuführen (Fig. 1), ist das Stück 23 unten
mit einem federnden Vorsprung 25 versehen, der bei der Aufwärtsbewegung der Stange 6
mit dem am Winkelhebel vorgesehenen Stift 26 in Berühruug kommt und den Winkelhebel
gegen die Spannung der Feder 22 in seine ursprüngliche Stellung (Fig. 1) zurückführt.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung kommt die Nase 24 des daumenartigen Stückes 23 in
Berührung mit einem am Winkelhebel 21 vorgesehenen seitlichen Ansatz 27, wodurch die
Klappe während der Füllung der Schale 2 offen gehalten wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Während der Füllung der Schale 2 befinden sich die arbeitenden Theile in der in Fig. 1 dargestellten Stellung, und die Schale 11 bezw. das Gewicht 13 hält den Stromkreis 12 unterbrochen. Hat die Belastung der Schale 2 das vorher bestimmte Gewicht erreicht, so hebt sich die Schale 11, so dafs dadurch der Stromkreis 12 geschlossen und der Elektromagnet 15 erregt wird. Infolge dessen wird der Anker 16 angezogen und die Nasen 17 und 18 aufser Berührung gebracht. Die Stange 6 sinkt, während der Daumen 23 über den Winkelhebel 21 gleitet und denselben freigiebt. Infolge dessen zieht die Feder 22 den kürzeren Arm des Winkelhebels derart aufwärts, dafs die Klappe ig geschlossen wird. Bei der Senkung der Schale 2 kommen die Anschläge 28 in Berührung mit den Auflagen 29, welche das Oeffnen und. Entleeren der Schale 2 veranlassen, worauf das Tarirgewicht 10 die Theile in die in der Fig. 1 dargestellte ursprüngliche Lage zurückbringt. Die Schale 2 steigt wieder und die Klappe 19 wird wieder geöffnet, so dafs die Schale wiederum gefüllt wird u. s. W. Dieser Vorgang wiederholt sich, so lange der Trichter 3 gefüllt bleibt.
Während der Füllung der Schale 2 befinden sich die arbeitenden Theile in der in Fig. 1 dargestellten Stellung, und die Schale 11 bezw. das Gewicht 13 hält den Stromkreis 12 unterbrochen. Hat die Belastung der Schale 2 das vorher bestimmte Gewicht erreicht, so hebt sich die Schale 11, so dafs dadurch der Stromkreis 12 geschlossen und der Elektromagnet 15 erregt wird. Infolge dessen wird der Anker 16 angezogen und die Nasen 17 und 18 aufser Berührung gebracht. Die Stange 6 sinkt, während der Daumen 23 über den Winkelhebel 21 gleitet und denselben freigiebt. Infolge dessen zieht die Feder 22 den kürzeren Arm des Winkelhebels derart aufwärts, dafs die Klappe ig geschlossen wird. Bei der Senkung der Schale 2 kommen die Anschläge 28 in Berührung mit den Auflagen 29, welche das Oeffnen und. Entleeren der Schale 2 veranlassen, worauf das Tarirgewicht 10 die Theile in die in der Fig. 1 dargestellte ursprüngliche Lage zurückbringt. Die Schale 2 steigt wieder und die Klappe 19 wird wieder geöffnet, so dafs die Schale wiederum gefüllt wird u. s. W. Dieser Vorgang wiederholt sich, so lange der Trichter 3 gefüllt bleibt.
Im Vorhergehenden ist die Einrichtung für Arbeitsstrom getroffen, es leuchtet aber ein,
dafs auch Ruhestrom für ' denselben Zweck verwendet werden könnte, in welchem Falle
die Unterbrechung des Stromkreises das Entziehen des Stützpunktes bewirkt.
Claims (3)
1. Selbsttätige Balkenwaage, dadurch gekennzeichnet,
dafs die den Waagebalken (1) tragende Stange (6) mit einem Ständer (7)
gelenkig verbunden ist und durch den Ansatz (17) eines Elektromagnetankers (16) in
der Wiegestellung gehalten wird, so dafs sich bei weggezogenem Anker der Waagebalken
senkt, wobei gleichzeitig das Senken der Lastschale zum Zwecke der Entleerung erfolgt.
2. Bei der selbstthätigen Balkenwaage nach Anspruch 1 eine Anordnung zum Zurückführen
des Waagebalkens in die Wiegestellung, dadurch gekennzeichnet, dafs am Ständer (7) ein mit Stange (6) drehbar verbundener
Hebel (9) mit verstellbarem Tarirgewicht angeordnet ist, welcher' nach Entleerung
der Lastschale den Waagebalken in die Wiegestellung zurückführt, wobei sich der den Stützpunkt bildende Ankeransatz
(17) selbstthätig wieder einstellt.,
3. Bei der unter Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten
selbstthätigen-Balkenwaage eine Vorrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und
Schliefsen der Zuführung für das Wägegut, dadurch gekennzeichnet, dafs das Absperrorgan
(19) mit einem unter Federwirkung stehenden Winkelhebel (21) gelenkig verbunden
ist, welcher in der Wiegestellung durch einen Ansatz (23, 24) der Stange (6) festgestellt wird und dabei das Absperrorgan
geöffnet erhält, während bei der Abwärtsbewegung der Stange (6) nach
Füllung der Lastschale die Freigabe des Winkelhebels und der Abschlufs des Absperrorganes
unter Wirkung der Feder (22) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE116827C true DE116827C (de) |
Family
ID=386144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT116827D Active DE116827C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE116827C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281700B (de) * | 1966-06-11 | 1968-10-31 | Fritz Collischan Fa | Lastschale fuer Abwaegevorrichtungen |
| DE2815940A1 (de) * | 1978-04-13 | 1979-10-18 | Krupp Gmbh | Dosiereinrichtung zur portionierung von kontinuierlich anfallenden festen und/oder fluessigen stoffen |
-
0
- DE DENDAT116827D patent/DE116827C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281700B (de) * | 1966-06-11 | 1968-10-31 | Fritz Collischan Fa | Lastschale fuer Abwaegevorrichtungen |
| DE2815940A1 (de) * | 1978-04-13 | 1979-10-18 | Krupp Gmbh | Dosiereinrichtung zur portionierung von kontinuierlich anfallenden festen und/oder fluessigen stoffen |
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